ScieNews Juli 2013

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Das Magazin der btS ScieNews Juli 2013 ScieTalk – Der btS-Wissenschaftskongress btS aktuell Ansturm auf den Schwarzwald - Die btS in Freiburg Wissenschaft Organs on a Chip - Vorstellung des ScieTalk Siegerprojektes
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    07-Mar-2016
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ScieNews - Das Magazin der btS. Vierteljährlich bestens informiert über interessante Projekte aus der btS und spannende Themen aus Studium, Wissenschaft und Beruf.

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  • Das Magazin der btS

    ScieNews

    Juli

    2013

    ScieTalk Der btS-Wissenschaftskongress

    btS aktuell

    Ansturm auf den Schwarzwald -Die btS in Freiburg

    Wissenschaft

    Organs on a Chip - Vorstellung des ScieTalk Siegerprojektes

  • Juli 2013 l 3ScieNews

    www.btS-eV.de Editorial

    ScieNewsDas Magazin der btS

    Liebe Leser,

    die diesjhrige Sommerausgabe der ScieNews steht ganz im Zeichen der btS-Veranstaltungen in letzter Zeit. Unser Wissenschaftskongress ScieTalk 2013, der am 20. Juni in Berlin stattfand, steht im Mittelpunkt. Zusammen mit den anderen Artikeln in diesem Magazin zeigen sie ein breites Spek-trum an Projekten und Events der btS.

    Wir wnschen viel Spa beim Lesen! Euer ScieNews-Team

    Inhalt

    Schwarzes Brett................................................................................................................4 ScieTalk in Berlin:Die Grenzen der biomedizinischen Forschung.........................................................................5

    Get the job! ScieCon NRW am 23. Oktober in Bochum..............................................................................6

    btS auf der Frankfurter Night of ScienceEin einzigartiges Event aus rein studentischer Hand...............................................................6

    Speed-Dating fr die KarrierebtS Berlin bringt Studenten und Berufserfahrene zusammen...................................................8

    Ansturm auf den SchwarzwaldRckblick auf das btS-Wochenende in Freiburg......................................................................9

    Human on a ChipDie Zukunft der regenerativen Medizin Das ScieTalk-Siegerprojekt.......................................10

    Schluss (mit lustig)..........................................................................................................11

  • AachenExkursion zu Qiagen

    Anfang Juni machte sich das Aachener btS-Team auf den Weg zu Qiagen nach Hilden. Neben Vortrgen zur Unternehmensstruktur standen auch Einblicke in die Karriere- und Ein-stiegsmglichkeiten auf dem Programm. Um einen umfassenden Eindruck des Arbeitsallta-ges der Mitarbeiter zu vermitteln, wurde eine Fhrung durch die Produktion angeboten.

    BraunschweigExkursion nach NRW

    Gemeinsam mit Bio.NRW fhrte die GS Braun-schweig im Mai eine Exkursion zum Life Sci-ence Campus in Dsseldorf durch. Auf dem Gelnde des Grnderzentrums erhielten die Teilnehmenden auch einen Einblick in die La-bore von Bio-Mar, Evocatal und Miacom.

    ErlangenUni meets Industry

    Im April folgte das Biotechnologie Unterneh-men PEQLAB der Einladung nach Erlangen, um im Rahmen der Reihe Uni meets Industry ei-nen Vortrag zu halten. Dr. Christian Lohmann, Head of Product Management, sprach ber die Geschichte, den Aufbau und die Strategie des Unternehmens. Besonderes Interesse weck-ten dabei Stellenangebote und der Ablauf des Bewerbungsprozesses. Neben der Erluterung der spezifischen Anforderungen, flossen auch persnliche Erfahrungen des Referenten ein.

    GttingenWissenschaftsjournalismus

    Was genau ist Wissenschaftsjournalismus und was macht dieses Berufsbild so besonders? Auf diese und weitere Fragen gab es im April in Gttingen eine Antwort. Cornelia Verwig, Do-zentin fr Wissenschafts- und Medienkommu-nikation und Redakteurin bei Bild der Wissen-schaft, gab einen Einblick in ihren Beruf und Werdegang.

    JenaPatente, Marken, Designs

    Im April wurde in Kooperation mit Studenten der European Law Students Association (ELSA) ein Vortrag zum Thema Gewerblicher Rechts-schutz fr Naturwissenschaftler und Ingenieu-re organisiert. Dr. Ren Carlsohn, Biologe und Patentanwalt der Kanzlei Carlsohn sowie Herr Stephan Reich vom deutschen Patent- und Markenamt standen Rede und Antwort, als es um die Fragen ging, ob Patentrecht doch eine echte Alternative zum Laboralltag darstel-le. Inhaltlich widmeten sich die Vortragenden den Ausbildungsmglichkeiten und Berufsper-spektiven im gewerblichen Rechtsschutz im Bereich der Life Sciences. Neben dem Aufzei-gen verschiedener Karrierewege machten die Referenten deutlich, dass der Weg zum Beruf des Patentanwalts lang ist. Neben einem ab-geschlossenen Hochschulstudium mssen die Bewerber bereits Berufserfahrung vorweisen und die dreijhrige Berufsausbildung zum Pa-tentanwalt in einer Kanzlei absolviert haben. So erhlt man eine ganz andere Perspektive auf die Life Sciences.

    LbeckTropeninstitut Hamburg

    Im April ging es fr Lbecker btS-Mitglieder nach Hamburg ins Bernhard-Nocht Institut fr Tropenmedizin. Einleitend gab es einen Vor-trag zur Institutsorganisation und Informatio-nen zur Geschichte des Instituts. Anschlieend stellte sich die Arbeitsgruppe um Herrn PD Dr. Clos vor, der durch die Forschungsthemen sei-ner Projektgruppe fhrte.

    MnchenBesuch bei Roche

    Im Mai besuchte die btS Mnchen Roche in Penzberg. Neben den Besonderheiten des Standortes wurden Einstiegsmglichkeiten und die Forschungsarbeit erlutert. Eine Be-sichtigung der Produktionsanlagen rundete die Exkursion ab.

    ScieNews4 l Juli 2013

    Schwarzes Brett www.btS-eV.de

  • Juli 2013 l 5ScieNews

    www.btS-eV.de btS aktuell

    ScieTalk in BerlinDie Grenzen biomedizinischer Forschung bei schnstem Sommerwetter

    Lena Schlag, btS Berlin

    Im historischen Magnus-Haus in Berlin Mitte fanden sich am 23. Juni bei som-merlichen 36 C die khlsten Kpfe Ber-lins zum fnften ScieTalk ein.

    Die Ventilatoren im Vortragsraum laufen be-reits um 8 Uhr morgens auf Hochtour, als das diesjhrige ScieTalk-Team sich in den Rumen des Magnus-Hauses einfindet und die letzten Vorbereitungen fr den Tag trifft. Schon mor-gens ist es fast unangenehm warm und es soll der bisher heieste Tag des Jahres werden nicht nur aus meteorologischer Sicht - denn zehn engagierte Nachwuchswissenschaftler warten darauf ihre brandheien Ergebnisse aus der biomedizinischen Forschung in einem Talk oder Poster zu prsentieren.

    Nach einem halben Jahr Vorbereitung und Or-ganisation ist es dann endlich soweit: 10 Uhr, Roman Schubert (btS Berlin) erffnet den btS Wissenschaftskongress fr Studenten. Die ersten drei Talks des Tages werden von einer Keynote-Lecture ber zellfreie Proteinsynthese eingeleitet. Nach ihrem Vortrag stellen sich die Studierenden den Fragen des interessierten Publikums und der kritischen Jury.

    Im Anschluss knnen die Mitglieder der Stu-dentenjury fr ihren favorisierten Vortrag ab-stimmen, dies fliet zu einem Drittel in die Endzhlung mit ein.

    Nach kstlicher und ausgiebiger Mittagspause folgte der zweite Vortragsblock, wieder erff-net von einer halbstndigen Keynote-Lecture und beendet durch die Abstimmung der Stu-dentenjury. Gestrkt von Kaffee, Obst und Eis fand am Nachmittag die Poster-Session statt, bei der sogar der ehemalige Bundesprsident Richard von Weizscker kurz vorbeischaute.

    Nach dem letzten Block wurden die Ergebnisse der Jury ausgewertet. Ilka Wagner von der TU Berlin gewann den Preis des besten Talks mit ,Organs on a Chip - Perfused long term cul-ture of skin and liver tissue und Carsten Wen-zel von Bayer Healthcare den Preis des besten Posters (gestiftet von der Deutschen Bildung) mit dem Titel ,3D Tumor Sphroide als in vitro Tumormodell in der Onkologie.

    Das ScieTalk-Team Berlin bedankt sich bei allen Vortragenden, Gsten, fleiigen Hnden, Ko-operationspartnern, kurz bei allen, die zu dem Erfolg dieses Tages beigetragen haben.

    Vortrag beim ScieTalk Berlin 2013

  • ScieNews6 l Juli 2013

    Jan-Hendrik Sachs, ScieNews

    Fr alle Life Sciences-Interessierten bietet sich am Mittwoch, den 23. Oktober 2013 eine exzellente Gelegenheit, den nchs-ten Karriereschritt in Angriff zu nehmen: Die btS ldt von 10 bis 17 Uhr zur Firmen-kontaktmesse ScieCon NRW 2013 auf den Campus der Ruhr-Universitt Bochum ein.

    Den Besuchern erffnet die Messe die Mg-lichkeit, unverbindlich mit potentiellen Arbeit-gebern in Kontakt zu treten. Ein attraktives Rahmenprogramm aus Vortrgen und Diskus-sionen rundet das Ganze ab. Somit bietet die ScieCon NRW 2013 Studenten, Doktoranden und Absolventen aus den Biowissenschaften, der Chemie, Pharmazie, Medizin und auch den Wirtschaftswissenschaften eine ideale Gele-genheit, Richtung Berufsleben durchzustarten. Die kommende ScieCon NRW 2013 wird be-

    Get the job!ScieCon NRW am 23. Oktober in Bochum

    btS aktuell www.btS-eV.de

    btS auf der Frankfurter Night of ScienceEin einzigartiges Event aus rein studentischer Hand

    Patrice Lubuta, btS Frankfurt

    Die neun naturwissenschaftlichen Fach-schaften der Goethe Universitt Frankfurt organisieren seit 2006 ein bisher einzig-artiges und vom Land Hessen ausgezeich-netes Event. Dieses Jahr nahm erstmals die Geschftsstelle der btS Frankfurt da-ran teil.

    Die btS-Geschftsstelle Frankfurt am Main zeigte im Juni Prsenz auf der der Night of Science der Johann Wolfgang von Goethe Uni-versitt. Die Veranstaltung dient dazu, die na-turwissenschaftlichen Fachbereiche nher ken-nenzulernen und ist fr ein breites Publikum aller Altersklassen gedacht.

    reits die 21. Firmenkontaktmesse sein, die die btS veranstaltet 1999 fand bereits die erste in Bochum statt.Wie bei allen btS-Veranstaltungen ist der Ein-tritt frei. Informier Dich ber den aktuellen Stand des Messeprogramms und alles weitere rund um die ScieCon NRW 2013 unter https://sciecon.btS-eV.de/nrw/news/.

    Die Fachbereiche Biochemie, Biowissenschaf-ten, Chemie, Geowissenschaften, Informatik, Mathematik, Pharmazie, Physik und Psycholo-gie bieten dazu spannende Vorlesungen, De-monstrationen und Fhrungen an. Die Ver-anstaltung wurde 2012 mit dem Hessischen Hochschulpreis fr Exzellenz in der Lehre aus-gezeichnet. Natrlich mchte die btS eine solche Veran-staltung nicht missen. Die btS Frankfurt orga-nisierte einen Informationsstand, um ber das Studentennetzwerk und den Alltag als Life Sci-ences Student zu berichten. Um das Ganze auf-zulockern, wurde zudem ein Pipettenspitzen-Steckwettbewerb angeboten. Die Schnellsten gewannen tolle Preise, die von Partnern der btS Frankfurt zur Verfgung gestellt wurden.

    ScieCon NRW 2013

    Mittwoch, den 23. Oktober 2013, von 10:00 bis 17:00 Uhr

    Veranstaltungszentrum, Ruhr-Universitt Bochum

    Kontakt: [email protected]

  • BIOCOM AG | Ltzowstrae 3336 | 10785 Berlin | Germanywww.biocom.de | Tel. +49 (0)30 264921-0 | Fax +49 (0)30 264921-11

    A AT T G A CAC ACG TTC GCC GAT AAG GAA G T T ATG GAA C C TGGA CCA TCA CGA TAA AAC GGA CAA T TA CCC GAT TGG AAAATC GAA ACC GAA TCA GCC AGT CAA GAA GCT TTC GAC T G CG TA T T G CAA GGC CAC CAG TAG CAC ACG TGC GGA ACG AC ATA A ACT GGA ACA AGA TCC AAA GCT T AT TGG AAG TGC CCGCCA STudieS & ConSulTinG GCA TAC CAA TGC ATG CAC GGAAGG TTC G TA T TA ACT AGA GAT CAT T C T AAC CCT TAT AGC GTT ConferenCeS AAG GAG ATC CCC TTG ACC GGC CGG T T TTCC CTC CTG GCG GTG TCA AAT CAG TGA CGA CCG T G T ACAACA BookSTC TCG CCA TA A CGT TGG C T T AAA GCT TAG GCCGCC ACG GAA ACG GGT GAC GGG A AT CCA ACC GAC AGA AT TTGA TV & VideoAC TCC GCA C AT TTG CGA GCT AGA ACG TA AGCC TAG GCT CAA AAC GCA TG T GCC G AT CAA GAA TGC AAGG AT CorporATe puBliShinG T T T GGA GAA C TA ACA T C T AGAATC CAG C T T ACC AGA TGC AAG AT C T TG GGA GGC AC T GAGG TA inTerneT CTC CGC ACG TCC A AT GGA ATC G TA TA A C C AAGG GTT TCC ACA GCC TGA GCC G AT ATC G TA AGG TGA CAAGAA MAGAzineSGA TTC GTC CTC AGT ACG TCA TAG CAA A C TCAC TC A ACC CAA GGA G T T G TA C TA CTG CGC GAA C T T ACGCGA eVenT MAnAGeMenTTA GCG TCG ACG CAC CAA TGC ACCGCC AAC GCC CAG TCC AT T AGA GAG TCA TA A GAC GCA GCACAA CAC GCT GT T CCC GGA TGC AC A GCC AGG ACT C T T TGCAGC GGC AAA GCA C AT CCA AGA GAA TGG GAC ACG TGC CACACC GGC GCA TG T TGA CAC AAT CAG CCT G AT TAG CAC CAGTA A GC T AGA CAA ACA T C T W e Cre AT e knoWledGe ! TGGAGT G T T CTC AAG GAA TGA CGA TG T GCC T TG ACC TCG ACGG T T ACT ACG TC C TGC ATG T TG CGA T TG GGA AGA AAA C T C

    Biocom_A4_mr1.indd 1 05.10.2011 16:22:39 Uhr

  • ScieNews8 l Juli 2013

    Informationen zu Berufsbildern mitten aus dem Leben: Speed-Dating in Berlin

    ner jetzigen Ttigkeit als Leiter von BioTOP Berlin-Brandenburg. Interessantes ber die Wissenschaftskommunikation erfuhren wir von Dr. Viola Bronsema, Geschftsfhrerin von BIO Deutschland. Einen Einblick in die verschiede-nen Facetten des Marketings gaben Marc Es-ser, Medical Writer und Geschftsfhrer der co.factor GmbH, und Wolfgang Kapfer, Marke-tingleiter in den Indikationsgebieten Schmerz und Sucht bei der Sanofi Deutschland GmbH. Andrea Schrder und Viola Nicolaysen von der QIAGEN GmbH beantworteten viele interes-sierte Fragen zur Ttigkeit im Vertrieb. Und die Frage, wie man denn nun Patentanwalt wird, konnte schlielich Sebastian Tegethoff beant-worten, der als Partner fr die 24IP Law Group ttig ist. Damit deckten die Referenten ein gro-es Spektrum ab, das nicht nur unterschied-lichste Aufgaben umfasste, sondern auch von der Selbststndigkeit bis zur Ttigkeit fr gro-e Konzerne reichte.

    Das interaktive Format wurde von den Teil-nehmern sehr gut aufgenommen. Man konnte sehr viel mehr Fragen stellen und persnliche Tipps bekommen als bei einem normalen Vor-trag. Eine tolle Veranstaltungsidee!, lobte eine Studentin. Auch die Mglichkeit, im Anschluss bei Snacks und Getrnken noch weitere ange-regte Gesprche zu fhren, wurde ausgiebig genutzt. Und so waren die zwei Stunden viel zu schnell vergangen, haben aber sicher viele neue Ideen und Anregungen bei den Teilneh-mern hinterlassen

    Cornelia Dorn, btS Berlin

    Was macht ein Biologe im Marketing? Wie werde ich Patentanwalt? Und was ist ei-gentlich ein Medical Writer? Diesen und anderen Fragen ging die Berliner btS im Januar bei ihrem ersten btS Speed-Da-ting nach. Dieses wurde nun zum inno-vativsten Projekt unseres Vereins im ers-ten Halbjahr 2013 gekrt.

    Nein, wir sind nicht unter die Partnervermitt-ler gegangen, erklrten die Organisatoren des ersten btS Speed-Datings lachend eini-gen Interessierten beim Betrachten des Ver-anstaltungsplakates. Die Teilnehmerliste war dennoch in wenigen Tagen ausgebucht, denn das Format des Speed-Datings eignet sich auch hervorragend, um sich in kurzer Zeit ber viele verschiedene Berufsmglichkeiten zu in-formieren. Und so trafen Anfang des Jahres in der Berliner Humboldt-Universitt 35 Stu-denten und Doktoranden mit sieben Referen-ten aus den unterschiedlichsten Bereichen der Life Sciences zu einem intensiven Austausch zusammen.

    Nach einer kurzen Vorstellungsrunde hatten die Teilnehmer in kleinen Gruppen die Mglich-keit, die Referenten jeweils zehn Minuten lang zu befragen, bevor die nchste Runde einge-lutet wurde. Dabei gab es viel Spannendes zu erfahren: Kai Bindseil berichtete von sei-nem Einstieg in die Pharmaindustrie und sei-

    Speed-Dating fr die KarrierebtS Berlin bringt Studenten und Berufserfahrene zusammen

    btS aktuell www.btS-eV.de

  • Juli 2013 l 9ScieNews

    der nicht nur AG-Meetings beispielsweise der ScieCon-Organisatoren, sondern auch Grafik-Workshops und die Einfhrung in die btS-Ar-beit fr die neuen btS-Mitglieder.

    Anschlieend haben sich die Geschftstellen-cluster getroffen. Dann gingen wir zu einem der groen Highlights dieses Wochenendes: wir erkundeten in einer historischen Tour unser schnes Schwarzwaldstdtchen und erfuhren von einigen kuriosen und gruseligen Details. Dabei hat ein unglcklicher (oder glcklicher?) btSler in ein Bchle getreten und ist nach der Tradition dazu verpflichtet eine Freiburgerin zu heiraten und hier sesshaft zu werden. An-schlieend blieben wir zu einem standesgem-en Abendausklang in der Freiburger Innen-stadt.

    Der Lohn dafr waren ein paar mde Gesichter am Sonntagmorgen zur Mitgliederversamm-lung, wo die Ergebnisse von der Delegierten-versammlung sowie von verschiedenen Work-shops und AGs prsentiert wurden. Als bestes Posterprojekt wurde das von der btS Lbeck gekrt. Danach ist extra fr unser Gruppenfo-to die Sonne doch noch erschienen, aber um Freiburg wirklich in seiner Pracht zu erleben werdet Ihr nochmal kommen mssen.

    Ferdinand Jahnke, btS Freiburg

    Das btS-Wochenende II/2013 fand die-ses Jahr vom in der bekanntlich sonnen-reichsten Stadt Deutschlands statt: Frei-burg im Breisgau.

    Nach einer langen Anfahrtszeit fr die meis-ten btS-Mitglieder sind am Freitagabend doch 106 Leute gesund und munter in Freiburg an-gekommen. Trotz Hochwasser in weiten Teilen des Landes musste keiner zum Boot greifen. Am Samstagvormittag wurde die Gelegenheit geboten, einen tiefergehenden Blick in zwei erfolgreiche Biotechnologie-Unternehmen zu werfen Vertreter von Miltenyi Biotec und von Boehringer Ingelheim stellten in ausfhrlichen Vortrgen die Forschungsschwerpunkte und Karriereperspektiven vor. Anschlieend be-stand Zeit fr rege Diskussion, Nachfragen und persnlichen Gesprchen mit den Referenten.Das Essen der Jugendherberge war ausge-zeichnet und gestrkt konnten wir am Nach-mittag btS-interne Workshops aus einem brei-ten Themenspektrum besuchen. Kaffee und wirklich guter Kuchen haben dabei verhindert, dass unser Zucker- und Koffeinpegel zu sehr absinkt. Zur Auswahl standen fr die Mitglie-

    Ansturm auf den SchwarzwaldRckblick auf das btS-Wochenende in Freiburg

    www.btS-eV.de btS aktuell

    Teilnehmer des btS-Wochenen-des in Freiburg (Foto: Andreas Wagner)

  • ScieNews10 l Juli 2013

    erhhte Biotransformationsaktivitt der He-patozyten festgestellt. Zudem wurde das von den Leberzellen gebildete Protein Albumin von den cokultivierten Hautzellen verbraucht. Beides spricht dafr, dass mit diesem System erfolgreich in vivo-Mechanismen reproduziert werden konnten und so das proof-of-concept gelungen ist.

    Mgliche Anwendungen solcher Multiorgan-chips sind z.B. die Entwicklung von Medika-menten und Kosmetika. Natrlich sind bei dem auf dem ScieTalk Berlin 2013 prsentier-ten Modell noch lange nicht die Grenzen des Mglichen erreicht. Die nchste Generation an Multiorganchips etwa werde die gleichzeitige Kultivierung von bis zu elf verschiedenen Or-ganoiden ermglichen, so Ilka Wagner wh-rend des Kongresses. Prinzipiell lassen sich diese Chipsysteme aber auch untereinander verknpfen und in ein greres System einbin-den, so dass man dem Ziel nher kommt, den komplexen menschlichen Krper miniaturisiert nachzubilden. Die Methoden der regenerativen Medizin werden einfacher und kostengnstiger.

    Zum Weiterlesen:

    Wagner et al. (2013) A dynamic multi-organ-chip for long-term cultivation and substance testing proven by 3D human liver and skin tis-sue co-culture Lab on a Chip

    Jan-Hendrik Sachs, ScieNews

    Mit ihrem Projekt Organs on a Chip - Per-fused long term culture of liver and skin tissue gewann Ilka Wagner von der TU Berlin den ersten Preis des btS-Wissen-schaftskongresses ScieTalk Berlin 2013, der unter dem Motto New Frontiers in Biomedical Research stand.

    In der Entwicklung neuer Wirkstoffe ist die Auswahl eines geeigneten Testsystems eine Herausforderung. Mit Tiermodellen lsst sich zwar die Komplexitt der Organsysteme gut abbilden, neben weiteren Nachteilen stellt sich allerdings die Frage der bertragbarkeit der Ergebnisse auf den Menschen. Bei humanen Zellkulturmodellen ist das genau umgekehrt. Einen guten Kompromiss zwischen diesen An-forderungen stellt das Konzept human-on-a-chip dar das sind miniaturisierte huma-ne Organoidmodelle. Die Biotechnologin Ilka Wagner aus der Arbeitsgruppe Medizinische Biotechnologie des Instituts fr Biotechnolo-gie an der Technischen Universitt Berlin hat zusammen mit Professor Dr. Roland Lauster in Kooperation mit der Firma TissUse einen Mul-tiorganchip (MOC) fr Cokulturen von Leber- und Hautgewebe entwickelt. Es handelt sich um einen Perfusionsbioreaktor, der komplett auf einem Mikroskopieobjekttrger konstru-iert wurde. Die Zellen knnen hier entweder im kontinuierlichen Flssigkeitsstrom oder oberhalb davon kultiviert und zudem mechani-schem Scherstress ausgesetzt werden.

    Als Testsystem dienten Hepatozyten und Ito-Zellen (Bindegewebe bildende Zellen) der Leber sowie durch Biopsie gewonnene Haut-zellen. Testsubstanz fr die Toxizittsunter-suchung war Troglitazon, ein vom Markt ge-nommenes Antidiabetikum, von dem die dosisabhngige Hepatotoxizitt bekannt ist. Innerhalb der 14-tgigen Kulturzeit wurde als Antwort auf das verabreichte Troglitazon eine

    Human on a ChipDie Zukunft der regenerativen Medizin Das ScieTalk-Siegerprojekt

    Wissenschaft www.btS-eV.de

    Organs on a Chip - Perfusionsbioreaktor

  • Juli 2013 l 11ScieNews

    www.btS-eV.de Schluss (mit lustig)

    Impressum

    ScieNews - Das Magazin der btS

    Herausgeber:btS e.V.c/o Universitt zu KlnZlpicherstr. 4750674 [email protected]

    Redaktion: David Spannagel, Jan-Hendrik Sachs, Nina Wenke, Roman Schubert, Stefanie Nhlen, Wiebke Nicolay

    Weitere Autoren dieser Ausgabe:Cornelia Dorn, Ferdinand Jahnke, Ilka Wagner, Lena Schlag, Patrice Lubuta

    das ist neu

    Allzweckwaffe Silber

    Silber ist ein recht beliebtes Edelmetall bei Schmuckliebhabern, Olympioniken und vie-len weiteren. Nur Bakterien mgen partout kein Silber, da es bakteriostatisch bis bakte-rizid wirkt. Das brachte findige Geschftsleute dazu, Silberfden in Sportsocken einzubauen (gegen Fuschweigeruch) und Silberpartikel in Deodorants. Einen neuen, vielleicht ja so-gar einmal lebensrettenden Kniff, Bakterien das Leben schwer zu machen, haben gerade Forscher der Harvard University entdeckt. Sie fanden heraus, dass sich durch die gleichzeiti-ge Behandlung mit Silber die notwendige Anti-biotika-Konzentration stark senken lsst. Doch nicht nur das: sogar Gram-negative Bakterien wie E. coli, die sich sonst recht sicher in ih-rer dicken Zellwand fhlen, zeigten sich dank der Schtzenhilfe des Silbers viel anflliger fr verschiedene gngige Antibiotika. Nun muss man natrlich abwarten, was sich aus der Stu-die fr die Anwendung beim Menschen ableiten lsst. Die notwendigen Silber-Konzentrationen scheinen allerdings so niedrig zu sein, dass mit Nebenwirkungen aus der Richtung nicht zu rechnen ist.

    Kleben ohne Klebstoff

    Nichts Neues ist ja eigentlich, dass man im Tier- oder Pflanzenreich immer wieder auf unerwartete bewundernswerte Eigenschaften stt, in denen eine sinnvolle Anwendung im Alltag schlummern knnte. Mal wieder ein Bei-spiel aus dem Pflanzenreich: Freiburger For-scher publizierten krzlich, dass die Bltter der Schlingpflanze Amphilophium crucigerum, die auf Englisch auch Monkeys Comb heit, sich beim Hochwachsen auf festem Untergrund festklammern knnen, ohne allerdings wie zu erwarten wre eine Art Klebstoff abzugeben. Die Pflanze erreicht die mechanische Adhsion ausschlielich durch hchst komplexe Diffe-renzierungsprozesse ihrer Bltter.

    btS von A bis Z

    M wie Mitgliederversammlung

    Wer schon einmal auf einem btS-Wo-chenende war, kennt sie: die Mitglieder-versammlung, die Zusammenkunft aller ordentlichen btS-Mitglieder, welche meis-tens am Sonntagmorgen (ja, gemein) den Abschluss der Veranstaltung bildet. Neben der Delegiertenversammlung ist das eines der zentralen Organe des Ver-eins. Sie bietet sich bestens an, die anwe-senden Mitglieder auf einen Schlag ber wichtige Entwicklungen, Vorhaben und z.B. ber Beschlsse aus der Delegier-tenversammlung zu informieren. Und es hat sich schon oft gezeigt, dass hier neue Ideen geboren und neue Denkanste gegeben werden.

    In der nchsten Ausgabe:N wie Netzwerk

  • www.btS-eV.de

    btS

    btS - Das Netzwerk der Life Sciences.

    Von Studenten. Fr Studenten.

    Als einzige bundesweite Life Sciences Initiative im Spannungsfeld zwischen Studenten, Hochschulen und Unternehmen bringen wir die Player an einen Tisch.

    Flchendeckend.Erfolgreich.Seit 1996.

    Komm vorbei undlerne fr Dein Leben!

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