Papillon e.V. Geldern £¶ffnete seine T£¼ren Fragen lud das SPZ des Papillon...

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  • Sozialpsychiatrische Nachrichten vom unteren Niederrhein November 2014

    Unter dem Motto Herzlich Willkommen. Kommen Sie herein. Schauen Sie sich um. Stellen Sie Fragen lud das SPZ des Papillon e.V. in Geldern am 24. Oktober 2014 Personen des Helfersystems und auch spontane Passanten in seine liebevoll gestalteten Räumlichkeiten am Markt 6 ein.

    Die Resonanz des Publikums war beeindruckend: Viele lobten die gemütliche Atmosphäre, genossen das liebevoll zubereitete Essen und das beeindruckende Unterhaltungsprogramm: die Führungen durch unsere Einrichtung, unsere Fotoaktion „Einmal ein König“ - welches gleichzeitig ein originelles Souvenir für die Gäste darstellte, die Präsentationen des Sozialtreffs und die wirklich tolle musikalische Untermalung des Performance- Künstlers Jo Zumbusch, der mit Gitarre, Mundharmonika und Gesang so manch einen gar zum Mitmachen animierte.

    Natürlich präsentierte das SPZ neben seinen Räumlichkeiten auch seine Tätigkeitsschwerpunkte – dazu wurden eingefangene Nutzerstimmen auf großen Stellwänden präsentiert, um ein authentisches Bild der Bedeutungen von beispielsweise Tagesstätte oder KBZ zu vermitteln. Großes Interesse fand auch die Auslage unserer selbstgefertigten Produkte, die jedermann leicht in ein Gespräch verwickelten und auch als Kostprobe mitzunehmen waren.

    Positiv waren auch spontane Begegnungen und besseres Kennenlernen der zu den Mitarbeitern und Besuchern gehörigen Freunde und Bekannten: außerdem war es schön zu sehen mit welcher Detailfreude und Überzeugung Besucher „private Führungen” gaben.

    Der Tag der offenen Tür war sowohl fachlich als auch zwischenmenschlich ein Erfolg. Mitarbeiter wie auch Besucher sind sich einig, dass sich Ihr Engagement kurz- und langfristig gelohnt hat. A.K.

    Papillon e.V. Geldern öffnete seine Türen

  • Seite 2

    Impressum: Herausgeber: Papillon e.V. Hagsche Str. 86, 47533 Kleve Tel.: 0 28 21 / 77 50-0 Sparkasse Kleve BLZ: 32450000 • Konto-Nr.: 5032511 1. Vorsitzender: Karl-Peter Röhl Geschäftsführer: Olaf Wedekind

    Redaktionsmitglieder: Ingrid Kloesters (I.K.), Kai Homeier (K.H.), Daniel Mayer (D.M), Peter Mecklenburg (P.M.), Sonja Apitz (S.A.), Lin Schmitz-Steger (L.S.-S.)

    Namentlich gekennzeichnete Artikel geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder. Eingereichte Artikel sind jederzeit herzlich willkommen. Redaktionsschluß ist jeweils der 15. des Vormonats. Anzeigen und Beiträge die später eintreffen werden im Folgemonat berücksichtigt

    E-Mail: papillon-life@web.de

    Verlag: Selbstverlag Druck: Papillon e.V. www.vereinpapillon.de

    Auflage: 670 Exemplare

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    Wir werden dich vermissen Wenn wir beim Abendbrot sitzen.

    Vieles wird anders werden ohne dich: Keine Musik wird mehr aus deiner Wohnung dringen,

    kein frisch gekochter Kaffee mehr einladend auf dem Tisch stehen.

    Wir werden dein Lachen und deine lebhaften Erzählungen in Erinnerung behalten.

    Günter Erdmann *08.07.1953 –02.10.2014

    Danke für alles In liebevoller Erinnerung

    Kollegen, Mitbewohner und Mitarbeiter von Papillon e.V.

    Ab dem 1. Januar 2015 akzep- tieren Arzt- und Zahnarztpraxen ausschließlich die elektronische Ge- sundheitskarte mit einem Passfoto des Versicherten darauf. Die alten Krankenversichertenkarten verlie- ren ihre Gültigkeit - unabhängig vom aufgedruckten Datum.

    Ursprünglich sollte der Wechsel be- reits zum 30. September vollzogen sein. Weil der Umtausch jedoch ins

    Stocken geraten war, hatten die Kassen die Geltungsdauer der alten Karten verlängert.

    Die Einführung der Gesundheitskar- te wurde immer wieder verschoben, weil es Widerstand von Datenschüt- zern gab. Sie bezweifeln, dass die sensiblen Patientendaten ausrei- chen geschützt sind. Abgesehen von dem Passfoto des Versicherten sind bisher noch keine anderen Angaben

    auf den Karten gespeichert. Ab 2015 soll die Online-Anbindung zur Aktualisierung der Daten erprobt werden, damit Angaben zu Arznei- mitteln und Behandlungsergebnis- sen sowie Notfalldaten gespeichert werden können. Das soll den Daten- austausch zwischen Ärzten, Kliniken und Apotheken verbessern, etwa um Wechselwirkungen bei Medika- menten zu vermeiden. Die Eintra- gungen sollen freiwillig sein.

    Von Januar an gilt nur noch die neue Gesundheitskarte

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    In unserer Berichterstattungsreihe über lokale Einrichtungen, die auch für unsere Klientel interessant sein kann, möchten wir heute das Fairkaufhaus der Caritas in Geldern vorstellen.

    Diese Institution bietet seit nunmehr über fünf Jahren in den vergrößerten Verkaufsräumen am Ostwall in Geldern auf 1.000 m² Waren wie Kleidung, Möbel, Spielwaren, Dekoartikel, etc. aus zweiter Hand an und ist dankbar über jede Sachspende, die noch gut zu gebrauchen ist. Diese Ware wird fair gehandelt: fair, das ist dem heutigen Konsumenten bekannt, bedeutet, dass die Waren nach Erstnutzung vom originalen Käufer und Aufbereitung im FairKaufHaus zu einem dann angemessenen Preis wieder der Kaufkraft der Gesellschaft angeboten werden. Es profitieren von diesem Modell nicht nur der Wiederkäufer – zumal unter den zu erstehenden Stücken nicht selten sehr gut erhaltene Ware und unter Umständen neue Teile sind, die wegen Geschmacks- oder Figurgründen nicht genutzt wurden – sondern auch die Mitarbeiter des FairKaufHauses. Hier werden auch Menschen beschäftigt, die sich wieder in den ersten Arbeitsmarkt eingliedern möchten und zu diesem Zweck in der Institution ihre Belastbarkeit trainieren und ihre sozialen Skills für die Arbeitswelt auffrischen. Die Beschäftigungsmöglichkeiten im FairKaufHaus sind vielfältig: sie reichen von der Warenannahmestelle über das Bügeln von gebrauchten Kleidungsstücken, den Verkauf, die Schreinerei zur evtl. Abholung/ Auslieferung/Montage und Aufbereitung von Möbeln und einer Abteilung, die Elektrogeräte überprüft. Darüber hinaus bietet das FairKaufHaus einen Haus- und Gartenservice an, der professionelle

    Gartenpflege anbietet. Die Zahl der Menschen, die das FairKaufHaus auf der Suche nach gut erhaltenen

    Dingen des alltäglichen Bedarfes ansteuern oder auch gezielt ein neues Möbelstück suchen, ist dabei sehr hoch. Denn einerseits sind die teuren Preise für neue Dinge nicht mehr für jedermanns Geldbeutel geeignet, andererseits ist es in gewissen Grenzen auch hipp second-hand

    zu leben. So wissen die Mitarbeiter des Gebrauchtwarenmarktes zu berichten, dass etliche Gegenstände nur eine sehr kurze Verweildauer in ihrem Mauern haben und dass nicht selten den Interessenten der Tipp gegeben wird auch zweimal täglich nach Ihrem Objekt zu „fahnden“.

    Der eigentliche caritative Grundgedanke darf dabei allerdings nicht vergessen werden. Weihbischof Janssen erinnerte bei der Einsegnung an Mutter Theresa, die gefragt haben soll: „Kennt ihr sie, die Armen dieser Stadt?“ – Herr Janssen wandte dies auf das FairKaufHaus der Caritas an:

    „… Es geht um ein gutes Miteinander, Bemühen um soziale Gerechtigkeit und das Bemühen darum, dass

    all in der Stadt aufmerksam füreinander sind und sich dafür einsetzen, dass das Leben gelingt.

    …“ Tatsächlich ist es so, dass es ein gutes Gefühl ist eigene Sachen der Allgemeinheit zur Verfügung zu stellen und damit anderen eine Freude zu bereiten oder gar eine Perspektive zu eröffnen. Durch die professionelle Ebene des FairKaufHauses wird für den einzelnen „Unnützes“ wieder in den Kreislauf von

    Geben und Nehmen eingebunden. Die Caritas selber arbeite dabei gemeinnützig, es werden lediglich die eigenen Unkosten gedeckt und in die Schaffung und Erhalt neuer Arbeitsplätze investiert. Dennoch gibt es laut Frau Appel, Leiterin des FairKaufHauses, auch Kritiker in

    der Gesellschaft, die anmahnen, dass Spenden zu Geld gemacht werden … Schaut man sich das beeindruckend (komplett mit Mobiliar aus Geschäftsaufgaben) eingerichtete FairKaufHaus jedoch von innen an, bedenkt gleichzeitig den betriebenen Aufwand personeller und auch materieller Ressourcen und die fairen Preise als Gegenaspekt dazu, ist es offensichtlich: die Caritas arbeitet

    nicht für Gewinn. Das unkomplizierte System FairKaufHaus ermöglicht es Menschen eine breite Palette moderner und auch kurioser Sachen, die in der Regel alle einen Liebhaber finden, zu erwerben. Je nach Angebots- und Marktlage finden in dem Gebrauchtwarenmarkt auch saisonale oder Schnäppchenverkäufe statt – so dass sich ein Besuch für jeden Bürger immer lohnen kann. Weitere Informationen finden Sie unter: www.caritas-geldern.de/79198.html

    A.K.

    Fairkauf-Verkauf der Caritas Geldern

    http://www.caritas-geldern.de/79198.html

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    Gebannt schauen geschätzte 200 Leute auf sieben schwarze Limousi- nen vor dem Düsseldorfer Rathaus in der Altstadt. Alle standen akkurat in einer Reihe. Und die vielen Vermutun- gen, die damit im Zusammenhang standen… Und mittendrin eine „Dele- gation“ vom Niederrhein – aus Kleve, genauer gesagt aus der Meißnerstra- ße. Denn zufällig unternahmen wir mit Bewohnern einen Tagesausflug in die Landeshauptstadt. Es handelte sich übrigens um eine kleine Abord- nung hoher Herren aus der Etage des Deutschen Fußball-Bundes und nicht um die deutsche Fußball-National- mannschaft. Diese spielte allerdings am Abend in Düsseldorf. Und mitten-

    drin eben Papilloner aus Kleve. Die Anreise erfolgte mit dem Zug – das war auch für alle ein Erleb- nis, de