Naher Osten 1 DVD zur Geschichte des Nahen Ostens.

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Folie 1Zur Vereinfachung der Übersicht habe ich einzelne Themen vom Hauptstrang ausgegliedert.
Allon Plan
Israelische Sperranlagen
Heiligtümer Jerusalems
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Biblische Zeiten
Naher Osten
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(Das Fenster kann nach oben vergrössert werden.)
Naher Osten
… und verlässt damit den Hauptstrang der Präsentation vorübergehend.
Naher Osten
ob die erklärten Zusammenhänge verstanden sind,
und fordert auf,
Naher Osten
wie die Präsentationen gestaltet sind:
Auf die Einspielung von Filmen wir hier aus technischen Gründen verzichtet.
Naher Osten
Palästina im Altertum
Um 1250 v. Chr. lassen sich die Stämme Israels erstmals im «von Gott verheissenen» Land Kanaan nieder
(altes Palästina)
Unter den Königen David und Salomon wird Jerusalem Hauptstadt und geistiges Zentrum mit prächtigem Tempel
Blütezeit
Teilung des Reichs nach dem Tode Salomons (926 v. Chr.)
Von den Assyrern erobert und aufgelöst (722 V. Chr.)
Im Jahr 586 v. Chr.
von Babyloniern erobert:
viele Juden ziehen weg
Der jüdische Staat Judäa wird römische Provinz (63 v. Chr.)
Nach dem jüdischen Aufstand gegen Rom (66-73 n. Chr.) wird Jerusalem erneut zerstört
Die Römer nennen das Land nun Syria-Palaestina
Aus Angst vor Verfolgung verlassen viele Juden das Land
Zerstreuung der Juden in alle Welt
(= die Diaspora) hat begonnen
Rom wird christlich
Als Kaiser Konstantin 313 n. Chr. das Christentum zur Staatsreligion im Römischen Reich macht, wird das Leben für die Juden nicht einfacher
Taufe Konstantins durch den Papst
Gemälde von Raffael
Beginn des Islam
Im frühen 7. Jh. entsteht auf der arabischen Halbinsel eine neue Religion: der Islam
Arabische Armeen verbreiten ihn auch in Palästina, viele Muslime lassen sich dort nieder und vermischen sich mit der ansässigen Bevölkerung
Jerusalem wird eingenommen und ist bis heute für Juden, Christen und Muslime eine heilige Stadt
B y z a n t i n i s c h e s
Jerusalem
Zusammenleben von Juden und Arabern
Vom 4. bis ins 12. Jh. leben Araber und Juden vergleichsweise harmonisch miteinander, …
… bis beide Opfer der Christen werden
Naher Osten
europäische Ritter versuchen, das heilige Land Palästina unter christliche Kontrolle
zu bringen.
Bewegung des Zionismus
Obwohl das antike Israel sich im Laufe der Zeit aufgelöst hatte und die Araber in Palästina zur Bevölkerungsmehrheit wurden, gab es zu allen Zeit Juden, die es in der Erinnerung weiterleben liessen
Manche siedelten sich gar wieder dort an, weil sie es noch immer für das «von Gott verheissene Land» hielten
Bis zum Anbruch der Moderne blieb die Zahl der Juden aber gering
Naher Osten
verstreut
Darum engagiert in Handel und Wissenschaften
Immer wieder Verfolgungen und Vertreibungen
Das Dilemma vieler Juden:
… und hofften, so der antijüdischen Hetze (Antisemitismus) zu entgehen
Doch alte Feindseligkeiten bleiben, besonders in Osteuropa
Juden leben oft in «Gettos» (Judenviertel)
ohne Kontakt zur übrigen Bevölkerung
Zionismus
Naher Osten
Gegen Ende des 19. Jh. führt eine Reihe von gewaltsamen Ausschreitungen gegen Juden dazu, dass viele die Hoffnung auf erfolgreiche Assimilation aufgeben
Zionismus
Gewaltexzesse gegen Juden
(Die russischen Zaren unterdrücken und drangsalieren Juden ganz ähnlich wie die Nazis später in Deutschland und legen einen sog. Ansiedlungsrayon fest)
Karte Ansiedlungsrayon
Die Große Choralsynagoge in St. Petersburg wurde 1893 eingeweiht.
Das Jahr 1881 bildete in der Geschichte der russischen Juden einen Wendepunkt. Das Attentat auf Zar Alexander II. stürzte das ganze Land in Verwirrung. Narodnaja Wolja und weitere revolutionäre Gruppierungen riefen das Volk zur Rebellion auf.
Epizentrum des ersten Pogroms ist die Provinz Cherson. Insbesondere zwischen 1881 und 1882, vereinzelt noch bis 1884, kommt es zu gewalttätigen Übergriffen. In zahlreichen Städten des südlichen Russlands brachen Pogrome aus: 1881 in Jelisawetgrad und Kiew, 1882 in Balta , 1883 in Jekaterinoslaw , Krywyj Rih , Nowomoskowsk usw. und 1884 in Nischni Nowgorod . Jüdische Häuser, Geschäfte, vor allem aber Wirtshäuser werden geplündert. Es kommt zu Vergewaltigungen und Morden, deren Zahl nur zu schätzen ist. Aronson geht allein für 1881 von 40 Todesopfern und 225 Vergewaltigungen aus. [1] Nach Irwin Michael Aronsons Untersuchungen waren die Pogrome von 1881 bis 1884, entgegen vorherrschender Meinung, von der zaristischen Staatsmacht weder initiiert, noch gewollt. Vielmehr war die Regierung äußerst beunruhigt, denn sie verstand die Vorkommnisse als Teil des revolutionären Plans. [2] Das schließt die Duldung oder Mitwirkung einzelner lokaler Behörden nicht aus.
Die Tatsache, dass die russische Intelligenzija den Aufrührern Gleichgültigkeit oder auch Sympathie entgegenbrachten, schockierte zahlreiche Juden, besonders die Maskilim. Unter dem neuen Zaren Alexander III. wurden Provinzkommissionen ernannt, um die Ursachen der Pogrome zu ergründen. Im wesentlichen kamen diese Kommissionen zu dem Schluß, dass die Ursache der Pogrome in der "jüdischen Ausbeutung" läge. Aufgrund dieser Ergebnisse wurden im Mai 1882 die Zeitweiligen Gesetze erlassen, welche den Juden verboten, sich außerhalb von Städten und Kleinstädten niederzulassen (siehe Maigesetze (Russland) ). Als Reaktion darauf kam es zu einem Ansturm von jüdischen Schülern auf Mittel- und Hochschulen, worauf in einem neuen Gesetz 1886 der Anteil jüdischer Studenten in Sekundarschulen und Universitäten innerhalb des Ansiedlungsrayons auf 10 % und außerhalb auf 3-5 % beschränkt wurde. Dieser Numerus clausus trug viel zur Radikalisierung der jüdischen Jugend in Russland bei. 1884 kamen die Pogrome zu einem Ende, doch administrative Schikanen blieben weiterhin an der Tagesordnung. 1891 begann die systematische Vertreibung der meisten Juden aus Moskau. Von Konstantin Pobedonoszew , dem persönlichen Berater von Zar Alexander III., ist folgender Ausspruch überliefert: Ein Drittel (der russischen Juden) wird sterben, ein Drittel wird auswandern, und das letzte Drittel wird im russischen Volk völlig assimiliert werden.
Die judenfeindliche Politik unter Alexander III. wurde auch unter dessen Nachfolger Nikolaus II. fortgeführt. Als Reaktion auf die anwachsende revolutionäre Bewegung, in der jüdische Jugendliche eine zunehmende Rolle spielten, ließ die Regierung in der Presse, die strengen Zensurbestimmungen unterworfen war, hemmungslose antisemitische Propaganda verbreiten. In der Regierungszeit von Nikolaus II. fanden wiederum zahlreiche Pogrome statt: während Pessach 1903 in Kischinjow , und 1906 in Bialystok und Siedlce . Die Errichtung der kaiserlichen Duma nach dem Petersburger Blutsonntag brachte keine Verbesserung der Situation. Zwar waren in der ersten Duma von 1906 12 jüdische Abgeordnete vertreten. Sie standen jedoch mächtigen rechtsgerichteten Parteien, wie dem „Bund des russischen Volkes“ und damit verbündeten Gruppierungen gegenüber, welche öffentlich die Eliminierung des russischen Judentums forderten. Diese Kreise produzierten und veröffentlichten die Hetzschrift „ Protokolle der Weisen von Zion “, durch welche bis heute antisemitisches Gedankengut weltweit verbreitet wird.
Die Pogrome und restriktiven Erlasse sowie der administrative Druck führten zu einer Massenauswanderung. Zwischen 1881 und 1914 verließen etwa 2 Millionen Juden Russland, viele unter ihnen emigrierten in die USA . Zwar nahm infolge der hohen Geburtenrate die jüdische Bevölkerung Russlands nicht ab, ihre wirtschaftliche Situation verbesserte sich jedoch, insbesondere auch durch die finanzielle Unterstützung durch Emigranten aus dem Ausland. Zur Regelung dieser massenhaften Auswanderung wurden verschiedene Projekte unternommen. Das bedeutendste Vorhaben stammte vom jüdischen Philanthropen Maurice de Hirsch , welcher 1891 mit der russischen Regierung eine Vereinbarung zur Übersiedlung von 3 Millionen Juden innerhalb von 25 Jahren nach Argentinien traf und zu diesem Zweck die Jewish Colonization Association (ICA) gründete. Das Argentinien-Projekt kam zwar nicht zur Ausführung, doch ICA konnte landwirtschaftliche Ansiedlungsprojekte von Juden sowohl in den Auswanderungsländern als auch in Russland selbst fördern. Ein weiteres Projekt für auswanderungswillige russische Juden, das ebenfalls nicht zur Ausführung kam, war das Britische Uganda-Programm .
Die neun Monate nach der Februarrevolution 1917 bildeten in der Geschichte des russischen Judentums eine kurze Blütezeit. Am 16. März 1917 hob die provisorische Regierung als eine ihrer ersten Maßnahmen sämtliche Beschränkungen gegen Juden auf und erteilte ihnen gleichzeitig die Möglichkeit, in der Verwaltung tätig zu sein, als Anwälte zu praktizieren und in der Armee aufzusteigen. Die russischen Juden beteiligten sich aktiv an der Revolution und nahmen am politischen Leben teil, das im ganzen Land aufblühte. Auch die zionistische Bewegung verzeichnete unter den russischen Juden großen Zulauf. Im Mai 1917 wurde die siebente Konferenz der russischen Zionisten in Petrograd abgehalten, an der 140.000 Mitglieder vertreten waren. In vielen russischen Städten bildeten sich Jugendgruppen unter dem Namen Hechalutz („Der Pionier“), die sich auf die Alija nach Palästina vorbereiteten. Im November 1917 wurde die Nachricht der Unterzeichnung der Balfour-Deklaration mit Begeisterung aufgenommen.
Unter dem Sowjetregime [ Bearbeiten ]
Ende 1922 wurden die Grenzen der Sowjetunion festgelegt. Zahlreiche Juden, die früher im Russischen Reich gelebt hatten, blieben jetzt in den Staaten, die sich davon losgelöst hatten (Polen, Litauen, Lettland, Estland und Bessarabien , das Rumänien angegliedert wurde), so dass in der Sowjetunion selbst nur noch 2,5 Mio. Juden lebten. Das Schicksal der Juden wurde von nun an in großem Maße von der KPdSU bestimmt. Für die Bolschewiki waren Integration und Assimilation der einzig gangbare Weg zur Lösung der jüdischen Frage. Lenin sah keine Basis für eine separate jüdische Nation, und Stalin erklärte 1913 in „Marxismus und die nationale Frage“, eine Nation sei eine stabile Gemeinschaft von Menschen, die durch einen historischen Prozess entstanden sei und sich auf der Basis einer gemeinsamen Sprache, gemeinsamen Territoriums und wirtschaftlichen Lebens entwickelt habe; da bei den Juden keine solche gemeinsame Basis vorhanden sei, seien sie nur eine „Nation auf dem Papier“, und die gesellschaftliche Entwicklung führe deshalb notwendigerweise zu ihrer Assimilation. Die neue Regierung gewann durch ihre Bekämpfung von Antisemitismus und Pogromen schnell die Sympathien der jüdischen Massen, deren Überleben von ihrem Sieg abhing. Jüdische Jugendliche traten begeistert der Roten Armee bei und beteiligten sich an ihrem Aufbau; einer ihrer Gründer war Leo Trotzki . In den revolutionären Kadern waren zahlreiche Juden tätig. [3]
Das bolschewistische Regime führte jedoch zum völligen wirtschaftlichen Ruin der jüdischen Massen, von denen die meisten dem städtischen Kleinbürgertum angehörten. Durch die Abschaffung von Privathandel und Privatbesitz und die Aufhebung des Status von Kleinstädten als Vermittler zwischen Bauerndörfern und Großstädten sahen sich Hunderttausende jüdischer Familien ihrer Lebensgrundlage beraubt. Etwa 300.000 Juden wanderten in den Zwanzigerjahren nach Litauen, Lettland, Polen und Rumänien aus. Der Abschluss des russischen Bürgerkriegs und die Einführung von NEP führten zunächst zu einer gewissen Beruhigung der Lage, doch die wirtschaftlichen Perspektiven der meisten russischen Juden waren hoffnungslos zerstört.
Die geistigen Grundlagen der jüdischen Kultur wurden von der Kommunistischen Partei ebenfalls zerstört. Zwischen 1918 und 1923 wurden unter der Führung des Kriegsveteranen Simon Dimantstein innerhalb der KPdSU jüdische Sektionen („Jewsekzija“) errichtet. Ihre Aufgabe war der Aufbau einer „jüdischen proletarischen Kultur“, die nach den Worten von Stalin „national in der Form und sozialistisch im Inhalt“ sein sollte. Dies bedeutete die Bekämpfung von jüdischer Religion, Bibelstudium, der zionistischen Bewegung und der hebräischen Sprache . Im Juni 1921 verließen einige hebräische Autoren unter Leitung von Chaim Nachman Bialik und Saul Tschernichowski Russland, und einige Jahre später emigrierte das Nationaltheater Habima , das ein hohes Niveau erreicht und während einiger Jahre von Persönlichkeiten wie Maxim Gorki geschützt worden war, nach Palästina . Andererseits wurden jiddische Sprache und Literatur offiziell gefördert. Es gab drei bedeutende jiddische Zeitungen: Emess („Wahrheit“, 1920-39 in Moskau), Schtern (1925-41 in der Ukraine) und Oktjabr („Oktober“, 1925-1941 in Weißrussland). Auch der Aufbau eines jiddischen Schulsystems wurde gefördert. 1932 besuchten 160.000 jüdische Kinder in der Sowjetunion eine jiddischsprachige Schule. Doch wegen des Mangels an höheren Ausbildungsmöglichkeiten in Jiddisch und des allgemein tiefen Ausbildungsniveaus wurden in den folgenden Jahren im ganzen Land diese Schulen geschlossen, meistens mit ihrem Einverständnis.
Als sowjetische Alternative zum Zionismus wurden in den Zwanzigerjahren in der Ukraine und auf der Krim zahlreiche jüdische landwirtschaftliche Siedlungen gegründet. Da dies jedoch den Bedürfnissen nicht genügte, beschloss die Regierung 1928, Juden im dünn besiedelten Gebiet um Birobidschan im Osten Russlands anzusiedeln, wo 1934 das Jüdische Autonome Gebiet ausgerufen wurde.
Ansiedlungsrayon
http://de.wikipedia.org/wiki/Ansiedlungsrayon
Der Ansiedlungsrayon (russ. Tscherta osedlosti/ ) beschränkte im Russischen Reich den Hauptwohnsitz von Juden auf einige Regionen an der westlichen Peripherie des Reichs. Diese Gebiete waren überwiegend zuvor Bestandteil Polen-Litauens gewesen und mit den Polnischen Teilungen samt ihrer jüdischen Bevölkerung unter russische Herrschaft gelangt.
1786 wurde durch einen Erlass ( Ukas ) der Zarin Katharina II. landesweit festgelegt, dass Juden nur innerhalb sogenannter Ansiedlungsrayons (auch „Tschum“ genannt) leben und arbeiten durften. Durch diesen Erlass wurden auch schon zuvor bestehende jüdische Ghettos verwaltungstechnisch festgeschrieben. 1835 änderte Nikolaus I. diesen Erlass ab und erließ für weitere spezielle Bezirke Genehmigungen, die die Ansiedelung für Juden regelten.
Bis zum Ende des 19. Jahrhunderts lebten bis zu 90 Prozent der russischen und polnischen Juden (ein größerer Teil Polens gehörte damals zum Russischen Reich - siehe auch Kongresspolen ) in segregierten Siedlungen. Alexander II. lockerte einige dieser Bestimmungen ein wenig. Besonders wohlhabendere Juden konnten sich danach von den Niederlassungs- und Arbeitsbestimmungen freikaufen. Doch durch die Maigesetze seines Nachfolgers Alexander III. , die vom Mai 1882 bis zur Februarrevolution 1917 gültig waren, wurde die Bewegungsfreiheit der russischen Juden wieder empfindlich eingeschränkt.
Die Beurteilung der Ansiedlungsrayons ist zwiespältig. Einerseits ist unumstritten, dass es sich dabei um eine antisemitische Politik handelte, die auch zahlreiche Pogrome begünstigte. Andererseits trug diese Segregation und die damit verbundenen Ghettoisierung der Juden zu einem nicht geringen Teil dazu bei, dass sich die im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert blühende, jiddische Schtetl -Kultur entwickelte.
Nach dem deutschen Überfall auf die Sowjetunion geriet der gesamte ehemalige Ansiedlungsrayon unter deutsche Besatzung, was zur völligen Vernichtung der jüdischen Bevölkerung und Kultur dieser Gebiete führte.
Naher Osten
Zionismus
Konsequenz
in Jerusalem?
Wegen seiner jüdischen Vergangenheit gibt man natürlich Palästina den Vorzug
Naher Osten
unmöglich gemacht wird; sich innerhalb anderer Nationen zu verwirklichen, so müssen sie die Errichtung eines eigenen Nationalstaates anstreben, um gleich unter Gleichen zu sein.»
Zionismus
Zionismus
=
Dafür müssen die Araber GB helfen die Türken zu entmachten
Brit. Hochkommissar in Ägypten, Sir Henry McMahon, an Herrscher von Mekka
Der I. Weltkrieg beginnt das Gleichgewicht zu verändern: Die Türken verfeinden sich mit den beiden Grossen, England (GB) und Frankreich (F)
1917 GB verspricht den Juden Hilfe beim Aufbau einer jüdischen Heimat in Palästina
Rechte der Nicht-Juden müssen gewahrt bleiben
brit. Aussenminister Balfour an Zionisten Lord Rothschild
Balfour-Erklärung
(...)
Die beiden Distrikte von Mersina und Alexandretta sowie Teile Syriens, die westlich der
Distrikte von Damaskus, Homs, Hama und Aleppo liegen, kann man nicht als rein arabisch
bezeichnen. Daher sollten sie von den geforderten Staatsgrenzen ausgeschlossen werden.
Abgesehen von den genannten Änderungsvorschlägen ist Großbritannien bereit, die
Unabhängigkeit der Araber in allen vom Scherifen von Mekka geforderten Gebieten
anzuerkennen und zu unterstützen.
Ich bin davon überzeugt, daß diese Erklärung Sie zweifellos von der Sympathie überzeugt, die
Großbritannien ihren arabischen Freunden entgegenbringt. Sie wird eine feste und dauerhafte
Allianz begründen, deren sofortiges Ergebnis die Vertreibung der Türken aus arabischen
Ländern und die Befreiung der arabischen Völker vom türkischen Joch sein wird, das so lange
auf ihnen lastete.
In der Balfour-Deklaration vom 2. November 1917 erklärte die damalige Weltmacht Großbritannien sich einverstanden mit den zionistischen Bestrebungen, in Palästina eine "nationale Heimstätte" des jüdischen Volkes zu errichten, wobei die Rechte bestehender nicht-jüdischer Gemeinschaften gewahrt bleiben sollten. Zum damaligen Zeitpunkt befand sich Palästina noch im Machtbereich der Osmanen. Am 31. Oktober 1917 erfolgte die Eroberung von Beerscheba unter Allenby und damit begann die Eroberung Palästinas durch britische Truppen, welche bis Dezember 1917 faktisch beendet wurde. Die britische Balfour-Deklaration war an die Führer der zionistischen Weltorganisation gerichtet.
Die Deklaration
Die Balfour-Deklaration war zunächst in Form eines Briefes abgefasst, den der damalige britische Außenminister Arthur James Balfour im November 1917 an Lionel Walter Rothschild, 2. Baron Rothschild, einen prominenten britischen Zionisten, sandte. Damit sicherte die britische Regierung der zionistischen Bewegung ihre Unterstützung zu:
  Verehrter Lord Rothschild,
ich bin sehr erfreut, Ihnen im Namen der Regierung Seiner Majestät die folgende Erklärung der Sympathie mit den jüdisch-zionistischen Bestrebungen übermitteln zu können, die dem Kabinett vorgelegt und gebilligt worden ist:
Die Regierung Seiner Majestät betrachtet mit Wohlwollen die Errichtung einer nationalen Heimstätte für das jüdische Volk in Palästina und wird ihr Bestes tun, die Erreichung dieses Zieles zu erleichtern, wobei, wohlverstanden, nichts geschehen soll, was die bürgerlichen und religiösen Rechte der bestehenden nicht-jüdischen Gemeinschaften in Palästina oder die Rechte und den politischen Status der Juden in anderen Ländern in Frage stellen könnte. Ich wäre Ihnen dankbar, wenn Sie diese Erklärung zur Kenntnis der Zionistischen Weltorganisation bringen würden.
  Ihr ergebener Arthur Balfour
Am 24. Juli 1922 wurde die Balfour-Deklaration in das Völkerbundsmandat für Palästina aufgenommen, das die Bedingungen für die vorübergehende Übernahme der Verwaltung des Landes durch Großbritannien mit Rücksicht auf seine jüdische und arabische (palästinensische) Bevölkerung festlegte. Die Errichtung des unabhängigen Staates Israel im britischen Mandatsgebiet im Mai 1948 war somit mindestens mittelbar eine Folge der Balfour-Deklaration.
Naher Osten
(1920 – 1948)
1919: Gründung
Im I. Weltkrieg erobern die Briten das damals osmanische Gebiet Palästina.
Völkerbund
Nach dem
I. Weltkrieg wollen die Sieger mit dieser internationalen Organisation künftige Kriege vermeiden.
Erwartung:
Naher Osten
Die Engländer rivalisieren mit den Franzosen, welche dieses Mandat auch gerne gehabt hätten
Das brit. Mandatsgebiet ist viel grösser als das heutige Palästina
Das britische Mandat
Zitat aus Wikipedia vom 21.1.09: (http://de.wikipedia.org/wiki/V%C3%B6lkerbundsmandat_f%C3%BCr_Pal%C3%A4stina)
1920 und 1922 erhielt Großbritannien vom Völkerbund das Mandat zur Verwaltung des zuvor zum Osmanischen Reich gehörenden Territoriums Palästina. Das Mandatsgebiet bestand aus den Gebieten des heutigen Israel und Jordanien , dem Gazastreifen , dem Westjordanland sowie aus Teilen der Golanhöhen .
Auftrag des Mandats vom 24. Juli 1922 (Text siehe Weblinks ) war die Hilfe zur „Errichtung einer nationalen Heimstätte für das jüdische Volk in Palästina“. Die zugunsten der arabischen und der nichtjüdischen Bevölkerung aufgestellte Bedingung des Mandats war, „dass nichts getan werden soll, was die bürgerlichen und religiösen Rechte bestehender nichtjüdischer Gemeinschaften in Palästina […] beeinträchtigen würde“. Der Staat Israel besteht heute aus etwa 18 % dieser Fläche.
Das Mandat nennt in den Artikeln 4, 6 und 7 konkrete Maßnahmen wie Anerkennung und Zusammenarbeit mit einer jüdischen Vertretung ( Jewish Agency ), Förderung einer geschlossenen jüdischen Ansiedlung (siehe Jischuw ) durch Zurverfügungstellung von Staats- und Brachländereien sowie Erleichterungen bei der Einwanderung und dem Erwerb der palästinensischen Staatsbürgerschaft durch Juden. Artikel 13 bis 15 sahen freie Religionsausübung, einen geregelten freien Zugang zu den Heiligen Stätten und die Aufrechterhaltung bestehender kultureller und religiöser Selbstverwaltungen vor.
Artikel 25 erlaubte es Großbritannien, die Mandatsgebiete „zwischen dem Jordan und der endgültig festgelegten Ostgrenze Palästinas“ von der Durchführung von wesentlichen Mandatsbestimmungen, wie denen zur Errichtung einer jüdischen nationalen Heimstätte, vorläufig auszunehmen. Mit Artikel 25 wurde die Voraussetzung für die 1923 im Ostjordanland (Transjordanien) erfolgte Einsetzung des halbautonomen Emirats Transjordanien (des Vorläufers des heutigen Staates Jordanien ) durch die Briten geschaffen. Damit wurde der Raum für die Errichtung eines jüdischen Staates, der zuvor deutlich größere Gebiete umfassen sollte, auf das Palästina westlich des Jordan ( Cisjordanien ) beschränkt.
Das Mandat dauerte von 1920/22 bis zu seinem Erlöschen im Jahr 1948 . Von Anfang an umstritten, wurden seine Bestimmungen je nach politischer Lage in unterschiedlichem Ausmaß umgesetzt. Faktisch blieb Großbritannien eine sowohl von arabischer wie jüdischer Bevölkerung Palästinas abgelehnte Kolonialmacht .
Das Mandat stellte in der Zusammenschau die völkerrechtliche Grundlage für die auf dem Mandatsgebiet entstandenen Staaten Israel und Jordanien dar, wenngleich eine vorgesehene Volksabstimmung nach Beendigung der Mandatszeit von Großbritannien nicht durchgeführt wurde, beziehungsweise ohne eine (nach Völkerbundsatzung Art. 22) palästinensische Selbstregierung herzustellen. (Nach Art. 10, 11, 13 und 14 der UN-Charta stehen der UNO nur Empfehlungen, nicht aber Entscheidungen über das Schicksal von Völkern und Staatsgründungen zu.) Auch ein Staat Palästina wäre einer der Nachfolgestaaten.
Naher Osten
1921 schaffen die Briten hier das halbautonome Emirat «Transjordanien», Vorläufer des heutigen Staates Jordanien
… erlaubt es GB, die Gebiete «zwischen dem Jordan und der […] Ostgrenze Palästinas» von wesentlichen Mandats-bestimmungen auszunehmen
Scheich Abdulla, Sohn des Scherifen von Mekka, wollte Syrien (frz. Mandat) angreifen
Dies verhinderte der brit. Kolonialminister, Winston Churchill, indem er ihn zum Herrscher von Tansjordanien machte
Araber und Juden im ehemaligen Mandats-gebiet hat er damit gleichermassen verärgert
Der verhängnisvolle Artikel 25 …
Warum tun die das ?
Technische Erklärung: Durch Klicken auf das grosse Fragezeichen kann die Hintergrundinformation ein- und ausgeblendet werden.
Zitat aus Wikipedia vom 21.1.09: (http://de.wikipedia.org/wiki/V%C3%B6lkerbundsmandat_f%C3%BCr_Pal%C3%A4stina)
Artikel 25 erlaubte es Großbritannien, die Mandatsgebiete „zwischen dem Jordan und der endgültig…