Prot. Kirchengemeinde Kandel: Home - Ausgabe Nr. 4 Ausgabe 2016-12-02آ  prot. @evkirchepfalz.de

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  • A u sg ab e I I I / 20 09

    September Oktober November

    Ausgabe Nr. 4

    September, Oktober, November 2015

  • KONTAKTE, IMPRESSUM

    IMPRESSUM Der Gemeindebrief erscheint 4x im Jahr Herausgeber: Protestantische Kirchengemeinde Kandel Schulgasse 2a, 76870 Kandel, Tel. 07275/1297 Fax: 07275/3204 E-Mail: prot.kirche.kandel@evkirchepfalz.de Homepage: www.prot-kirche-kandel.de Bankverbindung: Prot. Kirchengemeinde Kandel Sparkasse GER-Kandel, IBAN: DE28 548 514 40 0020011110 BIC: MALADE51KAD VR Bank Südpfalz, IBAN:DE02 548 625 00 0001023730, BIC: GENODE61SUW zugunsten Prot. Kirchengemeinde Kandel (bitte unbedingt angeben!) Redaktion: Pfarrer Dr. Arne Dembek (v.i.S.d.P.) Manuela Krumm, Liane Zechiel

    Redaktionsschluss für den nächsten Gemeindebrief: 06.11.2015

    Pfarramt 1: Pfarrer Mirjam und Dr. Arne Dembek - Geschäftsführung Die Sprechstunde findet donnerstags von 8.30 - 10.30 Uhr statt. Schulgasse 2a, 76870 Kandel Tel.: 07275-913190 pfarramt.kandel.1@evkirchepfalz.de Gemeindebüro Öffnungszeiten: Mo/Di/Fr 10-12 Uhr, Do 14-18 Uhr, Mittwoch geschlossen Sekretärin Manuela Krumm Schulgasse 2a, 76870 Kandel Tel. 07275/1297; Fax 07275/3204 prot.kirche.kandel@evkirchepfalz.de Prot. Integrative Kindertagesstätte „Bienennest“ Leitung Iris Frech Schubertstraße 22 76870 Kandel Tel. 07275/2590 Kita-schubertstrasse@web.de

    Pfarramt 2 zur Zeit nicht besetzt Schulgasse 2a, 76870 Kandel Tel. 07271/950042 pfarramt.kandel.2@evkirchepfalz.de Förderverein St. Georgskirche Kandel e.V. Vorsitzender Dr. Dieter Luppert Tel. 07275/618066 Fax: 07275/618057 Dieter-Luppert@t-online.de Spendenkonten: Sparkasse GER-Kandel: IBAN: DE15 5485 1440 1000 3128 41 VR-Bank: IBAN: DE84 5486 2500 0002 5980 19 Prot. Kindertagesstätte Am Plätzel Leitung Karin Pfalzgraf Schillerstraße 1a 76870 Kandel Tel. 07275/1470 kigaamplaetzel@web.de

  • lange Briefe schreiben und wird in den Alleen hin und her unruhig wandern, wenn die Blätter treiben.

    Auf den Sommer folgen Herbst und Winter, das Jahr rundet sich und zieht vorüber. – „Schon wieder ein Jahr“, denke ich und merke, dass mit dem Vorbeiziehen der Jahreszeiten auch meine Zeit nicht stehen bleibt. Und ich frage mich, ob ich denn selbst wirklich „ein Haus gebaut“ habe, das Bestand hat und die Zeiten überdauert? Im Alten Testament heißt es: Gott spricht: Ich habe dich je und je geliebt, darum habe ich dich zu mir gezogen aus lauter Güte. (Jer 31,3). – Je und je, man könnte auch sagen „alle Zeit“, oder wie es im Glaubensbe- kenntnis heißt „von Ewigkeit zu Ewig- keit“. So beschreibt die Bibel Gottes Liebe. Sie existiert jenseits aller Ver- gänglichkeit, ist nicht dem Kreislauf von Werden und Vergehen unter- worfen. Ich habe dich je und je geliebt – dieser Satz bleibt bestehen, auch wenn alles andere sich verändert und vergeht. Auf diesen Satz kann ich mich verlassen, auch wenn mir alles andere fragwürdig wird. Ein Versprechen Gottes, der mir im Strom des Lebens, in dem Sommer auf Sommer folgen, die Richtung weist, der mich zu sich zieht, auf mei- nen Wegen und Umwegen. Mit diesem Gott brauche ich, auch wenn der Som- mer vorbei geht, nicht „unruhig wan- dern, wenn die Blätter treiben“, son- dern kann mich gelassen freuen über die Schönheiten des Augenblicks und voll Zuversicht nach Vorne schauen – auch Herbst und Winter haben schöne Stunden! Ihr Pfarrer

    Bildunterschrift möglich

    Liebe Leserinnen und Leser,

    Nun ist er schon wieder fast vorbei, der Sommer. Noch scheint die Sonne zwar kräftig und mancher strahlende Morgen macht vergessen, dass der Sommer zu Ende geht. Doch die Tage werden langsam wieder kürzer, der Abendwind ist schon eine Spur kälter als noch im Juni und in den Gärten prägen die reifen Früchte, die Trauben, Äpfel und Birnen, die es nun zu ernten gibt, das Bild. Spätsommer – eine Zeit der Fülle, der Ernte und des Genießens. Eine Zeit, um es sich gut gehen zu lassen, sich zu freuen über jeden warmen Tag, darü- ber, dass man abends (mit Pullover) noch draußen sitzen kann und das Glas neuen Weines genießen. Doch zugleich mischt sich bei mir im- mer auch ein bisschen Traurigkeit und Wehmut in den Genuss hinein. In all der Freude über die Fülle steckt immer schon die Ahnung davon, dass es bald zu Ende sein wird. Vielleicht macht gerade das die Momente der Freude so kostbar? Der Dichter Rainer Maria Rilke hat diese seltsame melancholische Stim- mung, die einem am Ende des Som- mers überkommt, wunderbar in ein Gedicht gefasst: Herr: es ist Zeit. Der Sommer war sehr groß. Leg deinen Schatten auf die Sonnenuhren, und auf den Fluren lass die Winde los. Befiehl den letzten Früchten voll zu sein; gib ihnen noch zwei südlichere Tage, dränge sie zur Vollendung hin und jage die letzte Süße in den schwe- ren Wein. Wer jetzt kein Haus hat, baut sich keines mehr. Wer jetzt allein ist, wird es lange bleiben, wird wachen, lesen,

    GRUSSWORT

  • Liebe Gemeinde, mein Name ist Johann-Ardin Lilienthal und ich trete ab dem 01. September die Stelle des Bezirkskantors für Bad Berg- zabern/Germersheim an. Geboren wurde ich im Jahr 1989 in Lemgo und wuchs im benach- barten Barntrup auf, eine Stadt von ähnlicher Größe wie Kandel, gelegen am östlichen Rand von Ostwestfalen. Nach meinem Abitur im Jahr 2008 nahm ich mein Studium der evan- gelischen Kirchenmusik im Studiengang Bachelor of Music an der staatlichen Hochschule für Musik Detmold auf, welches ich an der staatlichen Hochschule für Musik und Tanz in Köln im Jahr 2013 abschloss. Darauf folgten weitere Aufbau- studien in den Studiengängen Diplommusiklehrer Orgel und Diplommusiker Dirigieren (Schwerpunkt Chorleitung), welche ich im Juli diesen Jahres zusammen mit meinem kirchen- musikalischen A-Examen an der Hochschule und dem Institut für evangelische Kirchenmusik in Bayreuth absolvierte. Als Bezirkskantor bin ich zustän- dig für das überregionale kirchen- musikalische Angebot der Deka- nate Bad Bergzabern und Ger- mersheim. Neben der Gestaltung von Konzerten und Gottesdiensten sind dies auch im besonderen die Aus- und Fortbildung des kirchen- musikalischen Nachwuchses so- wie die beratende Betreuung der

    Kirchenmusiker in beiden De- kanaten. Da es nicht nur neu sein wird, dass ein Bezirkskantor seinen Dienst- sitz in Kandel hat, sondern meine komplette Stelle neu von der Landeskirche geschaffen wurde, freue ich mich besonders darauf, mit Ihnen als Gemeinde zusam- men diese neuen Wege lebendig zu gestalten und möchte Sie schon jetzt herzlichst zu unseren Veran- staltungen einladen.

    Johann-Ardin Lilienthal

    Ich wünsche dir, dass du deinen Tag lächelnd

    beginnen kannst, in froher Erwartung all der vielfältigen Aufgaben, die auf dich warten und all der

    Begegnungen, die dir geschenkt werden;

    dass du aber auch die nötige Geduld hast, das zu ertragen, was dir lästig ist oder was dir überflüssig

    erscheint. Irischer Segenswunsch

  • Aus dem

    Die Sitzungen der letzten Monate waren bestimmt von der intensi- ven Beschäftigung mit den Gebäu- den unserer Gemeinde: Das Pfarrhaus in der Schiller- straße, das momentan noch von den beiden Gruppen der Kita „Am Plätzel“ genutzt wird, sollte ur- sprünglich im September wieder zum Pfarrhaus „zurückgebaut“ werden, damit Familie Dembek dort einziehen kann. Die Verzöge- rung bei der Fertigstellung der neuen städtischen Kita haben Pfar- rer und Presbyterium bewogen, der Stadt das Gebäude noch bis Anfang Oktober zu Verfügung zu stellen, damit die beiden Kita- Gruppen weiter in der gewohnten Umgebung bleiben können. Die Renovierungsarbeiten im Pfarr- haus werden daher nun erst im Oktober stattfinden. In der St. Georgskirche hat das Presbyterium den Renovierungs- bedarf nach einem statischen Gut- achten neu eingeschätzt: die im In- nenraum sichtbaren Risse sind demnach nicht besorgniserregend, sondern zeigen nur, dass das Ge- bäude „arbeitet“. Eine Sanierung des Innenraumes, die 2012 auf ca. 570.000 € geschätzt worden war, ist demnach nicht dringend not- wendig. Dennoch bleibt natürlich

    ein jahrhundertealtes Gebäude wie die St. Georgskirche immer an- fällig für Renovierungen. Das Presbyterium hat beschlossen, dass die Renovierung der Orgel nun bald in Angriff genommen werden soll. Gemeinsam mit dem neuen Bezirkskantor, Herrn Lilienthal, und mit kompetenter Unterstützung weiterer Kirchen- musiker und Sachverständiger wollen wir beraten, wie mit den vorhandenen Mitteln aus dem Or- gelfond die Orgel wieder ohne Einschränkungen bespielbar ge- macht werden kann. Schließlich ist das Haus „Am Plätzel 4“ immer wieder Thema im Presbyterium gewesen. Hier ist der Beratungsprozess noch nicht abgeschlossen. Die finanziellen Mittel der Kirchengemeinde sind begrenzt. Daher ist es wichtig, ein Gesamtkonzept für alle Gebäude der Kirchengemeinde zu erstellen, das auch langfristig tragfähig ist.

    Die nächsten öffentlichen Presbyteriumssitzungen finden

    statt am

    Montag, 07.09.2015, Montag, 05.10.2015, Montag, 02.11.2015

    jeweils um 19.30 Uhr im Gemeindezentrum.

    Weitere Termine werden im Amtsblatt bekannt gegeben

  • Predigtreihe: Fremdsein

    Fremdsein – das ist ein Gefühl, das jeder kennt. Manchmal kommt einem etwas fremd vor oder man selbst fühlt sich fremd in einer bestimmten Umgebung. Selbst kleine Kinder „fremdeln“ in m