OP-Steuerung und OP-Management: Moderne Werkzeuge der EDV ... · PDF file‚Ideale‘...

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  • OP-Steuerung und OP-Management: Moderne Werkzeuge der EDV wirksam einsetzen

    D. Pappert

  • l  OP-Programmplanung und Modifikation l  Automatisiertes Anästhesieprotokoll (Monitoring, Dokumentation)

    l  Krankengeschichtenführung

    l  Labor-, Pathologie- und Röntgeninformationssystem (Befunde)

    l  Personaleinsatzplanung und Arbeitszeiterfassung

    l  Apotheken und Materialverwaltungssystem

    l  Patientenadministration (Fall- und Patientenstammdaten)

    l  Kostenrechnungssystem, Controllinganwendungen

    l  Informatik basiertes Qualitätsmanagement (z. B. Outcomemessungen)

    EDV- Anwendungen im Op-Bereich

  • Produktionsablauf im Operationssaal

  • Notwendigkeit des Informationstransfers und der Informationshoheit durch OP-Management

    vorgelagerte Störgrößen

    nachgelagerte Störgrößen

  • Ursachen für Wartezeiten

    "   Unvermeidliche Wartezeiten: "   Ausfall der Operation "   Verhinderung des Operateurs durch einen

    Notfall "   Narkosebedingte Wartezeiten

    "  Narkoseprobleme "  Narkosezwischenfälle "  Reanimation "  Narkoseausleitung im OP "  usw.

    "   Geräteversagen "   Unterbrechung des OP-Programms

    "  Notfall "  Vorangegangene septische OP

    "   Schnellschnitt während der OP "   Sonstiges

    "   Vermeidbare Wartezeiten: "   Warten auf Personal

    "  Operateur(e) " Anästhesiepersonal "  OP-Personal

    "   Verspätetes Eintreffen des Patienten "   Fehlende Unterlagen

    "  Patientendokumente "  Laborbefunde "  Röntgenbefunde

    " Unsteriles oder fehlendes Instrumentarium

    "   Röntgenbedingte Wartezeiten

    "   Sonstiges

  • Gründe für Wartezeiten zwischen zwei Operationen

    Schuster M. et al. Anaesthesist 2007, 56:259

  • Anwendungsspektrum EDV im Patientenmanagement

    Administration

    Patient

    einweisender Arzt

    Krankenhaus

    Personal Kapazität Material

    Logistik

    Behandlungablauf

  • Notwendige Informationen im perioperativen Prozess

    " Im Mittelpunkt allen Handelns steht der Patient als Kunde der Krankenhausdienstleistungen

    Kooperation mit Indikationssprechstunde Diagnostik Patientenaufnahme Niedergelassenen Anästhesieambulanz Patientenvorbereitung

    Information an Entlassung Stationäre Aufwachraum Niedergelassene Versorgung

    OP

  • Patientenkategorien im perioperativen Prozess

    OP-Planungstools ermöglichen die zeitgerechte Verfügbarkeit von Patienteninformationen und die spezifische Planung im OP-Ablauf

    Kurzfristige Mittelfristige Langfristige OP-Planung

    stationäre Patienten ambulante Patienten tagesgleiche Patienten ambulante Patienten mit Nächtigung Notfallpatienten

  • OP – Management

    OP-Ressourcen

    Operative Fächer

    Anaesthesie Pflegepersonal OP-Säle

    Sterilisation

    Blutbank

    Röntgen

    Intensivmedizin

    Labor

    Transportdienste

    Infomationsbedarf für den operativen Ablauf durch EDV - Unterstützung

  • OP-Organisation

    Kriterien für eine optimale Ablauforganisation in OP- Abteilungen

    Gute räumliche Gegebenheiten (Anzahl, Lage, Ausstattung)

    Ausreichende personelle, gerätetechnische und materielle Ausstattung

    Moderne Verpackungssysteme (Set-Systeme, Kitpacks)

    Vollständige Patientenvorbereitung (Befundung, Aufklärung ...)

    OP-Programmplanung und -steuerung durch das OP-Management

    EDV-gestützte Planung und Dokumentation

    Termindisziplin, Teamarbeit, Arbeitszufriedenheit

    Hohe Qualifikation der Mitarbeiter in einer OP-Abteilung

  • Aufgaben der EDV im OP Management/ Koordination

    EDV im OP muß den gesamten perioperativen Prozess umfassen präoperativ: Terminplanung für Eingriffe

    Personalplanung Bereitstellung und Koordination von Ressourcen im OP

    intraoperativ: Termineinhaltung

    Personaleinsatz Zeitdokumentation Qualitätsdokumentation Bereitstellung und Koordination von Ressourcen im OP

    postoperativ: Controlling

    Qualitätsmanagement Bereitstellung und Koordination von Ressourcen im OP

  • OP – Management Strategieentwicklung Wirtschaftsplanung und Steuerung Entwicklung des Angebots-/Leistungsspektrums Steuerung der Ressourcen (Personal- /Sachress. Gestaltung von Prozessen (Ablauforganisation), und Strukturen (Aufbauorganisation), Infrastruktur Mitarbeiterführung Qualitätsmanagement

    OP – Koordination termingerechter Abruf von Patienten in den OP Zuweisung eines geeigneten OP koordinierende Kommunikation mit den an der Leistungserbringung beteiligten Berufsgruppen Planumstellung bei Auftreten von unvorhersehbaren Ereignissen (Komplikation, Notfall etc.).

    Einsatz von EDV in der OP - Organisation

  • Was EDV im OP leisten kann

    Visualisierung der Planung und des laufenden Prozesses für OP-Koordination Operateure Stationspersonal Schleusenpersonal Funktionspersonal OP / Anästhesie Reinigungspersonal Aufwachraum

    Ideal ist der Zugriff auf zeitaktuelle identische Informationen

  • EDV in der OP-Planung im ambulanten Bereich

    Vorteile für den Patienten: ⦁  jeder OP-Termin ist in der Praxis sofort und zeitnah terminierbar, ⦁  der gesamte Planungsprozess ist und bleibt nachvollziehbar, ⦁  der elektronische Patientenpfad beginnt bereits in der Praxis für OP-Anmelder, auch niedergelassene Fachärzte ⦁  hohe Kontrolle über die Planung des eigenen OP-Fensters, ⦁  Sichtung freier OP-Kapazitäten jederzeit möglich, ⦁  Zugang zu jeder Zeit von jedem Ort über das Internet für die Klinik: ⦁  schnelle und kostengünstige Übermittlung bei stabiler

    Datensatzqualität ⦁  hohe Planungssicherheit führt zu effizientem Ressourceneinsatz ⦁  Möglichkeit der Weiterleitung von Patientendaten

  • in god we trust - all others need data

    OP – Planungsprogramme sollte nicht als externes Kontrollinstrument, sondern als internes, für alle zur Verfügung stehendes Steuerungsinstrument angesehen werden.

  • Kapazitätsverteilung

  • OP – Management mittels EDV - Programmplanung

  • OP – Management mittels EDV - Tagesorganisation

  • EDV – basierte Planungstools

  • 0.70  

    0.75  

    0.80  

    0.85  

    0.90  

    0.95  

    1.00  

    1.05  

    1.10  

    Kapazitätsauslastung OP 2013

    A us

    la st

    un g

    [%

    a ng

    eb ot

    en e

    K ap

    az itä

    t]

    Kalenderwoche 2013

  • Planungssicherheit im 3-Jahrestrend

    2008 2009 2010 0.0

    0.2

    0.4

    0.6

    0.8

    1.0

    Jahr

    E in

    gr iff

    e

    % geplant ausgeführt v. gesamt durchgef. % geplant durchgeführt % geplant v. gesamt durchgeführt

  • Präzision der Tagesplanung

    0.0 10.0 20.0 30.0 40.0 50.0 60.0 70.0 80.0 90.0

    100.0

    geplant durchgeführt

    nachgemeldet durchgeführt

    Notfälle / gesamt

    nicht durchgeführt /

    geplant

    % a

    m V

    or ta

    g (1

    3: 00

    ) ge

    pl an

    te r E

    in gr

    iff e

  • Benchmark Morgendlicher OP-Beginn [min; %]

  • Nutzungsgrad der vergebenen OP-Kapazitäten mit Schnitt-Naht-Zeit [%]

  • Auswertung Kennzahlen Nachmeldung elektiver Eingriff

    0

    2

    4

    6

    8

    10

    12

    14

    % E

    in gr

    iff e

    n=58 Ereignisse

    2 / 1

    35

    5 / 1

    88

    8 / 2

    82

    4 / 8

    9

    4 / 1

    27

    7 / 2

    05

    6 / 2

    21

    5 / 2

    37

    5 / 3

    8

    4 / 5

    6

    0 / 3

    6

    1 / 9

    2

    1 / 3

    4

  • 0 2 4 6 8

    10 12 14 16 18

    Auswertung Kennzahlen Verschiebung aus Kapazitätsgründen

    % E

    in gr

    iff e

    n=101 Ereignisse

    4 / 1

    35

    8 / 1

    88

    19 /

    28 2 10

    / 89

    6 / 1

    27

    12 /

    20 5 24

    / 22

    1

    8 / 2

    37

    0 / 3

    8

    0 / 5

    6

    2 / 3

    6

    2 / 9

    2

    6 / 3

    4

  • Verteilung der Eingriffsdauer bei identischem Eingriff zwischen drei Kliniken

    0%

    5%

    10%

    15%

    20%

    25%

    30%

    35%

    40%

    45%

    Hä ufi

    gk ei t     %    

    Minuten  

    Klinik 1 Klinik 2 Klinik 3

  • Probleme der EDV - Anwendungen im OP - Bereich