Solarium, Strahlenschutz und Prävention

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Thesen zu Sonne, Solarium, Vitamin D und Gesundheit. Mit wissenschaftlichen Belegen als Vorlage für die Anörung im BMU

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  • 1. Solarium, Strahlenschutz und Prvention Materialien fr die Anhrung des BMU, Berlin 19. Juni 2008 photomed.de 1
  • 2. SOLARIUM, STRAHLENSCHUTZ UND PRVENTION ...........................................1 PROBLEMKREIS: SOLARIUM UND HAUTKREBS .................................................5 Die Argumente .................................................................................................................................................. 5 Die Position des Photomed-Verbands:................................................................................................ 6 BELEGE: SOLARIUM UND HAUTKREBS ...............................................................7 Thesen 1-4: Kein schlssiger Nachweis fr einen Zusammenhang von Sonnenbank und MelanomKeine Verbindung zwischen Sonnenbank und Melanom ............................................................................................ 7 Keine Verbindung zwischen Sonnenbank und Melanom.................................................................................. 8 Kein Zusammenhang zwischen Sonnenbank und schwarzem Hautkrebs...................................................... 9 Mehr Sonne bedeutet nicht: mehr Melanom ................................................................................................... 10 Sonnen-Liebhaber ohne zustzliches Risiko ................................................................................................... 11 Einige frhere Studien zu Solarium und Melanom ......................................................................................... 12 THESE 2, 3, 6: GLEICHMIGE, ANDAUERNDE UV-EXPOSITION HAT EINE EHER SCHTZENDE WIRKUNG VOR DEM MELANOM.......................................14 Sonne hilft den Hautkrebs berleben .............................................................................................................. 15 Mit dem Sonnenschein-Vitamin lebt man lnger ........................................................................................ 16 hnlich:........................................................................................................................................................... 16 Sonne macht Frauen jnger ............................................................................................................................. 17 Sonnenstrahlen schtzten die Haut - Sensationelle Entdeckung internationaler Forscher .............................. 18 THESE 9: DATEN, STATISTIKEN UND DIE DIMENSIONEN DES PROBLEMS ...20 Vorsicht ja Panik nein! ................................................................................................................................. 21 THESE 10: BERWIEGEND GENETISCHE FAKTOREN BEI DER MELANOM- ENTSTEHUNG.........................................................................................................22 Gene entscheiden ber Hautkrebs ................................................................................................................... 23 Lange Beine ein Hautkrebs-Risiko! ................................................................................................................ 24 Unter der Sonne sind die Frauen das strkere Geschlecht............................................................................... 25 Nicht immer ist die Sonne schuld! .................................................................................................................. 26 PROBLEMKREIS: SONNE, BESONNUNG UND GESUNDHEIT ...........................27 Die Argumente ................................................................................................................................................ 27 Die Position des Photomed-Verbands:.............................................................................................. 28 BELEGE: SONNE, BESONNUNG UND GESUNDHEIT..........................................29 THESE 1-4: VITAMIN D-MANGEL EPIDEMISCH ...................................................29 Vitamin-D-Status in der deutschen Wohnbevlkerung (RKI) ........................................................................ 30 ...ebenso wie alle brigen Europer................................................................................................................. 31 Frauen sind strker betroffen ............................................................................................................ 31 Alarmierende Ergebnisse aus Grobritannien ............................................................................... 31 2
  • 3. hnliche Studien aus den vergangenen 18 Monaten:...................................................................................... 32 THESE 5: VITAMIN D GESUNDHEITSWIRKUNGEN (ZWEI MUSTER AUS EINIGEN HUNDERT STUDIEN SEIT 1995).............................................................33 Sonnenschein, Vitamin D und Krebsrisiko ..................................................................................................... 34 Mit dem Sonnenschein-Vitamin ist man klger .............................................................................................. 35 Einige weitere Studien aus den vergangenen 18 Monaten.............................................................................. 36 Vitamin D schtzt vor Brustkrebs..................................................................................................... 37 Vitamin D schtzt vor Prostatakrebs................................................................................................. 38 Vitamin D schtzt vor Darmkrebs .................................................................................................... 38 Sonne, Vitamin D und Lungenkrebs ................................................................................................. 38 Vitamin D und Gebrmutterhalskrebs .............................................................................................. 39 Erste Hinweise auf die Wirkung bei Leukmie................................................................................. 39 Sonne, Vitamin D und das Immunsystem - Autoimmunerkrankungen........................................................ 39 Multiple Sklerose .............................................................................................................................. 39 Diabetes ............................................................................................................................................ 39 Atemwegserkrankungen.................................................................................................................... 39 Sonne heilt Hautschden - auch UV-verursachte............................................................................................ 40 Sonne, Vitamin D bei Bluthochdruck und Herz-Kreislauf-Erkrankungen .................................................. 40 Tuberkulose ........................................................................................................................................................ 41 Vitamin D, Gehirnfunktion und psychiatrische Erkrankungen .................................................................... 41 Vitamin D-Mangel bei bergewicht................................................................................................................. 42 THESE 6: SCHADEN-NUTZEN-ABWGUNG ........................................................43 Die Bilanz: 2:1 fr die Sonne .......................................................................................................................... 44 Sonne auf der Sonnenseite .............................................................................................................................. 45 Comparisons of estimated economic burdens due to insufficient solar ultraviolet irradiance and vitamin D and excess solar UV irradiance for the United States...................................................................................... 46 THESE 7: UMDENKEN BEI DEN GESUNDHEITSORGANISATIONEN................47 Mehr Sonne! Australische Wissenschaftler drngen auf vernderte Richtlinien - Auch: Kanada und USA . 48 Britische Gesundheitsorganisation fordert: Mehr Sonne! ............................................................................... 49 THESE 8 - 9: VITAMIN D-WINTER KEINE BILDUNG VON VITAMIN D DURCH SONNENSTRAHLEN...............................................................................................50 Alternativen Zur Vitamin D-Synthese durch UV-Strahlung nur begrenzt wirksam ....................................... 50 Wieviel Sonne darf`s denn sein? ..................................................................................................................... 51 Take Your Hat Off! und Let the Sunshine In!.......................................................................................... 52 Gesundheitsminister: Mehr Sonnenschein-Vitamin fr Schwangere .......................................................... 52 Die Sonne kann`s besser ................................................................................................................................. 53 Sonnenschein-Vitamin ohne Sonne? Nahrungsergnzung reicht nicht aus ................................................. 54 Die Sonnenbank schafft, was Nahrungsergnzung nicht schafft..................................................................... 54 3
  • 4. THESE 10: ROLLE DER SOLARIEN FR DIE VITAMIN D-VERSORGUNG.........55 ......................................................................................................................................................................... 55 Solarium ist eine ausgezeichnete Quelle fr Vitamin D .............................................................................. 56 Schon ein wenig UV-B-Bestrahlung erhht den Vitamin D-Spiegel .............................................................. 57 Die Sonnenbank schafft, was Nahrungsergnzung nicht schafft..................................................................... 58 Ernhrung und Nahrungsergnzung eine Alternative zum Solarium? ............................................................ 59 Gesundheitsminister: Mehr Sonnenschein-Vitamin fr Schwangere .......................................................... 60 THESE 11: VORBRUNEN.....................................................................................61 Fakten zum Vorbrunen im Solarium.......................................................................................................... 62 PROBLEMKREIS: JUGENDLICHE UND SONNENBANK......................................63 Die Argumente: ............................................................................................................................................... 63 BELEGE: JUGENDLICHE UND SONNENBANK....................................................64 THESE 6-10: DIE BALANCE ZWISCHEN ZU VIEL UND ZU WENIG SONNE64 Kinder, Jugendliche und Sonne was sind die Fakten?.................................................................................. 65 Wo die Gefahr wirklich droht ......................................................................................................................... 67 Vernnftiges Sonnen im Freien selten, im Studio die Regel gilt auch fr Erwachsene............................ 68 Melanom-Epidemie bei Jugendlichen? ........................................................................................................... 69 Weitere Studien aus den letzten 18 Monaten: ................................................................................................. 70 FAZIT: STAATLICHE ODER FREIWILLIGEN REGULIERUNG? ...........................71 Die Argumente: ............................................................................................................................................... 71 4
  • 5. Problemkreis: Solarium und Hautkrebs Die Argumente 1. Der Zusammenhang zwischen Solariennutzung und Melanom ist zweifelhaft eine Kausalitt noch zweifelhafter. Gerade in jngster Zeit konnten einer Reihe von Studien (Anhang) einen Zusammenhang widerlegen. 2. Selbst die Review- und Metastudien, auf die sich die Solariengegner in ihrer Argumentation sttzen, weisen einen nur extrem schwachen Zusammenhang in der Nhe statistischer Irrelevanz auf. (Die IARC-Studie: OR 1.15; nur vier von 19 Studien kamen zu statistisch relevanten Beziehungen. Es gab keinerlei Beziehung zwischen Dosis der UV-Exposition und Melanom, i.e. hufige Nutzung erhht das Risiko nicht!!) 3. Regelmige Besonnung Natursonne oder Solarium scheint eher eine protektive/schtzende Wirkung zu haben. Alle Studien weisen zumindest auf eine geringere Sterblichkeit bei hherer Sonnen-Exposition hin - auch beim Melanom. ber die UV-induzierte Vitamin D-Bildung wird darber hinaus die Fhigkeit zur Reparatur von UV-Schden in der Haut wesentlich erhht. 4. Damit erweist sich auch die Behauptung eines Lebenszeit-Strahlenkontos (die Haut vergisst nichts) und damit die kumulative Wirkung von natrlicher und knstlicher Besonnung fr die Entstehung des Melanom als irrefhrend. 5. Generell wird die undifferenzierte Betrachtung von weissen, vergleichsweise harmlosen, Hautkrebsarten (90 Prozent aller Hautkrebsflle) und dem schwarzen Hautkrebs (Melanom) als propagandistischer Kunstgriff missbraucht. Genese, Verlauf und Therapie unterscheiden sich fundamental. Argumentative Vermischung statt zielgerichteter Analyse und Schutzmanahmen fhren zu falschen und gesundheitsgefhrdenden Verhaltensempfehlungen. 6. Abrupte, spontane und unvorbereitete Sonnen-Expos...