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  • September 2014 Nr. 9

    Ruderer- Blättla

    Bamberger Rudergesellschaft

    von 1884 e. V.

    Bezugspreis durch Mitgliedsbeitrag abgegolten

    Die Wanderfahrt wurde von Dr. Ellen Brandenburger (Bamberger Ruderge- sellschaft) im Vorfelde organisiert. Teilnehmer waren: Dr. Ellen Branden- burger(Bamberger Rudergesellschaft), Reinhard Niejodek (Münchener Ruder- club), Angelika Wiesneth (Bamberger Rudergesellschaft), Gerd Schröder (Bamberger Rudergesellschaft) und Astrid Brandenburger (Bamberger Ru- dergesellschaft).

    Nachdem alle am Sonntagnachmittag ihre Quartiere in der wunderschönen Altstadt von Schleswig bezogen hatten, traf man sich zum Kennenlernen in dem traditionellen Fischhaus „Zur Schlei- möve“ auf dem Holm in Schleswig. Das gemeinsame Fischessen stimmte uns auf eine ereignisreiche Ruderwoche ein. Es wurden der Ruderfahrplan, so- wie mögliche Landgänge zur Erkun- dung der historischen Sehenswürdig- keiten festgelegt.

    Zur Einstimmung ging es am Montag-

    morgen um 10.00 Uhr bei strahlendem Sonnenschein aufs Wasser Richtung Haithabu (Nachbau einer bedeutenden Wikingersiedlung). Nach der etwas trickreichen Durchfahrt ins Haddebyer Noor präsentierte sich uns die verwunschene Siedlung in ihrer ganzen Pracht. Leider durften wir den histori- schenAnleger nicht benutzen.

    Beim weiteren Rudern durch dieses und das angrenzende Selker Noor konnten wir uns kaum vorstellen, dass hier einmal 300 Jahre (8.-11.Jh) lang

    Ruderwanderfahrt Schlei vom 3. – 10.8.2014

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    einer der größten und bedeutendsten Handelszentren Nordeuropas war. Mit diesen Eindrücken ging es zurück auf die Schlei. Bei Fahrdorf kannten Ellen und ich von der letzten Schleifahrt ein gutes Restaurant, das zu einer kleinen Pause einlud. Nach der Stärkung ruderten wir durch die Stexwiger Enge in die große Breite. Nach der Umrundung ging es dann Richtung Heimathafen zurück. Das waren die ersten 29,5 km.

    Bei traumhaftem Wetter startet wir Dienstag zu unserer großen Tour nach Kappeln. Hierzu mussten wir die kleine und große Breite durchqueren, um nach Missunde (ehemaliges Fischerdorf), ge- legen an der schmalsten und romanti- schsten Stelle der Schlei, zu gelangen. Hier befindet sich seit Jahrhunderten eine Fährstelle zwischen Angeln und Schwansen. Weiter ging es nach Ulsnis, wo wir einen kleinen Zwischenstopp einlegten. Nach der Fahrt unter der historischen Klappbrücke von Lindaunis hindurch, sahen wir schon fast unseren nächsten Rastplatz bei Sieseby.

    Sieseby ist ein Strohdachhausdorf mit einer alten romanischen Dorfkirche. Gestärkt ging es dann zum Endspurt nach Kappeln, wo wir unter der be- eindruckenden Klappbrücke hindurch, an den ältesten Heringszäunen (15.Jh) Europas entlang den Ruderverein Kappeln ansteuerten. Dort wurden wir schon von der sehr netten Hafen- meisterin erwartet. Zur Rückfahrt nach Schleswig griffen wir etwas ermüdet auf den Bus zurück. Die nächsten 35,8 km.

    Mittwochmorgen sind wir statt mit dem Boot mit dem Auto nach Kappeln gestartet, und nach einem ausge- dehnten Frühstück ging es dann per Boot Richtung Schleimündung und Ostsee. Auf Grund der Hitze hat sich dann die Bootsmannschaft hinter Maasholm eine Abkühlung gegönnt, und ich war ganz allein im Boot.

    Erfrischt ging es dann an der Lotsen- station Schleimünde vorbei auf die Ostsee. Bei etwas unruhiger See sind wir ein Stück an der Lotseninsel entlang gerudert. Ein tolles Gefühl!

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    Auf dem Rückweg Richtung Kappeln haben wir Station in Maasholmgemacht und eine kleine Wanderung durch das Dorf unternommen. Ca 20 km.

    Am Donnerstag hatten wir Ruderpause, da das Wetter nicht zu einer Fahrt auf dem Wasser einlud. Der Tag wurde je nach Interesse zu Besichtigungen genutzt. Schleswig mit seinem Dom und Schloss Gottorf waren sicherlich einige der Ziele.

    Freitagmorgen begrüßte uns wieder traumhaftes Wetter, so dass wir uns schnell auf den Weg nach Kappeln machten, um das Boot wieder in seinen Heimathafen zu rudern. Gestoppt wurde in Arnis, der kleinsten Stadt Deutschlands, bestehend aus einer von Linden gesäumten Straße. Das Wahr- zeichen ist die Schifferkirche auf dem Hügel. Danach sind wir tapfer bis Missunde durchgerudert, um uns dort

    noch einmal vor der großen Breite mit einem Fischbrötchen zu stärken. Die große Breite empfing uns allerdings ungewöhnlich ruhig und ohne Wellen- gang, so dass wir zügig in Schleswig ankamen.

    Den Tag ließen wir im Bistro am Hafen ausklingen. Insgesamt haben wir ca.120 km zurückgelegt.

    Der Samstag kündigte sich mit Sturm und Regen an, so dass wir morgens nur das Boot gereinigt und den Tag auf unterschiedliche Weise genutzt haben z.B. Wikingerfest. Der Abschluss fand abends im Senator-Kroog statt, und wir dankten Ellen für eine wunderschöne Woche.

    Dem Domschulruderclub Schleswig danken wir herzlich für das Leihen des sehr guten Bootes.

    Text und Bilder: Astrid Brandenburger

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    „Prost Steuermann”

    Alle Jahre wieder zum „Rudern zur Sandkerwa“, trafen sich ein paar BRGler, insgesamt 24, am Donnerstag, den 21.08.2014, um 17 Uhr, am Bootshaus, um die Kerwa auf dem Wasserweg zu eröffnen.

    Mit den Booten „Kaiser Heinrich”, „Taugenichts”, „Christopherus” (Rie- men) und der „Do17“ im „Regnitzpfeil” ging es Richtung Klein Venedig.

    Als Erstes meisterten wir mit tatkräftiger Unterstützung durch Theo Müller die Durchfahrt der Schleuse 100. In dieser gab es schon den ersten Schluck Bier, denn die Steuerleute Brita Wagner und Christoph Bissinger hatten eine „Weg- zehrung“ eingepackt.

    Unsere Fahrt ging dann auf dem alten Ludwig-Donau-Kanal unter der Non- nenbrücke, Weegmannsteg, Obere Brücke und Untere Brücke hindurch.Am Alten Kranen sowie in Klein Venedig Richtung Erba-Gelände wurden die Ruderer der BRG von den Kerwa- Besuchern bejubelt, bestaunt, ange- feuert und fotografiert. Kurz vor der Schleuse Gaustadt drehten wir die Boote und ruderten wieder zum Fest- zelt am Leinritt.

    Dort legten alle Boote nebeneinander an, zum Erstaunen so mancher Festzeltbesucher, aber dank der alten Hasen war das alles kein Problem. Nun ging es los mit dem Organisieren von Bier und Bratwürsten. Brita hatte ja schon im Jahr davor geübt, wie sie am besten die Holzwand vom Festzelt erklimmt. Mit der Unterstützung von Peggy ,der „guten Seele“, wurden wir ganz schnell mit Essen und Trinken versorgt. Jürgen Meyer gab seinen „Einstand“ aus und so genossen wir alle gemütlich in den Booten unsere Brot- zeit. Leider verging die Zeit viel zu schnell und wir mussten wieder zurück. Theo erwartete uns schon an der

  • Schleuse 100 und so gelangten wir sicher auf dem linken Regnitzarm zu unserem Bootshaus.

    Das einstimmige Fazit war, besser kann

    man die Sandkerwa nicht eröffnen. „Bis zum nächsten Mal!“

    Heike Spielberger

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    Spalierstehen bei Villacher Hochzeit

    Am 02.August 2014 heirateten und seine in

    Bamberg.

    Hansi ruderte lange in seinen Jugend- jahren erfolgreich für die BRG. Seit ein paar Jahren arbeitet und wohnt er in Villach, wo er auch seine Frau kennen- lernte. Aus diesem Grund trafen sich ein paar Ruderer im Bootshaus, um ihm und seiner Familie eine kleine Freude zu machen.

    Nachdem jeder mit einem schönen Holzskull ausgerüstet war, ging es ent- lang am alten Kanal vorbei, an der Schleuse 100 in Richtung Altes Rat- haus. Bei wunderbarem Sonnenschein und unter großem Interesse der Bamberg-Touristen versuchten wir

    Hansi Voigtländer Christine

    unbemerkt, dorthin zu kommen. Da sich die Trauung verschoben hatte, wurden wir vom Brautpaar aber trotzdem entdeckt.

  • V.r.n.l.: Rainer Kornherr, Wolfram Hittinger, Anita Gut, Irmi Unger, Walburga Hepple, Heike Spielberger, Roswitha Müller-Ecker und Sabine Jositsch. Fotos: Klaus Geier.

    So ein paar Skulls lassen sich einfach nicht verstecken. Das nahm der Feier und der Freude aber keinen Abriss. Nach der Trauung schritten Hansi und Christine stolz durch das Spalier. Besonders strahlte unsere Henny, als sie ebenfalls durch das Skullspalier schlenderte.

    Nach getaner „Arbeit“ begaben wir uns zurück zum Bootshaus. Dort ließen wir uns den kleinen Umtrunk, gespendet von Henny, gut munden.

    Heike Spielberger

    Einrichtungswerkstatt für Ideen in Holz Hallstadter Str. 16 · Bamberg · www.eugenkoch.de

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  • Ein paar Worte in eigener Sache

    Liebe Ruderkameraden/-innen,

    Wie ich bereits bei der Generalver- sammlung im März 2014 angekündigt habe, werde ich von meinem Amt als Vorstandsvorsitzende der Bamberger Rudergesellschaft spätestens bei der nächsten Generalversammlung im März 2015 zurücktreten.

    Viele Mitglieder nehmen meine An- kündigung diesbezüglich nicht ernst und glauben nicht daran, dass ich ab- danke, aber meine familiäre Situation erlaubt mir nach wie vor nicht, das Amt so auszufüllen, wie man es sollte, auch wenn ich ein Vorstands- und Mitarbei- terteam um mich habe, wie man es sich im Ehrenamt eines Vereines nur wünschen kann.

    Ich habe mich bewusst aus vielen Aktivitäten mehr und mehr zurückge- zogen, um mehr Zeit für die Familie und meine privaten Aufgaben aufbringen zu können. Leider hat sich aber in den nun vernachlässigten Bereichen im Ruder- verein nichts verbessert, im Gegenteil. Alexander Schock, der in seiner Funktion als Sportvorstand einen immensen Aufgabenbereich innen hat, steht nun beinahe täglich am Steg, bildet Erwachsene aus und unterstützt Gerhard Ratzenberger bei der Kinder- und Jugendarbeit. Seinen mehrfachen Aufrufen zur Unterstützung, insb