Siemens Fonds Invest GmbH Jahresbericht 9aee48a6c8a7ddc...¢  Siemens Fonds Invest GmbH

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  • Siemens Fonds Invest GmbH

    siemens.de/fonds

    Jahresbericht 01.01.2018 bis 31.12.2018 für

    Siemens EuroCash Siemens Global Growth Siemens Euroinvest Corporates Siemens Qualität & Dividende Europa Siemens Qualität & Dividende USA Siemens Diversified Growth Siemens Global Equities Siemens EMU Equities

  • Inhalt

    A. Allgemeines 04 A.1 Vorwort 05 A.2 Jahresrückblick 09 A.3 Ihre Partner 10 A.4 Hinweise

    B. Fonds im Überblick 12 B.1 Siemens EuroCash

    Wertentwicklung, größte Fondspositionen, Emittentenaufteilung

    13 B.2 Siemens Global Growth Wertentwicklung, größte Fondspositionen, Länder, Branchen

    14 B.3 Siemens Euroinvest Corporates Wertentwicklung, größte Fondspositionen, Branchen, Rating

    15 B.4 Siemens Qualität & Dividende Europa Wertentwicklung, größte Fondspositionen, Länder, Branchen

    16 B.5 Siemens Qualität & Dividende USA Wertentwicklung, größte Fondspositionen, Länder, Branchen

    17 B.6 Siemens Diversified Growth Wertentwicklung, größte Fondspositionen, Struktur des Fondsvermögens,

    Laufzeitstruktur

    18 B.7 Siemens Global Equities Wertentwicklung, größte Fondspositionen, Länder, Branchen

    19 B.8 Siemens EMU Equities Wertentwicklung, größte Fondspositionen, Länder, Branchen

    C. Vermögensaufstellungen (inkl. Bestätigungsvermerke des

    Abschlussprüfers)

    21 C.1 Siemens EuroCash 38 C.2 Siemens Global Growth 59 C.3 Siemens Euroinvest Corporates 79 C.4 Siemens Qualität & Dividende Europa 96 C.5 Siemens Qualität & Dividende USA 114 C.6 Siemens Diversified Growth 140 C.7 Siemens Global Equities 189 C.8 Siemens EMU Equities

  • A. Allgemeines

    04 A.1 Vorwort

    05 A.2 Jahresrückblick

    09 A.3 Ihre Partner

    10 A.4 Hinweise

  • 4 03 A. Allgemeines

    04 A.1 Vorwort 05 A.2 Jahresrückblick 09 A.3 Ihre Partner 10 A.4 Hinweise

    10 B. Fonds im Überblick 18 C. Vermögensaufstellungen

    Sehr geehrte Anlegerin, sehr geehrter Anleger, mit diesem Jahresbericht informieren wir Sie über die Jahresergebnisse der Aktienfonds Siemens Global Growth, Siemens Qualität & Dividende Europa, Siemens Qualität & Dividende USA, Siemens Global Equities, Siemens EMU Equities der Rentenfonds Siemens EuroCash und Siemens Euroinvest Corporates sowie des Mischfonds Siemens Diversified Growth.

    Das Kalenderjahr 2018, das auch den Berichtszeitraum der o.g. Fonds umfasst, war für Anleger ein schwieriges Jahr. Nur wenige Assetklassen konnten eine positive Jahresperformance auswei- sen, die meisten Märkte mussten Verluste hinnehmen. Besonders stark in Mitleidenschaft gezo- gen wurden die typischen „Risikoassets“ wie Aktien und Unternehmensanleihen.

    Maßgeblich für die negative Entwicklung war die vorherrschende Unsicherheit an den Märkten, ausgelöst vor allem durch politische Themen. Das ungeklärte Ausscheiden von Großbritannien aus der Europäischen Union, der fortdauernde Handelskrieg zwischen den USA und China und gegen Jahresende auch noch der sog. Government Shutdown aufgrund des Haushaltsstreits in den USA. In Europa sorgte die Auseinandersetzung zwischen der italienischen Regierung und der EU-Kommission über das Budget des südeuropäischen Landes zwischenzeitlich ebenfalls für größere Verwerfungen.

    Die politische Gemengelage führte nicht zuletzt zu Befürchtungen einer sich abschwächenden Weltkonjunktur. Sowohl in den USA und China als auch in der Eurozone wird im nächsten Jahr mit einem schwächeren Wachstum gerechnet und es bleibt abzuwarten, ob und wie hierauf die einzelnen Notenbanken reagieren werden.

    Das neue Jahr beginnt somit ebenfalls im Zeichen der genannten Unsicherheitsfaktoren. Je län- ger diese bestehen bleiben, umso stärker werden die risikobehafteten Märkte zu kämpfen haben. Aber es besteht durchaus auch Anlass zur Hoffnung: Sollte sich der Handelskrieg zwischen den USA und China entspannen und sich auch Klarheit über die Art und Weise des Brexits abzeichnen, könnten sich vor allem Aktien deutlicher erholen.

    Sicher scheint derzeit allerdings nur, dass die Schwankungen an den Finanzmärkten ähnlich hoch wie im abgelaufenen Jahr ausfallen können. Für Spannung dürfte jedenfalls weiterhin gesorgt sein.

    Wir danken Ihnen für Ihre Anlage und das uns entgegengebrachte Vertrauen.

    Mit freundlichen Grüßen

    Die Geschäftsleitung

    München, im Januar 2019

    A.1 Vorwort

  • 5 03 A. Allgemeines

    04 A.1 Vorwort 05 A.2 Jahresrückblick 09 A.3 Ihre Partner 10 A.4 Hinweise

    10 B. Fonds im Überblick 18 C. Vermögensaufstellungen

    Marktrückblick 2018 war für die Anleger ein sorgenvolles Jahr. Für Unsicherheit sorgten vor allem politische The- men. Sowohl der Handelskrieg zwischen den USA und China als auch die Brexit-Verhandlungen waren dabei mehr oder weniger das ganze Jahr hindurch ein Dauerbrenner. In diesem Umfeld waren Aktien und Unternehmensanleihen die Verlierer. Lediglich Anleihen einiger als sichere Häfen geltender Staaten konnten Kursgewinne erzielen.

    Der Brexit wirft nach wie vor Fragen auf Beim Referendum über ein Verlassen der EU hatten sich die britischen Bürger seinerzeit mit knap- per Mehrheit für den Brexit, also das Ausscheiden des Königreichs aus dem EU-Binnenmarkt und der Zollunion, entschieden. Als Termin für den Austritt wurde der 29.03.2019 festgelegt. Die Schwierigkeiten begannen nun mit den Verhandlungen über ein entsprechendes Vertragswerk. Dieses wurde nach zähem hin und her ca. 6 Monate vor dem Austrittstermin fertiggestellt und fand anschließend in allen 27 Mitgliedsländern der EU einstimmige Billigung. Die Abstimmung in UK über den ausgehandelten Vertrag hingegen war zunächst für den 11. Dezember angesetzt, wurde dann aber auf Januar 2019 verschoben, da bereits absehbar war, dass sich keine Mehrheit für diesen Vertrag finden lassen würde.

    Derzeit scheint es in der „Mutter aller Parlamente“, dem britischen Unterhaus, immer nur eine Mehrheit gegen einen Vorschlag zu geben, nie aber eine Mehrheit für etwas. Sollte sich dies bis zur Abstimmung nicht ändern und die Parlamentsmitglieder gegen den ausgehandelten Vertrag stimmen, gibt es mehrere denkbare Szenarien: Von einer Fristverlängerung über den 29.03. hin- aus bis zur Verschiebung des Austritts oder auch ein zweites Referendum über den Exit vom Brexit scheint derzeit alles möglich, wenn auch unterschiedlich wahrscheinlich. Sofern sich auch für keine dieser Alternativen eine Mehrheit findet, bleibt lediglich ein harter bzw. ungeordneter Bre- xit, d.h. ein Ausstieg von Großbritannien ohne ein Abkommen. Eine klare Mehrheit im Parlament scheint einen „no deal“-Brexit verhindern zu wollen, denn in einem solchen Szenario entstünde zwischen Großbritannien und der EU eine Zollgrenze. Damit wären WTO-Zölle fällig und mutmaß- lich sind sowohl die Briten als auch die EU weder personell noch räumlich darauf entsprechend vorbereitet. Auf jeden Fall würde die britische Wirtschaft zumindest zeitweise stark belastet wer- den.

    Die Bank of England schätzt die konjunkturellen Auswirkungen im „worst case“-Fall extrem negativ ein. So rechnet die Notenbank im schlimmsten Fall innerhalb eines Jahres mit Einbußen beim Bruttoinlandsprodukt in Höhe von 8% im Vergleich zum ersten Quartal 2019. Das britische Pfund dürfte um 25% abwerten, die Hauspreise um 30% fallen, die Arbeitslosenquote bis 2020 auf 7,5% (aktuell 4,1%) anziehen, die Inflation bis dahin auf 6,5% (aktuell 2,4%) steigen sowie die Leitzinsen in der Spitze bis auf 5,5% (aktuell 0,75%) anziehen. Selbst bei einer sehr eng angelegten Partner- schaft würden die Ergebnisse aber immer noch hinter den langfristigen Annahmen vom Mai 2016 zurückbleiben, als man noch von einem Verbleib Großbritanniens in der EU ausging. Per Saldo ergibt sich demnach ein Bild, das die wirtschaftlichen Gefahren eines EU-Austritts und besonders eines „no deals“ drastisch hervorhebt und die negativen Konsequenzen aufzeigt. Trotz dieser Erkenntnisse bleibt abzuwarten, ob diese Aussichten die Entscheidung der Parlamentarier für die Mitte Januar vorgesehene Abstimmung im britischen Unterhaus beeinflussen.

    Zusammenfassend kann man derzeit lediglich feststellen, dass es nach dem sog. „Chicken Game“ oder „Feiglingsspiel“ aussieht. Jede Partei reizt die Frist bis kurz vor dem Abgrund aus und wartet darauf, dass der andere vorher seine Nerven verliert und nachgibt. Im Film „… denn sie wissen nicht, was sie tun“ mit James Dean endete dieses Spiel jedoch tragisch …

    A.2 Jahresrückblick

  • 6 03 A. Allgemeines

    04 A.1 Vorwort 05 A.2 Jahresrückblick 09 A.3 Ihre Partner 10 A.4 Hinweise

    10 B. Fonds im Überblick 18 C. Vermögensaufstellungen

    Aber noch andere politische Themen verunsicherten die Märkte Ein weiteres Dauerthema war und ist das Thema Handelspolitik. Angezettelt von US-Präsident Donald Trump wurden US-Strafzölle auf europäische Stahl- und Aluminiumimporte eingeführt. Zudem wurde befürchtet, dass vor allem aus Europa importierte Autos mit Zöllen von 25% belegt werden, bevor der US-Präsident stattdessen zusagte, mit der EU über den Abbau von Handels- hemmnissen zu verhandeln. Darüber hinaus wurden seitens der USA Importgüter aus China mit Zöllen in Höhe von 10% verteuert und es stand lange Zeit die Drohung im Raum, dass die Einfuhr- abgaben ab Dezember sogar auf 25% angehoben werden, falls sich bis dahin beide Seiten nicht auf ein entsprechendes Handelsabkommen einigen würden. Hierbei geht e