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  • Ferien, Urlaub, Erholung, Urlaubsgrüße

    PFARREIENGEMEINSCHAFT BAD WÖRISHOFEN

    › AUSGABE 1 › SOMMER 2013 ST. JUSTINA › MARIÄ HEIMSUCHUNG › ST. MARTIN

    ST. MICHAEL › ST. STEPHAN › ST. ULRICH

    › PFARREIENGEMEINSCHAFT BAD WÖRISHOFEN aktuell GOTTESDIENSTE UND TERMINE 30. JULI 2016 BIS 2. OKTOBER 2016 Au

    sg ab

    e 6/

    20 16

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    PriesterjubiläumZum Geleit

    Postkarte auf der Umschlagseite

    beachten

    Lieber Pfarrer Hartmann, liebe Mitbrüder, liebe Verantwortliche der Pfarreiengemeinschaft, liebe Wohltäter, Kurgäste und Mitchristen,

    von Ihrem großen Wohlwollen zu meinem Goldenen Priesterjubiläum war ich über- wältigt. In 12 Jahren bin ich offensichtlich als Kurseelsorger zu einem Wörishofener geworden. Gott verdanke ich ein Übermaß an Gnade in meinem Leben. Auch meinen Eltern verdanke ich viel und meiner Ordens- gemeinschaft eine sehr große Förderung. Die Forderungen und das Wohlwollen mei- nes Ordens waren für mich herausfordernd und verpflichten mich zu großem Dank. Im Alter werde ich in meiner Ordensfamilie ei- nen guten Lebensabend haben. Ganz herzlich danke ich allen, die zu mei- nem Fest beigetragen haben: der Mesner- vertreterin Lucia Waibel, den Ministrantin-

    nen und Ministranten, den Helferinnen und Helfern beim Empfang und besonders dem Kirchenchor und dem Orchester unter der Leitung von Karl Stepper. Mein „Vergelt‘s Gott“ kann nur ein Stottern sein. Mein Dan- kesgebet gilt Ihnen allen. Beten Sie auch für mich, dass die Vorsehung mit mir hilfreich umgeht und mich nicht (aus meiner Sicht) überfordert.

    Vielen herzlichen Dank! Ihr Pater Rüdiger Prziklang, Kurseelsorger

    Liebe Schwestern und Brüder, liebe Gäste, bestimmt versenden Sie in den kommen- den Wochen wieder Postkarten, Grüße vom Urlaubsort an Freunde und Bekannte. Der Sommer ist die Zeit der Postkarten. Trotz unterschiedlicher medialer Möglichkeiten wie Mails, SMS oder whatsapp werden im- mer noch Karten versandt. Wer freut sich nicht, wenn im Briefkasten ein Urlaubsgruß ankommt? Postkarten sind ein wertvolles Zeichen. Wir zeigen mit unseren Grüßen, dass wir an Mitmenschen denken, die uns wichtig sind. Gleichzeitig erzählen wir die- sen Menschen kleine Geschichten: vom Wetter am Urlaubsort, von bedeutenden Sehenswürdigkeiten, von den badenden und fröhlichen Kindern oder von der Erho- lung, die wir alle im Urlaub erfahren. Auch ich freue mich über Kartengrüße von Ihnen. Ich lade Sie ein, mir eine ganz besondere Postkarte zu schreiben. Sie finden diese zum Ausschneiden auf der Rückseite dieses Aktuell-Heftes. Sie können diese Karte nicht

    nur für die Mittei- lung von freudigen Ereignissen verwenden, sondern auch für ihre ganz persönlichen Gebetsan- liegen und Sorgen. Ich verspreche Ihnen, für all Ihre Anliegen während einer Heiligen Messe zu beten. Ihnen allen wünsche ich einen gesegneten und erholsamen Sommer – egal, ob in Bad Wörishofen, als Gäste oder Einheimische, oder in weiter Ferne!

    Ihr  

    Pfarrer Andreas Hartmann

    Pfarrer Andreas Hartmann, der Regensburger Weih- bischof Reinhard Pappenberger und Superior Pater Michael Maß (rechts) gratulierten Pater Rüdiger (zweiter von rechts)

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    PersonaliaPersonalia

    Maria Schrembs leitet vorübergehend die Kita St. Anna

    Mit Kindern haben die Mitarbeiterinnen der Kindertagesstätte (Kita) St. Anna täglich zu tun. Jetzt hat sich der Kindersegen bei der Leiterin der Kita eingestellt: Katharina Beggel, die vielen noch unter ihrem Ge- burtsnamen Botzenhart bekannt ist, hat im Juni ihre Tochter Emma zur Welt gebracht. Die glückliche Mutter befindet sich derzeit in Elternzeit und will im Herbst 2017 wieder ihre Leitungsaufgaben in der größten Kin- dertagesstätte Bad Wörishofens überneh- men. Seit Mai leitet Maria Schrembs die Kita St. Anna.

    Unterschiedliche Verwaltungsaufgaben

    Die auch ehrenamtlich engagierte Katholi- kin aus der Pfarrei St. Justina ist schon seit 18 Jahren als Erzieherin im Kindergarten St. Anna tätig. „Da ich das Team und das Haus sehr gut kenne, habe ich diese Herausfor- derung gerne angenommen“, teilt Maria

    Schrembs mit. Es habe sich für die Verant- wortlichen der Kirchenverwaltung und der Diözese angeboten, eine „interne Lösung“ für die Vertretung der Leitungsposition zu finden. „Ich habe an der Konzeption unse- rer Kita mitgearbeitet, stehe voll dahinter und möchte in den eineinhalb Jahren die erfolgreiche Arbeit meiner Kollegin fort- setzen“, betont Maria Schrembs. In den vergangenen Wochen war Schrembs selbst noch in einer Gruppe tätig – zusätzlich zu den Verwaltungsaufgaben. Ab September ist sie dann ganz für die Leitungsaufgaben freigestellt und wird sich dann zum Beispiel um die Personalführung, die Elternarbeit oder die Finanzverwaltung der traditions- reichen Kindertagesstätte kümmern. Trotz der „schönen Herausforderung“ freut sich die leidenschaftliche Erzieherin jedoch jetzt schon darauf, wieder ganztägig mit Kindern pädagogisch arbeiten zu können.

    Bernhard Ledermann

    Eine Romfahrt zum Dienstantritt

    Der neu geweihte Priester Florian Bach un- terstützt als Kaplan ab September Pfarrer Andreas Hartmann in allen Bereichen der Seelsorge. Bei der Erstkommunion- und Firmvorbereitung wird er ebenso tätig wer- den wie auch bei allen Gottesdiensten, bei Hochzeiten, Taufen und Beerdigungen. Im Laufe der ersten Wochen wird sich heraus- kristallisieren, welche Aufgaben er feder- führend übernehmen wird. Für Florian Bach ist Bad Wörishofen die ers- te Kaplanstelle nach seiner Priesterweihe. Zuletzt lebte er in Illertissen, wo er seine Ausbildung mit dem zweijährigen Pastoral- praktikum abgeschlossen hat. Seine Pries- terweihe und die Primiz Ende Juni waren für ihn Höhepunkte in seinem Leben. In der 13-Dörfer-Gemeinde Pfronten, Flo- rian Bachs Heimatgemeinde, war dies die erste Primiz nach 33 Jahren, und die Freu- de darüber war sehr groß. So haben 18

    Fahnenabordnungen, 100 Ministranten, 25 Geistliche, die „Harmoniemusik“ Pfronten sowie die Kirchenchöre aus Pfronten und Nesselwang zu einer würdigen und festli- chen Gestaltung des Primizgottesdienstes beigetragen.

    Die erste Primiz nach 33 Jahren

    Angesichts des riesigen Aufwands, den die Pfarrgemeinde rund um seine Primiz veran- staltete, war Florian Bach sichtlich gerührt: „Es ist ein emotionaler Moment für mich, die große Verbundenheit der Gemeinde zu erleben.“ Bei der Primiz stand zwar er im Mittelpunkt des Interesses, doch was wirk- lich zählt, sei das Ereignis: Gott schenkte seinem Volk einen neuen Priester, und das große Fest sei auch ein Dankeschön für all die Menschen, die ihn auf seinem Werde- gang begleitet und unterstützt haben. Die Jugendlichen, die Anfang September an der Jugendfahrt der Pfarreiengemeinschaft teilnehmen, werden die ersten sein, die Flo- rian Bach näher kennenlernen. Mit Gemein- dereferent Filip Bäder wird er die jungen Leute auf ihrer Fahrt begleiten, deren Ziel heuer, im Heiligen Jahr der Barmherzigkeit, Rom sein wird. Sie werden eine Generalau- dienz bei Papst Franziskus besuchen, die Hauptkirchen Roms und andere Sehenswür- digkeiten besichtigen, Gottesdienste feiern und auch einen Ferientag am Meer verbrin- gen. Gibt es einen schöneren (und anstren- genderen) Auftakt an einer neuen Arbeits- stelle, als gemeinsam mit jungen Leuten die Ewige Stadt zu erkunden? Florian Bach wird danach wohl kaum Zeit haben, um sich aus- zuruhen. In Bad Wörishofen wartet durch- aus Arbeit auf ihn.

    Daniela Hölzle Hier fühlt sich Maria Schrembs wohl: inmitten der Kinder der Kindertagesstätte St. Anna

    Pfarrer Andreas Hartmann (rechts) besuchte den neuen Kaplan Florian Bach auf seiner Heimatprimiz.

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    Serie zum Heiligen Jahr Serie zum Heiligen Jahr

    Ein Werk der Barmherzigkeit: Nackte bekleiden

    Im Christentum haben sich vor dem Hin- tergrund der Gottes- und Nächstenliebe im Laufe der Jahrhunderte die sieben leib- lichen und die sieben geistlichen Werke der Barmherzigkeit herausgebildet. Angeregt durch das von Papst Franziskus ausgerufene „Heilige Jahr der Barmherzigkeit“ werden im Heft „Pfarreiengemeinschaft Bad Wöris- hofen aktuell“ in einer Serie einige dieser Werke der Barmherzigkeit vorgestellt. Die Serie wird mit dem Werk „Nackte bekleiden“ fortgesetzt. Dazu äußert sich der Bad Wöris- hofer Katholik Klaus Prestele.

    Völlig untypisch katholisch

    Wenn er auf seinen bisherigen Arbeitgeber angesprochen wird, dauert es nicht lange, bis er ins Schwärmen gerät: Die „Aktion Hoffnung“ sei eine innovative katholische Einrichtung: frisch und offen für unter-

    schiedlichste Zielgruppen. „Wir gehen neue Wege im Marketing und in der Öffentlich- keitsarbeit“, stellt Prestele, der mit seiner Familie zur Bad Wörishofer Pfarrei St. Justina gehört, dar. Die von ihm beschriebene „Ak- tion Hoffnung“ wurde 1986 von der Diözese Augsburg gegründet. Zahlreiche kleine- re Kleidersammlungen von Pfarreien und kirchlichen Initiativen gingen der Gründung der kirchlichen Einrichtung der „Aktion Hoff- nung“ voraus. Mit der Neugründung sollten die Altkleidersammlungen unter dem Dach einer kirchlichen Hilfsaktion durchgeführt werden. Dieses Ziel werde bis heute ver- wirklicht, stellt Klaus Prestele dar: „Wir sam- meln selbst, entleeren die Sammelbehälter, wir haben eine eigene kleine Sortierung in Ettringen und wir vermarkten die Altklei- der eigenständig.“ Die „Aktion Hoffnung“ verkauft einerseits gebrauchte Kleidung

    dort, wo d