Praxiswissen Controlling  · PDF file Controlling und Funktionen der Controller...

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    04-Nov-2020
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  • Andreas Preißner

    Grundlagen Werkzeuge Anwendungen

    Praxiswissen Controlling

    6. Auflage

  • Preißner Praxiswissen Controlling

  • Andreas Preißner

    Praxiswissen Controlling Grundlagen – Werkzeuge – Anwendungen

    6. überarbeitete Neuauflage

  • Die Wiedergabe von Gebrauchsnamen, Handelsnamen, Warenbezeichnungen usw. in diesem Buch berechtigt auch ohne besondere Kennzeichnung nicht zu der Annahme, dass solche Namen im Sinne der Warenzeichen- und Markenschutzgesetzgebung als frei zu betrachten wären und daher von jedermann benutzt werden dürften.

    Bibliografische Information Der Deutschen Nationalbibliothek Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über abrufbar.

    Dieses Werk ist urheberrechtlich geschützt. Alle Rechte, auch die der Übersetzung, des Nachdrucks und der Vervielfältigung des Buches, oder Teilen daraus, vorbehalten. Kein Teil des Werkes darf ohne schriftliche Genehmigung des Verlages in irgendeiner Form (Fotokopie, Mikrofilm oder ein anderes Verfahren), auch nicht für Zwecke der Unterrichtsgestaltung, reproduziert oder unter Verwendung elektronischer Systeme verarbeitet, vervielfältigt oder verbreitet werden.

    © 2010 Carl Hanser Verlag München www.hanser.de Lektorat: Lisa Hoffmann-Bäuml Herstellung: Ursula Barche Umschlaggestaltung: Keitel & Knoch GbR, München Druck und Bindung: Kösel, Krugzell Printed in Germany

    ISBN 978-3-446-41712-0

  • Vorwort zur sechsten Auflage

    Controlling löst heute ganz unterschiedliche Reaktionen aus. Nicht selten wird es als langweiliges Fachgebiet angesehen, in dem mit einer unüberschaubaren Menge von Zahlen jongliert wird, unter denen sich kaum jemand etwas vorstellen kann. Oftmals ist Controlling auch eine Art Schreckgespenst, weil es mit abgelehnten Investitions- anträgen und schmerzlichen Kostensenkungsmaßnahmen verbunden wird. Beide Sichtweisen sind übertrieben, wenn auch nicht ganz verkehrt.

    Der Blick auf die Stellenangebote und in die Gehaltsstatistiken überzeugt aber viele Zweifler, dass Controlling ein geschätzter und wertvoller Funktionsbereich in Un- ternehmen ist. Während in der Vergangenheit überwiegend Industrieunternehmen Controllingverfahren einsetzten, findet man sie heute in wachsendem Maße auch im Gesundheitswesen und in der öffentlichen Verwaltung.

    Dabei zeigt sich, dass die Instrumente in unterschiedlichsten Anwendungszusam- menhängen einsetzbar sind und es oft nur auf die Menschen ankommt, die damit arbeiten. Insofern kommt es stark auf den Geist„ des Controlling an, auf die Be- reitschaft, mit Controlling zu arbeiten und es nicht als Druckmittel der Geschäfts- führung zu sehen.

    Im Rahmen der Controllingfunktion müssen nichtsdestotrotz manchmal unbeliebte Entscheidungen getroffen und auch Zahlenberge verarbeitet werden. Controller zeichnen sich jedoch dadurch aus, dass sie mit diesen Zahlenbergen zurechtkom- men, sich die relevanten Informationen heraussuchen und daraus die richtigen Schlüsse ziehen. Am Ende kommt es gelegentlich auch zu Entscheidungen, die nicht jeden Mitarbeiter erfreuen, aber das Unternehmen sichern und den Erfolg steigern helfen.

    Dieses Buch folgt dem Leitbild des Controllers als internem Berater. Es behan- delt seinen Instrumentenkasten, das heißt die von ihm in der täglichen Praxis einzu- setzenden Verfahren. Er kann damit in allen wesentlichen Entscheidungsbereichen die erforderliche Unterstützung liefern. Dazu gehören nicht nur das berühmte number crunching, sondern auch kreative Ideen für die Strategieentwicklung und ein tief gehendes Verständnis für die Auswirkungen von Entscheidungen.

    Die Forderungen nach einem Controlling und die Anforderungen an das Control- ling wachsen kontinuierlich. Viele Unternehmen befinden sich in einem Effizienz- wettbewerb, in dem die Kostenseite eine zentrale Rolle spielt und fundierte Informa-

  • VI Vorwort zur sechsten Auflage

    tionen über die Erfolgssituation erforderlich sind. Beispielsweise verlangen Banken heute oft Informationen aus dem Controllingbereich, um die Kreditvergabe auf einer fundierten Basis vornehmen zu können. Die Unternehmen müssen als Kredit- nehmer ein umfassendes Controlling vorweisen, um eine zutreffende Risikoschät- zung zu ermöglichen. Ohne Controlling sieht es in dieser Hinsicht schnell düster aus.

    Das Buch ist für Einsteiger in das Controlling geschrieben, gerade auch, wenn sie über keine betriebswirtschaftliche Ausbildung verfügen. Vorkenntnisse aus dem Controllingbereich sind für das Verständnis der in diesem Buch dargestellten Ver- fahren nicht erforderlich, die relevanten Rechen- und Entscheidungstechniken wer- den jeweils erläutert. Es orientiert sich an den Anforderungen der Unternehmen an Controller. Weiterhin kann es als konzentrierte Prüfungsvorbereitung beispielswei- se im Rahmen von Fort- und Weiterbildungslehrgängen oder im Bachelor-Studium eingesetzt werden. Die vielen Zahlenbeispiele sollen dazu anleiten, die Verfahren kurzfristig in der Praxis einzusetzen.

    Für die sechste Auflage wurden wieder umfangreiche Überarbeitungen vorgenom- men. Es ist durchaus erstaunlich, was sich im Controlling in den letzten Jahren getan hat. Vor allem die Veränderungen im Bereich der Rechnungslegung hinterlas- sen ihre Spuren. Die Wirtschaftskrise lässt die in vielen börsennotierten Unterneh- men mit aller Macht praktizierte Wertorientierung in einem anderen Licht erschei- nen. Das Deutsche Institut für Normung veröffentlicht eine Spezifikation für ein gutes„ Controlling. Unternehmen sehen sich erhöhten Transparenzanforderungen

    gegenüber und müssen ihre Controllingsysteme darauf ausrichten. In immer mehr Funktionsbereichen wird Controlling eingesetzt, nicht nur Kundenbeziehungen werden durchleuchtet, auch die IT muss nun Zahlen bekennen.

    Weiterhin wurden einige Beispiele erneuert und vereinfacht, wurde der eine oder andere Fehler korrigiert und wurden verschiedene Ergänzungen vorgenommen, weil sie für die Praxis oder Prüfungen relevant sind. Neu dabei sind u. a. Praxisbeispiele zum Aufbau des Controlling, ein Beispiel zur Durchführung der Abgrenzungsrech- nung, die Berechnung kalkulatorischer Kosten, Kalkulation im Handel, finanzwirt- schaftliche Erfolgsrechnungen, Umsatz- und Deckungsbeitragsstrukturanalysen, Finanzplanung, Rating und IT-Controlling.

    Ich hoffe, dass es trotz aller zwischenzeitlich vorgenommenen Erweiterungen immer noch ein kompaktes Buch ist, mit dem Sie schnell die Antwort auf Ihre Fragen fin- den. Wenn Sie Anregungen haben, nehmen Sie bitte mit mir per Mail Kontakt auf unter: [email protected]

    Andreas Preißner

  • Inhalt

    Vorwort zur sechsten Auflage ......................................................................................................... V

    1 Einführung in das Controlling ............................................................................................. 1

    1.1 Controlling in der Öffentlichkeit ................................................................................... 1 1.2 Aufgabenspektrum von Controllern und Controlling ............................................. 2 1.3 Organisation des Controlling ........................................................................................ 15 1.4 Entwicklung des Controlling ......................................................................................... 19 1.5 Notwendige Abgrenzungen zwischen Controlling und anderen Fachgebieten . 25 1.6 Finanz- oder Controllingdaten? ...................................................................................... 27 1.7 Der Plan des Buches .......................................................................................................... 31

    2 Strategische Planung ............................................................................................................... 33

    2.1 Grundlagen der Planung ................................................................................................. 33 2.2 Elemente der strategischen Analyse .............................................................................. 43 2.2.1 Erfahrungskurven/-effekte ..................................................................................... 43 2.2.2 Portfoliotechnik ...................................................................................................... 44 2.2.3 Lebenszyklusanalyse ............................................................................................... 50 2.2.4 Wertschöpfungsanalyse ......................................................................................... 52 2.2.5 Technologieposition ............................................................................................... 57 2.2.6 Wettbewerbsintensitätsanalyse ............................................................................. 59 2.3 Entwicklung von Strategien ............................................................................................ 60 2.3.1 Wachstums- bzw. Produkt/Markt-Strategien ................................................... 60 2.3.2 Wettbewerbsstrategien ............................................................................................ 62 2.3.3 Supply-Chain-Strategie ............................................................................................ 63 2.3.4 Zeitbasierte Strategien .......................................................................................