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salzburg.mobil 2025

Salzburger Landesmobilitts-konzept 2016-2025

Impressum:

Medieninhaber: Land Salzburg, vertreten durch die Abteilung 6 Infrastruktur und Verkehr Herausgeber: Landesbaudirektor Dipl.-Ing. Christian Nagl | Konzept und Text: Dipl.-Ing. Ralf Khn Redaktion: Mag. Sabine Krenslehner, Landes-Medienzentrum; Elisabeth Mayer | Grafik: Hausgrafik Land Salzburg | Druck: Hausdruckerei Land Salzburg | Alle: Postfach 527, 5010 Salzburg | Juli 2016

Quellennachweis Bilder/Grafiken

Seite 6: Ruth Rindlisbacher, aufzeichnen.at

Seite 7: Thomas HaderlappInstitut fr kulturellen Wandel

Seite 9: Land Salzburg, APA-Auftragsgrafik

Seite 10: Research Studios AustriaForschungsgesellschaft mbH Salzburg

Seite 11, Grafik 1: Klima- und EnergiestrategieSalzburg 2050, Land Salzburg

Seite 11, Grafik 2: Umweltbundesamt UBA

Seite 12, Bild 1: Land Salzburg, Abteilung 5

Seite 12, Bild 2: Stradis, Videobefahrung 2013

Seite 13: Salzburger GeographischesInformationssystem SAGIS

Seite 15: Land Salzburg, APA-Auftragsgrafik (Auszug)

Seite 16: Wildbild

Seite 22: Land Salzburg, Ralf Khn

Seite 24: Wildbild

Inhalt

Die Zukunft der Mobilitt in Salzburg ........................................................6Brgerinnen- und Brgerrat lieferte Vorschlge .................................................................. 6Dialogforen fr Interessenverbnde und Institutionen ........................................................... 7Expertinnen- und Expertengremien ................................................................................. 7

Wo wir stehen Motive und Herausforderungen ..........................................8Mobilittserhebung 2012 .............................................................................................. 8Erreichbarkeit ........................................................................................................ 10Klima- und Energiestrategie Salzburg 2050 ....................................................................... 11Umweltbelastung durch Verkehr ................................................................................... 12Energiehungrige Mobilitt ........................................................................................... 13Demografie ............................................................................................................ 13

Wohin wir wollen Ziele der Landesmobilittspolitik ...................................14Erreichbarkeit ......................................................................................................... 14Mobilitt fr alle ...................................................................................................... 14Klima- und umweltfreundlicher Verkehr .......................................................................... 14Verkehrssicherheit .................................................................................................... 14Effizienter Mitteleinsatz ............................................................................................. 14

Wie wir das schaffen Strategie und Handlungsfelder ..................................15Verkehrsmittelwahl beeinflussen ................................................................................... 15Nichtfossile Antriebsarten frdern ................................................................................. 16salzburg.mobil 2025 Alle Manahmen im berblick ........................................................... 17

Erfolgskontrolle und Monitoring ............................................................ 24

Anhang ........................................................................................... 25Dialogforen 2015 ......................................................................................................25Expertinnen- und Expertengremien ................................................................................26

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Fr die nchste Generation die Zukunft der Mobilitt erfolgreich gestalten

Mobilitt bedeutet Freiheit. Sie macht uns unab-hngig und bietet somit Chancen und Wohlstand.Das Land Salzburg hat seinen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Fortschritt im neuen Jahrtausend mit ungebrochener Dynamik fort-gesetzt. Hohe Mobilitt unserer Bevlkerung und gute Erreichbarkeit aller Bezirke waren Voraus-setzungen dieser Entwicklung. Die Landesregie-rung widmet diesem Bedrfnis weiterhin hchste Prioritt und hat im Mobilittskonzept ihre Vor-haben zusammengefasst.

Die Herausforderungen fr ein funktionierendes und nachhaltiges Verkehrssystem sind gro. Es sind Zwnge, wie der weltweite Klimawandel, Luftverschmutzung oder Verkehrslrm, die zum Handeln drngen. Ein Ende der fossilen Abhn-gigkeit muss angestrebt werden, um den Ver-kehrssektor krisenfest zu machen. In logischer Konsequenz ist die massive Frderung des f-fentlichen Verkehrs, wie der Ausbau von Bus und Bahn, einer der Schwerpunkte von salzburg.mo-bil 2025. Themen wie die neuen EuRegioBahnen, Taktverdichtungen im Schienen- und Busverkehr, verbessertes Angebot an Park&Ride-Pltzen, die Einfhrung elektronischer Ticketsysteme und die Frderung des Fahrradverkehrs sind in diesem Konzept verankert.

Multimodalitt ist in salzburg.mobil 2025 von ho-her Bedeutung. Es ist beabsichtigt, das bereits vorhandene Verkehrsangebot in Salzburg fr al-

le vielseitiger zu gestalten. So knnen alle Ver-kehrsmittel noch unkomplizierter miteinander kombiniert werden. Ob Auto, Bus, Bahn oder Fahrrad Ziel ist, die Salzburgerinnen und Salz-burger einfach und schnell an ihr Ziel zu bringen.

Salzburg.mobil 2025 ist ein Programm, das nicht nur auf die problematischen Entwick-lungen bei Mobilitt, Raumordnung und Erreich-barkeit reagieren will. Es beschrnkt sich nicht darauf, eine Manahmenliste der ffentlichen Hand fr einen flssigen Verkehrsablauf anzu-bieten und umzusetzen. Es ist ein Auftrag, sich fr die Mobilitt der Brgerinnen und Brger einzu setzen, mit ihnen in Diskurs zu gehen und auf ihre Beitrge zu reagieren. Mit dem Brge-rinnen- und Brgerrat fr Mobilitt im Jahr 2015 einer ster reichweit einzigartigen Aktion ist der Startschuss dazu erfolgt.

Die Zukunft der Mobilitt im Schulterschluss mit Politik und Gesellschaft aktiv in die Hand zu nehmen, um unseren Kindern mobile Freiheit zu schenken, das ist mein persnliches Anliegen.

Hans MayrLandesrat

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Im Jahr 2015 fand eine breite ffentliche Diskus-sion der knftigen Ziele der Salzburger Landes-mobilittspolitik statt. Das Verkehrsressort veranstal-tete zahlreiche Tagungen, sogenannte Dialogforen, mit Expertinnen und Experten, Brgerinnen und Brgern sowie Gemeindevertretenden und lud zum Meinungsaustausch ber eine eigene Internetplatt-form ein. Darber hinaus beschftigte sich ein eigens einberufener Brgerinnen- und Brgerrat zwei Tage lang mit wichtigen Aspekten der Mobilitt, identifizierte Herausforderungen und erarbeitete kon-krete Lsungsvorschlge. Durch die landesweite Zu-fallsauswahl der Mitglieder dieses Gremiums und ins-besondere durch die verschiedenen Lebensumstnde der Teilnehmenden sind diese Vorschlge als authen-tisch und allgemeintauglich anzusehen.

Die Ergebnisse in Schlagzeilen:

Es braucht eine Strkung des lndlichen Raumes

Die stdtische Mobilitt braucht innovative Anstze

Ja zur Attraktivittssteigerung des ffentlichen Verkehrs

Brgerbeteiligung, alternative Finanzierungsformen und bessere Ausnutzung bestehender Kapazitten

Den Wandel beim Mobilittsverhalten erkennen und entsprechend voraus - schauende Planung

Die Beziehungskultur aller Verkehrsteilneh-menden im Straenraum ist von Bedeutung

Die Zukunft der Mobilitt in Salzburg

Das Landesmobilittskonzept salzburg.mobil 2025 legt die knftige Strategie des Landes fr besonders nachhaltige Mobilitt sowie auf die Bedrfnisse der Bevlkerung zugeschnittene verkehrspolitische Manahmen fr die Zukunft fest.

Brgerinnen- und Brgerrat lieferte Vorschlge

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Dialogforen fr Interessenverbnde und Institutionen

Expertinnen- und Expertengremien

Interessenverbnde, Meinungstrgerinnen und -trger sowie kompetente Ansprechstellen der Regionen wur-den zu Diskussionsnachmittagen den salzburg.mobil 2025 Dialogforen eingeladen (siehe Anhang, Seite 25). Es ging um die gemeinsame Errterung des The-mas Mobilitt, die unterschiedlichen Problemsichten und Anforderungen an das Mobilittssystem sowie um Lsungsvorschlge und Strategien.

Da die Mobilittsansprche in Salzburg rumlich und je nach Interessenlage differenziert vorliegen, fan-

den drei Dialogforen zu unterschiedlichen Schwer-punkten statt. Lndlicher Raum in Gold egg im Pongau, Zentralraum in Hallwang sowie Wirt-schafts- und Tourismusstandort Salzburg in der Landesshauptstadt.

Das Ergebnis der Dialogforen deckt sich mit den in salzburg.mobil 2025 identifizierten Problemfeldern und Handlungsschwerpunkten, besttigt also die Ziele, die Strategie und das Manahmenprogramm des neuen Landesmobilittskonzeptes.

Der Brgerinnen- und Brgerrat hat im Jahr 2015 insgesamt 81 Vorschlge fr Einzelmanahmen erarbeitet. Der Groteil davon deckt sich mit dem vor liegenden Manahmenprogramm von salzburg.mobil 2025.

Leitendes Gremium an der Spitze des Projektes salz-burg.mobil 2025 war die politische Steuerungsgruppe (siehe Anhang, Seite 26). Sie hatte die Verantwortung ber den Projektfortschritt und tagte im zweimona-tigen Turnus. In der Steuerungsgruppe hatten Ver-treterinnen und Vertreter der Landesregierung, des Landtags, der Stadt Salzburg und der Gemeinden Sitz und Stimme, wodurch der breite politische Konsens in allen Erkenntnissen und Entscheidungen gesichert war. Zur fachlichen Un