Seniorenzeitung Dahme und Spree 01/2010

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Für die Städte und Gemeinden des Landkreises Dahme-Spreewald

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  • Seniorenzeitungfr die Stdte und Gemeinden

    des Landkreises Dahme-Spreewald

    Ihr persnlich

    es

    Exemplar

    Ausgabe1/2010FebruarMrz3. Jahrgang

    Dahme und Spree

    Aktio

    nsco

    upon

    auf S

    eite 9

    Gutes Sehen bedeutet Lebensfreude.Besseres Sehen strkt die Sicherheit, besonders in der Dmmerung. Franz Metelec, fotolia.com

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  • Editorial

    Die Wintermonate, so sagt man, sind die dunklen Monate. Die Tage sind kurz, die dunklen Stunden vermitteln den Eindruck langer Nchte. Trber, grauer Himmel verstrkt diesen Eindruck und von den wenigen wirklichen Winterfreuden ein-mal abgesehen wnschen wir uns meist recht schnell nach Wintereinbruch doch, dass er bald auch wieder vorbei sein mge. Gemessen an den Menschen in Skandinavien, deren Tage nach vier Stunden Helligkeit wieder der langen Nacht weichen, geht es uns ja noch Gold, aber auch wir kennen das gut: Mdigkeit, Antriebslosigkeit, Gereiztheit. Die Wissenschaft hat dieses Win-terphnomen natrlich lngst untersucht und die Bedeutung des Lichts fr die Ablufe im mensch-lichen Krper und in seiner Psyche, sprich Seele mit chemischen Reaktionen erklrt und in Zahlen und Kurven dargestellt. Fazit unter anderem: un-ser Krper reagiert nicht beliebig auf Helligkeit, sehr wohl aber auf Tageslicht. In den Betrieben wird deshalb jetzt nach und nach auf so genann-te Tageslichtlampen umgestellt. Leuchtmittel, die versuchen, das Tageslicht zu ersetzen. Mein Schreibtisch wird neuerdings auch von einer Ta-geslichtlampe beleuchtet. Die beste Ehefrau von allen, wie Ephraim Kishon die jeweils eigene nannte, hat mir die Weihnacht erhellt. Das sieht, wenn man von drauen durch die Fenster blickt, bei weitem nicht so heimelig und gemtlich aus, wie die Atmosphre mit den alten Glhlampen, aber ich arbeite unter dieser Lampe eindeutig entspannter. Meine ich zumindest. Fr die Au-gen ist das eindeutig, das mit der Psyche kann ich mir natrlich auch einbilden. Wie dem auch sei, wir haben in unserer Redaktion ber diese Dinge gesprochen und anschlieend in unseren Beitrgen fr diese Zeitungsausgabe ein wenig ber Licht nachgedacht. Ingeborg Spittler bringt Licht und Wrme zusammen, Ursula Klucke fgt ein Glckshormon ins Thema, Jutta Melzer gibt unsere Fragen einfach einmal an Sie, liebe Le-serinnen und Leser weiter und Eike Mewes sagt, wenn ihr ber Licht und Sonne redet, schreibe ich ber den Mond und die Romantik. So geschehen. Aber Sie finden in dieser Ausgabe natrlich noch viel mehr interessante Beitrge. Zum Beispiel das Portrait ber einen, der mit 70 an der Uni in Ber-lin noch einmal einen Doktor gemacht hat. Viel Freude Ihnen allen beim Lesen und wenn Sie an einem Beleuchtungsfachgeschft, also Lam-penladen vorbeikommen, testen Sie doch einmal eine Tageslichtlampe.

    Ihr Detlef Schlpen

    ASB bert im Landkreis

    Ein Lcheln ist dann der grte Dank

    Antje Wolff (links) und Annette Schieder

    Sie beginnt schleichend und fhrt unbarmherzig zum Verlust geisti-ger Leistungsfhigkeit: die Demen-zerkrankung. Es gibt verschiedene Arten, doch allen gemeinsam sind die Folgen fr den Erkrankten und sein Umfeld. Der Betroffene vern-dert seine komplette Persnlich-keit, seine Wahrnehmungen, sein Verhalten und auch sein Erleben. Die Diagnose Demenz bedeutet fr Betroffene, dass sie aufgrund des fortschreitenden Gedchtnis-verlustes zunehmend auf Hilfe an-derer angewiesen sind. Damit diese Hilfe nicht allein auf den Schultern der Angehrigen lastet, gibt es die Demenzberatung und -betreuung des Landkreises Dah-me-Spreewald, die seit Beginn dieses Jahres in den Hnden des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) liegt.

    Fllen durchaus realisierbar, weil es Entlastungsmglichkeiten fr die Angehrigen gibt. 2009 wur-den in Knigs Wusterhausen dazu mehr als 800 Beratungsgesprche gefhrt. 121 betroffenen Familien konnten ehrenamtliche Helfer ver-mittelt werden. Monatliche Treffen mit Angehrigen auch in Lbben werden zum intensiven Erfah-rungsaustausch genutzt.In diesem Jahr wollen wir fr den Bereich Knigs Wusterhausen eine zweite Angehrigengruppe initiieren, weil die Nachfrage stark angestiegen ist, informiert Annet-te Schieder von der Beratungs-stelle. Es sei so mglich, die Iso-lation der Familien zu verhindern, denn den Angehrigen werde bei den Treffen schnell klar, dass sie mit ihren Problemen nicht allein sind.

    Die Unwissenheit ber die Krank-heit, die Unsicherheit im Umgang mit den Betroffenen und das machtlose Mitansehen der Ver-nderungen geliebter Menschen fhren bei dessen Angehrigen oft zu Ratlosigkeit, Hilflosigkeit, ber-forderung, schlechtem Gewissen und enden im schlimmsten Fall in einer persnlichen Krise. Deshalb ist es wichtig, den Angehrigen zu strken und helfend anzuleiten; was auch bedeutet, dem Demenz-kranken zu helfen, seine Lebens-situation anzunehmen.Dabei ist der Wunsch vieler Betrof-fener, so lange wie mglich im ei-genen Haushalt zu leben, in vielen

    Der ASB hat sich fr die Intensiv-beratung personell erst einmal verstrkt. Antje Wolff, Kranken-schwester und Pflegedienstlei-terin, untersttzt jetzt Annette Schieder. Sie wnscht sich, dass Angehrige frhzeitiger den Weg zum ASB finden. Viele kommen erst zu uns, wenn der Leidens-druck schon richtig gro ist, er-klrt die 26-jhrige. Dabei knnten Aufklrung und die vermittelten Hilfen oftmals schnell positive Vernderungen bewirken. Und ein Lcheln der Demenzkranken ist dann der grte Dank.

    Pressestelle ASB / TF

  • Dahme-Spree Seniorenzeitung 1/2010

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    Der Osten Deutschlands wird immer lter. Nach einer Stu-die der Europischen Union, die europaweit die Altersent-wicklung untersucht hat, wird in den ostdeutschen Stdten und Regionen der Altersdurch-schnitt in den nchsten 15-20 Jahren weit ber dem sonsti-gen Durchschnitt anwachsen. So soll Chemnitz bis 2030 die Stadt mit den meisten Einwoh-nern ber 65 Jahre in Europa berhaupt werden: fast 38%. Mnchen und Hamburg stehen

    zu der Zeit mit ca. 25% Rent-nern besser da, etwa wie heute Dresden, wo dann die Zahl aber auch schon bei 36% pro-gnostiziert wird. Deutschland wird insgesamt lter, whrend andere europische Staaten jnger werden. Spitzenreiter knnte London werden, wo mit wachsender Einwohnerzahl die Zahl der Senioren auf nur noch knapp ber 10% kalkuliert wird. Alles nachzulesen bei Eurostat, dem Europischen Statistik-amt. TF

    Im Osten immer lterSenioren betreuen

    Im Brgerhaus im Ortsteil Schnefeld, Schwal-benweg 8 wird eine Bibliothek ehrenamtlich von Senioren betreut. Sie ist jeden Dienstag ab 14:00 Uhr geffnet. TF

    Luckau

    Neuer Brgermeister im Amt Im Rathaus der Stadt Luckau hat ein neuer Brgermeister die Amtsgeschfte bernom-men. Harry Mller, der nach 20 Dienstjahren in den Ruhestand verabschiedet wurde, bergab Schlssel und Wrde des Amtes an Gerald Lehmann, der sich in der Stichwahl im Oktober 2009

    mit 73% der Brgerstimmen hatte durchsetzen knnen. In seiner Antrittsrede versprach der 44jhrige vormalige Leiter des Haupt- und Ordnungsamtes den Luckauern als neues Stadt-oberhaupt viele Ideen und sehr konkrete Vorstellungen fr die Entwicklung der Spreestadt. TF

    Spreewlder Fotoschau 2010

    Bereits zum neunten Mal ruft die Lbbenauer Fotogruppe elektron e.V. in Kooperation mit der Sparkasse Niederlausitz alle Amateur- und Berufs-fotografen der Region Sdbrandenburg auf, sich mit ihren besten Werken auf dem Gebiet der Fo-tografie am Wettbewerb Spreewlder Fotoschau 2010 zu beteiligen. Die Fotoschau ist in zwei Kategorien unterteilt. In der ersten Kategorie knnen Fotos aller Art und ohne jede thematische Festlegung eingereicht werden. In der zweiten Kategorie geht es um das Thema Vielfalt der Bewegung. Ambitionierte Fotografen, ob Amateur oder Profi mssen ihre Arbeiten bis zum 20. August ein-reichen bei der Stadt Lbbenau, Pressestelle, Kirchplatz 1, 03222 Lbbenau / Spreewald. Die Fotoschau ist ber die Grenzen der Landkreise hinweg eingerichtet, so dass sich auch alle Inte-ressenten aus dem Landkreis Dahme-Spreewald an dem Wettbewerb beteiligen knnen. Die Teilnahmebedingungen im Einzelnen findet man auf der Webseite u.a. der Stadt Lbben, www.luebben.com unter Aktuelles / Info oder bei der Fotogruppe Elektron www.fotogruppe-elektron.de, oder man wendet sich an die Pressestelle der Stadt Lbbenau. www.luebben.com / TF

    Wohnen im Alterin Geborgenheit, vertrauter Umgebung und Selbstndigkeit

    Unter diesem Motto engagiert sich die vor zwei Jahren gegrn-dete Arbeitsgemeinschaft des Seniorenbeirates der Gemeinde Eichwalde, um Mglichkeiten zu erschlieen, damit ltere Menschen ihren L