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    SEB Konzept Stiftungsfonds Halbjahresbericht zum 30. Juni 2017

  • Inhalt

    Editorial 4

    Risikomanagement 5

    Immobilienmärkte im Überblick 7

    Ergebnisse des Fonds im Detail 9

    Struktur des Fondsvermögens 9

    Liquidität 9

    Anlageerfolg 9

    Übersicht: Renditen 10

    Ausblick 11

    Vermögensübersicht 12

    Vermögensaufstellung, Teil I: Bestand der Liquidität 14

    Vermögensaufstellung, Teil II: Sonstige Vermögensgegenstände, Verbindlichkeiten und Rückstellungen, zusätzliche Erläuterungen 14

    Anhang gemäß § 7 Nr. 9 KARBV 15

    Gremien 18

    SEB Konzept Stiftungsfonds – Halbjahresbericht zum 30. Juni 2017 2

  • SEB Konzept Stiftungsfonds auf einen Blick zum 30.06.2017

    1) bezogen auf das durchschnittliche Fondsvermögen 2) Berechnungsmethode nach BVI 3) Bei Anteilscheinrückgaben wird gemäß § 9 der BAB ein Rücknahmeabschlag von bis zu 3 % des Anteilwerts erhoben. 4) Gesamtkostenquote bezogen auf das durchschnittliche Fondsvermögen innerhalb eines Geschäftsjahres in Prozent. Ermittelt zum 31.12.2016. Die Höhe der Gesamtkosten quote ist auf

    Seite 17 erläutert.

    Dieser Halbjahresbericht und der separat erhältliche Verkaufsprospekt sowie der Jahresbericht zum 31.12.2016 sind dem Erwerber von SEB Konzept Stiftungsfonds-Anteilen bis zum Erscheinen des Jahres berichtes zum 31.12.2017 auszuhändigen.

    WKN: SEB7M9 ISIN: DE000SEB7M96 Auflage des Fonds: 15. Juli 2013

    Fondsvermögen EUR 3,1 Mio.

    Ausschüttung am 03.04.2017 EUR 12,8 Mio.

    Ausschüttung je Anteil EUR 100,00

    Gesamtergebnis in Fondswährung 1) für den Zeitraum 01.01.2017 – 30.06.2017 0,4 %

    Liquiditätsrendite 1) für den Zeitraum 01.01.2017 – 30.06.2017 0,0 %

    Anlageerfolg 2) für den Zeitraum 01.01.2017 – 30.06.2017 0,0 %

    Anteilwert / Rücknahmepreis 3) EUR 24,62

    Ausgabepreis EUR 25,36

    Gesamtkostenquote 4) 1,44 %

    3 SEB Konzept Stiftungsfonds – Halbjahresbericht zum 30. Juni 2017

  • Carolina v. Groddeck und Hermann Löschinger

    Editorial

    Sehr geehrte Anlegerin, sehr geehrter Anleger,

    aufgrund der strategischen Ausrichtung von Savills Investment Management auf institutionelle Kunden wurde Ende 2016 die Logistikimmobilie in Wolfsburg veräußert. Die einzige Liegen- schaft des jungen Fonds, deren Wert während der ca. dreijäh- rigen Haltedauer nachhaltig gestiegen ist, ging Ende Novem- ber 2016 mit rund 14 % über dem zuletzt von den Gutachtern festgestellen Verkehrswert aus dem Fonds ab.

    Insbesondere der Veräußerungserlös, aber auch die Einnah- men aus dem voll vermieteten Objekt im Geschäftsjahr 2016 bildeten die Basis für die Ausschüttung im Berichtszeitraum. Am 03. April 2017 haben die Anleger eine Auszahlung in Höhe von EUR 100,00 je Anteil bzw. EUR 12.768.500,00 erhalten.

    Seit Verkauf der Immobilie wird die weitere Liquidation des Fonds vorangetrieben. Damit für die restliche Lebensdauer des Sondervermögens ausreichend Liquidität vorhanden ist, um sämtliche Verpflichtungen bedienen zu können, wur- den Rückstellungen aus dem Verkauf der Liegenschaft in Wolfsburg gebildet. Zu den Verbindlichkeiten zählen Verwal- tungs- und Betriebskosten, Steuerzahlungen sowie mögliche Kosten durch Gewährleistungs- und Garantieansprüche.

    Insgesamt hat der SEB Konzept Stiftungsfonds seit Auflage am 15. Juli 2013 eine kumulierte Wertentwicklung von 38,3 % erwirtschaftet.

    SEB Konzept Stiftungsfonds – Halbjahresbericht zum 30. Juni 2017 4

  • Risikomanagement

    Das Risikomanagement wird als ein kontinuierlicher, alle Unter- nehmensbereiche integrierender Prozess verstanden, durch den alle Aktivitäten zum systematischen Umgang mit Risiken zusammengefasst werden. Ein wesentliches Ziel ist hierbei, potenzielle Risiken frühzeitig zu erkennen, zu begrenzen und zu managen. Das frühzeitige Erkennen von Risiken schafft Handlungsspielräume, die zur langfristigen Sicherung von bestehenden und zum Aufbau von neuen Erfolgspotenzialen beitragen können. Die Savills Fund Management GmbH (ehemals SEB Investment GmbH) richtete hierzu einen Risiko- managementprozess ein, der aus den Komponenten Risiko- strategie, Identifikation, Analyse und Bewertung, Steuerung und Überwachung sowie Kommunikation und Dokumentation der Risiken besteht.

    In Anlehnung an gesetzliche Regelungen werden folgende wesentliche Risikoarten unterschieden:

    Adressenausfallrisiken

    Durch den Ausfall eines Ausstellers von Wertpapieren, von Mie- tern oder Kontrahenten können Verluste für das Sondervermö- gen entstehen. Das Ausstellerrisiko beschreibt die Auswirkung einer besonderen Entwicklung des jeweiligen Ausstellers, die neben den allgemeinen Tendenzen der Kapital märkte auf den Kurs eines Wertpapiers einwirkt. Dem Ausfall von Mietern begegnet man durch aktives Management und regelmäßiges Monitoring. Weitere Maßnahmen sind die Bonitätsprüfung und die weitgehende Vermeidung von Klumpen risiken im Ver- mietungsbereich.

    Auch bei sorgfältiger Auswahl von Wertpapieren und Mietern kann nicht ausgeschlossen werden, dass Verluste durch Aus- fall von Ausstellern bzw. Mietern eintreten.

    Das Kontrahentenrisiko bezeichnet das Risiko, dass eine Partei eines gegenseitigen Vertrags teilweise oder vollständig aus- fällt. Dies gilt für alle Verträge, die für Rechnung eines Sonder- vermögens geschlossen werden, insbesondere aber im Zusam- menhang mit dem Abschluss von derivativen Geschäften, die z. B. zur Absicherung von Währungsrisiken eingesetzt werden.

    Zinsänderungsrisiken

    Die Liquiditätsanlagen unterliegen einem Zinsänderungs risiko und beeinflussen die Wertentwicklung des Sondervermögens. Ändert sich das Marktzinsniveau – ausgehend vom Niveau zum Zeitpunkt der Anlage –, so kann sich das auf die Kursent- wicklung bzw. Verzinsung der Anlage auswirken und zu Schwan- kungen führen. Diese Kursschwankungen fallen jedoch je nach Laufzeit der Anlage unterschiedlich aus. Festverzins liche Wert- papiere mit kürzeren Laufzeiten haben gewöhnlich geringere Kurs risiken als festverzinsliche Wertpapiere mit längeren Laufzei- ten. Festverzinsliche Wertpapiere mit kürzeren Laufzeiten haben demgegenüber i. d. R. geringere Renditen als festverzinsliche Wertpapiere mit längeren Laufzeiten. Die Liquidität wurde im Berichtsjahr in Bankguthaben gehalten.

    Kredite unterliegen ebenfalls einem Zinsänderungsrisiko. Um negative Leverage-Effekte so weit wie möglich zu minimieren, werden Zinsbindung und Endfälligkeit der Darlehen auf die geplante Haltedauer der Immobilien, die Entwicklung des Ver- mietungsstandes und die Zinsprognose abgestimmt. Bei vor- zeitiger Auflösung laufender Kredite besteht das Risiko der Zahlung von Vorfälligkeitsentschädigungen.

    Zur Reduzierung von Wechselkurs- und Zinsänderungsrisiken kann die Fondsgesellschaft derivative Finanzinstrumente ein- setzen. Derivate werden im Rahmen einer Risikoreduzierung ausschließlich zur Absicherung verwendet.

    Währungsrisiken

    Sofern Vermögenswerte eines Sondervermögens in anderen Währungen als der jeweiligen Fondswährung angelegt sind, erhält das Sondervermögen die Erträge, Rückzahlungen und Erlöse aus solchen Anlagen in der jeweiligen Währung. Fällt der Wert dieser Währung gegenüber der Fondswährung, so reduziert sich der Wert des Sondervermögens. Grundsätzlich wird durch eine weitgehende Absicherung der Währungs- positionen versucht, eine risikoarme Währungsstrategie zu verfolgen. So erfolgt – neben einer Fremdkapitalaufnahme in der entsprechenden Fremdwährung – die Absicherung der Währungsposition üblicherweise durch den Abschluss von Devisentermingeschäften.

    Immobilienrisiken

    Die Immobilien stellen die Basis für das wirtschaftliche Ergeb- nis Offener Immobilienfonds dar. Diese Immobilieninvestitionen unterliegen Risiken, die Auswirkungen auf den Anteilwert des Fonds haben können. Daher können sowohl die Bewertung der Immobilie als auch die Immobilienerträge aus vielerlei Gründen schwanken:

    W Politische, (steuer-)rechtliche und wirtschaftliche Risiken sowie die Transparenz und der Entwicklungsgrad des jeweiligen Immobilienmarkts sind bei den Investitionsent- scheidungen zu beachten.

    W Bei Investitionen außerhalb des Euroraums ist zudem die Volatilität der Landeswährung in die Investitionsentschei- dung einzubeziehen. Die Kursschwankungen und die Kosten der Währungsabsicherung beeinflussen die Immo- bilienrendite.

    W Eine Veränderung der Standortqualität kann direkte Aus- wirkungen auf die Vermietbarkeit und die aktuelle Vermie- tungs situation haben. Steigt die Attraktivität des Stand orts, können Mietverträge auf höherem Mietniveau abgeschlos- sen werden, sinkt sie jedoch, kann es im schlimmsten Fall sogar zu dauerhaften Leerständen kommen.

    W Gebäudequalität und -zustand haben ebenfalls direkte Aus- wirkungen auf die Ertragskraft der Immobilie. Der Gebäude- zustand kann Instandhaltungsaufwendungen erforderlich machen, welche die geplanten Instandhaltungskosten über-

    5 SEB Konzept Stiftungsfonds – Halbjahresbericht zum 30. Juni 2017

  • schreiten. Zusätzlich erforderliche Investitionskosten können die Rendite kurzfristig belas ten, aber auch für eine langfristig positive Entwicklung notwendig sein.

    W Risiken aus Feuer- und Sturmschäden sowie Elementar- schäden (z. B. Hochwasser und Erdbeben) werden inter- national durch Versicherungen abgesichert, soweit möglich sowie wirtschaftlich vertretbar und