Nachrichten aus Israel 05/11

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Nachrichten aus Israel

Transcript of Nachrichten aus Israel 05/11

  • ISRAEL

    BETH-SHALOM

    NACHRICHTEN AUSACHRICHTEN ACHRICHTEN

    Nr. 05 Mai 2011

    Nicht so schdlich wie sein Ruf? 15

    Israelische Roboter 19

  • Freitag, 24. Juni 2011, 20:00

    Der Mensch: Produkt des Zufalls oder geniale Konstruktion?

    Samstag, 25. Juni 2011, 19:00

    Sind alle Religionen gleich?

    Sonntag, 26. Juni 2011, 10:00

    Was ist Zeit, und was ist Ewigkeit?

    Zwei Abende, ein Sonntagmorgen, drei besondere Vortrge. Mit Beispielen aus Wissenschaft und Schpfung zeigt

    Prof. Dr. Werner GittProf. Dr. Werner Gittauf, wie wahr Gottes Wort ist. Eindrcklich und berzeugend!

    ZionshalleRingwiesenstrasse 15CH-8600 Dbendorf

    Missionswerk Mitternachtsrufwww.mnr.ch

    Eintritt frei!

  • EDITORIAL 3

    Bibel und Israel 4 Sollten Christen Israel

    untersttzen?

    Hintergrundinformationen aus Israel 10 Und die Wahrheit kommt doch ans

    Licht 11 Erschreckende Reaktion der Welt

    auf Massaker 12 Erkaufter Israel-Boykott? 13 gyptischer Auszug aus gypten 14 PillCam setzt sich durch 14 Knnen zuknftig Metastasen

    verhindert werden? 15 Nicht so schdlich wie sein Ruf? 19 Israelische Roboter 20 Der Sieg ber die Victoria 21 Der lange Arm des Mossad 22 Durchbruch in der Kriminaltechnik 23 Brief von Netanjahu an Japans

    Ministerprsident Kan 24 Der Tod einer Bibelbersetzerin 25 Vorurteile gegen israelische

    Armee abbauen 26 Ein Gerechter der Nationen aus

    Sdamerika

    Soforthilfe fr Israel 29 Persnliches Schreiben von

    Dr. med. Mordechai Waron an alle Beth-Shalom-Freunde

    Liebe IsraelfreundeVor einem Jahr beschuldigte Richard Goldstone Israel

    in seinem Bericht, es htte im Krieg gegen die Hamas in Gaza mutwillig auf die Zivilbevlkerung geschossen. Nun hat er diese Darstellung fr falsch erklrt, weil er damals nicht alles gewusst habe, was er heute ber die wahren Geschehnisse weiss. Trotzdem befrchtet man in Israel, dass diese Erkenntnis an der Einstellung der UNO-Generalversammlung wenig ndern wird, die sowieso aus einer antiisraelischen Mehrheit besteht. In Israel schaut man

    daher mit Besorgnis auf die bevorstehende UNO-Jahresversammlung im September, an der ber die Anerkennung eines palstinensischen Staates abgestimmt werden soll. Fr die Anerkennung ist eine Zweidrittelmehrheit ntig. Fr Israel sieht die Sache jedoch geradezu hoffnungslos aus, zumal 118 von 192 Mitgliedstaaten schon jetzt einen palstinensischen Staat anerkennen.

    Der israelische Ministerprsident Benjamin Netanjahu versucht deshalb, die USA und ihren Prsidenten Barak Obama davon zu berzeugen, dass eine bergangsl-sung das Beste wre, das heisst, ein provisorischer Staat mit provisorischen Grenzen. Doch der britische Aussenminister William Hague sprach sich krzlich whrend eines Besuches des israelischen Prsidenten Schimon Peres in London bereits deutlich dagegen aus. Hague machte sich einerseits fr die Aufstellung von Grundlinien zur Lsung des Palstina-Konflikts durch das Quartett USA, EU, Russland und UNO stark. Andererseits sprach er sich klar fr das Existenzrecht Israels innerhalb sicherer Grenzen aus. Dieses Recht Israels sei kein Thema, worber es Diskussionen geben knne, auch keine Kompromisse. Doch gerade die gegenwrtigen grossen Umwlzungen in der arabischen Welt wrden einen Fortschritt im Friedensprozess erfordern. Eine der Lektionen aus den Ereignissen in der arabischen Welt sei, dass legitime Forde-rungen nicht lnger ignoriert werden knnten, sondern anerkannt werden mssten. Die Anwendung dieses Prinzips auf den sogenannten Friedensprozess wrde dazu beitragen, gemssigte Krfte in der arabischen Welt zu strken, um sie fr die Zeit nach den Umwlzungen in der arabischen Welt an die Macht zu bringen. Es knne in niemandes Interesse liegen, dass die neue Ordnung in dieser Weltregion zu einer Zeit geformt werde, in der es im Friedensprozess keine Hoffnung gebe. Dies trge nmlich das Risiko in sich, dass auch die neu entstehenden Regierungen in den arabischen Lndern Israel gegenber feindselig eingestellt sein knnten. Und deshalb sei es notwendig, jetzt zu handeln.

    Darum, so Hague weiter, htten Grossbritannien, Frankreich und Deutschland die Prinzipien fr eine Lsung des Palstina-Konflikts ins Auge gefasst. Diese solle auf einer Zweistaatenlsung mit der Grenze von 1967 basieren. Dabei msse die Grenze durch gleichwertigen Landabtausch korrigiert werden, um so die Sicherheitsansprche Israels zu bercksichtigen, aber gleichzeitig auch die palstinensische Souvernitt zu respektieren. Und das Flchtlingsproblem solle einer fairen, realistischen und gegenseitig akzeptierbaren Lsung zugefhrt werden und Jerusalem die Hauptstadt beider Staaten sein.

    Hague rief das Quartett auf, so schnell wie mglich klare Prinzipien festzulegen und beide Parteien anzuhalten, die Verhandlungen wieder aufzunehmen, um zu einer endgltigen Lsung zu gelangen.

    Die gegenwrtigen Ereignisse in der arabischen Welt sind offensichtlich nur eine vorbergehende Ablenkung vom israelisch-palstinensischen Konflikt, werden aber im Endeffekt zu einem grsseren internationalen Druck auf Israel beitragen.

    Die aktuellen politischen Ereignisse zeigen uns einmal mehr, dass Israel und Jerusalem im Zentrum des Weltgeschehens sind und bleiben, so wie es Gott selbst gesagt hat: Um Zions willen will ich nicht schweigen, und um Jerusalems willen wil ich nicht ruhen, bis seine Gerechtigkeit hervorbricht wie Lichtglanz und sein Heil wie eine Fackel brennt (Jes 62,1).

    In dieser Gewissheit verbunden grsst Sie mit einem herzlichen Shalom

    Ihr Fredi Winkler

    Erkaufter Israel-Boykott? Seite 12

    Und die Wahrheit kommt doch ans Licht. Seite 10

  • Nachrichten aus Israel 05/2011

    4 BIBEL UnD ISRAEL

    zionismus

    Jesus, unser Heiland, kam ins Land Israel und bezahlte den Preis fr unsere Snden. Das jdische Volk aber lehnte Ihn ab. Und aus diesem Grund fragen sich heute viele Christen, ob es richtig sei, Israel zu untersttzen. Was aber sagt die Bibel dazu?

    Randall Price

    Israel ist ein Beweis fr die Wahrhaf-tigkeit der Verheissungen Gottes. Und das erinnert uns daran, dass das Wort Gottes auch von Israel gekommen ist und uns durch Israeliten gebracht wurde. Die Bibel zeigt uns, dass das Christentum jdische Wurzeln hat. Jesus war Jude, die Apostel waren Juden und die Autoren des Neuen Testaments waren Juden. Die ersten Gemeinden selbst bestanden auch aus Juden und wir lesen in der Heiligen Schrift: die Israeliten sind, deren die Sohnschaft ist und die Herrlichkeit und die Bndnisse und die Gesetzgebung und der Dienst und die Verheissungen, deren die Vter sind und aus denen dem Fleisch nach der Christus ist (Rm 9,4-5). Daraus resultiert: Wenn Israel am Anfang des Christentums derart bedeutungsvoll war, hat das Christentum gegenber Israel auch eine Verantwortung: Denn wenn die Nationen ihrer (= Israels) geistlichen (Gter) teilhaftig geworden sind, so sind sie

    verpflichtet, ihnen auch in den leiblichen zu dienen (Rm 15,27). Die Frage ist also: Wenn wir in Israels Schuld stehen, soll-ten wir es dann nicht auch untersttzen? Die Antwort ist einfach und lsst sich folgendermassen gliedern:

    1. Gott liebt Israel.2. Satan hasst es.3. Christus wird fr Israel wieder-

    kommen.Wenn wir diese drei Punkte verstan-

    den haben, dann verstehen wir auch, warum wir Israel untersttzen sollten.

    1. Gottes Liebe fr Israel. Nur ein einziges Volk auf der ganzen Erde hatte Gott in seiner Mitte. Gott selbst kam herab auf den Gipfel des Berges Sinai, um mit ihnen zu sprechen. Die Schechina-Herrlichkeit zeigte Seine wirkliche Gegenwart direkt vor ihren Augen. Dies geschah in dem Wstenhei-ligtum (Stiftshtte). Das Wort Mischkon (= Stiftshtte) ist abgeleitet von dem heb-rischen Wort Schechina (= Herrlichkeit

    Gottes). So war die Stiftshtte mit der Schechina-Herrlichkeit das Zeichen der unmittelbaren Gegenwart Gottes inmit-ten Seines unheiligen Volkes. Dies war ein unglaubliches Ereignis, aber auch ein Muster fr das, was anschliessend geschehen sollte. Gott kam nicht nur herab, um in einem Zelt zu wohnen, son-dern um bleibend in einem menschlichen Zelt zu wohnen.

    Das Wort wurde Fleisch und wohnte unter uns (Joh 1,14). Das griechische Wort fr wohnen ist abgeleitet von Skene (Zelt). Dabei ist der hebrische Ausdruck, der soviel bedeutet wie woh-nen unter , herauszuhren. So konnte Gott den man im Normalfall nicht sehen konnte kommen und sichtbar in einem Zelt wohnen. Er kam aus der Ewigkeit in die Zeit, um bleibend in einem menschli-chen Wesen zu wohnen. Er kam als ein Jude und Er kam nach Israel.

    Der Schpfer der Welt whlte dieses Volk und diesen Ort: Nur euch habe ich von allen Geschlechtern der Erde er

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    kannt (Am 3,2). Selbstverstndlich wusste Gott auch von allen anderen Vl-kern auf der Welt. Aber das hebrische Wort fr kennen oder wissen, das Amos hier gebraucht, beinhaltet: sehr intime Kenntnis von etwas haben. Es bedeutet sehr viel mehr als nur Kopfwissen, auch der Gedanke der Vorkenntnis schwingt mit. Israel wurde von Gott also nicht nur von vornherein gekannt, sondern auch von vornherein geliebt. Gott whl-te Seine Liebe und liebte dann Sein Gewhltes. Das ist das Herzstck des Bundesschlusses.

    Gott erwhlte das jdische Volk nicht deswegen, weil es das grsste oder beste von allen Vlkern gewesen wre, nein, im Gegenteil: Nicht weil ihr mehr wret als alle Vlker, hat der Herr sich euch zugeneigt und euch erwhlt ihr seid ja das geringste unter allen Vlkern , sondern wegen der Liebe des Herrn zu euch, und weil er den Eid hielt, den er euren Vtern geschworen (5. Mo 7-8). Menschen whlen das Grsste und Beste, weil sie sich dann selber gut fhlen. Die Amerikaner lieben Football. Der Trainer mchte immer die allerbesten Spieler aufstellen, die Crme de la Crme. Wer aber bekommt den Ruhm, wenn sie den Superbowl gewin-nen? Nicht der Trainer, sondern die Spie-ler, denn sie sind die Allerbesten. Wenn ein Trainer aber nur die schlechtesten Spieler verpflichten kann und aus ihnen ein Team formt, das den Superbowl gewinnt, wer bekommt dann den Ruhm? Nicht die Spieler, sondern der Trainer, der sie erst zu dem gemacht hat, was sie sind. Genau das hat Gott getan. Er nahm die Geringsten und machte aus ihnen die Grssten. Er nahm die Schlimmsten und machte aus ihnen die Besten, damit Er allein den Ruhm erhlt. So macht Er es auch mit uns (1.Kor 1).

    In Israels Fall hat Gott einen Bund geschlossen, nmlich den Bund mit ihrem Stammvater Abraham. Der abra-hamitische Bund besteht aus drei Teilen: einer Verheissung in Bezug auf das Land, einer Verheissung in Bezug auf die Nach-kommenschaft und er beinhaltet einen ganz besonderen Segen. Aus diesem Ursprungsbund entwickelten sich drei weitere Bundesschlsse: einer in Bezug auf das Land selbst, einer auf das Volk und einer auf das Haus Davids. Man kann das Land und das Volk allerdings nicht trennen. Sie gehren zusammen und es gibt einen triftigen Grund dafr: Wenn der Segensaspekt des abrahamiti-schen Bundes vollstndig zur Entfaltung

    kommen wird, wird dieser Segen allen Vlkern gelten. Wenn das jdische Volk und das Land Israel sich gemeinsam auf der Bahn bewegen, die Gott fr sie vorgezeichnet hat, dann wird sich der Bundesschluss erfllen und sich Gottes Segen auf alle Vlker ergiessen. Jesus Christus kam denn auch, um sicherzu-stellen, dass der abrahamitische Bund erfllt wird: Denn ich sage, dass Christus ein Diener der Beschneidung geworden ist, um der Wahrheit Gottes willen, um die Verheissungen der Vter (Abraham, Isaak und Jakob) zu besttigen (Rm 15,8). Gottes Wort ist wahrhaftig und alle Prophetien im Alten Testament, die das Kommen des Messias ankndigten, sind erfllt worden, als Jesus in die Welt kam und fr unsere Snden bezahlte.

    Genauso wird es mit den Verheis-sungen sein, die sich auf die Zukunft beziehen. Sie werden sich mit Sicherheit erfllen, sodass sich die Verheissung des Segens, die Abraham galt, auf die ganze Welt erstrecken wird. Das Kernstck dieser Prophetien ist die Verheissung der Errettung. Historisch hat sich diese Errettung fr das Volk Israel bereits am Roten Meer gezeigt: Damals sangen Mose und die Shne Israel dem Herrn dieses Lied. Sie sagten: Singen will ich dem Herrn, denn hoch erhaben ist er; Ross und Reiter warf er ins Meer. Meine Strke und mein Loblied ist Jah, denn er ist mir zur Rettung geworden. Er ist mein Gott, und ich will ihn preisen, der Gott meines Vaters, und ich will ihn erheben (2.Mo 15,1-2).

    Mehr als dreieinhalbtausend Jahre lang ist dieses Ereignis konsequent von den Juden gefeiert worden, und zwar mit dem jhrlichen Passahfest. Jahr fr Jahr werden sie daran erinnert, was Gott ihnen verheissen hat. Mit solch grossen Privilegien geht auch eine

    grosse Verantwortlichkeit einher. Das sehen wir an vielen Stellen in der Bibel, so auch in Amos 3,2: Nur euch habe ich von allen Geschlechtern der Erde erkannt; darum werde ich an euch alle eure Snden heimsuchen. Dieser Zusammenhang zwischen Erwhlung und Verantwortung wird auch im Lukasevangelium deutlich: Jedem aber, dem viel gegeben ist viel wird von ihm verlangt werden; und wem man viel anvertraut hat, von dem wird man desto mehr fordern (Lk 12,48).

    Israel ist zum Haushalter der mannig-faltigen Verheissungen Gottes gemacht worden. Im 1. Korintherbrief werden wir daran erinnert, was das bedeutet. Man erwartet von den Verwaltern, dass sie als treu erfunden werden. Leider handelte Is-rael treulos gegenber der Berufung, die ihm erteilt worden war: Dieses Volk ehrt mich mit den Lippen, aber ihr Herz ist weit entfernt von mir. Vergeblich aber verehren sie mich, indem sie als Lehren Menschengebote lehren (Mt 15,8-9).

    Als Gott auf diese Erde kam und inmitten Seines Volkes wandelte, ging Er immer wieder zum lberg und liess Seinen Blick ber die Stadt Jerusalem schweifen, das im Zentrum Seiner Verheissungen lag. Jerusalem stand im Zentrum der Verantwortlichkeit, hier war der Tempel gebaut worden und die geistlichen Fhrer Israels befanden sich dort. Letztere aber hatten versagt. Und so sprach Jesus die folgenden Worte ber Jerusalem: Jerusalem, Jerusalem, die da ttet die Propheten und steinigt, die zu ihr gesandt sind! Wie oft habe ich deine Kinder versammeln wollen, wie eine Henne ihre Kken versammelt unter ihre Flgel, und ihr habt nicht gewollt! Siehe, euer Haus wird euch de gelassen (Mt 23,37-3).

    Gott wollte Seinem Volk so viel ge-ben, aber Israel wies viel zurck. Wie

    Jedem aber, dem viel gegeben ist viel wird von ihm verlangt werden; und wem man viel anvertraut hat, von dem wird man desto mehr fordern

  • Nachrichten aus Israel 05/2011

    6 BIBEL UnD ISRAEL

    kann Gott sie dann noch in der Gegen-wart lieben? Wie kann Gott weiterhin die Menschen und den Ort lieben, an dem Seine Propheten geschmht und gettet, Sein Sohn verachtet und gekreuzigt, Seine Gemeinde bedrckt und verfolgt wurde? Hat Israel nicht seine Verheis-sung verloren, als es den Verheissenen verwarf? Wenn die Verheissungen Gottes in dem verheissenen Einen innewohnten, hat Israel nicht den Anspruch darauf verloren, als es den Messias abgelehnt hat? Macht es nicht Sinn, so zu denken? Gottes Wort aber sagt etwas ganz ande-res: Hinsichtlich des Evangeliums sind sie zwar Feinde um euretwillen, hinsichtlich der Auswahl aber Geliebte um der Vter willen. Denn die Gnadengaben und die Berufung Gottes sind unbereubar (Rm 11,28-29). Wenn man mit einem Juden ber Jesus spricht, ist genau dies die Antwort, die man normalerweise bekommt. Er wird sagen: Ich bin Jude, ich glaube nicht an Jesus! Und es gibt Feindseligkeit, wenn man darauf besteht, mit ihm ber Jesus zu reden. Das hat aber keinen Einfluss darauf, wie Gott ber Israel denkt. Denn Er hat ihren Stammvtern eine Verheis-sung gegeben, die noch nicht erfllt ist. Und was noch nicht erfllt ist, das steht noch aus.

    Es ist wahr: Sie mssen zum Glauben kommen, wenn sie ewiges Leben haben wollen. Aber Gottes historische Zielset-zung und Sein Heilsplan fr das Volk Is-rael hat als abschliessenden Hhepunkt eben die Errettung Israels. Wenn wir also die gegenwrtige Liebe Gottes zu Israel anschauen, sehen wir etwas Einzigarti-ges: Das jdische Volk ist bis heute in sei-ner nationalen Identitt bewahrt worden.

    Wo sind die Babylonier, wo die Assyrer, wo die gypter der antiken Zeit? Man findet von ihnen allenfalls noch berreste in Museen. Israel aber lebt! Es ist das einzige Volk, das seine Charakteristika als nationales Volk trotz Vertreibung und Anpassungsdruck behalten hat, in sein ehemaliges Heimatland zurckgekehrt ist und eine Wiederbelebung seiner toten Sprache erlebt hat. Es ist das einzige Volk mit erneuter Unabhngigkeit nach zweitausend Jahren. Das zeigt Gottes grosse Liebe zu Israel: Ja, die Gnadenerweise des Herrn sind nicht zu Ende, ja, sein Erbarmen hrt nicht auf, es ist jeden Morgen neu. Gross ist deine Treue (Klg 3,22-23). Diese Treue wird mit dem hebrischen Wort cheset ausgedrckt. Es bedeutet bestndige loyale Liebe oder auch Gnadenerweise. Wir sehen es ebenso in Psalm 107,1: Preist den Herrn, denn er ist gut, denn seine Gnade whrt ewig! Diese loyale Liebe steht hinter allem, was Gott Israel verheissen hat.

    Eine der wichtigsten Verheissungen in Bezug auf den Bund, den Gott ge-schlossen hat, steht in Jeremia 31,35-36: So spricht der Herr, der die Sonne gesetzt hat zum Licht fr den Tag, die Ordnungen des Mondes und der Sterne zum Licht fr die Nacht, der das Meer erregt, dass seine Wogen brausen, Herr der Heerscharen ist sein Name: Wenn diese Ordnungen vor meinem Angesicht weichen, spricht der Herr, dann soll auch die Nachkommenschaft Israels aufhren, eine Nation zu sein vor meinem Angesicht alle Tage.

    Einst hrte ich eine Geschichte von einem Pastor, dessen Gemeinde viele Juden angehrten. Er stellte vor seiner Kirche ein Schild auf mit dem Predigtthe-

    ma fr den Sonntag: Wie man die Juden zerstren kann! An besagtem Sonntag fanden dann einige Leute den Weg in die Kirche, die sonst nie dort anzutref-fen waren. Pltzlich sassen fhrende jdische Rabbiner und geistliche Fhrer in der ersten Reihe. Sie wollten von diesem christlichen Pastor hren, was er wohl dazu zu sagen htte, wie man die Juden zerstren knne. Der Pastor stand auf und las den Predigttext aus Jeremia 31,35-37: So spricht der Herr, der die Sonne gesetzt hat zum Licht fr den Tag, die Ordnungen des Mondes und der Sterne zum Licht fr die Nacht, der das Meer erregt, dass seine Wogen brausen, Herr der Heerscharen ist sein Name: Wenn diese Ordnungen vor meinem Angesicht weichen, spricht der Herr, dann soll auch die Nachkommenschaft Israels aufhren, eine Nation zu sein vor meinem Angesicht alle Tage. So spricht der Herr: Wenn die Himmel oben gemessen und die Grundfesten der Erde unten erforscht werden knnen, dann will ich auch die ganze Nachkommenschaft Israels verwerfen wegen all dessen, was sie getan haben, spricht der Herr. Da lehnte sich ein Rabbiner zu einem anderen hi-nber und flsterte: Ich glaube, das ist in Ordnung so. Ja, das ist deswegen in Ordnung, weil Gott selbst geschworen hat, dass Er Israel beschtzen wird!

    Der einzige Weg, auf dem Israel fr immer zerstrt werden knnte, besteht darin, die Position von Sonne, Mond und Sternen zu verndern sowie auch die Meere und alle Dinge, die in Zusam-menhang stehen mit den Grundfesten der Welt. Nur dann knnte Israel verworfen werden fr all das, was es getan hat. Man muss sich dabei vor Augen halten, dass dieser Text aus Jeremia 31 zu einer Zeit niedergeschrieben wurde, als Israel durch eines der grssten Gerichte ging. Knige und Priester hatten sich von Gott abgewandt. Jerusalem und der Tempel waren zerstrt und das Volk war ins Exil geschickt worden. Aber unabhngig davon, wie gross ihre Ablehnung gegen-ber Gott war, wird Er trotzdem treu zu seinem Wort stehen. Das bezieht sich nicht nur auf das jdische Volk, sondern

    So spricht der Herr, der die Sonne gesetzt hat zum Licht fr den Tag, die Ordnungen des Mondes und der Sterne zum Licht fr die Nacht, der das Meer erregt, dass seine Wogen brausen, Herr der Heerscharen ist sein Name ...

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    auch auf Israel als Nation. Betrachten wir dazu genau die Worte im Text. Es ist nicht haan (das Volk), sondern hagoi (die Nation). Sie werden also nicht nur individuell als einzelne Juden bewahrt, sondern auch gesamthaft als Nation.

    Der berrest Israels hat eine phy-sische, ethnische und geistliche Kom-ponente: So ist nun auch in der jetzigen Zeit ein berrest nach Auswahl der Gnade entstanden (Rm 11,5). Und: so viele dieser Richtschnur folgen werden, Friede und Barmherzigkeit ber sie und ber das Israel Gottes! (Gal 6,16). Paulus spricht hier Segen aus ber die Glubigen, aber auch speziell ber den berrest Israels, das Israel Gottes. Das zeigt, auf welche Art und Weise Gott Israel in der Gegenwart liebt. Einer der wichtigsten Grnde dafr, warum wir heute Israel untersttzen, liegt in Rmer 11. Die Er-fllung von Gottes Verheissungen fr die Juden basiert auf dem Bund, den Gott mit Abraham geschlossen hat. Dieser Bund mit Abraham ist die Wurzel, auf der alle Verheissungen auch die, die sich an uns Glubige richten beruhen. Wenn Gott also seine Treue brechen wrde ge-genber den Verheissungen, die Er dem jdischen Volk gegeben hat, dann wrde Er sie auch uns gegenber brechen. Denn wir sind ja in diesen lbaum eingepfropft (vgl. Rm 11,24).

    Wrden sich die Verheissungen fr Abraham nicht erfllen, htten auch wir keinerlei Hoffnung darauf, dass sich Verheissungen fr uns erfllen. Das hilft uns, Israel gegenber die richtige Haltung einzunehmen: So berhebe dich nicht gegen die Zweige! berhebst du dich aber, so bedenke: Nicht du trgst die Wurzel, sondern die Wurzel trgt dich! (Rm 11,18). Gott liebte Israel in der Vergan-genheit, Er liebt es in der Gegenwart und Er hat verheissen, es auch in der Zukunft zu lieben!

    Gott schloss einen Bund mit David: Dein Haus aber und dein Knigtum sollen vor dir Bestand haben fr ewig, dein Thron soll feststehen fr ewig (2.Sam 7,16). Das Wort ewig ist wirklich wichtig. Das bedeutet, dass Gottes Verheissung nie gebrochen werden kann. Und das ist der Grund, warum der Messias nach Israel zurckkommen wird. Und Er wird dann kommen, wenn die Bedrngnis der Trbsalzeit am grssten ist, um Israel zu retten: So spricht der Herr: ich kehre nach Zion zurck und wohne mitten in Jerusalem (Sach 8,2). Und: Seine Fsse werden an jenem Tag auf dem lberg

    stehen, der vor Jerusalem im Osten (liegt) (Sach 14,4).

    Wenn Er wiederkommt, wird Er Israel als Haupt der Nationen aufrichten. Dann wird es das geistliche Zentrum der Welt werden: Und es wird geschehen am Ende der Tage, da wird der Berg des Hauses des Herrn feststehen als Haupt der Berge und erhaben sein ber die Hgel, und alle Nationen werden zu ihm strmen (Jes 2,2). Auf diese Art und Weise und zu dieser Zeit werden alle Verheissungen, die Abraham gegeben wurden, erfllt werden.

    Im Neuen Bund mit Israel sind wir diejenigen, die eingepfropft worden sind in das Volk Israel und damit ebenfalls in den Genuss der Verheissungen kommen. Aber ihre ultimative Erfllung wird diese Verheissung im Zusammenhang mit dem Land in der Zukunft finden. Die Verheissung, dass das Land Israel

    ein Segen sein wrde fr die ganze Welt und die Verheissung an David, dass sein Nachkomme fr immer auf seinem Thron sitzen wrde und dass dadurch die Welt gesegnet wrde, werden in dem Knig-reich, das Jesus Christus aufrichten wird, erfllt werden.

    Wenn aber Gott Seine Verheissungen fr Israel in der Zukunft sowieso erfllen wird, warum sollen wir dann eigentlich Israel jetzt schon untersttzen? Eben gerade darum, weil es Zukunft hat! Ge-schftsleute investieren gerne in Dinge, die Zukunft haben. Wenn Sie ein Gebets-Projekt mchten, das alles berdauern wird, dann investieren Sie Ihre Gebete in Gottes Volk. Natrlich wird etwas, das

    von Gott geliebt wird, von Satan gehasst. Seien Sie deshalb bitte nicht berrascht, dass Israel in Bedrngnis ist, solange Satan noch am Werk ist.

    2. Satan ist der Gegner Israels. Das Wort Satan bedeutet Gegner; und er war schon immer ein Gegner Israels. Das fngt bereits im 1. Buch Mose an. Gott hatte fr Abrahams Nachkommenschaft besondere Verheissungen und Segnun-gen prophezeit. Schon zur Zeit Isaaks war der Teufel am Werk und versuchte, die Nachkommenschaft Abrahams zu verunreinigen. Mischehen mit dem heid-nischen Volk der Kanaaniter waren nm-lich eine Gefahr, weil sie die Erhaltung von Abrahams Nachkommenschaft als reine Nachkommenschaft gefhrdeten. So schickte Gott einen Retter: Joseph.

    An einem bestimmten Punkt in der Geschichte bestand das jdische Volk nur aus 70 Personen. Unter Joseph wurden sie nach gypten gebracht. Und dort sozusagen im Mutterschoss gyp-tens wuchsen sie zu einem mchtigen Volk heran. Auf besondere Weise war dafr gesorgt, dass sie sich nicht ver-mischten. Die gypter hatten nmlich keine Gemeinschaft mit den Juden, sie assen nicht einmal mit ihnen. So lesen wir in 1. Mose 50,20: Ihr zwar, ihr hattet Bses gegen mich beabsichtigt, Gott aber hatte beabsichtigt, es zum Guten zu wenden, damit er tue, wie es an diesem Tag ist, ein grosses Volk am Leben zu erhalten. Die Menschen meinten es bse, aber Gott meinte es gut, errettete und bewahrte Sein Volk. In gypten aber hatte Satan nochmals versucht, durch die Ttung aller neugeborenen Jungen den jdischen berrest zu zerstren.

    Gott sandte wiederum einen Retter, dessen Name war Mose. Er fhrte dieses grosse Volk aus gypten heraus, hinein in das von Gott verheissene Land. Dort entwickelte es sich zum Knigreich. David wurde schliesslich als Knig aus-erwhlt. Wiederum aber griff der Teufel an und versuchte, Davids Dynastie zu zerstren. Die Angelegenheit mit Batse-ba htte fast ein endgltiges Gericht ber David gebracht. Weiter nahm David sn-digerweise eine Volkszhlung in Israel vor. Das bedeutete um Haaresbreite das Ende seiner Knigsherrschaft.

    Aber letztendlich sandte Gott wieder einen Retter; und dieses Mal war sein Name Jesus. Er kam, um Sein Volk von dessen Snden zu befreien und ihnen ultimativ das Reich Gottes zu bringen.

    So berhebe dich nicht gegen die Zweige! berhebst du dich aber, so bedenke: Nicht du trgst die Wurzel, sondern die Wurzel trgt dich!

  • Nachrichten aus Israel 05/2011

    8 BIBEL UnD ISRAEL

    Das ist auch der Grund, warum der Satan nicht aufhrt, Israel anzugreifen. Israel ist der Ort, an dem Jesus das erste Mal gekommen ist, und auch das zweite Mal wiederkommen wird, um Sein Reich aufzurichten. Wann immer Nationen oder Vlker fr irgendetwas verurteilt werden, ist Israel in vorderster Reihe mit dabei als Opfer. Ganz egal, wie oft es von anderen Vlkern attackiert wird: Die Angreifer werden nie von den Vereinten Nationen verurteilt. Wenn aber Israel auch nur im Geringsten Gegenwehr bt, dann wird es verurteilt und als Sn-denbock hingestellt fr alle politischen Probleme der Welt. Hinter diesen beln steht der Antisemitismus. Es geschah einst und es geschieht wieder.

    Antisemitismus ist kein Relikt der Geschichte, sondern ein aktuelles Ph-nomen. Sein Wiederaufleben ist strker und weiter verbreitet, als selbst die grssten Pessimisten es gedacht ht-ten. Er kommt in Europa, in den USA und im ganzen Nahen Osten vor. Auch Arafat sagte: Die Israelis sind Nazis. Welch eine merkwrdige Wendung der Ereignisse. Ein Grossteil der Welt stellt sich hinter diese Art von Verurteilung. Der Antisemitismus wird weiter wachsen und in der Trbsalzeit seinen Hhepunkt finden. Zu jener Zeit wird der Satan aus dem Himmel auf die Erde geworfen wer-den, um das jdische Volk zu verfolgen: Es entstand ein Kampf im Himmel: Michael und seine Engel kmpften mit dem Drachen. Und der Drache kmpfte und seine Engel; und sie bekamen nicht die bermacht, und ihre Sttte wurde nicht mehr im Himmel gefunden. Und es wurde geworfen der grosse Drache, die alte Schlange, der Teufel und Satan genannt wird, der den ganzen Erdkreis verfhrt, geworfen wurde er auf die Erde, und seine Engel wurden mit ihm geworfen. Und als der Drache sah, dass er auf die Erde geworfen war, verfolgte er die Frau, die das mnnliche Kind geboren hatte. Und der Drache wurde zornig ber die Frau und ging hin, Krieg zu fhren mit den brigen ihrer Nachkommenschaft, welche die Gebote Gottes halten und das Zeugnis Jesu haben (Offb 12,7-9.13.17).

    Weil der Satan physisch auf die Erde kommt, um Israel zu verfolgen, wird Jesus ebenfalls physisch auf diese Welt kommen, um Israel zu retten.

    3. Jesus kommt wieder fr Israel. Bevor jedoch dieser wunderbare Son-nenaufgang kommt, wird tiefe Finsternis herrschen: Wehe! Denn gross ist jener

    Tag, keiner ist wie er, und es ist eine Zeit der Bedrngnis fr Jakob; doch wird er aus ihr gerettet werden (Jer 30,7). Dasselbe sagt Jesus mit hnlichen Worten: Dann wird grosse Drangsal sein, wie sie von Anfang der Welt bis jetzt nicht gewesen ist noch je sein wird (Mt 24,21). Diese Drangsal liegt noch in der Zukunft, aber die Welt befindet sich auf dem Weg dorthin. Sacharja 12,2 sagt ber diese Zeit: Siehe, ich mache Jerusalem zu einer Taumelschale fr alle Vlker ringsum. Und auch ber Juda: Es wird in Bedrngnis geraten zusammen mit Jerusalem. Der erste Teil des Verses bedeutet, dass dann alle von dem Gedanken an Jerusalem vllig vereinnahmt werden. Jerusalem steht im Zentrum all der Friedensprozesse, die in dieser Region angestrebt werden. Wie soll man Jerusalem aufteilen? Das Oslo-Abkommen zerfiel, weil sich diese Frage nicht lsen liess.

    Jerusalem ist heute zum Zentrum des Konflikts im Nahen Osten geworden. Die Vlker der Welt sind wie betrunken bei der Frage, wie sie das Problem Je-rusalem bei den Konflikten dort denn nun lsen knnten. Es wird geschehen an jenem Tag, da mache ich Jerusalem zu einem Stemmstein fr alle Vlker: alle, die ihn hochstemmen wollen, werden sich wund reissen (Sach 12,3). Ein gutes Beispiel ist Bill Clinton, ehemaliger Prsident der USA. Er versuchte, ein grosses po-litisches Erbe zu hinterlassen, indem er die zweiten Camp David-Verhandlungen einberief: Ehud Barak traf sich unter der Schirmherrschaft Clintons mit Jassir Arafat. Barak stimmte dem amerikani-schen Vorschlag zu, Jerusalem zu teilen und war sogar bereit, die Souvernitt ber den Tempelberg den Arabern zu bergeben. Nur die symbolische Sou-vernitt ber die archologischen Ausgrabungssttten unterhalb der Erd-oberflche wollte er behalten. Das htte das Problem ja eigentlich lsen sollen. Fast die ganze Westbank wre zurck-gegeben worden inklusive Tempelberg. Jassir Arafat aber lehnte das Ganze ab. Er bestritt sogar, dass es berhaupt jemals

    einen jdischen Tempel gegeben habe. In der Folge verliess er die Verhandlungen, die Oslo-Vereinbarungen zerfielen und die zweite Intifada begann. Prsident Clinton konnte also kein politisches Erbe hinterlassen. Vielmehr verletzte er sich bei dem Versuch, sich mit Jerusalem zu befassen.

    Am Ende der Zeit wird diese Kontro-verse aber nicht nur die USA betreffen, sondern alle Lnder: Und alle Nationen der Erde werden sich gegen es versammeln (Sach 12,3). Dahinter steht der Teufel, der sie in irrationaler Weise vorwrts drckt, damit die Nationen Israel angreifen. Christus wird kom-men, um Israel zu retten. ber Seine Wiederkunft am Ende der Trbsalzeit, whrend der Schlacht von Harmagedon sagte Sacharja voraus: Dann wird der Herr ausziehen und gegen jene Nationen kmpfen, wie er schon immer gekmpft hat am Tag der Schlacht (Sach 14,3). Der Herr selbst wird fr Israel kmpfen. Wie Er Sein Volk in der Vergangenheit beschtzt hat, wird Er es auch in Zukunft tun, und zwar aus einem ganz bestimm-ten Grund: Weil Jesus Christus beim zweiten Mal auf den lberg stlich von Jerusalem kommen wird. Er wird nicht in die Schweiz kommen und auch nicht nach Amerika. Nein, Er hat sich Israel erwhlt: Dann werden sie den Sohn des Menschen kommen sehen in einer Wolke mit Macht und grosser Herrlichkeit. Wenn aber diese Dinge anfangen zu geschehen, so blickt auf und hebt eure Hupter empor, weil eure Erlsung naht (Lk 21,27-28). Jesus kommt nicht, um Israel zu zerstren, sondern vielmehr, um es zu erlsen. Es ist ein Tag der Errettung: Und so wird ganz Israel errettet werden, wie geschrieben steht: Es wird aus Zion der Erretter kom

    Dann werden sie den Sohn des Menschen kommen sehen in einer Wolke mit Macht und grosser Herrlichkeit. Wenn aber diese Dinge anfangen zu geschehen, so blickt auf und hebt eure Hupter empor, weil eure Erlsung naht

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    men, er wird die Gottlosigkeiten von Jakob abwenden; und dies ist fr sie der Bund von mir, wenn ich ihre Snden wegnehmen werde (Rm 11,26-27).

    Der abrahamitische Bund muss auf Gerechtigkeit aufbauen. Abraham glaub-te an den Herrn und dies wurde ihm zur Gerechtigkeit gerechnet. So muss auch die Nachkommenschaft Abrahams an den Herrn glauben. Dann wird sich Gottes Bund erfllen und Er wird ihre Snden wegnehmen. Es ist verheissen, dass sie auf Ihn blicken werden wie auf einen ein-zigen Sohn und um Ihn Leid tragen und wehklagen: Sie werden auf mich blicken, den sie durchbohrt haben (Sach 12,10).

    Es wird eine Nation an einem Tag geboren werden. So wird dieses grosse Volk, das gerettet wird, auch geheiligt werden. Christus wird kommen um Israel zu heiligen. Die folgende Verheissung ist ein Zeugnis der vielen Hhen und Tiefen, die Israel in der Geschichte erlebt hat: Er wird den Nationen ein Feldzeichen aufrichten und die Vertriebenen Israels zusammenbringen, und die Verstreuten Judas wird er sammeln von den vier Enden der Erde (Jes 11,12). Im ursprnglichen Bundesschluss war Israel das Haupt, die Nationen unterstanden ihm und lernten von ihm. Das war der Segen des Bundes. Aber weil Israel diesen Bund ablehnte und abtrnnig geworden war, ergriff Gott eine Disziplinarmassnahme. Er setzte Israel nach unten; die Heiden waren nun ber ihm. Wir leben deswegen heute in der Zeit der Heiden. Die Zeit der Heiden aber wird enden, wenn deren Herrschaft ber Jerusalem endet: nmlich beim zweiten Kommen Jesu. Dann werden wir wieder in voller Strke den Segensaspekt des Bundes erleben. Wenn Israel zur Busse kommen wird, wird es wieder das Haupt sein.

    Die Nationen werden im messiani-schen Reich ebenfalls Gott dienen und sich in Seine Plne einfgen: Viele Vlker und mchtige Nationen werden kommen, um den Herrn der Heerscharen in Jerusalem zu suchen und den Herrn anzuflehen. So spricht der Herr der Heerscharen: In jenen Tagen, da werden zehn Mnner aus Nationen mit ganz verschiedenen Sprachen zugreifen, ja, sie werden den Rockzipfel eines jdischen Mannes ergreifen und sagen: Wir wollen mit euch gehen, denn wir haben gehrt, dass Gott mit euch ist (Sach 8,22-23).

    Wo stehen wir aber im Augenblick? Die Zeit luft ab. Das sehen wir anhand des modernen Staates Israel. 1948 wurde Is-rael wieder zu einer unabhngigen Nation,

    1967 wurde Jerusalem vereint als Haupt-stadt Israels und im Jahr 2000 hat der Kampf um die Kontrolle ber den Tempel-berg begonnen. Das folgt den Stufen der Wiederherstellung gemss Hesekiel 37. Die vertrockneten Knochen werden in einer Auferstehung wieder zusammenge-fgt und zu lebendigen Menschen. Diese zerstreuten Knochen reprsentieren Israel in seiner Zerstreuung. Dann ziehen sich wieder Sehnen ber die Knochen. Das entspricht in etwa der Rckfhrung des Volkes vor 1948. Weiter zieht sich langsam Fleisch ber die Knochen: Israel wird eine Nation. Das ist die momentane Situation. Anschliessend bedeckt Haut den Krper: das ist Israel whrend der Trbsalzeit. Und am Ende wird auch der Odem wieder in den Krper zurckkehren: Das ist Is-rael nach seiner nationalen Bekehrung. So ist die Reihenfolge. Zuerst wird Israel physisch wiederhergestellt und dann geistlich. Zuerst zurck ins Land und dann zurck zum Herrn.

    Zusammenfassung. 1. Israel ist immer noch das auser-

    whlte Volk Gottes.2. Trotz seiner Snde wird es dennoch

    gerettet.3. Die heutige Situation Israels ist

    Teil von Gottes Vorbereitung zur Erfl-lung Seines prophetischen Plans.

    4. Christliche Untersttzung fr Isra-el stimmt mit Gottes Absicht berein, alle Menschen zu segnen: Ich will segnen, die dich segnen, und wer dir flucht, den werde ich verfluchen (1.Mo 12,3). Es gibt zwei Arten von Untersttzung, eine physische und eine geistliche: Ich schme mich des Evangeliums nicht, ist es doch Gottes Kraft zum Heil jedem Glaubenden, sowohl dem Juden zuerst als auch dem Griechen (Rm 1,16). Israels Messias ist unser Retter. Wir sind eins in Christus. Und weil wir teilhaben an ihren Verheissungen, sollten wir sie einschliessen in unsere Gebete. Schon Paulus trug diese Last auf dem Herzen: Brder! Das Wohlgefallen meines Herzens und mein Flehen fr sie zu Gott ist, dass sie errettet werden (Rm 10,1).

    Die Zuverlssigkeit des Wortes Gottes kann in der Tat an einem einzi-gen Begriff illustriert werden: Israel. Denn durch Israel wird besttigt, dass Gottes Verheissungen sich erfllen. Und die Erlsung kommt zu allen, die an Israels Messias Jesus Christus glauben. Glauben Sie an Gottes Wort und untersttzen Sie Sein Volk, das Er erwhlt hat!

    9

    D-Tour von Stefan Beitze

    DLM

    Tournee durch Deutschland

    von Thomas LiethSie hren eine biblische Botschaft mit dem Thema:

    Der Schlssel zum HeilEin Blick in die Sendschreiben der Offenbarung

    Herzlich willkommen!

    Do. 05.05.2011, 19.30 Uhr70372 StuttgartKleiner Kursaal, Knigsplatz 1

    Fr. 06.05.2011, 19.30 Uhr65933 Frankfurt am MainSaalbau Griesheim, Schwarzerlenweg 57

    Sa. 07.05.2011, 17.00 Uhr72250 FreudenstadtKurhaus Freudenstadt, Am Promenadenplatz

    So. 08.05.2011, 15.00 Uhr90478 NrnbergMeistersingerhalle, Konferenzr. 2, Mnchener-strasse 21

    Mo. 09.05.2011, 19.30 Uhr76133 KarlsruheVerein fr innere Mission, Amalienstrasse 77

    Di. 10.05.2011, 19.30 Uhr68169 MannheimGemeindezentrum, Paul-Gerhardt-Strasse 6

    Mi. 11.05.2011, 19.30 Uhr57072 SiegenKongresszentrum, Siegerlandhalle, Atrium Saal, Koblenzer Str.

    Do. 12.05.2011, 19.30 Uhr42285 Wuppertal (Barmen)CVJM-Bildungssttte Bundeshhe, Bundeshhe 7

    Fr. 13.05.2011, 19.30 Uhr34117 KasselCVJM Kassel, Wolfsschlucht

    Sa. 14.05.2011, 15.00 Uhr30625 HannoverGemeindezentrum, Helstorfer Str. 21

    So. 15.05.2011, 16.00 Uhr09376 Oelsnitz/ErzgebirgeStadthalle Oelsnitz, Rathausplatz 3

    Mo. 16.05.2011, 19.30 Uhr99089 ErfurtCVJM Gstehaus, Gerberstrasse 14a

    Di. 17.05.2011, 19.30 Uhr80637 MnchenInnere Mission Mnchen, Landshuter Allee 40

  • Nachrichten aus Israel 05/2011

    10 HInTERGRUnDInFORMATIOnEn AUS ISRAEL

    Lgen erlaubt, wenn es um Israel geht?Wenn man die folgenden drei Beitrge liest, ist man versucht, diese Frage mit Ja zu beantworten. Fast jeden Monat berichten wir in dieser Zeitschrift ber Beispiele, wie Israel grundlos auf verschiedene Arten verunglimpft wird. Es gibt nur wenige Flle, wo die Wahrheit wenig spter (wie im ersten Beitrag) doch noch an die ffentlichkeit dringt. Zudem ist es meistens so, dass die Leute das Erstgehrte glauben und die Berichtigung kaum zur Kenntnis nehmen. Als Christen wissen wir, dass diese Israelfeindschaft von unten gesteuert wird. Umso mehr sind wir aufgerufen, Israel zu untersttzen und zu segnen. CM

    GOLDSTOnE RELATIvIERT SEInEn BERIcHT

    Und die Wahrheit kommt doch ans LichtDer Bericht, den Richter Goldstone im Auftrag des UNOMenschenrechtsrates im November 2009 zur Operation Gegossenes Blei vorlegte, wurde jetzt von ihm selbst als hochgradig fehlerhaft erklrt.

    In Israel lag so manchem auf der Zun-ge: Haben wir es doch gesagt! Richter Richard Goldstone hat nmlich einige Punkte seines umstrittenen Goldstone-Berichts hchstselbst zurckgenommen. Zum anderen mgen viele gedacht haben: Lieber spt als gar nicht. Das stimmt zwar, aber der Imageschaden, den Israel wegen dieses (nun offiziell zugegeben) fehlerhaften UNO-Berichts erlitt, wird weiterhin am Land haften.

    In Erinnerung sei gerufen: Nach anhaltendem und immer massiver wer-dendem Raketenbeschuss seines Kern-landes durch radikale Gruppen aus dem Gazastreifen lancierte Israel Ende De-zember 2008 die Operation Gegossenes Blei. Das Ziel, das sich Israel mit der Militroperation gesetzt hatte, war die Zerstrung der Hamas-Infrastruktur im

    Gazastreifen, jener radikal-islamischen Terrororganisation, die sich dort im Sommer 2007 gewaltsam an die Macht geputscht hatte. Die Operation wurde Mitte Januar 2009 beendet.

    Wenngleich im Gazastreifen enorme Schden entstanden, nahm die Hamas sogleich wieder ihre Aktivitten auf, da-runter auch den Waffenschmuggel. Die Zivilisten in Israels Sden waren wh-rend des Krieges massiv bombardiert worden, wodurch mehrheitlich Sach-schden entstanden. Auf israelischer Seite starben drei Zivilisten und zehn Soldaten. ber die Zahl der Todesopfer im Gazastreifen entbrannte nachfolgend eine Diskussion. Laut palstinensischer Angaben soll es sich um 1417 Todes-opfer gehandelt haben, die israelische Armee gab die Zahl 1166 an, was im Nachhinein von verschiedenen Seiten als realistischer besttigt wurde.

    Fr den Bericht, der unter Goldstones Leitung im Auftrag des UNO-Menschen-rechtsrates dem brigens Libyen an-gehrt angefertigt wurde, interviewte man Betroffene; mehrheitlich auf pals-tinensischer Seite und prsentiert durch Mittlerorganisationen. Letztlich warf der Bericht Israel vor, bestimmte Waffen und Munition kriegsvlkerrechtswidrig eingesetzt und gezielt nichtmilitrische Ziele angegriffen zu haben. Zwar wur-den auch der Hamas Vorwrfe gemacht,

    doch sie rckten hinter den massiven Angriffen auf Israel und der im Bericht aufgestellten Behauptung, dass es sich bei den palstinensischen Opfern mehr-heitlich um Zivilisten handle, in den Hintergrund. Das reflektiert auch die Resolution, die die UNO auf der Grundla-ge dieses Berichts verabschiedete. Darin werden ausschliesslich Israel Vorwrfe gemacht. Die Hamas wird dagegen mit keinem einzigen Wort erwhnt. Gegen diese Schieflage half auch nicht, dass 18 der 114 stimmberechtigten Lnder den Bericht vehement als einseitig und feh-lerhaft anprangerten und daher gegen die Resolution stimmten.

    Nun sagte Goldstone in einem Artikel der Washington Post: Wenn ich damals gewusst htte, was ich heute weiss, wre der Bericht anders ausgefallen. In Isra-el warfen viele Kommentatoren die Frage auf: Wieso? Alles, was Goldstone jetzt selbst bemngelt, sei keineswegs ge-heim gewesen. Daran wrde auch nichts ndern, dass Israel die Zusammenarbeit mit der Untersuchungskommission zu-rckgewiesen hatte. Zudem wurde die Frage laut, was Goldstone zum Schritt seines Widerrufs bewegt haben mag. Da diese Zeilen nur wenige Tage nach sei-nem Widerruf geschrieben wurden, gibt es darauf noch keine Antwort.

    Israels Ministerprsident usserte sich sofort nach Sabbatende 24 Stun-den nach Erscheinen des Widerrufs in einer besonderen Fernsehansprache: Alles, was wir jemals gesagt haben, be-sttigt sich nunmehr als wahr. Israel hat nicht willentlich den Tod von Zivilisten herbeigefhrt. Netanjahu forderte, dass der Bericht in den Papierkorb geworfen wird. Zudem sagte er, dass Goldstones Zeitungsartikel aus israelischer Sicht kein hinreichender Schritt ist, um Un-recht zu bereinigen. Vielmehr msse die UNO-Resolution fr nichtig erklrt werden.

    So wie es aussieht, stehen die Chan-cen schlecht, auf eine nderung bzw. Aufhebung der Resolution zu pochen. Dennoch rief Israel Goldstone auf, sich offiziell an das Gremium zu wenden, in dem er einst den Vorsitz fhrte, um die Angelegenheit richtigzustellen. Auf jeden Fall war man in Israel zufrieden ber diese Entwicklung. Freuen konn-te man sich allerdings nicht. Denn auch wenn die Wahrheit endlich ans Licht kam, so wird nichts den enormen Images chaden, den Israel dadurch erlit-ten hat, beheben. AN

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    UnGLAUBLIcH

    Erschreckende Reaktion der Welt auf MassakerDer Mord an fnf Israelis im Mrz 2011 wird als eines der grausamsten und kaltbltigsten Verbrechen in die Geschichte des israelischpalstinensischen Konflikts eingehen. Dennoch wurde er von den westlichen Medien kaum beachtet, ja noch nicht einmal erwhnt.

    Die Mordtat wurde in einer Sabbat-nacht von zwei Mnnern begangen. Mit Messern bewaffnet berwanden sie den Sicherheitszaun der Siedlung Itamar in Samaria. Sie whlten das Haus der Familie Fogel aus, weil dort schon alle schliefen. So konnten sie sicher sein, auf mglichst wenig Widerstand zu sto-ssen. Zunchst wurden der 11-jhrige Yoav und sein vierjhriger Bruder Elad im Schlaf ermordet. Anschliessend be-gaben sich die Mrder ins Schlafzimmer der Eltern. Sie erstachen Udi und Ruthi Fogel, indem sie ihnen die Kehlen auf-schlitzten. Bei dem fnften Mordopfer handelt es sich um Hadas, ein drei Mo-nate altes Mdchen, das bei den Eltern im Zimmer schlief. Es scheint an ein Wunder zu grenzen, dass die Mrder nicht auch noch ein drittes Zimmer be-traten, in dem zwei weitere Kinder der Familie Fogel schliefen. Roi, 8, und Yis-hai, 2, berlebten das Massaker. Eine weitere Tochter, die zwlf Jahre alt ist, berlebte ebenfalls, weil sie zum Zeit-punkt des Mordes an einer Aktivitt ih-rer Jugendbewegung teilnahm. Sie war es letztendlich, die am spten Abend vor verschlossener Haustr stand. Die von ihr zu Hilfe gerufenen Nachbarn entdeckten die schreckliche Tat.

    Dieser grausige fnffache Mord, der aufgrund seiner Kaltbltigkeit nur als Massaker bezeichnet werden kann, wur-de in Israel von allen Seiten verurteilt. Wenngleich unterschiedliche politische Auffassungen bezglich der Siedlungs-politik herrschen, so war man sich einig, dass eine solche Tat scharf verurteilt werden sollte. Der Ansicht waren auch die arabischen Abgeordneten des israeli-schen Parlaments. Nicht viel anders u-sserte sich der Prsident der Palstinen-sischen Autonomiebehrde Abu Mazen, der diese Tat ebenfalls aufs Schrfste verurteilte. Nur von einer Seite konn-te man nichts dergleichen vernehmen, nmlich von der internationalen Presse.

    In den Medien rund um die Welt wurde kaum ber die Tat berichtet. Wenn berhaupt darber berichtet wur-de, so hoben die Berichte Sachverhalte

    hervor, die moralisch ebenso zweifelhaft sind wie das Ignorieren dieser Bluttat. So wurde in den auslndischen Medien behauptet, dass Israel voreilige Schls-se in der Frage ziehe, ob es sich um pa-lstinensische Mrder handle. Ausln-dische Gastarbeiter kmen schliesslich auch als Tter infrage. Zudem wurde in den auslndischen Medien betont, dass es sich bei den Ermordeten ja um Siedler handle und die Siedlung Itamar dafr bekannt sei, zu den Hardlinern zu gehren. Das kann man wohl nur noch folgendermassen interpretieren: Laut internationalen Medien sind die Mord-opfer selber schuld daran, dass sie ein solches Ende gefunden haben

    Das israelische Aussenministerium sah sich letztlich wegen der Ignoranz und der tendenzisen Berichterstat-tung dazu gezwungen, in dieser Ange-legenheit eine drastische Massnahme zu ergreifen. Entgegen der in Israel allgemein blichen Politik aus ethisch-moralischen Grnden, keine Fotos von Leichen zu zeigen, erlaubte man dieses Mal die Verffentlichung der Fotos, die die Kriminaltechniker am Tatort ge-macht hatten. Diese Massnahme hatte man nach Rcksprache mit den Hinter-bliebenen der Familie Fogel ergriffen.

    Israel gab damit zum ersten Mal Fotos von Mordopfern frei, die belegen, dass es sich hierbei um eine grausige Bluttat handelt. Doch auch das half nicht. Wei-terhin wurde alleine durch die Wortwahl der auslndischen Presse deutlich, dass nicht die Terroristen im Fokus des In-teresses stehen, sondern die radikalen Siedler, die in einer illegalen Siedlung leben.

    Ein italienischer Journalist sagte ge-genber der israelischen Presse dazu: Die Medien weltweit betonen die Tat-sache, dass es sich bei den Opfern um Siedler handelt. Das ist Absicht, denn so schwingen gewisse negative, beab-sichtigte Assoziationen in Zusammen-hang mit den Opfern mit. In der italie-nischen Presse, wie auch im Rest des Auslandes, kommen vorgefasste Mei-nungen gegenber Israel immer wieder zum Tragen. Dabei spielen nicht nur Worte, sondern auch Bilder eine Rolle. Ein Teddybr, den die Hisbollah neben ein Gebude legt, das von der israeli-schen Armee bombardiert wurde, passt in das gewnschte Bild. Bilder wie von den in Itamar abgeschlachteten Men-schen passen nicht zum Israel-Image, das vor allem die europischen Medien portrtieren mchten. ZL

    19. - 21. Mai 2011 in Bonn

    Auswirkungen der Schriftim Leben der Glubigen und der Gemeinde

    Inspiration, Irrtumslosigkeit und Autoritt der Schrift bilden das unerschtterliche Fundament des christlichen Glaubens doch welche praktischen Auswirkungen hat das auf das Leben der Glubigen und der Gemeinde?

    Jugendabend mit Rick Holland

    am Samstag, den 21. Mai um 19:00

    Uhr

    ! Separate Online-Anmeldung erfo

    rderlich !

    www.hirtenkonferenz.de

    Weitere Informationen zu Sprechern, Programm, Anreise, Unterkunft und dem EBTC unter:

    Seelsorge-Seminare 2011

    www.ebtc-online.org

    Spezifische Bereiche der SeelsorgeIm Sommer 2011 bieten wir zwei Seelsorge-Wochenseminare in Zrich und Berlin an. Beide Seminare eignen sich besonders fr Gemeinde-Mitarbeiter(-innen), die in diesem Bereich mehr Zurstung bedrfen, und sind eine ideale Ergnzung fr die Aufbaujahre am EBTC. Die Referenten, Pastor Jim Pile und Dr. John Street, dienen als lteste und Pastoren in ihren Gemeinden und haben jahrzehntelange Erfahrung auf dem Gebiet der Biblischen Seelsorge.

    Mo, 08. - Fr, 12. August 2011 in Zrich9:00 - 12:00 Uhr I a. Seelsorge in medizinischen Fllen (Dr. Mark Chin) I b. Praktische Fallstudien (Pastor Jim Pile) 14:00 - 17:00 Uhr II. Biblische Konfliktlsung (Dr. John Street)18:30 - 21:00 Uhr III a. Seelsorge an/ mit Frauen (Janie Street) III b. Seelsorge an/ mit Mnnern (Dr. John Street)

    Mo, 15. - Fr, 19. August 2011 in Berlin9:00 - 12:00 Uhr I a. Biblische Seelsorge aus dem Buch Prediger (Dr. John Street) I b. Seelsorge an Jugendlichen (Pastor Jim Pile)14:00 - 17:00 Uhr II. Charaktereigenschaften eines Seelsorgers (Pastor Jim Pile)18:30 - 21:00 Uhr III a. Seelsorge an/ mit Frauen (Janie Street) III b. Seelsorge an/ mit Mnnern (Dr. John Street)

    Die Kurse knnen auch einzeln belegt werden, z.B. nur ein Abendsemi-nar von 18:30 - 21:00Die Kurse Ia und Ib bzw. IIIa und IIIb finden parallel statt. Man kann sich jeweils nur fr einen Kurs (a oder b) eintragen.Verpflegung und Unterkunft knnen bei der Anmeldung mitgebucht werden.

    Auf unserer Webseite findest Du die Mglichkeit zur AnMeldung und weitere InForMAtIonen zu Seminaren sowie unserem Ausbildungs-programm: Grundlagenjahr Bibelkunde, Predigerausbildung, Biblische Seelsorge und dem Master Programm.

    Seelsorge-Seminare 2011

    www.ebtc-online.org

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  • Mitternachtsruf-freundestreffen

    at 7111 ParndorfHotel Pannonia Tower, Gewerbestrasse 3

    fr, 15.07.2011, 16.00 uhrNorbert Lieth spricht ber das Thema:

    Bis zur entrckung

    Nachrichten aus Israel 05/2011

    12 HInTERGRUnDInFORMATIOnEn AUS ISRAEL

    DAS LIEBE GELD UnD SEInE MAcHT

    Erkaufter Israel-Boykott?Die akademische Welt Englands ist fr ihre antiisraelische Haltung und Boykottaufrufe hinlnglich bekannt. Interessanterweise wurde nun eine Verknpfung zwischen der Haltung der angeblich objektiven Welt der Wissenschaften und hingebltterten Geldsummen aufgedeckt: Geld, das ausgerechnet aus Libyen floss.

    Im Hinblick auf Angriffe und Boy-kotte gegen Israel ist die prestigevol-le London School of Economics (LSE) unter den akademischen Institutionen Grossbritanniens federfhrend. Dort ist man auf Sozialwissenschaften spe-zialisiert und hebt immer wieder lo-bend hervor, dass sowohl Mitarbeiter als auch Studenten gegen Menschen-rechtsvergehen in aller Welt protestie-ren. Man habe es sich auf die Fahnen der Universitt geschrieben, gegen Un-recht und unlautere Machenschaften vorzugehen.

    Verschiedene Krperschaften die-ser Institution bten immer wieder Druck auf die Hochschulleitung aus, die akademischen Beziehungen zu Is-rael abzubrechen. Gefordert wurde aus-serdem, dass England die wirtschaftli-chen und militrischen Beziehungen zu Israel auf Eis legen soll. Zudem wurde schier endlos und lautstark die Unter-drckung der Menschenrechte der Pa-lstinenser seitens Israel angeklagt. Darber hinaus stellte sich beispiels-weise rund die Hlfte der Leitung des Fachbereichs fr Nahost-Kunde hinter den massiven Boykott Israels.

    Inzwischen mssen sich gerade die Verantwortlichen dieses Fachbereichs selbst harsche Vorwrfe gefallen lassen, die ihre Lauterkeit in ein mehr als nur fragwrdiges Licht rcken. Im Zuge der Unruhen in Libyen wurde nmlich be-kannt, dass gerade dieser Fachbereich vom libyschen Diktator Muammar al Gaddafi mit 1,5 Millionen Pfund Sterling (rund 1,7 Millionen Euro) untersttzt wurde. Die grosszgige Spende ber-brachte einst Saif al-Islam al Gaddafi, der in Zusammenhang mit den Unruhen in seinem Land die westliche Welt mit drohenden TV-Botschaften schockierte.

    Interessanterweise hat der zweitl-teste Sohn des libyschen Diktators 2008 ausgerechnet in diesem Fachbereich promoviert. Dazu wurden noch weitere pikante Details bekannt. Saif soll die Doktorarbeit gar nicht selbst geschrie-ben haben. Ein libyscher Akademiker soll das fr ihn bernommen haben und im Gegenzug zum Botschafter seines Landes in Australien ernannt worden sein. Daraufhin erhielt die Universitt erneut eine Spende in Hhe von 1,2 Millionen Pfund Sterling. Wie durch ein Wunder hrte man danach nichts mehr

    ber diese fragwrdige Promotion. Zu-dem lud die Leitung Gaddafi wiederholt zu Vortrgen ein, die per Videobotschaft bermittelt wurden.

    Journalisten, die diese Details zuta-ge frderten, benannten in ihren Beitr-gen die Universitt spottend in Libyen School of Economics um. Diese hchst peinliche Affre zwang den Leiter der angesehenen Hochschule, Sir Howard Davis, zum Rcktritt. Doch damit war diese Affre keineswegs beendet. Weite-re Nachforschungen ergaben, dass dies nicht die einzige britische Hochschule ist, die Gelder von arabischen Staaten annahm, in denen Menschenrechte alles andere als hochgehalten werden.

    Libyen hat auch Vertrge mit der John Moores-Universitt in Liverpool und der Exeter-Universitt unterschrie-ben, in deren Rahmen weitere hohe Summen flossen. Doch auch Saudi-Arabien war nicht unttig, wenn es da-rum ging, wissenschaftlichen Einrich-tungen hohe Summen zukommen zu lassen. Saudi-Arabien untersttzte die Londoner Schule fr Asien- und Afrika-Studien bei der Einrichtung eines Asien-Forschungszentrums ebenso wie die Universitt Oxford mit jeweils 20 Milli-onen Pfund Sterling. Und der Universi-tt Cambridge und der Universitt von Edinburgh gab das Land je acht Millio-nen Pfund Sterling. Die Liste liesse sich noch weiterfhren.

    All diese Institutionen waren sehr erpicht, ffentlich klarzustellen, dass ihre Haltung zu Israel nichts mit diesen Spenden zu tun habe. Schliesslich sei man nicht kuflich und wrde sich mit unabhngigen wissenschaftlichen Stu-dien befassen. Das bedarf wohl keines weiteren Kommentars. ZL

    Saif al-Islam al Gaddafi

  • Versammlungen mit

    Norbert Lieth

    Herzlich willkommen!

    DE 67433 NeustadtEvangelische Stadtmission, Von-der-Tann-Strasse 11

    n Fr. 13.05.2011, 19:30Thema: Die Auferweckung des Lazarus und die biblische Prophetie

    n Sa. 14.05.2011, 11:30Thema: Die Heilung des Blind-geborenen und die biblische Prophetie

    n Sa. 14.05.2011, 14:00Thema: Bis das Feuer vom Himmel fllt

    n Sa. 14.05.2011, 19:30Thema: Warum das Feuer vom Himmel fllt

    n So. 15.05.2011, 10:30Thema: Bis zur Entrckung

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    Hinter den KulissenDer folgende Gastkommentar von Michael Melchior lsst uns einen erschreckenden Blick hinter die Kulissen tun, nmlich: Wie die Araber ber den sogenannten Frieden mit Israel wirklich denken. Jeder, der an den Friedenswillen von Israels Nachbarn glaubt, wird hier leider eines Besseren belehrt. Einmal mehr wird es klar, dass nur der Friedefrst Je-sus Christus den echten Frieden schaffen kann. Er hat gesagt: Meinen Frieden gebe ich euch, nicht wie die Welt gebe ich euch. CM

    GASTkOMMEnTAR

    gyptischer Auszug aus gyptenMichael Melchior stammt aus einer dnischen Rabbinerfamilie. Ab 1999 war er mehrmals Mitglied der Knesset und amtierte auch als Regierungsminister. Zum jdischen PessachFest verffentlichte er in der Tageszeitung Haaretz einen Kommentar zu den Ereignissen in der arabischen Welt.

    Eine tiefere Betrachtung der Vorgn-ge in der arabischen Welt sollte jeden freiheits- und gerechtigkeitsliebenden Menschen im Allgemeinen und jeden Ju-den im Besonderen mit Freude erfllen. Es liegt hier so etwas wie eine Wiederho-lung des Auszugs aus gypten vor. Doch diesmal sind es die gypter, die von der Knechtschaft zur Freiheit ausziehen. Ein ganzes Volk hat sich beinahe ohne Blutvergiessen gegen ein Regime von Folter, Despotismus und Knechtschaft erhoben. Jeder Jude sollte sich freuen ber diesen Sieg von Gerechtigkeit und Wahrheit ber Unterdrckung und Lge.

    Ein Ausdruck dieser Identifikation lsst sich in den wundervollen Worten des Rabbiners Samson Raphael Hirsch finden, einer der herausragenden j-dischen Gelehrten der Neuzeit. In sei-nem Kommentar zur Pessach-Haggada drckt er den Segen aus, den man ange-sichts eines Ereignisses sprechen sollte, dessen Ziel die Befreiung vom Joch der Knechtschaft ist: Alle freien Menschen auf der Welt, alle Kmpfer fr Freiheit und Menschenrechte, haben sich zum Segen Israels versammelt, denn mit der Geburt der Freiheit Israels wurde auch ihre Freiheit geboren, da die aus gyp-ten Ausziehenden den Menschen das Be-wusstsein zurckgaben, das sie verloren hatten dass alle einen Vater und glei-che Rechte haben. Von den aus gypten Ausziehenden empfingen sie das Buch, das die Rechte jedes Menschen bekrf-tigt und die Freiheit des Menschen und die gttliche Wrde jedes Wesens fest-schreibt.

    Vor jeder opportunistischen politi-schen Rechnung sollte man die Dimension des Wandels vom Blickwinkel jdischer Moral aus erkennen. Auf politischer Ebe-ne ist der Friedensvertrag mit gypten zwar ein grosser Segen gewesen. Aber wir drfen dabei nicht vergessen, dass dies ein Friedensvertrag ist, der mit ei-nem Autokraten geschlossen wurde, und kein wirklicher Frieden, der auf gemein-samen Werten wirklicher Anerkennung und Nhe sowie einer ehrlichen Bezie-hung mit dem gyptischen Volk beruhte.

    Darber hinaus: Wie Tyrannen es zu tun pflegen, bediente sich auch der gyp-tische Despot des Antisemitismus als Blitzableiter, um die gegen ihn gerichte-te Kritik der Opposition auf das jdische Volk und den Staat Israel umzuleiten. Ich sah es mit eigenen Augen: Kurz vor dem Gipfel von Alexandria, auf dem Ober-hupter der drei Religionen zu einem Ver-shnungstreffen zusammenkamen, traf ich mich mit Prsident Mubarak. Bei dem Treffen kritisierte ich ihn wegen des in seinem Land grassierenden Antisemitis-mus, aber er begngte sich mit einer Aus-sage, die seine Taktik offenbarte. () Es gbe zwei Optionen: Uns zu hassen oder ihn zu hassen, und er bevorzugte offen-sichtlich die erste Option.

    berraschenderweise haben sich die israelischen Regierungen mit diesem fragwrdigen Weg abgefunden. () Als Ergebnis dieser Zusammenarbeit wurde eine trennende Barriere zwischen Juden und Israelis und dem gyptischen Volk geschaffen. Nun ffnet sich eine Tr und damit eine Gelegenheit, nicht nur mit

    dem Regime, sondern auch mit dem gyp-tischen Volk Frieden zu schliessen. ()

    Auf dieser Ebene leistet der inter-religise Frieden einen entscheidenden Beitrag. () Eine der grssten Heraus-forderungen fr den interreligisen Dia-log besteht darin, wie man die Religion von einem Mittel der Rache, einem zer-strerischen und tdlichen Schwert, in einen kraftvollen Hebel fr den Frieden verwandeln kann. Die Religion ist nicht das Problem. Eher ist sie die Lsung. Die jngsten Ereignisse haben bewiesen, dass tiefer religiser Glaube sich mit ei-ner brgerlichen Verfassung und demo-kratischem Pluralismus vereinigen lsst.

    All die Verrckten mssen von dem Dach des Hasses und des Totalitarismus auf den Boden der Wirklichkeit herun-terkommen, einen Boden, der mit den gemeinsamen Werten aller, die an einen Gott glauben, bepflanzt ist: Freiheit, Ge-rechtigkeit und Frieden, Tradition und Moral. Ein Nhrboden, auf dem ein an-derer Naher Osten erwachsen kann. Bearbeitet von AN

    Verffentlicht von der Israelischen Botschaft Berlin

  • Nachrichten aus Israel 05/2011

    14 HInTERGRUnDInFORMATIOnEn AUS ISRAEL

    Medizin in IsraelDie medizinischen Erfindungen Israels sind eine grosse Erfolgsstory. Fast wchentlich hrt man diesbezglich von Innovationen, die in der ganzen Welt angewendet werden. ber das neue Jerusalem lesen wir in Offenbarung 22,2, dass es dort Bume geben wird, deren Bltter zur Gesundheit und Heilung der Vlker dienen. Schon heute haben wir einen ganz kleinen Vorgeschmack davon, wenn aus Israel immer wieder Neuigkeiten aus der Medizin kommen. Lesen Sie die folgenden vier Beitrge. CM

    GROSSER ERFOLG

    PillCam setzt sich durchDie israelische Innovation PillCam erhielt den European Inventor Award 2011.

    Einmal im Jahr verleiht das Euro-pische Patentamt (EPA) in fnf unter-schiedlichen Fachgebieten Auszeich-nungen fr herausragende Innovationen. In diesem Jahr entschied die siebenkp-fige, internationale Jury, den Preis fr die beste medizinische Innovation der israelischen Firma Given Imaging fr die PillCam zukommen zu lassen. Die Firma wurde 1998 gegrndet und wird mittlerweile nicht nur an der Tel Aviver Brse, sondern auch an der US-amerika-nischen Technolo-giebrse NASDAQ gehandelt. Gavriel Iddan, Mitbegrn-der und leitender Technologieberater der Firma, wird die Auszeichnung im ungarischen Bu-dapest im Rahmen einer feierlichen Ze-remonie entgegen-nehmen. Schon seit Mitte der 1990er Jahre beschftigt er sich mit der Frage, wie man gastroen-terologische Unter-suchungen sowohl effektiver als auch fr den Patienten angenehmer gestal-ten kann. Er gilt als einer der Pioniere auf diesem Gebiet.

    Die PillCam wurde offiziell be-

    reits 2001 auf den Markt gebracht, doch selbstverstndlich arbeitete die Firma auch danach noch an deren Ver-besserung. Das 11 x 26 Millimeter mes-sende und gerade einmal 3,7 Gramm wiegende Untersuchungsgert enthlt eine Videochipkamera, Batterien und einen Radiotransmitter. Die Signale der PillCam werden von Apparaturen auf-gezeichnet, die der Patient fr die rund 8,5 Stunden, die das Gert fr die Reise

    durch smtliche Stationen des Verdauungstraktes braucht, bei sich tragen muss. Der Patient kann sich whrend dieser Zeit, in der die Kamera circa 50 000 Bilder liefert, frei bewegen. Er muss dafr auch keinerlei Vorberei-tungen ber sich ergehen lassen.

    Mittlerweile kommt diese innovative medizi-nische Apparatur in rund 75 Lndern zum Einsatz. Mehr als 1,5 Millionen Pa-tienten wurden auf diese Weise untersucht. Alleine 2010 verkaufte die Firma Given Imaging 221 399 Stck ihrer PillCam, so-dass diese Innovation nicht nur ein medizinischer, son-dern auch ein wirtschaftli-cher Erfolg ist. AN

    DURcHBRUcH

    Knnen zuknf-tig Metastasen verhindert werden?Israels Wissenschaftler zhlen zu den weltweit fhrenden Forschern, wenn es um die Bekmpfung von Krebs geht. Nun scheinen Wissenschaftler der Universitt Tel Aviv einen weiteren Durchbruch erzielt zu haben.

    Den Forschern der Universitt Tel Aviv scheint es gelungen zu sein, ein Verfahren zu entwickeln, das fr viele Krebspatienten einen wichtigen Hoff-nungsschimmer bedeuten knnte. Sie scheinen einen Weg gefunden zu haben, um zu verhindern, dass es nach der operativen Entfernung eines bsartigen Krebstumors dennoch zur Bildung von Metastasen kommt. Diese Eindmmung der Metastasen-Bildung erfolgt medika-ments durch eine Unterdrckung der vom Krper ausgeschtteten Stresshor-mone. Bisher wurde dieser Ansatz aus-schliesslich im Labor getestet, doch die Ergebnisse sind so vielversprechend, dass schon bald die ersten klinischen Testreihen anlaufen sollen. Diese von den Gesundheitsbehrden genehmigten klinischen Tests sollen sich Patienten widmen, die unter hufig fatal verlau-fendem Darmkrebs leiden.

    Die Studie geht auf ein Team der Uni-versitt Tel Aviv unter Leitung von Prof. Shamgar Ben-Eliyahu zurck, der den Fachbereich fr Psychologie leitet. Prof. Ben-Eliyahu beschftigt sich schon seit vielen Jahren mit diesem Themenkom-plex und hat sich nicht nur in der Fach-welt einen Namen gemacht. Inzwischen gibt es etliche Internetportale, die auf einen Zusammenhang zwischen einer wiederkehrenden Krebserkrankung und bermssigem Stress hinweisen und dabei Prof. Ben-Eliyahu zitieren. Im Ver-lauf seiner rund zehnjhrigen Forschung zum Thema Krebs und Stress konnte er schon vor einigen Jahren nachweisen, dass der psychologische und physiologi-sche Stress vor, whrend und auch nach einer Operation eine biologische Wir-wikipedia

  • 15

    kung hat, die das Immunsystem beein-trchtigt. Seine neuesten Studienergeb-nisse deuten da rauf hin, dass dies auch eine Auswirkung auf eine postoperative Streuung eines bsartigen Krebstumors haben kann.

    Genau an diesem Punkt setzten die Labortests an. Die zunehmend ausge-schtteten Stresshormone verhindern ein umfassendes Funktionieren des Immunsystems. Daher wird es dann fr die kleinsten Rckstnde des bs-artigen Krebses trotz umfangreicher operativer Entfernung mglich, sich weiterhin im Krper auszubreiten.

    Die Verabreichung von Medikamen-ten, die einer erhhten Ausscheidung von Stresshormonen entgegenwirken, brachte interessante und vielverspre-chende Ergebnisse. Patienten knnte dies eine wesentlich bessere Heilungs-chance in Aussicht stellen.

    Die ersten klinischen Testreihen sollen demnchst anlaufen. Zunchst soll das Verfahren bei 400 Patienten beobachtet werden, die unter Darm-krebs leiden. Spter sollen in die Grup-pe der Probanden dann auch Patienten aufgenommen werden, die unter Brust- und Bauchspeicheldrsenkrebs leiden.

    Der bergang von Labortests zu klini-schen Testreihen, so fhrte Prof. Ben-Eliyahu aus, stellt einen extrem kom-plizierten und auch komplexen Schritt dar. Es ist sozusagen der Moment der Wahrheit.

    Wenngleich Prof. Ben-Eliyahu und sein Team sehr zuversichtlich sind, die-sen Schritt erfolgreich zu meistern und damit einen weiteren neuen Ansatz der verbesserten Bekmpfung von Krebs anbieten zu knnen, werden bis dahin noch etliche Jahre ins Land ziehen, be-vor das Verfahren in die medizinische Praxis bernommen wird. ZL

    kOFFEIn

    Nicht so schdlich wie sein Ruf?Koffein gehrt zur Gruppe der Stimulantien. Herz und Blutdruckpatienten wird immer wieder von Koffeingenuss abgeraten, doch israelische Experten halten einen massvollen Genuss nicht fr schdlich.

    Koffein kommt nicht nur in Kaffee vor, sondern auch in Tee und Kakao und wird auch in Coca Cola verarbeitet. Das Wissenschaftlerteam des Sheba-Krankenhauses unter Leitung von Prof. Michael Shechter untersuchte jedoch ausschliesslich die Wirkung des Koffe-ins im Kaffee. Sie wollten es ganz genau wissen; denn immer wieder wird auf die unerwnschten Wirkungen des Koffeins hingewiesen, ohne dass dabei die neu-esten medizinischen Erkenntnisse zur Funktionsweise des menschli-chen Krpers bercksichtigt wer-den.

    Die israelischen Wissenschaft-ler des Sheba-Krankenhauses (das mit der Universitt Tel Aviv ko-operiert) verkndeten krzlich im American Journal of Cardiology ihr interessantes und durchaus ber-raschendes Forschungsergebnis: Drei Tassen Kaffee am Tag zu ge-niessen, ist gut fr den Kreislauf und schtzt zudem vor Herzinfarkt. An ihrer Studie hatten sowohl herzkranke als auch gesunde Pro-banden teilgenommen. Die von den Wissenschaftlern hervorgehobenen Vorzge des Koffeins machten sich sowohl bei den gesunden als auch den kranken Testpersonen glei-chermassen bemerkbar.

    Der Koffein-Konsum in Form von Kaffee erhht laut Studiener-gebnis die Funktionstchtigkeit

    der Endothelzellen um 30 Prozent. Dabei handelt es sich um Zellen der inneren Wandschicht von Lymph- und Blutgefssen. Diese regulieren als Bar-riere den Stoffaustausch und produzie-ren auch wichtige Substanzen fr die Regulierung des Blutdrucks. Erst in jngerer Zeit entdeckten die Medizin-wissenschaftler mehr Informationen ber deren Funktionsweise und Aufga-bengebiete. Ferner wird das C-reaktive

    Protein (CPR, ein markanter Prdiktor von Herzinfarkten) um 40 Prozent re-duziert, whrend die Menge des herz-infarkthemmenden Peptidhormons Adiponektin um 25 Prozent gesteigert wird.

    Gegenber der israelischen Tages-zeitung Haaretz fhrte Prof. Shechter aus, dass man allerdings nur die kurz-fristige Wirkung beobachtet habe. Aus dieser Studie knne man keineswegs

    definitive Aussagen bezglich der Langzeitwirkung ziehen, dennoch sei das Ergebnis entgegen der bli-chen Annahmen sehr viel positiver als gedacht. Ich wrde, so sag-te Prof. Shechter, Herzpatienten nicht untersagen, eine angemes-sene Menge Kaffee zu trinken. Es kommt auf das Mass an: sagen wir einmal, so drei Tassen am Tag.

    Gegenwrtig planen die Wis-senschaftler eine Folgestudie, um ihre bisherigen Ergebnisse auf eine grssere Gruppe von Proban-den aufzubauen, wenngleich auch schon andere Wissenschaftler-teams in den USA und beispiels-weise in Deutschland eine hnlich positive Wirkung eines massvol-len Koffeingenusses auf der Spur sind. Prof. Shechter und sein Team wollen sich bei ihrer weite-ren Forschung auch ausfhrlich der Frage der Langzeitwirkungen widmen. AN

  • Nachrichten aus Israel 05/2011

    16 HInTERGRUnDInFORMATIOnEn AUS ISRAEL

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