Sender Februar 2015 - April 2015

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Gemeindebrief für die evangelisch-lutherische Kirchengemeinde Chieming Traunstein Waging

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  • Febr

    uar -

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    15

    Fasten

    fr die evangelisch-lutherische KirchengemeindeGemeindebrief

    Sender ChiemingTraunsteinWaging

  • Wir sind fr Sie da

    2

    Pfarramtssekretariat:Susanne HansenTel: 0861/989 67-10Fax: 0861/989 67-23Brozeiten: siehe links [email protected]

    Pfarrer:Peter Bertram, DekanCrailsheimstr. 883278 TraunsteinTel: 0861/98967-14Tel: 01573 / 16 40 86 [email protected]

    Judith und Michael Krau Pfarrer/in(Vertretung 0,5)Gehstr. 483313 SiegsdorfTel: 08662/[email protected]@gmx.net (Michael)

    Barthel Pichlmeier, PfarrerWasen 31a83324 RuhpoldingTel. 08663/632oder 0157/87 92 84 [email protected]

    Diakon: Edwin Stegmann, Diakon83278 TraunsteinTel: 0861/989 67-13 oder 0160/94 61 62 [email protected]

    Kirchenmusikerin:Ulrike Ruf DekanatskantorinHerzog-Friedrich-Str. 8a83278 TraunsteinTel: 0861/989 [email protected]

    Vertrauensmann des Kirchenvorstands:Alexander FietzKraimoos 3483355 Grabensttt

    Mesner u. Hausmeister:Steffen HeinTel: 0861/989 67-10oder 0170 / 59 21 452

    Dekanatsssekretariat:Birgit Mdinger Tel: 0861/989 67-14Fax: 0861/989 [email protected]

    Krankenhausseelsorge(0,5 - Stelle) Thomas SeitzPfarrerKlinikum TraunsteinTel: 0861/7050 oder 705-1471

    Fachstelle geg. sexuelle Gewalt:Birgit BerwangerDiakonie TraunsteinTel: 0170/92 75 899

    Diakoniestation des Diakonischen Werks:Verena PieperCrailsheimstr. 3a 83278 TraunsteinTel: 0861/8005

    Sozialdienst und Beratung des Diakonischen Werks:Tel: 0861/98 98 216

    Evangelisches Bildungswerk:Crailsheimstr. 12 83278 TraunsteinTel: 0861/27 20Fax 0861/16 45 [email protected]

    Briefseelsorge: Postfach 600306 81203 Mnchen [email protected]

    Telefonseelsorge:0800/111 0 111 gebhrenfrei

    Kinder-/Jugendtelefon:0800/111 0 333 gebhrenfrei

    Elterntelefon:0800/111 0 550 gebhrenfrei

    Wenn Sie Ihrer Gemeinde durch Ihre Spende helfen mchten: Kto.Nr. 3731 Kreissparkasse Traunstein BLZ 710 520 50 IBAN DE46 710520500000003731 BIC BYLADEM1TST

    ffnungszeiten im Pfarramt

    Mo. 09.30 12.00 Uhr 14.00 16.00 Uhr Di. 08.30 12.00 Uhr 14.00 16.00 Uhr Mi. 08.00 12.00 Uhr Do. 09.30 12.00 Uhr 14.00 16.00 Uhr Fr. 08.00 12.00 Uhr

  • Gr Gott

    3

    Aus dem Inhalt Gr Gott 3 Geistliches Wort 4Interview 67 Wochen ohne 7Finanzen 8Neues aus dem Pfarramt 9Asyl 10kumene 11Veranstaltungen 12Veranstaltungsberblick 14Gottesdienste 15Gottesdienstplan 16Chieming 18Waging 19Dietrich-Bonhoeffer Preis 20Diakonie aktuell 22Kirchenmusik 24Jugend 26Kinder 27Evangelischer Kirchentag 28Freud und Leid 29Geburtstage 30kumenischer Weltgebetstag 32

    Mit dem nebestehenden sogenannten QR Code kommen Sie mit dem Smartphone direkt auf unsere Homepage:

    www.traunstein-evangelisch.de

    Liebe Leserinnen, liebe Leser,

    darf es mal etwas weniger sein? Als Titelbild nur ein gekreuztes Besteck als Zeichen: Nichts geht mehr!

    Der Zeitraum unseres Senders umfasst die Passions- und Osterzeit und da empfiehlt sich als Leitthema diesmal der Titel Fasten.

    Als Wohltat wird es wahrgenommen nach so manchem ppigen Weihnachts essen und nach so manchen berflssi-gen Worten.

    Viele Aspekte kann man mit dem The-ma ansprechen.

    Pfr. Michael Kraus stellt mit dem Fa-sten einen spannenden Zusammenhang zur Flle des Lebens her.

    Unter dem Leitwort Du bist schn! Sieben Wochen ohne Runtermachen beginnt am 18. Februar die diesjhrige evangelische Fastenaktion.

    Auf was Sie auch verzichten werden, mge es eine gute Passions- und Osterzeit werden.

    Pfr. Barthel Pichlmeier

  • 4Geistliches Wort

    Fasten: Das ist die Erleichterung zu erleben, was man alles nicht braucht - vorrberge-hend. Denn Fasten ist kein Dauerzustand nach dem Motto Halte dein Leben so spar-sam und mager wie mglich! Im Gegenteil: Fasten dient dazu, die Flle, den Luxus, das Paradiesische des Lebens wieder wahrneh-men zu knnen - hnlich wie das Warten auf Weihnachten erst das wohlige Kribbeln des Heiligen Abend mglich macht. Deshalb ist der Advent traditionell eine Fastenzeit. Wenn wir also das Kribbeln des Heilig Abend vermissen, liegt es vielleicht daran, dass wir im Advent frhzeitig einem regelrechten Rausch erliegen statt uns auf das Wesent-liche zu beschrnken. Wir nehmen das Fun-keln der Weihnacht nicht mehr wahr, wenn wir schon vorher geblendet sind von einer regelrechten Flut anderer Lichter.

    Jesu erstes und programmatisches Wunder geschieht auf einer Hochzeit: Mitten im Feiern geht der Wein aus. Maria weist Je-sus darauf hin. Offensichtlich meint sie, er solle etwas dagegen unternehmen. Aber Je-sus weist sie zurck. Die Zeit sei noch nicht reif. Jesus lsst etwas Zeit verstreichen und man sprt durch die Zeilen, wie den Hoch-zeitsgsten der Mund trocken wird, und die Sehnsucht wchst, doch weiter feiern und trinken zu knnen. Als der Durst nach Fl-le und Leben gro genug ist, so erzhlt es die Geschichte, verwandelt Jesus badewan-nenweise Waschwasser in Wein. Man liest, dieser Wein habe allen besser geschmeckt als jemals zuvor: ein wahres Gleichnis fr

    das Himmelreich. Es mag sein, dass Jesus nie besser und berzeugender vom Reich Gottes erzhlte als durch dieses Wunder. Ohne das zwischenzeitliche unfreiwillige Fasten als der Wein ausging, htte der neue Wein wohl nicht halb so berzeugend das Himmelreich gespiegelt.

    Fasten sollte kein Selbstzweck sein, schon gar keine Selbstqulerei. Der Gewinn des Fastens kommt aus dem Wissen oder der Hoffnung, dass es eine wunderbare Aufl-sung findet. Vor uns liegt das Osterfest: Das Lebensfest schlechthin, an dem wir feiern, dass trotz Allem am Ende das Leben siegt. Gegen das Leben haben Leid, Tod, Hass keine Chance. Die Auferstehung des ge-hassten, gequlten und ermordeten Jesus Christus ist das groe Symbol fr den Sieg des Lebens und der Liebe ber alles Wider-wrtige. An Ostern feiern wir die Explosion des Lebens, die den Tod zerreit. Wunderbar gemalt hat das Matthias Grnewald: Um den Auferstandenen explodiert das Leben, zerreit Dunkelheit und Tod und ersetzt das Einheitsschwarz durch alle Farben des Regenbogens. Wundersamerweise erstrahlt im Licht des Auferstandenen rckwirkend sogar die Dunkelheit wie ein Sternenhim-mel. Selbst das Bse scheint sich im Licht des Auferstandenen zu verwandeln: Die R-stungen und Marterwerkzeuge der Soldaten scheinen sich in strahlende Engelsgewn-der zu verwandeln, als wasche die Liebe des Auferstandenen den Tod von den Waffen und Rstungen. (Siehe Bild!)

    Das Fasten und die Feier des Lebens

  • 5Geistliches Wort

    Michael Krau vertritt zusammen mit seiner Frau Judith in der Vakanz die zweite Pfarrstelle zu 50%

    Um diese alles Widerwrtige sprengende Flle des Lebens, diese Explosion des Lebens aus dem Nichts menschlich wahrnehmen und erleben zu knnen, ist Ostern eine Fa-stenzeit vorgeschaltet. Man wartet bis die Zeit reif und der Durst nach Leben bergro wird, auf dass dann das Leben so voll und reich und sffig schmecke wie nie zuvor. Traditionell wird in der Fastenzeit nicht ge-tanzt, nicht getrunken, nicht gefeiert und man ist vielleicht sogar sexuell enthalt-sam. Man beschrnkt sich auf das Ntigste.

    Wozu? Damit die Sehnsucht wchst: Die Sehnsucht aufeinander, auf das Leben, auf die Musik und den Rhythmus, den Klang und die Freude, die Sehnsucht nach Flle und prallem Leben: So prall, dass es ex-plodiert und alles Widerwrtige zerreit. Der Gewinn dieses Fastens kommt aus dem Wissen, dass es eine wunderbare Auflsung findet an Ostern, wenn wir alles, was uns geschenkt ist, ganz neu erleben, wunder-barer, besser, wohlriechender, wohlschme-ckender, voller, praller als zuvor: Die Freude aneinander, die Musik der Lebens, die Macht der Freude und des Lebens. Es ist wohl wie an Weihnachten: Wer die Explosion des Le-bens und der Freude erleben will, der sollte nicht schon verkatert hineinstolpern.

    Apropos verkatert: Wer ausgiebig gefeiert hat, kennt den Sinn des Fastens. Das Fasten ist kein Selbstzweck. Es orientiert sich an der Feier des Lebens. Es ist sozusagen Ver-dauen der Flle und Vorbereitung auf die nchste groe Feier des Lebens. Das Fasten lebt aus der Flle. Es verdaut sie und er-mglicht, sie neu in sich aufzunehmen.

    In der Vorfreude auf die Flle sterlichen Lebens grt Sie

    Ihr Pfarrer Michael Krau

  • 6Ich halte aus religisen Grnden fasten zu mssen fr nicht glcklich...Wenn und dass ich faste liegt an der AOK und einem Curaplan...Fasten um einen anderen Menschen zu untersttzen finde ich prima, seit ich das bei einer Frau mache, die ich kennenge-lernt habe...Lieber versuche ich, wie letztes Jahr, das Wort-Fasten was ganz gut geht.Gerade wir Prediger neigen dazu alles zu zerreden...Ansonsten halte ich es lieber mit Luther: Fasten ist eine feine usserliche Zucht, aber nicht heilsnotwendig

    Volker Steiner

    Fasten bedeutet fr mich auf etwas alltgliches oder fr mich wichtiges zu verzichten.Fasten ist auch, dass man auf etwas verzichtet, was man gerne isst oder drinkt, aber man es nicht wirklich braucht.Anna und Franceska (Helferinnen beim Cafe International)

    In der Fastenzeit versuche ich etwas be-scheidener zu konsumieren, was Essen und Genussmittel betrifft. Fritz Stahl

    Auf eine liebgewordene oder lstige Gewohnheit verzichten. So kann Fasten aufrtteln aus dem Alltagstrott und Raum schaffen fr Neues.Dekan i. R. Gottfried Stritar

    Fasten bedeutet fr mich

  • 77 Wochen Ohne

    Mehr als drei Millionen Menschen lassen sich jhrlich mit 7 Wochen Ohne, der Fa-stenaktion der evangelischen Kirche, aus dem Trott bringen. Sie verzichten nicht nur auf Schokolade oder Nikotin, sondern folgen der Einladung zum Fasten im Kopf: sieben Wochen lang die Routine des Alltags hinterfragen, eine neue P