Modulbeschreibungen Bachelorstudiengang Biomedical file1 Anlage 1 Modulbeschreibungen...

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Anlage 1 Modulbeschreibungen Bachelorstudiengang Biomedical Sciences Basismodule Die Basismodule entsprechen dem gesamten Curriculum der drei ersten Studienjahre des Studiengangs Humanmedizin. Dieses ist geregelt in der gltigen App0, der Studienordnung fr den Studiengang Humanmedizin an der Universitt Greifswald und den dazu gehrigen Lernzielkatalogen und Veranstaltungs-ordnungen.

1 Physik/Biophysik fr Mediziner Qualifikations-ziele

Die Studenten besitzen physikalische Grundkenntnisse als Voraussetzung fr das Verstndnis biomedizinischer Zusammenhnge. Sie festigen ihr physikalischen Grundverstndnis mit Hilfe von Experimenten und erlangen messtechnische Fertigkeiten als Vorbereitung auf die Physiologieausbildung

Inhalte Grundlagen der/des Mechanik, Flssigkeiten, Akustik, Wrmelehre, Elektrizitt, Magnetismus, Optik sowie Atom und Kernphysik

Lehrveranstal-tungen

Vorlesung Physik/Biophysik fr Mediziner (3 SWS) Praktikum Physik fr Mediziner (3 SWS)

Teilnahmevor-aussetzungen Eingangstest (Eingangsklausur) vor Beginn des Praktikums.

Verwendbar-keit Obligatorisches Basismodul

Voraussetzung fr die Vergabe von Leistungs-punkten

11 erfolgreiche Testate zu den 11 Protokollen sowie Bestehen einer Klausur

Hufigkeit des Angebots

Lehrveranstaltungen dieses Moduls werden in jedem Jahr angeboten

Dauer Ein Semester Arbeitsauf-wand 210 Stunden

Leistungs-punkte (ECTS) 7

Lehrende Prof. Dr. Melzer, Prof. Dr. Schweikhard

2

2 Chemie fr Mediziner

Qualifikations-ziele

Die Studenten besitzen chemische Kenntnisse als Voraussetzung fr das Verstndnis biomedizinischer Zusammenhnge.

Inhalte Atombau, Elektronenkonfiguration der Elemente, Periodensystem, chemischen Bindung, Erscheinungsformen der Materie, heterogene Gleichgewichte, homogene Gleichgewichte, Massenwirkungsgesetz, Lslichkeitsprodukt, Chemische Reaktionen: Fllungs-, Verdrngungsreaktionen, Metallkomplexe: Zentralatom, Liganden, Koordinationszahl, Chelatkomplexe, Stabilitt, Reaktionen mit Beteiligung von Komplexen, Chemische Reaktionen: Sure-Base-Gleich-gewichte, starke und schwache Suren, pH-Wert, pKs/pKb-Wert, Hydrolyse, Puffer, HENDERSONHASSELBALCH-Gleichung, Quantitative Analyse: Acidimetrie, Diskussion von Titrationskurven auch mehrprotoniger Suren (auch: Aminosuren), Chemische Reaktionen: Redox-Reaktionen, Oxidationsstufen auch in komplexen Ionen, Redox-Gleichungen, NERNSTsche Gleichung auch pH-abhngiger Reaktionen, Quantitative Analyse: Manganometrie, Energetik, Kinetik, Organische Chemie: berblick ber funktionelle Gruppen, Stoffklassen, Nomenklatur, wichtige Reaktionstypen: Addition, Substitution, Eliminierung, Redox-Reaktionen, Umlagerungen, Kohlenwasserstoffe: Alkane, Alkene, Alkine, Arene, Hybridisierung, Reaktionen der Kohlenwasserstoffe, besond. C=C + Br2, auch in Naturstoffen, SE von Aromaten, (Nachweise aromatischer Aminosuren), Alkohole, Phenole, Diphenole: Reaktionen (Ox, SE, SN, E), Cholesterol, Vitamin A und D, Aldehyde und Ketone, Carbonsuren und -derivate, auch Fette, biologisch relevante Kohlensure- und Phosphorsurederivate, Amine, substituierte Carbonsuren: Hydroxy-, Amino-, Keto- und Dicarbonsuren, Peptide, Kohlenhydrate, Stereochemie, Heterocyclen: Furan, Pyran; Pyrrol, Vitamin B12, Pyridin, Pyrimidine, Purine, ATP, Nucleinsuren

Lehrveranstal-tungen

Vorlesung Chemie fr Mediziner (3 SWS) Praktikum Chemie fr Mediziner (3 SWS)

Teilnahmevor-aussetzungen

Sicherheitstechnische Klausur mit Eingangstestat zur Allg. Chemie, Eingangstestat Organische Chemie

Verwendbar-keit Obligatorisches Basismodul

Voraussetzung fr die Vergabe von Leistungs-punkten

Abschlussklausur zum Chemischen Praktikum

Hufigkeit des Angebots

Lehrveranstaltungen dieses Moduls werden in jedem Jahr angeboten

Dauer Ein Semester

3

Arbeitsauf-wand 210 Stunden

Leistungs-punkte (ECTS) 7

Lehrende PD Dr. Mller, Dr. Heering, Dr. Palm

3 Biologie fr Mediziner Qualifikations-ziele

Die Studenten besitzen biologische Kenntnisse als Voraussetzung fr das Verstndnis biomedizinischer Zusammenhnge.

Inhalte Entwicklung des Lebens, Evolution, Stammbaum, Systematik des Tierreichs, Bau der eukaryotischen Zelle, Zellorganellen, Energie-Stoffwechsel, Endosymbionten-Theorie, Metazoen, Zelldifferenzierung, Keimbahn, Gameten, Befruchtung, Entwicklung (Ontogenie), Furchung, Gastrulation, Neurulation, Gewebeorganisation, Musterbildung, Evolution der Wirbeltiere, Schdel, Kiefer, Evolution des Menschen, Einfhrung in die Mikrobiologie: Bedeutung von Infektionskrankheiten historisch und heute, Die Bakterienzelle: Prokaryoten Eukaryoten, Physiologie und Taxonomie der Bakterien, Prinzipien der Erkennung und Differenzierung von humanpathogenen Mikroorganismen, Humanpathogene Pilze, Pathogenitt und Virulenz. Hemmung der Vermehrung von Mikroorganismen, Grundlagen von Chemotherapie, Viren und Prione: Morphologie, Vermehrung u. infektises Prinzip, Coexistenz von Mensch und Mikrorganismus. Abwehr von Krankheitserregern Grundlagen der Immunologie, Epidemiologie und kologie von humanpathogenen Mikroorganismen, Einfhrung. Bausteine und Chemie des genetischen Materials. Struktur von Nukleinsuren (DNA und RNA), Chromosomen, Infor-mationsvervielfltigung und verteilung, Identische Replikation, Mitose, Meiose, Informationsverschlsselung und realisierung, genetischer Code, Proteinbiosynthese und Merkmalsausbildung, Gendefinition, Allel Genstruktur, -funktion und regulation. Regulationsebenen, Jakob/Monod-Modell, Mutation des genetischen Materials, Mutationsarten, Bedeutung, Mutagenese, physikalisch, chemisch, biologisch, DNA-Repair, Rekombination bei Pro- und Eukaryoten: Interchromosomale Rek., Mendelsche Gesetze, Intrachromo-somale Rek., crossing-over, Kopplung, Monogen bedingte Erbgnge, Expressivitt, Penetranz, Heterogenie, Pleiotropie, Phnokopie., Multifaktorielle Vererbung. Bedeutung in der Medizin, Quantitative Genetik, Einfhrung in die Populationsgenetik, Hardy-Weinberg-Gesetz, Risikoabschtzung, Einfhrung in die Gentechnik: Klonierung, genomische und Expressionsbanken, Gentechnik, Human-genomprojekt, Gentherapie

4

Lehrveranstal-tungen

Vorlesung Biologie fr Mediziner (3 SWS) Praktikum Biologie fr Mediziner (3 SWS)

Teilnahmevor-aussetzungen keine formalen Voraussetzungen

Verwendbar-keit Obligatorisches Basismodul

Voraussetzung fr die Vergabe von Leistungs-punkten

Versuchsprotokolle

Hufigkeit des Angebots

Lehrveranstaltungen dieses Moduls werden in jedem Jahr angeboten

Dauer Ein Semester Arbeitsauf-wand 210 Stunden

Leistungs-punkte (ECTS) 7

Lehrende Prof. Dr. Grtler, Prof. Dr. Hildebrandt, Prof. Dr. Wehnert

5

4 Anatomie

Qualifikations-ziele

Die Studenten kennen den Aufbau, die Funktion sowie die Embryologie von Organen und Organsystemen, von Geweben und von zellulren und molekularen Strukturen.

Inhalte Makroskopische Anatomie: Rumpfwnde, Extremitten, Siten, Kopf/ Hals, Zentralnervensystem und Sinnesorgane Zellbiologie/ Zytologie und Histologie: Zellbiologie/ Zytologie, Epithelgewebe, Drsen, Binde- und Sttzgewebe, Muskelgewebe, Nervengewebe, Blut und Blutgefsystem, Knochenmark, Atmungsorgane, Kopf-Hals-Organe, Zhne und Verdauungsorgane, Harnorgane, Geschlechtsorgane, Plazenta, endokrine Organe, Haut und Anhangsorgane, lymphatische Organe, Zentralnervensystem, Sinnesorgane Embryologie

Lehrveranstal-tungen

Vorlesungen Anatomie, Embryologie, Topographische Anatomie, Mikroskopische Anatomie (Histologie) (15 SWS) Kursus der mikroskopischen und Kursus der makroskopischen Anatomie (14 SWS)

Teilnahmevor-aussetzungen keine formalen Voraussetzungen

Verwendbar-keit Obligatorisches Basismodul

Voraussetzung fr die Vergabe von Leistungs-punkten

Bestehen einer schriftlichen Leistungskontrolle (MC) und von 4 mndlichen Testaten am Prparat (Makroskopische Anatomie) Bestehen von 2 schriftlichen Leistungskontrollen (MC), einer mndlichen Prfung am Mikroskop und positive Bewertung der abgegebenen Zeichnungen durch den Kursbetreuer (Mikroskopische Anatomie)

Hufigkeit des Angebots

Lehrveranstaltungen dieses Moduls werden in jedem Jahr angeboten

Dauer 2 Semester Arbeitsauf-wand 960

Leistungs-punkte (ECTS) 32

Lehrende Prof. Dr. K. Endlich, PD Dr. N. Endlich, Prof. Dr. Giebel, PD Dr. Koppe, Dr. Lantow, Dr. Rumpel, Dr. Sabrane, Dr. Weingrtner, N.N.

6

5 Praktikum der Medizinischen Terminologie

Qualifikations-ziele

Die Studenten besitzen Kenntnisse der medizinischen Fach-terminologie, bersetzen der Fachausdrcke aus dem Lateinischen und umgekehrt und knnen medizinische Ausdrcke in ihren Bestandteilen analysieren;

Inhalte Grundlage der Formenlehre medizinischer Termini lateinischer und griechischer Herkunft, Wortbildungslehre (Prfixe, Suffixe), Synonymenlehre, Termini aus den anatomischen, physiologischen und klinischen Bereichen.

Lehrveranstal-tungen

Praktikum der Medizinischen Terminologie (1 SWS)

Teilnahmevor-aussetzungen Keine formalen Voraussetzungen

Verwendbar-keit Obligatorisches Basismodul

Voraussetzung fr die Vergabe von Leistungs-punkten

Bestehen einer Klausur

Hufigkeit des Angebots

Lehrveranstaltungen dieses Moduls werden in jedem Jahr angeboten

Dauer Ein Semester Arbeitsauf-wand 30 Stunden

Leistungs-punkte (ECTS) 1

Lehrende PD Dr. Dr. Gadebusch-Bondio

7

6 Medizinische Psychologie u. Soziologie I

Qualifikations-ziele

Die Studenten besitzen Grundkenntnisse der Medizinischen Psycholo