PROJEKTDOKUMENTATION Integriertes Ländliches ... · PDF fileMönchsroth Was...

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    18-Sep-2018
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  • PROJEKTDOKUMENTATION

    Integriertes Lndliches Entwicklungskonzept (ILEK)

    Auftaktveranstaltung der Allianz Hesselberg-Limes am 27.09.2016, 19.00 Uhr,

    Friederike-Louise-Saal, Unterschwaningen

  • Protokoll Auftaktveranstaltung ILEK 2

    Teilnehmerinnen und Teilnehmer

    Rund 80 Brgerinnen und Brger waren der Einladung zur Auftaktveranstaltung fr das Inte-

    grierte Lndliche Entwicklungskonzept (ILEK) der Kommunalen Allianz Hesselberg-Limes

    gefolgt. Die Dokumentation der Teilnehmerinnen und Teilnehmer nach ihrem Wohnstandort

    im ILE-Gebiet zeigt die folgende Karte.

    Quelle: Baader Konzept

    Weitere Teilnehmer waren die BrgermeisterInnen der Allianz-Kommunen, Herr Zwicker und

    Herr Ertel (Amt fr Lndliche Entwicklung), Herr Sollbach (Entwicklungsgesellschaft Region

    Hesselberg), Herr Grimm (Studio fr Gestaltung, Dinkelsbhl), Herr Dr. Gutsche (Referent,

    Bro Gertz Gutsche Rmenapp, Hamburg), Frau Dr. Mller-Herbers, Frau Baader, Herr

    Helmer (Moderation bzw. Co-Moderation Bro Baader Konzept GmbH, Gunzenhausen).

  • Protokoll Auftaktveranstaltung ILEK 3

    Quelle: Studio fr Gestaltung, Dinkelsbhl

    Ablauf

  • Protokoll Auftaktveranstaltung ILEK 4

    Begrung und Einfhrung, 1. BM Walter Unterschwaningen

    Herr Walter, 1. Brgermeister der Gemeinde Unterschwaningen und Sprecher der Allianz Hesselberg-Limes erffnet die Auftaktveranstaltung:

    Sehr geehrte Damen und Herren!

    Herzlich Willkommen hier in Unterschwaningen in unserem Friederike-Louise-Saal. Wir be-finden uns hier im ehemaligen Marstallgebude des Schlosses Unterschwaningen. Das ei-gentliche Schloss wurde leider Anfang des 19. Jahrhunderts abgerissen. Namensgeberin dieses Saales ist die Gattin des Markgrafen Carl-Wilhelm-Friedrich. Sie hie Friederike Loui-se und war eine Schwester von Friedrich dem Groen. Die knigliche Hoheit hat etwa 40 Jahre in Unterschwaningen gelebt. Am letzten Wochenende haben wir hier in diesem Saal ihren 302. Geburtstag gefeiert. Als Knigstochter stand unserer Friederike-Louise ein geho-bener Lebensstandard zu, so dass Unterschwaningen im 18. Jahrhundert seine Bltezeit erlebte. Deshalb sind die Unterschwaninger Brger stolz auf die Markgrafenzeit, aber auch auf unsere Region Hesselberg in der wir vielleicht wieder eine neue Bltezeit erleben. Wir leben hier in einer liebenswerten Region, die sich in den letzten 15 Jahren auerge-whnlich gut entwickelt hat. Wir sehen aber auch noch hohe Entwicklungspotentiale. Diese zu erkennen und zu nutzen ist fr die Zukunft unserer Drfer und der Stadt Wassertrdingen sehr wichtig. Uns allen liegt es sehr am Herzen, dass Wohnen, Leben und Wohlfhlen in unserer Heimatregion weiter entwickelt wird. Ohne eine Zusammenarbeit der Kommunen wird eine positive Entwicklung unserer Gemeinden sehr schwierig sein. Die interkommunale Zusammenarbeit wird deshalb bei uns am Hesselberg sehr gro geschrieben.

    Die Brgermeister von Ehingen, Gerolfingen, Langfurth, Mnchsroth, Rckingen, Unterschwaningen, Wassertrdingen, Weiltingen, Wilburgstetten und Wittelshofen haben sich daher zu einer Allianz zusammengeschlossen um gemeinsam, unter Einbezug der Be-vlkerung, ein Integriertes Lndliches Entwicklungskonzept auf den Weg zu bringen. Wir haben diesem kommunalen Zusammenschluss den Namen Allianz Hesselberg-Limes ge-geben. Gemeinsam mit Ihnen - also mit der Bevlkerung unserer Gemeinden - unter der Federfhrung des Amtes fr Lndliche Entwicklung, wollen wir die Zukunft gestalten und uns bei der Entwicklung des ILEK alle zusammen einbringen. Das Bro Baader Konzept aus Gunzenhausen wird uns dabei fachlich zur Seite stehen. Es wurde mit der Erstellung des Konzeptes beauftragt.

    Heute an der Auftaktveranstaltung geht es uns um ihre Ideen, Vorstellungen und Wnsche, also um das, was unseren Brgern fr die knftige Entwicklung wichtig ist. In verschiedenen Arbeitsgruppen werden dann alle Brgerinnen und Brger die Mglichkeiten haben, an ver-schiedenen Themenfeldern weiter mitzuarbeiten. Ich freue mich, dass viele Brgerinnen und Brger an diesem Thema interessiert sind und heute zu dieser wichtigen Veranstaltung ge-kommen sind. Ich darf Sie alle nochmals herzlich begren.

    Ein besonderer Gru gilt unserem Hauptgast Herrn Dr. Gutsche aus Hamburg, der uns zu unserem Vorhaben einen Impulsvortrag gibt.

    Ein herzlicher Gru auch an die Vertreter des Amtes fr Lndliche Entwicklung, Herrn Alexander Zwicker und Herrn Michael Ertel. Herr Zwicker wird uns anschlieend ber den Ablauf des ILEKs informieren.

    Vom Bro Baader-Konzept begre ich sehr herzlich Frau Aline Baader und die fr uns zustndige Frau Dr. Mller-Herbers.

    Begren darf ich auch unseren Grafiker, Herrn Jrgen Grimm aus Dinkelsbhl, der unser Logo entwickelt hat und auch die Gestaltung der Einladung bernommen hat.

    Der Pressevertreter Walter Oberhuer ist uns herzlich willkommen. Er wird in be-whrter Weise in der FLZ und im Altmhlboten ber diese Veranstaltung berichten.

  • Protokoll Auftaktveranstaltung ILEK 5

    Last but not least begre ich meine Brgermeisterkollegen und alle Gemeinde- und Stadtrte.

    Ich wnsche uns heute einen interessanten Abend und von Ihnen allen gute Vorschlge und Anregungen. Herzlichen Dank fr Ihre Aufmerksamkeit!

    Begrung und fachliche Einfhrung, Herr Zwicker ALE Ansbach

    Herr Zwicker vom Amt fr Lndliche Entwicklung, Ansbach begrt die TeilnehmerInnen und

    informiert ber das Amt, die Instrumente und Verfahren der Lndlichen Entwicklung, Inter-

    kommunale Zusammenarbeit und speziell die Handlungsfelder und den Ablauf eines Inte-

    grierten Lndlichen Entwicklungskonzeptes (ILEK). Er weist auch auf die Vorteile eines

    ILEKs hin. Das ILEK ist eine wichtige Grundlage fr die Durchfhrung von Flurneuordnung

    und Dorferneuerung sowie weitere Instrumente der lndlichen Entwicklung. Durch die ge-

    meinsame, interkommunale Abstimmung in Zukunft geplanter Projekte knnen hhere Fr-

    derstze realisiert werden (z.B. + 5% Bonus bei Dorferneuerung, + 10% Bonus bei Infra-

    strukturmanahmen). Alle weiteren wichtigen Informationen finden Sie im PDF des Vortrags

    (s. Anlage, extra Datei).

    Projekt und Ablauf heute Abend, Baader Konzept Gunzenhausen

    Frau Dr. Mller-Herbers vom Bro Baader Konzept begrt ebenso alle TeilnehmerInnen

    und bedankt sich fr das zahlreiche Erscheinen. Es handelt sich um ein groes ILE-Gebiet

    und die zum Teil weiteren Anfahrtswege der Brgerinnen und Brger heute Abend sind be-

    sonders zu wertschtzen. Nach kurzer Vorstellung des begleitenden Teams werden wichtige

    Inhalte und Aufgaben des ILEK erlutert. Als betreuendes Planungsbro sorgt Baader Kon-

    zept fr den fachlichen Blick von auen was z.B. Qualitten und Herausforderungen fr die

    zuknftige Entwicklung der ILE-Region betrifft. Den Blick vor Ort haben jedoch Sie als Brge-

    rinnen und Brger auf die Region. Sie knnen sich bereits am heutigen Abend und spter in

    den Arbeitskreisen aktiv beteiligen und ihre Sichtweise(n) einbringen.

  • Protokoll Auftaktveranstaltung ILEK 6

  • Protokoll Auftaktveranstaltung ILEK 7

    Impulsvortrag Blick in die Zukunft , Dr. Gutsche Hamburg

    Herr Dr. Gutsche (Bro Gertz Gutsche Rmenapp Stadtentwicklung und Mobilitt, Ham-

    burg/Berlin) beleuchtet in seinem Fachvortrag die verschiedene Themenfelder, Herausforde-

    rungen und Handlungsoptionen, die sich fr die Zukunft fr die Gemeinden des ILEK

    Hesselberg-Limes. Weitere Daten zur ILE-Region und Informationen finden Sie im PDF des

    Vortrages (s. Anlage, extra Datei).

    Ausgewhlte Daten zur ILE-Region Hesselberg-Limes (Vortrag Dr. Gutsche)

    ILEK Hesselberg-Limes: Mgliche Herausforderungen

    Prognose der Bevlkerungsentwicklung bis 2028Realdaten 2000-2015, ab 2016 Prognose (Statistisches Landesamt Bayern)

    Prognose

  • Protokoll Auftaktveranstaltung ILEK 8

    ILEK Hesselberg-Limes: Mgliche Herausforderungen

    Altersstrukturelle Verschiebungen Realdaten 2000-2015, ab 2016 Prognose (Statistisches Landesamt Bayern)

    Erste Bestandsaufnahme mit den Brgerinnen und Brgern

    Die TeilnehmerInnen werden gebeten, sich in Gruppen je Kommune zusammenzufinden um

    gemeinsam im Rahmen eines Brainstormings drei Fragen zu beantworten. Ihre Ergebnisse

    werden anhand von Karteikarten auf Stellwnden dokumentiert.

    Nach der sehr konstruktiven Gruppenarbeit in den Arbeitsgruppen kommen alle Teilnehme-

    rInnen wieder in der groen Runde zusammen, um je Gruppe durch eine(n) von der Gruppe

    ernannte(n) Sprecher(in) die wesentlichen Ergebnisse kurz (ca. 5 min) zu prsentieren.

    Quelle: Baader Konzept

  • Protokoll Auftaktveranstaltung ILEK 9

    Die kurze Vorstellung dient vor allem der Information der jeweils anderen Gruppen, aber

    auch um ggf. weitere Ideen zu ergnzen und den Wissensaustausch zu gewhrleisten. Frau

    Mller-Herbers weist darauf hin, dass grundstzlich alle in den Arbeitsgruppen erarbeiteten

    Hinweise und Informationen im Protokoll ausfhrlich dokumentiert und fr die weitere Bear-

    beitung in den Prozesse eingebracht werden. Die Vorstellungen der Gruppenarbeit in der

    groen Runde zeigen ein weites Spektrum an Potenzialen und Defiziten bzw. mglichen

    Themenfeldern des ILEK auf, wie folgende Zusammenstellung verdeutlicht:

    Ehingen

    Was gefllt Ihnen gut im ILEK-Gebiet?

    - Familire Schulen und Kitas - Lebensqualitt auf dem Dorf, Ruhe, naturnah - Kulturangebot, Singen, Theater, Lesungen - Dorfgemeinschaft - Vereinsleben - Gnstige Grundstcke (Bodenpreise), bezahlbares Eigenheim mit Garten

    Wo sehen Sie Mngel im ILEK-Gebiet?

    - Internetauftritt der Gemeinde ist nicht aktuell - Zuknftiger Verlust der Ar