Newsletter "Leben und Arbeiten im Ausland" Dezember 2014

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    13-Jul-2015
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  • 1LEBEN UND ARBEITEN IM

    AUSLANDDEZEMBER 2014

    X-MASBrasilien

    bluebay2014 - Fotolia.com

    EXPATRIATES

    VERMISCHTES

    RECHTLICHES

    STUDIE: WO EXPATS WELTWEITAM BESTEN LEBEN

    Ecuador macht Auslandsentsandteweltweit am glcklichsten.

    SOZIALVERSICHERUNG BEI ENTSENDUNGEN NACH CHINA

    Der Status Quo seit Einfhrung derSozialversicherungspflicht.

    IT-BERATER SIND AUCH IM AUSLAND SEHR GEFRAGT

    Weas IT-Fachkrfte auerhalbDeutschlands verdienen.

  • 2INTERN

    INTERVIEW

    RECHTLICHES

    EXPATRIATES

    AIRLINES

    VERMISCHTES

    WELTWEIT

    8 Studie: Wo Expats weltweit am besten leben

    11 Die richtige Schule fr Expat-Kinder finden

    15 IT-Berater auch im Ausland sehr gefragt

    17 Weihnachten in Brasilien: Tipps fr die Vorbereitung

    18 Weihnachten in China: Kitsch,Kommerz und etwas Karneval

    19 Malaria Todesflle in den letztenzehn Jahren halbiert

    19 EU zahlt weitere 61 Millionen Euro im Kampf gegen Ebola

    20 American Football verndert das Gehirn

    21 VAE: Bei Versten gegen das Fotografierverbot droht Gefngnisstrafe

    21 Litauen fhrt Euro ein22 Sdkorea: Neue Fahrkarte

    erhltlich

    GESUNDHEIT

    13 Germania13 Airberlin13 Etihad Airways14 Emirates14 Swiss International Air Lines14 Flughafen Nrnberg

    4 Israel hat mich aufs Leben vorbereitet

    3 BDAE untersttzt Kinder in Zentralafrika

    3 Weihnachtsgre vom BDAE3 Weihnachtsgeschichte Das ver-schwundene Pfefferkuchenhaus

    EDITORIAL

    6 Sozialversicherungsrecht bei Entsendungen nach China: Die aktuellen Fakten

    Liebe Leserin,Lieber Leser,die letzte Newsletter-Ausgabe des Jahres 2014 steht ganz im Zeichen von Weih-nachten. So erfahren Sie, wo Sie beispielsweise unsere diesjhrige Weihnachtsge-schichte Das verschwundene Pfefferkuchenhaus kostenlos herunterladenknnen, sie lesen, wie man in China im Allgemeinen Weihnachten feiert (Seite 18)und warum es sich lohnt, Weihnachten und Silvester in Brasilien zu verbringen(Seite 17). Und auch unser Interviewpartner Hendrik Hoscheid, der seinen Zivil-

    dienst in Israel verbracht hat, erinnert sich an seinerstes Weihnachten dort (Seite 4).

    Auf insgesamt drei Seiten (ab Seite 8) hat sich dieNewsletter-Redaktion diesmal mit der Studie WoExpats weltweit am besten leben befasst. HttenSie gedacht, dass Auslandsentsandte in Ecuadoram glcklichsten und in Kuwait am unglcklich-sten sind? Weniger berraschend ist wohl das Er-gebnis, dass Schweden das beste Familienleben

    ermglicht. Auf den Philippinen sind wiederum besonders viele Expats mit einemEinheimischen verheiratet. In weiteren aktuell recherchierten Beitrgen erfahrenSie zudem, wie auslndische Unternehmen drei Jahre nach Einfhrung der Sozial-versicherungspflicht in China zurechtkommen (Seite 6) und wie Auslandsentsandtedie richtige Schule fr ihre Kinder finden. (Seite 11).

    Wir wnschen Ihnen ein friedliches und erholsames Weihnachtsfest, einen gutenRutsch in ein gesundes neues Jahr sowie viel Spa bei der Lektre des Newsletters.

    Und denken Sie immer daran: Der BDAE begleitet Sie mit Sicherheit ins Ausland!

    Herzlichst, Ihre Silvia Opitz

  • 3Der BDAE untersttztseit jeher Personen, dieaus den unterschiedlichstenGrnden freiwillig ins Aus-land gehen. Doch es gibtnach wie vor Millionen vonMenschen, die ihre Heimatunfreiwillig verlassen und alsFlchtlinge unter teils katas-trophalen Umstnden lebenmssen. Deshalb haben wiruns entschieden, auch indiesem Jahr wieder eineGeldsumme an die UNO-Flchtlingshilfe zu spenden.Konkret finanzieren wir mitder Spende Lebensmittelra-tionen und Impfungen zumSchutz vor Masern und Poliospeziell fr Flchtlingskinderin der ZentralafrikanischenRepublik und im Sdsudan.

    Dort zwingen blutigeKmpfe die Menschen zurFlucht. Aus beiden Lndern

    haben Hunderttausende be-reits in den NachbarlndernZuflucht gesucht. Besondersdie Jngsten erreichen vlligerschpft und krank dieUNHCR-Lager. Allein in Ka-merun leidet fast die Hlftevon ihnen an Unterernh-rung. Die UNHCR-Helferkmpfen um das berlebendieser hungernden Kinder.

    Mit dem von uns gespende-ten Geld erhalten die Kindereine medizinische Untersu-chung. Zudem verteilen dieHelfer therapeutische Auf-baunahrung, stocken dietglichen Lebensmittelratio-nen auf und tragen zur Ver-besserung der Hygiene bei.Darber hinaus fliet ein Teilder Spende in Impfkampa-gnen zum Schutz vor Ma-sern und Polio.

    Der BDAE widmet seit2009 das Weihnachts-kartenmotiv dem jhrlichenUNESCO-Motto. 2014 standdas Jahr im Zeichen der Kris-tallografie: Die Lehre vonder Kristallografie - also derBeschreibung der Strukturvon Mineralien - hat einefast 2.500-jhrige Ge-schichte. Einer der wissen-schaftlichen Begrnder dermodernen Kristallografie,Max von Laue, erhielt vorgenau 100 Jahren den No-belpreis fr Physik, weil erbeweisen konnte, dass Kri-stalle dreidimensional peri-odisch aufgebaut sind.Seitdem wurden weitere 22Nobelpreise auf diesem Ge-biet verliehen.

    Die UNESCO hat dieses Jahrzum internationalen Jahrder Kristallografie ernannt,um darauf aufmerksam zumachen, dass diese Wissen-schaft grundlegend frunser Verstndnis von dermateriellen Beschaffenheitder Welt ist. Tatschlich istdie Kristallografie unver-zichtbar fr die Bewltigungvon Krankheiten, denn siehilft dabei, Protein- undKleinstmoleklstrukturen zu

    identifizieren, die wiederumfr die Entwicklung von Me-dikamenten wesentlich sind.

    Wir wnschen Ihnen ein fro-hes, friedliches und besinnli-ches Weihnachtsfest imKreise Ihrer Lieben!

    Die Weihnachtskarte kannhier heruntergeladen wer-den:https://www.bdae.com/de/downloads/Weihnachts-karte_2014.pdf

    Nachdem der fnfte und letzte Teil derBDAE-Weihnachtsgeschichte mit denAbenteuern des kleinen Max im Jahr 2013erschienen war (hier finden Sie alle fnfTeile: https://www.bdae.com/de/downlo-ads/Weihnachtsgeschichte_2009_2013.pdf),hat der BDAE nun eine neue Weihnachtsge-schichte verffentlicht, die ber diesen Linkkostenfrei abrufbar ist:https://www.bdae.com/de/downloads/Weih-nachtsgeschichte_2014.pdf

    Erzhlt wird vom kleinen Niklas, der jedesJahr im Advent mit seinem Vater ein Pfeffer-

    kuchenhaus backt.Doch in diesemJahr verschwin-det es aufunerklrli-cheWeise.

    ZAHL DES

    ist in den vergangendenJahren die Zahl der Expa-triates gestiegen.(Quelle: ECA International)

    UM 25%MONATS

    INTERNBDAE UNTERSTTZT KINDER IN ZENTRALAFRIKA WEIHNACHTSGRSSE VOM BDAE

    WEIHNACHTSGESCHICHTE DAS VERSCHWUNDENE PFEFFERKUCHENHAUS

    david19771 - Fotolia.com

    IngridHS - Fotolia.com

  • 4BDAE: Sie haben Ihren Zivildienst ineinem christlichen Gemeindehaus naheder Stadt Nahariya im Norden von Is-rael absolviert. Warum haben Sie sichfr diese ungewhnliche Austauscher-fahrung entschieden?

    Hoscheid: Mein Grovater hat Zeitseines Lebens viele Israelreisen ge-macht und oft davon berichtet. SeineErzhlungen von diesem Land habenmich neugierig gemacht. Ich bin christ-lich-evangelisch erzogen worden und deshalb war es mirwichtig, meinen Zivildienst in einer Organisation zu machen,der ich auch ideologisch nahestehe. Auerdem hat michschon immer die deutsch-jdische Geschichte interessiert.Bereits in der Schule habe ich mich viel damit beschftigtund auch einige Konzentrationslager zum Beispiel inAuschwitz und Buchenwald besucht. Ich war gespannt da-rauf, das israelische Volk kennenzulernen. Und da ich insge-samt 13 Monate in Israel lebte, hatte ich auch die Chance,die jdischen Feste und Traditionen kennenzulernen.

    BDAE:Was haben Sie whrend dieses Zivildienstes gemacht?

    Hoscheid: Ich habeHausmeisterttigkeitendurchgefhrt, also denGarten und die Au-enanlage gepflegt,Reparaturen im Hausund auf dem Dachvorgenommen undmich um alles Techni-sche gekmmert. DasGemeindehaus beher-bergt Israelis, die sich beispielsweise keinen Urlaub leistenknnen oder in Krisengebieten wie dem Gazastreifen lebenund einfach mal auftanken mssen. Viele von ihnen sind Ho-locaustberlebende. Die Organisation heit Zedakah und fi-nanziert sich ausschlielich aus Spendengeldern. AlsZivildienstleistender bekam ich ein kleines Taschengeld sowiefreie Kost und Logis.

    BDAE:Wie haben Sie sich auf den Auslandsaufenthalt vor-bereitet?

    Hoscheid: Zum einen durch viele Gesprche mit meinemGrovater, der mir viel ber die jdische Kultur vermittelt hatund zum anderen durch einen zweimonatigen Vorberei-tungskurs im Stammhaus der Organisation in Baden-Wrt-temberg. Dort war ich mit anderen deutschen Jugendlichengewissermaen zum Probearbeiten vor Ort. Dieser Aufent-halt war auch eine Art Testphase, whrend der wir dahinge-hend beobachtet wurden, ob wir wirklich fr diesenehrenamtlichen Auslandseinsatz geeignet sind. Natrlichwollen die Organisationen keine Spendengelder verschwen-den und schauen, ob die Kandidaten offen fr andere Kultu-

    ren sind. Es ist niemandem geholfen,wenn jemand nach kurzer Zeit im Aus-land das Handtuch wirft.

    BDAE:Was waren Ihre ersten Ein-drcke in Israel?

    Hoscheid: Als ich im Winter am Flug-hafen in Tel Aviv ankam, war es nochsehr warm, da habe ich schon ge-merkt, dass ich jetzt woanders bin.Glcklicherweise war ich nicht allein,

    sondern reiste in einer Gruppe von vier Leuten, die ich bereitsin der Vorbereitungsphase kennengelernt hatte. Wir tratendann gemeinsam die Reise vom Flughafen zum Gemeinde-haus an. Ich war von Anfang an total happy, in Israel zu seinund bin stets sehr nett aufgenommen worden. Im Gemein-dehaus habe ich mich superschnell integriert, was insoferneinfach war, als dass die Strukturen sehr familir sind. Allehaben sich gegenseitig geholfen und es herrschte nie Gleich-gltigkeit, somit sind auch schnell Freundschaften entstanden.

    BDAE: Haben Sie auch schnell Kontakt zu den israelischenGsten aufgenommen?

    INTERVIEWISRAEL HAT MICH AUFS LEBENVORBEREITET.

    Hendrik Hoscheid ging als 19-Jhri-ger nach Israel, um dort fr mehrals ein Jahr gemeinntzig zu arbeiten.Wie