Schneesicherheit/Kunstschnee

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Schneesicherheit/ Kunstschnee

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Schneesicherheit/Kunstschnee. Von den 100‘000 ha Pistenfläche im gesamten Alpenraum wird mit 47% fast die Hälfte künstlich beschneit. In Österreich sind es 66% und in Italien gar 70 %. ( Compact Nr. 08/2011; Tourismus im Klimawandel: Ein Hintergrundbericht der Cipra ). - PowerPoint PPT Presentation

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Schneesicherheit/Kunstschnee

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Von den 100‘000 ha Pistenfläche im gesamten Alpenraum wird mit 47% fast die Hälfte künstlich beschneit. In Österreich sind es 66% und in Italien gar 70%. (Compact Nr. 08/2011; Tourismus im Klimawandel: Ein Hintergrundbericht der Cipra)

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Um 1m³ Kunstschnee zu erzeugen werden bis zu 500 Liter Wasser benötigt. Für die Grundbeschneiung eines Hektars Piste braucht es also 600‘000 bis 1,5 Mio. Liter Wasser.

(Compact Nr. 08/2011; Tourismus im Klimawandel: Ein Hintergrundbericht der Cipra)

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In der Schweiz werden jährlich 18‘000‘000 m³ Wasser zur Beschneiung von Pisten verbraucht. Das entspricht 18‘000‘000‘000 Litern Wasser.

(Compact Nr. 08/2011; Tourismus im Klimawandel: Ein Hintergrundbericht der Cipra)

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In Davos macht der Wasserverbrauch durch die Beschneiung 21,5% des gesamten jährlichen Verbrauchs aus, in Scuol sogar 36,2%.

(Compact Nr. 08/2011; Tourismus im Klimawandel: Ein Hintergrundbericht der Cipra)

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Die Grundbeschneiung in Bayern erfordert 7,2 Mio. kWh Strom. Dies würde reichen, um etwa 2300 Zwei-Personen-Haushalte ein ganzes Jahr zu versorgen.

(Compact Nr. 08/2011; Tourismus im Klimawandel: Ein Hintergrundbericht der Cipra)

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Die Betriebskosten für einen Kilometer künstlich beschneite Piste belaufen sich auf 20‘000 – 100‘000 CHF pro Jahr. Investiert werden pro Kilometer aber bis zu 1 Mio. Schweizer Franken.

(Compact Nr. 08/2011; Tourismus im Klimawandel: Ein Hintergrundbericht der Cipra)

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In der Zukunft wird vermehrt in Speicherseen investiert. Volumen von 30‘000 bis 80‘000 m³ kosten zwischen von 1,5 bis zu 3,5 Millionen Schweizer Franken.

(Compact Nr. 08/2011; Tourismus im Klimawandel: Ein Hintergrundbericht der Cipra)

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In Tirol werden rund 30 ha des Gletschers mit Folien oder Vliesen abgedeckt. Das entspricht ca. 3 % der Gletscher-Skigebietsfläche, 1 ‰ der Gletscherfläche oder 42 Fussballfeldern.

(Compact Nr. 08/2011; Tourismus im Klimawandel: Ein Hintergrundbericht der Cipra)

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Ein Pistenfahrzeug kostet 350 Franken pro Stunde. (Beobachter vom 28.10.11; Baggern oder Beten)

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Ein Drittel des Energiebedarfs in den Schweizer Skigebieten wird für Schneekanonen verwendet.

(Beobachter vom 28.10.11; Baggern oder Beten)

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Der jährliche Verbrauch an Wasser für die beschneibare Pistenfläche in den Alpen (ca. 95 Mio. m³) entsprach 2004 demjenigen einer Stadt mit 1,5 Mio. EinwohnerInnen, der Energieverbrauch dem jährlichen Stromverbrauch von 130'000 Vierpersonen–Haushalten. (Cipra Info Nr, 81 12/2006)

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Arbeitsplätze

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Gemäss Schätzungen des BAKBASEL verdanken im Alpenraum 15% der Erwerbstätigen ihre Arbeitsstelle direkt oder indirekt dem Tourismus. Im Wallis sind 25% und im Graubünden sogar 30% der Arbeitnehmer im Bereich Tourismus beschäftigt. (BakBasel; Performance der Schweizer Tourismuswirtschaft im internationalen Vergleich)

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Im gesamten Alpenraum stieg die Zahl der Erwerbstätigen im Gastgewerbe von rund 478'000 im Jahr 2000 auf rund 517'000 im Jahr 2009 an, was einem durchschnittlichen jährlichen Anstieg von 0.9 Prozent entspricht.

(BakBasel; Performance der Schweizer Tourismuswirtschaft im internationalen Vergleich)

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Rekorde

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Die Solaranlage auf dem ersten Solarskilift der Welt in Tenna GR wird jährlich 90‘000 Kilowattstunden Strom liefern. Zusätzlich zum Liftbetrieb kann noch der Bedarf von zwölf Einfamilienhäusern gedeckt werden.

(Beobachter vom 28.10.11; Baggern oder Beten)

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In der Grössten Seilbahnkabine der Schweiz finden 180 Personen auf zwei Etagen Platz. Die Bahn steht in Samnaun.

(Beobachter vom 28.10.11; Baggern oder Beten)

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Die Leistungsstärksten Schweizer Sesselbahnen befördern 4000 Personen pro Stunde in Flumserberge SG und Champéry/Crosets VS. (Beobachter vom 28.10.11; Baggern oder Beten)

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Hotellerie/Unterkünfte

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Insgesamt kommen im Alpenraum auf einen Einwohner fast 0.5 Gästebetten.

(BakBasel; Performance der Schweizer Tourismuswirtschaft im internationalen Vergleich)

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Der Anteil an Übernachtungen im Winterhalbjahr von 1970 und 1995 im österreichischen Alpenraum stieg von 24% auf 44%. (Alpmedia.net; Aufrüstung im alpinen Wintersport: Ein Hintergrundbericht)

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Im Winter 1998/1999 konnten in Tirol insgesamt über 23 Millionen Übernachtungen verbucht werden.

Alpmedia.net; Aufrüstung im alpinen Wintersport: Ein Hintergrundbericht

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In der Schweiz gab es im Jahr 1982 700‘000 Betten in Zweitwohnungen. Heute sind es doppelt so viele.

(Der Bund, 26.1.12)

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Seilbahnen/Skilifte/Pisten

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Die Insgesamt 1774 Transportanlagen in den Schweizer Bergen beförderten im Winter 2010/11 insgesamt 26 Millionen Touristen.

(Beobachter vom 28.10.11; Baggern oder Beten)

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In der Schweiz gibt es 15’000 Heliskiingflüge pro Jahr.

(Cipra Info Nr, 81 12/2006)

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Die Skipisten der Alpen umfassen 40‘000 Kilometer Länge. Dies entspricht dem Erdumfang.

(Alpmedia.net; Aufrüstung im alpinen Wintersport: Ein Hintergrundbericht)

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Diverse

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Zwischen 1850 und 2000 verminderte sich die Fläche um über 40 % und das Volumen aller Gletscher um rund 50 %. Allein im Hitzesommer 2003 haben die Alpengletscher 8 % des verbliebenen Volumens eingebüsst. (Seco Nr. 07/2011; Schweizer Tourismus im Klimawandel)

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Bei einer jährlichen Abnahme des Gletschervolumens von 2–3 % könnten 75 % der Gletschergebiete bis Mitte des Jahrhunderts verschwunden sein.

(Seco Nr. 07/2011; Schweizer Tourismus im Klimawandel)