Mitgliederzeitung Februar 2012

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Die Mitgliederzeitung der SPÖ Favoriten. Ausgabe: Februar 2012

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  • Bis zum Jahr 2030 wird es in Wien sieben zentrale Spitalsorganisa-tionen geben, die die medizini-sche, pflegerische und therapeutische Versorgung der WienerInnen aufei-nander abgestimmt und ergnzend bernehmen. Eine dieser sieben zen-tralen Einrichtungen wird das Kaiser-Franz-Josef-Spital sein. Das lteste Spital Wiens wird in den nchsten Jah-ren sukzessive erneuert. Schritt fr Schritt entsteht ein zeitgemes, zu-kunftsorientiertes Krankenhaus. Der Teilneubau 1 der Bau des so genann-

    ten Wirtschaftshofs und der Neubau der Schule fr allgemeine Gesundheits- und Krankenpflege wurde bereits 2010 in Angriff genommen. Vor kurzem fand der Spatenstich fr den Teilneubau 2 das neue Mutter-Kind- und OP-Zentrum statt, das auch Ambulanzen, Stationen und alle OP-Einrichtungen beherbergen wird. Auch smtliche Einrichtungen des bereits ber 100 Jahre alten Gottfried von Preyerschen Kinderspitals ber-siedeln in den Teilneubau 2, der nach modernsten Erkenntnissen der Kinder- und Jugendmedizin ausgestattet wird.

    P.b.b. - Verlagsort 1100 Wien - 02Z034408MAusgabe 2/2012

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    Spital wird aufgewertet

    Bezirksvorsteherin Hermine Mospointner, Brgermeister Dr. Michael Hupl und Gesundheitsstadtrtin Mag.a Sonja Wehsely nahmen den Spatenstich fr den Neubau des Mutter-Kind- und OP-Zentrums vor

    Liebe Favoritnerinnen, liebe Favoritner,

    Das vergangene Jahr hat gezeigt, dass die rot-grne Regierung gut zusammenarbeitet und vie-le wichtige Projekte fr die Wienerin-nen und Wiener umsetzen konnte. Wir konzentrieren uns mit vollem Elan auf unsere Arbeit mit den Schwerpunkten:l Konsolidierung des Stadtbudgets Trotz aller Krise haben wir es aber auch geschafft, die Neuverschuldung zu redu-zieren (um ca. 34 Prozent). Pro Kopf hat Wien gemeinsam mit Tirol den niedrigs-ten Schuldenstand aller Bundeslnder. l Wiener SpitalskonzeptDie Spitalsreform ist die grte seit der 1. Republik und bringt eine Verbesse-rung des Versorgungsangebots.l Strkung des ArbeitsmarktesDie Konsolidierung wird bei uns in einem vernnftigen Ausma vorgenommen. Notwendige, zukunftsorientierte Inves-titionen werden gettigt. Das schafft auch Arbeitspltze. Rund ein Viertel des Wiener Budgets sind fr Gesundheit und Soziales reserviert.l Ausbau der Ganztagesschule Sanierung und Neubau von Schulen, Sicherung des kostenfreien Kinder- gartens, Ausbau der Ferienbetreuung.Wien ist eine Stadt, auf die sich die Menschen verlassen knnen!

    Eure SP-Vorsitzende Kathrin Gal

    Favoritenaktuell

    Rechtzeitig zum 120. Geburtstag erfolgte der Spatenstich zum Teilneubau und weiteren Modernisierung des Kaiser-Franz-Josef-Spitals.

    www.favoriten.spoe.at

    Mehr auf Seite 5

  • FavoritenaktuellFo

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    Seit dem Jahr 1894 organisieren sich sterreichische Jugendliche in der Sozialistischen Jugend, um gemeinsam gegen soziale, wirtschaft-liche und gesellschaftliche Missstnde anzukmpfen und unsere Welt zum Besseren zu verndern. In vielen Berei-chen ist das auch gelungen: Arbeits-schutz fr Lehrlinge, Einfhrung des Zivildienstes, Nachtautobusse in Wien oder das Whlen mit 16 Jahren am Beginn dieser Errungenschaften stand die Sozialistische Jugend, die grte Jugendorganisation des Landes, die in der ffentlichkeit fr die Anliegen der Jugendlichen Druck machte.

    Antikapitalistisch und AntifaschistischDie SJ begreift sich als antikapitalisti-sche, antifaschistische und feministi-sche Organisation. Diese drei Haupt- sulen bestimmen die politische Arbeit der Sozialistischen Jugend mageblich. Unermdlich kmpfen die Mitglieder der SJ gegen ein komplett zgelloses, unsoziales Wirtschaftssystem. Damit verbunden ist auch der stndige Hin-weis darauf, dass der Kapitalismus ein System ist, das auf Ungleichheit basiert und Krisen in zyklischen Abstnden pro-duziert, unter denen vor allem die sozial schwcher gestellten Menschen mas-siv leiden mssen. Das zeigt sich in der

    Geschichte immer wieder und auch jetzt gerade leider auch in der aktuellen Weltwirtschaftskrise.Die SJ bereitet auch immer des fteren Kampagnen vor, die sich ganz gezielt gegen faschistische oder rechtsextreme Tendenzen in der Gesellschaft stellen. Wie dringend diese sind, kann man an tagespolitischen Ereignissen klar erkennen: Das Attentat auf unsere Schwesterorganisation AUF in Norwe-gen, durchgefhrt von einem verrckten Rechtsextremisten, die Nazi-Anschlge in Deutschland oder die simple mit der Zeit gewachsene Salonfhigkeit einer FP, die nur so vor rechtsextremen Querverbindungen strotzt. Schlussendlich zhlt auch das Pochen auf die wirkliche Gleichstellung von Mann und Frau in der Berufswelt und darber hinaus zum Selbstverstndnis als linke Jugendorganisation.

    Vielfltige Aktivitten in Favoriten Trotz der Gre Favoritens hat es lnge-re Zeit keine SJ-Gruppe im Bezirk gege-ben. Vor drei Jahren jedoch ist es gelun-gen, eine solche Gruppe in Favoriten zu etablieren. Diese erfreut sich seitdem stndigen Zuwachses und teilte sich Ende letzten Jahres sogar auf zwei Grup-

    Geselliges Leben bei der Sozialistischen Jugend in Favoriten: Beim wchentlichen Gruppenabend wird angeregt diskutiert, politisiert, Referaten gelauscht und die Aktivitten der kommenden Wochen geplant.

    Sozialistische Jugend: Die Stimme der JungenJugendliche zwischen 14 und 28 Jahren sind in der grten Jugendorganisation aktiv, planen politische Kampagnen und Aktionen und organisieren Veranstaltungen, Seminare sowie Freizeitevents.

    Rund 70 Jugendliche kamen zur ersten Bezirkskonferenz der SJ in Favoriten

    Die beiden SJ-Gruppen im 10. Bezirk treffen sich wchentlich, um Ideen

    und Anliegen zu diskutieren und diverse Aktivitten zu organisieren.

    Kontakt unter E-Mail: [email protected] oder Tel.: 01/604 27 28.

    Die Sozialistische Jugend in Favoriten

    2

    jeden Sonntag, 16 Uhr

    Hofherrgasse 513, Stiege 1

    1100 Wien

    jeden Mittwoch, 19 Uhr

    Jenny-Lind-Gasse 2

    1100 Wien

  • Eine Delegation der SJ 10 nahm im Juli 2011 am IUSY-Worldfestival in Weienbach am Attersee teil. Die IUSY (International Union of Socialist Youth) ist der Zusammenschluss von sozialdemokratischen Jugendorganisationen aus mehr als 100 Staaten der Welt und ein Teil der Sozialistischen Internationale.

    pen auf, da das Lokal einfach zu klein wurde.Die Aktivitten der Sozialistischen Jugend Favoritens sind sehr vielfltig: So gehrt das Besuchen von Seminaren und Fortbildungen ebenso dazu wie der Austausch mit anderen Jugendlichen. Es werden Aktionen im Bezirk geplant und umgesetzt oder am jhrlichen Fackelzug der Sozialistischen Jugend Wien mit-geholfen. Ende letzten Jahres fuhr die SJ Favoriten auf Bezirksklausur nach Bratislava. Die anwesenden Genoss-Innen diskutierten ber den Ablauf des kommenden Halbjahres, ber ihre eigene Beziehung zur SJ und ber die thematische Arbeit der SJ 10. Die zentrale Rolle im SJ-Leben nimmt der wchentliche Gruppenabend ein. Hier findet die inhaltliche Schulung,

    die Planung der kommenden Aktivit-ten und der Austausch ber momen-tane politische Geschehnisse statt. Von groer Bedeutung ist das politische Referat. Dieses dreht sich je nach Inter-esse der Gruppe um unterschiedlichste Themen und wird entweder von Mitglie-dern der SJ selbst, oder aber auch von eingeladenen ExpertInnen gehalten.

    Vorstandswahl bei BezirkskonferenzIn Favoriten ist es gelungen, in krzester Zeit unzhlige Jugendliche vom politi-schen Engagement zu berzeugen und die Mitgliederzahl stetig zu steigern. Bei der Bezirkskonferenz, die am 23. Novem-ber 2011 stattfand und an der rund 70 Jugendliche teilnahmen, wurde Sascha Obrecht der mageblich am Aufbau der Gruppe gearbeitet hatte einstim-

    mig zum neuen Bezirksvorsitzenden gewhlt. Fr eine optimale Aufgabentei-lung gibt es einen Vorstand, der bei der Konferenz ebenfalls mit berwltigen-der Mehrheit gewhlt wurde.

    Politik fr die Jugend seit 118 JahrenUm auch wirklich die Interessen der Jugendlichen zu vertreten, gilt es na-trlich vor allem herauszufinden, was deren Interessen sind. Das ist keine leichte Aufgabe, wei Sascha Obrecht. Deshalb wird die Sozialistische Jugend Favoriten im Mrz eine flchendecken-de Jugendumfrage starten. Ziel dieser Umfrage ist es nicht nur, Daten zu sammeln, sondern die teilnehmenden Jugendlichen bei ihren Problemen abzuholen und gemeinsam mit ihnen Projekte umzusetzen. Jugendliche sol-len auch ihr eigenes Umfeld gestalten lernen, wir wollen mit ihnen gemein-sam Politik machen, so Obrecht. Deshalb soll unmittelbar auf die Be-fragung eine Kampagne ganz nach den Vorstellungen und Wnschen der befragten Jugendlichen starten.In weiterer Folge soll diesen jungen Menschen anhand ihrer eigenen tg-lichen Probleme gezeigt werden, wie wichtig es ist, sich zu organisieren und gemeinsam fr Interessen einzutreten. Denn was fr die Sozialistische Jugend gilt, gilt auch fr die Sozialdemokratie: Nur wenn mglichst viele Menschen hinter gemeinsamen Forderungen stehen, dann gibt es Bewegung, gibt es Fortschritt, gibt es Sozialismus!

  • Unsere neue BezirksrtinMit der ehemaligen Favoritner JG-Vorsitzenden Mag.a Christina Brichta-Hartmann wurde vor kurzem eine junge und sozial engagierte Mandatarin der SP in der Bezirksvertretung Favoriten feierlich angelobt.

    Jahrelange Forderung der SP Favoriten wird endlich umgesetzt.

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    Favoritenaktuell

    Inspektion der Baustelle: Bezirksrat Ing. Peter Vopava und der stellvertretende Bezirksvorsteher Josef Kaindl freuen sich ber die baldige Verbesserung der Lebensqualitt fr die AnrainerInnen des Wienerfeldes

    Die 33-Jhrige Neo-Mandatarin ist vielen FavoritnerInnen bereits als ehemalige Vorsitzende der JG Favoriten bekannt und kann schon auf einige politische Erfahrung zurck-blicken, ist sie doch auch stellvertre-tende Vorsitzen