Musikverein Zurich Hongg - Musikverein Zürich-Höngg · T-Bone Concerto | Johan de Meij...

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    19-Oct-2020
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  • Der Musikverein Zürich-Höngg ist ein symphonisches Blasorchester unter der Leitung von Bernhard Meier. Als Stadtzürcher Musikverein mit Wurzeln im Quartier Höngg ist uns die Bindung zur Stadt Zürich und zum Quartier Höngg wichtig. Wir sind rund 80 musikbegeisterte Leute, die sich einmal wöchentlich zum gemein-samen Proben und Musizieren treffen. Mit attraktiven Anlässen für Publikum und Musi-zierende bieten wir einen kulturellen Beitrag im Quartier Höngg und in der Stadt Zü-rich.

    Das gemeinsame musikalische Erlebnis und die Freude an qualitativ hochstehendem Musizieren stehen für uns im Vordergrund. Wir bieten unseren Mitgliedern den Raum, die Blasmusik aktiv zu pflegen und sich musikalisch zu entfalten. Die musikalische Herausforderung ist uns wichtig, darum investiert der Verein in die musikalische Qualität (u.a. durch den Beizug von Fachkräften) und bietet somit Spiel-raum zur individuellen Förderung der Mitglieder. Unser Vereinsjahr besteht grundsätz-lich aus drei Konzertphasen. Im Frühling findet unser Konzert im Toni-Areal statt, im Sommer die Sommerkonzerte im Herzen von Zürich und zum Jahresende spielen wir unsere traditionellen Konzerte in der kath. Kirche in Höngg.

    Ebenso steht jährlich die Teilnahme am «Sächsilüüte» auf dem Programm. Spezielle Projekte, wie beispielsweise Musikreisen ins Ausland, Konzerte zusammen mit Gastdirigenten und Solisten, sowie die Teilnahme an Wettbewerben stellen in regelmässigen Abständen eine abwechslungsreiche Herausforderung dar. Haben wir dein Interesse geweckt?

    Dann melde dich gerne unter [email protected]

    Weitere Informationen sind unter www.hoenggermusik.ch oder

    www.facebook.com/hoenggermusik zu finden.

    Musikverein Zurich Hongg

  • (geb. 1976) wohnhaft in Zürich, wuchs musikalisch in der Knaben-musik der Stadt Zürich auf. Seit 2003 ist er musikalischer Leiter des Musikverein Zürich-Höngg. 2006 schloss er den Studiengang Blasorchesterleitung an der Zürcher Hochschule der Künste bei Franco Cesarini ab. In den Jahren 2007/2008 durchlief er die Ausbildung zum Berufs-offizier und leitete in dieser Funktion über mehrere Jahre diverse Orchester.

    Seit 2013 ist er musikalischer Gesamtverantwortlicher der Jugendmusik Zürich 11. Seit 2014 unterrichtet er zudem im Rahmen seiner An stellung bei der Musikschule Konservatorium diverse Bläserklassen in Zürich-Nord.

    Bernhard Meier | Leitung

  • wurde 1991 geboren und ist seit 2015 stv. Soloposaunist in der Philharmonia Zürich (Orchester der Oper Zürich). Im Frühling 2011 schloss er sein Bachelorstudium mit Hauptfach klassische Po s aune bei Prof. Branimir Slokar mit Auszeichnung ab. Ebenfalls mit Auszeichnung erhielt er darauf 2014 den Master in Performance an derselben Schule. 2016 folgte der Master in Pedagogy mit Auszeichnung an der Zürcher Hochschule der Künste bei David Bruchez.

    Bereits im Alter von 14 Jahren wurde er Gesamtsieger über alle Kategorien am Schweizerischen Solo- und Ensemble Wettbe-werb in Langenthal. Weitere Erfolge sind unter anderem der 1. Preis am „Prix Musique 2008“ sowie der 1. Preis mit Auszeichnung am „Schweizer Jugendmusikwettbewerb 2009“. Zu seinen grössten internationalen Erfolgen gehören der 3. Preis am Lions European Musical Competition in Tampere (2009), der 1. Preis am ITA Competition in Valencia (2015) und die Einladung zur End runde des Tschaikowsky Wettbewerbs 2019 in Sankt Peters-burg.

    Als Kammermusiker spielt Tobias Lang im Aruba Trio (Posaune, Gitarre und Perkussion) und dem Slobone Posaunenquartett, mit welchem er 2014 in Passau (Deutschland) und 2017 in Szentendre (Ungarn) internationale Preise gewonnen hat. Zudem spielt er seit 2018 als Soloposaunist in der Brass Band Bürgermusik Luzern.Als Solist hatte er Auftritte mit Orchestern wie dem Zürcher Kam-merorchester, der Danish Concert Band, dem Aulos-Blasorches-ter sowie der Harmonie Shostakovich.

    Tobias Lang | Solist

  • Konzertprogramm Konzertprogramm

    Olympica | Jan Van der Roost

    T-Bone Concerto | Johan de Meij Solist: Tobias Lang

    I. Rare

    II. Medium

    III. Well Done

    PausePause

    Symphony No. 1 - New Day Rising | Steven Reineke

    I. City of Gold

    II. Nocturne

    III. And The Earth Trembled

    VI. New Day Rising

  • Die olympischen Winterspiele 1998, die nach 26 Jahren wieder einmal in Japan stattfanden, sind unvergessen: Mit 2302 Teilnehmer wurde eine Rekordteilnehmerzahl erreicht. Das Blasorchester der Austragungsstadt Nagano gab im Hinblick auf dieses grosse Ereignis die festliche Ouvertüre ‘Olympica’ in Auftrag – ein farbig instrumen-tiertes Werk, welches mit abwechslungsreichen musikalischen Ideen die Zuhörer in seinen Bann zieht. Das gesamte Orchester zeigt mit technischer Präzision die Vielfalt der verschiedenen Register.

    Als Posaunist kennt sich der holländische Komponist Johan de Meij bestens mit den Möglichkeiten seines Instrumentes aus. Sein Posaunenkonzert T-Bone Concerto (der Name kommt aus dem englischen Wort für Posaune: Trombone, auch Bone – Knochen – genannt) besteht aus den drei Sätzen: Rare, Medium und Well Done – in Anspielung auf das T-Bone-Steak.

    Das T-Bone Concerto ist de Meijs erste Komposition für ein Soloinstrument begleitet durch Blasorchester. Uraufgeführt wurde das Werk am 1. März 1996 im Concertgebouw in Amsterdam.

    Neben dem Solisten spielt eine Art Kammermusik-Ensemble (2 Flöten, 2 Oboen, 2 Klarinetten, 2 Waldhörner, 2 Fagotte, 1 Englischhorn und 1 Kontrabass), welches sich aus dem Orchester zusammensetzt, eine wichtige Rolle. Einerseits begleitet das Ensemble den Solisten auf eine transparente Art und Weise, andererseits verweist es an einigen Stellen auf neue Melodien.

    Der erste und zweite Satz erlauben dem Solisten sowohl die virtuose Technik als auch den lyrischen Charakter der Posaune in vollem Umfang zu präsentieren. Im dritten Satz werden bekannte Melodien und Rhythmen aus den ersten beiden Sätzen in einem neo-barocken Stil verarbeitet, bevor das Werk in einem triumphalen Finale seinen Höhepunkt findet.

    Olympica | Jan Van der Roost

    T-Bone Concerto | Johan de Meij

    WerksangabenWerksangaben

    PausePause

  • Dem amerikanischen Komponisten Steven Reineke gelingt es in seiner ersten Sinfonie in vier mitreissenden Sätzen, den Aufstieg und Fall einer Stadt, die der Kraft der Natur auch heute noch ausgeliefert ist, eindrücklich zu vertonen.

    Wir befinden uns in San Francisco zu Beginn des 20. Jahrhunderts. San Francisco gilt als Synonym einer aufstrebenden und pulsierenden Stadt, durchdrungen von Ragtime und dem Rattern der Cable Cars. Doch das genussvolle Leben wird plötzlich zerstört, als in der Nacht vom 17. April 1906 ein gewaltiges Erdbeben die Stadt des Goldes in einen Trümmerhaufen verwandelt. Nur langsam gelingt es den Menschen ihre Heimat wieder aufzubauen und einen kleinen Funken Hoffnung in all der Zerstörung durch-schimmern zu lassen. Denn die Gefahr eines neuerlichen Erdbebens liegt wie ein dunkler Schatten über dem zaghaften Neuanfang.

    I - City of Gold | Das Stück beginnt mit einem bedrohlichen und unheilvollen Prolog, der die Gefahr unter der Erde und die Zerstörung, die bald folgen wird, bezeichnet. Die Musik verblasst bald zu einem prächtigen Bild von San Francisco an der Wende zum 20. Jahrhundert. Es ist ein lebendiger, farbenfroher Ort, an dem wir die Geräusche von Ragtime- und Cable Cars hören, und die Stadt ist voller Leben und Handel.

    II - Nocturne | Der zweite Satz zeigt die Stadt am Abend des 17. April 1906. Das rasante Tempo des Tages ist einer ruhigeren und entspannteren Atmosphäre gewichen. Sobald die Stadt eingeschlafen ist, hören wir das ferne Läuten von Kirchen-glocken um 5 Uhr morgens, der Stunde, in der das Erdbeben die Stadt erschütterte.

    III - And The Earth Trembled | Der dritte Satz beginnt in den frühen Morgenstunden des 18. April 1906. Während die Stadt schläft, beginnt die Erde aufzureissen. Verwüstung und Zerstörung folgen. Die Stadt verwandelt sich in ein Chaos, das durch die Erschütterungen und Nachbeben des Erdbebens verursacht wird. Ein ungerader Marsch entwickelt sich: Die Soldaten marschieren ein, um die Kontrolle über die Stadt zu übernehmen, während sich Feuer immer weiter ausbreiten.

    IV - New Day Rising | Der vierte und letzte Satz der Symphonie zeigt den Wieder aufbau zerstörter Leben und die Wiederherstellung der Zivilisation. Der Beginn des vierten Satzes ist gekennzeichnet von einer friedlichen Traurigkeit. Aus der Verzweiflung entwickelt sich dann jedoch eine neue Hoffnung. Nach dem glorreichen und majestätischen Finale endet der Epilog leise mit dem letzten unge-lösten Akkord, der die Gefahr anzeigt, die immer noch unter der Erde lauert und eines Tages wieder zuschlagen kann und wird. Gefahr eines neuerlichen Erdbebens liegt wie ein dunkler Schatten über dem zaghaften Neuanfang.

    Symphony No. 1 - New Day Rising | Steven Reineke

  • Wir bedanken uns herzlich bei unseren Sponsoren!

    www.musikbucher.ch