Olympiads News June 2014 | 15

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Editorial Förderinitiative der Universität Bern für herausragende Schülerinnen und Schüler! Kaum zu glauben: Seit dem Zeitpunkt, als ein paar lose zusammengewürfelte Vereine gemeinsam als Verband Schweizer Wissenschafts-Olympiaden (VSWO) auftra- ten, sind mittlerweile 10 Jahre vergangen! Aus diesem Anlass können wir mit einer spannenden Neuerung aufwarten: Zu unserem 10-jährigen Jubiläum lanciert die Universität Bern ab dem Herbstsemester 2014/2015 einen neuen Förderpreis, exklu- siv für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an Internationalen Wissenschafts-Olympiaden. Dieser sieht für die Anspruchsberechtigten einen Betrag in der Höhe von CHF 2‘000.- für das erste Studienjahr eines Bachelor- studienganges an der Universität Bern vor – unabhängig von der Studienrichtung (also nicht zwingend jene Disziplin, in der man an einer Internationalen Wissenschafts- Olympiade teilgenommen hat). Mit dieser grosszügigen Initiative bekräftigt die Leitung der Universität Bern ihre strategische Stossrichtung, die Exzellenzförderung in Zukunft auf die Zielgruppe herausragender Mittelschülerinnen und -schüler auszuweiten. Zahlreiche Teilnehmende an Internationalen Wissenschafts-Olympiaden entsprechen diesem Profil. Jene Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die Anspruch auf den Preis haben, werden rechtzeitig von uns hören. Dieser Anspruch besteht bis maximal vier Jahre nach der Teilnahme an einer der sechs Internationalen Wissenschafts-Olympiaden. Für den einen oder die andere könnte es sich also lohnen, sich noch einmal ein paar Gedanken über den Studienort zu machen! Rückblick auf die nationalen Finals Bis zum Schluss Hochspannung an den nationalen Finals! Coming up: Swiss Scientific Olympiads Day 25. Oktober 2014, Bern Die nationalen Finals 2014, die in den Monaten März bis Mai stattfanden, boten manch spannende Episode. Etwa das Finale der Informatik-Olympiade, das in ein atemloses Kopf-an-Kopf- Rennen mündete und noch innerhalb der letzten halben Stunde den Zweit- und Drittplatzierten mehrmals die Plätze wechseln liess. Immerhin blieben beide Junginformatiker unter den besten vier und schafften es in die Delegation, welche an die Internationale Informatik- Olympiade (IOI) 2014 nach Taiwan reisen wird. Der Plätzetausch hatte also glücklicherweise keine Enttäuschungen zur Folge! Aber auch von den Finals der weiteren Olympiadendisziplinen gibt es durch- wegs Erfreuliches zu berichten: Mehrere bekannte Gesichter aus dem Vorjahr tauchten wieder auf und manchen gelang sogar ein erneuter Coup. Sie klassierten sich wiederum un- ter den Goldmedaillengewinnern und sicherten sich somit einen Platz im Team der Internationalen Olympiade. Ganz besonders freut dies sicher die beiden Aargauer Sebastian Stengele und Alexander Eichenberger: Für sie ist die zweite IBO-Teilnahme nun doch noch mit einer weiten Reise verbunden. Sie reisen an die 25. Internationale Biologie-Olympiade 2014, die in Bali (Indonesien) stattfindet. Nach der 24. IBO in Bern kommt also diesmal nicht nur das Wettbewerbs- sondern auch das Reisefieber hinzu. Olympiads News Swiss Scientific Olympiads Biology - Chemistry - Informatics - Mathematics - Philosophy - Physics Bern | Jun. 2014 | Nr. 15 | >> www.olympiads.ch Inhaltsverzeichnis / Sommaire Biologie 2 Chemie / Chimie 3 Informatik / Informatique 4 Mathematik / Mathématiques 5 Physik / Physique 6 Philosophie - La Suisse en vedette 7 Die Finalisten / Les finalistes 8-10 Die Delegationen / Les délégations 10-11 Partner / Partenaires 12 Zum zweiten Mal qualifiziert für eine Internationale Wissenschafts- Olympiade haben sich weiter: Benjamin Schmid, Fabian Lyck (beide Informatik), Patrik Willi (Chemie) und Louis Hainaut (Mathematik). Letzterer hat bereits zum sensationellen dritten Mal die Qualifika- tion für die Internationale Mathematik- Olympiade (IMO) geschafft! Nach zweimal Südamerika (Argentinien 2012 und Kolumbien 2013) wird er diesmal im Süden des afrikanischen Kontinents landen: Kapstadt (Südafrika) heisst die diesjährige Destination. Eine zweite oder gar dritte Teilnahme bedeutet zwar, dass man bereits auf einen wertvollen Stock an Erfahrungen zurückgreifen kann. Und doch – jede Internationale Olympiade ist einzigartig und weist ihren ganz spezifischen Charakter auf! Somit ist jede Teilnahme aufs Neue ein einmaliges Erlebnis! Allen Delegationen wünschen wir viel Können, Begeisterung und Erfolg! Kontakt / Contact Verband Schweizer Wissenschafts-Olympiaden Association des Olympiades Scientifiques Suisses Associazione delle Olimpiadi Scientifiche Svizzere Universität Bern Gesellschaftsstrasse 25 3012 Bern Tel. 031 631 39 86 [email protected] www.olympiads.ch
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  • Editorial

    Frderinitiative der Universitt Bern fr herausragende Schlerinnen und Schler!

    Kaum zu glauben: Seit dem Zeitpunkt, als ein paar lose zusammengewrfelte Vereine gemeinsam als Verband Schweizer Wissenschafts-Olympiaden (VSWO) auftra-ten, sind mittlerweile 10 Jahre vergangen! Aus diesem Anlass knnen wir mit einer spannenden Neuerung aufwarten: Zu unserem 10-jhrigen Jubilum lanciert die Universitt Bern ab dem Herbstsemester 2014/2015 einen neuen Frderpreis, exklu-siv fr die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an Internationalen Wissenschafts-Olympiaden. Dieser sieht fr die Anspruchsberechtigten einen Betrag in der Hhe von CHF 2000.- fr das erste Studienjahr eines Bachelor-studienganges an der Universitt Bern vor unabhngig von der Studienrichtung (also nicht zwingend jene Disziplin, in der man an einer Internationalen Wissenschafts- Olympiade teilgenommen hat). Mit dieser grosszgigen Initiative bekrftigt die Leitung der Universitt Bern ihre strategische Stossrichtung, die Exzellenzfrderung in Zukunft auf die Zielgruppe herausragender Mittelschlerinnen und -schler auszuweiten. Zahlreiche Teilnehmende an Internationalen Wissenschafts-Olympiaden entsprechen diesem Profil. Jene Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die Anspruch auf den Preis haben, werden rechtzeitig von uns hren. Dieser Anspruch besteht bis maximal vier Jahre nach der Teilnahme an einer der sechs Internationalen Wissenschafts-Olympiaden. Fr den einen oder die andere knnte es sich also lohnen, sich noch einmal ein paar Gedanken ber den Studienort zu machen!

    Rckblick auf die nationalen Finals

    Bis zum Schluss Hochspannung an den nationalen Finals!

    Coming up:Swiss Scientific Olympiads Day25. Oktober 2014, Bern

    Die nationalen Finals 2014, die in den Monaten Mrz bis Mai stattfanden, boten manch spannende Episode. Etwa das Finale der Informatik-Olympiade, das in ein atemloses Kopf-an-Kopf-Rennen mndete und noch innerhalb der letzten halben Stunde den Zweit- und Drittplatzierten mehrmals die Pltze wechseln liess. Immerhin blieben beide Junginformatiker unter den besten vier und schafften es in die Delegation, welche an die Internationale Informatik- Olympiade (IOI) 2014 nach Taiwan reisen wird. Der Pltzetausch hatte also glcklicherweise keine Enttuschungen zur Folge!

    Aber auch von den Finals der weiteren Olympiadendisziplinen gibt es durch- wegs Erfreuliches zu berichten: Mehrere bekannte Gesichter aus dem Vorjahr tauchten wieder auf und manchen gelang sogar ein erneuter Coup. Sie klassierten sich wiederum un-ter den Goldmedaillengewinnern und sicherten sich somit einen Platz im Team der Internationalen Olympiade. Ganz besonders freut dies sicher die beiden Aargauer Sebastian Stengele und Alexander Eichenberger: Fr sie ist die zweite IBO-Teilnahme nun doch noch

    mit einer weiten Reise verbunden. Sie reisen an die 25. Internationale Biologie-Olympiade 2014, die in Bali (Indonesien) stattfindet. Nach der 24. IBO in Bern kommt also diesmal nicht nur das Wettbewerbs- sondern auch das Reisefieber hinzu.

    Olympiads NewsSwiss Scientific OlympiadsBiology - Chemistry - Informatics - Mathematics - Philosophy - Physics

    Bern | Jun. 2014 | Nr. 15 | >> www.olympiads.ch

    Inhaltsverzeichnis / SommaireBiologie 2Chemie / Chimie 3Informatik / Informatique 4Mathematik / Mathmatiques 5Physik / Physique 6Philosophie - La Suisse en vedette 7Die Finalisten / Les finalistes 8-10Die Delegationen / Les dlgations 10-11Partner / Partenaires 12

    Zum zweiten Mal qualifiziert fr eine Internationale Wissenschafts- Olympiade haben sich weiter: Benjamin Schmid, Fabian Lyck (beide Informatik), Patrik Willi (Chemie) und Louis Hainaut (Mathematik). Letzterer hat bereits zum sensationellen dritten Mal die Qualifika-tion fr die Internationale Mathematik- Olympiade (IMO) geschafft! Nach zweimal Sdamerika (Argentinien 2012 und Kolumbien 2013) wird er diesmal im Sden des afrikanischen Kontinents landen: Kapstadt (Sdafrika) heisst die diesjhrige Destination.

    Eine zweite oder gar dritte Teilnahme bedeutet zwar, dass man bereits auf einen wertvollen Stock an Erfahrungen zurckgreifen kann. Und doch jede Internationale Olympiade ist einzigartig und weist ihren ganz spezifischen Charakter auf! Somit ist jede Teilnahme aufs Neue ein einmaliges Erlebnis! Allen Delegationen wnschen wir viel Knnen, Begeisterung und Erfolg!

    Kontakt / ContactVerband Schweizer Wissenschafts-Olympiaden

    Association des Olympiades Scientifiques Suisses

    Associazione delle Olimpiadi Scientifiche Svizzere

    Universitt BernGesellschaftsstrasse 253012 Bern

    Tel. 031 631 39 [email protected]

  • 2Les mdailles dargent, de bronze et les diplmes ont t distribus des lves des cantons dArgovie, Ble-Campagne, Berne, Fribourg, Grisons et Valais (voir les classements en page 8). Alors que les IBO 2013 ont eu lieu Berne, les mdaills dor parmi les 1244 participants du premier tour peuvent se rjouir de partir cette anne pour une destination exotique puisque lle des Dieux Bali les attend. Ils pour-ront y faire preuve de leur passion pour la biologie et se mesurer aux autres jeunes biologistes du monde entier. Cette anne, les participants taient vraiment bons. Ce dernier tour de slection tait intensif et exigeant, mais ils taient trs motivs se rjouit Nomie Jordi, elle-mme ancienne participante, aujourdhui prsidente des Olympiades Suisses de Biologie (ibo|suisse) et doctorante lETH Zrich.

    Nervosit et succsDes quatre mdaills dor, trois parti-cipaient cette finale pour la seconde fois. Il ne semble pas que cela leur ait facilit la tche, au contraire. Jtais beaucoup plus nerveuse cette fois parce que javais des attentes plus leves remarque Sarah Hilfiker qui se rjouit normment davoir gagn cette mdaille dor tant espre. Il en a t de mme chez Sebastian Stengele, rendu encore plus nerveux parce que cette fois, je savais ce que javais fait faux . Mais tous se rejoignent pour dcla-rer que les travaux pratiques taient passionnants, particulirement celui

    Olympiades Suisses de Biologie 2014

    Samuser et partir pour Bali

    Coming up:Olympiades Internationales de Biologie06 - 13 juillet 2014 Bali, Indonsie

    Les 19 meilleurs finalistes ont t distingus lors des Olympiades Suisses de Biologie qui ont eu lieu dimanche pass lUniversit de Berne. Les mdailles dor ont t attribues Alexander Eichenberger de Birrwil, Sebastian Stengele de Rothrist (tous deux Alte Kantonsschule Aarau, AG), Sarah Hilfiker (Kollegium Spiritus Sanctus, VS) de Brigue et Katharina Luescher (Neue Kantonsschule Aarau, AG) de Schftland. Tous les quatre se sont ainsi assur leur participation aux 25mes Olympiades Internationales de Biologie (IBO) Bali, Indonsie.

    Interview mit Sarah Hilfiker

    Eine Abwechslung von der SchuleWoher stammt Deine Begeisterung fr die Naturwissenschaften? Ich habe mich immer fr Tiere und die Natur interessiert. Als ich dann in der Primarschule ein kologie-Buch fr Kinder gelesen habe, wusste ich, dass ich das mal studieren mchte.

    Was hat Dich in der Finalwoche der Schweizer Biologie-Olympiade besonders beeindruckt? Wie lustig wir Teilnehmer es untereinan-der hatten und wie viele verschiedene Praktika man in den vier Tagen machen konnte.

    Sprt man an den Olympiaden einen Konkurrenzkampf? Nein, berhaupt nicht. Wir Teilnehmende hatten es alle toll miteinander und jeder hat sich ber den Erfolg des Anderen gefreut.

    Was hat Dich angespornt, an der Wissenschafts-Olympiade teilzu-nehmen?Biologie fasziniert mich einfach sehr und macht mir Spass, es ist eine tolle Abwechslung zur Schule. Und natrlich die Mglichkeit an der IBO mitzumachen.

    Du wirst nun an der Internationalen Biologie-Olympiade in Bali teil-nehmen. Wie wirst Du Dich darauf vorbereiten? Ich werde vermutlich versuchen ein paar Worte Balinesisch zu lernen und mir eine grssere Speicherkarte fr den Fotoapparat kaufen. Jetzt geht es vor allem um den Spass! Aber wir werden im Team schon noch ein paar Trainings-tage absolvieren.

    o il a fallu dissquer un vers de terre pour dgager un muscle quil sagissait ensuite dactiver grce un neurotrans-metteur, un TP particulirement dlicat.

    Rien perdre, tout gagner et bien samuserEn tant quinitiateur des Olympiades Suisses de Biologie et un des premiers participants suisses aux IBO il y a 15 ans, Daniel Wegmann stait dit lpoque que ce qui compte, cest de participer; je nai rien perdre . Aujourdhui professeur en bioinformatique lUniversit de Fribourg, il est rest fidle sa passion et cela la men loin. Dans son expos passionn et passionnant, il a lanc un appel aux jeunes biologistes: amusez-vous et gardez votre ouverture desprit dans la vie , alors on est gagnant. Alexander Eichenberger, premier de cette vole, sest manifes-tement amus lors de cette semaine intense : mme si je navais pas gagn, la semaine tait mega passion-nante . Que lon puisse mme bien plus tard dans sa carrire avoir autant de plaisir la impressionn et le motive.

  • Weitere talentierte Nachwuchsche-mikerinnen und -chemiker aus den Kantonen Aargau, Bern, Luzern, St. Gallen, Uri, Wallis und Zrich gewannen je vier Silber- und vier Bronzemedaillen (s. vollstndige Rang-liste Seite 8). Die 17 Jugendlichen, die an der ETH zur Finalwoche antraten, gehren zur absoluten Schweizer Spitze in der Chemie so Basile Wicky, ETH-Chemiestudent und Vizeprsident der Schweizer Chemie-Olympiade. Die Goldmedaillengewinner werden sich an der 46. Internationalen Chemie- Olympiade (IChO) in Hanoi (Vietnam) mit fast 300 Jugendlichen aus 73 Lndern in einem anspruchsvollen Wettkampf messen. In der Final- woche kommen die Jugendlichen in den Genuss eines hochstehenden Programmes aus Theorie und Praxis das sich bereits auf Bachelorniveau bewegt.

    Zweimaliger ErfolgNach dem Labor zweifelte ich zunchst, dass es noch einmal fr Gold reichen knnte, so der Zrcher Patrik Willi, der das gleiche Edelmetall bereits im Vorjahr gewann. Umso mehr freut er sich, dass er nun in Vietnam zum zweiten Mal an einer Internationalen Olympiade dieses Gold in die chemische Waagschale werfen wird und dabei von seiner Vorjahreserfahrung profitieren kann. Gleich auf Anhieb qualifizierte sich der Aargauer Lukas Lthy: Ich freue mich sehr auf die Teilnah-me an der Internationalen Olympiade meint er strahlend. Und nchstes Jahr darf ich auch noch einmal mitmachen, fgt er augenzwinkernd bei. Man darf also von diesen jungen Chemietalenten noch einiges erwarten.

    Schweizer Chemie-Olympiade 2014

    Mit Edelmetall um den Hals ab nach Hanoi!Ende April wurden an der ETH Zrich die besten 12 von ungefhr 280 Nachwuchschemikerinnen und Nachwuchschemikern aus der ganzen Schweiz und Liechtenstein mit Medaillen ausgezeichnet. Gold gewannen Patrik Willi (Kantonsschule im Lee, ZH) aus Neftenbach, Lukas Lthy (Alte Kantonsschule Aarau, AG) aus Attelwil, Gary Shang (International School of Geneva, GE) aus Onex und Janik Hasler (Alte Kantonsschule Aarau, AG) aus Villnachern. Die Jugendlichen massen sich whrend einer intensiven Finalwoche in theoretischer und praktischer Chemie. Die vier Jungtalente sicherten sich mit dem Gewinn ihrer Goldmedaillen gleichzeitig die Qualifikation fr die Internationale Chemie-Olympiade (IChO) 2014 in Hanoi (Vietnam). Mit Saphira Kaiser aus Schellenberg und Simon Eitzinger aus Ruggell (beide Liechtensteinisches Gymnasium Vaduz) schafften es zwei Jugendliche aus dem Frstentum Liechtenstein in den Final der Schweizer Chemie-Olympiade.

    3

    Coming up:Internationale Chemie-Olympiade 20. - 29. Juli 2014 in Hanoi, Vietnam

    Versteckt euch nichtDazu forderte Professor Wendelin Stark in seinem packenden Referat die Nachwuchschemikerinnen und -chemiker auf. Denn Forschende htten die Aufgabe, Fragen der Gesellschaft zu beantworten, etwa was die Sicherheit von Chemikalien betrifft. Und dies geht nicht, wenn man sich im Labor verstecke. Er muss es wissen: Als ehemaliger Teilnehmer an der Chemie-Olympiade hatte er mehrere Medaillen gewonnen und ist heute ETH-Chemie-professor und Mitgrnder mehrerer Nanotechnologie-Firmen. Man darf also gespannt die Karrieren weiterver-folgen, die die heutigen Teilnehmenden einschlagen werden.

    Interview mit Lukas Lthy

    Motivation und Ausdauer ist allesWoher stammt Deine Begeisterung fr Chemie?Grundstzlich war ich schon immer von den Naturwissenschaften begeistert. Durch meine Chemielehrerin an der Kantonsschule, Elvira Ammann, wurde das Interesse fr Chemie dann aber im ersten Jahr der Kantonsschule richtig geweckt.

    Sprt man an den Olympiaden ei-nen Konkurrenzkampf? Den Konkurrenzkampf sprt man durchaus, schliesslich will jeder der Teilnehmer so gut wie mglich ab-schneiden, aber trotzdem ist das Verhltnis zwischen den einzelnen Teilnehmenden freundschaftlich.

    Was hat Dich angespornt an der Wissenschafts-Olympiade teilzu-nehmen?Grundstzlich sprach mich Elvira Ammann darauf an, dass ich an dieser Chemie-Olympiade teilnehmen soll. Mein grosses Interesse und meine Affinitt fr Chemie haben dann dafr gesorgt, dass ich die Olympiade verfolgt und mich darauf vorbereitet habe.

    Worauf freust Du Dich besonders an der Internationalen Olympiade?Einerseits freue ich mich natrlich, die Schweiz an der Internationalen Olympiade reprsentieren zu drfen und mich so noch einer weiteren Herausforderung zu stellen. An-dererseits freue ich mich darauf, Vietnam und die Stadt Hanoi in unserem 10-tgigen Aufenthalt zu entdecken.

    ImpressumKonzept, Redaktion, Texte: Marlis Zbinden, Irne Steinegger-Meier; Lek-torat: Marlis Zbinden, Irne Steinegger-Meier, Ajnur Aliti; Layout: Ajnur Aliti, Selina Furgler Bilder: Ajnur Aliti, Selina Furgler, Marco Gerber VSWO - Nachdruck mit Quellenangabe

  • 4Am Final der Schweizer Informatik-Olympiade 2014 vom Samstag in Zrich gewannen Benjamin Schmid (Kantonsschule Obwalden, OW) aus Sarnen, Fabian Lyck (Gymnasium Neufeld, BE) aus Ittigen, Timon Stampfli (Kantonsschule Uster, ZH) aus Wangen bei Dbendorf und Raphael Fischer (Alte Kantonsschule Aarau, AG) aus Schafisheim Gold und qualifizierten sich damit fr die Internationale Informatik-Olympiade (IOI) 2014 in Taipei (Taiwan). Weiter gewannen Jugendliche aus den Kantonen Argau, Basel-Stadt, Fribourg, Luzern und Zug je vier Silber- und je vier Bronzemedaillen.

    Die Pltze zwei und drei wechselten noch mehrmals in der letzten halben Stunde des Finals so Daniel Graf, Prsident der Schweizer Informatik-Olympiade (SOI). Fr Spannung bis zur letzten Minute war also gesorgt, insbesondere deshalb, weil es fr die vier Goldmedaillengewinner um die Qualifikation an die Internationale Informatik-Olympiade (IOI) 2014 in Taiwan ging. Neben dem Team fr die IOI 2014 qualifizierten sich vier weitere Junginformatiker fr die Teilnahme an einem weiteren internationalen Wettbewerb: An der Central European Olympiad in Informatics (CEOI) wer-den Fabian Lyck, Timon Stampfli sowie die beiden Brder Ian und Elias Boschung (Collge St. Michel, bzw. Oberschule Ddingen, FR) aus Ddingen teilnehmen. Die beiden Brder kamen in die Krnze, weil der fnftplatzierte Lorenz Widmer (Neue Kantonschule Aarau, AG) aus Seengen und die sechstplatzierte Hanna Mller (Gymnasium Kirschgarten, BS) aus

    Basel aus terminlichen Grnden verzichten mssen.

    Programmieren auf asiatischAn zwei Finalwochenenden lsten die Teilnehmenden 16 Programmier- aufgaben. So bestand eine der anspruchsvollen Aufgaben darin, mittels eines selbstgeschriebenen Programms, Fehler auf Festplatten zu beheben. Andere Aufgaben nahmen spielerische Elemente auf, etwa asiatische Brett-spiele ein Vorgeschmack auf die Aufgaben, die an der IOI in Taiwan auf das Schweizer Team warten knnten, war durchaus beabsichtigt!

    Autodidaktik purUnsere Teilnehmenden brachten sich das Programmieren grsstenteils selber bei oder erlernten es aus Bchern, nicht an der Schule erklrt SOI-Prsident Graf. Informatik ist kein obligatorisches Schulfach im Schweizer Schulsystem, was die Organisatoren vor besonde-re Herausforderungen stellt. Mehre-

    Schweizer Informatik-Olympiade 2014

    Spannung bis zur letzten Minute

    Coming up:Internationale Informatik- Olympiade13. - 20. Juli 2014 in Taipei, Taiwan

    Interview mit Hanna Mller

    Freut sich auf die ETH!Erstmal gratuliere ich Dir zu Deiner Silbermedaille! Wie bist Du zur Informatik gekommen und was fasziniert Dich an dieser Disziplin?In der Schule habe ich als Ergnzungs-fach Informatik gewhlt. Besonders faszinierend finde ich es, wenn man fr ein kompliziert scheinendes Rtsel eine elegante Lsung findet.

    Wie hast Du Dich auf das SOI-Final vorbereitet?Die meisten Trainingsaufgaben habe ich, welche die SOI uns zur Verfgung

    re Trainingsveranstaltungen verteilt ber das ganze Jahr dienen dazu, die Teilnehmenden auf ein international kompetitives Niveau zu bringen. Mit ihrer Ttigkeit leistet die SOI einen Beitrag, den Fachkrftemangel im Bereich der Informatik abzufedern. Und fr die besten vier verbindet sich damit das Ntzliche mit dem Angenehmen: Ihnen steht fr viele von Ihnen das erste Mal eine unvergessliche Asienreise bevor.

    gestellt hat gelst. Wenn es mal nicht auf Anhieb mit den Aufgaben geklappt hat, habe ich die Lsungen studiert und daraus zustzlich profitiert. Die Gesprche nach den jeweiligen Con-test waren stets sehr sinnvoll und lehr-reich und halfen uns fr den weiteren Verlauf. Dadurch konnten wir uns fr die darauffolgenden Finals verbessern.

    Was ist neben der Informatik fr Dich an den Olympiaden wichtig?Neben dem Wettbewerb ist auch der Spassfaktor wichtig. Die gemeinsame Zeit am Abend beim Essen und Jassen mit dem Team.

    Wie kann man sich eine solche In-formatikolympiade vorstellen? Was waren Deine Aufgaben?Insgesamt mussten wir vier Aufgaben lsen und zu jeder dieser Aufgaben ein Programm schreiben. Dazu hatten wir jeweils fnf Stunden Zeit.

    Und jetzt was hast Du vor, in wel-chem Bereich der Informatik mchtest Du in Zukunft ttig sein?So genau weiss ich das noch nicht, aber ich werde auf jeden Fall im Herbst beginnen an der ETH Zrich Elektrotechnik zu studieren.

  • 5Olympiades Suisses de Mathmatique 2014

    Destination Afrique du Sud avec mathmatiques et mdailles

    Coming up:Internationale Mathematik- Olympiade03. - 13. Juli 2014in Kapstadt, Sdafrika

    Aber immer, wenn ich als kleines Kind Langeweile oder schlechte Laune hatte, munterte mich etwas Mathematik wieder auf. Mein grosser Bruder erkannte dies und erzhlte mir oft, was er gerade in der Schule gelernt hatte. Dies rettete einerseits meinen Eltern so manchen Ferientag, andererseits hrte ich so schon frh von Sachen wie dem Satz des Pythagoras oder hnlichem.

    Durch die Schule erhhte sich mein Interesse hierfr weiter, was dazu fhrte, dass ich mich selber an gewissen Aufgaben versuchte. Je mehr ich mich vertiefte, desto mehr Freude bereitete mir das Lsen von weiteren Problemen.

    Du hast ein hervorragendes Resul-tat erreicht. Musstest Du nebst dem vom SMO vorgesehenen Unterricht vieles im Eigenstudium erarbeiten? Ja. Vor allem in die Gebiete, welche mich besonders interessierten, beispielsweise Ungleichungen, Funk-tionalgleichungen oder Zahlen- theorie, investierte ich viel Zeit. Andere Gebiete liess ich eher links liegen. Diese Aufgaben lste ich dementsprechend weniger erfolgreich.

    Le prsident OSM Dimitri Wyss a constat avec satisfaction que plusieurs jeunes se sont dj trs bien placs alors quil sagis-sait de leur premire participation. Mais cela dpend aussi du genre dexercices remarque Wyss et comme un tour de slection supplmentaire dcide de la qualification dfinitive pour les IMO 2014, tout est encore possible.

    On se bat pour chaque pointLouis Hainaut a gagn la mdaille dor avec un nombre sensationnel de 63 points sur 70. Il se rjouit: enfin jai gagn lor aprs trois participations aux Olympiades de Mathmatiques . Louis a dj particip deux IMO, une

    exprience avantageuse puisque, comme le souligne Dimitri Wyss, les participants doivent se battre pour chaque point, rien ne leur est donn gratuitement . Exercices de haut niveauLes jeunes scientifiques ont d r-soudre des problmes dalgbre, de gomtrie, de combinatoire et de tho-rie des nombres qui ne ncessitaient pas de prime abord un savoir pralable mais prsupposent bien plus de la crativit et de bonnes capacits de raisonnement logique. Le degr de difficult aux IMO se situe au niveau Bachelor et les collaborateurs bnvoles

    Interview mit Linus Rsler

    Mathe gegen LangeweileDu hast Gold an der Schweizer Mathematik-Olympiade gewonnen - Gratulation! Hattest Du das erwartet? Danke! Erwartet hatte ich einen solchen Erfolg nicht. Im Vorjahr gelang es mir nicht einmal die Vorrunde zu berstehen.

    In diesem Jahr habe ich mich knapp fr die Finalrunde qualifiziert, damit hatte ich mein Ziel eigentlich schon erreicht. Aber zu meiner berraschung, gelang es mir in der Finalrunde den zweiten Platz zu belegen. Dass hier wieder etwas zu erreichen war, wurde mir erst nach der ersten von den zwei Prfungen so richtig bewusst. Das wurde dann mit einer Goldmedaille belohnt.

    Wie begann Deine Leidenschaft fr Mathematik?Ich mochte schon immer gerne Zahlen, warum weiss ich auch nicht.

    EGMO 2014

    Die Mdchen in AntalyaDie Glarnerin Stefanie Zbinden (Kantonsschule Glarus, GL) gewann eine Silbermedaille an der 3rd European Girls Mathematical Olympiad (EGMO) 2014, die vom 10.-16. Apri l in Antalya (Trkei) stattfand. Die weiteren Teammitglieder fr die Schweiz waren Annalena Hofer (Gymnasium Thun-Schadau, BE), Barbara Roos (MNG Rmibhl, ZH) und Romina Som (Kantonsschule Baden, AG). Wir gratulieren!

    Louis Hainaut (Collge Claparde, GE) de Thnex et Linus Rsler (Gymnasium Kirchenfeld, BE) de Berne ont chacun gagn une mdaille dor aux Olympiades Suisses de Mathmatiques. Les quatre gagnants des mdailles dargent sont: Stefanie Zbinden (Kantonsschule Glarus, GL) de Glaris, Henning Zhang (Kantonsschule Wettingen, AG) de Villigen, Paul Seidel (Kantonsschule Wettingen, AG) dEndingen et Gerold Schefer (Gymnasium St. Antonius, AI) de Jakobsbad. Sept autres jeunes des cantons de Neuchtel, Thurgovie, Appenzell Rhodes-Extrieures, Argovie, Genve et Zurich ont reu une mdaille de bronze. Les meilleurs dentre eux ont dexcellentes chances de sassurer leur participation aux 55mes Olympiades Internationales de Mathmatiques (OIM) 2014 qui auront lieu au Cap, Afrique du Sud.

    sinvestissent avec un grand dvouement dans le coaching des participantes et des participants, tout en esprant que beau-coup dentre eux rentrent dAfrique du Sud avec une mdaille.

  • 6Die fnf Goldmedaillengewinner der 20. Schweizer Physik-Olympiade werden dieses Jahr nach Astana, Kasachstan reisen, um an der Internationalen Physik-Olympiade IPhO 2014 teilzunehmen. Es handelt sich um Rafael Winkler (Alte Kantonsschule Aarau, AG) aus Mettauertal, Barbara Roos (MNG Rmibhl, ZH) aus Dbendorf, Pieter Stas (Ecole Moser, GE) aus Vanduvres, Sebastian Stengele (Alte Kantonsschule Aarau, AG) aus Rothrist und Nikita Rudin (Ecole Moser, GE) aus Corsier. Rafael Winkler und Barbara Roos erhielten ausserdem den Sonderpreis fr die besten NachwuchsphysikerInnen der Schweizerischen Physikalischen Gesellschaft (SPG) whrend dieser Medaillenzeremonie an der Neuen Kantonsschule Aarau. Konstantin Donhauser aus Vaduz, FL gewann eine Bronzemedaille.

    Schweizer Physik-Olympiade 2014

    Kasachstan entdecken dank der Schweizer Physik-Olympiade

    LeidenschaftEine erste Teilnahme an den Olympiaden weckt die Leidenschaft fr die Wissenschaft und bringt viele Jugend-liche dazu, ein zweites oder gar drittes Mal an einer anderen Olympiade teilzu-nehmen. So war es auch fr Pieter Stas, der nach einer Silbermedaille letztes Jahr nun glcklich ist, Gold gewonnen zu haben. So habe er die Gelegenheit ein Land zu entdecken, wo er nicht unbedingt spontan hingehen wrde.

    Es ist auch die Leidenschaft, die alle Ehrenamtlichen antreibt, sich zu enga-gieren, um den Nachwuchswissenschaft-lern ein gutes Coaching anzubieten. Ein Coaching, dass stets auf neustem Stand ist. So wurde das Experiment

    Interview mit Sebastian Stengele

    Wissen, was die Welt zusammenhltDu bist interdisziplinr sehr begabt, woher stammt diese Begabung?Ein grosser Teil ist meiner Meinung nach Neugier und mein breites Interesse fr verschiedenste Gebiete der Naturwissenschaften. Dadurch lerne ich Neues beinahe automatisch beim ersten Kontakt. Ein kleinerer Teil ist auch das Talent, naturwissenschaftliche Systeme (z.B. Gesetze der Physik, Prozesse in der Biologie) schnell zu verstehen, ohne lange darber nachdenken zu mssen. Schliesslich ist es auch etwas Durchhaltevermgen, gerade wenn es um Themen geht, die ich nicht fr die Spannendsten halte, wie beispielsweise Systematik. Aber auch hier fllt das Lernen aufgrund meines Interesses deutlich leichter als anderswo.

    Du hast im selben Jahr an mehreren Wissenschafts-Olympiaden teilge-nommen. Wie hast Du das koordi-niert?Nicht besonders, die nationalen Aus-scheidungen lagen mehrere Wochen auseinander, so dass es einfach war, zuerst Physik und erst dann Biolo-gie zu lernen. Die Finalrunden sind schon anstrengend, vor allem die SBO-Woche. Die Koordination der Internationalen Olympiaden ist etwas komplizierter, da ich direkt von Bali nach Astana fliegen werde. Hier helfen aber auch die Schweizer Organisatoren mit.

    Was fasziniert Dich besonders an der Physik?Ich finde die Art, die Natur ma-thematisch beschreiben und somit

    Coming up:Internationale Physik-Olympiade 13. - 21. Juli 2014Astana, Kazachstan

    zur Rollreibung einer Metallkugel whrend des Finals von ehemaligen IPhO Teilnehmenden konzipiert und erstmals mit Hilfe eines 3D-Druckers produziert.

    ...und ZufallDen 2. Platz hat sich dieses Jahr Barbara Roos dank der Experimente gesichert, was sie bescheiden mit einem das war ein Zufall quittiert. Zufall in der Physik? Wie es Christopher Andrey in seinem spannen-denVortrag zum Thema Reconciling Quantum Physics and Gravity unter-strich, ist Zufall in der Quantenphysik essentiell. Also war es vielleicht schon so, dass auch der Zufall einen Beitrag zum Resultat von Barbara leistete, doch

    ebenso wichtig war ihr Wille nach der Bronzemedaille 2013, dieses Jahr eine Goldmedaille zu gewinnen. Der Durst nach Wissen von diesen jungen Wissenschaftlern fhrt sie zu Hchstleistungen und nach Kasachstan an die IPhO 2014.

    Voraussagen treffen zu knnen, faszinierend. Und ich mchte einfach wissen, was die Welt im Innersten zusammenhlt.

    Wie wirst du dich auf die beiden Internationalen Olympiaden vorbe-reiten?Es gibt bei beiden Olympiaden Team-trainings und auch Aufgaben fr zuhause, was beides wichtige Teile der Vorbereitung sind. Zustzlich werde ich auch noch eigenstndig meine Schwachpunkte ausbessern.

    Wo siehst Du Dich in fnf Jahren?In 5 Jahren sehe ich mich an der ETH als Student, entweder Physik oder Interdisziplinre Naturwissenschaften. Zustzlich werde ich mich wohl auch bei mindestens einer der Olympiaden engagieren, und versuchen etwas von dem zurckzugeben, was alle freiwilli-gen Helfer im Hintergrund leisten.

  • Perspectives: les Olympiades Internationales en Suisse

    La Suisse en vedette

    IPhO 2016Willkommen in Zrich

    Nachdem die 47. Internationale Physik-Olympiade IPhO 2016 der Schweiz und dem Frstentum Liechtenstein zugesprochen wurde, begann die Suche nach der Gast- universitt, die diesen Grossanlass empfangen wrde. Es freut uns bekannt zu geben, dass die IPhO 2016 an der angesehenen Universitt

    EGMO 2017Aller guten Dinge sind drei Die EGMO ist ein Nachwuchswettbe-werb in Mathematik fr Schlerinnen aus ganz Europa sowie aus weiteren Gastlndern. Zur Zeit nehmen ins-gesamt 110 Teilnehmerinnen aus 28 Lndern statt. Die Betreuung und das Coaching des Schweizer Teams wird vom Verein Schweizer Mathematik- Olympiade (imosuisse) organisiert. Die EGMO 2017 wird in der Schweiz stattfinden.

    IBO 2013Final Report

    Les IBO nous ont accompagns ces trois dernires annes, il est temps de conclure ce projet.

    En effet, si pour tous les jeunes scientifiques les regards se tournent aujourdhui vers les Olympiades Internationales de cet t, la touche finale a t mise aux IBO 2013 en prsentant le rapport final au jury international, aux partenaires financiers et au public. Ce document prsente avec force de dtails tout ce que la prparation dune telle manifestation engendre comme travail dans lespoir que ces informations faciliteront la tche aux futurs organisateurs. Le cha-pitre consacr lanalyse des examens

    Schweizer Philosophie-Olympiade 2014

    Jungphilosophinnen berzeugen durch Originalitt7

    Lara Gafner (Gymnasium Neufeld, BE) und Stphanie Pereiras Gomes (Collge Voltaire, GE) haben am nationalen Final der 9. Schweizer Philosophie-Olympiade an der Universitt Luzern (28. bis 30. Mrz) Goldmedaillen gewonnen. Zusammen mit 14 weiteren Finalisten nahmen sie unter anderem an Workshops zur Ent-stehung der Evolutionstheorie und zur Kunstphilosophie teil. Dadurch qualifi-zierten sie sich fr die Internationale Phi-losophie-Olympiade. Lara Gafner argu-mentierte in ihrem Essay dafr, dass jemand, der blind geboren ist, dennoch die Bedeutung von rot verstehen kann. Stphanie Pereiras Gomes setzte sich mit einem Argument von Hannah Arendt zur Unvereinbarkeit von Philosophie und Politik auseinander.

    Die beiden Jungphilosophinnen berzeugten die Jury durch przise Argumente, strengen Themenbezug und gedankliche Originalitt. Maxime Rotzetter (Collge Sainte-Croix, FR) und Paola Falconi (Liceo cantonale Bellinzona, TI) wurden mit Silber-medaillen ausgezeichnet. Muriel Mller (Gymnasium Neufeld, BE), Isabel Koster (Kantonsschule Baden, AG), Sbastien Oreiller (Collge des Creusets, VS), Elias Meile (Kantonsschule am Burggraben, SG) und Timothy Bradley (Kantonsschule Alpenquai, LU) errangen Bronze- medaillen. Die beiden Gewinne-rinnen haben die Schweiz im Mai an der 22. Internationalen Philosophie-Olympiade in Vilnius, Litauen, vertreten. Vom 15. - 18. Mai

    soumis aux tudiants livre des informations indites. Cela a t rendu possible grce la digitalisation des preuves thoriques et du travail du jury, une innovation des IBO 2013. Ce document peut tre consult sous http://www.ibo2013.org/?lan=fr.

    Lquipe des IBO 2013 vous dit au revoir et bientt en 2016 pour les prochaines Olympiades Scientifiques Internationales avoir lieu en Suisse, les Olympiades Internationales de Physique IPhO 2016.

    Zrich stattfinden wird, die hervor-ragende Bedingungen bietet. Zusammen mit der Universitt und aufbauend auf die Erfahrung der IBO 2013 knnen wir nun die Herausforderung anpacken! Erste konkrete Schritte wurden schon in die Wege geleitet, so dass die IPhO 2016 bald keine abstrakte Idee mehr ist, sondern ein Gesicht erhlt mit der Entwicklung des IPhO 2016 Logos.

    Wir hoffen, es in der nchsten Nummer der Olympiads News prsentieren zu knnen und sind darauf gespannt!

    2014 massen sie sich mit Jugendlichen aus mehr als 40 Lndern.

  • 8Die Finalisten

    Nationale Wissenschafts-Olympiaden Disziplin Auszeichnung Rang Vorname Nachname Wohnort Schule

    Biologie Gold 1 Alexander Eichenberger Birrwil AG Alte Kantonsschule Aarau

    2 Sebastian Stengele Rothrist AG Alte Kantonsschule Aarau

    3 Sarah Hilfiker Brig VS Kollegium Spiritus Sanctus

    4 Katharina Luescher Schftland AG Neue Kantonsschule Aarau

    Silber 5 Medea Fux Grchen VS Kollegium Spiritus Sanctus

    6 Lorenz Widmer Seengen AG Neue Kantonsschule Aarau

    7 Fabijan Dokic Lausen BL Gymnasium Liestal

    8 Ailin Luethi Aarau AG Neue Kantonsschule Aarau

    Bronze 9 Ana Dujmovic Neuenhof AG Kantonsschule Wettingen

    10 Caspar Rahm Wildegg AG Alte Kantonsschule Aarau

    11 Lea Wagner Burgdorf BE Gymnasium Burgdorf

    12 Sophie Erne Samedan GR Academia Engiadina

    Diplom 13 Samira Baumann Niederlenz AG Alte Kantonsschule Aarau

    14 Lia Zehnder Mittelhusern BE Gymnasium Kirchenfeld

    15 Rafael Winkler Mettauertal AG Alte Kantonsschule Aarau

    16 Cornelia Waelchli Kerzers FR Gymnasium Kirchenfeld

    17 Jonas Luginbhl Hinterkappelen BE Gymnasium Kniz-Lerbermatt

    18 Benedikt Schmidt Brig VS Kollegium Spiritus Sanctus

    19 Aymeric Gaillard Ardon VS Lyce-Collge des Creusets

    Chemie Gold 1 Patrik Willi Neftenbach ZH Kantonsschule im Lee

    2 Lukas Lthy Attelwil AG Alte Kantonsschule Aarau

    3 Gary Shang Onex GE International School Geneva

    4 Janik Hasler Villnachern AG Alte Kantonsschule Aarau

    Silber 5 Simon Schading Ehrendingen AG Kantonsschule Wettingen

    6 Maurice Ottiger Horw LU Kantonsschule Alpenquai

    7 Maximilian Sabev Zrich ZH Kantonsschule Hohe Promenade

    8 Ramon Kuster Unterwasser SG Kantonsschule Wattwil

    Bronze 9 Andreas Walker Isenthal UR Kantonale Mittelschule Uri

    10 Florian Rouge Martigny VS Collge de lAbbaye de St. Maurice

    11 Christoph Tschopp Flawil SG Kantonsschule am Burggraben

    12 Nicol Gantenbein Eschenbach SG Kantonschule Wattwil

    Diplom 13 Mattia Humbel Burg AG Alte Kantonsschule Aarau

    14 Stephanie Hauser Therwil BL Gymnasium Oberwil

    15 Fanny Tschopp Mnchenstein BL Gymnasium Mnchenstein

    Informatik Gold 1 Benjamin Schmid Sarnen OW Kantonsschule Obwalden

    2 Fabian Lyck Ittigen BE Gymnasium Neufeld

    3 Timon Stampfli Wangen ZH Kantonsschule Uster

    4 Raphael Fischer Schafisheim AG Alte Kantonsschule Aarau

    SIlber 5 Lorenz Widmer Seengen AG Neue Kantonsschule Aarau

    6 Hanna Mller Basel BS Gymnasium Kirschgarten

    7 Ian Boschung Ddingen FR Collge St. Michel

    8 Elias Boschung Ddingen FR Oberschule Ddingen

    Bronze 9 Jol Mathys Hnenberg See ZG Kantonsschule Zug

    10 Kevin De Keyser Oberkirch LU Kantonsschule Sursee

    11 Kasimir Tanner Fribourg FR Kollegium St. Michael

    12 Mihaijlo Djokic Luzern LU Kantonsschule Alpenquai

  • 9Disziplin Auszeichnung Rang Vorname Nachname Wohnort Schule

    Mathematik Gold 1 Louis Hainaut Thnex GE Collge Claparde

    2 Linus Rsler Bern BE Gymnasium Kirchenfeld

    Silber 3 Stefanie Zbinden Glarus GL Kantonsschule Glarus

    4 Henning Zhang Villigen AG Kantonsschule Wettingen

    5 Paul Seidel Endigen AG Kantonsschule Wettingen

    6 Gerold Schefer Jakobsbad AI Gymnasium St. Antonius

    Bronze 7 Fabian Masato Keller Niederteufen AR Kantonsschule Trogen

    8 Beat Jckle Steckborn TGPdagogische Maturittsschule Kreuzlingen

    9 Gilles Felber Dombresson NE Lyce Denis-De-Rougemont

    10 David Rusch Spreitenbach AG Kantonsschule Wettingen

    11 Barbara Roos Dbendorf ZHMathematisch-Naturwissenschaftliches Gymnasium Rmibhl

    12 Timothe Schoen Veyrier GE Institut Florimont

    13 Horace Chaix Satigny GE Collge Rousseau

    Wildcard 14 Fabian Jin Heerbrugg SG Kantonsschule Heerbrugg

    15 Marco Cavaleri Genve GE Collge de Bud

    16 Daniel Rutschmann Andelfingen ZH Kantonsschule im Lee

    17 Jan Zehnder Windisch AG Kantonsschule Wettingen

    Diplom 18 Abhigyan Ghosh Wettingen AG Kantonsschule Wettingen

    19 Xingjian Huang Grand-Saconnex GE Collge Andr-Chavannes

    20 Quirin Reding Honau LU Kantonsschule Alpenquai Luzern

    21 Luc Schnell Bern BE Gymnasium Kirchenfeld

    22 Romane Garcia Lausanne VD Gymnase Auguste Piccard

    23 Gatan Bossy Cossonay VD Gymnase Auguste Piccard

    24 Annalena Hofer Wimmis BE Gymnasium Thun-Schadau

    25 Man Chen Zheng Untergeri ZG Kantonsschule Zug

    26 Romina Som Lengnau AG Kantonsschule Baden

    27 Sven Gregorio Morbio Inferiore TI Liceo cantonale di Mendrisio

    Philosophie Gold 1 Lara Gafner BE Gymnasium Neufeld

    2 Stphanie Pereiras Gomes GE Collge Voltaire

    Silber 3 Maxime Rotzetter FR Collge Sainte-Croix

    4 Paola Falconi TI Liceo cantonale Bellinzona

    Bronze 5 Muriel Mller BE Gymnasium Neufeld

    6 Isabel Koster AG Kantonsschule Baden

    7 Sbastien Oreiller VS Lyce-Collge des Creusets

    8 Elias Meile SG Kantonsschule am Burggraben

    9 Timothy Bradley LU Kantonsschule Alpenquai

    Diplom* Patrick Cot AG Kantonsschule Wettingen

    Serena Malagnino FR Collge de Gambach

    Adriano Mazzocchi TI Liceo di Lugano

    Linus Meienberg ZH Kantonsschule Zrich Nord

    Janka Mller LU Kantonsschule Alpenquai

    Michael Mller LU Kantonsschule Alpenquai

    Sereina Stocker ZH Kantonsschule Zrcher Oberland

    Die Finalisten

    Nationale Wissenschafts-Olympiaden

    * In alphabetischer Reihenfolge, ohne Klassierung

  • 10Les finalistes

    Olympiades Scientifiques Nationales Discipline Distinction Rang Prnom Nom Domicile Ecole

    Physique Or 1 Rafael Winkler Mettauertal AG Alte Kantonsschule Aarau

    2 Barbara Roos Dbendorf ZHMathematisch-Naturwissenschaftliches Gymnasium Rmibhl

    3 Pieter Stas Vanduvres GE Ecole Moser Genve

    4 Sebastian Stengele Rothrist AG Alte Kantonsschule Aarau

    5 Nikita Rudin Corsier GE Ecole Moser Genve

    Argent 6 Cyrill Burgener Trimbach SO Kantonsschule Olten

    7 Andreas Walker Isenthal UR Kantonale Mittelschule Uri

    8 Quentin Wenger Tramelan BE Seeland Gymnasium Biel

    9 Guillaume Duc Chermignon VS Lyce-Collge de la Planta

    10 Simon Schading Ehrendingen AG Kantonsschule Wettingen

    Bronze 11 Mattia Humbel Burg AG Alte Kantonsschule Aarau

    12 Romain Fournier Sion VS Lyce-Collge de la Planta

    13 Raphael Fischer Schafisheim AG Alte Kantonsschule Aarau

    14 Anian Altherr Arnegg SG Gymnasium Friedberg

    15 Romina Som Lengnau AG Aargauische Kantonsschule Baden

    Diplme 16 Fabian Lyck Ittigen BE Gymnasium Neufeld

    17 Alexandre Mesot Gansingen AG Alte Kantonsschule Aarau

    18 Melina Lthi Signau BE Gymnasium Burgdorf

    19 Viviane Huggel Regsauschachen BE Gymnasium Burgdorf

    20 Kajo Krummenacher Kriens LU Kantonsschule Alpenquai Luzern

    21 Julian Schuhmacher Btterkinden BE Gymnasium Burgdorf

    22 Phuc-Thien Thomas Nguyen Chtelaine GE Collge Rousseau

    23 Raffael Schrer Murgenthal AG Neue Kantonsschule Aarau

    24 Ueli Tpfer Gossau SG Kantonsschule am Burggraben

    Discipline Evnement Prnom Nom Domicile Ecole

    Mathmatiques CEOI 2014, Jena Fabian Lyck Ittigen BE Gymnasium Neufeld

    Allemagne Timon Stampfli Wangen ZH Kantonsschule Uster

    18. - 26.06.2014 Ian Boschung Ddingen FR Collge St. Michel

    Elias Boschung Ddingen FR Oberschule Ddingen

    EGMO 2014, Antalya Stefanie Zbinden Glarus GL Kantonsschule Glarus

    Turquie Annalena Hofer Wimmis BE Gymnasium Thun-Schadau

    10. - 16. 04. 2014 Barbara Roos Dbendorf ZHMathematisch-Naturwissenschaftliches Gymnasium Rmibhl

    Romina Som Lengnau AG Kantonsschule Baden

    MEMO 2014, Dresden David Rusch Spreitenbach AG Kantonsschule Wettingen

    Allemagne Linus Rsler Bern BE Gymnasium Kirchenfeld

    18. - 24.09.2014 Fabian Jin Heerbrugg SG Kantonsschule Heerbrugg

    Horace Chaix Satigny GE Collge Rousseau

    Henning Zhang Villigen AG Kantonsschule Wettingen

    Jan Zehnder Windisch AG Kantonsschule Wettingen

    Les dlgations suisses

    Olympiades Europennes

  • 11

    Discipline Evnement Prnom Nom Domicile Ecole

    Biologie IBO 2014, Bali Alexander Eichenberger Birrwil AG Alte Kantonsschule Aarau

    Indonsie Sebastian Stengele Rothrist AG Alte Kantonsschule Aarau

    06. - 13.07.2014 Sarah Hilfiker Brig VS Kollegium Spiritus Sanctus

    Katharina Luescher Schftland AG Neue Kantonsschule Aarau

    Chimie IChO 2014, Hano Patrik Willi Neftenbach ZH Kantonsschule im Lee

    Vietnam Lukas Lthy Attelwil AG Alte Kantonsschule Aarau

    20. - 29.07.2014 Gary Shang Onex GE International School Geneva

    Janik Hasler Villnachern AG Alte Kantonsschule Aarau

    Informatique IOI 2014, Taipei Benjamin Schmid Sarnen OW Kantonsschule Obwalden

    Tawan Fabian Lyck Ittigen BE Gymnasium Neufeld

    13. - 20.07.2014 Timon Stampfli Wangen ZH Kantonsschule Uster

    Raphael Fischer Schafisheim AG Alte Kantonsschule Aarau

    Mathmatiques IMO 2014, Le Cap, Louis Hainaut Thnex GE Collge Claparde

    Afrique du Sud Timothe Schoen Veyrier GE Institut Florimont

    03. - 13.07.2014 Stefanie Zbinden Glarus GL Kantonsschule Glarus

    Daniel Rutschmann Andelfingen ZH Kantonsschule im Lee

    Paul Seidel Endigen AG Kantonsschule Wettingen

    Fabian Masato Keller Niederteufen AR Kantonsschule Trogen

    Philosophie IPO 2014, Vilnius, Lara Gafner BE Gymnasium Neufeld

    Lituanie Stphanie Pereiras Gomes GE Collge Voltaire

    15. - 18.05.2014

    Physique IPhO 2014, Astana, Rafael Winkler Mettauertal AG Alte Kantonsschule Aarau

    Kazakhstan Barbara Roos Dbendorf ZHMathematisch-Naturwissenschaftliches Gymnasium Rmibhl

    13. - 21.07.2014 Pieter Stas Vanduvres GE Ecole Moser Genve

    Sebastian Stengele Rothrist AG Alte Kantonsschule Aarau

    Nikita Rudin Corsier GE Ecole Moser Genve

    Les dlgations suisses

    Olympiades Internationales

    Les dlgations liechtensteinoises

    Olympiades InternationalesDiscipline Evnement Prnom Nom Domicile Ecole

    Chimie IChO 2014, Hano Saphira Kaiser Schellenberg FL Liechtensteinisches Gymnasium

    Vietnam Simon Eizinger Ruggell FL Liechtensteinisches Gymnasium

    20. - 29.07.2014

    Physique IPhO 2014, Astana, Konstantin Donhauser Vaduz FL Liechtensteinisches Gymnasium

    Kazakhstan

    13. - 21.07.2014

  • Merci!

    www.olympiads.ch

    Partenaires de platine / Platinpartner

    Partenaires dor / Goldpartnerou soutien acadmique / oder akademische Untersttzung

    Donateurs et soutien stratgique / Donatoren und Strategische Untersttzung

    Les cantons / Die Kantone: Aargau, Appenzell Ausserrhoden, Basel-Landschaft, Basel-Stadt, Bern, Graubnden, Luzern, Nidwalden, Schaffhausen, Schwyz, Solothurn, St. Gallen, Thurgau, Uri, Vaud, Valais, ZrichFrstentum Liechtenstein

    Kontaktgruppe fr Forschungsfragen KGF der 4 Unternehmen:

    Nous remercions particulirement les institutions, entreprises et autorits suivantes de leur confiance et leur soutien en 2013:Wir danken den folgenden Institutionen, Unternehmen und Behrden ganz besonders fr ihr Vertrauen und ihre Untersttzung im 2013:

    Partenaires de bronze / Bronzepartner

    Partenaires dargent / Silberpartner