Social Trends 2012 - Gesundheit

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    20-Jun-2015
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    Healthcare

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Gerade im Winter zur Erkältungszeit werden wir mit Gesundheits-Tipps überhäuft. Vorsorge ist besser als Nachsorge heißt es oft - Aber wie halten es die Deutschen wirklich damit?

Transcript of Social Trends 2012 - Gesundheit

  • 1. Social Trends Gesundheit

2. Social Trends Gesundheit Die TOMORROW FOCUS Media Social Trends erscheint monatlich zu einem aktuellen gesellschaftlichen Thema. Die empirische Studie liefert spannende und teilweise unerwartete Erkenntnisse zu Konsumverhalten, Mediennutzung, Kundenwnschen und -bedrfnissen. In der aktuellen Studie wird das Thema Gesundheit genauer beleuchtet. Denn in der heutigen Leistungsgesellschaft, in der viele unter Stress und Zeitmangel leiden, wird es immer wichtiger auf die Anzeichen seines Krpers zu hren. Aber was tun die Menschen wirklich, um gesund und fit zu bleiben? Part 1: Status Quo Verhaltensweisen und Einstellungen der Befragten rund um das Thema Gesundheit. Part 2: Typologie Verschiedene Typen und aktuelle Trends. Seite 2 Social Trends Gesundheit l Dezember 2012 3. Part I: Status Quo Wie oft gehen die Deutschen zum Arzt? Was tun, um gesund zu bleiben und Krankheiten vorzubeugen? Wo sucht man nach ntzlichen Gesundheitstipps und Informationen? Wie gern verzichten die Deutschen ihrer Gesundheit zu liebe auf Genussmittel? Welche Entspannungsbungen liegen hoch im Kurs? Welche Alternativen gibt es zur klassischen Schulmedizin und wie verbreitet sind sie? Diesen und weiteren Fragen geht TFM im Folgenden auf den Grund. Seite 3 Social Trends Gesundheit l Dezember 2012 4. Part I: Status Quo Methode: Panel-Befragung im TFM Opinion-Pool Grundgesamtheit: Teilnehmer des TFM-Online-Panels Auswahlverfahren: Einladung an die Panel-Teilnehmer Stichprobengre: n= 901 Erhebungszeitraum: November 2012 Seite 4 Social Trends Gesundheit l Dezember 2012 5. Gesundheit ist einfach das Wichtigste 91,2 Prozent der Befragten interessieren sich (sehr) dafr. 6. Das Interesse fr Gesundheit steigt mit dem Alter kontinuierlich an Seite 6 Social Trends Gesundheit l Dezember 2012 74,3 83,1 90,9 92,2 90,4 96,7 unter 16 Jahre 16 - 25 Jahre 26 - 35 Jahre 36 - 45 Jahre 56 - 55 Jahre ber 55 Jahre Gesundheitsinteresse Angaben in %, Top 2 (4er Skala) Fragestellung: Basis: n=901; Wie sehr interessieren Sie sich ganz allgemein fr das Thema Gesundheit? 7. Knapp Dreiviertel der Befragten gehen regelmig zum Arzt. Seite 7 Social Trends Gesundheit l Dezember 2012 72,9 27,1 Ja Nein Regelmiger Arztbesuch Angaben in % 25,1 24,4 31,1 11,9 7,4 Vierteljhrlich oder fter Halbjhrlich (oder fter) Einmal im Jahr (oder fter) Alle zwei Jahre (oder seltener) Nie Prventiver Arztbesuch Angaben in % Fragestellung: Basis: n=901; Gehen Sie regelmig zum Arzt?; Wie oft gehen Sie prventiv zum Arzt? 8. Am hufigsten gehen die ber 55 jhrigen (prventiv) zum Arzt Seite 8 Social Trends Gesundheit l Dezember 2012 27,3 14,3 17,5 21,2 31,5 35,6 27,3 30,3 28,4 25,0 15,8 23,3 27,3 29,4 32,2 37,0 31,0 27,2 9,1 11,8 12,0 10,9 15,2 10,9 9,1 14,3 9,8 6,0 6,5 3,0 Unter 16 16 - 25 26 - 35 36 - 45 46 - 55 ber 55 Prventiver Arztbesuch nach Altersklassen Angaben in % Vierteljhrlich oder fter Halbjhrlich (oder fter) Einmal im Jahr (oder fter) Alle zwei Jahre oder seltener Nie Fragestellung: Basis n=901; Wie oft gehen Sie prventiv zum Arzt? 9. Ohne Moos nix los mehr als die Hlfte der Befragten, die (regelmig) zum Arzt gehen, nehmen private Vorsorgeleistungen in Anspruch. 10. Private Vorsorgeleistungen gewinnen an Bedeutung Seite 10 Social Trends Gesundheit l Dezember 2012 37,5 25,8 50,9 52,1 46,6 53,7 unter 16 Jahre 16 - 25 Jahre 26 - 35 Jahre 36 - 45 Jahre 56 - 55 Jahre ber 55 Jahre Private Vorsorgeleistung Angaben in %, Top 2 Fragestellung: Basis: n=824; Nehmen Sie auch Vorsorgeleistungen in Anspruch, die privat bezahlt werden mssen? 11. Gesund oder lieber gensslich leben? rund 70 Prozent verzichten ihrer Gesundheit zu liebe auf Alkohol, Sigkeiten und Zigaretten. 12. Die deutliche Mehrheit hat ein ausgeprgtes Gesundheitsbewusstsein Seite 12 Social Trends Gesundheit l Dezember 2012 85,8 14,2 Ja Nein Im Alltag bewusst leben Angaben in % 66,9 33,1 Ja Nein Verzicht Angaben in % Fragestellung: Basis: n=901; Achten Sie auch bei ganz alltglichen Dingen auf Ihre Gesundheit?; Knnen Sie fr Ihre Gesundheit auch gut auf bestimmte Dinge verzichten, wie z.B. Alkohol, Zigaretten und Sigkeiten? 13. Mnner und Frauen tun etwa gleich viel fr ihre Gesundheit Seite 13 Social Trends Gesundheit l Dezember 2012 84,5 78,5 53,8 29,2 13,1 72,4 76,1 54,1 31,6 15,8 Ich ernhre mich gesund Ich bewege mich oft an der frischen Luft Ich treibe regelmig Sport Ich nehme regelmig Vitaminprparate oder Ernhrungsergnzungsmittel zu mir Ich gehe regelmig in die Sauna Aktivitten, um gesund zu bleiben Angaben in %, Top 2 Frauen Mnner Fragestellung: Basis: n=901; Was tun Sie um Krankheiten vorzubeugen bzw. um gesund zu bleiben? 14. Frauen sind tendenziell mehr an Gesundheitsthemen interessiert Seite 14 Social Trends Gesundheit l Dezember 2012 85,2 84 80,5 64,4 57,7 36,4 71,1 68,1 80,9 41,7 44,8 47,3 Gesundheitstipps und informationen Ernhrungstipps rztliche Ratschlge Kalorienarme Rezepte Informationen zu Gewichtverlust und Dit Wellnessangebote, Gesundheitsurlaub, Kur Themeninteresse Angaben in %, Top 2 Frauen Mnner Fragestellung: Basis: n=901; Interessieren Sie sich fr die folgenden Themen? 15. Das Internet ist das am hufigsten verwendete Medium zur Informationssuche. Seite 15 Social Trends Gesundheit l Dezember 2012 48,4 19,8 2,7 7,3 4,9 11,7 2,1 2,8 Medium Informationssuche Angaben in % Internet Arzt Apotheke Freunde, Bekannte, Familie Apotheken-, Kundenzeitschrift Zeitungen, Zeitschriften TV Krankenkassen, Mitgliederzeitschriften 77,8% Vertrauen auf die Ratschlge des Arztes 18,5% holen sich Ernhrungs- und Rezepttipps bei Freunden, Bekannten oder der Familie 6,6% lassen sich von Krankenkassen ber Wellness- und Gesundheitsurlaub beraten. TV ist mit 2,1% das Schlusslicht und verliert damit immer mehr an Bedeutung. Zeitungen und Zeitschriften belegen bei der Informationssuche mit 11,7% den dritten Platz. 10,2% holen sich bei dem Arzt ihres Vertrauens Informationen ber Gewichtsverlust. Am hufigsten wird das Internet genutzt, um nach Wellnessangeboten und Gesundheitsurlauben zu recherchieren. Fragestellung: Basis n=399; Wo informieren Sie sich ber Gesundheitsthemen? 16. Nur nicht das Gleichgewicht verlieren ber die Hlfte aller Befragten lebt eine gute Work-Life- Balance. 17. Autogenes Training ist das beliebteste Entspannungstraining Seite 17 Social Trends Gesundheit l Dezember 2012 27,4 72,6 Ja Nein Entspannungstraining Angaben in % 41,1 33,5 30,6 7,7 Autogenes Training Meditation Yoga Thai Chi Art des Entspannungstrainings Angaben in % Fragestellung: Basis: n=901; Betreiben Sie Entspannungstraining?; Wenn ja, welcher Art? 18. Einfach mal die Seele baumeln lassen 66,2 Prozent gnnen sich regelmig eine Auszeit vom (beruflichen) Alltagsstress 19. Altbewhrte Hausmittel kommen immer noch am hufigsten zum Einsatz Seite 19 Social Trends Gesundheit l Dezember 2012 12,9 9,4 4,9 2,1 41,2 28,4 20,3 5,0 31,9 33,6 27,6 15,5 10,5 23,0 20,5 27,5 3,1 5,3 26,4 49,4 Altbewhrte Hausmittel Chemische Medikamente Homopathische Medizin Fernstliche Therapie-Methoden Behandlungsmethoden Angaben in % immer hufig selten manchmal nie Fragestellung: Basis n=901; Auf welche Behandlungsmethoden greifen Sie in erster Linie zurck? 20. Homopathische Mittel werden meist ergnzend zur Schulmedizin eingesetzt Seite 20 Social Trends Gesundheit l Dezember 2012 Homopathie Angaben in % 63,3 36,3 28,7 26,4 8,6 7,2 Erkltungskrankheiten Magen-und Darm- Beschwerden Kopfschmerzen Allergie, Heuschnupfen und Neurodermitis Rheumatischen Erkrankungen Chronisch entzndlichen Darmerkrankungen Einsatz homopathischer Mittel gegen: Angaben in % 7,7 61,2 31,1 Ich verwende ausschlielich homopathische Mittel zur Behandlung von Krankheiten Ich setze es ergnzend zur Schulmedizin ein Ich glaube nicht an die Wirkung dieser Mittel Fragestellung: Basis: n=901; Was halten Sie ganz allgemein von Homopathie? Wenn Sie schon einmal homopathische Mittel angewandt haben, wogegen? 21. Altbewhrte Hausmittel kommen immer noch am hufigsten zum Einsatz Seite 21 Social Trends Gesundheit l Dezember 2012 12,9 9,4 4,9 2,1 41,2 28,4 20,3 5,0 31,9 33,6 27,6 15,5 10,5 23,0 20,5 27,5 3,1 5,3 26,4 49,4 Altbewhrte Hausmittel Chemische Medikamente Homopathische Medizin Fernstliche Therapie-Methoden Behandlungsmethoden Angaben in % immer hufig selten manchmal nie Fragestellung: Basis n=901; Auf welche Behandlungsmethoden greifen Sie in erster Linie zurck? 22. Part II: Insight Typologie Trends Mediennutzung Seite 22 Social Trends Gesundheit l Dezember 2012 23. Zielgruppen-Insights: Typologie Seite 23 Social Trends Gesundheit l Dezember 2012 82,1% Der Pragmatiker 12,9% Der Fanatiker 5,0% Der Sorglose 24. Der Fanatiker Was meine Gesundheit angeht, bin ich lieber etwas zu vorsichtig. Gesundheit hat bei mir oberste Prioritt, ich achte sehr auf eine gesunde Lebensweise. Befindet sich in fortgeschrittener Lebensphase, mittleres Alter 40 bis 64, ist oder war Vollzeit berufsttig, steht kurz vor oder ist bereits in der Rente. Der Fanatiker verfgt ber einen gehobeneren Bildungsstand und hat ein monatliches Haushaltsnettoeinkommen von ber 3.000. Er hat zumeist keine Kinder unter 14 Jahren, interessiert sich sehr fr Gesundheits- und Wellness-Themen, verfolgt aufmerksam die Nachrichten zum Tages- und Weltgeschehen, kocht gern und legt groen Wert auf gutes Essen und eine umfangreiche Ernhrung und interessiert sich auerdem sehr fr Reisen. Fr den Gesundheitsfanatiker bedeutet Gesundheit alles im Leben. Er legt groen Wert auf eine ausgewogene Balance zwischen Krper und Geist. Diesen Zustand erreicht er durch ausgewogene, meist biologische Ernhrung gepaart mit regelmiger sportlicher Aktivitt und einer guten Ration Entspannung. Er wnscht sich eine grere Akzeptanz der Heilungskraft und bedeutsamere Einbeziehung der alternativen Medizin in unser Gesundheitssystem. 25. Fr den Fanatiker bedeutet das Wort Gesundheit Seite 25 Social Trends Gesundheit l Dezember 2012 2,9 6,7 6,7 8,9 10,4 11,9 12