Newsletter "Leben und Arbeiten im Ausland" November 2015

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  • LEBEN UND ARBEITEN IM

    AUSLANDNOVEMBER 2015

    Mihai Tufa fr die BDAE GRUPPE

    INTERVIEW

    VERMISCHTES

    WELTWEIT

    EINE WELTREISE IST KEINE BE-SONDERE PERSNLICHE LEIS-TUNG

    Wie zwei Schweizer 2,5 Jahre dieWelt bereisten.

    LEBENSHALTUNGSKOSTEN IMINTERNATIONALEN VERGLEICH

    Was Kse, Milch, Bier und Butterberall kosten.

    EXPAT- UND REISEBLOGS, DIEMAN KENNEN SOLLTE

    Fnf spannende Webseiten im Portrt.

    1

  • 2

    INTERN

    INTERVIEW

    RECHTLICHES

    EXPATRIATES

    AIRLINES

    VERMISCHTES

    WELTWEIT

    11 Rckkehrklausel bei Auslands-entsendung: Ein Schutz gegen Arbeitslosigkeit?

    12 Neue Beitragsbemessungsgrenzenfr 2016: Was bedeutet dies frAuslandsentsendungen?

    12 Lohnsteuer in China: Expats werden genau berprft

    13 Wie das interkulturelle Know-howvon Bundeswehrspezialisten beider Integration auslndischer Fach-krfte hilft

    17 Deutschland weiterhin beliebtestesUrlaubsland

    17 Eltern gewhren ihren Kindern imUrlaub mehr Freiheiten

    28 Expat- und Reiseblogs, die mankennen sollte

    20 Eltern und Kinder favorisieren Aus-landsstudium gleichermaen

    21 Schweizer Kinder sind zu dick21 Europer leiden unter Stress22 Woher die German Angst

    kommt22 Skandinavier sind am sportlichsten22 Was Urlauber in die Reiseapotheke

    packen

    23 Lebenshaltungskosten im interna-tionalen Vergleich

    24 Studentenstdte: Boston am teuersten, Berlin am gnstigsten

    24 Welche Nationen am meisten Urlaubstage haben

    24 Impressum

    GESUNDHEIT 15 Air China15 Lufthansa15 Emirates16 Singapore Airlines und Lufthansa16 Gnstigstes Flugziel 2014: Paris

    4 Eine Weltreise ist keine besonderepersnliche Leistung

    3 BDAE wieder auf den ITB BusinessTravel Days

    3 Grundlagenseminar Auslandsent-sendungen von Mitarbeitern

    EDITORIAL

    8 Wie die Lohnsteuerhaftung von Ar-beitgebern minimiert werden kann

    9 Mahnverfahren im Ausland durch-setzen

    10 Steueridentifkationsnummer frKindergeld im Ausland

    10 Fliegen: Unerwartete technischeProbleme bringen Ausgleichszah-lung

    Liebe Leserin,lieber Leser,es ist ein Traum, den viele Menschen haben: Einmal die Welt bereisen. Doch frdie allermeisten wird sich dieser Wunsch nicht erfllen. Neben monetren Aspek-ten, hindern uns vor allem unsere Verpflichtungen der Job, die Familie, das so-ziale Umfeld fr eine gewisse Zeit, alles hinter uns zu lassen. So zumindestlauten die Argumente der meisten Weltenbummler im Geiste. Die beiden Schwei-zer Frnzi Zrcher und Simon Zryd haben es geschafft, ihren seit Kindheitstagengehegten Wunsch in die Tat umzusetzen: Zweieinhalb Jahre haben sie die Welt bereist und dabei im wahrsten Sinne des Wortes ihren Horizont erweitert. Was sie

    auf diesem Abenteuertrip erlebt haben und wiesie diesen finanzierten erzhlen sie im Interviewab Seite 4.

    Wer selbst keine Mglichkeit hat, regelmig aufReisen zu gehen, kann immerhin von den Erfah-rungen anderer profitieren, die ihre Erlebnisse imAusland ffentlich machen. Wir haben auf derSeite 28 fnf spannende Reiseblogs vorgestellt,die zu besuchen sich lohnt.

    Wussten Sie eigentlich, dass Lebensmittel in Deutschland im europischen Ver-gleich ausgesprochen gnstig sind? Besttigt hat dies eine aktuelle Lebenshal-tungskosten Studie, deren Ergebnisse wir auf der Seite 21 vorgestellt haben.

    Ich wnsche Ihnen viel Spa bei der Lektre und denken Sie immer daran: DerBDAE begleitet Sie mit Sicherheit ins Ausland!

    Herzlichst, Ihr Andreas Opitz

    ZAHL DES

    Verkehrtote gibt es welt-weit pro Jahr.(Quelle: WHO)

    1, 2 5MONATS

    MILLIONEN

  • Vom 9. bis 11. Mrz2016 finden im Rah-men der grten Tourismus-messe der Welt die ITBBusiness Travel Days in Ber-lin statt.

    Die BDAE-Sprecherin Anne-Katrin Schulz wird erneutmit einem Fachvortrag vorOrt sein. Das Thema: Gutgeplant, sicher entsandt Mitarbeiterentsendungenins Ausland richtig planen.

    Kleine und mittelstndischeUnternehmen engagierensich immer hufiger im Aus-land und entsenden zuneh-mend Mitarbeiter, umProjekte vor Ort zu realisie-ren. Das erfordert einegrndliche Vorbereitung nicht nur fr den Expatriate,sondern auch fr das Unter-nehmen. Der Vortrag erlu-tert sozialversicherungs-rechtliche Aspekte undzeigt, wie eine verbindliche

    Entsenderichtlinie den Pro-zess der Auslandsentsen-dung nicht nur strukturiert,sondern Konflikte vermeidetund geht auf aktuelle Ent-wicklungen ein. Dazu ge-hrt auch die Frage, wieExpats in Zeiten von welt-weiten Terroranschlgenvon ihren Unternehmen ge-schtzt werden knnen.

    3

    INTERNBDAE WIEDER AUF DEN ITB BUSINESS TRAVEL DAYS

    Am 27. und 28. Januar 2016 findet in Hamburg dasBDAE-Seminar Auslandsentsendungen von Mitarbei-tern statt. Dieses richtet sich an Leiter und Mitarbeiter ausden Abteilungen Personal, Steuern sowie Finanzen und Ent-gelt in Unternehmen, die ber wenige Erfahrungen im Be-reich der Mitarbeiterentsendung verfgen oder Einsteigersind.

    Bei einer Entsendung von Mitarbeitern ins Ausland sind Per-sonalverantwortliche allerdings mit einer Reihe komplexerFragestellungen konfrontiert: Wie bereite ich Mitarbeiter bestmglich auf die Auslands-

    entsendung vor? Was muss hinsichtlich der vertraglichen Gestaltung beach-

    tet werden? Welche aufenthaltsrechtlichen Hrden knnen sich erge-

    ben? Welche steuerlichen Konsequenzen mssen bercksichtigt

    werden? Wie knnen Mitarbeiter in allen Sozialversicherungszwei-

    gen whrend und nach dem Auslandseinsatz abgesichertwerden?

    Welche Untersttzung seitens der Heimatbasis bentigenentsandte Mitarbeiter whrend des Einsatzes, und was isthinsichtlich der Reintegration zu beachten?

    Diese und weitere Fragen will die BDAE GRUPPE gemeinsammit Spezialisten unterschiedlicher Rechtsgebiete klren.

    Whrend des zweitgigen Seminars werden rechtlich bedeu-tende sowie organisatorische und vergtungsrelevanteAspekte von Personalentsendungen detailliert dargestellt.Die Seminarteilnehmer erfahren, wie sie Auslandsentsendun-gen fr ihre Mitarbeiter, fr ihre Fhrungskrfte und fr ihrUnternehmen rechtssicher gestalten, richtig betreuen und ty-pische Fehler sowie Haftungsrisiken vermeiden. Danebenprofitieren die Teilnehmer whrend des praxisorientierten Se-minars von einem ganzheitlichen berblick ber die Herausforderun-

    gen von Auslandsentsendungen, vielfltigen Anregungen, um Entsendungen effektiv zu ge-

    stalten und hilfreichen Tipps zur bestmglichen Absicherung der Mit-

    arbeiter.

    Daneben werden viele Praxisbeispiele und Erfahrungsaus-tausch mit Kollegen geboten.

    Fr Fragen dazu steht Ihnen Simone Richer([email protected], Tel.: +49 40-306874-46) zur Verfgung.

    GRUNDLAGENSEMINAR AUSLANDSENTSENDUNGEN VON MITARBEITERN

  • 4

    BDAE:Wie viele Lnder habt ihr bisdato bereist?

    Simon: Das ist schwer zu sagen,denn es ging uns auch nicht darum,mglichst viel zu reisen, sondern daseinzelne Land mglichst intensiv ken-nenzulernen. Weil uns die Anzahl nichtwichtig war, haben wir auch nicht mit-gezhlt. Es mag Weltreisende geben,die den Ehrgeiz haben, so viele Lnderder Welt wie mglich zu erkunden wir gehren nicht dazu. Uns war eszudem wichtig, sicher zu reisen, deshalb kamen einige Ln-der gar nicht erst in Frage.

    Frnzi: Dennoch haben wir fast alle Kontinente bereist. Wirwaren in Afrika, Australien, Asien, Nord- und Zentralamerika.Manche Lnder haben wir sogar mehrmals bereist insbeson-dere in Asien war dies der Fall. Das lag sicher auch daran, dassder Flughafen in Bangkok ein wichtiges Drehkreuz ist.

    BDAE:Welches ist euer Lieblingsland?

    Frnzi: Bei mir ein-deutig Australien. Mit21 Jahren habe ich dorteinen Sprachaufenthaltgemacht und war so-fort fasziniert undwahnsinnig beein-druckt von Land undLeuten. Die Australiersind so sensationellfreundlich. Fr michwar es damals das erste Mal, dass ich in die groe weite Welthinausgegangen bin. Ich lebte in einer sehr netten Gastfami-lie, mit der ich noch heute in engem Kontakt stehe. 2006 istsogar meine Gastmutter zu Besuch bei uns in der Schweiz ge-wesen.

    Australien hat einfach alles, was das Leben schn macht: Einewunderschne Natur, diese herrlichen Weiten und moderneMetropolen mit einer hohen Lebensqualitt. Ich liebe Perthund Sydney. Diese Stdte haben ein sehr groes kulturellesAngebot tolle Bars mit Livemusik, Parks und Grten, einwunderschner Stadtstrand und gemtliche Cafs. Und dieLebenseinstellung der Australier ist einfach super. Sie sind solocker und entspannt, fast immer gut gelaunt, sehr offen ge-genber Fremden. Man hat den Eindruck, dass sie maximal imdritten Gang fahren. Alles ist entspannt und an erster Stellesteht das Leben selbst. Die Zeit scheint langsamer zu gehen.Sie nehmen sich immer Zeit fr eine kurze Unterhaltung, einSpchen, ein bisschen Freizeit oder ein Lcheln, ohne gleicheine Gegenleistung zu erwarten.

    Simon: Deswegen finden wir auch,dass Sydney vor allem fr Backpacker

    die coolste Stadt der Welt ist. In Sydney tragen selbst Ge-schftsleute Shorts, Sonnenbrillen und laufen in ihren Long-boards herum. Dort begegnet man den wahren Sonnyboysund Beach Girls. Das Klima ist einfach phantastisch zumin-dest wenn man Sonne und Wrme schtzt. Auerdem hatAustralien aufgrund seiner Historie auch etwas Europisches,was uns wiederum nah ist. Nur ist der Lebensstil um einigeslockerer als in Mitteleuropa. Diese Mischung macht den Kon-tinent fr uns so besonders. Auch mein Herz schlgt amhchsten fr Australien und wir knnten uns beide sehr gutvorstellen, dorthin auszuwandern. Allerdings ist das frSchweizer nicht so einfach, weil unser Land kein EU-Mitgliedist. Deshalb ist es relativ schwierig, ein Arbeitsvisum zu be-kommen. Zudem wre es sehr weit weg von Familie undFreunden.

    BDAE: Ihr habt viel Armut auf Reisen erlebt. Wie seid ihrdamit umgegangen?

    Frnzi:Wir wussten, dass uns viel Elend begegnen wrde,dennoch waren wir ber das Ausma sc