N°10 - DE -

download N°10 - DE -

of 13

  • date post

    19-Mar-2016
  • Category

    Documents

  • view

    215
  • download

    1

Embed Size (px)

description

Das schweizer Magazin für junge Eltern

Transcript of N°10 - DE -

  • DAS SCHWEIZER MAGAZINFR JUNGE ELTERNJULI/AUGUST 2010 - CHF. 6.

    Nr. 10

    DAS SCHWEIZER MAGAZINDAS SCHWEIZER MAGAZINFR JUNGE ELTERNFR JUNGE ELTERNJULI/AUGUST 2010 - CHF. 6.JULI/AUGUST 2010 - CHF. 6.

    Splasch!SchwimmenWasser liebenlernenBassinskologischeSchwimmbderWasserzufuhrNie ohnemeine Flasche

    TrennungTrennungTrennungEin Vater berichtet

    SPEZIAL

    KENNENLERN-

    PREIS

    CHF 2.

    ErziehungErziehungErziehungIch esse

    von allem

    SchwangerschaftSchwangerschaftSchwangerschaft Epilierenohne Tabu

    40Ideen fr Festivals,Spaziergnge undAusstellungen

    Schweiz

  • 18 Ausgabe 10 - Juli/August 2010Verkaufspunkte siehe Adressenseite

    erfi nderisch. Dieses hbsche Armband versteckt seine wahren Tugenden. Hinter der fantasievollen Aufmachung und dem neckischen Charme ver-birgt sich ein wissenschaftliches Messinstrument. Die kleinen Ziffern sind jeweils durch 4 Perlen getrennt. Indem sie die Kirsche verschiebt, kann eine Stillende im Viertelstundentakt markieren, wie viel Zeit seit dem letzten Einsatz vergangen ist. 3 plus 2 Perlen ergibt 31/2 Std. Eine 100%ig schweizerische Kreation, 100% fr Mama.

    In verschiedenen Farben erhltlich, mit Anhnger Ihrer Wahl. Ab CHF 13.- www.lactobijou.ch

    Mineral lterSonnencreme. Wenn Sie bislang Sonnencreme mit Mineralfi lter gewohnt waren, kann es passieren, dass Ihre Lieblingsmarke pltzlich aus der Droge-rie verschwunden ist. Denn die EU hat eine neue Normierung vorgenommen, sodass gewisse Mine-ralfi lter den neuen Kriterien nicht mehr gerecht werden. Obwohl die Schweiz nicht direkt davon betroffen ist, haben diverse Marken, darunter Weleda, beschlossen, ihre Produkte-Herstellung einzustellen. Das eine oder andere ist aber doch im Regal geblieben, mehr dazu in unserer Auswahl auf den Seiten 98-99.

    rose. Die Marke mit der gestickten roten Rose unter der Sohle setzt ihren verfhrerischen Sie-geszug fort. Neuerdings bietet sie Mini-Ausfh-rungen, die von den Pumps der Grossen inspiriert sind. Die Detailtreue bleibt dieselbe. Das Leopar-denmuster auf den hbschen Ballerinas und die herzige Blume unter dem Fuss werden beibehal-ten. Ab diesem Sommer werden beim Shopping zwei auf einen Schlag glcklich, denn Free Lance verkauft die kleinen Schmuckstcke nur in den eigenen Boutiquen. Der Apfel fllt nicht weit vom Stamm.

    Modelle von CHF 135. bis CHF 190. www.freelance.fr

    Wie eineGrosse

    www.freelance.fr

    Bezaubernde HndeVerrckt. Bei OPI geraten Sie die-sen Sommer in Freudentaumel. Der Kinostart von Shrek inspirierte zu einigen khnen Nagellacken in poppigen Farben, die auf den animierten Trickfi lm verweisen. Das entspricht ganz und gar der Tendenz im Sommer 2010. Die Namen der Lacke sind so witzig, dass sogar kleine Jungs in Ver-suchung geraten knnten, an der Manikre-Session teilzunehmen: Funky Dunky heisst der vio-lette, Who the Shrek are you? der grellgrne. Zum Totlachen.

    Das Set mit vier Mini-Lacken (3,75 ml) kostet CHF 27,90, die grossen (15 ml) jeweils CHF 23.90.

    Bei OPI geraten Sie die-sen Sommer in Freudentaumel. Der Kinostart von Shrek inspirierte zu

    Geheimnisvoller Anhnger

    Wie eine

  • Fotos: DR

    news

    Ausgabe 10 - Juli/August 2010

    Nacht im Buschethisch. Ideale Bettwsche fr Schlaf mit ruhigem Gewissen. Handgestickte Steppdecken, geschmack- und kunstvolle Bettbezge und Duvetberzge gefertigt von Indianerin-nen, deren Arbeit respektiert wird, und die nur Biobaum-wolle verwenden. Zwei weltoffene Mamas liessen sich von Stammesmotiven inspirieren. Das Ergebnis berzeugt sowohl in sthetischer als auch in ethischer Hinsicht. Die Abbildungen sind alle handgemalt und gruppieren sich rund um das zentrale Motiv, einen jungen Trieb. Man ghnt vor Vergngen.

    Eine Steppdecke kostet ca. CHF 130.-, www.batchibatcha.com

    im Busch

    superpapaVON ANDR BERTHOUD

    ein mann, Vater, Sohn, Psychologe und Diskussionsleiter von Vtergruppen

    wendet sich an Paare.

    Kkenmtter und DraufgngervterBeobachten Sie Eltern auf dem Spielplatz: Die Vter bringen das Kind dazu, Risiken einzuge-hen, die Mtter bremsen. Wenn es um Gefahren geht, unterscheiden sich die mtterlichen Ins-tinkte von den vterlichen. Das kann eine Quelle von Unverstndnis, ja sogar Konfl ikten sein, was so weit gehen kann, dass eine Konsultation bei einem Paartherapeuten naheliegend ist.

    Man muss wissen, dass der Unterschied nicht in der Bewertung der Gefahr liegt: Wenn man nachfragt, sind beide einverstanden, dass dieses und jenes Spielplatzgert eine bestimmte Gefahr birgt. Bleibt also die Frage, aus welchem Grund der eine das Kind ermuntert ein bestimm-tes Risiko einzugehen, whrend die andere es davon abhalten will. Es ist doch ganz einfach so, dass fr Mamas klar ist, dass im Park das Gesetz Operation Null Bobo gilt. Fr die Vter steht indes fest, dass um kleine Verletzungen kein Aufheben gemacht werden soll: Das ist nicht schlimm. Aus Schaden wird man klug.

    Das Kind selbst ist im Angesicht und bei der Bewertung der Gefahr mit zwei unterschiedli-chen Haltungen konfrontiert. Doch das ist ber-haupt kein Problem, schliesslich hat es schon lange gelernt, dass ein Papa keine Mama wie die anderen ist (und umgekehrt).

    los, los, Tchterchen!Es wre falsch zu denken, dass Vter sorglos sind. Vielmehr gehen sie davon aus, dass das Kind lernt und selbststndiger wird, indem es sich stufen-weise Gefahren aussetzt. Und die Mtter sind nicht etwa berbesorgt, sondern betrachten Si-cherheit als unverzichtbare Grundlage fr eine harmonische Entwicklung. Wer hat Recht? Alle beide! Fr eine gesunde Entwicklung braucht das Kind sowohl die Konfrontation mit (eingedmm-ter) Gefahr als auch Sicherheit.

    In der Psychologie heisst es, der Vater ver-trete eher die Offenheit gegenber der Welt, whrend die Mutter auf Seiten der Sicherheit und der Schutzes steht. In einer gelingenden partner-schaftlichen Elternschaft kommen beide Aspekte zum Tragen.

    Denken Sie daran und meiden Sie Kon-fl ikte, indem Sie diese gegenseitige Ergnzung akzeptieren. a

    www.superpapa.ch www.evian.ch

    WERBUNG

    Wussten Sie, dass Ihre

    Muttermilch hauptschlich aus

    dem Wasser entsteht, welches Sie trinken ?

  • ie Sonne scheint. Der Garten blht. Die Kinder hpfen ins azurblaue Wasser. Und doch

    schwingt eine falsche Note in diesem paradiesischen Bild mit: Das Chlor im Schwimmbecken eliminiert zwar effizient und dauerhaft Keime, Bak-terien, Mikroben und Algen, lst aber auch Allergien aus, insbesondere bei kleinen Kindern. Aber wie soll man sonst dafr sorgen, dass das Wasser sauber und klar bleibt? Eigentlich ist es ganz einfach: Es reicht, das Chlor durch einen Biofilter und einen Phos-phatfilter zu ersetzen, und schon wird aus Ihrem Bassin ein Biotop-Pool, der sich durch nichts von einem gewhn-lichen Schwimmbecken unterschei-det. Es handelt sich dabei um eine Kiste mit einem Granulatfilter auf Sandbasis, einer Pumpe und einigen Filterpflanzen. Diese Kiste wird ans Schwimmbad angeschlossen und schon ist es erledigt.

    Natrlicher FilterDas Beste daran ist, dass man so die Natur zu sich ins Schwimmbad holt. Das Konzept entstand in den Neunzi-gerjahren im Zusammenhang mit der befrchteten Klimaerwrmung und der Nachhaltigkeitsdebatte. So wur-de das Naturschwimmbad geboren, der kologische Schwimmteich, der Bioteich, der lebendige Pool... Auch wenn die Bezeichnungen variieren und Verwirrung stiften knnen, so bleibt das Prinzip doch immer das-selbe: Das Wasser wird nicht durch Chemie sterilisiert, sondern es soll naturbelassen sein wie in einem per-fekt reinen Bach.

    44 Ausgabe 10 - Juli/August 2010

    D

    Fotos: DR

    Wo Bewegung ist, setzt sich kein Moos an. Der Bioteich kopiert die na-trliche Wasserfiltermethode und verhindert so, dass es umkippt, wie es in Mooren und Lagunen der Fall ist. Die Selbstreinigung erfolgt durch Mi-kroorganismen und Pflanzen, die sich von Natur aus entwickeln und das Wasser von mineralischen oder biolo-gischen Verschmutzungen reinigen. Praktisch sieht es so aus, dass das Ba-dewasser durch den Kontakt mit den Pflanzen gereinigt wird, worauf es als Wasserfall zurck ins Schwimmbe-cken fliesst. Dazu wird das Becken notwendigerweise in drei Zonen un-terteilt: das eigentliche Schwimm-becken, das Suberungs- und das Regenerationsbecken. Im ersten vergngen sich die kleinen Engel. Im zweiten, niederen Becken pflanzt man Makrophyten an. Das sind rei-nigende Wasserpflanzen wie Binsen, Schilfrohr oder Iris. Zur Verschne-rung pflanzt man dort auch dekora-tive Wasserpflanzen wie Papyrus, Seerosen oder Lotus. Aber Vorsicht, man sollte hier wie ein kobauer vor-gehen: Je nach Umgebung, pH-Wert des Wassers, Hhe, Luftfeuchtigkeit und Sonnenstrahlung empfiehlt sich die eine Pflanze mehr und die andere weniger. Im dritten Bassin wird das Wasser desinfiziert und indem es fllt und sich umwlzt, wird ihm neuer Sauerstoff zugefhrt, was zwingend ntig ist, damit Ihr Biotop leben kann. Eine Pumpe bleibt also gleichwohl ntig, kann jedoch mit Sonnenenergie betrieben werden. Pflanzen, die das Wasser mit Sauerstoff anreichern, sind ebenfalls willkommen. Das

    Ganze beansprucht im Minimum 50 m2, ideal wren sogar 100 m2, denn je mehr Raum zur Verfgung steht, des-to besser ist das biologische Gleich-gewicht gewhrleistet. Im Weiteren sollte der Bio-Schwimmteich auch direkt in der Sonne liegen, denn die UV-Strahlung ttet Keime, Bakterien und Parasiten ab, wodurch das Was-ser klarer ist. Ein Vorteil, der auch nicht bersehen werden sollte, ist, dass in einem Bioteich diverse Or-ganismen wie Frsche, Libellen und kleine Fische nebeneinander leben knnen. Sie machen sich ntzlich, indem sie Mckenlarven verspeisen so mssen Sie Ihr Baby nicht mehr mit Antibrumm einsprayen. brigens sollte man vor dem Baden duschen, da Sonnencreme eine Gefahr frs kosystem des Bassins darstellt.

    Vom Teich zum DesignbeckenJetzt kennen Sie das Prinzip.