Social media management in mittelständischen unternehmen

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    01-Nov-2014
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  • 1. 1 fr den Mittelstand SabineDrexlmaier
  • 2. 2 3 Inhalt Fangeniean aufzuhren, hrenieauf anzufangen. Die Frage zu beantworten, warum professionelles Social Media Management gerade fr Klein- und Mittelstndische Unternehmen absolut Sinn macht das ist die Intention dieses E-Books wenn Sie dabei auch noch gut unterhalten werden, um so besser! Ich mchte Ihnen einen kurzen Leitfaden fr den Einsatz von Social Media an die Hand geben. Daher gehe ich nicht bei allen Themen in die Tiefe der Materie, das kann man bei Bedarf in der Fach- literatur nachholen. Es sind bewusst nicht immer Software und Tools namentlich erwhnt, da die technische Entwicklung derart rasant voranschreitet, was die Aktualitt einfach zu schnell verbraucht. Bestehen bleiben jedoch die grundstzliche Herangehens- weise und allgemeingltigen Aussagen ber generelle Grundstze im Marketing und der Werbung. Gebrauchsanweisung Zu meinem persnlichen Hintergrund als Autorin kann ich meine ber 20 jhrige Er- fahrung im Bereich Werbung, genauer gesagt Konzeption und Grafik-Design, nennen. Dieses Buch erhebt keinen Anspruch auf Vollstndigkeit sondern versteht sich als Empfehlung. In diesem Sinn mit besten Gren Sabine Drexlmaier Vorwort ............................. 3 Was ist Social Media... Und wozu? ............................. 4 Social Media Kanle integrieren ............................. 6 Social-Media-Kanle Zeit-Management ............................. 6 Keep ist simple Pflege und Betreuung .................... 7 Mgliche Strategien ............................. 8 Monitoring ............................. 10 Budgetierung Return of Invest ............................. 12 (Neu)ausrichtung ............................. 13 Wie lst man die ............................. 14 Herausforderungen? Social-Media-Management = Professioneller Dialog im Social Web ......................... 15 = Erfolgreiche Kommunikation im Internet .................... 16 Enterprise 2.0 ............................. 17 Quellenverzeichnis ............................. 18
  • 3. 4 5 Social Media bezeichnet alle Medien (Plattformen), die User ber digitale Kanle im Dialog und im interaktiven Austausch von Informationen nutzen. Der vielzitierte Wandel des Internets von 1.0 zu 2.0 hat viel mit verndertem Kom- munikations- und Informationsverhalten zu tun. Die Zeiten statischer Websites, die lediglich Informationen zu Unterneh- men und Produkten zur Verfgung stell- ten, sind vorbei. Wer sich heute hufig im Internet bewegt, kann innerhalb kr- zester Zeit eine Flle von Informationen abrufen und vergleichen. Suchmaschinen wie das allgegenwrtige Google sind das Eingangsportal zu nahezu jeder Informa- tion, Dienstleistung, jedem Produkt bis hin zu absoluten Special Interest Themen exotischer Natur. Aber nicht nur die persnlichen, privaten Bedrfnisse werden ber die Social Media Kanle bedient. Fr den arabischen Frh- ling und die arabische Jugend war Face- book anfnglich der wichtigste Kanal zur Mobilisierung der Bevlkerung. Begleitend dazu gingen ber Twitter und YouTube lau- fend aktuelle Informationen ber Demons- trationen um die Welt. Die Verknpfung der neuen Kanle mit den traditionellen Medien TV und Mobiltelefo- nen revolutionierte die politische Kommu- nikation und somit Bndelung der Krfte. Der rasante Aufstieg von Facebook seit der Grndung am 4. Februar 2004 durch Mark Zuckerberg auf mittlerweile circa 1,15 Milliarden Nutzer (Stand Mai 2013) weltweit besttigt dies imposant. Neben den sozialen Plattformen gibt es zwei weitere wichtige Kanle mit dem meisten Traffic: Videos und Blogs. Dem nachgeordnet folgen Wikis und Microblogs. Foren und Bewertungspor- tale spielen bei der Produktinformation und -bewertung eine tragende Rolle. Der zunehmende Einsatz von Mobile Applications und die Nutzung dieser Dienste, speziell bei der jngeren Gen- ration, markieren einen grundlegenden Wandel im Konsum- und Kommunikati- onsverhalten. Stellte sich noch Anfang 2000 hier und da die Frage nach der Notwendigkeit und dem Sinn einer Internetprsenz kommt man heute bei der Frage nach Social Media Management in die gleiche Kate- gorie: unbedingt. Wenn man heute als Unternehmen die Chance verschenkt, selbst aktiv die Social Media Kanle mit Content zu fllen und damit zu einem Groteil die Kommuni- kation zu lenken, dann werden es mit Sicherheit andere tun. Wahrscheinlich nicht in der Art, wie man sich gerne selbst prsentieren wrde! WasistSocialMedia...Undwozu? Alles redet von Social Media. Ist dies nur eine Modeerschei- nung im Jargon der Digital Natives, oder hat dieser Trend Langzeitwirkung? F A C E B O O K - berwiegend private Nutzung - Fanpages mit ausreichend Potential - hoher Verbreitungsgrad, ber 1 Milliarde - Achtung: FB will sich die Positionierung von Meldungen ganz oben zuknftig bezahlen lassen - Mgliche Postings: Text, Video, Fotos, Links T W I T T E R - Nachrichtenticker - schnelles Medium - auf 140 Zeichen Textlnge beschrnkt - Pro: aktuelle News, vielfltige Infos, direkter Draht zu Celebrities - Kontra: die Menge der Tweets fhrt manchmal zu Unbersichtlichkeit B L O G S - Corporate Blogs bieten gestalterische und inhaltliche Freiheit - berwiegend textlastig - kann eine Firmenhomepage ersetzen - Achtung: kein umgewandelter Presse-Kanal - zielgruppengerechte Ansprache - Suchmaschinen-Ranking verbessern - Optimale Inhalte: Fachartikel, Firmeninfos, Kommentare zu aktuellen Branchentrends Y O U T U B E - DAS Videoportal - zweitgrte Suchmaschine nach Google - Inhalte: Gebrauchsanweisungen, Tutorials, Anleitungen, Pannen, witzige Videos, Unterhaltung, Werbespots The big 4 + 1 posten, wenn die meisten online sind kostenlos und unkompliziert Videos verbreiten G O O G L E + -keine Werbung auf der Plattform - schleppend steigende User-Anzahl - Besonderheit: HANGOUTS (Videochat) - der kleine Bruder von Google mit allen mglichen unerwnschten Nebenwirkungen: Monopolstellung
  • 4. 6 7 Anzahl und Art der Beitrge Wenn es nicht tglich neue und relevante Informationen gibt, dann passt man den Rhythmus der Verffentlichungen der Zielgruppe an. Es ist besser, weniger, aber da-fr qualitativ gute Posts zu setzen, als die Community in Spam-Manier zu lang- weilen. Hierbei ist es gnstig, Content und Grafiken vorzubereiten und bei Bedarf zu streuen. Das erlaubt eine gewisse Flexibilitt bei Durststrecken und hlt trotzdem das Niveau. Eine gute Methode ist, standardisierte Ablufe einzufhren, unter anderem mit einem Redaktionsplan, und gegebenenfalls immer wieder neu zu justieren. Wer meint, man knne einfach bestehende Pressemitteilungen und PR-Artikel in die Social Media Kanle weiter verteilen, begeht einen Kardinalsfehler, weil der Zweck, nmlich der Dialog, so nicht erreicht wird. Keep it simple Wie in fast allen Bereichen gilt auch hier: weniger ist mehr. Das heit berhaupt nicht, auf allen Kanlen die selben Inhalte einzuspeisen, das fhrt bei Abonnenten, die jedem Kanal folgen, nur zur Ermdung. Ausschlaggebend ist die Reaktion der Zielgruppe. Wenn keine Reaktionen erzielt werden, geht man entweder am Interesse der Community vorbei oder hat versumt, im richtigen Moment auf Kommentare zu antworten. Social Media ist immer auch ein Dialog, bei dem aufmerksames Zuhren und entsprechende Antwort von der Community belohnt werden. Einfach halten heit nicht zwangslufig rudimentr und lieblos. Im Gegenteil, um meine Absichten und zielgerichtetes Feedback zu erlangen muss ich mir die Tonalit der jeweiligen Plattform zunutze machen, das Userverhalten einschtzen knnen und Content passend zur Plattform und nach Relevanz einflieen lassen. Generelles Vorgehen bei der Pflege der Plattformen Mgliche Datenquellen finden. Wie knnen sie aufbereitet werden, von wem werden Sie erstellt und weiterverarbeitet? Nutzen Sie passende Software und passende Webdienste. Nicht zu viele Posts versenden und einfache Bedienbarkeit sind sinnvoll. Verwenden Sie ein Programm zur Verwaltung der einzelnen Social-Media-Konten. So knnen die Accounts zu den einzelnen Netzwerken leichter verwaltet werden. Eingesetzte Software sollte plattformbergreifend sein, um die Suche und die Verteilung von Inhalten zu erleichtern. SocialMediaKanle[integrieren] Das Problem bei Social Media ist, dass man Sie nicht besitzt. Im Gegensatz zu den Aktionren von Facebook, Instagramm, Pinterest, Twitter usw., die trotzdem keinen Einfluss auf das Regelwerk nehmen knnen. Die Bildung einer Community setzt voraus, dass man nach den Spielregeln der jeweiligen Plattform agiert. Sollten diese sich ndern, ist man der Gefahr ausgesetzt, dass dieser Kanal der Kommunikation oder des Vertriebs wegfllt. Social Media Kanle zum eigenen Vorteil zu nutzen ist legitim, aber man darf sich nicht darauf verlassen, dass die Dinge so bleiben. Daher ist es immer ratsam, die Strategie auf mehrere Sulen zu stellen. Daraus ergeben sich alternative Anstze wie z.B. die Bildung einer Community ber einen Corporate Blog. ber diesen man seinen Kundenstamm erreichen und ist nicht der Gefahr ausgesetzt ist, keinen Einfluss auf nderungen, unter anderem in der Usability, nehmen zu knnen. Der Mail-Adress-Stock, der sich aus teilweise langjhrigen Geschftsbeziehungen aufgebaut hat, ist immer intern zur Verfgung und bleibt als Basis unantastbar von Dritten. Einstieg in Social Media eine Frage des Zeitmanagements Die Kosten im Bereich Social Media entstehen weniger ber die Plattformen selbst als ber die Personalkosten zu ihrer Pflege. Dazu gibt es ein paar magebliche Eckdaten, die den zeitlichen Aufwand widerspiegeln: Welche Plattform wird belegt Die ist abhngig vom Userverhalten und von der Art des Produkts. Ein Produkt, das gut ber hochwertige Fotos zu bewerben ist, stellt man auf eine bildlastige Platt- form wie Instagram und