Social Media in sozialen Institutionen Vortrag 2013

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Vortrag und die Unterlagen zur Präsentation: "Informationen zur lernenden Organisation im sozialen Web und der Interaktion mit social media". Mit Blick auf folgende Themenfelder: Einleitung und Definition - Wandel und Erkenntnisse - Nutzergruppen der "Nativgrantseiders" - gemeinsames Lernen und Grenzen - Fazit und Ausblick. (Datum: 25.04.2013)

Transcript of Social Media in sozialen Institutionen Vortrag 2013

  • 1. Alles ist mit Allem auf der Basisvon Erkenntnissen verbunden.Grundlagenvortrag zu SOCIAL MEDIA frden Einsatz in SOZIALEN INSTITUTIONEN
  • 2. Information zurlernenden Organisationim sozialen Web undder Interaktionmit social mediaVortrag vom 25.04.20132
  • 3. Einleitung zumThemaWandel und ErkenntnisseNutzergruppen der NativgrantseidersLernen und GrenzenFazit und Ausblick3
  • 4. Video: http://www.youtube.com/watch?v=brAlzKHYFnANeue Technologien oderder Helpdesk im MittelalterIn der Vergangenheit wurden Informationund Meinung ber weniger zentraleAnlaufstellen und Quellen vermittelt.Bilder entstanden aus einer kaumvernetzten und weniger beeinflussbar Optik.Der Austausch von wichtigenInformationen und Bewertungen bliebgeschlossenen Zirkeln vorenthalten.4
  • 5. Quelle: https://www.wi.uni-muenster.de/de/institut/gruppen/kuk5
  • 6. Wir kennen den Wandel in verschiedenenoffline Welten. Familie Kultur Wirtschaft Maschinen etc.66
  • 7. Wandel gibt es jedoch auch in anderen online Welten Kommunikationsmitteln Technologien Medien etc.7
  • 8. Web 1.0Web 2.0Web 3.0Web 4.0Web 5.0statische Informationsseiten ohne Interaktiondynamische Teilhabe und Teilnehmerinteraktionsemantische Wissensverknpfung und (aus)wertenInternet trifft auf die reale Welt, als beginnendes OuternetMensch wird Teil in der virtuellen Online - WeltEntwicklungsgeschichte vom Web 1.0 zum Web x.0Video (D): http://www.youtube.com/watch?v=ty4inSdFgVE Video (Eng): http://www.youtube.com/watch?v=QUCfFcchw1wQuelle: http://rowi.standardleitweg.de/uploads/Screens/EvolutionOfTheWeb.png 88
  • 9. Definition digitaler MedienWeb 2.0 ist die Art und Weise wieMenschen aktiv das Internet CONTENTmitgestalten, dies ohne Kenntnisse einerProgrammiersprache/IT Wissen.Auf diese Weise knnen die NutzernUSER Webinhalte partizipieren, eigeneFotos und Videos bereitstellen und sichin sozialen Netzwerken austauschen.Anwendungsmglichkeiten sindentsprechend der zunehmendenInteraktionen der Inhalte unbegrenztverknpfbar.Aufgrund des sozialen Charakters vonAnwendungen des Web 2.0 werden diesehufig auch als Social Software oderSocial Media bezeichnet.Quelle: http://www.oieb.at/upload/4570_Handbuch_Digitale_Medien.pdf9
  • 10. Als Social Media (auch Soziale Medien) werdenalle Medien (Plattformen) verstanden, die dieNutzer ber digitale Kanle in der gegenseitigenKommunikation und im interaktiven Austauschvon Informationen untersttzen, sprich UK.Soziale Medien teilen sich in zwei Kategorien: In soziale Medien mit dem vorherrschendenZiel der Kommunikation In soziale Medien, die zwar zur Kommunikationeingesetzt werden, der Fokus jedoch auf demInhalt liegt, welchen die Nutzer generieren,bearbeiten und miteinander austauschen.Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Social_MediaDefinition Social Media10
  • 11. Oft trifft man Menschen, Themen oderSituationen, die in direktem Zusammenhangmit dem stehen, womit Sie sich geradebeschftigen.Quelle: Stanley Milgrams Theorie jeder kennt jeden ber 6 Ecken.In Sozialen Netzwerken begegnet man nochviel weniger rein zufllig Personen undThemen, welche nicht zum eigenen Kontextpassen.Die Wahrscheinlichkeit ist sehr hoch Personenzu begegnen, welche nach gleich Fragensuchen.Social Networking im Web x.0Quelle: http://www.ethority.de/weblog/social-media-prisma/11
  • 12. rEvolutionres netzwerken und kollektive BewegungBeispiel Name12Beispiel Name
  • 13. Sozial bedeutet wirklichSocial und Mediasind untersttzendeKommunikationshilfsmittelUK der Communitysozialen Gruppen.13
  • 14. Quelle: http://wissensarbeiter.wordpress.com/2012/03/12/die-zukunft-der-arbeit-5-100-begriffe-zur-neuen-arbeit/14
  • 15. Quelle: Deutsche Institut fr Vertrauen und Sicherheit im Internet (DIVSI)Wie sieht der typische Medien Nutzer aus?15
  • 16. Digital Natives - 3 Typen setzen aufFreiheitundSelbstbestimmungundeinesinnvolleRegulierung.Digital Souverne: Sie sind die jngste Gruppe im Typenvergleich und die mit dem hchstenBildungsniveau und haben einen Hochschule- bzw. Fachhochschulreife. Sie lebenberwiegend ledig in festen Partnerschaften weniger im elterlichen Haushalt. Ein Grossteil istmnnlich. Sie arbeiten oft selbststndig oder als Freelancer, als qualifizierte und leitendeAngestellte und verdienen berdurchschnittlich gut. Sie fhlen sich im Internet zu Hause undhaben eine ausgeprgte IT-Kompetenz. Als 24/7-Onliner sind Sicherheit und DatenschutzThemen, die sie interessieren.Effizienzorientierte Performer: Sie sind im Schnitt 40 Jahre alt und berwiegend mnnlich.Die Mehrheit lebt in Drei- bis Vierpersonenhaushalten und verfgt ber das hchsteEinkommen. Sie arbeiten als mittlere, qualifizierte Angestellte oder gehobene Beamte. Siekennen sich ausgezeichnet im Internet aus und Sicherheit ist fr sie von zentraler Bedeutung.Unbekmmerte Hedonisten: Diese Typengruppe besteht zu gleichen Teilen aus Mnnern undFrauen und hat einen Altersdurchschnitt von 40 Jahren. Sie leben berwiegend in Zwei- bisDreipersonenhaushalten und reprsentieren den Bildungsdurchschnitt der deutschenBevlkerung. Sie arbeiten in einfachen oder mittleren Angestellte und Beamte, Arbeiter undFacharbeiter. Mediennutzung heisst fr diesen Typ vor allem Spass und Unterhaltung. EinSicherheits- und Gefahrenbewusstsein fehlt ihnen weitgehend.16
  • 17. Digital Immigrants - 2 Typen setzenaufSelbstbestimmungundeinenotwendigeKontrolle.Postmaterielle Skeptiker: Ein breites Altersspektrum von 20 bis 60 Jahren und hatdie gleiche Verteilung von Mnnern und Frauen. Bei Familienstand undHaushaltsgrsse gibt es keine Tendenz, hingegen sind mittlere Bildungsabschlssestark vertreten. Sie nutzten das Internet sehr bewusst und zwar insbesondere alsInformations- und Kommunikationsmedium. Sie sehen die Mglichkeiten, undRisiken des Mediums, insbesondere Datenschutz fr Menschen, die keineInformationen haben.Verantwortungsbedachte Etablierte: Breites Altersspektrum von 20 bis 70 Jahrenund einen hohen Frauenanteil, verheiratet und in einem Zwei- bisVierpersonenhaushalt. Internet wird gezielt und verantwortungsbewusst genutzt,wenn darin einen technischen Mehrwert besteht. Themen Sicherheit undDatenschutz werden als misstrauische und mit Regulierungsmglichkeitenangesehen.17
  • 18. Digital Outsiders 2 Typen befrwortenverstrktestaatlicheKotollsicherheitsmassnahmen.Ordnungsfordernde Internet-Laien: Altersstruktur liegt zwischen 40 und 70 Jahrenmit hheren Frauenanteil. Die Mehrheit dieses Types ist kinderlos verheiratet. DasBildungsniveau liegt im unteren bis mittleren Bereich. Es besteht eineInternetskeppsis und einen tiefe Fehlerkultur, eine Angewiesenheit auf externeUntersttzung ist gross. Sicherheit und Datenschutz werden als grosse Gefahreingeschtzt oft ohne Hintergrund und fhlen sich im Internet nicht zu Hause.Internetferne Verunsicherte: Dies ist die Gruppe der ltesten zwischen 60 ber 70Jhrigen, welche berwiegend allein leben und oft auch verheiratet bzw. verwitwetsind. Das Bildungsniveau ist oft niedrig bezglich des Volksschule-/Hauptschulabschlssen und die Personen befinden sich mehrheitlich in Rente.Zwei Drittel dieses Typs sind generell offline, das ein Drittel bewegt sich im Internetvorsichtig durch unbekanntes Terrain und weiss, dass er nichts weiss hinsichtlichInternet, Sicherheit und Datenschutz. Deshalb ist er extrem skeptisch undvorsichtig. Er befrwortet Kontrolle und Regulierung durch den Staat.18
  • 19. Quelle: http://wissensarbeiter.wordpress.com/2011/01/03/horizon-report-2011-mobiles-internet-stark-im-kommen/19
  • 20. Steigende BedeutungIn den vergangenen Jahren ist dieNutzung digitaler Medien undsozialer Netzwerke ber die Hlftealler 14- bis 64-Jhrigen angestiegen.Im Vergleich zu 2008 hat sich dieNutzerschaft damit fast verdreifacht.20
  • 21. Die Dynamik der digitalen Medienbeschleunigt sich zunehmend.Der Markt wird laut einer Studievon ACTA von einem Smartphone-Boom berrollt.Dabei bringen die mobilen Kanleein enormes Potenzial.Kein Unternehmen leistet es sichmehr, die digitalen Kanle zuignorieren ohne diesen Punkt indie lngerfristigeUnternehmensstrategieaufzunehmen.Leben mit den Medien21
  • 22. Quelle: http://wissensarbeiter.wordpress.com/2011/03/11/wissensarbeit-arbeiten-lernen/22
  • 23. ins Netzwerk1. Antwort gemeinschaftliches Wissenohne NetzwerkEine Frage 23
  • 24. berblick ber die Lernpotenziale der vorgestellten digitalen MedienQuelle: http://www.oieb.at/upload/4570_Handbuch_Digitale_Medien.pdfChancen der Sozialen Lernplattformen24
  • 25. Quelle: http://wissensarbeiter.wordpress.com/2011/01/02/drei-kriterien-fur-wissensarbeit/25
  • 26. Fr Wissensarbeiter spieltMedienkompetenz in derArbeitswelt die grsste RolleVideo:http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=93S92TdJ-IYQuelle: http://www.zukunftsinstitut.de/verlag/studien_detail.php?nr=99Medienkompetenz wird notwendig,da immer mehr Menschen diedigitalen Medien nutzen. Die Frageist, welche Medienkompetenzenwerden heute verwendet und wiereflektiert bzw. was bringenMenschen bereits an Wissen mit umdie digitalen Medien zu erkunden.Sprich, was muss noch gelerntwerden? (z.B. Quellenkritik, Umgangmit persnlichen Daten etc.).26
  • 27. Quelle: http://www.oieb.at/upload/4570_Handbuch_Digitale_Medien.pdfMedienkompetenz bedeutet, digitale Medien richtig unter der Anwendungeines sinnvollen Angebote anzuwenden und sein Verhalten zu reflektieren.27
  • 28. Quelle: http://wissensarbeiter.wordpress.com/page/11/28
  • 29. Risiken der Sozialen MedienJehherdieMedienkompetenzdesto hufigerist derKontaktmitmedienbezogenenRisiken.JehherdieMedienkompetenzistdestoseltenersindnegativeErfahrungenbzw.erhhtsichderSchutz.29
  • 30. Medienkompetenz im Sinne derFhigkeit, Medien zur Erfllung dereigenen Informations- undKommunikationsbedrfnisse einzusetzen,ist in jedem Fall zu frdern und sollte injedem Lebensalter untersttzt werden.Das Zusammenspiel zwischenMedienkompetenz sowie dem eigenenNutzerverhalten und Risiken und negativenErfahrungen muss differenziert betrachtetund erlernt werden.Quelle: http://www.simply-communicate.com/news/top-tips/extinguishing-fear-social-mediaBalance Chancen und Risiken30
  • 31. 3. Kerngedanken Social Media dient als Werkzeug,um Verbundenheit zu zeigen, esbentigen zur Kommunikationeinen Resonanzkrper (Zuhrern,Lesern aber auch Kritiker). Social Media macht bei Menschenund Organisation das Unsichtbaresichtbar und fordert diefrderbaren Entwicklungsprozesse. Der virtuelle Raum ermglicht eineVerbindung der Organisations-realitt, seiner internenKommunikations, Visions- undStrukturkultur und gibt automatischein +/- Feedback.Ein Kamel geht eher durch einNadelhr, wenn es leicht eingefettetist. Kehlog Albran31
  • 32. Die Social Media bringt eine Inhaltserweiterung - user generatedcontent z.B. flexibel bereitgestellt, bearbeitet, gelesen, aktualisiertund gemeinsam weiterentwickelte Inhalte. Es formiert die Interessengruppen in der Online-Community leichter. Es frdert Zugang und erffnet Perspektiverweiterung z.B.Verfgbarkeit jeder Art von Inhalten in Realtime zu jedem Zeitpunkt,weltweitern jedem Ort und kooperativen Zugangsverknpfungen. Es strkt das Wissen durch Einbindung von Kommunikationsdienstez.B. soziale Netzwerkplattformen, neue Formen der Selbstdarstellungund einer dialogisierter Kontaktaufnahme mit Anderen. Es erweitert den Kontext z.B. Familienstrukturen,Medienkompetenz, Handlungsverhalten, Bezugs- Beziehungsrahmen Es nutzt die Masse der User als Innovationspool z.B. um komplexeFragestellungen zu lsen. Es regt an Informationen zu geben oder zu suchen z.B. jeder Menschist Teil vom Gesamtkontext und somit Sender und Empfnger. Es gestaltet einen aktiven Austausch z.B. mit Erfahrungsexperteninner- und auerhalb um im gemeinsamen Dialog zu lernen. Es legt Networking als Haltung und nicht als Technik nahe, sprichentscheide Dich zur Networkingkommunikation ohne dies zu mssen32
  • 33. Ein Beispiel ist Augmented Reality, welche Menschen und Ort verknpft unddie Wirklichkeit virtuell fassbar macht. Auf dem Smartphone werdendigitale Informationen und Services mit der physikalischen Umweltabgeglichen. Somit gibt es eine Verbindung zwischen geografischen Raum,realer Umwelt und digitalem Wissen.Neue technologische Erkundungstour.UND was kommt Morgen ?Quelle:http://neuerdings.com/2007/10/11/rollstuhl-mit-kollisionswarnung/Video: http://www.youtube.com/watch?v=XB0CORT1k9w33
  • 34. Meine Netzerfahrungen ...Abschluss Video : https://twitter.com/SINNcommunity34
  • 35. Was mchte ich mir merken?Was war besonders interessant?Was hat mir gefehltWas hat mir nicht so gut gefallen?Welche Social-Media-Tools mchte ichgenauer kennenlernen und ausprobieren?Abschlussfragen und Merci fr eure Aufmerksamkeit!35
  • 36. Inspiration zum Netzwerken36Die Stadt in der Wste (Zitadelle)Antoine de Saint-Exupery
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  • 40. Social Media ein virtueller nichtrtlichesoffenes Meer der Kommunikation undmitallemVerbundenundsomitknnenwir auch hier nicht nicht nichtkommunizieren.endlosen Meer.Antoine de Saint-ExuperyWerk: Die Stadt in derWste / Citadelle40
  • 41. 41Vielen Dank fr das entgegengebrachteVertrauen und die Untersttzung.Bei Rckfragen stehe ich Ihnen gern zur Verfgung.STIFTUNG FR SCHWERBEHINDERTE LUZERN SSBLFriedemann HesseInstitutionsleiter Wohnheim TitlisAmtshaus Rathausen6032 Emmen041 269 35 00 (Sekretariat)041 269 35 60 (Direktwahl)041 269 35 36 (Faxnummer)www.ssbl.ch& WeitereMarcel Wergleshttps://www.xing.com/profile/Marcel_WerglesSINN communityhttps://www.xing.com/net/pri3f00cfx/sinncommunity/g g
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