PR und Fundraising f¼r Nonprofit Organisationen

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    05-Dec-2014
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Seminar gehalten an der privaten Hochschule Campus M21 in München. Thema PR und Fundraising für NPOs.

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  • 1. >Angewandte Medien / Sportkonomie/Kampagnen< Dozent(in): Stephan Ley Datum: 9.12.11WS 11/12 Angewandte Medien/Sportkonomie/Kampagnen Stephan Ley 1
  • 2. PR und Fundraising fr NPOs Seminarberblick Freitag 1. NPOs u. Dritter Sektor Aufgaben und Funktionen 2. Kommunikationstheorien 3. Public Relations fr NPOs 4. Fallstudie 1: Aktion Deutschland hilft Seminarberblick Montag 1. Gruppen-Prsentation der Fallstudie 1 2. Fundraising fr NPOs 3. Fallstudie 2: Alfons-Fleischmann-VereinWS 11/12 Angewandte Medien/Sportkonomie/Kampagnen Stephan Ley 2
  • 3. Inhaltsberblick 1. NPOs und der Dritte Sektor 2. Kommunikationstheorien 3. Public Relations fr NPOs 4. FallstudieWS 11/12 Angewandte Medien/Sportkonomie/Kampagnen Stephan Ley 3
  • 4. 1. NPOs und Dritter Sektor Aufgaben und Funktionen
  • 5. Der Dritte Sektor (1)Definition Der dritte Sektor dient zur Bezeichnung eines Bereichs, der durch die Pole Markt, Staat und Gemeinschaft bzw. Familie begrenzt wird. Der Dritte Sektor ist durch eine Mischung aus den Regulationsmechanismen Vorsorge, Frsorge, Vertrag und Solidaritt charakterisiert. Den Dritten Sektor besteht aus Organisationen die einem eigenem Steuerungsmodus folgen, der von denen im Konkurrenzsektor Markt und Staat unterscheidet. Der Dritte Sektor zeichnet sich durch konomische, politische und gesellschaftlich-integrative Funktionen aus.Definition nach E. Priller u. A. Zimmer in: Fundraising Akademie (Hg.): Fundraising, S. 57WS 11/12 Angewandte Medien/Sportkonomie/Kampagnen Stephan Ley 5
  • 6. Der Dritte Sektor (2) Aufgaben Dienstleistungserstellung Bndelung u. Artikulation von Interessen Gesellschaftliche und politische Sozialisation Organisationsformen Stiftung Verein Genossenschaft Gemeinntzige GmbH Entwicklung u. Perspektiven Gesundheitswesen: Exit-Option durch Kommerzialisierung Alternativkonzern/Moralunternehmen Lokale Vereine Binnenperspektive WS 11/12 Angewandte Medien/Sportkonomie/Kampagnen Stephan Ley 6
  • 7. Spendenmarkt in Deutschland (1) Spendeneinnahmen: 2,28 Mrd. Euro (+ 8,8%) Gemeinntzige Organisationen: 240.000-280.000 Organisationen, die Fundraising betreiben: 20.000 Alter des grten Spender-Segments: 60 Jahre plus Spendenquote: 21 % Durchschnittliche Spendenhhe: knapp 28 Euro Spendenzweck: ca. 80% aller Spenden fr humanitre Projekte Anteil der Neuspender: 31,8% von insg. 13,42 Mio. SpendernWS 11/12 Angewandte Medien/Sportkonomie/Kampagnen Stephan Ley 7
  • 8. Spendenmarkt in Deutschland (2)WS 11/12 Angewandte Medien/Sportkonomie/Kampagnen Stephan Ley 8
  • 9. Non Profit Organisation Abkrzung fr Non-Profit-Organisation = gemeinntzige Organisation Rechtsformen: eingetragener Verein, gGmbh, Stiftung Unter einer NPO versteht man gemeinntzige Organisationen, die in Ergnzung zu Staat und Markt bestimmte Zwecke der Bedarfsdeckung, Frderung oder Interessenvertretung bzw. Beeinflussung (Sachzieldominanz) fr ihre Mitglieder (Selbsthilfe) oder Dritte wahrnehmen. Sie verfolgen keine wirtschaftlichen Gewinnziele, sondern dienen gemeinntzigen sozialen, kulturellen oder wissenschaftlichen Zielen.WS 11/12 Angewandte Medien/Sportkonomie/Kampagnen Stephan Ley 9
  • 10. Was ist Fundraising Fundraising ist die systematische Analyse, Planung, Durchfhrung und Kontrolle smtlicher Aktivitten, welche darauf abzielen, alle bentigten Ressourcen (Geld-, Sach- u. Dienstleistungen) durch eine konsequente Ausrichtung an den Bedrfnissen der Ressourcenbereitsteller ohne markadquate materielle Gegenleistung zu beschaffen.(Michael Urselmann, 2007)WS 11/12 Angewandte Medien/Sportkonomie/Kampagnen Stephan Ley 10
  • 11. und im Gegensatz dazu Sponsoring? Sponsoring bedeutet die Planung, Organisation, Durchfhrung und Kontrolle smtlicher Aktivitten, die mit der Bereitstellung von Geld- und Sachmitteln oder Dienstleistungen durch Unternehmen fr Personen und Organisationen im sportlichen, kulturellen oder sozialen Bereich zur Erreichung unternehmerischer Marketing- und Kommunikationsziele verbunden sind.(Manfred Bruhn, 2002)WS 11/12 Angewandte Medien/Sportkonomie/Kampagnen Stephan Ley 11
  • 12. Abgrenzung Sponsoring u. Fundraising Fundraising unterscheidet sich im Gegensatz zum Sponsoring dadurch, dass der Spender keine marktadquate Gegenleistung erbracht wird. Sponsoring ist im Gegensatz dazu ein Geschft, in dem den Leistungen des Sponsors (Geld, Sachmittel, Know how) ein Imagetransfer und Kommunikationsleistungen des Gesponserten gegenber steht. Sponsoring ist ein Instrument der Kommunikationspolitik von Unternehmen Sponsoring ist fr NPOs neben dem Fundraising eine Mglichkeit der Ressourcenbeschaffung WS 11/12 Angewandte Medien/Sportkonomie/Kampagnen Stephan Ley 12
  • 13. 2. Kommunikationstheorien Eine Auswahl
  • 14. Inhaltsbersicht1. Was sind Kommunikationstheorien?2. Was ist Kommunikation?3. Ausgewhlte Kommunikationstheorien4. Funktion der Massenmedien5. NachrichtenfaktorenWS 11/12 Angewandte Medien/Sportkonomie/Kampagnen Stephan Ley 14
  • 15. 1.Was sind Kommunikationstheorien?Als Kommunikationsmodell oder Kommunikationstheoriebezeichnet man wissenschaftliche Erklrungsversuche zurBeschreibung von Kommunikation bzw. Kommunikationsprozessen.Diese theoretischen Anstze sollen in der Kommunikations- undMedienwissenschaft erklren, was Kommunikation ist und wie siefunktioniert, und in Form von Modellen verallgemeinerbare undtheoretische Zusammenhnge des Massenkommunikationsprozesseserkennbar machen.WS 11/12 Angewandte Medien/Sportkonomie/Kampagnen Stephan Ley 15
  • 16. 2. Was ist Kommunikation? (1)WS 11/12 Angewandte Medien/Sportkonomie/Kampagnen Stephan Ley 16
  • 17. 2. Was ist Kommunikation? (2) Kommunikation aus dem Lateinischen -In Beziehung mit anderen Menschen sein Lat. Communicatio = Verbindung/Mitteilung , sein in Beziehung zu Kommunikation ist die wichtigste Form sozialer Interaktion, es ist ein Prozess der Informationsbertragung Komponenten der Informationsbertragung (=Kommunikationsprozess) Kommunikator = Sender Kommunikant = Empfnger (beide wirken einseitig oder wechselseitig aufeinander ein) Interaktion (Austausch) Verarbeitung des Kommunizierten (Metakommunikation)WS 11/12 Angewandte Medien/Sportkonomie/Kampagnen Stephan Ley 17
  • 18. 2. Was ist Kommunikation? (3)Was wird kommuniziert? Informationen/ Nachrichten/ Botschaften Wissen und Knnen Themen Gefhle Meinungen/ Einstellungen/ BewertungenWas ist das Medium? Mit Hilfe von Kommunikationsmitteln, wie: - Sprachlichen Zeichen (Sprache, Schrift) - Nicht-sprachlichen Zeichen (Gebrden, Gestik, Mimik, Kunstwerke, Symbole)WS 11/12 Angewandte Medien/Sportkonomie/Kampagnen Stephan Ley 18
  • 19. 2. Was ist Kommunikation? (4) Untersche