Sehnsuchtsziel Natur Schulungen und …€¦ · Juli 2016 – •Juni 2019 Projektpartner: •...

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© tourismus plan B GmbH Gefördert durch: © tourismus plan B GmbH www.tourismusplanb.de Schulungsunterlagen Storytelling im Naturtourismus Sehnsuchtsziel Natur Schulungen und Qualifizierungsveranstaltungen zur Angebots- & Produktentwicklung im Naturtourismus Nordrhein-Westfalen Gefördert durch: © Chriss Hoff/Shutterstock.com

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  • © tourismus plan B GmbH

    Gefördert durch:

    © tourismus plan B GmbH

    www.tourismusplanb.de

    Schulungsunterlagen Storytelling im Naturtourismus

    Sehnsuchtsziel Natur Schulungen und Qualifizierungsveranstaltungen zur Angebots- & Produktentwicklung im Naturtourismus

    Nordrhein-Westfalen

    Gefördert durch:

    © Chriss Hoff/Shutterstock.com

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    EFRE.NRW Projekt „Sehnsuchtsziel Natur“

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    Das landesweit angelegte EFRE.NRW-Projekt „Sehnsuchtsziel Natur“ hat zum Ziel, den Naturtourismus in NRW voran zu bringen.

    Diese E-Learnings wurden im Rahmen des Projektes erstellt. Sie stehen allen Akteuren im Naturtourismus in Nordrhein-Westfalen zur Verfügung.

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    EFRE.NRW Projekt „Sehnsuchtsziel Natur“

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    Projektlaufzeit:

    Juli 2016 – Juni 2019

    Projektpartner:

    • Tourismus NRW e.V.

    • Eifel Tourismus GmbH

    • Naturpark Rheinland c/o LAG der Naturparke in Nordrhein-Westfalen

    • NRW Stiftung

    • OWL GmbH Teutoburger Wald Tourismus

    • Sauerland Tourismus e.V.

    • Sauerländischer Gebirgsverein e.V.

    • Touristikverband Siegerland-Wittgenstein e.V.

    Projektziele:

    • Koordination der Aktivitäten der

    naturtouristischen Akteure auf Landesseite und

    Zusammenführung in einem naturtouristischen

    Netzwerk

    • Innovative Produktentwicklungen und

    -optimierungen durch die Zusammenarbeit von

    Naturschützern und Touristikern

    • Weiterentwicklung der Marketing-Aktivitäten, um

    die naturtouristischen Produkte zu bewerben

    und Naturtourismus in NRW voranzutreiben

    • Weiterentwicklung des Landesportals als

    Darstellung der naturtouristischen Highlights des

    Landes Nordrhein-Westfalen

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    Gefördert durch:

    4

    Gliederung

    3

    Teil 4: Storytelling im Naturtourismus

    Grundlagen Storytelling

    Erfolgsfaktoren Storytelling

    Tipps zur Umsetzung

    1

    3

    2

  • © tourismus plan B GmbH

    Gefördert durch:

    Grundlagen Storytelling

    5

    Lernziel – Beantwortung der folgenden Fragen: Was ist Storytelling?

    Welche Funktionen hat Storytelling und warum wird es angewendet?

    © Tourismus NRW e.V./Dominik Ketz

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    Gefördert durch:

    Warum Storytelling?

    6

    Überangebot von (austauschbaren) Angeboten

    Technologisierung & Digitalisierung führen zu Informationsflut

    Menschen schützen sich durch gezielte, selektive Wahrnehmung

    Erfordert neue Techniken der Wissensvermittlung

    Verändertes Kommunikationsverhalten erfordert Umdenken

    Klassische Werbeformate haben an Bedeutung verloren

    Der Anspruch an Werbung hat sich verändert: Sie muss unterhalten, bewegen, inspirieren und dabei möglichst interaktiv sein

    Grundlagen Storytelling

  • © tourismus plan B GmbH

    Gefördert durch:

    Warum ein Umdenken erforderlich und Storytelling auch im Marketing so wichtig ist.

    7

    Veränderter Anspruch an Werbung: sie muss unterhalten, bewegen, inspirieren ...

    Grundlagen Storytelling

    Storytelling

    Kann mit spannenden Inhalten und Unterhaltung rund um das Produkt einen Mehrwert für die Gäste schaffen

    Führt nur zum Ziel wenn in dessen Umfeld verkaufsfähige Produkte indirekt eingebunden werden

    Kann die Inhalte der Kommunikation eines Anbieters auf vielen Kanälen bedienen: in der PR, im Social Media, weiteres Marketing …

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    Gefördert durch:

    Storytelling übermittelt Werte und keine Werbung!

    8

    Funktion:

    Beinhaltet eine erzählerisch gestaltete Werbebotschaft, die aber von den Kunden nicht als eine solche identifiziert wird

    Erlebnisse, Emotionen und Werte stehen im Vordergrund

    Geschichte ist grundlegend individuell gestaltbar

    Richtet sich nach Marke, Produkt, Zielgruppe …

    Grundlagen Storytelling

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    Gefördert durch:

    9

    Grundlagen Storytelling

    Storytelling ist gehirngerechte Kommunikation …

    Unser Gehirn braucht Geschichten

    Geschichten lösen starke Gefühle aus

    Geschichten wirken unbewusst

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    Gefördert durch:

    Erfolgsfaktoren Storytelling

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    Lernziel – Beantwortung der folgenden Fragen: Was sind die Zutaten für gutes Storytelling?

    Welche Punkte rund um das Storytelling gilt es zu beachten?

    © Sauerland Tourismus e.V./Klaus-Peter Kappest

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    Gefördert durch:

    11

    Erfolgsfaktoren Storytelling

    Geschichte aufbauen wie ein gutes Theaterstück

    Protagonist oder Held

    Konflikt

    Zeitlich / inhaltlicher Zusammenhang

    Handlung (was wird erzählt)

    Darstellung (wie wird es erzählt)

    Wirkung (wozu wird es erzählt)

    Gesellschaftliche Relevanz

    Emotionen

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    Gefördert durch:

    12

    Erfolgsfaktoren Storytelling

    Zutaten für gutes Storytelling

    Geschichten beginnen mit einem Konflikt

    Geschichten wecken Emotionen

    Geschichten sind viral

    Geschichten haben einen Helden

    Geschichten haben einen Grund erzählt zu werden

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    Gefördert durch:

    13

    Erfolgsfaktoren Storytelling

    Jede Geschichte braucht einen

    Grund erzählt zu werden

    Sinnstiftende Marke

    Jede Geschichte braucht

    eine Hauptfigur

    Held

    1 2

    Transformation

    3

    Jede Geschichte startet mit

    einem Konflikt

    Emotionales Erzählen

    4

    Jede Geschichte erweckt

    Aufmerksamkeit

    Transmediales Storytelling

    5

    Jede Geschichte ist viral

    In Anlehnung an: Petra Sammer: Storytelling – Die Zukunft von PR und Marketing

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    Gefördert durch:

    Ebenen bzw. Arten von Geschichten

    14

    Erfolgsfaktoren Storytelling

    Gründungsmythen Identität des Unternehmens Vision, Mission, Leitbilder Unternehmensportraits Kundenbeispiele

    Kommunikationstaktik, um Produkte zu erklären und präsentieren

    Produktnutzen Differenzierungsmerkmale Teil von Marketing- und

    Vertriebskommunikation

    Aufmerksamkeit für Marke und Image (stützend)

    Bewährt im Marketing Langfristigkeit

    Geschichten lassen sich z.B. sortieren nach deren Einfluss auf …

    Unternehmen „Corporate Stories“

    Marken „Brand Stories“

    Produkte „Sales Stories“

    In Anlehnung an: Agentur Intensive Senses: „Storytelling im Tourismus - Vortrag auf dem social media travel day 2016“

  • © tourismus plan B GmbH

    Gefördert durch:

    15

    Erfolgsfaktoren Storytelling

    Jede gute Geschichte hat einen Grund, erzählt zu werden

    Was bringt die Geschichte dem „Empfänger“?

    Was will ich beim Rezipienten erreichen?

    Jede Geschichte braucht einen

    Grund erzählt zu werden

    Sinnstiftende Marke

    1

    In Anlehnung an: Petra Sammer: Storytelling – Die Zukunft von PR und Marketing

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    Gefördert durch:

    16

    Erfolgsfaktoren Storytelling

    Warum

    Was

    Wie

    Nahezu alle Unternehmen wissen, WAS sie machen: Produkt / Dienstleistung

    Wenige können beschreiben, WIE sie arbeiten: Werte und Arbeitsweisen

    Sehr wenige können begründen, WARUM ihr Unternehmen existiert: Vision, Passion,

    Anspruch …

    Jede Geschichte braucht einen

    Grund erzählt zu werden

    Sinnstiftende Marke

    1

    In Anlehnung an: Petra Sammer: Storytelling – Die Zukunft von PR und Marketing

  • © tourismus plan B GmbH

    Gefördert durch:

    Einflechten der menschlichen Grundbedürfnisse als Motor für gute Geschichten …

    17

    Grundbedürfnisse können Leitmotive und Ausgangsbasis für das Storytelling sein

    „Storyline“ einer Geschichte: Grund und Leitmotiv / Bedürfnisse der wichtigsten Charaktere

    vs.

    Plot: fasst die vordergründigen Ereignisse zusammen, die erzählt werden

    Sicherheit & Stabilität

    Gemeinschaft & Liebe

    Freiheit & Unabhängigkeit

    Selbstverwirklichung

    Erfolgsfaktoren Storytelling

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    Gefördert durch:

    Für gutes Storytelling muss der Rahmen stimmen: - Werte & Zielgruppen definieren

    - Erarbeitung einer passenden Leitgeschichte

    Von dieser lassen sich alle weiteren Geschichten (Substories)

    – ob für Presse, Website, Social Media oder für Print – ableiten.

    Markenkern

    Themen Zielgruppen

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    Erfolgsfaktoren Storytelling

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    Gefördert durch:

    19

    Erfolgsfaktoren Storytelling

    Gäste / Kunden Erfahrungen mit Marke / Angebot

    Mitarbeiter / Unternehmer / Gründer … Geschichte schildern, warum jemand z.B. Wanderführer

    geworden ist … Protagonisten der Region erzählen

    Außenstehender Eher neutrale Perspektive, z.B. Produktgeschichten

    Jede Geschichte braucht

    eine Hauptfigur

    Held

    2

    In Anlehnung an: Petra Sammer: Storytelling – Die Zukunft von PR und Marketing

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    Gefördert durch:

    20

    Erfolgsfaktoren Storytelling

    Tipps / Checkliste

    Keine allgemeinen Zielgruppen, lieber eine Hauptfigur benutzen ein „Schicksal“

    Den Helden so detailliert wie möglich beschreiben

    Helden wählen, der die Sinnhaftigkeit ihres Unternehmens / Marke am besten verdeutlicht

    Eine Person, mit der sich das Publikum / die Zielgruppe identifizieren kann

    4 Merkmale machen die Hauptfigur zum Treiber einer guten Geschichte:

    Held verspürt Mangel oder ein dringendes Anliegen / Verlangen

    Held hat Persönlichkeit und Charakter

    Klare Haltung / Einstellung

    Held verändert sich während der Geschichte: Transformation!

    Jede Geschichte braucht

    eine Hauptfigur

    Held

    2

    In Anlehnung an: Petra Sammer: Storytelling – Die Zukunft von PR und Marketing

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    Gefördert durch:

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    Erfolgsfaktoren Storytelling

    Mit einem Konflikt starten?

    Brüche & Perspektivenwechsel, nicht nur das Schöne zeigen

    Spannung erzeugen!

    Erhöht die Identifikation

    Beispiel: Herausforderungen, vor dem Gäste stehen und Sie

    schließlich mit ihrem Angebot helfen …

    Fallbeispiele benutzen

    Alternativ Parabel (meist Image unterstützend)

    Drama?

    Transformation

    3

    Jede Geschichte startet mit

    einem Konflikt

    In Anlehnung an: Petra Sammer: Storytelling – Die Zukunft von PR und Marketing

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    Gefördert durch:

    22

    Erfolgsfaktoren Storytelling

    Drei Akte-Struktur:

    Anfang / Einleitung: Hauptcharaktere, Handlung, Anbahnung Konflikt

    Mittelteil: Handlung spitzt sich zu, Höhepunkt, Protagonist ggf. mit Tiefpunkt

    Ende: Hauptcharakter löst Konflikt / Konflikt löst sich auf

    Transformation

    3

    Jede Geschichte startet mit

    einem Konflikt

    Ausgangssituation Öff

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    Steigende Handlung / Klimax

    Höhe- & Wendepunkt

    Abfallende Handlung

    „Happy End“

    Fünf Akte nach Gustav Freytag:

    In Anlehnung an: Petra Sammer: Storytelling – Die Zukunft von PR und Marketing

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    Gefördert durch:

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    Erfolgsfaktoren Storytelling

    Jede gute Geschichte weckt Emotionen

    Emotionale Stufen:

    Neugierde & Spannung aufbauen

    Mental aufbauen / einfühlen lassen

    Überraschend enden …

    Gezielt Trigger einbauen:

    Musik verstärkt, wirkt assoziativ und bindend

    Worte erzeugen Bilder im Kopf, werden mit eigenen Erfahrungen abgeglichen

    Bilder können emotional ansprechen und entsprechend komponiert werden

    Visuelles Storytelling: Instagram, Youtube & co!

    Emotionales Erzählen

    4

    Jede Geschichte erweckt

    Aufmerksamkeit

    In Anlehnung an: Petra Sammer: Storytelling – Die Zukunft von PR und Marketing

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    Gefördert durch:

    Tourismus und Storytelling leben von Emotionen – deshalb die richtigen Bilder sprechen lassen. Denn …

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    … Bilder sagen mehr als tausend Worte

    Geschichten lassen sich so einfacher erzählen

    Die Technik hilft: fast jeder hat ein Smartphone in der Tasche

    Höhere Akzeptanz und Reichweiten, z.B. bei Social media, v.a. über Foto und besonders Video

    Ist Basis und oftmals Voraussetzung für vielfältige Vermarktungsaktivitäten

    Wer keine eigenen Bilder hat: Bilddatenbank NRW Tourismus, ggf. frei nutzbares Archiv der DMO / Nationalen Naturlandschaft abfragen

    Erfolgsfaktoren Storytelling

    To do: Bildarchiv anlegen!

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    Gefördert durch:

    Vorbei am Hirn und rein ins Herz: es reicht nicht aus „nur“ zu informieren, um potentielle Gäste von Anfang an in den Bann zu ziehen. Damit die Lust des Naturerlebnisses wirksame Wege findet – nämlich die

    Buchung – werden emotionale Bilder zur Entscheidungsgrundlage.

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    Einzig, schneller & länger Bilder stimulieren im Gehirn bestimmte Areale, die wir nur durch Text nicht erreichen können. Hinzu kommt, dass unser Gehirn visuelle Informationen 60.000 Mal schneller verarbeitet als textliche Informationen. Zudem können wir uns an Informationen aus Bildern selbst nach drei Tagen noch fünf- bis sechsmal besser erinnern. Studien zum Thema „Erinnerung an optische Eindrücke“ haben gezeigt: - 10% der Menschen erinnern sich nach drei Tagen an Textinformationen - 65% der Menschen erinnern sich nach drei Tagen an Bildinformationen Das Phänomen hat auch einen Namen: Picture Superiority Effect. Der besagt, dass Aussagen eines Textes durch Bilder maßgeblich unterstützt werden; sich auch nach drei Tagen noch 65% der Leserschaft an den Inhalt erinnern.

    Erfolgsfaktoren Storytelling

    Quelle: Neusta; destination.report 2018

    Rolle von Bildern

    100% Emotionen Wir leben in Zeiten der Reizüberflutung: Eine wahrhaftige Masse von immer mehr „austauschbaren“ Produkten konkurrieren um die Aufmerksamkeit. Durch diese Vielzahl an Angeboten und der damit verbundenen Reizüberflutung müssen neue Strategien verfolgt werden, um sich gegen die Konkurrenz durchzusetzen. Kundengewinnung in einer Welt voll austauschbarer Angebote ist nur noch auf emotionaler Ebene möglich. Und genau dabei spielt der Einsatz von gezielt ausgewählten Bildern eine entscheidende Rolle.

    90% Auge & 70% Unbewusstes Wer hätte das gedacht: 90% der an unser Gehirn weitergeleiteten Informationen sind visuell! Die restlichen Prozente teilen sich die weiteren 4 Sinne. Und: 90% aller Kaufentscheidung werden durch visuelle Faktoren beeinflusst. Das Auge ist also mit großem Abstand am wichtigsten für die Informationsaufnahme. Auch ist mittlerweile nachgewiesen, dass Kunden ihre Entscheidungen weitestgehend (70 %) unbewusst treffen; und dass selbst die bewussten 30 Prozent nicht ganz frei von Einflüssen sind.

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    Gefördert durch:

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    Erfolgsfaktoren Storytelling

    Jede gute Geschichte ist viral, im Sinne der „Shareability“

    Hat eine Story überzeugt (inhaltlich wie emotional) Mit hoher Wahrscheinlichkeit Weitererzählung durch den Rezipient

    Transmediales Storytelling

    5

    Jede Geschichte ist viral

    In Anlehnung an: Petra Sammer: Storytelling – Die Zukunft von PR und Marketing

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    Gefördert durch:

    Fazit: Storytelling übermittelt Werte und keine Werbung!

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    Muss nicht immer eine sehr große Geschichte sein!

    Beliebter Ansatz: Nutzung eines Helden als Protagonisten, der im Fokus steht (kann z.B. der Gast sein, der Anbieter …)

    Auch kleine Serien / Sequenzen denkbar, die sich z.B. zu einer größeren Geschichte verbinden lassen

    Modernes Storytelling mit Mischung unterschiedlichster Formen: Text, Foto, Video, Sound … Sehr gut umsetzbar mit Blogs, Social Media, auf Websites: Landingpages, Newsletter, Podcasts etc.

    Die Customer Journey kann durch Storytelling unterstützt werden: Hintergrundberichte, Erfahrungsberichte, Tour-/ Reisevorbereitungen, Reisetipps, -informationen, Portraits etc.

    Information

    Buchung

    Aufenthalt

    Reflexion Customer Journey

    Reiseinspiration

    Recherche

    Planung

    Buchung

    Detailplanung

    Anreise

    Entdecken

    Durchatmen

    BegegnungEinkehr

    Mitnahme

    Abreise

    Heimkommen

    Erzählen

    Binden

    Vergessen

    ErinnernInspiration

    Wiederkommen

    Erwägung

    Im Tourismus ideal, da hier ein stark visueller Charakter gefragt ist – für emotionales Storytelling

    Mit Worten, aber v.a. mit Bildern wird das Tor zu einer anderen Welt (im Gegensatz zum Alltag) geöffnet

    Erfolgsfaktoren Storytelling

    Grafik in Anlehnung an: tourismusdesign.com / tourismuszukunft.de; verändert tpB 2018

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    Gefördert durch:

    © Tourismus NRW e.V./Dominik Ketz

    Tipps zur Umsetzung

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    Lernziel – Beantwortung der folgenden Fragen: Was muss bei der Erarbeitung einer guten Story

    beachtet werden?

    Was sind die Schlüssel für zielgerichtetes Tourismus-Marketing?

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    Gefördert durch:

    Gutes Storytelling im Tourismus-Marketing muss genauso sein wie eine dieser Lagerfeuer-Geschichten

    Echt, ehrlich, persönlich, interaktiv, in der richtigen Umgebung erzählt und mit möglichst vielen Sinnen wahrnehmbar

    Keine Ansammlung von Highlights und Must Do´s, keine austauschbaren Werbegesichter und haltlosen Versprechen

    Eine gute Story übermittelt Werte und Emotionen, keine Werbung für ein Produkt

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    Tipps zur Umsetzung

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    Gefördert durch:

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    Die Geschichten (und Basisinformationen) müssen für Ihre Fokuszielgruppen in unterschiedlicher Art und Weise und auf

    unterschiedlichen Kanälen bespielt werden!

    Notwendigkeit der differenzierten Betrachtung der Zielgruppen in der Kommunikation:

    Jede Zielgruppe wird mit einer eigenen Kommunikationsstrategie angesprochen

    Verfügt über eine andere Customer Journey

    Passgenaue Angebotsgestaltung und Ansprache im Marketing

    Tipps zur Umsetzung

  • © tourismus plan B GmbH

    Gefördert durch:

    Storytelling muss Leidenschaft erzeugen!

    31

    Die richtige Sprache?

    Aktiv: keine komplizierten Sätze

    Plakativ bleiben Einfach: Fachbegriffe

    vermeiden Bildhaft: im Kopf erzeugen,

    Analogien verwenden Variantenreich, Stil variieren Detailliert: zum

    reinversetzen … Ausschmückend: ausführlich

    und v.a. mit Hingabe

    Authentisch sein

    Die Identifikation des Kunden weckt Sympathie für das indirekt beworbene Produkt und schafft Vertrauen

    Sollte nicht zur Märchenstunde mutieren Den Autor explizit kennzeichnen Nicht nur großräumige Landschaften, auch

    Storys suchen, die im Detail liegen Gerade stationäre Betriebe haben ein hohes

    Potenzial für Authentizität: Inhalte lassen sich direkt vor der Haustür, im Betrieb aufspüren

    Hintergrundwissen nutzen

    Check:

    Wie jede gute Geschichte sollte Storytelling eine klare, einheitliche und logische Struktur haben

    Nicht nur Storys für eine Zielgruppe erstellen. Den Mix gemäß der eigenen Marketingstrategie beachten

    Die Storys aktiv verbreiten, auf allen online-Kanälen, v.a. social media: selbst (owned media), z.B. durch Kunden (earned media) oder sogar bezahlt (paid media), z.B. per Facebook-Werbung

    Überlegt anfangen

    Ausgangspunkt jeder guten Geschichte ist ein sinnstiftender Bezug, z.B. zur eigenen Marke (was will ich verkörpern, was bin ich, was ist mein Leistungsversprechen gegenüber den Kunden …)

    Treffen der Grundbedürfnisse Vor der Suche der Geschichten:

    Positionierung des eigenen Unternehmens beachten: passt das dazu? Daraus leitet sich ab, wie und mit welchen Inhalten Storytelling für das eigene Unternehmen und die Zielgruppen / Kunden Sinn macht

    Tipps für Erzählweise und spannende Geschichten:

    Den Stoff der eigenen Geschichte konfrontieren: Ist die Geschichte interessant? Wie soll das Publikum die Geschichte aufnehmen und verstehen?

    Die Dinge einfach halten, auch die Strukturen angemessen einfach Anschaulichkeit und nie gesehene Bildwelten ziehen Leser in die Story und

    schaffen ein mögliches Wow-Erlebnis Mit der Tür ins Haus fallen: den Leser am Anfang in eine Szene voller Dramatik

    führen. Dieses abrupte Vorgehen erzeugt im Leser Fragen wie: „Wow, was ist da los? Warum ist das so? Wie geht das weiter?“

    Die Story am Laufen halten: mit Cliffhanger Spannung erzeugen, mit Andeu-tungen oder Anspielungen den Leser zum Miterzähler machen, Vorausdeu-tungen einstreuen, die Lust auf mehr machen; Ironie, Witz und Humor

    Quellen: intensivsenses; onlinemarketing.de; verändert / ergänzt tpB 2018

    Tipps zur Umsetzung

  • © tourismus plan B GmbH

    Gefördert durch:

    Noch ein paar Tipps zur Vorgehensweise:

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    Was braucht ein gute Geschichte noch?

    Authentizität statt Märchen erfinden! Bleiben Sie sich selbst und Ihrem Betrieb treu. Berichten Sie wahre Geschichten, welche zu Ihrem Unternehmen passen.

    Protagonisten & Antagonisten: Verwenden Sie in Ihren Geschichten Helden, Gegenspieler, Helfer, Mitarbeiter, etc. und bringen Sie dadurch Salz und Pfeffer in die Story.

    Emotionen: Gerade im Tourismus erleben wir tagtäglich sehr viele Emotionen und sind oft ein Teil davon. Entwickeln Sie deshalb eine Dramaturgie in der Geschichte und wecken Sie Träume und positive Emotionen. Schaffen Sie dadurch ein Bedürfnis / Verlangen für die Gäste.

    Andockstellen: Der Gast muss sich mit der Geschichte identifizieren können – im besten Fall knüpft die Geschichte an Geschehnisse in seiner / ihrer Kindheit an.

    Flexibilität: Die Story sollte flexibel einsetzbar sein – das heißt sie sollte einen generellen Aufhänger haben (nicht zu spezifisch sein – aufs Wesentliche reduzieren) – damit man sie leicht an verschiedene Situationen anpassen kann und die Geschichte durch verschiedenste Verkaufs- und Kommunikationskanäle kommunizieren kann.

    Verständlichkeit: Und zu guter Letzt sollte die Story leicht verständlich für verschiedene Gästetypen sein. In der Einfachheit liegt der Erfolg.

    Tipps zur Umsetzung

    5 Schritte zur Umsetzung

    1. Suchen Sie Geschichten, die zu Ihrem Unternehmen passen. 2. Definieren Sie die Kernbotschaft der Geschichte. 3. Erstellen Sie ein Konzept. Wo, wann und wie soll die Geschichte erzählt werden? Auf welchen Kommunikationskanälen berichten

    wir darüber? 4. Schreiben Sie die Geschichte und achten Sie dabei auf eine gute Dramaturgie. 5. Erzählen Sie die Geschichte.

    Quellen: Kohl und Partner; verändert / ergänzt tpB 2018

  • © tourismus plan B GmbH

    Gefördert durch:

    Schlüssel für zielgerichtetes Tourismus-Marketing:

    Finden einer übergeordneten Geschichte

    Zuschnitt auf das jeweilige Publikum

    Weitergabe an das Publikum

    33

    Tipps zur Umsetzung

    Zu beachten:

    Verwendung unterschiedlicher Kanäle für das Storytelling

    Um effektiv zu sein und nachhaltig zu wirken, muss die Geschichte

    nicht nur an die verschiedenen Personenkreise, sondern auch an die

    entsprechenden Kommunikationskanäle angepasst werden!

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    Gefördert durch:

    Vor allem online sichtbar sein!

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    Tipps zur Umsetzung

    Online-Kanäle wie Social Media oder Blogs sind aufgrund ihrer Multimedialität für modernes Geschichtenerzählen besonders geeignet

    Integration in andere Kommunikationsstrategien, wie zum Beispiel Messeauftritte oder PR-Maßnahmen, ist ebenfalls möglich

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    Ansprechpartnerinnen beim Tourismus NRW e.V.

    Tourismus NRW e.V.

    Nina Dahlhaus

    Produktmanagerin Natur

    Völklinger Straße 4

    40219 Düsseldorf

    E-Mail: [email protected]

    Telefon: 0211/ 91320-523

    Tourismus NRW e.V.

    Linn Bach

    Projektreferentin Natur und Gesund

    Völklinger Straße 4

    40219 Düsseldorf

    E-Mail: [email protected]

    Telefon: 0211/ 91320-557

  • © tourismus plan B GmbH

    Gefördert durch:

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    Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!

    Tourismus Plan B GmbH - Büro Berlin // Spreeufer 2 10178 Berlin // Tel. 030.2145 87 0 Fax 030.21 45 87 11 [email protected] // www.tourismusplanb.de

    Gefördert durch:

    © Nationalparkforstamt Eifel/Michael Usadel