Sommerpfarrbrief 2017 2.. Veronika Marton zu uns kommt, um ei-nen Vortrag über die...

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Sommer 2017, Nr. 49 Pfarrbrief Pfarrbrief

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  • Sommer 2017, Nr. 49

    PfarrbriefPfarrbrief

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    GEBETSANLIEGEN

    „Nehmt Neuland unter den Pflug“!„Es ist Zeit, den Herrn zu suchen.

    Dann wird er kommen und Euch mit Heil überschütten.“(Hos 10,12B)

    Heidi Schmaus, die am Kurs „Nehmt Neuland unter den Pflug“ teilgenommen hat,formulierte aus ihren Erfahrungen und aus den Themen der Abenden Bitten zu Gott.

    Herr, gib uns Einsicht, dass wir uns zudir bekehren, dass wir dich in allemsuchen, uns nach dir sehnen.

    Herr, gib uns den Mut, uns mit den Men-schen zu versöhnen, mit denen wir inStreit geraten sind, dass wir auch unse-re Fehler einsehen, auf sie zugehen undum Verzeihung bitten.

    Herr, gib uns Kraft uns zu wandeln, dasses uns gelingt im Alltag an dich zu den-ken, zu dir zu beten und in Liebe amNächsten zu handeln.

    Herr, du gibst uns Heilung, zu dir könnenwir kommen und von unseren Sorgen be-richten. Du hörst uns zu und lässt uns spü-ren, dass es für alles eine Lösung gibt.Durch deinen Segen können wir Heilungspüren.

    Herr, als getaufte und gefirmte Christen hastdu uns den Heiligen Geist, den „AtemGottes“ geschenkt. Gib, dass wir uns be-mühen ihn zu spüren, dass wir auf ihn hö-ren, wenn er uns im Alltag gute Gedankengibt und uns den richtigen Weg weist.

    Herr, du hast uns gesandt allen Menschendeine frohe Botschaft zu bringen. Gib uns Kraftund Mut, die Menschen, die vergessen haben,dich zu suchen, wieder auf den richtigen Wegzu führen, Menschen, die nicht an dich glau-ben von dir zu erzählen und ihnen zu zeigen,wie sie dich im Gebet finden können.

    Lieber Gott, gib uns durch die Kraft des Hei-ligen Geistes die Weisheit, die Bibel auchim „Heute“ zu verstehen, dass wir dein Wortlesen und nicht als “Damals“ verstehen, son-dern im heutigen Alltag wiederfinden.

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    Pfarrer Thomas Rein Kaplan Helmut Epp

    Wir wünschen Ihnen einen erholsamen Sommer und allen die inWir wünschen Ihnen einen erholsamen Sommer und allen die inWir wünschen Ihnen einen erholsamen Sommer und allen die inWir wünschen Ihnen einen erholsamen Sommer und allen die inWir wünschen Ihnen einen erholsamen Sommer und allen die inferne Orte reisen, eine gute Heimkehr nach Hause.ferne Orte reisen, eine gute Heimkehr nach Hause.ferne Orte reisen, eine gute Heimkehr nach Hause.ferne Orte reisen, eine gute Heimkehr nach Hause.ferne Orte reisen, eine gute Heimkehr nach Hause.

    Liebe Leser,

    Gott sprach: „Meinen Bogen setze ich indie Wolken; er soll das Bundeszeichen seinzwischen mir und der Erde.“ (Gen 9,13)Am 6. Juni konnten wir einen wunderschö-nen Regenbogen sehen; das Umschlag-bild zeigt ihn über der Pfarrkirche St. Pe-ter und Paul. Einen so deutlichen Bogen,der sich für längere Zeit von der Erde zumHimmel ausspannte, habe ich, glaube ich,noch nie gesehen. Ein sehr eindrucksvol-les Bild, das Sie auch in der Mitte des Pfarr-briefs finden. Das Bild ist auch zum Her-ausnehmen gedacht. Betrachten Sie dieSchönheit des Regenbogens in seinen vie-len Farben! Erkennen Sie in ihm ein Zei-chen: „Steht der Bogen in den Wolken, sowerde ich auf ihn sehen und des ewigenBundes gedenken zwischen Gott und al-len lebenden Wesen…“ (Gen 9,16) Den-ken wir wie Gott daran: Gott hat sich mituns Menschen verbunden. Er hat den Re-genbogen aufgespannt in seiner Schön-heit, weil es schön ist, dass er sich mituns Menschen verbindet. In Erfüllung gingdieses Sinnbild, als er selbst vom Himmelauf die Erde kam und das durch eine Frau.Die Jungfrau Maria erschien 1917 in Fati-ma als gewaltiges Zeichen. Am 13. Julidurften wir mit unserem Bischof Konradden Fatima-Tag feiern im 100. Jubiläums-jahr der Erscheinungen. Die 3 Kinder, dieMaria sahen, berichteten glaubhaft: „Siewar wunderschön.“ Es gibt so viele häss-

    liche und be-ä n g s t i g e n d eZeichen. Wietrostreich, dassder Himmel unszeigt, Gott istnahe und er hatuns nicht aufge-geben. Der Re-genbogen istdas erste Zeichen der unverbrüchlichenTreue Gottes. Maria fordert uns in Fatimaauf: Bleibt Gott treu, betet, verbindeteuch mit mir im Rosenkranz. In diesemGebet sind unzählige Menschen weltweitwie Perlen einer Rosenkranzschnur mitGott und miteinander verbunden.

    Maria selbst ist das Zeichen, das in Fati-ma erschienen ist und das uns auch dieHeilige Schrift vor Augen stellt: „Dannerschien ein großes Zeichen am Himmel:eine Frau, mit der Sonne bekleidet; derMond war unter ihren Füßen und einKranz von zwölf Sternen auf ihremHaupt.“ (Offb 12,1) Am 13. Oktober jährtsich zum 100. Mal das Sonnenwunder,das tausende Menschen gesehen undglaubhaft bezeugt haben. Vertrauen wirfest darauf, es geschehen auch heutenoch Zeichen und Wunder.

    Ihr Pfarrer

    Pfarrer i.R. Othmar Kahlig

    GRUSSWORT

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    BISCHOFSBESUCH

    Anlässlich der Fertigstellung der Innen-renovierung der 14-Nothelferkapelleam Pöttmeser Kirchplatz kam unser Augs-burger Bischof Konrad Zdarsa zur Segnungdieses Kleinods. Nach über 4-jähriger Re-novierungszeit konnte die ursprünglich1614 von Heinrich von Gumppenberg er-baute Kapelle, die unmittelbar neben derPöttmeser Pfarrkirche liegt, nun gesegnetwerden. Die Gruft der Freiherrlich vonGumppenberg’schen Familie wurde imJahre 1847 unter der Kapelle eingebaut.Die Renovierung der 14-Nothelferkapelle hatBaron Franziskus von Gumppenberg seinem2012 verstorbenen Vater versprochen.

    Bischof Konrad Zdarsasegnet 14-Nothelferkapelle

    und feiert 100 Jahre Fatima mit uns

    Bischof Konrad Zdarsa segnet die neu renovierte Nothelferkapelle und alle anwesenden Gläubigen

    Für Baron Franziskus von Gumppenbergwar es eine sichtliche Freude, dass BischofKonrad zur Segnung eigens nach Pöttmeskam.

    Erwacht aus dem Dornröschenschlaf

    Pfarrer Thomas Rein dankte in seiner Be-grüßungsrede Franziskus von Gumppen-berg für den finanziellen Kraftakt, derfür die Wiederherstellung der 14-Nothel-ferkapelle als Anbetungsort erforderlichwar. Er betonte, dass der Dornröschen-schlaf der Kapelle mit der Segnungnunmehr beendet sei.

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    Im Anschluss an die Segnung feierten rund500 Gläubige ein Pontifikalamt mit BischofKonrad anlässlich des 100. Jahrestages derErscheinung der Gottesmutter Maria inFatima. Umrahmt wurde der festliche Got-tesdienst von der Gruppe Regenbogenunter der Leitung von Michael Voigt, derauch die Orgel zum Besten erklingen ließ.

    Sendungsauftrag

    In seiner eindrucksvollen Predigt bezogsich der Bischof auf die Lesung des Ta-ges, die von Josef und seinen Brüdernhandelte. Josef sagte: „Denn um Lebenzu erhalten, hat Gott mich vorgeschickt.“Bischof Konrad weiter: „Jesus ist das neueLeben.“ Er betonte außerdem, dass wirKatholiken mit der Taufe und der Firmungeinen Sendungsauftrag erhalten haben,dass wir nicht im eigenen Namen auftre-ten, sondern dass wir als begeisterte Bo-

    BISCHOFSBESUCH

    ten Christi auftreten sollten.Der Bischof zitierte auch die Worte Jesu:„Umsonst habt ihr empfangen, umsonstsollt ihr weitergeben.“ „Umsonst“, so derBischof weiter „bedeutet gratis, es kostetnichts, oder auch vergebens. Gottes Lie-be ist umsonst, sie muss nicht erarbeitetwerden.“ Der Bischof ging in seiner An-sprache auch auf die Strukturreformenund Zusammenschlüsse von Pfarreien zuPfarreiengemeinschaften ein, die er als Bi-schof in den vergangenen Jahren begon-nen hat; dass wir es uns auch gemütlichmachen können, indem wir nur Gottes-dienste besuchen, wenn sie in der eige-nen Pfarrei stattfinden. Bischof KonradZdarsa meinte damit, dass der Christ derZukunft ein Pilger sein wird, der hier kei-ne bleibende Stelle haben wird, sondernweiter gehen – sprich auch in die Nach-barpfarrei oder größere, entferntere Ver-bände aufsuchen muss, um den Glauben

    Einzug der Fatima-Madonna mit Bischof, Priestern und Ministranten

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    BISCHOFSBESUCH

    Inge Stark/Helmut Specht

    anzunehmen und zu pflegen und dafürauch Kraft einsetzen muss.

    Fatimarosenkranz

    Nach dem Pontifikalamt mit rund 500Gläubigen wurde der feierliche Fatima-rosenkranz gebetet, der nach jedem Ge-sätz noch das Fatimagebet beinhaltet:„Mein Gott, ich glaube an Dich, ich beteDich an, ich hoffe auf Dich und ich liebeDich. Ich bitte Dich um Verzeihung fürjene, die nicht an Dich glauben, Dich nichtanbeten, nicht auf Dich hoffen und Dichnicht lieben.“

    Danach zog die beeindruckende Lichter-prozession, angeführt von der Fatima-Mut-tergottes, die von vier Mitgliedern der Kö-nigl. Priv. Feuerschützengesellschaft Pött-mes getragen wurde, Bischof Konrad, Pfar-rer Thomas Rein, Kaplan Helmut Epp, Ka-plan Thomas Schmid, der Freiherrlich vonGumppenberg’schen Familie, den Ehren-gästen und vielen Gläubigen aus nah undfern durch den Erdweg zum Marktplatz,um den Brunnen im unteren Schlosshofund schließlich vor die Johanneskapelle,wo Bischof Konrad den Schlusssegen er-teilte.

    100 Jahre Fatima

    Donnerstag, 28. September 2017 um 20 Uhr im Pfarrheim St. Peter und PaulVortrag von Veronika Marton

    In unserer Pfarreiengemeinschaft habendie Fatima-Tage in den letzten 14 Jahreneine große Bedeutung gewonnen. AusNah und Fern kommen Gläubige und fol-gen der Einladung der Gottesmutter zumGebet. Es freut uns ganz besonders, dassVeronika Marton zu uns kommt, um ei-nen Vortrag über die außerordentlichenGeschehnisse vor 100 Jahren zu halten.

    Lichterprozession durch den Marktplatz zum Schlosshof

    Sie wird die Hintergründe und die ge-schichtlich gesicherten und wissenschaft-lich nicht erklärbaren wunderbaren Ereig-nisse vor 100 Jahren darstellen. Ein be-sonderer Schwerpunkt ist die Botschaftder Gottesmutter an die Seherkinder undihre Bedeutung für uns Gläubige heuteund die ganze Kirche. Alle Interessiertensind dazu herzlich eingeladen.

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    Pater John-Fest

    Auch heuer wird wieder, wie jedes Jahr am letzten Sonn-tag im August, bei hoffentlich gutem Wetter das PaterJohn-Fest im Pfarrgarten in Osterzhausen gefeiert. Es istschon fast Tradition, dass die zwei Pfarreien Osterzhausenund Ebenried gemeinsam das Fest feiern. Organisation fürEssen und Trinken wird von beiden Pfarreien übernommen.Für das leibliche Wohl ist Ebenried wieder mit seinem Holz-ofen vertreten, in dem die von jedem individuell zusam-

    mengestellten Pizzen gebacken werden. Osterzhausen kümmert sich um die Sau aufdem Grill. Kaffee und Kuchen wird von beiden Pfarreien gemeinsam übernommen.Viele fleißige Bäckerinnen zaubern ein tolles Kuchenbüfett. Der Erlös des Festes gehtkomplett an Pater John Kiggundu‘s Projekt in Uganda. Seinem Motto „Essen undTrinken für Uganda“ wird die Feier gerecht, da gerne bis in die Abendstunden gefeiertwird. Gemeinsam ist es doch am schönsten.

    Wir hoffen, dass uns Pater John noch lange als Urlaubsvertretung erhalten bleibt.

    Für unsere Pfarrgemeinden ist das Kirch-geld eine unverzichtbare Finanzierungs-grundlage zur Deckung vieler not-wendiger Ausgaben in der Pfar-rei. Trotz aller Einsparungen stei-gen die Ausgaben zum Unterhaltunserer Kirchen.Da die Pfarreien Pöttmes undHandzell Mitglied der Sozialstati-on Aichach sind und deren Leis-tungen (z. B. Ambulante Kranken-pflege, Pflegeheim St. Hildegard in Pöttmes)unterstützen, zahlen wir pro Katholik einen

    Das Kirchgeldein unverzichtbarer Beitrag für die Pfarreien

    Beitrag von 0,65 €. Wir freuen uns, wennauch Sie diesen Beitrag von Herzen geben.

    Bitte überweisen Sie das Kirch-geld in Höhe von 1,50 € bzw.2,15 € pro Person ab 18 Jahrenmit beiliegendem Überweisungs-träger oder geben Sie es imPfarrbüro ab (in Handzell undSchorn auch in der Sakristei).Die Kirchenverwaltungen vonPöttmes, Handzell, Grimolz-

    hausen, Schorn und Schnellmannskreuthdanken Ihnen!

    Bild: Factum / ADP In: Pfarrbriefservice.de

    „Essen und Trinken für Uganda“

    Eveline Hugl

    OSTERZHAUSEN

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    Patrozinium St. Peter und Paul

    PFARRFEST

    Petrus hatte es wieder einmal gut mitden Pöttmesern beim Pfarrfestgemeint; es war nicht so heiss wie die Tagezuvor und ein paar Regenwolken zogen,ohne ihre Schleussen geöffnet zu haben,weiter. Somit konnte nach dem feierlichenFest-gottesdienst, bei dem auch das 50-jährige Priesterjubiläum von PfarrerOthmar Kahlig begangen wurde, dasleckere Mittagessen der MetzgereiReidinger eingenommen werden. Es gabSchweinebraten mit Knödel, Soße sowieSchnitzel mit verschiedenen Salaten.

    Pfarrfest sehr gut besucht

    Fast alle Plätze am Kirchplatz, der bereitsam Samstag von einigen Helfern mitBiertischgarnituren bestückt worden war,waren besetzt. Auch im Rasen vor derKirche konnte man fast keinen Platz mehr

    ergattern. Das reichhaltige Kuchen-angebot, viele Frauen der Pfarreien-gemeinschaft hatten wieder herrlicheKuchen mit Liebe gebacken, wurde gerneangenommen.

    Quiz über den Jubilar und die Pfarrei,Kindertrampolin und Eis

    Für jung und alt war auch der Eisstandein richtiger Magnet, ebenso das Quiz,bei dem Fragen zum Jubilar und Dingenaus der Pfarreiengemeinschaft gestelltwurden, mit „schmackhaften“ Preisen zugewinnen, war eine interessante Abwechs-lung. Die Preisverleihung des Rätsels fandauch gleich am Nachmittag statt, und dieGewinner freuten sich. Für die Kinder gabes ein riesiges Trampolin, auf dem sie sichunter Aufsicht der Eltern und einigerMinistranten austoben konnten.

    Pfarrfest und goldenes Priesterjubiläum von Pfarrer Othmar Kahlig

    Ministrantenschar mit Pfarrer Thomas Rein, Kaplan Helmut Eppund Jubilar H.H. Pfarrer Othmar Kahlig nach dem festlichen Gottesdienst

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    PFARRFEST

    Pfarrer’s Cocktailgarten

    Christina Krammer und Lorena Schmutter-mair zauberten im Garten des Pfarrhofesmit den verschiedensten Zutaten, u.a,Kräutern aus dem Pfarrgarten,erfrischende Cocktails.Somit kann man sagen, dass das Pfarrfestwieder einmal eine gelungene Sache war.

    Herzlichen Dank

    Der Erlös des diesjährigen Pfarrfestes gingan den Jubilar H.H. Othmar Kahlig, derdas Geld für einen guten Zweckverwendet.Allen Mitfeiernden und vor allem denfleissigen Helfern ein herzliches „VergeltsGott“. Inge Stark

    Viele Gläubige der Pfarreiengemeinschaft feierten das Pfarrfest am Kirchplatz mit.

    Ausgelassenes Toben auf dem Hüpfkissen

    Die Gewinner des Pfarrfest-Rätsels:Herzlichen Glückwunsch!

    1. Platz: Elisabeth Mayer „Essen für zwei Personen“2. Platz: Sophia Moser und

    Johanna Mayer „Brotzeit-Korb“ von Metzgerei Ottillinger

    3. Platz: Brigitte Pfaffenzeller „Blumenstock“ von Blumenfee

    4. Platz: Helga Wendler „Brotzeitbrettl“ von Metzgerei Reidinger

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    50-jähriges Priesterjubiläumvon H.H. Pfarrer Othmar Kahlig

    PRIESTERJUBILÄUM

    Ein Festgottesdienst der besonderen Artwar in diesem Jahr das Patrozinium St.Peter und Paul, denn es konnte zugleichdas 50 jährige Priesterjubiläum von Pfar-rer Othmar Kahlig gefeiert werden.

    Priesterliches Wirken

    Dieser wurde am 25. Juni 1967 mit 12weiteren Priestern in Dillingen zum Pries-ter geweiht. Die Primiz fand am 2. Juli1967 in der Christkönigkirche in Augsburg/Hammerschmiede statt. Ab 01.08.1967war er für einen Monat Urlaubsvertretungin der Hammerschmiede, anschliessendging es nach Schiltberg mit Schulunter-richt, Büroarbeit und täglichen Gottes-diensten in verschiedenen Gemeinden.Vom 01.03.1968 bis 31.08.1975 war Pfar-rer Kahlig als Kaplan in Oettingen tätig,wo er sehr viel mit der Landjugend unter-nahm. Im September 1975 kam die Ver-setzung in die Pfarrei St. Martin nach Kauf-beuren als Benefiziat, bevor er 1986 alsSeelsorger in Gundelsdorf zum Einsatzbeordert wurde. Dort verblieb er bis zum31.08.2011, danach zog er mit seinerPfarrhaushälterin im September nach Pött-mes um. Auch hier erwartete ihnwiederum eine seelsorgerische Aufgabe,u.a. Abhalten von Gottesdiensten im HausSt. Hildegard.

    Heimatvertrieben

    Pfarrer Kahlig wurde am 01.06.1941 inGroßpetersdorf/Tschechien geboren undwurde mit seiner Familie bereits 1946 ver-trieben. Im Viehwaggon mit ca. 40 ande-ren Personen ging die Fahrt über Prag

    nach Furth im Wald; hier wurden die Men-schen untersucht und entlaust. Anschlie-ßend ging es weiter nach Augsburg,Schwabmünchen und danach nach Lan-gerringen. Ein Bauernhof, der bereits zweiFlüchtlingsfamilien beherbergte, war dasneue Zuhause. Die Mutter half in der Land-wirtschaft mit und der Vater arbeitete amFlughafen Lagerlechfeld bei der Demon-tage, anschließend bei der Fa. Thosti inAugsburg. Da eine neue Siedlung in derHammerschmiede gebaut wurde und dieeigene Arbeitskraft eingebracht werdenkonnte, war es möglich, ein Eigenheim zuerwerben.Der Lehrer von Herrn Pfarrer Kahlig schlugden Eltern vor, dass der Sohn auf die Ob-errealschule gehen sollte. Der Pfarrerwiederum wollte den jungen Othmar aufsGymnasium schicken, da er ein guter

    Pfarrer Othmar Kahlig als frisch geweihterPriester am 25. Juni 1967

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    PRIESTERJUBILÄUM

    Schüler war. Es folgten somit neun JahreGymnasium St. Stephan. Schon mit zwölfJahren hatte der Schüler in der hl. Messedie Epistel vom Lateinischen ins Deutscheübersetzt. 1963 kam Pfarrer Kahlig nachDillingen ins Priesterseminar.

    Pfarrer Othmar Kahlig i. R. -in Ruf- und Reichweite in der Pfarrei

    Pfarrer Kahlig versorgt sich seit dem Todseiner Haushälterin alleine und hat Inter-esse an historischen Dingen (z.B. Stamm-baum) sowie dem Sammeln alter Gebets-bücher, wovon er einige seltene Exempla-re vorzeigen kann.

    Abschlussgebet von Pfarrer Kahlig

    H.H. Pfarrer Othmar Kahlig predigte amFestgottesdienst seines Priesterjubiläums

    Inge Stark

    Gütiger Gott,Gütiger Gott,Gütiger Gott,Gütiger Gott,Gütiger Gott,vieles überflutet uns, manches ist schon versunken.vieles überflutet uns, manches ist schon versunken.vieles überflutet uns, manches ist schon versunken.vieles überflutet uns, manches ist schon versunken.vieles überflutet uns, manches ist schon versunken.

    Lass uns nicht selber versinken,Lass uns nicht selber versinken,Lass uns nicht selber versinken,Lass uns nicht selber versinken,Lass uns nicht selber versinken,in Gleichgültigkeit und in Angst.in Gleichgültigkeit und in Angst.in Gleichgültigkeit und in Angst.in Gleichgültigkeit und in Angst.in Gleichgültigkeit und in Angst.

    Du gibst uns niemals auf.Du gibst uns niemals auf.Du gibst uns niemals auf.Du gibst uns niemals auf.Du gibst uns niemals auf.Du schenkst uns dein Wort, deinen Bund, deinen Frieden.Du schenkst uns dein Wort, deinen Bund, deinen Frieden.Du schenkst uns dein Wort, deinen Bund, deinen Frieden.Du schenkst uns dein Wort, deinen Bund, deinen Frieden.Du schenkst uns dein Wort, deinen Bund, deinen Frieden.

    Auf dich dürfen wir bauen, wie auf einen Fels.Auf dich dürfen wir bauen, wie auf einen Fels.Auf dich dürfen wir bauen, wie auf einen Fels.Auf dich dürfen wir bauen, wie auf einen Fels.Auf dich dürfen wir bauen, wie auf einen Fels.Du, unser Grund über Abgründen.Du, unser Grund über Abgründen.Du, unser Grund über Abgründen.Du, unser Grund über Abgründen.Du, unser Grund über Abgründen.

    Deine Treue trägt uns durch alle Fluten hindurch.Deine Treue trägt uns durch alle Fluten hindurch.Deine Treue trägt uns durch alle Fluten hindurch.Deine Treue trägt uns durch alle Fluten hindurch.Deine Treue trägt uns durch alle Fluten hindurch.Gott, dein Friede leuchtet über uns.Gott, dein Friede leuchtet über uns.Gott, dein Friede leuchtet über uns.Gott, dein Friede leuchtet über uns.Gott, dein Friede leuchtet über uns.

    Laß auch uns Boten deines Friedens sein.Laß auch uns Boten deines Friedens sein.Laß auch uns Boten deines Friedens sein.Laß auch uns Boten deines Friedens sein.Laß auch uns Boten deines Friedens sein.

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    Rückblick zum Glaubenskurs:„Nehmt Neuland unter den Pflug“

    Während der Fastenzeit fand an sechsAbenden ein Glaubenskurs mit Sr. Dr.Theresia Mende vom Institut für Neuevan-gelisierung statt. Rund 100 Gläubige tra-fen sich im Pfarrheim, um an den Vorträ-gen und anschließenden Anbetungen inder Pfarrkirche St. Peter und Paul teilzu-nehmen. Die Anmeldungen und die Teil-nehmerzahl hat damit alle Erwartungenübertroffen. Jeder Abend hatte ein ande-res Thema, entsprechend wurde die An-betungsstunde gefeiert. Es war für alleTeilnehmer eine wertvolle Erfahrung; fürmanche war es völlig neu, sich mit Bibel-texten zu beschäftigen und deren Bedeu-tung für sich persönlich, für unsere Zeitzu erforschen. Gespannt hörten wir derReferentin zu, die Geschichten aus demAlten und Neuen Testament deutete underklärte. Z.B. an Hand des Propheten Jona,der ständig auf der Flucht vor Gott war

    und lernen musste, dass Gott ihn immerund überall aufspürt, dass Gott barmher-zig ist und um jeden einzelnen Menschenkämpft, um ihn zu retten. Als am drittenAbend das Thema Versöhnung am Bei-spiel von Paulus erklärt wurde, wurdewährend der eucharistischen Anbetung anfünf Plätzen in der Kirche die Gelegenheitzum Empfang des Beichtsakramentes an-geboten, was sehr gut angenommen wur-de.

    Gebete um innere Heilung

    Am Abend darauf waren zusätzliche Pries-ter und Ordensschwestern dabei, die fürund mit jedem einzelnen, der es wollte,beteten, um tiefe, manchmal schon alteWunden zu heilen. Als das Pfingstereignisdas Thema des Abends war, fand die An-betung des Allerheiligsten mit Tauferneu-erung und intensivem Gebet um den Hl.Geist, einem von Gott gesandten Beistandfür jeden von uns, statt.

    Sendungsgottesdienst mitWeihbischof Florian Wörner

    Am sechsten Abend feierte WeihbischofFlorian Wörner einen Sendungsgottes-dienst mit den Teilnehmern. Jeder bekampersönlich den Segen und den Auftrag alsaktiver Zeuge Christi in die Welt zu ge-hen.

    NEUEVANGELISIERUNG

    Sr. Dr. Theresia Mende

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    Am letzten Abend trafen wir uns im Anschlussan die Hl. Messe mit Holy Hour im Pfarr-heim, um die persönlichen Erfahrungen undErkenntnisse auszutauschen und zu reflek-tieren. Außerdem gab es Anregungen undHilfestellungen, wie wir Teilnehmer die Ele-mente des Kurses bei uns in der Pfarreien-gemeinschaft umsetzen und praktizierenkönnen.

    Lob für die Jugendlichen undjungen Erwachsenenen in der PG

    Durchwegs begeistert waren alle von denwunderbar gestalteten Anbetungsstunden.Es wurde angeregt, die bereits stattfinden-de „Holy Hour“ auszubauen und zu intensi-vieren. Dazu könnten Texte aus der Bibelmeditiert werden. Lob erhielten die Jugend-lichen und jungen Erwachsenen für ihr En-gagement, denn sie sind die Zukunft unse-rer Glaubensgemeinschaft. Für alle gilt derAuftrag des Weihbischofs: „Geht hinaus undgebt diese Botschaft weiter!“ Sehr ergreifendist die intensive Nähe Gottes, die beim Lob-preis und der Anbetung spürbar und erfahr-

    NEUEVANGELISIERUNG

    Gespannt hören die Teilnehmer der Referentin zu

    bar ist. Es ist eine große Bereicherung fürjeden Einzelnen und die Gemeinschaft. Eini-gen gingen die intensiven Gespräche mit ei-nem Priester bei der Beichte oder dem Hei-lungsgebet besonders zu Herzen. Viele mein-ten, es war etwas ganz Persönliches, einebesondere geistige Begegnung, die ruhig ei-nige Zeit in Anspruch nehmen darf.

    Manche suchen die Stille

    Während ein Teil der Teilnehmer des Glau-benskurses fasziniert von der musikalischenUmrahmung und den wunderbaren Textenund Gebeten war, stellten andere fest, dassauch stille Anbetungszeiten sehr wichtig sind.Matthias Gogl jun. geht bewusst nachts zuden Anbetungen, die in der PG immer wiederangeboten werden, um im stillen Kirchen-raum die Gegenwart Gottes auf sich wirkenzu lassen und mit ihm im Gebet zu verwei-len. Die Teilnehmer waren sich einig, etwasGroßartiges erlebt zu haben. So fasste z.B.Ulrike Steger zusammen, sie konnte viel Kraftmit in ihren Alltag nehmen und freute sichjede Woche auf den Abend.

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    NEUEVANGELISIERUNG

    Intensivierung des Lobpreises

    „Gläubige haben große Freude, wenn sieGott erfahren.“ ergänzte unser Kaplan Hel-mut Epp. Der Lobpreis Gottes ist sehrwichtig und wertvoll. Eine Intensivierungwurde mehrfach angeregt. Auch das Lie-derbuch „Jubilate Deo“ sollte in den Got-tesdiensten mehr eingesetzt werden, somanche Teilnehmer. Dieses Liedgut nimmtdie Gläubigen mit, auch der wiederholen-de Hymnus wurde angeregt. Gabi Mühl-stein verwies auf die bereits regelmäßigstattfindenden Bibelabende, die bestensgeeignet sind, mit einer Anbetung berei-chert zu werden. Folgende Einzelzitate, diebeim Abschlussabend bezüglich des Glau-benskurses genannt wurden, sind bemer-kenswert: „Etwas für mich ganz persön-lich!“ und „Die Entschleunigung dabei gibtmir Kraft und Freude!“

    Verweilen vor dem Herrn –wie eine Familie, die Gott preist

    Auch Familien waren ganz begeistert vomGlaubenskurs, so Georg, Anneliese undMagdalena Hammerl aus Osterzhausen:„Als wir uns zum Glaubenskurs in Pöttmesanmeldeten, wussten wir noch nicht genau,was uns dort erwartet. Doch jetztrückblickend können wir sagen, dass wirnicht nur begeistert dabei waren, sonderndass es wirklich eine tiefe Glaubens-erfahrung wurde. Die Vorträge waren jedesMal wie eine gute Predigt und gingen auchimmer wieder unter die Haut.Das Highlight aber war der eucharistischeTeil in der Kirche, denn dort hatte jederdie Möglichkeit, seine Anliegen demAllerheiligsten vorzubringen. Das Verweilenvor dem Herrn mit den Teilnehmern, teilsbekannt, teils unbekannt, war wie eine

    Gottesdienst in der Pfarrkirche

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    Familie, die Gott preist und anbetet. Wirhätten nie vermutet, dass wir uns jedes Malwieder auf diese Begegnung freuen. Wir sinddankbar, dass wir diesen Kurs kennenlernendurften und hoffen, dass noch weiterefolgen.“

    Übung im freien und inneren Gebet

    Sr. Theresia Mende berichtete von ihrenErfahrungen im Bistum Speyer. Vor allemjunge Menschen lassen sich gerne mit denAnbetungen begeistern. Sie betonte auch,dass stille Zeiten sehr wertvoll sind, um ganzpersönlich mit Gott ins Gespräch zu kommenund auf ihn hören zu können. Es müssennicht fest vorgegebene Texte gesprochenwerden. Das innere oder auch das freieGebet sollte eingeübt werden, so einigeTeilnehmer in der Abschlussrunde.Wenigstens eine Stunde pro Woche solltendie Gläubigen an einem stillen Ort verweilenund nichts Anderes tun, als schweigend vordem Herrn im Sakrament der Eucharistie da

    Helmut Specht

    „Ein Stück Himmel“

    Eines Tages gingen drei Jäger durch einen dunklen Wald. Unterwegs entdecktensie eine Höhle. Im Halbdunkel kniete ein Ein-siedler auf dem Boden Sein Gesicht strahltevor Glückseligkeit.Die Jäger begrüßten Ihn: „Guten Abend, Bru-der. Wir wünschen, es ginge uns so gut wiedir. Du siehst so glücklich aus.“„Ich bin immer glücklich!“„In dieser dunklen einsamen Hütte tust du Bußeund bist auch noch glücklich? Uns fehlt es annichts, aber wir sind nicht glücklich. Was ist dein Geheimnis?“„Das Geheimnis meines Glücks ist hier“, antwortete der Einsiedler und winkte dem Jägerzu einem kleinen Loch in der Höhlenwand. „Schaut es euch an!“Die Jäger schauten durch das Loch. „Du willst uns wohl zum Narren halten?“, riefen sie.„Da sind doch nur ein paar Zweige.“„Schaut noch einmal genau hin!“ „Weiter nichts als Zweige und ein kleines Stück Himmel!“„Das ist das Geheimnis meines Glücks“, sagte der Einsiedler. „Ein kleines Stück Himmel!“

    NEUEVANGELISIERUNG

    zu sein. Jeder wird feststellen, dass es vielÜbung und innere Haltung bedarf, um ganzruhig zu werden und Gottes Geist in sichbeten zu lassen.

    Folgendes Fazit ergibt sich für mich: Ichmöchte meine Beziehung zu Gottintensivieren. Dazu ist es für mich notwendigund wichtig, sich mit der Hl. Schrift zubefassen – alleine oder in der Gruppe.Lobpreis und Anbetung sind sehr wertvollund ein kostbares Gut, das gepflegt werdenmuss.

    Vorbereitung auf diemissionarische Woche 2018

    Sind wir alle gespannt auf das kommendeJahr, wenn in unserer Pfarreiengemeinschafteine missionarische Woche stattfindet.Lassen wir uns gemeinsam darauf ein, dennjeder neue Weg beginnt mit dem erstenSchritt.

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    GRIMOLZHAUSEN

    Gottesdienste unter freiem HimmelDieses Jahr fanden in Grimolzhausen aufgrund der Kirchenrenovierung mehrere Got-tesdienste im Freien statt. So feierten die Gläubigen die Hochfeste Christi Himmel-fahrt, Fronleichnam und das Patrozinium „Mariä Heimsuchung“ trotz geschlossenerKirche in Grimolzhausen.Ein ganz besonderes Erlebnis war es, das Hochfest Christi Himmelfahrt mit Blick inden Himmel zu begehen. An diesem Feiertag kam die Himmelfahrt des Herrn zumindestbildlich gesprochen spürbar nahe.

    Einen weiterenfeierlichen Got-tesdienst zeleb-rierte unser Ka-plan an Fron-leichnam in Gri-m o l z h a u s e n .Dabei fand dieHeilige Messe ineinem idyllischenEck auf demFriedhof statt.An diesem Ortwurde die Ver-bindung von Le-ben, Tod undAufe rs tehung

    auf ganz besondere Weise erfahrbar.Dass die Freude über die Gottesdiens-te während der Zeit der Renovierunggroß war, zeigte sich an der beachtli-chen Zahl der Gottesdienstbesucher, diegekommen waren. Somit hatte sich derVorbereitungsaufwand auf jeden Fallgelohnt.

    Ein Zwischenstand der derzeitigen Bau-phase, wie auf dem Bild zu sehen, zeigt,dass noch einige Arbeit ansteht, bis dieGrimolzhauser wieder zu Fuß zur Heili-gen Messe gehen können.

    Zwischenstand der Innenrenovierung

    Fronleichnam im Freien

    Ulrike Steger

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    Pfarrkirche St. Anna EbenriedRenovierungsstand Juni 2017

    Die Kirche erstrahlt außen im neuenKleid, der Maler ist weitgehend fertigund das Gerüst wurde bereits entfernt. DieSakristei hat eine neue Außentür erhalten,die Eingangstür wurde geschliffen undgestrichen.Im Außenbereich haben freiwillige Eben-rieder in Eigenregie das Fundamentfreigelegt, abgedichtet, eine Noppenbahnangebracht und mit Leerkies wiederaufgefüllt. Zudem haben sie eine Granitzeileum die ganze Kirche gesetzt. Rund um dieganze Kirche wurde die obere Schicht Rieselabgetragen und Neuer Riesel verteilt undeingerüttelt. Im Außenbereich sind also nurnoch kleine Restarbeiten nötig, wie kleineAusbesserungsarbeiten des Malers und dieRenovierung der Sonnenuhr über derEingangstür.Die Arbeiten im Innenraum der Kirche sindmomentan voll im Gange. Der Maler hat mitAusbesserungsarbeiten an der Deckebegonnen, ebenso der Stuckateur. FreiwilligeEbenrieder haben ebenfalls in Eigenregie dieWände des kompletten Innenraumes mitSpachteln abgekratzt, außerdem haben sie denPutz, der an verschiedenen Stellen schlechtwar, abgetragen. Der Elektriker hat bereitseinige Leitungen neu verlegt.

    EBENRIED

    -lichen Dankallen Helfern und Spendern

    Heidi Schmaus

    Putzabtragungen

    St. Anna Ebenried in neuem Glanz

    Erneuter Spendenaufruf für die RenovierungSt. Anna EbenriedSpendenkonto: Kath. Kirchenstiftung EbenriedRaiffeisen-Volksbank Neuburg: IBAN: DE75721697560002901242BIC: GENODEF1ND2 Vergelt’s Gott

  • Und Gott sprach: Das ist das Zeichen des Bundes, den ich stifte zwischen mir uMeinen Bogen setze ich in die Wolken; er soll das Bun

  • und euch und den lebendigen Wesen bei euch für alle kommenden Generationen:ndeszeichen sein zwischen mir und der Erde. Gen 9, 12-13

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    ERWACHSENENBILDUNG

    Bergmesse auf dem Breitenberg bei Pfronten

    Liebe Bergfreunde,

    am 07. Oktober 2017

    einfacher und langer Weg führt entlangder Westseite nördlich der deutsch-öster-reichischen Grenze nach oben. Noch ein-facher geht’s mit der Bergbahn zum Sat-tel zwischen Breitenberg und Aggenstein.

    Am Nachmittag fahren wir weiter nachSeeg und besuchen unseren ehemaligenPastoralpraktikanten Wolfgang Schnabel,der ab September dort Pfarrer ist.

    Zeitplan:• Abfahrt an der Sparkasse in Pöttmes um 6.30 Uhr (der Bus hält ebenfalls in Handzell

    und Gundelsdorf)• Bergmesse beginnt um 11.00 Uhr• Mittagessen um 12.00 Uhr• Kaffee und Kuchen um 15.30 Uhr in

    Seeg• Rückreise ist um ca. 18.00 Uhr

    Kosten:• Buspreis für Erwachsene 15,00 € und

    für Kinder 9,00 €• Bergbahnpreis für Erwachsene Berg-Talfahrt 10,60 € und für Kinder ab 5 bis 15 Jahre

    6,80 €

    Diese Fahrt ist gut geeignet für Kinder in Begleitung eines Erwachsenen.

    Bitte melden Sie sich bis zum 31. August 2016 im Pfarrbürozu den üblichen Bürozeiten an.

    Auf viele Bergfreunde freut sich

    Cilli Reichart, Reiseleitung

    „Auf einem Berg“, so können wir oft hö-ren, „fühl ich mich Gott einfach näher alsim Flachland!“

    Der 1838 Meter hohe Breitenberg beiPfronten ist relativ leicht zu besteigen.Er bietet auf dem Gipfel eine schöne Aus-sicht hinunter in das Allgäu. MehrereWege unterschiedlicher Schwierigkeitführen in ca. 2,5 Stunden nach oben. Ein

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    LEA IN MALAWI

    ulendo akuyambaulendo akuyambaulendo akuyambaulendo akuyambaulendo akuyamba

    Eine Reise beginntEine Reise beginntEine Reise beginntEine Reise beginntEine Reise beginnt

    Für mich beginnt eine Reise in ein fremdesLand mit einer fremden Kultur, fremden Men-schen und einer völlig neuen Lebensweise. Ab30. August 2017 beginnt für mich ein Jahrvoller neuer Begegnungen, Erfahrungen und vie-len Ereignissen, die mich auf meinem weiterenWeg prägen und bereichern werden. Ich darfmir eine neue Weltansicht aneignen und fernvon Luxus und Reichtum das Leben neu erfah-ren. Mein Name ist Lea Specht und ich bin 21Jahre alt. Mit meinen drei Brüdern und mei-nen Eltern wohne ich in dem kleinen Ort Heim-persdorf (Pfarrei Osterzhausen). Nach meinemRealschulabschluss begann ich die Ausbildung zur

    Erzieherin an der Fachakademie für Sozialpädagogik Maria Stern inAugsburg. Dieses Jahr darf ich meine Ausbildung an der heilpädagogi-schen Rudolf-Steiner-Schule in Augsburg beenden. Während meiner Aus-bildung durfte ich bereits viele bereichernde und wertschätzendeMomente mit Kindern und Jugendlichen in den verschiedensten Berei-chen sammeln. Besonders „seelenpflegebedürftige“ Kinder und Jugend-liche haben mein Interesse geweckt. Die Erfahrungen und Begegnungenmöchte ich in Form eines Freiwilligendienstes in Malawi neu auflebenlassen.

    Ab August werde ich einen Freiwilligendienst in Malawi absolvieren. DieRepublik Malawi ist ein kleines Land im Südosten Afrikas. Es hat rund16 Millionen Einwohner. Die Amtssprachen sind Englisch und Chichewa.Rund 80% der Bevölkerung sind Christen, 13% Muslime, der Rest hatindogene Religionen. Malawi gehört zu den ärmsten Volkswirtschaftender Welt und hängt erheblich von Zuschüssen des IWF und der Welt-bank ab. Exportiert werden vor allem Tabak, Tee und Zuckerrohr. DieHauptstadt von Malawi ist Lilongwe.

    Lea Specht

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    Dort werde ich für ein Jahr ein neues „zu Hause“ finden. Gemeinsammit einer weiteren Jugendlichen darf ich dort im Projekt „House ofHope“ Kinder, Jugendliche, Frauen und deren Gemeinschaften betreuenund unterstützen, Werte wie Familie, Religion und Zusammenhaltfördern. Viele der Kinder sind Waisen, aufgrund von Krankheiten wieHIV bzw. Aids haben sie einen oder beide Elternteile verloren. Zumeinen Aufgaben wird es gehören, diese Kinder und Jugendlichen zubetreuen. Vormittags findet der Kindergarten statt, in dem die Kinderauf die Schule vorbereitet werden. Nachmittags gibt es ein „afterschool program“, in dem Grundschulkinder zusätzlichen Unterricht er-halten. Während des Freiwilligendienstes werde ich eine Unterstützungin der Vormittagsbetreuungsein, im Kindergarten mitar-beiten und verschiedene Kursewie Englisch, Mathematik,Kunst oder Musik sowie Pro-jekte organisieren und anbie-ten. Während der Zeit mei-nes Freiwilligendienstes wer-de ich von der Organisation„Kolping JGD (Jugendge-meinschaftsdienste)“ beglei-tet. Die Kolping JGD bietetmittelfristige Freiwilligendienste und Workcamps in gemeinnützigen Pro-jekten in vielen Ländern Asiens, Afrikas und Lateinamerikas an. Vielejunge Menschen haben Interesse an einer ehrenamtlichen Arbeit inLändern des globalen Südens. Da sich viele engagierte junge Erwachseneeinen solchen längerfristigen Aufenthalt nicht leisten können, hat dasBundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwick-lung (BMZ) den aus öffentlichen Mitteln zu 75% geförderten Freiwil-ligendienst „weltwärts“ ins Leben gerufen.

    „weltwärts“ soll das Engagement für die „Eine Welt“ nachhaltig för-dern und versteht sich als Lerndienst, der jungen Menschen eineninterkulturellen Austausch in Ländern des globalen Südens ermöglicht.Für die Finanzierung der „weltwärts“ – Freiwilligendienste übernimmtdas BMZ 75% der aufkommenden Kosten. Die restlichen 25% werdenin Form von Spenden eingeworben.

    LEA IN MALAWI

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    Durch die Teilnahme am „weltwärts“-Programm habe ichdem Aufbau eines Spenderkreises zugestimmt. Gerne dürfenSie mich dabei unterstützen, wofür ich Ihnen dankbarbin. Ihre Spende können Sie überweisen an:

    Empfänger: Kolpingwerk Deutschland GmbHIBAN: DE08 4006 0265 0017 9670 66SWIFT-BIC: GENODEM1DKMBetreff: MAL 2926050 Lea Specht

    Auch während meines Aufenthaltes in Afrika möchte ich Kontakt mitder Heimat halten und regelmäßig über meinen Freiwilligendienst imPfarrbrief berichten. Bei weiteren Fragen können Sie mir gerne eineE-Mail zukommen lassen: [email protected]

    LEA IN MALAWI

    Lea Specht

    Spendenübergabe Osterkerzenverkauf

    Der diesjährige Erlös aus dem Verkauf derOsterkerzen wurde an die Elisabethschu-le in Aichach gespendet. Dies ist eine pri-vate Förderschule der Lebenshilfe mit demSchwerpunkt geistige Entwicklung. Eini-ge Kommunionkinder und Mütter fuhrenam 08. Mai 2017 nach Aichach und über-

    gaben dort an Frau Nerb-Straub, Schul-leiterin der Elisabethschule, einen Scheck

    sichtlich überwältigt von der großzügigenSpende. Bei einer kleinen Führung zeigteund erklärte Frau Nerb-Straub die Beson-derheiten ihrer Schule.

    Delegation der diesjährigen Kommunionkinder bei der Schecküberreichung anFrau Nerb-Straub von der Elisabethschule

    über 1.090,50 € . Frau Nerb-Straub war

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    Ministrantenausflug nach Balderschwang

    In den Pfingstferien ging es los: 23 Mini-stranten machten sich mit Kaplan Hel-mut Epp und vier weiteren Betreuern aufden Weg nach Balderschwang im Allgäu.Doch bevor es ins Quartier ging, wurdeein erster Halt am Wonnemar in Sontho-fen gemacht. Das war für das schlechteWetter genau das Richtige. Den Kindernhat es im Wasser sehr viel Spaß gemacht,auch wenn wir kurzzeitig Angst um unse-ren Kaplan hatten, da ständig ein paarKinder an seinem Kopf zerrten, um ihnunterzutauchen.In Balderschwang angekommen, gestärktdurch ein leckeres Abendessen, wurde dasThema der Fahrt durch ein Video bekanntgegeben. Der Hl. Josef in der PöttmeserKirche ist eine Fälschung und es ist nundie Aufgabe, den echten Josef zu finden!

    Vom 06.06. bis 09.06.217

    In kleineren Gruppen wurden verschiede-ne Dienste wie Morgen- und Abendgebetoder Tischdienste übernommen. JederAbend wurde mit dem Abendgebet, mitLiedern und Gebeten beendet. Jetzt ginges endlich an das allzeit beliebte Mafia-Spiel. Fast alle Kinder blieben bis spät indie Nacht wach, um der Mafia auf die Spurzu kommen.

    Mafia-Botschaft

    In einer geheimen Botschaft gab es einenHinweise auf den Hl. Josef, der auf einemBerg mit Gipfelkreuz zu finden sei. Jederwusste also was zu tun ist. Alle Kinderpackten ihre Rucksäcke mit überlebens-notwendigen Dingen für eine Bergtour undschon marschierten wir gemeinsam los.Der Aufstieg war für einige sehr mühsam,

    MINISTRANTEN

    Ministrantenausflug 2017 nach Balderschwang mit den Begleitern: Kaplan Helmut Epp,Theresia Sigl, Gabi Mühlstein, Lorena Schmuttermeier und Magdalena Hammerl

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    doch wenn man endlich oben angekom-men ist, war die Anstrengung schon fastwieder vergessen. Oben an der Spitzehaben die Minis eine neue Aufgabe erhal-ten; sie mussten Bibelstellen nachschla-gen, zusammenfassen und anschließendverfilmen. Es stellte sich heraus, dass essich um lauter Bibelstellen vom Hl. Petrushandelte. Jede Gruppe gab sich sehr vielMühe bei der Verfilmung, manche Grup-pen haben in der kurzen Zeit auch richtigviel Text eingeübt.

    Aufgabenteilung für die Heilige Messe

    An jedem Tag wurde eine Heilige Messe ge-feiert mit besonderem Einsatzfeld der Kin-der. Die Gruppe von Gabi Mühlstein über-nahm den Mesner-dienst, die Gruppe vonTheresia Sigl überleg-te sich täglich neueFürbitten, die sie freivorgetragen haben.Die Gruppe von Lore-na Schmuttermeierbildete den Chor, siesuchten passende Lie-der aus und studiertendiese ein. Kaplan Hel-mut Epp besprach täg-lich das Evangeliumund die Lesungen mit den Kindern und Mag-dalena Hammerl schaute mit ihrer Gruppenach, was im Youcat so alles über die Heili-ge Messe zu finden ist. Man hatte den Ein-druck, dass es den Kindern gefallen hat, eineso wichtige Aufgabe zu übernehmen unddiese im Gottesdienst auszuführen.

    Und weiter geht die Spurensuche

    Kurz vor dem Abendessen, erhielten die Kin-der wieder eine geheime Nachricht mit wei-

    teren Hinweisen. Verschiedene Teile einerSchatzkarte wurden gefunden, die gemein-sam auf einen Fundort hinwiesen. Das be-sondere war, dass an jedem Kartenteil einSchlüssel befestigt war. Sofort wollten alledem Weg auf der Karte folgen, doch es warbereits dunkel, so musste der Weg im Frei-en mit ein paar Taschenlampen gesuchtwerden. Eine große Kiste mit Schloss wur-de gefunden, doch keiner der zuvor gefun-denen Schlüssel konnte das Schloss öffnen.Beim Abendgebet wurde ein weiterer Schlüs-sel im Gebetsraum entdeckt. Das musste derrichtige Schlüssel sein! Noch spät in derNacht wurde die geheime Kiste geöffnet,doch es war nicht wie erhofft der Hl. Josefdarin, sondern echte Knochen und ein wei-terer Schlüsselbund.

    GeheimnisvolleKisten

    Der darauffolgendeTag brachte Licht insDunkel. Die Mesnerinder Ortskirche erkann-te sofort, dass dies dieKnochen des Hl. Pe-trus sein mussten,

    auch der Schlüsselbunddeutete darauf hin. Soüberließen wir die Ge-

    beine der Mesnerin, die sich weiter darumkümmern wird. Nach dem Gottesdienst inder Pfarrkirche St. Franziskus, gab uns dieMesnerin noch eine kleine Führung in derfrisch renovierten Kirche. Es war sehr inte-ressant was sich alles verändert hat und inwelchem Glanz die Kirche nun erstrahlt. Beiden Bauarbeiten wurde jedoch eine Kistegefunden, auf der geschrieben stand: „Pött-mes – Vorsicht zerbrechlich“. Keiner wuss-te woher diese Kiste kam oder was in ihrsein sollte. Wir nahmen die Kiste mit und

    MINISTRANTEN

    Ministranten wandern zum Gipfelkreuz,um einen wichtigen Hinweis zu finden

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    machten uns später daran sie zu öffnen.Jetzt war erst einmal Freizeit angesagt.Bei dem ein oder anderen Volleyballspielmussten auch die Betreuer ihr Könnenunter Beweis stellen.

    Wissensparcour mit Siegerehrung

    Am Donnerstagnachmittag haben die Mi-nis bei herrlichem Wetter einen Wissens-parcour bestreiten dürfen. In vier verschie-denen Stationen mussten die jeweiligenGruppen so viele Punkte wie möglich sam-meln. Die Kinder waren mit sehr viel Eiferdabei, obwohl es sehr schwierige Aufga-ben zu bewältigen gab. So mussten siez.B. bei einer Station zu verschiedenen Ab-bildungen den richtigen lateinischen Na-men herausfinden und zuordnen oder ihreGeschicklichkeit unter Beweis stellen. AmAbend wurden die Sieger geehrt. Nachdiesem ereignisreichen Tag wurde für unsgegrillt und alle Kinder konnten sich reich-lich satt essen. Herr Lässer, der uns be-suchte, hat vor 20 Jahren das Radio Horebmitbegründet. Ohne viel Geld aber mit vielGottvertrauen, hat er es damals geschafft,einen sehr großen Radiosender mit auf-zubauen. Durch seine vielen Gebete zuGott und durch sein großes Vertrauen zuihm, hat er vor ein paar Jahren auch ein

    Kloster gebaut, in dem nun schon einigeOrdensschwestern eingezogen sind.Nach einer kurzen Freizeit versammeltensich alle im Gruppenraum und es war diegroße Premiere der selbstgedrehten Vi-deo-clips der Kinder. Es war sehr lustigsich selbst im Fernsehen zu sehen.

    Rätselauflösung

    Doch nun war es an der Zeit in die Kisteim Gebetsraum zu sehen. Als wir denRaum betraten, brannten überall Kerzenund der Raum war hell erleuchtet. ImHintergrund war auch Musik zu hören.Fasziniert nahmen die Kinder ein Kuvertentgegen, das von Herrn Lässer ge-bracht wurde, in dem ein passenderSchlüssel zu finden war. Endlich war derHl. Josef gefunden. Die Ministrantenhaben es also wirklich geschafft. Gleichim Anschluss hat die gesamte GruppeGott im Abendgebet gedankt und ein Ge-bet zum Heiligen Josef gesprochen.

    Besuch im Radio Horeb Studio

    So war auch schon der letzte Tag unse-res Ausflugs angebrochen. Nachdem dieGruppe den Gottesdienst in der Pfarr-kirche gestaltet hatte, bekamen wir einespannende Führung im Studio von Ra-dio Horeb. In zwei Gruppen aufgeteilt,konnten wir noch einmal ganz genauhinter die Kulissen blicken. Auch in dieStudiokapelle durften wir hinein und einkurzes Gebet sprechen. Nach dem Mit-tagessen hieß es auch schon Abschiednehmen, alle Koffer wurden verstaut undwir traten die Rückreise an. Bis auf denBusfahrer nutzten wir die Fahrt für einSchläfchen.

    Theresia Sigl

    MINISTRANTEN

    Geheimnisvolle Kiste kurz vor der Aulösung

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    Firmung 2018

    Alle katholischen Jugendlichen ab der6. Klasse sind eingeladen zur Einfüh-rung in die Firmvorbereitung amSamstag, den 14. Oktober 2017 von9.00 Uhr bis 12.30 Uhr im PfarrheimSt. Peter und Paul (Klosterweg 2). Wirbitten, diesen wichtigen Termin vorzu-merken, da uns eine per-sönliche Einladung, auf-grund der unterschiedlichbesuchten Schulen nichtmöglich ist. Die Firmung wird in Pöttmes inder Regel im Mai gefeiert. Wir laden dieBuben und Mädchen schon jetzt zur Vorbe-reitung ein, weil uns eine bewusste Ent-scheidung für den Glauben und die Kirchewichtig ist. Sollte sich einer oder eine nochnicht so richtig sicher sein, ob er oder siemit der Kirche leben will (d. h. regelmäßi-ger Besuch des Sonntagsgottesdienstes, ge-

    lebte Beziehung zu Gott im täglichen Ge-bet…), ist die Firmung selbstverständlichauch in einem späteren Jahr möglich. Diejungen Menschen werden von einem Teamengagierter jüngerer Frauen und Männervorbereitet, die sie in gemeinsamen Besin-nungstagen, kirchlichen und sozialen Pro-

    jekten und in kleineren Grup-pen begleiten. Sie nehmendie Fragen und Interessender Jugendlichen ernst und

    möchten ihnen helfen auf dem Weg zu ei-nem erwachsenen und verantwortungsbe-wussten Christsein. Um Sie liebe Eltern ge-nau über die Firmvorbereitung zu informie-ren, laden wir Sie herzlich zum Firmeltern-abend am Mittwoch, den 4. Oktober2017 um 20.00 Uhr ins Pfarrheim ein.In der Hoffnung auf eine gute Firmvorbe-reitung.

    Ihr Kaplan Helmut Epp mit Firmteam

    Am 2.6.2017 empfingen 44 Firmlinge durch Weihbischof Florian Wörner dasheilige Sakrament der Firmung in der Pfarrkirche St. Peter und Paul

    FIRMUNG

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    WALLFAHRT ALTÖTTING

    30. Fußwallfahrt - sie ist vollbrachtNach der Wallfahrt ist wieder vor der Wallfahrt

    Pilgergruppe in Scheyern

    Am Ziel in Altötting

    Vergelt’s Gott! Bei allen Mitpilgern, Pilgerführern, Vorbetern, Gastgebern, Geistlichen, Sanitätern und Verkehrssicherern, Polizei und Feuerwehrlern, Begleitfahrernund sonstigen Beteiligten darf ich mich für das gute Gelingen bedanken!

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    WALLFAHRT ALTÖTTING

    Einladung zur 31. Fußwallfahrtvon Gundelsdorf nach Altötting

    Am Donnerstag, den 28.September 2017,um 2:50 Uhr startet in Gundelsdorf an derHl. Kreuz Kirche, zum 31. mal die Fußwall-fahrt nach Altötting! Mit dem Wallfahrerse-gen machen wir uns über Maria Beinberg,Kloster Scheyern, Schernbuch, Kirchdorf,Haag an der Amper auf nach Moosburg, wowir am Freitagmittag mit den Hallertauer Pil-gerzug zusammentreffen! „ Scheut´snicht die harte Reis“ Macht die Erfahrungwas in einer Pilgergruppe alles möglich ist!

    F. Haider, Gundelsdorf

    Das Wallfahrtskreuz

    Pilgerweg

    Treffpunkt: Hl. Kreuz Kirche Gundelsdorf mit Segen 2:50 UhrAbmarsch 3:00 UhrMesse mit Rast nach 19 km Maria Beinberg 6:15 Uhr – 7:45 Uhrweiter bis Mittag 36 km Scheyern 11:30 Uhr – 13:00 UhrKaffeepause 46 km Schernbuch 15:10 Uhr – 16:30 UhrZiel erster Tag 56 km€ Kirchdorf 18:00 UhrZweiter Tag / Start Kirchdorf 4:30 UhrHl. Messe 70 km Haag a. d. Amper 7:20 UhrFrühstück Haag a. d. Amper 8:15 Uhr – 9:30 UhrFreitagmittag 80 km Moosburg 11:30 Uhr – 13:45 Uhr

    Gemeinsam geht’s weiter mit den Hallertauer Fußwallfahrern bis Sonntagmittagnach Altötting.

    Für die Rückfahrt mit dem Bus von Altötting nach Gundelsdorf am Sonntag, 1.Okto-ber 2017 um 17.00 Uhr bitte anmelden (Kosten: 5 €) oder privat organisieren! DerVersicherungsbeitrag von 15 € ist in Maria Beinberg oder beim Einstieg zu entrichten!Quartiere zum Übernachten werden besorgt!

    Bitte bis 26. September 2017 anmelden!

    Für Rückfragen und Anmeldung stehen zur Verfügung:

    Paul Grießer Haider FranzTel.: 08253/928375 oder 0160/90414494 Tel.: 08253/7528 oder 0151/12624407E-Mail: [email protected] E-Mail: [email protected]

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    KINDERGARTEN

    Neues aus dem Kath. KinderhausSt. Peter und Paul

    Wasser ist allgegenwärtig: Wir trin-ken es, waschen uns damit, es reg-net auf uns herab oder fließt als Fluss anuns vorbei. Ohne Wasser ist kein Lebenmöglich. Mit diesem Thema haben wir unsim Kath. Kinderhaus St. Peter und Paul inden letzten Wochen intensiv beschäftigt.Von der Stiftung „Haus der kleinen For-scher“ bekamen wir viele Anregungen, wiewir gemeinsam mit den Kindern das Ele-ment Wasser auf vielfältige Weise entde-cken und erforschen konnten. ZahlreicheGeschichten vom Regenbogenfisch, lusti-ge Lieder, Fingerspiele und Bewegungsan-gebote rundeten das Thema ab.

    Sommerfest

    in diesem Jahr auch unter dem Motto Was-ser statt. Fleißig wurde ein Unterhaltungs-programm für den Beginn des Festes ein-geübt. Die Vorschulkinder brachten einTheaterstück vom Regenbogenfisch zurAufführung. Alle Kostüme wurden von denKindern mit großem Eifer selbstgebasteltund die Kinder waren mächtig stolz. Un-sere gelben Kinder waren oft gemeinsammit Sieglinde in der Turnhalle verschwun-den um ihren Wassertanz zu proben, densie am Fest freudig vortanzten. Unsereroten Kinder gaben gemeinsam mit denKrippenkindern das Spiellied „ Fünf kleineFische“ zum Besten. Die Gäste applaudier-ten fleißig und freuten sich über ihre Kin-der. Neben leckerem Essen und kühlen Ge-tränken gab es lustige Wasserspiele für dieKinder.

    Unsere gelben Kinder tanzen einen Wassertanz mit selbstgebastelten Stäben.

    Selbstverständlich fand unser Sommerfest

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    KINDERGARTEN

    LebenLebenLebenLebenLebenEinmal nicht der Zeit nachjagen.

    Keine Ziele verfolgen,keine Folgen bedenken,keine Bedenken hegen.

    Nicht nach Sinn und Nutzen fra-gen. Nicht planen, nicht hasten.

    Einfach nur den Moment genießen.

    Mit einem gemeinsamen Tanz beendetenwir unser Fest und dann machten sich alleGäste, so hoffen wir, glücklich und zufrie-den auf den Heimweg.

    Ein Kindergartenjahrgeht zu Ende

    Viel zu schnell vergeht die Zeit. UnsereGroßen freuen sich schon mächtig aufdie Schule, die Großen in der Krippefreuen sich auf den Wechsel in den Kin-dergarten und die Eltern stehen den Ver-änderungen mit gemischten Gefühlengegenüber. Für unsere Vorschulkinderstanden noch die Projekttage zum The-ma Wasser auf dem Programm und na-tür l ich der Abschlussausf lug. AufWunsch der Kinder, ging es wieder inden Augsburger Tierpark. Schön war´s.Jetzt freuen wir uns aber erstmal über denwohlverdienten Sommerurlaub, der schon

    Hier singen alle gemeinsam das Spiellied „ Fünf kleine Fische“ musikalisch untermalt von denjüngsten Kindergartenkindern und den Krippenkindern.

    in greifbare Nähe rückt.

    Auch Ihnen, liebe Pfarrbriefleser/innen,wünschen wir noch einen schönen Som-mer.

    Herzliche Grüße aus dem Kath. KinderhausSt. Peter und Paul

    Marion Händler, Kinderhausleitung

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    In Begleitung von Kaplan Helmut Epp, verbrachten am 20.3.2017, die GundelsdorferMinis einen herrlich nassen Tag im Freizeitbad in Stein bei Nürnberg!Herzlichen Dank allen Beteiligten Franz Haider

    Minstranten im „Palm Beach“

    MINISTRANTEN

    Schafkopf-Turnier am 03.10.2017Alle Schafkopfbegeisterte sind herzlich eingeladen.

    Los geht’s um 18.00 Uhr. Die Teilnehmergebühr beträgt 10 € (kleine Brotzeit inder Pause ist inbegriffen). Zu gewinnen gibt es wieder viele, tolle Sachpreise.

    Bitte melden Sie sich bei Franz Haider Tel: 08253/7528 oder bei Cilli Reichart Tel:08253/1357 an.

    Das Organisationsteam freut sich auf viele Teilnehmer und wünscht „Gut Blatt“.

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    Was sieht Oskar auf demBild? Trage die Wörter an derrichtigen Stelle in das Kreuz-worträtsel ein, und du er-hältst in der gelben Spaltedas Lösungswort.

    Auflösung: Eichhörnchen, Frosch,Fuchs, Huhn, Grashüpfer, Vogel, Maus,Salamander, Schmetterling, Himbeere

    BeerenpowerZutaten:500 g Himbeeren (frisch o. tiefgekühlt)300 g Vanillejoghurt500 ml eiskalte MilchZucker oder Fruchtsirup

    Zubereitung:Himbeeren (eingefroreneaufgetaut) in einer schma-len hohen Schüssel pürie-ren, Vanillejoghurt undMilch vorsichtig unter-mixen. Nach Geschmackmit Zucker oder Frucht-sirup süßen. Drink auf vierhohe Gläser verteilen undmit Strohhalm servieren.

    KINDERSEITE

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    Öffnungszeiten im Pfarramt PöttmesDienstag/Donnerstag: 15.00 – 17.00 Uhr und Freitag: 9.00 – 11.00 Uhr

    Termine bei Pfarrer Thomas Rein nach Vereinbarung: Tel. 08253/203Kaplan Helmut Epp ist unter Tel.: 08253/4560568 erreichbar.Das Pfarrbüro ist von 7. - 18.8.2017 geschlossen.

    Krankenkommunion:Melden Sie sich bitte im Pfarramt, wenn Sie zu Hause die Hl. Kommunionempfangen oder beichten möchten! (Tel. 08253/203)

    Kirchenstiftung St. Magnus – SchornSparkasse Aichach-SchrobenhausenDE47720512100000003392 – BYLADEM1AIC

    Kirchenstiftung Hl. Kreuz - GundelsdorfVR Bank Neuburg-Rain eGDE83721697560202800250 – GENODEF1ND2

    Kirchenstiftung St. Michael -OsterzhausenVR Bank Neuburg-Rain eGDE76721697560002900351 – GENODEF1ND2

    Kirchenstiftung St. Anna - EbenriedVR Bank Neuburg-Rain eGDE75721697560002901242 – GENODEF1ND2

    Kirchenstiftung St. Johannes Baptist -HeimpersdorfVR Bank Neuburg-Rain eGDE98721697560002900440 – GENODEF1ND2

    SpendenkontenKirchenstiftung St. Peter und Paul –PöttmesSparkasse Aichach-SchrobenhausenDE47720512100190000299 – BYLADEM1AICVR Bank Neuburg-Rain eGDE45721697560209629637 – GENODEF1ND2

    Kirchenstiftung St. Maria Magdalena –HandzellVR Bank Neuburg-Rain eGDE28721697560002700328 – GENODEF1ND2

    Kirchenstiftung Mariä Heimsuchung –GrimolzhausenSchrobenhausener Bank eGDE05721692180000500372 – GENODEF1SBN

    Kirchenstiftung Mariä Himmelfahrt –SchnellmannskreuthSparkasse Aichach-SchrobenhausenDE25720512100000005728 – BYLADEM1AIC

    Kath. Pfarramt St. Peter und PaulKirchplatz 286554 Pöttmes, Tel. 08253/203Ausgabe Nr. 49/2017Internethttp://pgpoettmes.deV.i.S.d.P.: Pfarrer Thomas ReinRedaktionEhrenamtliche Mitarbeiter/Innen der Pfarreienge-meinschaft Pöttmes:Teresita Freifrau von Gumppenberg,Eveline Hugl, Franz Lichtenstern, FranziskaMühlpointner, Hedwig Obeser, Franz Haider,Petra Rosskopf, Heidi Schmaus,Helmut Specht, Inge Stark, Ulrike Steger

    Impressum - Herausgeber LayoutUlrike Grauvogl, Gabi Krammer, Gudrun Parente, Mi-chaela Schlaegel, Gudrun SperrFotosFranz Lichtenstern, [email protected]

    Namentlich gekennzeichnete Beiträge erscheinenunter ausschließlicher Verantwortung der Verfas-ser.Druck: Druckerei Schlaegel, Pöttmes

    Auflage: 2100 ExemplareKostenlose Verteilung durch ehrenamtliche Mit-arbeiter/InnenDie nächste Ausgabe erscheint Dezember 2017

    PFARRAMT

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    Komplizen

    Tag für Tag werden dem Pfarrer Äpfel von seinem Baum geklaut.Erst versucht er, nachsichtig zu sein. Dann legt er sich auf dieLauer, um den Dieb auf frischer Tat zu ertappen. Aber vergeblich:Die Äpfel schwinden. Schließlich wird es ihm zu bunt, und erhängt ein Schild an den Stamm: „Der liebe Gott sieht alles!“Am nächsten Tag steht in krakeliger Schrift darunter: „...aber erverrät uns nicht.“

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