Pfarrbrief 2006 4Internet - Pfarreiengemeinschaft · PDF fileDo. 07.06....

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    W I C H T I G E T E R M I N E 2 0 0 7 Fr. . 05.01. und Sa. 06.01. Sternsinger

    Sa.. 13.01. Neujahrsempfang

    Fr. 12.01. Gebet um den Frieden

    Fr. 19.01. Kommunionkinderkleidermarkt

    Fr. 02.03. Weltgebetstag der Frauen

    So. 18.03. Patrozinium und 30 jhriges Jubilum der Kirchweihe

    St. Klemens M. Hofbauer in Steinenbrck

    Mi. 21.03. Buwallfahrt der Frauen nach Marienheide

    Sa. 24.03. Bugang der Mnner nach Niedersemar

    So. 15.04. Weier Sonntag: Erstkommunion

    So. 22.04. Gold und Jubelkommunion

    Mi. 23.05. kumenischer Gottesdienst

    Mo. 28.05. Ewiges Gebet

    Do. 07.06. FronleichnamPfarrfest

    Inhaltsverzeichnis Liebe Pfarrangehrige Lasst uns nach Bethlehem gehen .......... 3 Weihnachten feiern aber richtig ........................................................ 4 Unsere Chre singen im Advent und Weihnachten .......................... 6 Ein Krippenspiel zum Nachdenken ................................................... 7 Ferienfreizeit 2007 vom 30.0614.07 .............................................. 10 Pilgerreise ins Heilige Land .............................................................. 11 Sei besiegelt durch die Gabe Gottes, den Heiligen Geist ................. 12 Leserbrief .......................................................................................... 13 Wei du noch .................................................................................. 15 50 Jungen bekommen ein neues Zuhause.... wenn wir mitmachen . 16 Kommunionkinderkleidermarkt ......................................................... 18 Anmerkung zum Datenschutz ........................................................... 19 Adveniat ............................................................................................ 19 Dies und Das .................................................................................... 20 Chronik ............................................................................................. 23 Regelmssige Gottesdienste, Begrung neuer Pfarrangehriger .. 24 Impressum ........................................................................................ 24

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    Lasst uns nach Bethlehem gehen! Man sagt uns, die Geschichte der Welt beginne mit der Geschichte der Men-schen. Er habe die Welt gebaut, ihr ein Gesicht gegeben, sie nach seinen Vor-stellungen gestaltet. Darum sei der Mensch auch der Herr der Welt; er knne ihr seine Gesetze geben. Die Welt sei Eigentum des Menschen. In Bethlehem aber erfahren wir etwas ganz anderes. Wir werden belehrt, dass am Anfang der Geschichte nicht der Mensch steht, sondern Gott. Im Anfang war das Wort ... und das Wort war Gott ... durch ihn ist alles gewor-den. (Joh 1,1.3). Es gbe heute keine Welt und keine Menschen, wenn Gott sie nicht in seiner Liebe erschaffen htte. Darum ist die Welt nicht Eigentum des Menschen, sondern Eigentum Gottes. Er kam in sein Eigentum (Joh 1,11) hren wir am Weihnachtsfest. Man sagt uns, wir mssten schon als Kinder lernen, uns auf Biegen und Brechen durchzusetzen. Oberste Ziele des Menschen seien Leistung und Er-folg. Es kme vor allem darauf an, nach oben zu gelangen in Beruf und Ge-sellschaft. Um dieses Ziel zu erreichen, sei jedes Mittel recht und alles andere msse davor zurcktreten. In Bethlehem aber erfahren wir ganz anderes. Ein ohnmchtiges und schwa-ches Kind liegt irgendwo im Stall. Dieses Kind ist nicht auf dem ersten, son-dern auf dem letzten Platz; seine Karriere geht nicht nach oben, sondern nach unten. Bethlehem lehrt uns, dass wir auch schwach und klein und erfolglos sein drfen, wir drfen sogar scheitern. Dieses Kind schenkt allen Verlierern, Ertrinkenden und sich berflssig Fhlenden Hilfe und Gnade. Die Weih-nachtsbotschaft vermittelt neue Lebensmastbe. Es kommt darauf an, Kinder Gottes (Joh 1,12) zu werden. Man sagt uns, wir sollten das Leben genieen und alles ergreifen, was sich uns bietet. Wir sollten das Heute auskosten, ohne an das Morgen zu denken; wir sollten nur das glauben, was wir sehen und anfassen knnen. Nur das sei Wirklichkeit, was vor unserer Vernunft bestehen kann. Wer sich Trumen hingibt, sei ein trichter Spinner und Phantast. In Bethlehem aber erfahren wir etwas ganz anderes: Wir haben seine Herr-lichkeit gesehen (Joh 1,14). Das ist eine Vision, ohne die die Welt nicht leben kann. Die Herrlichkeit Gottes gibt den Menschen Hoffnung und Zukunft.

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    Jeder ist zu dieser Herrlichkeit berufen. Um uns dieser Herrlichkeit auszusetzen, lade ich alle Pfarrangehrigen, alt und jung, ganz herzlich ein: Lasst uns nach Bethlehem gehen! Bethlehem macht uns Beine! Bethlehem schenkt uns ein gesegnetes Weihnachten, das richtige Weih-nachten. Ihr/Euer Pastor

    Noch sehr gut erinnere ich mich, dass unser ehemaliger Erzbischof Herr Kar-dinal Hffner in einer Dechantenkonfe-renz sagte: Es gibt einen sehr hohen kirchlichen Feiertag, an dem die we-nigsten Katholiken zur Hl. Messe kom-men. Als wir uns gegenseitig fragend anschauten und nicht wussten, welchen Tag unser Bischof meinte, sagte er nach einer Pause: Das ist das Fest der Geburt Jesu Christi- Weihnachten, der 25. De-zember, an dem die Kirche weltweit den Geburtstag Jesu Christi feiert. Tatschlich, unser Bischof hatte Recht. Wenn wir die Gottesdienste zu Weih-nachten landauf, landab, auch bei uns anschauen, ist der Weihnachtstag ein ausgebluteter Feiertag. Ja wie sieht dann vielerorts die Gottes-dienstordnung aus? Weihnachtsfeiern oder Krippenfeiern fr Kinder am 24. Dezember, manchmal schon am Mor-gen, meist aber am frhen Nachmittag 15.00 oder 14.00 Uhr. Mit viel Liebe, Mhe und Phantasie werden diese Got-tesdienste viele Wochen vor Weihnach-

    ten geplant und vorberei-tet. Obwohl sinnvoller weise dazu kleine Kin-der, d.h. Kinder, die noch nicht zur Erstkom-munion gegangen sind,

    eingeladen werden, nehmen mehr und mehr Erwachsene an diesen Krippenfei-ern teil und geben sich gerne zufrieden mit einem kindgem gestalteten fr sie als Erwachsene intellektuell anspruchslosen Wortgottesdienst. Die Tatsache, dass dies nur ein Wortgottes-dienst und keine Hl. Messe ist, ist fr die Entscheidung dieser Mitfeier meist sekundr und so besttigen es die Aussagen der Mitfeiernden der Kon-takt zur Kirche und Gottesdienst be-schrnkt sich fr nicht wenige ber Jah-re hinweg auf solche kindgemen Weihnachts- bzw. Krippenfeiern. Fragt sich: Mit welcher Langzeitwirkung??? Und wie sahen im letzten Jahr unsere Gottesdienste am Heiligen Abend aus? 18.00 Uhr Vorabendmesse in der

    Pfarrkirche 18.00 Uhr Christmette in Lanten-

    bach 21.00 Uhr Christmette in Stei-

    nenbrck 24.00 Uhr Mitternachtsmette in der Pfarrkirche

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    Einzig gerechtfertigt wre eine Vor-abendmesse um 18.00 Uhr (zur Ein-stimmung auf Weihnachten) mit ihren eigenen liturgischen Texten, die das Warten der Menschheit auf den Erlser zum Ausdruck bringen. Nimmt aber ein Priester zu dieser Messe diese von der Liturgie vorgesehenen Texte, erfhrt er geharnischte Kritik: Da ist noch nicht einmal von Hirten, von der Krippe, von Engeln etwas gesagt worden. Das Lied Stille Nacht, heilige Nacht wur-de nicht gesungen. Ja, so geht es einem Priester, der seine Gemeinde sinnvoll auf Weihnachten vorbereiten will und die Stille Nacht wirklich in der Nacht feiert. Wie vor keinem anderen Fest wird in den Pfarrhusern vor Weihnachten an-gerufen, wann die Gottesdienste seien und wie oft hrt man als Dank fr die Auskunft: Ach ja, das ist eine gnstige Zeit, dann haben wir das hinter uns. Was haben wir hinter uns? Das, was eigentlich noch gar nicht angefangen hat!!! Seit vielen Jahren haben wir in unserer Gemeinde die Mitternachtsmette. Kin-der nehmen ganz selten daran teil. f-ters hrt man dann das Argument, dass dieser Zeitpunkt (24.00 Uhr, Mitter-nacht) fr Kinder und ihre Eltern unzu-mutbar sei. Dabei erleben wir doch eine Woche spter, dass mit groer Selbst-verstndlichkeit und ohne pdagogische Bedenken, dieselben Kinder den Silves-terabend und den Jahreswechsel mit ihrer Familie problemlos mitfeiern und bis weit ber Mitternacht aufbleiben drfen. Und was wre richtig, sinnvoll im Sin-

    ne einer guten Weihnachtsliturgie? 18.00 Uhr eine Hl. Messe am

    Vorabend, um mit der wartenden Mensch-heit um das Kommen des Erlsers zu beten

    24.00 Uhr Mitternachtsmette mit der festlichen Freude ber die Ge-burt Jesu Christi

    7.00, 8,00 od. 9.00 Uhr die Hirtenmesse am

    Morgen. Mit den Hir-ten freuen wir uns ber den uns ge-schenkten Erlser. Wir gehen mit den Hirten zur Krippe.

    10.00 Uhr oder spter feiern wir die festliche Tages-messe, die dann be-sonders gestaltet wird von Chren, Gemein-de, Kinder gehren auch dazu.

    Aber bis dahin ist es ein weiter Weg. Wann sollen wir beginnen, den Weg in der richtigen Art zu gehen? Ein Vorschlag: 18.00 Uhr Die Messe am Vor-

    abend 24.00 Uhr Mitternachtsmette in

    der Pfarrkirche 8.00/9.00 Uhr Die Hirtenmesse am

    Morgen zu einer der genannten Uhrzeiten, sowohl in Lantenbach wie in Steinenbrck und

    11.30 Uhr die Tagesmesse wie-der in der Pfarrkirche.

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    Unsere Chre singen im Advent und Weihnachten Sonntag, 03.12.2006 10.00 Uhr: Messe anlsslich des Grndungsfestes in St.

    Michael Lantenbach

    18.00 Uhr: Jugendmesse mit dem Jugendchor Hearts of fire

    Sonntag, 17.12.2006 11.30 Uhr Choralamt Heiligabend, 21.00 Uhr Christmette in St. Michael Lantenbach 1. Weihnachten, 09.00 Uhr festliche Hirtenmesse in St. Klemens Maria

    Hofbauer, Steinenbrck 2. Weihnachten, 11.30 Uhr Festmes