SMM - Kongress 2013 Referent: Bernhard Meier «Innovationskraft auf den Boden bringen»

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    05-Apr-2015
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  • SMM - Kongress 2013 www.pminstitut.ch Referent: Bernhard Meier Innovationskraft auf den Boden bringen
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  • Management-Tools und Fhrungshilfen ! Management-Tools und Fhrungshilfen ! Alte Fhrungsgrundstze in neuen Schluchen Alte Fhrungsgrundstze in neuen Schluchen 5S = Sortieren Sichtbar ordnen Sauber halten Standardisieren Sichern und laufend verbessern Kaizen = Im Zentrum steht das Streben nach stndiger Vernderung Six Sigma = Black Belt, Green Belt, White Belt, Yellow Belt und Blue BeltStatistik, Messen Analyse etc. Lean Management bedeutet Werte ohne Verschwendung schaffen. Optimales abstimmen der Aktivitten fr die bestmgliche Wertschpfung. Leerlufe und berflssiges vermeiden! Kaizen, 5S, 5A, 5L, Six Sigma und vieles mehr. Alles gut und recht. Sind das letztendlich aber nicht auch alte Werte auf denen die Wirtschaftspioniere schon immer aufgebaut haben? Innere Motivation, Vorfhren, Vorbild sein, Wertschtzung zeigen, zuhren knnen, konsequent handeln, klare Vorgaben und eiserne Kontrolle !
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  • Die Phase 2 im Innovationsprozess ist die Entscheidende! In der Phase 2 greifen die Softfaktoren oder eben nicht. Diese Softfaktoren (Motivation, Stimmung, Akzeptanz des Projekts etc.) entscheiden ber ein Gelingen oder Scheitern, ber die Einhaltung der Termine und der Qualitt der Versuchsphase.
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  • Fhrungs- und Motivationsgrundlagen sind immer dieselben ! Gemss Global-Competitivenes-Index des WEF, liegt die Schweiz auf Platz 1. Die Schweiz erfllt zu 100% die Grundvoraussetzung der globalen Wettbewerbsfhigkeit. Grundlagenforschung, duales Bildungssystem, solide Fachausbildung und die unbedingte Notwendigkeit mehr zu tun als der Rest der Welt. Noch sind wir nicht verseucht durch theorie - lastige Fhrungsstandarts, aufdoktriniert von hochdekorierten Professoren aus Elite-Unis. Die tragende Sule der KMUs im SWISSMEM Umfeld (ca. 330000 MAs) generieren immer noch rund 19% des BIP der CH (ca. 83Mrd t/o) Dies nicht zuletzt weil die Leiter der KMUs den Commen sense leben und praktizieren. Die CH- Unternehmer sind Visionre mit der Fhigkeit, die Vorstellung umzusetzen. Die Kraft und der Wille, Ideen in die Tat umzusetzen geht auf die Mitarbeiter ber und infiziert deren motiviertes Verhalten am Arbeitsplatz. Genau dieses Verhalten bringt die Kraft der innovativen Idee auf den Boden und somit zum Ziel!
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  • Motivatoren haben hohe Sozialkompetenz. Unbestrittene Fhrung- Empathie- und Kognitionseigenschaften. Sind Vorbild und knnen tglich Mut vermitteln. Sie knnen zuhren und sich selber kritisch reflektieren. Sie sind ehrlich und bringen dem Mitarbeiter Wertschtzung und Respekt entgegen. Sie bringen den Mitarbeiter weiter indem sie ihm Mut zusprechen. Offen, klar und verstndlich kommunizieren gehrt zur Basis der zielorientierten Fhrung. Diese Chefs beherrschen jede Kompetenzstufe, zeigen klar auf wo die Reise hingeht! Der Motivator geht voran, die Mitarbeiter folgen und sttzen Grossbetrieb fhrt programmiert KMU Chefs fhren situativ
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  • Der sichere Weg zum scheitern einer innovativen Idee: -Selber definierte Regeln nicht einhalten, dafr destruktiv kritisieren und alles besser wissen -Harmonieschtig und konfliktscheu agieren, dafr die Rosinen im Daily Business aussuchen -Sich bei Problemstellungen raushalten und erwidert:..fr das habe ich Sie eingestellt! -Alltags-Troubles kaputt delegieren, sich aus der Verantwortung ziehen und hoffen es geht gut! -Warnungen ignorieren die Augen verschliessen und keine Optionen in Betracht ziehen. -Marktblindheit praktizieren, auf alte Zeiten bauen und die Machtposition einsetzen zum Fhren -Auf Positionen beharren und dadurch Schwchen offenbaren die selbst nicht erkannt werden Es mag die Ansicht stimmen, das jeder Angestellte genug Motivation generieren sollte um dem monatlichen Zahltag gerecht zu werden. Das wahre Potenzial liegt allerdings genau da, wo es ber einen Dienst nach Vorschrift hinaus geht. Wenn Sie es als Vorgesetzten oder als Vertreter schaffen die inneren Motive der Fachkrfte im Betrieb anzukurbeln, holen Sie genau das Potenzial ab, welches notwendig ist um Innovations - schbe in fruchtbare Aktionen umzusetzen.
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  • Das Betriebssystem Mensch. Logisch und Emotional. Der Mensch ist ein Gebilde mit vielen Facetten. Aber auch ein logisch funktionierendes Konstrukt. Der gute Chef ist in der Lage dieses Konstrukt zu lesen. Behutsam neugierig, lernt er den Mitarbeiter kennen. Der Mensch ist ein funktionierendes hochkomplexes System, mit vielen Schalthebeln, auf welchen wir steuern knnen! Es ist nicht notwendig ein Psychologiestudium zu absolvieren. Es schadet aber auch nicht die alten Erkenntnisse in der Geisteswissenschaft etwas zu lernen um so die Mglichkeit zu schaffen den Mitarbeiter besser abholen zu knnen. Psychologische Streicheleinheiten zeigen immer Wirkung. So einfach wie die Tatsache, das der Smalltalk in den Pausen auch seelischer Schmierstoff darstellt.
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  • Mitarbeiter mssen wollen drfen! Ein Unternehmen, eine Produktion oder eine Abteilung zu fhren macht dann Spass und garantiert Erfolg, wenn das angegliederte Team Eigeninitiative entwickelt. Eigeninitiative hat viel mit Energiepotenzial zu tun. In Anlehnung an die MCII Technik Mental contrasting with implementation intentensions gilt es als Vorgesetzter dem Team bzw. dem Mitarbeiter, ein Zielwunschbild zu vermitteln, welches er sich verinnerlichen soll. Er sieht einen noch grsseren Sinn in seinem Tun, indem er bei Erfolg sein Traum oder sein Wunsch als reales Bild erleben kann.
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  • Einen Rapport (Vertrauen) aufzubauen ist die Basis Fhren heisst auch verschiedene Menschentypen unterscheiden zu knnen in deren Strken und Schwchen. Dieses Wissen untermauert die Voraussetzungen fr einen nachhaltigen Vertrauens - aufbau. Keiner gleicht dem anderen. Aber alle wollen dasselbe. Klare Zielvorgaben und Respekt. Mitarbeiter knnen autorittshrig sein oder sie gehen auch so fr den Chef durchs Feuer. Gegenseitiges vertrauen und Verstndnis hat nichts mit Autorittsverlust zu tun. Sich dem Mitarbeiter zu nhern, heisst auch in zu respektieren. Er verdankt es mit Mehreinsatz und gibt zurck was er erhalten hat.
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  • Motiveren heisst Vorfhren. Harmonie ja, Harmoniesucht nein! Als Vorgesetzter geben Sie den Takt an. Sie zeigen wer wen und wo an der Hand hlt ! Belohnungen ja, aber gut durchdacht. Neuronen feuern aus dem Belohnungszentrum! Belohnungen nicht selbstverstndlich machen. Dies nutzt den aktiven Effekt ab im Belohnungszentrum Nukleus accumbens. Jhrliche Umfragen zeigen klar auf, dass emotionale Bindungen an Unternehmen, die Leute weniger erkranken lsst, sie innerlich weniger kndigen lsst und das sie eher bereit sind zustzliche Aufgaben zu bernehmen. Heute weiss man jedoch, dass weniger als 20% emotionale Bindung zur Firma halten. 25 bis 30% haben gar keine. Wenns geht nicht so !!
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  • Der Flow am Arbeitsplatz bringt die hchste Performance Wir Chefs nehmen uns das Recht aus hierarchischer Sicht raus, dem Mitarbeiter vorzuschreiben in welchem Umfeld er sich wohl zu fhlen hat! Ok, es war schon immer so und ist heute noch so! Nur vergessen wir, dass viele nicht Power Chefs sind wie frher und unser Umfeld sich massiv gewandelt hat. Die Mitarbeiter stehen unter stndigem Einfluss von medialem Werkzeug und die Konzentration zum noch besseren Tun geht frmlich in der Informationsflut welche sie tglich verarbeiten mssen, unter. Das Bombardement der Neuromarketing-Trickser, die berschwemmte Konsumlandschaft und die im Minutentakt aufschlagenden Infos ber E-Mails, SMS oder Internet, lassen keinen Platz mehr um sich eigene Gedanken zu generieren fr innovative Ideen am Arbeitsplatz oder eben, fr das konzentrierte Arbeiten. Dazu kommen immer mehr Vorschriften, Prozessvorgaben und Controlling. Die Mitarbeiter mssen unsere Innovationen auf den Boden des Machbaren bringen. Sie mssen mitdenken und unsere Ideen noch verbessern oder mit eigenen Ideen Befruchten. Ihnen den Freiraum geben damit der Flow zum fliessen kommt ist ein Ansatz der sich lohnt umzusetzen. Es kann die Musik sein, es knnen andere Farben an den Wnden sein, es knnen Bilder sein, oder einfach ein Standort wo man etwas mehr Luft u. Licht erhlt.
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  • Wer motiviert der fhrt - Wer fhrt schafft vertrauen Ich bin fr meine Mitarbeiter ansprechbar und ich hre aktiv zu. Ich fhre durch vorbildliches Verhalten. Ich bin Coach meiner Mitarbeiter. Ich definiere gemeinsam mit dem Mitarbeiter klare Ziele. Ich stelle sicher, dass der Mitarbeiter auf die fr seine Arbeit wichtigen Informationen zurckgreifen kann. Ich reagiere bei Problemen, Fehlern und Krisen untersttzend und lsungsfrdernd. Ich begrnde Entscheidungen. Ich teile Erfolge mit meinen Mitarbeitern und lobe sie. Das sensible und diffizile Steuern eines Segways kann mit der Kommunikation unter Menschen verglichen werden. Schnell missverstanden oder einverstanden
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  • Persnlichkeitsunterschiede sind Vorteile im Innovationsprozess ..oder von Konfliktpotenzial (Salienz) zur besseren Problemlsung (Evidenz)! Es gilt nach wie vor, gemeinsame Ziele zu definieren. Zustndigkeiten festzusetzen, die Umsetzung zu delegieren, aber auch selber die Verantwortung zu bernehmen! Nicht wirklich neu, aber haben Sie sich auch schon mit der Teamzusammensetzung befasst ? Wenn man sich der Salienz (Das Ergebnis aus dem Konflikt) bewusst wird, muss man dagegen angekmpft um eine leistungshemmende Situation umzuwandeln zum Vorteil des Unternehmens (Evidenz)! Das Innovationspotenzial wird so nicht eingedmmt sondern erhlt neuen Schwung und Kraft. Z.Bsp. Konflikte zwischen Jung und Alt. D