Plus Nr. 03 vom 25/03/2015

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Transcript of Plus Nr. 03 vom 25/03/2015

  • Frohe Ostern!

    B O Z E N S TA D T U N D L A N D

    B E Z I R K S Z E I T U N G

    NR. 3 - Mrz 2015 - I.P. monatlich

    Lesen Sie uns auch online:www.bezirksmedien. it

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  • 3Liebe Leserinnen, liebe Leser,

    der Frhling ist mittlerweile ins Land gezogen, die Temperaturen steigen stetig an und vielen von uns wird dabei warm ums Herz. Licht und Wrme sind eine gute Medizin gegen Depressionen, worunter in unserem schnen Land so viele Menschen leiden. Eigentlich schwer zu verste-hen, denn, zumindest von auen gesehen, geht es uns ja relativ gut. Schon gar, wenn wir das groe Elend in der Welt betrachten, den immen-sen Flchtlingsstrom und die irren Taten fanatischer Kmpfer. Hier se-hen wir wieder einmal. wie sich die Geschichte im Laufe der Zeit wieder-holt. Von Vlkerwanderungen berich-tet schon das Alte Testament. Immer waren Menschen unterwegs auf der Suche nach besseren Lebensbedin-gungen. Das ist verstndlich, aber leider sind Fremde nicht berall willkommen. Teils liegt es an ihnen selbst, teils auch an uns. Es ist unser gutes Recht, unsere Kultur und un-ser Brauchtum zu bewahren. Es ist falsche Rcksicht, wenn wir um des Friedens willen auf alte Traditionen und Symbole verzichten.

    TITEL-THEMAFrohe Ostern Seiten 46

    EIN GUTER TIPP 7

    LOKALES 9-19

    KUNST&KULTUR 22-23

    PORTRAIT 25

    BUERINNEN 26

    SPEZIAL RAD 27-29

    KINDER 34

    SPORT 3537

    VERANSTALTUNGEN 38

    INHALT

    TITEL-THEMASeiten 46

    Kunst & KulturSeiten 22-23

    SportSeiten 35-37

    Verzichten knnen wir gerne auf Streit in unserem Volk. Es ist ein unwrdiges Schauspiel, wenn altge-diente Volksvertreter - ob angesta-chelt oder selbst aktiv - gegen die neue Art der politischen Verhandlun-gen wettern. Der Rat der Alten ist sicher wertvoll. Die Zeiten ndern sich jedoch und diese Vernderun-gen knnen wir nicht aufhalten. Ver-trauen wir doch den neuen Krften und gnnen ihnen Erfolge. Gestehen wir ihnen das Glas stets halbvoll zu, nicht immer halb leer. Mge das kommende Osterfest ein Fest des Friedens und der Freude fr uns alle werden!

    Schreiben Sie uns, was Sie schon immer gerne sagen wollten, was Sie in Ihrer Umgebung strt, aber auch, was Ihnen besonders gut gefllt. Verbringen Sie eine gute Zeit und freuen Sie sich des Lebens. Es ist es wert, meint

    Ihr Walter J. Werth wjw@bezirksmedien.it

    geschrieben am 20. Mrz 2015

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  • 4SDTIROL - Ostern ist mit Pfingsten das lteste Fest der Christenheit. Es hat seinen Ursprung im jdi-schen Passahfest. Entgegen der weit verbreiteten, von unserer Konsumgesellschaft verstrkten Meinung, dass das Weihnachtsfest das zentrale Thema des Kirchenjahres sei, stellt das Osterfest den wichtigsten Termin der Christen im Laufe des Jahres dar. Seit dem Konzil von Niza (325), das einen Osterfest-streit um den Ostertermin zwischen Ost- und Westkirche beilegte, wird der Ostersonntag am ersten Sonntag nach dem Frhlingsvollmond gefeiert.

    Frohe Ostern!

    Ostern gehrt zu den Festen, deren Datum jedes Jahr anders ist. Der Oster-Sonntag ist der erste Sonntag nach dem ersten Vollmond im Frhling (21. Mrz). Die Vollmondregel garantiert auerdem, dass es am Karfreitag nie mehr eine Sonnenfinsternis geben kann, wie damals, am Todestag Jesu Christi. Fast alle christlichen Feiertage werden vom Sonntag aus berechnet. In entsprechendem Abstand zum Os-tersonntag folgen so Christi Himmel-fahrt (+39 Tage), Pfingsten (+49 Tage) und Fronleichnam (+60 Tage).ber den Ursprung des deutschen Wortes Ostern gibt es verschiedene Deutungen. Whrend in den meisten Sprachen der Welt (ital. pasqua, span. pascua, franz. paques) der Name des Osterfestes von Pascha hergeleitet wird, gibt es ber den Ursprung des

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    deutschen Wortes Ostern verschiedene Deutungen. Dass sich das Wort Ostern von der englischen Friedensgttin Ostara ableitet, wird inzwischen von vielen Forschern angezweifelt. Andere Wissenschaftler verweisen auf Ostern (Aufgang der Sonne) oder auf das mittelhochdeutsche Urstnd (=Auf-erstehung) als mgliche Erklrung fr die Bedeutung des Wortes. Neuere Deutungen leiten die Bezeichnung Ostern von der christlichen Bezeich-nung hebdomada in albis (Woche in weien Kleidern) ab. Dabei habe man das in albis als Plural von alba (lat.: Morgenrte) betrachtet und mit dem althochdeutschen eostarun bersetzt. Die rmische Liturgie und die romanischen Sprachen sowie das Niederdeutsche, Hollndische, Norwe-gische und Dnische nennen Ostern

    nach dem aramischen Namen des zugrundeliegenden Passahfestes. Das jdische Passah (vom Hebrischen pessach) bedeutet soviel wie Vor-bergang, Durchzug und erinnert an Gottes Grotaten beim Auszug des Volkes Israel aus gypten.

    OSTEREIERSchon im 9. Jahrhundert wurden in Rom Eier gesegnet. Das Ei ist ein ur-altes Fruchtbarkeitssymbol, Ursymbol des Lebens, des Seins und Werdens. Die Tradition des Verschenkens von bunten Eiern lsst sich bis in die Zeit der gyptischen Pharaone (5000 v. Chr.) zurckverfolgen. Seit dem 16. Jahrhundert wird der Begriff Osterei im heutigen Sinne verwendet und verzierte Ostereier werden erstmals 1615 erwhnt.

    TITEL

  • 5OSTERHASEDer Hase taucht bereits in der gyp-tischen Mythologie als Symbol der Fruchtbarkeit auf. Die Vorstellung vom Hasen als sterlicher Eierbrin-ger ist in Deutschland zum ersten Mal im 17. Jahrhundert belegt. In Byzanz soll er im Mittelalter sogar ein Zeichen fr Christus gewesen sein. In der Annahme, der Hase schlafe mit offenen Augen, verglich man ihn mit dem Auferstandenen, der nicht im Tod entschlafen war.

    EIERPECKENHaben die Kinder erst einmal alle Ostereier gefunden, ist das Eier-pecken oder Eierhecken vielerorts noch eine gelebte Tradition. Jeweils zwei Spieler nehmen ein Osterei in die Hand und kicken die Eier mit den Spitzen gegeneinander. Spitze gegen Spitze und Boden gegen Boden, nach diesen Regeln wird auch heute noch gespielt. Wer dabei das Ei des anderen eindrcken kann, gewinnt. Das zerbrochene Ei geht auf den Besitzer des strkeren Eies ber. Aber selbstverstndlich nur, wenn das Ei auch wirklich heil geblieben ist. Mit all seinen Tradi-tionen ist das Osterfest ein ideales Familienfest.

    EIER UND DAS BSE CHOLESTERIN Jeden Tag ein Ei und jeden Tag ein schlechtes Gewissen? Das ist nicht ntig, denn dass Eier den Cholesterin-spiegel gefhrlich erhhen, ist einer jener Irrglauben, die so hartnckig sind wie der Glaube vom Spinat mit seinem Eisengehalt.Eier enthalten zwar viel Choleste-rin, was Herz und Gefe belastet. Aber entscheidend ist, dass Eier sich eben nicht auf den Cholesterinspiegel auswirken.Cholesterin ist ein lebenswichtiger Stoff. Der Organismus stellt ihn selber in groen Mengen her. Kommt dieser Stoff von auen, durch ein krftiges Frhstck etwa, in den Krper, dros-selt der Organismus die Eigenproduk-tion. So bleiben sogar nach ppigem Rhrei-Schinken die Cholesterinwerte im Blut praktisch konstant. Allerdings funktioniert dieser Ausgleich nicht bei jedem Menschen reibungslos. Es kann zur Cholesterinschwemme kommen.Studien haben jedoch gezeigt, dass Hhnereier kaum Einfluss auf den Cholesterinspiegel gewinnen offen-bar bilden die Darmzellen hier eine Art undurchlssigen Filter. Manche Menschen reagieren auf Eier sogar mit sinkenden Werten. Professor Bruce Griffin von der University of Surrey: Es gibt keinen Nachweis, dass sich hufiger Eierverzehr schlecht auf die Herzgesundheit auswirkt. Eier sind gesund, haben viel Vitamin D, B und K, Mineralstoffe und Jod das alles habe jeder Krper zwingend ntig. Auerdem finde sich reichlich Eiwei im Ei das mache satt und helfe den Schlankheitsbewussten.

    Wichtig dabei ist auerdem zu wis-sen, dass Eier von Freilandhhnern deutlich mehr wertvolle Omega-3 Fettsuren enthalten, als Eier von Legebatterie-Hhnern. unterstreicht Klaus Lantschner, Bauer vom Eggerhof in Aldein. Auf 1.200 m Meereshhe werden am Hof ca. 3.800 Legehennen gehalten, deren Eier in ganz Sdtirol verkauft werden. Glcklich sind die Legehennen am Eggerhof allemal:Die Freilandhaltung ist die alterna-

    tivste und natrlichste Haltungsformfr Hhner um stressfrei gesunde Eier produzieren zu knnen. Die Hhnerhaben im Freien gengend Auslauf und Bewegung, im Sandauslauf rei-nigen sich die Tiere das Gefieder. Der Stall ist mit Stroh zum Scharren eingestreut. Die Futtermischung ist rein pflanzlich zusammengesetzt, aus Mais, Soja, Weizen, Vitaminen und Spurenelementen.

    TITEL

    Guat & Gsund!Eier aus Freilandhaltung von Natur aus Gut

    www.eggerhof.it

    Bozen - Obstplatz Nr. 6 - Tel. 0471 975 535 info@feinkostegger.it

    Eigene Herstellung von Speck Rucherspezialitten und Wurstwaren Delikatessen Kitz und Osterlamm

    ffnungszeiten: 819 Uhr durchgehend

    GROSSE AUSWAHL

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    hausgemachten Kren

    Osterbrot und Fochaz, Hase und Henne

  • 6TITEL

    Roberta Agosti, Bozen Fr mich ist es vor allem ein re-ligises Fest, das im Kreise der Familie begangen