Newsletter "Leben und Arbeiten im Ausland" Oktober 2013

download Newsletter "Leben und Arbeiten im Ausland" Oktober 2013

of 18

  • date post

    10-Nov-2014
  • Category

    Travel

  • view

    971
  • download

    2

Embed Size (px)

description

Der BDAE-Newsletter "Leben und Arbeiten im Ausland" für den Oktober ist fertig und steht zum kostenlosen Download auf der Homepage bereit (www.bdae.com/de/downloads/Leben_und_Arbeiten_im_Ausland_Oktober_2013.pdf). Dieser informiert unter anderem, wie viele Länder die Deutschen durchschnittlich bereisen, was man gegen Reisekrankheit unternehmen kann und wie eine App bei Flugangst helfen kann. Aufschlussreich ist zudem ein Beitrag über eine Studie, laut derer Versicherte bei Antragstellung auf Fragen ehrlicher antworten, wenn sie dazu explizit aufgefordert werden. Rechtliche Neuerungen betreffen diesmal die Rentenzahlungen ins Ausland, Schadensersatzzahlungen bei verpassten Anschlussflügen, den Arbeitsort von Piloten und Flugbegleitern und Änderungen in den Bestimmungen zur Auslandsreisekrankenversicherung bei der Beantragung von Russlandvisa. Auch haben wir wieder ein spannendes Interview geführt. Diesmal geht es um die Schwierigkeiten beim Zusammenschluss von einem deutschen mit einem ausländischen Unternehmen. Neu an diesem Newsletter ist die frisch eingeführte Rubrik „Stellenmarkt“, in der Unternehmen Jobangebote für potenzielle Expats platzieren können. Aktuelle und ältere Newsletter-Ausgaben sowie das kostenlose Newsletter-Abo finden Interessierte unter http://www.bdae-ev.de/news/newsletter/. Wir wünschen wie immer viel Spaß bei der Lektüre.

Transcript of Newsletter "Leben und Arbeiten im Ausland" Oktober 2013

  • 1. NEWSLETTER OKT 13 EDITORIAL Liebe Leserin, lieber Leser, INHALT htten Sie gedacht, dass Mnner im Laufe ihres Lebens wesentlich mehr Lnder der Erde bereisen als Frauen? Nun ja, verwundern tut es mich nicht. Noch immer sind Mnner unter Expatriates und Geschftsreisenden in der Mehrzahl. Insbesondere in Flugzeugen mit klassischen Business-Zielen ist diese Tatsache nicht zu bersehen. Wie es ansonsten um die Reisegewohnheiten der Deutschen bestellt ist, verrt eine Studie auf der Seite 12. Die Internationalisierung der Wirtschaft fhrt auch dazu, dass deutsche Unternehmen auslndische Firmen kaufen und umgekehrt. Welche besonderen Herausforderungen dies vor allem fr die Mitarbeiter eines Unternehmens mit sich bringt und wie der erfolgreiche Zusammenschluss zweier Unternehmen funktioniert, erfahren Sie in einem sehr spannenden Interview ab der Seite 3. In welchen Stdten der Welt Expats am liebsten arbeiten, davon berichtet eine weitere Studie, die unsere NewsletterRedaktion aufgegriffen hat. Erstaunlich: Die Art des Jobs ist Auslandsentsandten wichtiger als der Arbeitsort selbst wenn es in eine sonnige Stadt am Meer gehen sollte. Mehr dazu auf der Seite 9. Neben vielen anderen spannenden Meldungen lesen Sie auerdem noch, welche aktuellen Gerichtsurteile in Sachen Leben und Arbeiten im Ausland krzlich gefllt worden sind, wie stark die Mietwagenpreise in den einzelnen Urlaubslndern gestiegen sind, wie eine App Flugangst besiegen kann und welche Nation die wahre Reiseweltmeisterin ist. Noch ein Hinweis: In dieser NewsletterAusgabe finden Sie erstmals die neue Rubrik Stellenmarkt Ausland (S.16). Ich wnsche Ihnen viel Spa bei der Lektre und denken Sie daran: Der BDAE begleitet Sie mit Sicherheit ins Ausland! Herzlichst, Ihr Andreas Opitz 1 BDAE INTERN Neu dabei ............................2 BDAE auf der Personal Austria ...............................2 Zahl des Monats ..................2 DAS INTERVIEW Deutsche Mitarbeiter haben mehr Biss als amerikanische....................3 RECHTLICHES Deutsche Rente geht jetzt in voller Hhe ins Ausland .5 Schadensersatz bei verpasstem Anschlussflug .............5 Weniger Versicherungsschden durch Aufforderung, ehrlich zu sein .........6 Piloten und Flugbegleiter haben keinen Arbeitsort ..6 Russland: Neue Regeln fr Auslandskrankenversicherungen..................7 Was Privatinsolvenz in Grobritannien bedeutet .7 EXPATRIATES Deutsche Unternehmen rekrutieren verstrkt im Ausland..8 Spannender Job fr Expats wichtiger als Sonne und Strand......................................9 Arbeitserlaubnis fr Partner von Impats in Deutschland international gelobt..............9 AIRLINE NEWS Neues von den Airlines .....10 Fliegen ohne Angst...........11 Elektronische Gerte an Bord .................................11 VERMISCHTES Rund jeder fnfte EU-Brger war noch nie online .12 Deutsche Mnner sehen mehr von der Welt als Frauen..............................12 ... FORTSETZUNG AUF SEITE 2 ...
  • 2. BDAE INTERN NEU DABEI Seit dem 1. Juli arbeitet Mailin Bestmann in der Privatkundenbetreuung beim BDAE. Die gelernte Kauffrau fr Brokommunikation untersttzt die BDAEVersicherten bei allen Fragen rund um ihren Vertrag und bert zustzlich potenzielle Kunden zu den privaten Auslandsversicherungen beim BDAE. brachte sie whrend ihrer Schulzeit sechs Monate in Neuseeland und lebte mehrfach mehrere Wochen bei einer Gastfamilie im US-amerikanischen Utah. Reisen ist Mailin Bestmanns grte Leidenschaft, der sie so oft wie es mglich ist, nachgeht. Die gebrtige Hamburgerin hat trotz ihrer jungen 22 Jahre bereits einiges an Auslandserfahrung vorzuweisen. So ver- BDAE-Kunden erreichen Frau Bestmann telefonisch (+49-40-30 68 74-23) und per E-Mail (mbestmann@bdae.de). BDAE AUF DER PERSONAL AUSTRIA Am 6. und 7. November 2013 findet in Wien die 12. Personal Austria statt. Erstmals dabei ist auch der BDAE, der vor Ort mit einem Stand vertreten sein wird und zudem einen Fachvortrag hlt. 6. November 2013 von 10:30 Uhr bis 11:15 Uhr im Praxisforum 2 in der Halle C statt. Rund 160 Aussteller erwarten die Besucher der Fachmesse fr Personalwesen in Halle C der Messe Wien. Neben den aufstrebenden Ausstellungsbereichen fr IT-Angebote und Corporate Health bildet das Thema Diversity-Management einen inhaltlichen Schwerpunkt im umfangreichen Programm. Das Jahresereignis fr Personalverantwortliche in sterreich beleuchtet das vielfltige Aufgabenspektrum, mit dem HR-Abteilungen heute jonglieren. Der BDAE-Fachvortrag befasst sich konkret mit dem Thema Risikofaktoren bei Auslandsentsendungen: Die Entsendepraxis bewegt sich im Spannungsfeld von konomischen Interessen und sich stetig ndernden rechtlichen Erfordernissen. Diese stellen die Verantwortlichen bei der Abwicklung von erfolgreichen Entsendungen vor unzhlige Herausforderungen. Die Risikofaktoren sind oft unbekannt oder werden unterschtzt. Der Vortrag zeigt Risiken auf und erlutert die Frsorgepflicht von Unternehmen. Der von den BDAE-Mitarbeitern Anne-Katrin Schulz und Omer Dotou gehaltene Fachvortrag findet am In der berwiegenden Zeit, wo sie den Globus nicht umkreist, verbringt sie ihre Freizeit am liebsten mit ihrer Familie und ihren Freunden, mit denen sie viel unternimmt. Um sich fit zu halten, geht die Bergedorferin gerne Reiten und Joggen oder schlpft in ihre Inline-Skates. Zu den inhaltlichen Hhepunkten der Personalfachmesse zhlen drei KeynoteVortrge: In diesem Jahr geben Schachgromeister Stefan Kindermann, Prventionsmediziner Dr. med. Alex Witasek und Mag. Werner Kilzer, Personalleiter von Philips sterreich und Schweiz, dem Messepublikum wertvolle Tipps. Die drei Vortrge behandeln das Konzept Knigsplan als Kunst des Perspektivwechsels, den neuen Reichtum Gesundheit und die Bedeutung eines gelebten Employer Brandings fr die Unternehmenskultur. Detaillierte Informationen zur 12. Fachmesse fr Personalwesen in Wien sind unter www.personal-austria.at zu finden. ... Travelguide ist beste App des Jahres ................12 Smartphone ist wichtigstes Urlaubsutensil .................13 Was Briten im Urlaub beschftigt.......................13 Chinesen sind wahre Reiseweltmeister .............13 GESUNDHEIT INTERNATIONAL Was Urlauber gegen Reisekrankheit unternehmen knnen..............14 Jeder 2. deutsche Reisende informiert sich nicht ber Gesundheitsrisiken..........14 Lohnt Impfen vor LastMinute-Reisen noch? ......15 Kampf gegen Tollwut in Indien...............................15 STELLENMARKT Jobs offered by Dantata & Sawoe ............16 Portale fr Auslandsjobs auf Expat News ...............16 AUS ALLER WELT Mietwagen so teuer wie nie zuvor..........................17 Immobilienbetrger in Spanien unterwegs .........17 Flughafen Oslo umbenannt ...........................18 Infotage fr High-SchoolAufenthalt in Kanada .....18 Ras Al Khaimah baut Hotelkapazitten enorm aus...18 IMPRESSUM....................18 ZAHL DES MONATS 232 MILLIONEN MENSCHEN das sind 3,2 Prozent der Weltbevlkerung leben nicht in ihrem Heimatland, sondern im Ausland. (Quelle: UNO-Bevlkerungsabteilung) 2
  • 3. DAS INTERVIEW DEUTSCHE MITARBEITER HABEN MEHR BISS ALS AMERIKANISCHE Wenn die Teams internationaler Unternehmen etwa aufgrund eines Zusammenschlusses aufeinandertreffen, stehen interkulturelle Konflikte an der Tagesordnung. Wie man diese und strukturelle Herausforderungen meistert, erlutert Uwe Scharunge, geschftsfhrender Gesellschafter von Brkle, Scharunge & Partner, einem auf Interimsmanagement spezialisierten Unternehmen. BDAE: Sie beraten international ttige Unternehmen speziell im Bereich des Anlagenbaus und der Automobilbranche. Oft geht es darum, dass ein auslndisches Unternehmen ein deutsches kauft oder den deutschen Markt erschlieen mchte beziehungsweise dass umgekehrt ein deutsches Unternehmen den Markteintritt im Ausland wagt. Dabei treffen Menschen aus unterschiedlichen Kulturen aufeinander und Konflikte sind programmiert. Was sind die Ihnen gelufigsten Konflikte? Scharunge: Die Basis fr Konflikte besteht in d e r Ta t s a c h e , dass jeder einzelne aus seiner eigenen Welt, seinem persnlichen Kulturkreis kommt. berall existieren unterschiedliche Gewohnheiten im persnlichen, aber auch im Arbeitsalltag. In manchen Lndern herrscht innerhalb eines Unternehmens ein hierarchischer Stil, in anderen wiederum ein kreativer Freiraum. In kulturell gemischten Teams prallen somit unterschiedliche Fhrungsstile aufeinander. Die wichtigste Regel lautet deshalb: Es geht nicht nur darum, was wir tun, sondern auch wie wir etwas tun. BDAE: Was bedeutet das in der Praxis? Scharunge: Als Interimsmanager analysieren wir deshalb zunchst, wie sich ein Team zusammensetzt und welche Hintergrnde die einzelnen Mitglieder haben. Dies findet man am besten in persnlichen Einzelgesprchen heraus. Wir fragen dann nach den persnlichen Strken der Fach- und Fhrungskrfte, fragen sie, worauf sie stolz sind, wie sie an Probleme herangehen und diese lsen. Kurzum: Wir versuchen herauszufinden, wie die Teammitglieder ti cken. So gibt es Personen, die zwar einen fachlich begrenzten Hintergrund haben, aber dafr Talent zur Fhrung von Mitarbeitern haben. Dies ist bei- spielsweise wichtig, wenn man mit indischen Fachkrften zusammenarbeitet. Der indisch-asiatische Fhrungsstil ist sehr hierarchisch geprgt und Inder schtzen diese Herangehensweise. Es ist also nicht nur entscheidend, den Menschen zu betrachten, sondern auch firmeninterne politische Vorgaben in der Arbeitsweise zu kennen und etwa mit dem deutschen Arbeitsalltag in Einklang zu bringen. Es kommt auch immer wieder vor, dass sich Mitglieder autoritr geprgter Arbeitskulturen im Laufe der Zeit freischwimmen und den individualistischen Ansatz schtzen lernen. BDAE: Mit welchen Schwierigkeiten sind Sie konkret konfrontiert, wenn sie mit interkulturell gemischte