So wird's gemacht - Band 133 - Golf V - weltbild.de · Delius Klasing Verlag Sogemachtwird´s Dr....

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  • Delius Klasing Verlag

    So wird́sgemacht

    Dr. EtzoldDiplom-Ingenieur für Fahrzeugtechnik

    pflegen – warten – reparieren

    Band 133

    Golf V – Limousine und VariantGolf Plus/Jetta/Touran

    Benziner1,4 l/ 55 kW (75 PS) 10/03 – 9/061,4 l/ 59 kW (80 PS) 10/06 – 9/081,4 l/ 66 kW (90 PS) 11/03 – 9/041,4 l/ 90 kW (122 PS) 7/07 – 9/081,4 l/103 kW (140 PS) 2/06 – 9/081,4 l/125 kW (170 PS) 11/05 – 9/081,6 l/ 75 kW (102 PS) 3/03 – 9/081,6 l/ 85 kW (115 PS) 3/03 – 9/082,0 l/110 kW (150 PS) 10/03 – 9/082,0 l/147 kW (200 PS) 10/04 – 9/083,2 l/184 kW (250 PS) 9/05 – 9/08

    Diesel1,9 l/ 66 kW (90 PS) 4/04 – 9/081,9 l/ 74 kW (100 PS) 3/03 – 8/031,9 l/ 77 kW (105 PS) 9/03 – 9/082,0 l/ 55 kW (75 PS) 1/04 – 9/082,0 l/100 kW (136 PS) 3/03 – 1/042,0 l/103 kW (140 PS) 10/03 – 9/082,0 l/125 kW (170 PS) 4/06 – 9/08

  • die Automobile werden von Modellgeneration zu Modellge-neration technisch immer aufwändiger und komplizierter.Ohne eine Anleitung kann man mitunter nicht einmal mehrdie Glühlampe eines Scheinwerfers auswechseln. Und sowird verständlich, dass von Jahr zu Jahr immer mehr Heim-werker zum »So wird´s gemacht«-Handbuch greifen.

    Doch auch der kundige Hobbymonteur sollte bedenken, dassder Fachmann viel Erfahrung hat und durch die Weiterschu-lung und seinen Erfahrungsaustausch über den neuestenTechnikstand verfügt. Mithin kann es für die Überwachungund Erhaltung der Betriebs- und Verkehrssicherheit des ei-genen Fahrzeugs sinnvoll sein, in regelmäßigen Abständeneine Fachwerkstatt aufzusuchen.

    Grundsätzlich muss sich der Heimwerker natürlich darüberim Klaren sein, dass man mithilfe eines Handbuches nichtautomatisch zum Kfz-Mechaniker wird. Auch deshalb solltenSie nur solche Arbeiten durchführen, die Sie sich zutrauen.Das gilt insbesondere für jene Arbeiten, die die Verkehrssi-cherheit des Fahrzeugs beeinträchtigen können. Gerade indiesem Punkt sorgt das »So wird´s gemacht«-Handbuch je-doch für praktizierte Verkehrssicherheit. Durch die Beschrei-bung der Arbeitsschritte und den Hinweis, die Sicherheitsa-spekte nicht außer Acht zu lassen, wird der Heimwerker vorder Arbeit entsprechend sensibilisiert und informiert. Auchwird darauf hingewiesen, im Zweifelsfall die Arbeit lieber voneinem Fachmann ausführen zu lassen.

    Vor jedem Arbeitsgang empfiehlt sich ein Blick in das vorlie-gende Buch. Dadurch werden Umfang und Schwierigkeits-grad der Reparatur offenbar. Außerdem wird deutlich, wel-che Ersatz- oder Verschleißteile eingekauft werden müssenund ob unter Umständen die Arbeit nur mithilfe von Spezial-

    Sicherheitshinweis Auf verschiedenen Seiten dieses Buches stehen»Sicherheitshinweise«. Bevor Sie mit der Arbeit anfan-gen, lesen Sie bitte diese Sicherheitshinweise aufmerk-sam durch und halten Sie sich strikt an die dort gegebe-nen Anweisungen.

    werkzeug durchgeführt werden kann. Besonders empfeh-lenswert: Wenn Sie eine elektronische Kamera zur Hand ha-ben, dann sollten Sie komplizierte Arbeitsschritte für denWiedereinbau fotografisch dokumentieren.

    Für die meisten Schraubverbindungen ist das Anzugs-drehmoment angegeben. Bei Schraubverbindungen, die injedem Fall mit einem Drehmomentschlüssel angezogen wer-den müssen (Zylinderkopf, Achsverbindungen usw.), ist derWert f e t t gedruckt. Nach Möglichkeit sollte man generelljede Schraubverbindung mit einem Drehmomentschlüsselanziehen. Übrigens: Für viele Schraubverbindungen sind In-nen- oder Außen-Torxschlüssel erforderlich.

    Als ich Anfang der siebziger Jahre den ersten Band der »Sowird´s gemacht«-Buchreihe auf den Markt brachte, wurdenim Automobilbau nur ganz wenige elektronische Bauteile ein-gesetzt. Inzwischen ist das elektronische Management allge-genwärtig; ob bei der Steuerung der Zündung, des Fahr-werks oder der Gemischaufbereitung. Die Elektronik sorgtauch dafür, dass es in verschiedenen Bereichen keine Ver-schleißteile mehr gibt. Das Überprüfen elektronischer Bautei-le ist wiederum nur noch mit teuren und speziell auf dasFahrzeugmodell abgestimmten Prüfgeräten möglich, die demHeimwerker in der Regel nicht zur Verfügung stehen. Wennalso verschiedene Reparaturschritte nicht mehr beschriebenwerden, so liegt das ganz einfach am vermehrten Einsatzvon elektronischen Bauteilen.

    Das vorliegende Buch kann nicht auf jedes technische Fahr-zeug-Problem eingehen. Dennoch hoffe ich, dass Sie mithilfeder Beschreibungen viele Arbeiten am Fahrzeug durchführenkönnen. Eines sollten Sie jedoch bei Ihren Arbeiten am eige-nen Auto beachten: Ständig werden am aktuellen Modell Än-derungen in der Produktion durchgeführt, so dass sich die imBuch veröffentlichten Arbeitsanweisungen und Einstelldatenfür Ihr spezielles Modell geändert haben könnten. SolltenZweifel auftreten, erfragen Sie bitte den aktuellen Standbeim Kundendienst des Automobilherstellers.

    Rüdiger Etzold

    Lieber Leser,

  • GOLF V / GOLF PLUS / JETTA / TOURAN . . . . . . . 11Fahrzeug- und Motoridentifizierung . . . . . . . . . . . 12Motordaten. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14

    Wartung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 16Longlife-Service . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 16Feste Wartungsintervalle . . . . . . . . . . . . . . . . 16Ölwechsel-Service . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 17Wartungsplan . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 17

    Wartungsarbeiten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 19Motor und Abgasanlage . . . . . . . . . . . . . . . . 19Motor/Motorraum: Sichtprüfung auf Undichtigkeiten . . 19Motorölstand prüfen/Motoröl auffüllen . . . . . . . . . . 20Motoröl wechseln/Ölfilter ersetzen. . . . . . . . . . . . 21Kühlmittelstand prüfen/auffüllen . . . . . . . . . . . . . 25Frostschutz prüfen/korrigieren . . . . . . . . . . . . . . 26Kraftstofffilter ersetzen. . . . . . . . . . . . . . . . . . 27Motor-Luftfilter: Filtereinsatz erneuern. . . . . . . . . . 29Keilrippenriemen prüfen . . . . . . . . . . . . . . . . . 31Sichtprüfung der Abgasanlage . . . . . . . . . . . . . 32Zahnriemenzustand prüfen . . . . . . . . . . . . . . . 32Zündkerzen erneuern . . . . . . . . . . . . . . . . . . 33Zündkerzenwerte für VW GOLF/TOURAN-Motoren. . . 36Getriebe/Achsantrieb . . . . . . . . . . . . . . . . . 37Getriebe-Sichtprüfung auf Dichtheit . . . . . . . . . . . 37Automatikgetriebe: ATF-Stand prüfen . . . . . . . . . . 37Direktschaltgetriebe DSG: Öl und Ölfilter wechseln . . . 39Allradantrieb: Öl für Haldex-Kupplung wechseln . . . . 41Vorderachse/Lenkung . . . . . . . . . . . . . . . . . 42Achsgelenke und Spurstangenköpfe prüfen/ersetzen . . 42Manschetten der Antriebswellen prüfen . . . . . . . . . 43Bremsen/Reifen/Räder . . . . . . . . . . . . . . . . . 44Bremsflüssigkeitsstand prüfen. . . . . . . . . . . . . . 44Bremsbelagdicke prüfen . . . . . . . . . . . . . . . . . 44Sichtprüfung der Bremsleitungen . . . . . . . . . . . . 45Bremsflüssigkeit wechseln. . . . . . . . . . . . . . . . 46Reifenprofil prüfen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 47Reifenfülldruck prüfen . . . . . . . . . . . . . . . . . . 48Reifenventil prüfen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 48Reifenreparatur-Set prüfen/ersetzen . . . . . . . . . . 49Reifen-Kontroll-Anzeige: Grundeinstellung durchführen 49Karosserie/Innenausstattung . . . . . . . . . . . . . 50Sicherheitsgurte sichtprüfen . . . . . . . . . . . . . . . 50Airbageinheiten sichtprüfen . . . . . . . . . . . . . . . 50Beifahrerairbag: Schüsselschaltung überprüfen. . . . . 51Staub-/Pollenfilter-Einsatz erneuern . . . . . . . . . . . 52Schiebedach: Führungsschienen reinigen/schmieren . . 53Türfeststeller und Befestigungsbolzen schmieren . . . . 53Elektrische Anlage . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 54Stromverbraucher prüfen . . . . . . . . . . . . . . . . 54Batterie prüfen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 55Ruhestellung der Wischerblätter prüfen . . . . . . . . . 57

    Werkzeugausrüstung . . . . . . . . . . . . . . . . . . 59

    Motorstarthilfe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 60

    Fahrzeug abschleppen . . . . . . . . . . . . . . . . . . 61

    Fahrzeug aufbocken . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 63

    Elektrische Anlage . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 65Steckverbinder trennen . . . . . . . . . . . . . . . . . 65Hupe aus- und einbauen . . . . . . . . . . . . . . . . 65Batterien für Schlüssel mit Funkfernbedienung

    aus- und einbauen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . 66Sensoren für Einparkhilfe aus- und einbauen . . . . . . 66Sicherungen auswechseln. . . . . . . . . . . . . . . . 66Batterie aus- und einbauen . . . . . . . . . . . . . . . 68Batterieträger aus- und einbauen . . . . . . . . . . . . 69Batterie prüfen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 70Batterie entlädt sich selbstständig . . . . . . . . . . . . 71Batterie laden . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 72Batterie lagern . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 73Batteriepole reinigen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . 73Zentralentgasung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 73Störungsdiagnose Batterie . . . . . . . . . . . . . . 74Generator aus- und einbauen/

    Generator-Ladespannung prüfen . . . . . . . . . . . 75Störungsdiagnose Generator . . . . . . . . . . . . . 79Anlasser aus- und einbauen . . . . . . . . . . . . . . . 80Störungsdiagnose Anlasser . . . . . . . . . . . . . . 82

    Scheibenwischanlage . . . . . . . . . . . . . . . . . . 83Scheibenwischergummi ersetzen . . . . . . . . . . . . 83Scheibenwaschdüse für Frontscheibe

    aus- und einbauen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . 84Scheibenwaschdüse für Heckscheibe

    aus- und einbauen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . 85Spritzdüse für Scheinwerfer-Reinigungsanlage

    aus- und einbauen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . 85Wasserschlauchverbindungen lösen . . . . . . . . . . 86Scheibenwaschbehälter aus- und einbauen. . . . . . . 86Wischerarm an der Frontscheibe aus- und einbauen . . 88Wischermotor an der Frontscheibe aus- und einbauen . 88Wischerarm an der Heckscheibe aus- und einbauen . . 90Wischermotor an der Heckscheibe aus- und einbauen . 91Regensensor aus- und einbauen . . . . . . . . . . . . 92Störungsdiagnose Scheibenwischergummi . . . . . 92

    Beleuchtungsanlage . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 93Lampentabelle . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 93Glühlampen am Scheinwerfer auswechseln (GOLF) . . 93Glühlampen am Scheinwerfer

    auswechseln (TOURAN) . . . . . . . . . . . . . . . 96Scheinwerfer aus- und einbauen . . . . . . . . . . . . 98Stellmotor für Leuchtweitenregelung

    aus- und einbauen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . 99Nebelscheinwerfer aus- und einbauen . . . . . . . . . 100

    Inhaltsverzeichnis

  • Heckleuchte aus- und einbauen (GOLF) . . . . . . . . 100Heckleuchte aus- und einbauen (TOURAN) . . . . . . 102Seitliche Blinkleuchte aus- und einbauen . . . . . . . 103Einstiegsleuchte aus- und einbauen . . . . . . . . . . 104Kennzeichenleuchte aus- und einbauen . . . . . . . . 104Zusatzbremsleuchte aus- und einbauen . . . . . . . . 105Glühlampen für Innenleuchten auswechseln (GOLF) . 105Glühlampen für Innenleuchten

    auswechseln (TOURAN) . . . . . . . . . . . . . . . 106

    Armaturen/Schalter/Radioanlage . . . . . . . . . . . 109Kombiinstrument aus- und einbauen . . . . . . . . . . 109Lenkstockschalter aus- und einbauen . . . . . . . . . 109Lichtschalter aus- und einbauen . . . . . . . . . . . . 111Kontaktschalter für Türen, Motorhaube und

    Heckklappe. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 111Schalterbeleuchtung . . . . . . . . . . . . . . . . . . 111Schalter im Fahrzeuginnenraum

    aus- und einbauen (GOLF). . . . . . . . . . . . . . 112Schalter im Fahrzeuginnenraum

    aus- und einbauen (TOURAN) . . . . . . . . . . . . 115Radio aus- und einbauen. . . . . . . . . . . . . . . . 116CD-Wechsler in der Mittelarmkonsole

    aus- und einbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . 118Lautsprecher aus- und einbauen (GOLF) . . . . . . . 118Lautsprecher aus- und einbauen (TOURAN) . . . . . 120Antennenverstärker aus- und einbauen . . . . . . . . 121Dachantenne aus- und einbauen. . . . . . . . . . . . 121

    Heizung/Klimatisierung . . . . . . . . . . . . . . . . . 122Klimaanlage . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 123Außentemperaturfühler aus- und einbauen . . . . . . 123Luftaustrittsdüse Mitte aus- und einbauen (GOLF). . . 124Luftaustrittsdüsen seitlich aus- und einbauen (GOLF) . 125Luftaustrittsdüsen aus- und einbauen (TOURAN) . . . 125Heizungs-/Klimabedieneinheit aus- und einbauen . . . 126Bowdenzug für Temperaturklappe

    aus- und einbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . 127Stellmotor für Frischluft-/Umluftklappe

    aus- und einbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . 127Gebläsemotor/Vorwiderstand für Heizung

    aus- und einbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . 128Zuheizelement aus- und einbauen . . . . . . . . . . . 128Störungsdiagnose Heizung . . . . . . . . . . . . . 129

    Fahrwerk . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 130Vorderachse . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 131Federbein aus- und einbauen . . . . . . . . . . . . . 132Federbein zerlegen/Stoßdämpfer/Schraubenfeder

    aus- und einbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . 134Gelenkwelle aus- und einbauen . . . . . . . . . . . . 136Gelenkwelle/Gelenkschutzhüllen/Gleichlaufgelenke . . 139Gelenkwelle/Gelenkschutzhüllen/

    Tripodegelenk innen . . . . . . . . . . . . . . . . . 140Gelenkwelle zerlegen/Manschette erneuern . . . . . . 141Nabenschraube aus- und einbauen . . . . . . . . . . 143Hinterachse . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 144Schraubenfeder an der Hinterachse

    aus- und einbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . 145Stoßdämpfer an der Hinterachse aus- und einbauen . 146Stoßdämpfer zerlegen und zusammenbauen . . . . . 146

    Lenkung/Airbag . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 147Airbag-Sicherheitshinweise . . . . . . . . . . . . . . 148Airbag-Einheit aus- und einbauen . . . . . . . . . . . 149Lenkrad aus- und einbauen . . . . . . . . . . . . . . 150Spurstangenkopf aus- und einbauen. . . . . . . . . . 150Manschette für Lenkung aus- und einbauen . . . . . . 151

    Räder und Reifen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 152Reifenfülldruck . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 152Reifen- und Scheibenrad-Bezeichnungen/

    Herstellungsdatum . . . . . . . . . . . . . . . . . . 153Profiltiefe messen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 153Auswuchten von Rädern . . . . . . . . . . . . . . . . 154Schneeketten. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 154Rad aus- und einbauen . . . . . . . . . . . . . . . . 154Reifenkontrolle . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 155Reifenpflegetipps . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 155Austauschen der Räder/Laufrichtung . . . . . . . . . 156Fehlerhafte Reifenabnutzung . . . . . . . . . . . . . 156

    Bremsanlage . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 157Technische Daten Bremsanlage . . . . . . . . . . . . 158Vorderrad-Scheibenbremse FS-III . . . . . . . . . . . 159Vorderrad-Scheibenbremse FN-3 . . . . . . . . . . . 160Bremsbeläge vorn aus- und einbauen . . . . . . . . . 161Bremssattel vorn aus- und einbauen . . . . . . . . . . 164Hinterrad-Scheibenbremse. . . . . . . . . . . . . . . 165Bremsbeläge hinten aus- und einbauen . . . . . . . . 166Bremssattel hinten aus- und einbauen . . . . . . . . . 167Bremsscheibendicke prüfen . . . . . . . . . . . . . . 168Bremsscheibe aus- und einbauen . . . . . . . . . . . 169Handbremsseil aus- und einbauen . . . . . . . . . . . 170Handbremse einstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . 170Bremsanlage entlüften . . . . . . . . . . . . . . . . . 171Bremskraftverstärker prüfen . . . . . . . . . . . . . . 173Bremsschlauch aus- und einbauen . . . . . . . . . . 174Bremslichtschalter aus- und einbauen . . . . . . . . . 174Störungsdiagnose Bremse . . . . . . . . . . . . . . 176

    Motor-Mechanik . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 178Motorabdeckung oben aus- und einbauen . . . . . . . 1781,4-l-Benzinmotor 55/59 kW (75/80 PS) . . . . . . . 181Zahnriementrieb . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 181Motor auf Zünd-OT für Zylinder 1 stellen. . . . . . . . 182Hinweise zum Zahnriemeneinbau . . . . . . . . . . . 182Zylinderkopf . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1841,4-/1,6-l-FSI-Benzinmotor 66/85 kW . . . . . . . . . 1851,6-l-Benzinmotor 75 kW (102 PS) . . . . . . . . . . 186Zahnriementrieb . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 186Motor auf Zünd-OT für Zylinder 1 stellen. . . . . . . . 187Hinweise zum Zahnriemeneinbau . . . . . . . . . . . 187Zylinderkopf-Montageübersicht . . . . . . . . . . . . 1892,0-l-FSI-Benzinmotor 110 kW (150 PS) . . . . . . . 190Zahnriementrieb . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 190Zylinderkopf-Montageübersicht . . . . . . . . . . . . 1921,9-/2,0-l-Dieselmotor (2-Ventil-Motor mit 55-103 kW) 193Zahnriementrieb . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 193Motor auf Zünd-OT für Zylinder 1 stellen. . . . . . . . 193Hinweise zum Zahnriemeneinbau . . . . . . . . . . . 194Zylinderkopfdeckel/Zylinderkopf . . . . . . . . . . . . 196

  • 2,0-l-Dieselmotor (4-Ventil-Motor mit 100/103 kW) . . 197Zahnriementrieb . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 197OT-Stellung des Motors/Zahnriemen-Einbauhinweise . 198Anzugsdrehmomente für Aggregatelagerung . . . . . 198Keilrippenriemen aus- und einbauen . . . . . . . . . . 199Motor starten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 203Störungsdiagnose Motor . . . . . . . . . . . . . . . 203

    Motor-Schmierung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 204Ölpumpe/Ölwanne . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 205

    Motor-Kühlung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 206Kühlmittelkreislauf . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 206Kühler-Frostschutzmittel . . . . . . . . . . . . . . . . 207Kühlmittel wechseln . . . . . . . . . . . . . . . . . . 207Kühlmittelregler (Thermostat) aus- und einbauen . . . 209Kühlmittelregler/Kühlmittelrohr . . . . . . . . . . . . . 210Kühlmittelregler prüfen . . . . . . . . . . . . . . . . . 211Kühlmittelpumpe aus- und einbauen . . . . . . . . . . 211Kühler aus- und einbauen . . . . . . . . . . . . . . . 212Kühler-Lüfter aus- und einbauen . . . . . . . . . . . . 213Störungsdiagnose Motor-Kühlung . . . . . . . . . 214

    Motor-Management . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 215Sicherheitsmaßnahmen bei Arbeiten am

    Benzin-Einspritzsystem . . . . . . . . . . . . . . . 215Benzin-Einspritzanlage . . . . . . . . . . . . . . . . 216Funktion des Motormanagements beim Benzinmotor . 216Leerlaufdrehzahl/Zündzeitpunkt/ CO-Gehalt

    prüfen und einstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . 217Allgemeine Prüfung der Benzin-Einspritzanlage . . . . 217Saugrohr/Kraftstoffverteiler/Einspritzventile . . . . . . 218Schaltsaugrohr-Unterteil aus- und einbauen . . . . . . 219Technische Daten Benzin-Einspritzung . . . . . . . . 220Störungsdiagnose Benzin-Einspritzanlage . . . . . 220

    Diesel-Einspritzanlage . . . . . . . . . . . . . . . . . 221Diesel-Einspritzverfahren. . . . . . . . . . . . . . . . 221Glühkerzen aus- und einbauen. . . . . . . . . . . . . 221Vorglühanlage prüfen . . . . . . . . . . . . . . . . . 222Störungsdiagnose Diesel-Einspritzanlage . . . . . 222

    Kraftstoffanlage . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 223Kraftstoff sparen beim Fahren . . . . . . . . . . . . . 223Sicherheitsmaßnahmen

    bei Arbeiten am Kraftstoffsystem. . . . . . . . . . . 223Sicherheits- und Sauberkeitsregeln

    bei Arbeiten an der Kraftstoffversorgung. . . . . . . 223Kraftstoffbehälter/Kraftstoffpumpe/Kraftstofffilter . . . . 224Kraftstoffpumpe/Tankgeber aus- und einbauen . . . . 225Tankgeber aus- und einbauen . . . . . . . . . . . . . 227Kraftstofffilter aus- und einbauen. . . . . . . . . . . . 228Kraftstofffilter Dieselmotor . . . . . . . . . . . . . . . 229Luftfilter aus- und einbauen/zerlegen . . . . . . . . . 230

    Abgasanlage. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 232Katalysatorschäden vermeiden . . . . . . . . . . . . 232Aufbau des Katalysators . . . . . . . . . . . . . . . . 232Abgasanlagen-Übersicht . . . . . . . . . . . . . . . . 233

    Abgasanlage aus- und einbauen . . . . . . . . . . . . 237Vorschalldämpfer/Nachschalldämpfer ersetzen . . . . 239Abgasanlage auf Dichtigkeit prüfen . . . . . . . . . . 239

    Innenausstattung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 240Wichtige Arbeits- und Sicherheitshinweise. . . . . . . 240Halteclips/Federklammern aus- und einbauen . . . . . 240Innenspiegel aus- und einbauen . . . . . . . . . . . . 241Sonnenblende aus- und einbauen . . . . . . . . . . . 242Haltegriff am Dach aus- und einbauen . . . . . . . . . 243Abdeckung für Schalt-/Wählhebel aus- und einbauen . 243Mittelkonsole aus- und einbauen (GOLF) . . . . . . . 244Mittelkonsole aus- und einbauen (TOURAN) . . . . . 247Seitliche Verkleidung im Fußraum

    aus- und einbauen (TOURAN) . . . . . . . . . . . . 249Blende der Radio-/Heizungskonsole

    aus- und einbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . 250Seitliche Klappen an der Armaturentafel

    aus- und einbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . 250Lenksäulenverkleidung aus- und einbauen . . . . . . 251Armaturentafel aus- und einbauen (TOURAN). . . . . 251Verkleidung Armaturentafel Fahrerseite unten

    aus- und einbauen (TOURAN) . . . . . . . . . . . . 252Verkleidung Armaturentafel Fahrerseite unten

    aus- und einbauen (GOLF). . . . . . . . . . . . . . 252Obere Abdeckung im Fahrerfußraum

    aus- und einbauen (GOLF). . . . . . . . . . . . . . 253Abdeckung unter der Heizungbedieneinheit

    aus- und einbauen (GOLF). . . . . . . . . . . . . . 253Handschuhfach aus- und einbauen . . . . . . . . . . 254Einstiegsleiste aus- und einbauen (GOLF). . . . . . . 255Verkleidung A-Säule aus- und einbauen (GOLF) . . . 255Verkleidung B-Säule aus- und einbauen (GOLF) . . . 256Obere Verkleidung C-Säule

    aus- und einbauen (GOLF). . . . . . . . . . . . . . 257Innenverkleidung Radkasten hinten

    aus- und einbauen (GOLF, 4-Türer) . . . . . . . . . 258Seitenverkleidung hinten

    aus- und einbauen (GOLF, 2-Türer) . . . . . . . . . 258Auflage für Kofferraumabdeckung

    aus- und einbauen (GOLF). . . . . . . . . . . . . . 259Seitenverkleidung im Kofferraum aus- und einbauen . 259Verkleidung Heckabschluss

    aus- und einbauen (GOLF). . . . . . . . . . . . . . 260Dachabschlussleiste aus-und einbauen . . . . . . . . 260Einstiegsleiste aus- und einbauen (TOURAN) . . . . . 260Verkleidung A-Säule aus- und einbauen (TOURAN). . 261Verkleidung B-Säule aus- und einbauen (TOURAN). . 262Verkleidung C-Säule aus- und einbauen (TOURAN) . 263Seitenverkleidung hinten

    aus- und einbauen (TOURAN) . . . . . . . . . . . . 263Verkleidung D-Säule aus- und einbauen (TOURAN) . 264Ladeboden hinten aus- und einbauen (TOURAN) . . . 265Verkleidung Heckabschluss

    aus- und einbauen (TOURAN) . . . . . . . . . . . . 265Vordersitz aus- und einbauen . . . . . . . . . . . . . 266Rücksitz im GOLF aus- und einbauen . . . . . . . . . 267Rücksitzseitenpolster

    aus- und einbauen (GOLF, 4-Türer) . . . . . . . . . 268Sitze hinten im TOURAN aus- und einbauen . . . . . 269

  • Sicherheitsgurt vorn (GOLF, 4-Türer) . . . . . . . . . 270Gurtführungsbügel vorn

    aus- und einbauen (GOLF, 2-Türer) . . . . . . . . . 270

    Karosserie außen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 271Sicherheitshinweise bei Karosseriearbeiten . . . . . . 271Steinschlagschäden an der Frontscheibe . . . . . . . 272Spreiznieten aus- und einbauen . . . . . . . . . . . . 272Blindnieten aus- und einbauen . . . . . . . . . . . . . 272Motorraumabdeckung unten aus- und einbauen . . . . 272Windlaufgrill aus- und einbauen . . . . . . . . . . . . 273Schlossträger in Servicestellung bringen. . . . . . . . 274Stoßfänger/Stoßfängerabdeckung vorn

    aus- und einbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . 276Stoßfänger/Stoßfängerabdeckung hinten

    aus- und einbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . 277Kühlergrill aus- und einbauen . . . . . . . . . . . . . 278Kotflügel vorn aus- und einbauen (GOLF) . . . . . . . 279Kotflügel vorn aus- und einbauen (TOURAN) . . . . . 280Innenkotflügel aus- und einbauen . . . . . . . . . . . 281Seitenschutzleisten aus- und einbauen . . . . . . . . 282Motorhaube aus- und einbauen . . . . . . . . . . . . 282Motorhaube prüfen/einstellen . . . . . . . . . . . . . 283Motorhaubenschloss aus- und einbauen/einstellen . . 284Motorhaubenverkleidung aus- und einbauen . . . . . 285Seilzug für Motorhaube aus- und einbauen . . . . . . 285Gasdruckfeder aus- und einbauen . . . . . . . . . . . 286Heckklappe aus- und einbauen/prüfen/einstellen . . . 286Heckklappenschloss aus- und einbauen . . . . . . . . 288Kofferraumklappe aus- und einbauen (JETTA) . . . . 289Heckklappenverkleidung

    aus- und einbauen (GOLF VARIANT) . . . . . . . . 289Heckklappenverkleidung

    aus- und einbauen (GOLF). . . . . . . . . . . . . . 290Heckklappenverkleidung

    aus- und einbauen (TOURAN) . . . . . . . . . . . . 291Tür aus- und einbauen (GOLF) . . . . . . . . . . . . 292Tür einstellen (GOLF) . . . . . . . . . . . . . . . . . 293Tür vorn (GOLF) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 294Türaußenblech an der Vordertür

    aus- und einbauen (GOLF). . . . . . . . . . . . . . 295Türaußenblech an der Hintertür

    aus- und einbauen (GOLF). . . . . . . . . . . . . . 296Türschloss/Lagerbügel für Türaußengriff

    aus- und einbauen (GOLF). . . . . . . . . . . . . . 297Türseitenaufprallschutz aus- und einbauen (GOLF) . . 298Türfensterscheibe aus- und einbauen (GOLF) . . . . . 298Fensterhebermotor aus- und einbauen (GOLF) . . . . 300Fensterheber aus- und einbauen (GOLF) . . . . . . . 301Türaußengriff aus- und einbauen . . . . . . . . . . . 302Schließzylinder aus- und einbauen. . . . . . . . . . . 302Tür aus- und einbauen/einstellen (TOURAN) . . . . . 303Türschloss aus- und einbauen (TOURAN) . . . . . . . 304Tür-Aggregateträger mit Fensterheber

    aus- und einbauen (TOURAN/GOLF VARIANT). . . 305Fensterhebermotor aus- und einbauen (TOURAN) . . 306Türverkleidung aus- und einbauen (GOLF) . . . . . . 307Türverkleidung aus- und einbauen (TOURAN). . . . . 308Fensterkurbel aus- und einbauen . . . . . . . . . . . 309Spiegelglas aus- und einbauen . . . . . . . . . . . . 309Spiegelgehäuse aus- und einbauen . . . . . . . . . . 310

    Außenspiegel aus- und einbauen . . . . . . . . . . . 311Seitenfenster aus- und einbauen (TOURAN) . . . . . 311

    Stromlaufpläne . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 312Der Umgang mit dem Stromlaufplan . . . . . . . . . . 312Zuordnung der Stromlaufpläne . . . . . . . . . . . . . 313Gebrauchsanleitung für Stromlaufpläne . . . . . . . . 314Verschiedene Stromlaufpläne. . . . . . . . . . . . ab 315

  • 11

    GOLF V

    Die fünfte Modell-Generation des VW GOLF wurde im Sep-tember 2003 der Öffentlichkeit präsentiert. Den GOLF gibt esin den Versionen: Steilheck-Limousine, GOLF VARIANT,GOLF PLUS und JETTA.

    Gegenüber dem Vorgängermodell ist der GOLF der fünftenGeneration etwas größer geworden. Für den GOLF stehen inLeistung, Hubraum und Bauart unterschiedliche Benzin- undDieselmotoren zur Verfügung, so dass je nach persönlicherAnforderung zwischen sehr wirtschaftlicher und sportlicherMotorisierung ausgewählt werden kann. Ihre Leistung brin-gen die Aggregate über Frontantrieb oder Allradantrieb aufdie Straße. Der GOLF verfügt über umfangreiche Sicherheit-seinrichtungen. Dazu zählen Fahrer-, Beifahrer-, Seiten- undKopfairbags sowie die Gurtstraffer für die vorderen Sitze. Se-rienmäßig sind auch das elektronische StabilitätsprogrammESP sowie der elektronisch gesteuerte Bremsassistent.

    GOLF PLUS

    Der GOLF PLUS wurde im Januar 2005 vorgestellt. Gegen-über der Limousine ist er vor allem in der Höhe gewachsenund die Heckleuchten sind mit Leuchtdioden bestückt.

    JETTA

    Die Stufenheckvariante JETTA ist seit August 2005 erhält-lich. Die sanft abfallende Heckscheibe verleiht der Heckpar-

    tie einen coupéhaften Charakter. In den Heckleuchten sindwie beim GOLF PLUS Leuchtdioden (LEDs) eingesetzt.

    GOLF VARIANT

    Im Juni 2007 wurde die GOLF-Reihe um die Kombiversionerweitert. Das maximale Gepäckraumvolumen des VARIANTbeträgt 1.550 Liter.

    TOURAN

    Im März 2003 kam der technisch annähernd baugleicheKompakt-Van TOURAN auf den Markt. Der TOURAN ist mitfünf und optional sieben Einzelsitzen ausgestattet. Er zeich-net sich durch sein variables Innenraumkonzept und dasgroße Gepäckraumvolumen aus, mit maximal 1.989 Litern.

    GOLF V / GOLF PLUSJETTA / TOURAN

    ■ Modellvarianten ■ Fahrzeugidentifizierung ■ Motordaten

    Aus dem Inhalt:

  • 12

    Fahrzeug- und Motoridentifizierung

    Fahrzeugidentifizierung

    ● Die Fahrzeug-Identifizierungsnummer (Fahrgestellnum-mer) lässt sich von außen durch ein Sichtfenster in derFrontscheibe ablesen. Das Sichtfenster befindet sich un-terhalb vom linken Scheibenwischer.

    ● GOLF: Die Fahrzeug-Identifizierungsnummer –Pfeil– istebenfalls im Motorraum auf der Verlängerung des rech-ten Längsträgers eingeschlagen. Zum Ablesen muss dasDämmgummi –1– abgenommen werden. 2 – Kühlmittel-ausgleichbehälter.

    ● GOLF: Die Fahrzeug-Identifizierungsnummer befindetsich auch auf dem Fahrzeugdatenträger –Pfeil–, der linksin der Reserveradmulde aufgeklebt ist.

    N01-10001

    V-6615

    2

    1● TOURAN: Die Fahrzeug-Identifizierungsnummer (Fahr-

    gestellnummer) befindet sich auch auf dem Fahrzeugda-tenträger, der beim Fünf-Sitzer links auf den Gepäck-raumboden aufgeklebt ist. Beim Sieben-Sitzer klebt derFahrzeug-Datenträger auf dem Abschlussblech hintenlinks im Gepäckraum unter einer Klappe.

    Aufschlüsselung der Fahrgestellnummer:

    ➀ Herstellerzeichen: WVW = Volkswagen AG.➁ Füllzeichen.➂ 2-stellige Typenkurzbezeichnung aus den ersten beiden

    Stellen der offiziellen Typenbezeichnung. 1K1 = GOLF; 1K2 = JETTA; 5M1 = GOLF PLUS; 1T = TOURAN.

    ➃ Weiteres Füllzeichen.➄ Angabe des Modelljahres: 5 – 2005; 6 – 2006 usw.➅ Produktionsstätte.➆ Laufende Nummerierung.

    Der Fahrzeugdatenträger enthält folgende Fahrzeugdaten:1 – Fahrzeug-Identifizierungsnummer 2 – Fahrzeugtyp/Motorleistung/Getriebe3 – Motor- und Getriebekennbuchstaben4 – Lacknummer/Innenausstattungs-Kennnummer5 – Mehrausstattungs-Kennnummer

    1

    2

    5

    V-6614

    3

    4

    N01-10140

    WVW ZZZ 1K Z 5 D 000 279

    ➀ ➁ ➂ ➃ ➄ ➅ ➆

  • 13

    1 – Drosselklappenmodul

    2 – Ventil für Abgasrückführung

    3 – Kühlmittelreglergehäuse

    4 – Motorabdeckung oben

    5 – Nockenwelle

    6 – Ölmessstab

    7 – Steuerkette

    8 – Kettenrad für Auslass-Nocken-welle

    9 – Öleinfülldeckel

    10 – Ölfilter

    11 – Magnetventil für Aktivkohle-system

    12 – Saugrohr

    13 – Kolben

    14 – Ölablassschraube

    15 – Kurbelwelle

    16 – Ölpumpe

    17 – Antriebskette für Ölpumpe

    18 – Kurbelwellen-Riemenscheibe

    19 – Keilrippenriemen

    20 – Klimakompressor-Riemenscheibe

    1,6-l-FSI-Motor 85 kW/115 PS

    Motoridentifizierung

    ● Die Kennbuchstaben des Motors und die Motornummerbefinden sich auf einem Aufkleber an der Zahnriemen-Abdeckung –Pfeil–. Hinweis: Um sie einzusehen, beimBenzinmotor gegebenenfalls obere Motorabdeckung aus-bauen, siehe Seite 178.

    N01-10006

    Hinweis: Motorkennbuchstaben und Motornummer sindebenfalls in den Motorblock eingeschlagen, und zwar auf derlinken Seite unterhalb der Trennstelle Zylinderkopf/Motor-block. Die Motorkennbuchstaben stehen außerdem auf demFahrzeugdatenträger im Serviceplan beziehungsweise in derReserveradmulde.

  • 16

    Der GOLF/TOURAN kann nach unterschiedlichen Wartungs-systemen gewartet werden.

    Fahrzeuge mit der PR-Nummer »QG1« werden nach demLonglife-Service-System mit flexiblen Wartungsintervallengewartet.

    Fahrzeuge mit der PR-Nummer »QG0«, »QG2« und »QG3«werden nach festen Wartungsintervallen gewartet.

    Die PR-Nummer steht auf dem Fahrzeugdatenträger, sieheSeite 12.

    Erläuterung der Begriffe:

    PR-Nummer = Produktions-Steuerungs-Nummer. Damit wer-den während der Produktion Ausstattungen, Mehrausstattun-gen oder länderspezifische Abweichungen gekennzeichnet.

    QG0 = Fahrzeuge sind werksseitig nicht mit Komponentenfür den Longlife-Service ausgestattet.

    QG1 = Fahrzeuge sind werksseitig mit Komponenten für denLonglife-Service ausgestattet. Motorölstandssensor undBremsverschleißanzeige sind vorhanden. Die flexible Ser-vice-Intervall-Anzeige ist aktiviert.

    QG2 = Ausstattung wie QG1, aber die Service-Intervall-An-zeige ist nicht auf »flexible«, sondern auf »feste« Service-In-tervalle eingestellt.

    Longlife-Service

    Die Motoren sind ab Werk mit einem alterungsbeständigenLonglifeöl befüllt. Dadurch sind je nach Motorbelastung langeWartungsintervalle möglich.

    Der Zeitpunkt für die Wartung wird dem Fahrer über die»Flexible Service-Intervall-Anzeige« nach dem Einschal-ten der Zündung im Display des Kombiinstruments oder imKilometerzähler angezeigt.

    Steht eine Wartung an, wird der Fälligkeitstermin nach demEinschalten der Zündung beziehungsweise nach dem Star-ten des Motors folgendermaßen angezeigt: Im Display desKombiinstruments erscheinen das Schraubenschlüssel-Sym-bol und die Kilometerangabe bis zur nächsten Wartung.Nach etwa 10 Sekunden schaltet die Anzeige um und es er-scheinen ein »Uhr-Symbol« sowie die Anzahl der Tage biszur nächsten Wartung.

    Gleichzeitig erscheint im Kombiinstrument beispielsweise dieAnzeige: »SERVICE IN 3000 km ODER 40 TAGEN«. Nach20 Sekunden verlischt die Service-Meldung.

    Bei Erreichen der vom Steuergerät berechneten Intervalldau-er ertönt ein Gongsignal, das »Schraubenschlüsselsymbol«blinkt und im Display erscheint die Meldung »SERVICEJETZT« beziehungsweise »SERVICE«. Die Wartung solltedann umgehend durchgeführt werden.

    Hinweis: Eine überfällige Wartung wird durch ein Minuszei-chen vor der Kilometer- oder Tagesangabe angezeigt.

    Nach einer durchgeführten Wartung wird die Service-Inter-vallanzeige mit dem VW-Diagnosegerät zurückgesetzt(Werkstattarbeit). Ein Zurücksetzen ohne Diagnosegerät, wiebei früheren Modellen, ist beim GOLF V/TOURAN nicht mög-lich.

    Wird im Rahmen einer Wartung oder Reparatur kein Long-life-Motoröl nach VW-Norm eingefüllt, dann muss das Sys-tem von »flexiblen« auf »feste« Service-Intervalle umgestelltwerden. Dann ist alle 15.000 km oder 12 Monate ein Öl-wechsel-Service erforderlich.

    Hinweis: Die Fachwerkstätten fragen bei jeder Inspektionmit Hilfe des Fehlerauslesegerätes die Fehlerspeicher derelektronischen Steuergeräte von Motor, ABS, Airbag undWegfahrsicherung ab. Es kann daher sinnvoll sein, in regel-mäßigen Abständen eine Fachwerkstatt aufzusuchen, auchwenn die Wartung in Eigenregie durchgeführt wird. Die Ab-frage der Fehlerspeicher wird am Diagnoseanschluss vorge-nommen. Bei dieser Gelegenheit kann auf Wunsch auch dieIntervallanzeige zurückgestellt werden.

    Feste Wartungsintervalle

    Die Service-Intervall-Anzeige kann, falls kein Longlife-Öl ver-wendet wird, von den »flexiblen« Service-Intervallen (Long-life-Service) auf »feste« Service-Intervalle umgestellt wer-den. Dazu muss die Service-Intervall-Anzeige nach einerdurchgeführten Wartung mit dem Fahrzeug-Diagnosegerätumgestellt werden. Als Maßstab für die Anzeige der War-tungszyklen in der Service-Intervall-Anzeige werden die Zeitseit dem letzten Zurücksetzen der Anzeige beziehungsweisedie gefahrenen Kilometer berechnet. Bei abgeklemmterFahrzeugbatterie bleiben die Werte der Service-Anzeige er-halten.

    Wartung■ Wartungsplan

    ■ Wartungsarbeiten

    ■ Werkzeugausrüstung

    ■ Motorstarthilfe

    ■ Fahrzeug abschleppen

    ■ Fahrzeug aufbocken

    Aus dem Inhalt:

  • Ölwechsel-Service

    Der Ölwechsel-Service ist entsprechend der Service-In-tervall-Anzeige in folgenden Intervallen durchzuführen:

    Bei festen Service-Intervallen oder wenn kein Longlife-Öleingefüllt ist, ist der Ölwechsel alle 15.000 km oder nach 1Jahr durchzuführen, je nachdem was zuerst eintritt.

    Achtung: Bei erschwerten Betriebsbedingungen, wie über-wiegend Stadt- und Kurzstreckenverkehr, häufigen Gebirgs-fahrten, Anhängerbetrieb und staubigen Straßenverhältnis-sen, Ölwechsel-Service öfters durchführen.

    ● Motor: Öl wechseln, Ölfilter ersetzen.

    ● Scheibenbremsbeläge vorn und hinten: Dicke prüfen.

    ● Service-Intervallanzeige zurücksetzen (Werkstattarbeit).

    Wartungsplan

    Die Wartung ist entsprechend der Service-Intervall-An-zeige in folgenden Abständen durchzuführen:

    Bei Fahrzeugen mit Longlife-Service und flexiblen Servi-ce-Intervallen sind beim »Intervall-Service« (spätestensnach 2 Jahren) die mit ● gekennzeichneten Wartungsarbei-ten durchzuführen. Beim »Intervall-Service Inspektion«sind die mit ● und ■ gekennzeichneten Wartungsarbeitendurchzuführen. Der »Intervall-Service Inspektion« erfolgtspätestens alle 60.000 km oder nach 4 Jahren.

    Bei festen Service-Intervallen oder wenn kein Longlife-Öleingefüllt ist, sind beim »Intervall-Service« alle 30.000 kmoder nach 2 Jahren die mit ● gekennzeichneten Wartungs-arbeiten durchzuführen. Beim »Intervall-Service Inspekti-on« sind die mit ● und ■ gekennzeichneten Wartungsarbei-ten durchzuführen. Der »Intervall-Service Inspektion« erfolgtalle 60.000 km oder nach 4 Jahren.

    Im Rahmen der Wartung sind ebenfalls die zusätzlichen, mit◆ gekennzeichneten Wartungsarbeiten entsprechend denangegebenen Intervallen durchzuführen.

    Achtung: Bei häufigen Fahrten in staubiger UmgebungWechselintervall für Motor-Luftfilter und Pollenfilter halbieren.

    Motor

    ● Motor: Öl wechseln, Ölfilter erneuern.

    ■ Motor/Motorraum: Sichtprüfung auf Undichtigkeiten.

    ■ Kühl- und Heizsystem: Flüssigkeitsstand prüfen, Konzen-tration des Frostschutzmittels prüfen. Sichtprüfung aufUndichtigkeiten und äußere Verschmutzung des Kühlers.

    ■ Abgasanlage: Auf Beschädigungen, Undichtigkeiten undlockere Befestigung sichtprüfen.

    ■ Keilrippenriemen: Zustand prüfen, bei Verschleißspurenwechseln. Hinweis: Bei Fahrzeugen ohne automatischeSpannrolle Riemenspannung prüfen.

    Getriebe/Achsantrieb

    ■ Getriebe/Achsantrieb: Auf Undichtigkeiten und Beschädi-gungen sichtprüfen.

    ■ Automatikgetriebe: ATF-Stand prüfen, gegebenenfallsauffüllen.

    Vorderachse/Lenkung

    ■ Spurstangenköpfe: Spiel und Befestigung prüfen, Staub-kappen prüfen.

    ■ Achsgelenke: Staubkappen prüfen.

    ■ Manschetten der Antriebswellen: Auf Undichtigkeiten undBeschädigungen sichtprüfen.

    Bremsen/Reifen/Räder

    ● Bremsen: Belagstärke der vorderen und hinteren Brems-beläge prüfen.

    ● Bereifung: Profiltiefe und Reifenfülldruck prüfen; Reifenauf Verschleiß und Beschädigungen (einschließlich Re-serverad) prüfen.

    ● Reifen-Kontroll-Anzeige, falls vorhanden: Grundeinstel-lung durchführen.

    ■ Bremsanlage: Leitungen, Schläuche, Bremszylinder undAnschlüsse auf Undichtigkeiten und Beschädigungenprüfen.

    ■ Bremsflüssigkeitsstand: Prüfen, gegebenenfalls auffüllen.

    Karosserie/Innenausstattung

    ● Verbandkasten: Haltbarkeitsdatum überprüfen, gegebe-nenfalls Verbandkasten ersetzen.

    ■ Türfeststeller: Befestigungsbolzen schmieren.

    ■ Schiebedach: Führungsschienen reinigen und fetten.

    ■ Unterbodenschutz: Auf Beschädigungen sichtprüfen.

    Elektrische Anlage

    ● Batterie: Prüfen.

    ● Eigendiagnose: Fehlerspeicher auslesen (Werkstattar-beit).

    ● Service-Intervallanzeige: Zurücksetzen (Werkstattarbeit).

    ■ Front- und Heckbeleuchtung, Blinkanlage, Warnblinkan-lage: Funktion prüfen.

    ■ Sämtliche Stromverbraucher/Bedienelemente/Anzeigen/Innenbeleuchtung/Hupe: Funktion prüfen.

    ■ Scheibenwischerblätter: Wischergummis auf Verschleißprüfen. Ruhestellung prüfen.

    ■ Scheibenwaschanlage: Funktion prüfen, Düsenstellungkontrollieren, Flüssigkeit nachfüllen, Scheinwerfer-Waschanlage prüfen.

    ■ Scheinwerfer: Einstellung prüfen (Werkstattarbeit).

    17

  • 130

    Fahrwerk■ Vorderachse

    ■ Federbein

    ■ Stoßdämpfer

    ■ Schraubenfeder

    ■ Gelenkwelle

    ■ Hinterachse

    ■ Lenkung/Airbag

    ■ Räder und Reifen

    Aus dem Inhalt:

    GOLF und TOURAN sind auf dem gleichen Fahrwerk aufge-baut. Die wichtigsten Komponenten des Fahrwerks sind dieMcPherson-Vorderachse und die Mehrlenker-Hinterachse.Die Achskomponenten sind vorne und hinten jeweils an ei-nem Hilfsrahmen befestigt.

    Sicherheitshinweis Schweiß- und Richtarbeiten an tragenden und radführen-den Bauteilen der Vorder- und Hinterradaufhängung sindnicht zulässig. Selbstsichernde Schrauben/Muttern so-wie korrodierte Schrauben/Muttern sind im Reparaturfallimmer zu ersetzen.

    Optimale Fahreigenschaften und geringster Reifenverschleißsind nur dann zu erzielen, wenn die Stellung der Räder ein-wandfrei ist. Bei unnormaler Reifenabnutzung sowie mangel-hafter Straßenlage sollte die Werkstatt aufgesucht werden,um den Wagen optisch vermessen zu lassen. Die Fahrwerk-vermessung kann ohne eine entsprechende Messanlagenicht durchgeführt werden.

    Der Achseinstellwert für die Gesamtspur vorn: GOLF/GOLF PLUS/JETTA . . . . . . . . . . . . . 10' ± 10'TOURAN . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10' ± 10'

    Der Achseinstellwert für die Gesamtspur hinten bei vorge-schriebenem Sturz: GOLF/JETTA . . . . . . . . . . . . . . . . . . +10' ± 12,5'GOLF PLUS . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . +10' ± 10'TOURAN, Basis-/Schlechtwegefahrwerk . . . . . +10' ± 12'TOURAN, Sportfahrwerk . . . . . . . . . . . . . +14' ± 12'

  • 131

    Tragendes Element der Vorderachse ist der 3-teilige Vorder-achsträger aus Aluminium. Dieser Hilfsrahmen ist an 6 Punk-ten über Gummimetalllager mit der Karosserie verschraubt.Die Achsschenkel werden von Dreiecksquerlenkern geführt,die über Gummimetalllager am Vorderachsträger befestigtsind. Die Querlenker sind je nach Motorstärke aus Stahlgussoder Stahlblech gefertigt.

    Die Radführung erfolgt durch 2 McPherson-Federbeine, dieüber eine Klemmverbindung mit den Achsschenkeln verbun-den sind. Durch die getrennte Lagerung von Schraubenfederund Stoßdämpfer am Federbeindom wird die Übertragungvon Fahrbahngeräuschen auf die Karosserie vermindert.

    Ein quer liegender Stabilisator sorgt für eine Reduzierungder Seitenneigung des Fahrzeugs. Der Stabilisator ist über 2Koppelstangen mit den Federbeinen verbunden.

    Die Übertragung der Motor-Antriebskraft auf die Räder er-folgt über zwei Gelenkwellen. Die rechte Gelenkwelle ist län-ger als die linke und daher als Rohrprofil ausgeführt. Bei denleistungsstärkeren Motoren ist die rechte Gelenkwelle übereine Zwischenwelle mit dem Getriebe verbunden; in diesemFall sind beide Gelenkwellen gleich lang. Je nach Motor-/Ge-triebeausführung sind die inneren Gelenke der Antriebswel-len als Gleichlauf-Kugelgelenke oder als Tripode-Rollenge-lenke ausgelegt.

    Radnabe und Radlager sind zu einer kompakten Einheit zu-sammengefasst. Die Radlagereinheit ist mit 4 Schrauben mitdem Achsschenkel verschraubt. Das Lagerspiel muss nichteingestellt werden.

    Vorderachse

    1 – Achsschenkel

    2 – Gelenkwelle

    3 – Querstabilisator

    4 – Koppelstange

    5 – Schraubenfeder

    6 – Federbeinstützrohr

    7 – Bremsscheibe

    8 – Radlager

    9 – Bremssattel

    10 – Vorderachsträger

    11 – Innengelenk

    12 – Querlenker

    13 – Außengelenk

  • Federbein aus- und einbauen

    Ausbau

    ● GOLF: Windlaufgrill ausbauen, siehe Seite 273.

    ● GOLF PLUS/TOURAN: Scheibenwischermotor ausbau-en, siehe Seite 88.

    Hinweis: Diese Ausbauarbeiten sind notwendig, um die Fe-derbeindome freizulegen. Sie sollten ganz zu Beginn durch-geführt werden.

    ● Nabenschraube ausbauen, siehe entsprechendes Kapi-tel. Achtung: Beim vollständigen Herausdrehen derNabenschraube darf das Fahrzeug nicht auf dem Bo-den stehen.

    ● Reifen-Laufrichtung mit Pfeil am Reifen markieren. Rad-schrauben lösen und Vorderrad abnehmen.

    ● Obere Mutter –Pfeil– für Koppelstange am Federbein-Stützrohr abschrauben. Dabei Gelenk-Kugelbolzen mitInnenvielzahnschlüssel M6 gegenhalten.

    ● Gelenkbolzen aus dem Federbein-Stützrohr herauszie-hen und Koppelstange abnehmen.

    ● Leitung –1– für ABS-Radsensor am Federbein-Stützrohraushängen.

    ● Einbaulage der 3 Muttern am Querlenker mit Reißnadelkennzeichnen und Muttern abschrauben, siehe AbbildungV-3629, Seite 136.

    ● Achsgelenk aus dem Querlenker herausziehen.

    ● Außengelenk von Hand aus der Radnabe herausziehen,dabei nicht an der Gelenkwelle ziehen.

    Hinweis: Fest sitzende Gelenkwelle mit Abdrückwerkzeug,zum Beispiel HAZET 1781-5, aus der Radnabe herausdrü-cken.

    ● Gelenkwelle mit Draht abstützen, damit die Gelenke beimAusbau nicht bis zum Anschlag gebeugt werden.

    ● Achsgelenk wieder mit dem Querlenker verschrauben.

    ● Achsschenkel mit geeignetem Montageheber abstützen.

    Achtung: Keinesfalls am Achsgelenk abstützen.

    V-3638

    1

    132

    ● Schraubverbindung –Pfeil– des Federbeins am Achs-schenkel losdrehen und Schraube herausziehen. Hin-weis: Beim Einbau Schraube und Mutter ersetzen.

    ● Geeigneten Spreizer –1–, zum Beispiel VW 3424 oderHAZET 4912-1, in den Schlitz am Achsschenkel einset-zen. Knarre um 90° drehen. Spreizer eingesetzt lassenund Knarre abnehmen. Gegebenenfalls geeignetesWerkzeug selbst anfertigen: a = 8 mm, b = 5,5 mm; dieKanten müssen abgerundet sein.

    ● Bremsscheibe in Richtung Federbein drücken; das Fe-derbein-Stützrohr kann sich sonst in der Bohrung desAchsschenkels verkanten.

    ● Montageheber langsam absenken und Achsschenkelvom Federbein-Stützrohr abziehen, bis das Federbein-Stützrohr frei hängt.

    ● Achsschenkel an der Konsole/Aggregateträger festbin-den und Montageheber entfernen.

    V-3639

    1

    a

    b

    A40-0336

  • 161

    Bremsbeläge vorn aus- und einbauenBremssattel FN-3/FS-III

    Achtung: Es werden 2 unterschiedliche Bremssattel-Aus-führungen an der Vorderradbremse des GOLF verwendet.Deshalb zuerst anhand der Abbildungen klären, welche Aus-führung im eigenen Fahrzeug eingebaut ist. Beim TOURANist nur der Bremssattel FN-3 eingebaut.

    Ausbau

    Achtung: Bremsbeläge sind Bestandteil der AllgemeinenBetriebserlaubnis (ABE) und vom Werk auf das jeweilige Mo-dell abgestimmt. Es dürfen deshalb nur die vom Automobil-hersteller freigegebenen Bremsbeläge verwendet werden.

    Achtung: Sollen die Bremsbeläge wieder verwendet wer-den, müssen sie beim Ausbau gekennzeichnet werden. EinWechsel der Beläge von der Außen- zur Innenseite odervom rechten zum linken Rad ist nicht zulässig.

    Achtung: Grundsätzlich alle Scheibenbremsbeläge einerAchse gleichzeitig ersetzen, auch wenn nur ein Belagdie Verschleißgrenze erreicht hat.

    ● Reifen-Laufrichtung mit Pfeil am Reifen markieren. Rad-schrauben lösen. Fahrzeug vorne aufbocken und Radabnehmen. Achtung: Unbedingt Hinweise im Kapitel»Rad aus- und einbauen« beachten.

    ● Steckverbindung –1– für Bremsbelag-Verschleißanzeigetrennen.

    1

    N46-0263

    SicherheitshinweisBeim Aufbocken des Fahrzeugs besteht Unfallgefahr!Hinweise im Kapitel »Fahrzeug aufbocken« beachten.

    ● Bremssattel FN-3: Haltefeder für Bremsbeläge mit ei-nem Schraubendreher aus den Bohrungen –Pfeil– he-raushebeln und abnehmen.

    ● Abdeckkappen aus den Lagerbuchsen des Bremssattelsherausziehen und beide Führungsbolzen –Pfeile– ausdem Bremssattel herausdrehen.

    ● Bremssattel von Bremssattelträger abnehmen und mitDraht am Aufbau aufhängen. Achtung: Bremssattel nichteinfach nach unten hängen lassen; der Bremsschlauchdarf nicht auf Zug beansprucht oder verdreht werden.

    ● Bremsbeläge herausziehen.

    A46-0087

    N46-0006

  • 162

    Einbau

    Achtung: Bei ausgebauten Bremsbelägen nicht auf dasBremspedal treten, sonst wird der Kolben aus demGehäuse herausgedrückt. In diesem Fall Bremssattel kom-plett ausbauen und Kolben in der Werkstatt einsetzen lassen.

    ● Vor Einbau der Beläge ist die Bremsscheibe durch Abtas-ten mit den Fingern auf Riefen zu untersuchen. RiefigeBremsscheiben können abgedreht werden (Werkstattar-beit), sofern sie noch eine ausreichende Dicke aufwei-sen. Grundsätzlich beide Bremsscheiben einer Achse aufgleiches Maß abdrehen lassen.

    ● Bremsscheibendicke messen, siehe entsprechendes Ka-pitel.

    Achtung: Zum Reinigen der Bremse ausschließlich Spiri-tus verwenden. Führungsfläche beziehungsweise Sitz derBeläge im Gehäuseschacht mit einem Lappen reinigen. Kei-ne scharfkantigen Werkzeuge verwenden. Besonders aufdas Entfernen eventueller Klebefolienreste an den Anlage-flächen der äußeren Bremsbeläge achten.

    ● Staubkappe für Bremskolben auf Anrisse prüfen. Einebeschädigte Staubkappe umgehend ersetzen lassen, daeingedrungener Schmutz schnell zu Undichtigkeiten desBremssattels führt. Der Bremssattel muss hierzu zerlegtwerden (Werkstattarbeit).

    ● Bei hohem Bremsbelagverschleiß Leichtgängigkeit desKolbens prüfen. Dazu einen Holzklotz in den Bremssatteleinsetzen und durch Helfer langsam auf das Bremspedaltreten lassen. Der Bremskolben muss sich leicht heraus-und hineindrücken lassen. Zur Prüfung muss der andereBremssattel eingebaut sein. Darauf achten, dass derBremskolben nicht ganz herausgedrückt wird. Angeroste-ten Bremskolben nur mit Bremsflüssigkeit oder Spiritusreinigen. Bei schwergängigem Kolben Bremssattel in derWerkstatt reparieren lassen oder ersetzen.

    Achtung: Beim Zurückdrücken des Kolbens wird Bremsflüs-sigkeit aus dem Bremszylinder in den Vorratsbehälter ge-drückt. Flüssigkeit im Behälter beobachten, eventuell Brems-flüssigkeit mit einem Saugheber absaugen.

    SicherheitshinweisZum Absaugen eine Entlüfter- oder Plastikflasche ver-wenden, die nur mit Bremsflüssigkeit in Berührungkommt. Keine Trinkflaschen verwenden! Bremsflüssig-keit ist giftig und darf auf gar keinen Fall mit demMund über einen Schlauch abgesaugt werden. Saug-heber verwenden. Auch nach dem Belagwechsel darfdie MAX-Marke am Bremsflüssigkeitsbehälter nichtüberschritten werden, da sich die Flüssigkeit bei Erwär-mung ausdehnt. Ausgelaufene Bremsflüssigkeit läuft amHauptbremszylinder herunter, zerstört den Lack undführt zur Rostbildung.

    ● Deckel des Bremsflüssigkeitsbehälters aufschrauben undBremskolben mit Rücksetzwerkzeug, zum Beispiel HA-ZET 4971-1 oder einem Hartholzstab, zurückdrücken.

    Achtung: Darauf achten, dass der Kolben nicht verkantetwird und Kolbenfläche sowie Staubkappe nicht beschädigtwerden.

    ● Vor dem Einsetzen neuer Bremsbeläge Bremse gründlichreinigen und hitzebeständiges Schmierfett, zum BeispielBremsen-Antiquietschpaste von Liqui Moly, dünn auf dieBelagführungsflächen auftragen.

    Bremssattel FN-3

    ● Schutzfolie von der Rückenplatte des äußeren Bremsbe-lags abziehen und Bremsbelag auf den Bremssattelträgeraufsetzen.

    ● Inneren Bremsbelag in den Bremssattel einsetzen, dabeiSpreizclip –1– an den Bremskolben drücken.

    ● Bremssattel an den Bremssattelträger aufsetzen, dabeidarauf achten, dass der äußere Bremsbelag nicht zu frühmit dem Bremssattel verklebt.

    Kolbenseite

    V-4431

    1

    N46-0070

  • 176

    Störungsdiagnose Bremse

    Störung Ursache Abhilfe

    Leerweg des Bremspedals Ein Bremskreis ausgefallen. ■ Bremskreise auf Flüssigkeitsverlust prüfen.zu groß.

    Bremspedal lässt sich weit Luft im Bremssystem. ■ Bremse entlüften.und federnd durchtreten. Zu wenig Bremsflüssigkeit im ■ Neue Bremsflüssigkeit nachfüllen.

    Bremsflüssigkeitsbehälter. Bremse entlüften.

    Dampfblasenbildung. Tritt meist nach starker ■ Bremsflüssigkeit wechseln. Bremse entlüften.Beanspruchung auf, z. B. Passabfahrt.

    Bremswirkung lässt nach, Undichte Leitung. ■ Leitungsanschlüsse nachziehen oderund Bremspedal lässt sich Leitung erneuern.durchtreten. Beschädigte Manschette im Haupt- ■ Manschette erneuern. Beim Hauptbremszylin-

    oder Radbremszylinder. der Innenteile ersetzen (Werkstatt), gegeben-enfalls Hauptbremszylinder ersetzen oder Radbremszylinder überholen lassen.

    Schlechte Bremswirkung Bremsbeläge verölt. ■ Bremsbeläge erneuern.trotz hohen Fußdrucks. Ungeeigneter oder verhärteter ■ Beläge erneuern. Nur vom Automobilhersteller

    Bremsbelag. freigegebene Bremsbeläge verwenden.

    Bremsbeläge abgenutzt. ■ Bremsbeläge erneuern.

    Bremskraftverstärker defekt, ■ Bremskraftverstärker und UnterdruckleitungUnterdruckleitung porös, defekt. prüfen.

    Bremse zieht einseitig. Unvorschriftsmäßiger Reifendruck. ■ Reifendruck prüfen und berichtigen.

    Bereifung ungleichmäßig abgefahren. ■ Abgefahrene Reifen ersetzen.

    Bremsbeläge verölt. ■ Bremsbeläge erneuern.

    Verschiedene Bremsbelagsorten auf ■ Beläge erneuern. Nur vom Automobilhersteller einer Achse. freigegebene Bremsbeläge verwenden.

    Schlechtes Tragbild der Bremsbeläge. ■ Bremsbeläge austauschen.

    Verschmutzte Bremssattelschächte. ■ Sitz- und Führungsflächen der Bremsbeläge im Bremssattel reinigen.

    Korrosion in den Bremssattelzylindern. ■ Bremssattel erneuern.

    Bremsbelag ungleichmäßig ver- ■ Bremsbeläge erneuern (an beiden Rädern), schlissen. Bremssättel auf Leichtgängigkeit prüfen.

    Bremse zieht von selbst an. Hauptbremszylinder defekt. ■ Hauptbremszylinder ersetzen.

    Bremsen erhitzen sich Bremse schwergängig. ■ Bewegliche Teile der Bremse schmieren. während der Fahrt. Bremssattel überholen lassen (Werkstattarbeit).

    Handbremsseil schwergängig. ■ Seil schmieren oder erneuern.

    Bremsschlauch innen aufgequollen, dicht. ■ Bremsschlauch erneuern.

    Korrosion in den Bremsattelzylindern. ■ Bremssattel erneuern.

    Bremsen rattern. Ungeeigneter Bremsbelag. ■ Beläge erneuern. Nur vom Automobilherstellerfreigegebene Bremsbeläge verwenden.

    Bremsscheibe stellenweise korrodiert. ■ Scheibe mit Schleifklötzen sorgfältig glätten.

    Bremsscheibe hat Seitenschlag. ■ Scheibe nacharbeiten oder ersetzen.

  • 177

    Störung Ursache Abhilfe

    Räder lassen sich schwer Bremsbeläge lösen sich nicht von der ■ Bremssattel überholen, eventuell aus-von Hand drehen. Bremsscheibe, Korrosion in den tauschen.

    Bremssattelzylindern.

    Ungleichmäßiger Belag- Ungeeigneter Bremsbelag. ■ Beläge erneuern.Verschleiß. Bremssattel verschmutzt. ■ Bremssattelschächte reinigen.

    Bremssattel klemmt. ■ Führungsbuchsen und -stifte gangbar machen.

    Kolben nicht leichtgängig. ■ Kolben gangbar machen (Werkstattarbeit).

    Bremssystem undicht. ■ Bremssystem auf Dichtigkeit prüfen.

    Keilförmiger Bremsbelag- Bremsscheibe läuft nicht parallel zum ■ Anlagefläche des Bremssattels prüfen.Verschleiß. Bremssattel.

    Korrosion in den Bremssätteln. ■ Verschmutzung beseitigen oder Bremssattel erneuern.

    Korrosion in den Bremssattelzylindern. ■ Bremssattel überholen, eventuellaustauschen.

    Bremsschlauch innen aufgequollen, dicht. ■ Bremsschlauch erneuern.

    Bremse quietscht. Oft auf atmosphärische Einflüsse ■ Keine Abhilfe erforderlich, wenn Quietschen (Luftfeuchtigkeit) zurückzuführen. nach längerem Stillstand des Wagens bei

    hoher Luftfeuchtigkeit auftritt, sich dann abernach den ersten Bremsungen nicht wiederholt.

    Ungeeigneter Bremsbelag. ■ Beläge erneuern. Rückenplatte mit Anti-Quietsch-Paste bestreichen.

    Bremsscheibe läuft nicht parallel zum ■ Anlagefläche des Bremssattels prüfen.Bremssattel.

    Verschmutzte Schächte im Bremssattel. ■ Bremssattelschächte reinigen.

    Bremse pulsiert. ABS bei Vollbremsung in Funktion. ■ Normal, keine Abhilfe.

    Seitenschlag oder Dickentoleranz der ■ Schlag und Toleranz prüfen. Scheibe nach-Bremsscheibe zu groß. arbeiten oder ersetzen.

    Bremsscheibe läuft nicht parallel zum ■ Anlagefläche des Bremssattels prüfen.Bremssattel.

    ■ Batteriespannung prüfen. Prüfen, ob Kontroll-lampe für Generator nach dem Motorstart erlischt, andernfalls Keilrippenriemen und Generator prüfen.

    ■ Hinweise zu ABS/ESP/EDS beachten.

    ABS-Anlage defekt. ■ ABS-Anlage in der Fachwerkstatt prüfen las-sen.

    Wirkung der Handbremse Bowdenzüge korrodiert. ■ Neuteile einbauen.nicht ausreichend.

    Betriebsspannung zu niedrig(unter ca. 10 Volt).

    ABS-Kontrollleuchte leuchtetwährend der Fahrt.

    Bremsbeläge lösen sichnicht von der Bremsscheibe,Räder lassen sich schwervon Hand drehen.