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    18-Oct-2020
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  • Fastenzeit, Karwoche, Ostern

    PFARREIENGEMEINSCHAFT BAD WÖRISHOFEN

    › AUSGABE 1 › SOMMER 2013

    › PFARREIENGEMEINSCHAFT BAD WÖRISHOFEN aktuell GOTTESDIENSTE UND TERMINE 29. FEBRUAR 2020 BIS 19. APRIL 2020 Au

    sg ab

    e 2/

    20 20

    ST. JUSTINA › MARIÄ HEIMSUCHUNG › ST. MARTIN ST. MICHAEL › ST. STEPHAN › ST. ULRICH

  • 32

    AktuellesZum Geleit

    Liebe Schwestern, liebe Brüder, liebe Gäste,

    fasten Sie auch? Wenn ich das Wort Fas- tenzeit höre, dann denke ich zu allererst an Verzicht: Verzicht auf Schokolade, auf Fleisch, auf Alkohol, Fernsehen oder auf das Internet. Nicht, um mir das Leben schwer zu machen, sondern um neue Freiräume zu entdecken. Auch nicht um ein paar Pfund leichter zu werden, sondern viel mehr, da- mit mir Jesus und meine Freundschaft zu ihm wichtiger wird. Wenn ich mich für die Fastenzeit von einer liebgewonnenen Gewohnheit trenne, dann kann dies zu einer Chance werden, um Jesus in den Alltag zu integrieren. Immer dann, wenn ich an diese Gewohnheit denke, ver- suche ich diese Zeit mit einem Gedanken an Jesus zu füllen. Durch das Fasten bekom- men wir einen neuen Blick auf unser Leben, oft auch auf das, was wirklich wichtig ist. Neben dem „Fasten“ ist der zweite Begriff, der mir spontan zu dieser Zeit einfällt, „Mi- sereor“. Der Begriff bezeichnet das große kirchliche Hilfswerk, für das am 5. Fasten- sonntag (28./29. März)  in allen Gottes- diensten gesammelt wird. Mit den Ländern Syrien und Libanon stellt Misereor in der Fastenzeit 2020 eine Region in den Mittel- punkt, die von großer ethnischer, religiöser und kultureller Vielfalt, aber auch von zahl- reichen Konflikten geprägt ist. Allein der seit mehr als acht Jahren andauernde Kon-

    flikt in Syrien hat 500.000 Menschen das Le- ben gekostet. Auf der Suche nach Sicherheit und Zuflucht haben seitdem mehr als sechs Millionen syrische Bürgerinnen und Bürger ihr Land verlassen, 12 Millionen Menschen sind in Syrien auf humanitäre Hilfe ange- wiesen. Die Lebensbedingungen syrischer Flüchtlinge im Libanon wie auch die der libanesischen Bevölkerung werden immer schwieriger. Mit Ihrer Spende für „Misereor“ können Sie genau diesen Menschen helfen. Ich wünsche Ihnen allen eine Zeit, in der Verzicht zum Gewinn wird, und vor allem ein herrliches Osterfest verbunden mit dem festen Glauben an die Auferstehung von Jesus Christus, der für uns gestorben und auferstanden ist.

    Pfarrer Andreas Hartmann

    Glaubensseminar: locker, entspannt und doch ernsthaft

    Die Pfarreiengemeinschaften Bad Wörisho- fen und Türkheim bieten gemeinsam ein Glaubensseminar der besonderen Art für Jung, Alt und Andersdenkende an: locker, entspannt und doch ernsthaft. Der Glau- benskurs „Neu anfangen“ findet ab 15. April an sieben Abenden jeweils mittwochs von 19.30 bis 21.30 Uhr abwechselnd im Pfarr- heim von St. Justina, Schulstr. 10, in Bad Wörishofen (BW) und im Pfarrheim Pater- Rupert-Mayer, Kirchenstr. 6, in Türkheim (T) statt. Referent der Abende wird Leo Tanner, ein Priester aus der Schweiz, sein. Er ist dafür bekannt, dass er seit über 20 Jahren Glau- benskurse entwickelt und durchführt. Das Glaubensseminar „Neu anfangen“ möchte nicht in erster Linie theologisches Wissen vermitteln, sondern den christlichen Glauben erfahrbar machen. In den Treffen gibt es Impulse und Anregungen, wie sich ein befreiender Glaube konkret auf das ei- gene Leben auswirken kann. Zudem ist Zeit für Gespräche, Begegnungen und Fragen.

    Für alle Interessierten

    Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, egal, ob sie am kirchlichen Leben teilneh- men oder nicht, ob sie sich viele Fragen über den Glauben stellen oder nicht, ob sie

    nach Glaubensvertiefung oder neu nach Gott suchen – jeder darf unverbindlich ein- oder mehrmals zum „Schnuppern“ kom- men. Für Material und das Begleitheft ist ein Betrag von 20 Euro erwünscht. Die Kurskos- ten übernehmen die Pfarreien. Freiwilli- ge Kurskostenbeiträge sind willkommen. Eine Anmeldung im Pfarrbüro per Mail an pg.badwoerishofen@bistum-augsburg.de oder telefonisch unter der Nummer 08247/ 2736 ist erwünscht, aber nicht notwendig. Auch eine spontane Teilnahme ist möglich. Pfarrer Leo Tanner wird das Glaubenssemi- nar in folgenden Gottesdiensten vorstellen: Samstag, 28. März um 17 Uhr in St. Justina und 18.30 Uhr in Wiedergeltigen, Sonntag, 29. März um 9 Uhr in Amberg und um 10.15 Uhr in St. Justina. Der Kurs findet an folgen- den Abenden statt: 15. April (BW; Thema: „Gottesbilder zeigen Wirkung“), 22. April (T; Thema: „Glaubenskrisen werden Chancen“), 29. April (BW; Thema: „Jesusbegegnung ermöglicht Neues“), 6. Mai (T; Thema: „Ver- söhnung macht frei“), 13. Mai (BW; Thema: „Leben bekommt Zukunft“), 20. Mai (T; The- ma: „Gottes Geist bewirkt den Neuanfang“) und am 27. Mai (BW; Thema: „Ein Blick nach vorn – Wie weiter?“).

  • Was wäre Bad Wörishofen ohne Pfarrer Se- bastian Kneipp? Kaum ein anderer Ort dürfte in diesem Ausmaß von einer einzigen Person geprägt sein. Pfarrer Kneipp selbst verband am Ende seines Lebens sein Vermächtnis mit einem Auftrag: „Ich will, dass Wörishofen die Pflegestätte meiner Heilmethode bleibe. Hal- tet meine Lehre rein!“ Bis ins 21. Jahrhundert hinein verfügt Bad Wörishofen, die Wiege der Kneipp-Kur, über eine hohe Kneippkompe- tenz. In unserer Serie stellen wir Wörishofer Persönlichkeiten vor, die das Kneippsche Erbe pflegen.

    Sie sind so etwas wie eine Visitenkarte für Bad Wörishofen: die acht Gästeführerinnen, die allen Interessierten jeden Montag die

    Geschichte der Stadt und das Leben Pfarrer Kneipps näherbringen. Eine von ihnen ist Karin Bendlin, die zudem auch im Kneipp- Museum tätig ist. Sie ist in Bad Wörisho- fen aufgewachsen und schon früh mit der Kneippschen Lehre in Berührung gekom- men. Gerne erinnert sie sich ans gemein- same Wassertreten mit ihrem Vater an der Kneippanlage Mühlbach an der Hartentha- ler Straße. „Gesundheit war immer ein gro- ßes Thema für mich,“ erzählt Karin Bendlin, und das hat wohl auch ihre Berufswahl be- einflusst. Einen reinen Bürojob hätte sie sich nicht vorstellen können. Während ihrer Ausbildung zur Pharmazeu- tisch-Technischen Assistentin befasste sie sich unter anderem intensiv mit der Phyto-

    therapie – der Lehre von den Heilkräutern. Wie einst Pfarrer Kneipp legte auch sie sich ein Herbarium an und streifte dafür eine ganze Saison lang durch die Wiesen und Wälder rund um Bad Wörishofen, stets auf der Suche nach heilkräftigen Pflanzen. Die- se wurden sorgfältig gepresst, dann auf Din-A4-Bögen aufgeklebt und mit Namen, Fundort und Datum versehen. Die Idee, den dicken Ordner zeitweise dem Museum zur Verfügung zu stellen, hat Ka- rin Bendlin schnell wieder verworfen: „Eine Archivarin hat mir davon dringend abgera- ten, denn die gepressten Pflanzen sind zu lichtempfindlich.“ Obwohl ohne Lichtein- fluss gelagert, sind die Farben nach mehr als drei Jahrzehnten leider schon verblasst. Aus diesem Grund ist auch Pfarrer Kneipps Herbarium im Kneipp-Musem in geschlos- senem Zustand ausgestellt und lediglich eine Beispielseite wird gezeigt. Die Kräuterheilkunde sollte Karin Bendlin nicht mehr loslassen. Sie war unter anderem auch in der Bad Wörishofer Firma Dronania tätig, einem Unternehmen, das auf Sanitäts- rat Dr. med. Franz Kleinschrod zurückgeht. Er hatte vor rund 100 Jahren dem Firmen- gründer Theodor Droste die Lizenz erteilt, seine mit Sebastian Kneipp entwickelten Kräuterrezepturen zur Herstellung pflanzli- cher Arzneimittel zu nutzen. Nach der Geburt des ersten Kindes bot der stellvertretende Kurdirektor Werner Büchele

    Karin Bendlin an, die beiden Gästeführe- rinnen Maria Roll und Katharina Küster zu unterstützen. Damals fanden die Führun- gen im 14-tägigen Rhythmus statt. „Im Lauf der Jahre haben wir das Repertoire immens erweitert,“ erläutert Karin Bendlin, die sich mittlerweile zur Kneipp-Mentorin und zur Kneipp-Gesundheitstrainerin (SKA) weiter- gebildet hat.

    Einmal begegnete ihr ein besonderer Kneippianer

    „Stadtführungen gibt es jetzt wöchentlich, und für Gruppen sind verschiedene The- menführungen oder auch Vorträge buch- bar.“ Aufgrund ihrer beruflichen Vorbildung übernimmt Karin Bendlin die Kräuterführun- gen. Die verschiedenen Angebote werden gut angenommen. Dabei zeigen sich man- che Gäste überrascht, dass Bad Wörishofen weit mehr zu bieten hat, als sie vermutet hatten. Vor allem Pfarrer Kneipps Leben und der ganzheitliche Behandlungsansatz begeistert die Menschen. Andere sind mit der Kneippschen Lehre durchaus vertraut und zeigen das auch. Dabei erinnert sich Ka- rin Bendlin speziell an einen Herrn: „Das war ein richtiger Kneippianer, der hat die ganze Stadtführung barfuß absolviert – im Spät- herbst! Dafür habe ich ihn sehr bewundert.“

    Daniela Hölzle

    Kneipp-Tipp:

    „Waschen Sie täglich morgens den Oberkörper mit einem Leinen- tuch kalt ab. Geben Sie dazu einen Schuss Apfelessig ins Wasser.“ (Karin Bentlin)

    Auf Pfarrer Kneipps Spuren durch Bad Wörishofen

    Die Kräuterheilkunde ist das Spezialgebiet der Gästeführerin Karin Bendlin

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  • Wir beten im März mit dem Papst:

    Wir beten dafür, dass die Kirche in China an ihrer Treue zum Evangelium festhält und immer mehr zusammenwächst.

    Zu unserem Titelbild: Speisenweihe

    Sie gehört zu den beliebten Osterbräuchen: die Weihe von Speisen in der Osternacht und am Ostersonntag. Die Speisen werden während der Messe gesegnet. Damit wird