Migros magazin 44 2015 d bl

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  • Wakeboarding

    JamieHuser:

    Mit elf der beste

    Wakeboarder

    der Schweiz.

    Seite 30

    Jugendliche

    Flchtlinge:

    Was sie bei

    uns erwartet.

    Seite 10

    MM44, 26.10.2015 | www.migrosmagazin.ch

    BitteWohnungswechsel der Postmelden oder dem regionalenMitgliederdienst: Tel. 058 575 55 44,Mitglieder.reg@migrosbasel.ch

    AusgabeBasel,AZA4002Basel.PsdgDPAGEnt.bez.A44631

    Bild:DanielWinkler

  • Nicht im abgebildeten Preis inbegriffen: Geschirr, Partydekoration, Krug, Servietten.

    Details zu den Einzelpreisen finden Sie auf www.migros.ch/m-budget.

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    MEHR

    IM SACK.

  • DEditorial

    Sie strmen

    weiter

    DieWahlschlacht ist geschlagen, die Schweiz

    hat ein neues Parlament gewhlt. Es zeichnet

    sich ab, dass die Asylpolitik hrter und die Ab

    grenzung zurEU schrfer wird und dass es

    kologische Themen noch schwerer haben

    werden. Dochwhrend sich hierzulande noch

    die Sieger auf die Schultern klopfen und die

    Verlierer dieWunden lecken, strmen die

    Menschenweiter ber dasMittelmeer und

    den Balkan RichtungNorden.

    Eines der heikelsten und drngendsten

    Flchtlingsprobleme sind die unbegleiteten

    minderjhrigen Asylbewerber. JungeMen

    schen, die sich alleine auf die Reise gemacht

    haben. Und es werden immermehr. Allein aus

    Eritrea sind dieses Jahr schonmehr als 1000

    Junge unbegleitet in die Schweiz gekommen.

    Welche Schwierigkeiten sich bei der Vermitt

    lung, Unterbringung und schulischen Betreu

    ung dieser jungenMenschen ergeben undwie

    sie sich fhlen, schildernwir ab Seite 10.

    Wermit der Idee spielt, eines dieser Kinder

    aufzunehmen, dem empfehle ich das Inter

    viewmit Damaris Br vomVerein Family

    network auf Seite 19. Schliesslich gilt es,

    sich vor demEntscheid einige

    Faktoren gut zu berlegen.

    Ein anderes Thema: Jedes Jahr

    ermittelt die internationale

    Werbeagentur Young&Rubicam

    die strkstenMarken eines

    Landes. Siemisst diese an den

    Werten Vertrautheit,Wert

    schtzung, Relevanz und

    Differenzierung. ImBereich

    Zeitungsmarken hat das

    MigrosMagazin den zweiten

    Platz erobert. Diese Anerken

    nung unserer Arbeit freut uns

    natrlich undwir danken

    unseren Leserinnen und

    Lesern herzlich dafr.

    Hans Schneeberger, Chefredaktor

    hans.schneeberger@migrosmedien.ch

    10

    20

    Die strksten Zeitungsmarken der Schweiz:

    1. 20 Minuten 6. Blick

    2. Migros-Magazin 7. NZZ am Sonntag

    3. Coop-Zeitung 8. Sonntagszeitung

    4. NZZ 9. Blick am Abend

    5. Tagesanzeiger 10. SonntagsBlick

    4 | MM44, 26.10.2015

  • 10CFXKIQ7DQAwEwBf5tPbacRzDKiwqqMqPVMH5P6oaVjBsjqNj4PbYn-_91Qpwkawglo6y4a5dHOFkozQNGpu6ha9G-_vinkpg_o6gRHOqi1G4Ts0a1-f8AsfLBXxyAAAA

    10CAsNsjY0MDA20zW3NDU2MAMAzlQTPQ8AAAA=

    3 bernachtungen

    Inkl. Aufenthalt :

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    3x Frhstcksbuffet

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    55

    34

    24

    Kultur ist

    Teil unserer

    Identitt.

    Ohne sie

    ntzt uns

    Geld nichts.

    Menschen

    8DieseWoche

    Sonderschler in Regelklassen:

    ein Problem fr die Schulen?

    10Dossier

    Jugendliche Flchtlinge in der

    Schweiz: Stimmen, Schicksale.

    20Portrt

    Kleiner Vierbeiner ganz gross:

    Dackel Jimmy aufberholkurs.

    24Reportage

    Zwei Engel auf ihrermutigen

    Friedensmission in Kolumbien.

    29Bnz Friedli

    30Portrt

    JamieHuser: Der elfhrige

    SchweizerMeister tritt in

    Mexiko gegen dieWeltelite an.

    34 Interview

    SamKeller, derDirektor der

    Fondation Beyeler, ber Kunst,

    Karriere undKulinarisches.

    Migros-Welt

    50DauerbrennerRaclette

    53 Favorit: der neueMuffin

    55Saisonkche

    Knackig: 3 RezeptemitNssen.

    67ButterfeineMargarine

    69Neues frsGourmetregal

    70 LaktosefreierGenuss

    75Verpackungen

    WenigerMaterial mehr

    Nachhaltigkeit.

    76Migros-Kulturprozent

    RichardDubugnon und sein

    neuesWerk derWaadtlnder

    Komponist im Interview.

    83TotaleWaschkraft

    85Pflege frFeinesundEdles

    87 Farbwechsel frsHaar

    90Neues aus IhrerRegion

    Aktionen, Reportagen

    und interessanteNews

    aus denGenossenschaften.

    Leben

    98Gesundheit

    Mehr Skispass dank Training:

    bungen zumNachmachen.

    101 Familie

    Was tun,wenn das Kind

    wieder zumBabymutiert?

    102 Ernhrung

    104Kinder

    107 Zoodoktor

    109Glcksgriff

    111 Bittemeldedich

    112Rtsel/Impressum

    116Cumulus

    118MeineWelt

    ZuBesuch beimTrio Artemis.

    75

    M-Infoline: Tel. 0800 840848oder Fax 0041 44 277 20 09

    (Ausland). www.migros.ch/kundendienst; www.migros.ch

    Cumulus:Tel. 0848 85 0848* oder +41 44 444 88 44 (Ausland).

    cumulus@migros.ch; www.migros.ch/cumulus

    RedaktionMigros-Magazin: Limmatstrasse 152,

    Postfach 1766, 8031 Zrich, Tel. 058 577 12 12, Fax 058 577 12 08.

    redaktion@migrosmagazin.ch; www.migrosmagazin.ch

    *Normaltarif

    Bilder:HolgerSalach,ChristopheChammartin,ChristineBenz,GunterRubin,Zvg

    MM44, 26.10.2015 | 5

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    Gesamte Baby- oder Kinder-Bekleidung

    sowie -Schuhe

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    Erhltlich in grsseren Migros-Filialen. Bei diesem Angebot sind SportXX, Schmuck, Grtel,

    M-Budget und bereits reduzierte Artikel ausgenommen.

  • Darauf freuenwir uns

    Nazareth:Die legendreHard-

    rock-Band aus Schottland tritt am

    Donnerstag in der Konzertfabrik

    Z7 in PrattelnBL auf.

    Architektur0.15:DieWerkschau

    fr Architektur setztmit zehn

    Schweizer Architektinnen einen

    weiblichen Schwerpunkt. Ab

    31. Oktober,MaagHalle, Zrich.

    UnntzesWissen

    Andere

    Lnder,

    andere

    Sitten

    In Shanghai laufen

    vieleMenschen

    auch tagsber im

    Pyjama auf der

    Strasse rum.

    Fast zwei Drittel

    der Einwohner

    des australischen

    Bergbauortes

    Coober Pedy

    leben inunter

    irdischenWohn

    hhlen.

    Statt jemandem

    einen Korb geben

    sagtman in Russ-

    land jemandem

    eineWasser

    melone geben.

    Quelle: Stern/Neon

    Mein Bild derWoche Ein Schuss ein Schrei das war Karl May! Hier wird von

    Schauspielern in der Westernstadt Tombstone in Arizona eine Schiesserei nachge-

    stellt. Spiel und Spass fr Darsteller und Touristen. Nur, dass dieseWoche fr ein-

    mal echte Kugeln in der Waffe waren: Ein Cowboy streckte einen anderen nieder.

    Wie die scharfe Munition in den Revolver gelangen konnte, ist unklar. Schwierig

    kann es nicht gewesen sein. Das lockere Gesetz macht den Zugang zuWaffen

    einfach. Pro Jahr sterben in den USA 33000 Menschen durch eineWaffe. Diese

    Zahlen folgen einer einfachen Logik: Je mehr Waffen im Umlauf sind, desto mehr

    wird geschossen. Auch bei uns. Der Cowboy hat Glck gehabt und berlebt.

    Leseprobe

    Entschuldigen Sie, was lesen Sie gerade?

    OlafKnauer (47),Projektleiter aus Bern

    a) Facebook

    b)MeineMails

    c) Ein Buch

    Auflsung:c)EinBuchaufderApp,undzwarDanielSuarezKill

    Decision.DerThrillermitThemenwieSpionage,knstliche

    IntelligenzundKriegmitMaschinenistsehrzeitgemss.

    Menschen

    MM44

    BettinaOberli

    (42) ist Autorin

    undRegisseurin

    von erfolgreichen

    Filmenwie Die

    Herbstzeitlosen,

    Tannd und

    Lovely Louise.

    Bilder:AP/Keystone(2),MarcoZanoni

  • DieseWoche

    Sonderschler bringen

    Lehrer an ihre Grenzen

    Kinder mit speziellen Bedrfnissen stellen fr Schulen eine grosse Herausforderung dar.

    Die Zahl der Sonderschler wchst gleichzeitig sollen sie in die Regelklassen integriert

    werden. Viele Lehrer fhlen sich mit den neuen Aufgaben alleingelassen.

    Text: Andrea Freiermuth

    O

    bman Sonderschler in

    Regelklassen integrie

    ren soll oder nicht, ist

    einemssige Frage. Ihre

    Integration ist ein verbindlicher

    Auftrag: 2002 hat das Schweizer

    Volk das Gesetz zur Gleichstellung

    von Behinderten angenommen.

    Die integrative Frderung ist eine

    Folge davon.

    Der Systemwechsel hat aller

    dings seine Tcken. Viele Lehr

    krfte fhlen sich berfordert und

    alleingelassen. Die Integration ist

    schweizweit eine grosse unkoordi

    nierte Baustelle, sagt Jrg Brhl

    mann (61), Leiter Pdagogische

    Arbeitsstelle des Dachverbandes

    Lehrerinnen und Lehrer Schweiz

    (LCH). Es ist dilettantisch, die

    Sonderschler einfach in eine

    Regelklasse zu schicken und