Programm Jüdisches Museum - Sommer/ Herbst

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    24-Mar-2016
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Juden 45/90 Der zweite Teil Ausstellungsreihe im Jüdischen Museum München: Von Ganz weit weg – Einwanderer aus der ehemaligen Sowjetunion

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  • 120606_JMM_Cover_Flyer.indd 2 06.06.12 14:44

    Jdisches MuseuM

    MnchenJewish MuseuM Munich

    4590 Juden

    soMMer_herbst

    suMMer_AutuMn 2012

    Von ganz weit weg Einwanderer aus der ehemaligen Sowjetunion

    11. Juli 2012 bis 27. Januar 2013

    ffnungszeiten

    Dienstag > sonntag 10 18 uhr

    schlietage:

    Rosch Haschana (neujahrsfest)

    am 18. september 2012

    Jom Kippur (Vershnungstag)

    am 26. september 2012

    e intRittspReise

    erwachsene: 6

    ermigt: 3freier eintritt fr Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren

    Barrierefreier zugang zu den Ausstellungsflchen.

    VeRKeHRsAnBinDungu / s Marienplatzu 1/2/3/6 sendlinger tor

    Bus 152 st.-Jakobs-platz

    Opening HOuRs

    tuesday > sunday 10am6pm

    Closing times:

    Rosh Hashanah

    september 18, 2012

    Yom Kippur

    september 26, 2012

    ADMissiOn pRiCes

    Regular: 6Reduced: 3free for children and young people

    up to the age of 18

    All public areas of the Museum are wheelchair accessible.

    tRAnspORt DiReCtiOnsu / s Marienplatzu 1/2/3/6 sendlinger torBus 152 st.-Jakobs-platz

    JDisCHes MuseuM MnCHen | JewisH MuseuM MuniCHst.-Jakobs-platz 16, 80331 Mnchen | tel. +49-89-233-96096juedisches.museum@muenchen.de | www.juedisches-museum-muenchen.de

    ein Museum der Landeshauptstadt Mnchen

    Sendli

    ngers

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    Blume

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    Blumenstrae

    Sonn

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    Klosterhofstr.

    Rinde

    rmark

    tKaungerstrae

    Rosental

    Corneliusstr.

    Frauen-strae

    SendlingerTor

    Schrannenhalle

    KarlsplatzStachus

    Marienplatz

    Viktualien-markt

    Prlat

    -Zistl

    -Stra

    eSankt-Jakobs-

    Platz

    TAXI

    Synagoge

    Gemeinde-

    zentrum

    Stadtmuseum

  • teMpORARY exHiBitiOn

    Jews 45/90A two-part exhibition series at the Jewish Museum Munich

    From Far Far awayImmIgrants From the Former sovIet UnIonJuLY 11, 2012 tHROugH JAnuARY 27, 2013

    The exhibition series Jews 45/90 highlights personal histories that began in Eastern Europe and found their continuation in Munich. The second part is devoted to stories associated with the migration of Jews from the Soviet Union and its successor states. On January 9, 1991, the first Conference of Ministers-President after the Reunification of Germany resolved to admit Russian-speaking Jews as so-called quota refugees on the basis of the resolution on measures for refugees admitted as part of humanitarian aid programs. Politicians and the media welcomed the influx of newcomers to Germany from the Soviet Union and its successor states initially in euphoric terms. Since then, more than 200,000 Russian-speaking immigrants have arrived in Germany. After Berlin and Dsseldorf, Munich is the city with the greatest increase in numbers. Almost 28,000 people have come to Bavaria, of whom more than 10,000 alone live in Munich.

    The exhibition explores the different memories these immigrants have brought with them from their countries of origin. For this purpose, one floor in the Jewish Museum Munich has been transformed into an Eastern European Jewish museum. Immigrants from the Soviet Union and its successor states have heeded our appeal to share the memories they have as Jews from East Europe with the citizens of Munich and to present these to the general public. Most of the 23 objects brought by people now living in Munich from their former homeland have very personal associations. On top of this, all those who have lent objects told us about their migration from the east to the west based on a series of questions on emigration, Judaism, identity and heimat.

    weCHseLAussteLLung

    JUden 45/90Eine zweiteilige Ausstellungsreihe im Jdischen Museum Mnchen

    von ganz weIt weg eInwanderer aUs der ehemalIgen sowJetUnIon 11. JuLi 2012 Bis 27. JAnuAR 2013

    Die Ausstellungsreihe Juden 45/90 beleuchtet geschichten, die in Osteuropa begannen und in Mnchen ihre fortsetzung fanden. Der zweite teil widmet sich der Migrationsgeschichte der jdischen einwanderer aus der sowjetunion und ihren nachfolgestaaten. Am 9. Januar 1991 beschloss die erste gesamtdeutsche Ministerprsidentenkonferenz, die Aufnahme russischsprachiger Juden auf grundlage des gesetzes ber Manahmen fr im Rahmen humanitrer Hilfsaktionen aufgenommener flchtlinge, als so genannte Kontingentflchtlinge. Der zuzug aus der sowjetunion und seinen nachfolgestaaten nach Deutschland wurde anfangs von seiten der politik und der Medien begeistert begrt. seitdem sind mehr als 200.000 russischsprachige einwanderer nach Deutschland gekommen. nach Berlin und Dsseldorf ist Mnchen die stadt mit dem grten zuwachs. fast 28.000 Menschen kamen nach Bayern, davon leben schtzungsweise ber 10.000 allein in Mnchen.

    Die Ausstellung geht der frage nach, welche erinnerungswelten die einwanderer aus ihrem Herkunftsland mitgebracht haben. Das Jdische Museum Mnchen verwandelt sich hierfr auf einer ebene in ein Ost-Jdisches Museum. einwanderer aus der sowjetunion und ihren nachfolgestaaten sind unserem Aufruf gefolgt, ihre osteuropisch-jdischen erinnerungswelten in das gedchtnis der Mnchner stadtgesellschaft einzubringen und der ffentlichkeit vorzustellen. 23 heutige Mnchnerinnen und Mnchner verbanden ein aus der frheren Heimat mitgebrachtes Objekt mit hufig sehr persnlichen erinnerungen. Auerdem gaben alle Objektleihgeber Auskunft zu ihrer Migration von Ost nach west anhand der fragen nach Auswanderung, Jdischsein, identitt und Heimat.

  • Die Dinge und erinnerungen von Riga bis taschkent werden ergnzt durch fragmente der sammlung von Julius genss (18871957) aus tartu, der vor dem zweiten weltkrieg zu den bedeutendsten sammlerpersnlichkeiten estlands gehrte. seine enkeltochter Julia gens war 1991 mit ihrem ehemann noch mit einem touristenvisum nach Berlin und spter nach Mnchen gekommen. sie hatte wenige fragmente der von den nationalsozialisten zerstrten Kunstbibliothek und Kunstsammlung ihres grovaters in ihrem Besitz halten und mit nach Deutschland bringen knnen.

    in der zweiten ebene zeichnet die Ausstellung anhand verschiedener stationen wege der einwanderer in eine neue Heimat nach. Der Migrationsweg aus der sowjetunion und seinen nachfolgestaaten nach Mnchen wird begleitet durch autobiographische texte von der aus sankt petersburg stammenden und seit 1992 in Deutschland lebenden Autorin Lena gorelik.

    KuRAtORinnen: Jutta fleckenstein und piritta Kleiner

    unter Mitwirkung von Lena gorelik szenOgRAfie: chezweitz & partner, Berlin

    Detlef weitz mit Harald niessner und toto B. winarni

    The objects and memories from places such as Riga and Tashkent are supplemented by fragments from the collection of Julius Gens (18871857) from Tartu, one of leading art and book collectors in pre-war Estonia. In 1991, his granddaughter, Julia Gens, together with her husband, travelled to Berlin and later to Munich on a tourist visa. She managed to salvage a few fragments from her grandfathers art library and collection that were destroyed by the Nazis, and bring them with her to Germany.

    On the second floor, the routes undertaken by emigrants to their new homeland are traced in a number of different stations in the exhibition. The migration path to Munich from the Soviet Union and its successor states is accompanied by an autobiographical text written by Lena Gorelik from St. Petersburg, who has been living in Germany since 1992.

    CuRAtORs: Jutta fleckenstein and piritta Kleiner

    in cooperation with Lena gorelik

    sCenOgRApHY: chezweitz & partner, Berlin

    Detlef weitz with Harald niessner and toto B. winarni

  • 10.07.2012 Juden 45/90 Di, 19 uhr von ganz weit weg einwanderer aus der ehemaligen sowjetunion Ausstellungserffnung mit musikalischer Begleitung des

    Mnnerchors der israelitischen Kultusgemeinde Druschba-Chaverut

    19.07.2012 wenn die erinnerung kommt, halt sie festDo, 19 uhr lesung und gesprch mit mirjam Pressler und Uri orleveintritt 8 moderation: Jochanan shelliemermigt 5 Als der 14jhrige berlebende aus dem Konzentrationslager

    Bergen-Belsen, uri Orlev, im frhherbst 1945 in das britisch verwaltete palstina kam, hatte er alles vergessen wollen. er wollte neu anfangen, doch es gelang ihm nicht. ihm wurde die erinnerung zur Heimat, zuweilen auch zum inneren exil. erst durch das gerichtsverfahren gegen Adolf eichmann begriff man in Jerusalem, dass die eindringlichen Jugendromane von uri Orlev den Kern der Vergangenheit des jungen israels enthielten. Dreiig Romane schrieb der 1931 geborene Autor bis heute. internationale Auszeichnungen folgten. Mirjam pressler schrieb mit 40 Jahren ihr erstes Buch. sie begann zu bersetzen, bertrug das tagebuch der Anne frank ins Deutsche, die werke vieler israelischer Autoren, fast alle Bcher von uri Orlev. und schrieb historische Romane, wie nathan und seine Kinder fr den sie 2009 die Corine erhielt. ber den umgang der beiden grundverschiedenen und doch so hnlichen schriftsteller mit ihrer erinnerung geht es an diesem Abend, an dem Jochanan shelliem die fragen stellt.

    eine Veranstaltung der internationalen Jugendbibliothek im Rahmen des white Raven festivals in Kooperation mit dem Jdischen Museum.

    29.07.2012 Juden 45/90so, 11 uhr von ganz weit weg einwanderer aus der sowjetunionteilnahme 6 Kuratorenfhrung durch die Ausstellung mit Jutta fleckenstein zzgl. eintritt

    02.09.2012 europischer tag der Jdischen Kultur so, ab 10 uhr Auch in diesem Jahr machen wir mit beim europischen tag der eintritt frei Jdischen Kultur und bieten fr alle ganztags freien eintritt. Kinder vergngen sich im Bastel-workshop, und die erwachsenen knnen sich in