Programmzeitung Nr. 3 / 2014 - 09-12/2014

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Programmzeitung des Bildungshauses Schloss Großrußbach im Weinviertel, Seminarprogramm September bis Dezember 2014

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  • September bis Dezember 2014

    Programm

    Bildungshaus Schloss Grorubachder Erzdizese Wien

    2114 Grorubach, Schlossbergstrae 8Tel. 02263/66 27, Fax 02263/66 27 43

    bildungshaus.grossrussbach@edw.or.at

    auftrag: BilDung

    achtSamkeit mit menSch unD natur

    WWW.BildunGShauS.cc

    KuRSE SEminaRE TaGunGEn

    SymPoSium: SchPfung Zufall evolution

    Kardinal Christoph Schnborn,Univ. Prof. Dr. Dr. Fritz Steininger,Dr.in Barbara Gereben-Krenn, u.a.

    Sa., 13.9., 10:00 Seite 19

    DaS SelBStwertgefhl iSt ein geSchenk, DaS man

    nicht Zufllig erhltDr.in Boglarka Hadinger

    Do, 23.10., 19:30 Seite 18

    aDvent im kreuZkeller 2014Prlat Dr. Matthias Roch, Mag. Joseph Chudi IbeanuSa., 29.11., 17:00 Seite 8

  • lieBe leSerinnen & leSer! lieBe freunD/innen DeS BilDungShauSeS groSSruSSBach unD lieBe teilnehmer/innen an unSeren veranStaltungen!

    cp-pictures

    inhaltAktuelles aus dem Bildungshaus 3

    Programmbersicht 1617

    Impressum 4Anmelde- und Stornobedingungen 31

    Verein 4Bcherei 5

    Aus dem Vikariat 30

    Spiritualitt 6Theologie, Gesellschaft 8Persnlichkeitsbildung 12Beziehung, Pdagogik 14Umwelt 19Gesundheit 20Tanz 22Kultur, Kreativitt 25

    Nach dem 60-Jahrjubilum unseres Bil-dungshauses im Herbst des Jahres 2013 feiert heuer die Arbeitsgemeinschaft der Bildungshuser sterreich ARGE - ih-ren 60 jhrigen Bestand. Der ARGE ge-hren 20 Bildungshuser in ganz ster-reich an. Unter den Bildungshausleitern, die damals schon die Zusammenarbeit auf dem Bildungssektor fr sehr wich-tig erachteten, war unser damaliger Bil-dungsheimleiter Dr. Martin Stur. Schon 1953 gab es ein Treffen der katholischen Volksbildungsheime so damals ihr Name in St Augustin im Lungau, wo ber die Idee einer Arbeitsgemeinschaft nachgedacht wurde. Den Vorsitz fhr-te damals Dr. Martin Stur, Direktor des Bildungsheimes Ulrichskirchen. Ein Jahr spter, vom 22. bis 24. September 1954,

    hielten dann in Grorubach die Leiter eine Tagung der Arbeitsgemeinschaft der Volksbildungsheime sterreichs ab, um miteinander eine gemeinsame Zu-kunft zu planen. Von dieser Grndungs-versammlung gibt es eine Eintragung in unserem Gstebuch. Im Protokoll der konstituierenden Sitzung lesen wir: Zweck dieser Arbeitsgemeinschaft war der gegenseitige Austausch von Erfahrun-gen in der Bildungsarbeit, die Vertretung der Bildungsheime nach auen (etwa dem Staat gegenber), die Koordination der Bildungsarbeit insgesamt, die Organisati-on und Durchfhrung von Tagungen.1

    Schon damals erkannte man, dass Zu-sammenarbeit, heute wrde man sagen Vernetzung, notwendig ist. Mit Freu-de und Dankbarkeit drfen wir festhal-ten, dass unser erster Direktor Dr. Mar-tin Stur hier Impulse gesetzt hat und von unserem Bildungshaus aus diese Zusammenarbeit vorangetrieben wurde. Zusammenarbeit und Bildung von Netz-werken ist auch heute mehr als je gefor-dert. Fr die Zukunft unseres Bildungs-

    hauses wnsche ich mir daher, dass bei den vielen Teilnehmerinnen und Teil-nehmern an unseren Kursen der Aus- und Weiterbildung diese Gemeinsamkeit untereinander fr die kommende Struk-turreform in der Erzdizese Wien auch zum Tragen kommt. Gemeinsamkeit be-ginnt nicht nur in der Zusammenarbeit der Bildungshuser sterreichweit, son-dern vor allem im Kleinen, in unseren Pfarren und Dekanaten. Mge der Same der Gemeinschaft, der hier im Bildungs-haus gelegt wird, damals war es ster-reichweit, auch heute reichlich wach-sen zum Wohl unserer Kirche in unserer Dizese. In diesem Sinne soll unser Mot-to: Dem Geist Raum geben, erweitert werden zum Geist der Gemeinschaft, einer Gemeinschaft, die hier in unserem Haus beginnt, durch die Gemeinsamkeit des Gebets, des Gesprches und des Ler-nens miteinander. Das wnscht und erbetet Euer

    Dr. Matthias Roch, Geistlicher Assistent

    September Dezember 20142

    eDitorial / inhalt

    Dir. Knittelfelder mit den Leiter/innen bei der 60-Jahr-Feier der ARGE Bildungshuser in Graz

    1 Diplomarbeit Kurt Finger, Wien 1986, BildungshuserBildungsheime in sterreich; S 124

    Sehr geehrte leSerin, Sehr geehrter leSer!

    Wie jedes Jahr liegt auch heuer wieder einmal im Jahr der Programmzeitschrift ein Zahlschein bei. Wir ersuchen Sie, wenn es Ihnen mglich ist, sich als Bezieher/in unseres Programms an den Druckkosten zu beteiligen.

    Wir danken fr Ihre Spende!

    1,45 kostet dem Bildungshaus ein Stck Programmzeitschrift und deren Versand4,35 kostet uns die Programmzeitschrift pro Haushalt fr ein Jahr

    Herzlichen Dank fr Ihre Untersttzung!

  • Die Katholische Aktion hat im Bildungshaus einen neuen Vor-stand fr das Vikariat gewhlt. Wir gratulieren Barbara Mller zur Wiederwahl.

    Die 34. Krippenbauwoche wurde wieder mit einer tollen Aus-stellung und Krippensegnung gefeiert.

    Zur Ausstellungserffnung mit dem Knstler Franz R. Kunz konnten wir auch Prsident a.D. Dr. Franz Fiedler begr-en. Dir. Knittelfelder im Bild mit Helga Zawrel, Dechant Wal-ter Pischtiak, Franz Kunz und Harald Maria Hfinger von der Theodor Kramer Gesellschaft.

    Bei der Priesterjubilarefeier 2014 durften wir Weihbischof DDr. Helmut Krtzl zum goldenen Priesterjubilum gratulieren!

    BlitZlichter

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    aktuelleS auS Dem BilDungShauS SchloSS groSSruSSBach

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    geben

    GeistRaum 60 Jahre BildungshausSchloss Grorubach

    Ccilia Kaltenbck, Franz Knittelfelder, Matthias Roch (Hrsg.): Dem Geist Raum geben. 60 Jahre Bildungshaus Schloss GrorubachEigenverlag, Grorubach 2013.146 Seiten, 21x25,5cmPreis: 19,- (17,- mit Bildungs-hausCard)

    Bestellungen im Bildungshaus Grorubach unter 02263 6627 Versand zuzglich Versandkosten! Weiters erhlt-lich in der Buchhandlung Herder in Wien/Wollzeile, im Vikariatsbro und im Buchlaaden Lehner in Laa/Thaya.

    auSZug auS Dem geiSt (einen konkreten) raum geBen von Dr. kurt finger

    5. Dem Menschen Platz geben Oder: vom Loch im Kse5.1 Da ist zunchst der Kse, ...5.2 ... und dann das BildungshausFr die Frage nach der Funktion des Bildungshauses sind die chemischen Prozesse, die zur Lochbildung im Emmentaler fh-ren, zunchst zu vernachlssigen. Aber die Tatsache, dass der Emmentaler durch die Lcher entscheidend charakterisiert wird, die ist ausschlaggebend (htte der Emmentaler nmlich keine Lcher, schmeckte er hchstens so, dann handelte es sich eventuell um einen Bergkse, nicht aber um einen Emmenta-ler!). Die Lcher also, der Raum, der Bereich, wo es gar kei-nen Kse gibt, macht die das Loch umschlieenden Bereiche zu dem was sie sind einem Emmentaler!Damit ist eine Grundcharakteristik dessen gewonnen, was das Bildungshaus ist: auch dieses bekommt durch Lcher eine un-verkennbare Typik: Bildungsprozesse in einem Bildungshaus erhalten dadurch ihren unverkennbaren Geschmack, dass in ihnen immer wieder zeitliche und rumliche Freizonen ausge-spart werden, in denen Bildung offiziell nicht stattfindet, Pau-sen, Freizeiten und Freirume unterschiedlicher Lnge und Ge-staltung, die vom offiziellen Bildungsgeschehen umschlossen werden und das von diesen Lchern charakterisiert wird. . so entstehen die Freizeiten und Freirume aus den Lern- und Austauschphasen whrend organisierter Bildungsprozesse, die dann in den Phasen des freies Austausches individuell weiter-gefhrt und weiter vergoren werden. Diese Freirume bleiben dabei aber in den Grozusammenhang des Bildungsgesche-hens eingebettet und stellen didaktisch jenen Prozess dar, in dem die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Gehrtes und Erar-beitetes auf ihr Leben und ihre Erfahrungen hin berlegen und individuelle Sichtweisen austauschen.Hufig erfhrt das Thema in der Pause, beim Kaffee, beim Glas Wein abends im Stberl eine existentielle Vertiefung, die we-der plan- noch steuerbar, fr das Lernen in einem Bildungs-haus aber typisch ist. Mehr dazu im Buch Dem Geist Raum geben! (Seite 72)

  • Wenn Sie diese Programmzeitschrift in Hn-den halten, sind wir bald unterwegs in Apu-lien, dem Ziel unserer Vereinsreise.

    Bei unserer GENERALVERSAMMLUNG am Donnerstag, dem 20. November 2014 werden wir - wie bereits Tradition - um 18:00 Uhr mit Prlat Dr. Matthias Roch in der Kapel-

    le des Bildungshauses Eucharistie feiern und um 19:00 Uhr im Anschluss an die Generalversammlung Bilder von unserer Rei-se zeigen. Ich bemhe mich, wieder ein attraktives Rahmenpro-gramm fr diese Generalversammlung zusammen zu stellen.Wir konnten in den letzten Monaten wieder einige Projekte im Bildungshaus untersttzen. Fr einen besseren Ablauf im Spei-sesaal und bei Bfetts im Festsaal haben wir fr das Haus ei-nen mobilen Tellerwrmer gekauft. Wir arbeiten auch am Pro-jekt Bergkristall/Labyrinth im Schlossgarten. Dort soll fr

    alle ffentlich zugnglich ein Rasenlabyrinth entstehen. ber den Fortschritt dieses gemeinsamen Projekts mit der Pfarre Grorubach und die vielen anderen Aktivitten wollen wir bei der Generalversammlung berichten und gemeinsam beraten. Im Juni war der Vorstand gemeinsam mit den Mitarbeiter/in-nen und den Priestern des Dekanats Ernstbrunn und dem Bil-dungshausteam auf Betriebsausflug in Znaim. Dieser Tag war wieder ein gelungener Anlass um neue Ideen in gemtlicher Atmosphre zu besprechen.

    Mit der Bitte um intensive Werbettigkeit fr unseren Verein freut sich auf Ihr Kommen am Donnerstag, 20. November 2014

    Ihre

    Ccilia Kaltenbck, Vereinsobfrau

    einladung zur generalversammlung des vereins der freunde und frderer des Bildungshauses grorubachDonnerstag, 20. nov. 2014 im Bildungshaus grorubach

    18:00 uhr: hl. messe in der Bildungshauskapellefr die verstorbenen Mitglieder.

    Zelebrant: Prlat Dr. Matthias Roch, geistl. Assistent19:00 uhr: generalv