Solothurner Handelskammer

download Solothurner Handelskammer

of 32

  • date post

    30-Mar-2016
  • Category

    Documents

  • view

    225
  • download

    4

Embed Size (px)

description

Jahresbericht 2008

Transcript of Solothurner Handelskammer

  • Jahresbericht 07

  • B01

    Impressum

    Gestaltung und Fotos

    Blitz & Donner, Herrenschwanden

    Druck

    Dietschi AG, Olten

  • 1Inhaltsverzeichnis

    > Vom Kilometer-Null-Stein im Oltner

    Bahnhof aus wurde ursprnglich das

    gesamte Schienennetz in der Schweiz

    vermessen. Dass Logistik noch viel

    mehr ist als Verkehr, zeigen die Bilder im

    SOHK-Jahresbericht 2007.

    Die Solothurner Handelskammer > 2

    Vorwort des Prsidenten > 3

    Wirtschaftspolitische Schwerpunkte > 4 5

    Logistik mehr als nur Verkehr > 6 7

    Willkommen. Wir sind fr Sie da! > 8 11

    Veranstaltungen der Handelskammer 2007 > 12 13

    Vernehmlassungen und Abstimmungen > 14 17

    Innovationsberatungsstelle IBS > 18 20

    Auch 2007 war fr den Schweizer Export ein Erfolgsjahr! > 21 23

    Vorstandsarbeit und Generalversammlung > 24

    Verbandsorgane > 25

    Wer sind unsere Mitglieder? > 26 27

    Vor Ort bei den Logistikunternehmen (Bildlegenden) > 28

    0302 04

  • 2Die Solothurner Handelskammer

    Wesentliche Aufgabe der Solothurner Handelskammer (SOHK) ist die Frderung von Industrie und

    Handel im Kanton Solothurn. Die SOHK dient der Wirtschaft und damit allen in der Wirtschaft ttigen

    Menschen. Dabei bietet sie ihren Mitgliedfirmen eine ganze Palette spezieller Dienstleistungen an.

    Die Solothurner Handelskammer ist eine Wirtschafts-

    organisation in der Rechts form eines Vereins. Sie wur-

    de 1874 als Zu sam menschluss von Unternehmungen

    der Bereiche Industrie, Handel und Dienstleistung ge-

    grndet und be zweckt, fr die wirtschaftliche Ttig-

    keit ihrer Mitglieder im Rahmen der volkswirtschaft-

    lichen Gesamtverantwortung die bestmglichen

    Voraussetzungen zu schaffen und zu erhalten.

    Sie untersttzt die Mitglieder in der Erfllung ihrer

    Aufgaben als Unternehmer und Arbeitgeber und fr-

    dert gleichzeitig das Verstndnis fr die Wirtschaft im

    Staat und in der Gesellschaft sowie bei den Sozial-

    partnern.

    Wir setzen uns fr geordnete politische Verhltnisse,

    eine mglichst niedrige Steuerbelastung, eine unter-

    nehmerfreundliche Raumplanungs- und Verkehrspo-

    litik sowie eine liberale Aussenwirtschaftspolitik ein.

    Diese Aufgaben nehmen wir in Koordination mit

    anderen Wirtschaftsorganisationen durch Ttigkeit

    in Kommissionen und parlamentarischen Gruppen,

    durch Mitwirkung bei Vernehmlassungen sowie durch

    Einzelvorstsse und persnliche Kontakte wahr.

    Wirtschaft Politik Staat

    Im Spannungsfeld Wirtschaft Politik Staat erfllt

    die Kammer ihre Aufgaben und bt mit ihrem Einsatz

    eine Scharnierfunktion aus. Besipiele dafr sind:

    Stellungnahmen zu behrdlichen Vorlagen

    Dialog zwischen Staat und Wirtschaft (u.a. Fragen

    der Rechtsanwendung)

    Einsatz fr wirtschaftsvertrgliche Teilpolitiken des

    Bundes und des Kantons Solothurn

    Information und Dokumentation ber Positionen

    der Wirtschaft zu Grundsatzfragen der Politik

    > b e r u n s

    05 06

  • 3Die schweizweit guten Ergebnisse gelten auch fr

    unseren Kanton und erfreut nehmen wir zur Kenntnis,

    dass die langjhrige Forderung der Handelskammer

    nach einer Steuersenkung erfolgreich umgesetzt wur-

    de. Mit berwltigendem Mehr hat das Stimmvolk der

    Vorlage zugestimmt und so dazu beigetragen, dass

    sich der Kanton Solothurn im Steuerwettbewerb nicht

    gnzlich um seine Konkurrenzfhigkeit bringt.

    Viele Indikatoren deuten auf eine weiterhin gnstige

    Entwicklung, doch mit der US-Immobilienkrise und

    den dadurch ausgelsten Finanzmarktturbulenzen,

    den labilen politischen Verhltnissen im Mittleren Os-

    ten, den Engpssen bei Energie und Rohstoffen und

    dem krftigen lpreisanstieg hngt der Himmel nicht

    nur voller Geigen. Die Tragweite der Auswirkungen auf

    unsere Wirtschaft ist noch schwierig abzuschtzen

    und die Prognoseunsicherheit ist hoch.

    Wie wir aus der Erfahrung wissen, kann sich die Situ-

    ation sehr schnell verschlechtern. Deshalb mssen wir

    neue Standortvorteile schaffen und bestehende opti-

    mieren. Auf eidgenssischer Ebene knnen wir dies

    zum Beispiel mit dem Cassis-de-Dijon-Prinzip, wel-

    ches zur Beseitigung von Handelsbarrieren beitrgt,

    mit der Umsetzung des Freihandels im Rahmen der

    Parallelimporte oder auch mit der Personenfreizgig-

    keit mit den EU-Lndern. Kantonal warten regionale

    Verkehrsprojekte oder auch das neue Bildungsgesetz.

    Es ist zudem von entscheidender Wichtigkeit, dass die

    Finanzen im Lot bleiben.

    Vor diesem Hintergrund wre es wnschenswert,

    wenn politische Entscheidungstrger vermehrt aus

    Unternehmerkreisen rekrutiert werden knnten. Die

    Handelskammer setzt sich weiterhin fr wirtschafts-

    freundliche Rahmenbedingungen ein und dankt Ihnen

    bestens fr die Untersttzung.

    > Durch seine ideale Lage an den

    wichtigsten Verkehrswegen ist

    der Kanton Solothurn ein optimaler

    Standort fr Logistikbetriebe.

    >E d i t o r i a lVorwort des Prsidenten Kurt Loosli

    Die wirtschaftliche Grosswetterlage zeigt sich immer noch freundlich: Die Industriekonjunktur hat sich

    gegen Ende 2007 zwar leicht abgeschwcht, die Wirtschaft expandiert aber weiterhin und die Arbeits

    losigkeit hat sich auf einem Niveau eingependelt, bei dem wir von Vollbeschftigung sprechen drfen.

    0807

  • 4>W i r t s c h a f t Wirtschaftspolitische Schwerpunkte

    Die Handelskammer agiert im Spannungsfeld Wirtschaft Politik. 2007 erlebten wir ein weiteres Boom

    jahr. Ein erfreuliches Wachstum ging einher mit einer sehr hohen Beschftigungsquote und die wirt

    schaftlichen Erfolge verhalfen auch den Finanzhaushalten der ffentlichen Hand zu guten Resultaten.

    Die Prognosen fr 2008 sind weniger euphorisch.

    brgerlichen und rechten Parteien schon whrend

    Jahrzehnten ausgesprochen stabil. Mit den Wahlen

    2007 wurde dieses Bild besttigt: Die Bandbreite der

    Gewinne und Verluste betrug fr beide Lager von 1971

    bis 2007 lediglich 4,5 Prozentpunkte. Trotz einigen Ver-

    nderungen innerhalb der beiden Blcke haben sich

    die Gewichtsverhltnisse in der Gesamtbetrachtung

    bei diesen Wahlen nur unwesentlich verschoben und

    die Interessen der Wirtschaft bleiben untervertreten.

    Steuern

    Das Solothurner Stimmvolk hat am 21. Oktober 2007

    die Teilrevision des kantonalen Steuergesetzes mehr

    als deutlich gutgeheissen. Eine jahrelange Forderung

    der Handelskammer wurde somit umgesetzt.

    Mit der Abstimmung ber die Unternehmenssteu-

    erreform II und der Debatte ber die Vereinfachung

    der Mehrwertsteuer werden 2008 auch auf nationaler

    Ebene fr die Wirtschaft wichtige Steuerfragen ange-

    gangen.

    Die wirtschaftliche Grosswetterlage

    Die Unterschiede zwischen den Branchen sollen

    ebenso zunehmen, wie die Unsicherheiten und die

    Wachstumsdynamik des Vorjahres drfte nicht mehr

    erreicht werden. Die Ausgangslage fr das Jahr 2008

    ist aber angesichts der vollen Auftragsbcher und der

    erfreulichen Arbeitsmarktlage weiterhin gut. Als Top-

    Branche wird unter anderem die fr unseren Kanton

    wichtige Przisionsinstrumenteindustrie aufgefhrt,

    zu der auch die Uhrenindustrie zhlt.

    Politik

    Nationalratswahlen

    Dr. Rudolf Steiner, Vorstandsmitglied der Handels-

    kammer wurde bei den Nationalratswahlen 2007 lei-

    der nicht wiedergewhlt. Er hat sich whrend seiner

    Amtszeit stets fr die Anliegen der Wirtschaft einge-

    setzt. An dieser Stelle sei ihm dafr herzlich gedankt.

    Landesweit betrachtet ist das Verhltnis der Wh-

    lerstrke der linken und grnen Parteien und der

    10

  • 5Die Steuersituation bleibt ein wesentlicher Standort-

    faktor. Die Handelskammer untersttzt deshalb kan-

    tonale und nationale Steuerreformen, die unseren

    Wirtschaftsstandort attraktiver machen sei es in Ko-

    mitees oder mit direktem Engagement in politischen

    Gremien.

    Energie

    Die Energieversorgung wird noch Jahre ein zentrales

    wirtschaftspolitisches Thema bleiben. Die Handels-

    kammer hat im vergangenen Jahr prominente Expo-

    nenten aus der Elektrizittsbranche, Forschung und

    Politik eingeladen, aus ihrer Sicht Antworten auf die

    offenen Fragen zu geben.

    Auch die von der Handelskammer personell und ma-

    teriell untersttzte Parlamentarische Gruppe Wirt-

    schaft und Gewerbe hat im Berichtsjahr 2007 eine In-

    formationsveranstaltung ber die Energieversorgung

    durchgefhrt. Zielpublikum waren die kantonalen Par-

    lamentarier.

    Zweifellos konnte mit diesen Veranstaltungen ein Bei-

    trag dazu geleistet werden, dass das Parlament in der

    Oktobersession mit einem deutlichen Entscheid den

    Regierungsrat verpflichtete, sich im Rahmen seiner

    Kompetenz aktiv bei allen Beteiligten fr den raschen

    Bau eines Kernkraftwerks (Gsgen II) im Niederamt

    einzusetzen.

    Bildung

    Die Handelskammer befrwortet den angestrebten

    Bildungsraum Nordwestschweiz (s. Vernehmlassun-

    gen und Abstimmungen, S. 15). Ziel muss aber eine

    landesweit harmonisierte Bildungslandschaft sein.

    Das neue Berufsbildungsgesetz wird im Jahr 2008 in

    die Vernehmlassung geschickt. In der Schweiz whlen

    rund 70% der Jugendlichen den Weg der Berufsbil-

    dung. Nicht nur in Anbetracht des akuten Fachkrfte-