STB Magazin Februar 2010

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E 8285, Heft 02/2010, 60. Jahrgang STB magazin für Turnen • Gymnastik • Sport TRENDS IN THEORIE UND PRAXIS Kinderturnen in allen Altersklassen als motorische Grundlagenausbildung ab Seite 4 Einmal im Leben beim Landeskinderturnfest dabei sein Seite 14 Das moderne Kinderturnen Das moderne Kinderturnen
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STB Magazin Februar 2010

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  • E 8285, Heft 02/2010, 60. Jahrgang

    STB magazinfr Turnen Gymnastik Sport

    TRENDS IN THEORIE UND PRAXIS

    Kinderturnen in allen Altersklassenals motorische Grundlagenausbildung ab Seite 4

    Einmal im Leben beim Landeskinderturnfest dabei sein Seite 14

    Das moderne KinderturnenDas moderne Kinderturnen

    02-2010 23.02.2010 13:36 Uhr Seite 1

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    GC-Anz-A4-special 02-10 02.02.2010 15:29 Uhr Seite 102-2010 23.02.2010 13:36 Uhr Seite 2

  • STB magazin 02/2010

    I n h a l t

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    Warum ist Kinderturnen so wichtig und, aus Sicht desTurnerbundes, das Grundlagenangebot Nr. 1?Kinderturnen in allen Altersklassen als motorischeGrundlagenausbildung.

    Groes Jubilum groeNationen in Fellbach-Schmi-den beim 20-jhrigen Ju-bilum des GYMNASTIKINTERNATIONAL,6. - 7. Mrz 2010

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    AUS DEM VERBAND 59 Bundeskaderathleten aus

    Stuttgart Iris Prei in den Ruhestand

    verabschiedet Landesjugendturntag 2010 Kaderschmieden top 10 Jahre Regiozentrum Albst-

    adt

    VERANSTALTUNGEN Landeskinderturnfest 2010 Auftakt zu

    Bewegte Kommune Landesturnfest-Ticker

    TURNEN Rhythmische Sportgymnastik

    EM in Bremen als Jahres-hhepunktGymnastik International

    Deutsche Turnliga Mnnerund Frauen

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    Etwa 6.000 Teilnehmer/innen waren beim letzten Landeskinderturnfest in Schwbisch Gmnd dabei. Das

    ist auch das Ziel fr Ravensburg 2010. Im Bild rechts Christian Keipert, Vorsitzender der STB-Jugend.

    KINDERTURNEN

    E d i t o r i a l

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    Christian KeipertVorsitzenderder STB-Jugend

    Kinderturnen ist eineHerzenssache

    Kinderturnen - Grundlagenangebot, mo-derne Basis fr Bewegung sowie fr dieganzheitliche Entwicklung unserer Kin-der. So definiert die STB-Jugend das An-gebot in den Turnabteilungen unsererVereine.Doch Kinderturnen ist mehr! Kindertur-nen geht alle die etwas an, denen die ge-sunde krperliche und geistige Entwick-lung unserer Kinder am Herzen liegt. Esist Ausdruck eines sozialen Anliegens,das der STB nicht nur gegenber seinenMitgliedern, sondern auch seinen Part-nern, den Medien und der ffentlich-keit vertritt.Wie wichtig das Kinderturnen fr dieVerbandsentwicklung ist, zeigt einsimpler Blick in die aktuelle Bestand-

    serhebung: Mehr als 166.000 Kinderim Alter zwischen 0 und 10 Jahrensind beim STB gemeldet. Ange-sichts des demographischen Wan-dels eine beeindruckende Zahl, die

    den STB auch in dieser Altersklasse zurNummer Eins in der Sportlandschaft desLandes macht. Eltern, Bildungsinstitutio-nen, Verantwortungstrger und natrlichdie Kinder erkennen die hohe Qualittund den Mehrwert des Kinderturn-Ange-bots an, das tief in der Verbandsarbeitund insbesondere in den Turnabteilun-gen des STB verwurzelt ist.Die vorliegende Ausgabe des STB-ma-gazins gibt einen Einblick in das Angebotsowie die Struktur des Kinderturnens.Dabei wird deutlich, dass es neben vielLicht durchaus noch Schatten gibt. Dem Verband muss es knftig gelingen,die Wege in die Zukunft fr das Kinder-turnen noch deutlicher herauszuarbeitenund auch ber neue Angebotsformenund strukturen verstrkt nachzudenken.Stillstand bedeutet Rckschritt und ebendas gilt es fr den zentralen Verbandsbe-reich des STB zu verhindern denn dieKinder sind unsere Zukunft!

    Christian Keipert

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    Dr. Herwig Oberkersch desig-nierter neuer LandesfachwartWrtte. MeisterschaftenJugendFaustball-Highlight inOberschwaben

    Gruppenwettbewerbe

    AUS- UND FORTBILDUNG Programmbersicht April-Juni Freie Pltze Mrz-April

    AUS DEN TURNGAUEN

    PINNWAND Wichtige Termine Impressum

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    GYMNASTIK INTERNATIONAL

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  • T i t e l t h e m a

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    Bas

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    Auch motorische Informationen bewe-gen sich im Gehirn auf Spuren, die mansich, so der Ulmer Wissenschaftler, bild-lich als Trampelpfade vorstellen kann.Und er wird zitiert: Je mehr eigene Er-fahrungen ein Kind macht, desto schnel-ler werden die Trampelpfade zu Straenund schlielich Autobahnen ausgebaut,und somit Informationen schneller undleichter verarbeitet.

    Man braucht nach diesen Erkenntnis-sen der Hirnforschung sicherlich nichtlnger darber zu diskutieren, ob Bewe-gungsfrderung im frhkindlichen Altersinnvoll ist oder nicht. Die Frage ist, wie

    dieses frhe Er-fahren und Ler-nen durch Be-wegung ver-

    Der Turnorganisation allgemeinund dem STB besonderskommt das Verdienst zu, wis-senschaftliche Erkenntnissedes Ulmer Neurologen Profes-sor Dr. Manfred Spitzer berdie positiven Auswirkungenvon Bewegung auf die geistigeEntwicklung im frhesten Kin-desalter bei Tagungen, Kon-gressen und in zahlreichen Ver-ffentlichungen in dieBevlkerung getragen zu ha-ben. Was allerdings noch inden Kinderschuhen steckt, istdie Umsetzung dieser Erkennt-nisse in die Lehrarbeit des Tur-nens fr ein entsprechendesbungsangebot und folglichauch fr die Programme derTurn- und Sportvereine.

    Die allerjngsten Sportler

    entwickelnsich von Fall zu Fall

    A LT E R S B R E I C H 0 - 3 J A H R E

    STB magazin 02/2010

    SSo ist es nicht weiter berraschend,dass Anregungen fr frhkindliche Be-wegungsbungen bisher hauptschlichbei Spaziergngen in fremden Gefildengewonnen werden bei Testmethodenvon Kinderrzten, bei Angeboten vonHebammen fr knftige Mtter und V-ter, bei Volkshochschulen und in Krab-belgruppen unterschiedlichster Anbieter.Einige wenige Versuche von Vereinen,hnliches ins Programm aufzunehmen,reichen nicht aus, um die wissenschaftli-chen Erkenntnisse in die sportliche Lehreund Ausbildung umzusetzen.

    Die theoretische Grundlage liefert Pro-fessor Dr. Spitzer. Er sagt: KrperlicheAktivitt frdert Gehirnprozesse, indemsie auf die Struktur und Funktionsweisedes Gehirns einwirkt. Bereits im Ftal-stadium wird die Bildung, Entwicklungund Vernetzung von Nervenzellen durchdie Bewegungen des Kindes und derMutter angeregt. Die Anzahl der Nerven-zellen und die gezielten Verbindungen,die sie mit anderen Neuronen eingehen,ermglichen eine groe Bandbreite vonVerhaltensreaktionen und frdern dieEntwicklung der Intelligenz."

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  • mittelt werdenkann. Auch dazugibt es bereits Un-tersuchungen undgrndliche Erfah-rungen. Im Kernsagen sie aus:Das Kind lernt inseinen jngstenJahren nicht durchBeibringen. Bei-spiel Baby-schwimmen. Esgeht dabei nicht inerster Linie umdas Schwimmen-lernen das Kindsoll intensiv denGleichgewichts-sinn entdeckenund Wasser liebenlernen. Die Wis-senschaft emp-fiehlt also: Nichtergebnisorientiert,sondern prozes-sorientiert denken. Daraus folgt fr

    die Entwicklung geeigneter sportlicherAngebote in der Frhfrderung von Kin-dern, dass sie nicht vom erwarteten Nut-zen her gedacht werden, sondern sozu-sagen vorwrts. Beobachtet man Kinderim zweiten und dritten Lebensjahr, be-stechen ihre unermdlichen Versuche,sich geschickter und koordinierter zu be-wegen. Man denke nur an das Laufen-lernen. Kinder lernen es buchstblichvon Fall zu Fall. Sie stehen immer wie-der auf, halten durch, bis es klappt.Durch diese erst erfolglose, schlielichdoch erfolgreiche Bewegung lernt dasGehirn. Der Schweizer Kinderarzt RemoH. Largo sagt: Im Verlauf von etwa an-

    derthalb Jahren wird aus dem hilflo-sen, keiner willentlichen Be-

    wegung fhigen Suglingein aufrechtes Wesen mit

    einer zielgerichte-ten motorischenAktivitt. Das Ba-by und Kind ent-wickelt dabei sei-ne motorischenFhigkeiten vomKopf zu denFen. Es lerntseine Muskeln vonoben nach untenzu beherrschen.Erst gelingt es, mitden Muskeln dieHaltung des Kopf-es zu beherr-schen, dann fol-gen Schultern, Ar-me und Hnde,Rumpf, Rcken,Hften und Bei-nen. Und am Endekann das Kind freigehen.

    Wie wird aussolchen Erkennt-nissen ein frdern-des Bewegungs-angebot fr bis zuDreijhrige? Viele Anregungen, auf diehier nur verwiesen werden kann, bietetKnetfeders Kleinkinderpdagogik (im In-ternet unter www.knetfeder.de). Sieschildert anschaulich die Bewegungs-entwicklung vom Neugeborenen zumKleinkind und gibt dafr viele Anregun-gen.

    MOTIVATION UND LOBVorstellbar sind insbesondere Vereinsan-gebote fr Kinder etwa ab dem zehntenMonat. Hier als Impuls fr weitere prakti-sche berlegungen ein Beispiel, das dieDiplom-Pdagin Knetfeder darlegt. Da-nach ist beim Kind bis etwa zum zehn-ten Monat die Muskelkontrolle bis zu denKnien und Fen fortgeschritten. Eskann sich jetzt zwar zum Stehen hoch-ziehen, aber nicht alleine wieder hinsit-zen. Nach einiger Zeit wagt das Kindbeim Stehen mit Festhalten den erstengeschobenen Schritt zur Seite. DazuKnetfeder: Jetzt ist es fr Eltern und Be-treuer sehr verlockend, das Kind an denHnden zu fhren, damit es Laufen imfreien Raum ben kann. Dies ist aber in

    dieser Phase nichtempfehlenswert,weil das Kindleicht verunsichertwird, wenn es kei-nen festen Haltmehr hat, sondernnur an wackligenHnden im leerenRaum luft. Soknnte das Kindngste ent-wickeln, die ihmerspart bleiben,wenn es in sei-nem eigenenTempo alle Schrit-te der Laufent-wicklung durchar-beiten kann. An-dernfalls strzt esfter als notwen-dig und wird da-durch zgerlicher.Motivation undLob sind zutrg-lich, Antrieb zurEile und Ehrgeizeher abtrglich.

    Das Kind behlt die Methode des seitli-chen Gehens an beispielsweise Mbelnund hnlichen Dingen einige Zeit bei undarbeitet sie immer weiter, feiner und bes-ser aus.

    Schlielich lernt es, schmale Lckenzwischen den Halteobjekten zu berwin-den, sofern die Lcke seine Armspann-weite nicht bersteigt - es lsst nmlichmit einer Hand den Halt nicht los, bis dieandere Hand den nchsten Sttzpunkterreicht hat.

    Aus diesem Beispiel wird klar, dassman sich im bungsraum des Vereinsdurchaus bungen und Gerte vorstel-len kann, die geeignet sind, die motori-sche Entwicklung der Kleinstkinder zufrdern. Wichtig erscheint nun, dass ausden vielfltigen wissenschaftlichen Er-kenntnissen, fr deren Verbreitung nichtzuletzt auch der STB gesorgt hat, baldein (Lehr-) Programm wird, das in die Pa-lette der Vereinsangebote umsetzbar ist.Es wre wenig befriedigend, wenn Vterund Mtter mit ihren Kindern in diesemEntwicklungsstadium nur auf Volkshoch-schulkurse angewiesen blieben.

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    Basis

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    B E W E G U N G I M F R H E N K I N D E S A LT E R

    Prof. Dr. Manfred SpitzerTransferzentrum fr Neurowis-senschaften und Lernen Ulm

    Je mehr eigene Erfah-rungen ein Kind macht,desto schneller werden

    die Trampelpfade zuStraen und schlielichAutobahnen ausgebaut,und somit Informationen

    schneller und leichterverarbeitet

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  • KT i t e l t h e m aB

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    Kinderturnen bietet den Kindern die Be-wegungs- und Erfahrungsrume, die siefr ihre gesamte Persnlichkeitsentwick-lung bentigen. Gruppenerfahrungenund das gemeinsame Erleben strkendas Selbstbewusstsein und die Krper-erfahrung und frdern das soziale Ver-halten unserer Kinder. Durch eine ab-wechslungsreiche Stundengestaltung zum Beispiel Lauf-, Wett- und Geschick-lichkeitsspiele, Gerteparcours, Zirkel-training oder auch speziell kindgerechteHaltungsschulung mit oder ohne Gert wird versucht, die sportartbergreifen-den Grundlagen wie Laufen, Klettern,Springen, Balancieren, Werfen, Rollenetc. zu erlernen, zu frdern und zu festi-gen. Das Kinderturnen darf nicht mit

    A LT E R S B E R E I C H 3 - 6 J A H R E

    Warum ist Kinderturnen so wichtig und, aus Sicht des Turnerbun-des, das Grundlagenangebot Nr. 1? Die Antwort ist einfach: Kin-derturnen ist mehr! Neben der Charakterisierung ber die sechszentralen Botschaften, lsst es sich ebenso ber die Zielsetzung,Kindern im Alter bis zu zehn Jahren eine umfassende sportlicheGrundlagenausbildung zu vermitteln und eine frhzeitige Speziali-sierung zu vermeiden, definieren.

    Kinderturnen ja bitte,Spezialisierung nein danke!

    dem wettkampforientierten Gertturnenverwechselt werden. Eine Kinderturn-stunde soll einen Beitrag zur Erhaltungder Bewegungsfreude, der Neugierdeund der Aktivittsbereitschaft des Kindesleisten. Auerdem sollte sie die krper-lich-motorische Entwicklung und die Er-

    fahrung von Sinnes- und Bewegungser-lebnissen frdern. Das Kind wird durchdas Kinderturnen lernen eine Beziehungzu sich selber und zu anderen aufzubau-en. Kinderturnen schafft die Grundlagenfr viele Sportarten, da es die koordinati-ven Fhigkeiten frdert. Fehlem dem

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  • K I N D E R T U R N E N I S T M E H R

    Kind in dieser sensiblen Phase entspre-chende Reize, so wird das individuellmgliche Hchstma nicht erreicht. Viel-fltige Bewegungsformen, die das Kin-derturnen vermittelt, helfen die Voraus-setzungen fr eine gesunde Entwicklungzu schaffen. Deshalb legt Kinderturnenden Grundstein fr einen lebenslangenFreizeitsport oder ist Ausgangspunkt frwettkampforientierten Sport.

    GRUNDLAGEN NICHTVERNACHLSSIGENSpezialisiert sich ein Kind zu frh auf eineSportart (ohne eine zustzliche Grundla-genausbildung zu genieen), wird es si-cherlich fr einige Jahre sehr gut in die-ser Sportart sein, eben besser als vieleandere Kinder, die sich noch nicht spe-zialisiert haben. Doch durch die fehlendeGrundlagenausbildung, d.h. die koordi-nativen Fhigkeiten werden nicht im indi-viduellen Hchstma ausgebildet, sta-gniert oft die Leistung im Jugendalter.Die anfnglichen Vorsprnge schwindendann sehr rasch, da die anderen Kindernun ber ein greres Grundlagenreper-toire verfgen. Die Technikdefizite wer-

    den meist sehr schnell aufgeholt. Werdaher wettkampforientiert eine Sportartbetreiben will, sollte die bestmglichsteGrundlagenausbildung das Kindertur-nen nicht vernachlssigen.

    Eine einseitige Muskelbelastung, wiesie bei zu frhzeitiger Spezialisierung aufeine Sportart auftritt, wird aufgrund derVielseitigkeit vermieden. Kinderturnenentlastet die Gelenke durch gleichmi-ge Strkung der Muskulatur, beugt damitVerletzungen und sptere Gesundheits-schden vor.

    IDEALES ANGEBOT FRKINDERAber nicht nur die STB-Vereine bietenmit Kinderturnen ein ideales Angebot zurFrderung einer gesunden Entwicklungder Kinder. Neben dem regulren Ange-bot des Kinderturnens haben sich auchdie Kindersportschulen (KiSS), eine Ideedes Schwbischen Turnerbund, alssportartunabhngige Grundlagenausbil-

    dung im Sinne des Kinderturnenspositiv entwickelt.

    Seitdem die erste KiSS1988 in Weingarten ge-

    grndet wurden, ha-

    ben sichdie Fachver-

    bnde Basketball, Fuball, Handball,Leichtathletik, Volleyball, Schwimmenebenfalls dem KiSS-Konzept ange-schlossen und einen gemeinsamenLehrplan erarbeitet.

    Dieser soll einen offenen Zugang zu al-len Sportarten gewhrleisten und die Ba-sis fr ein langfristiges und dauerhaftesSporttreiben im Verein sein.

    Heute gibt es allein in Baden-Wrt-temberg ber 70 zertifizierte Kinder-sportschulen, auch bundesweit nimmtihre Zahl stndig zu.

    EXPERTEN FR BEWEGUNGS-ERZIEHUNGDer STB und die ihm angeschlossenenTurngaue und Vereine sind die Expertenfr die Bewegungserziehung von Kin-dern. Qualifizierte bungsleiter/innenvermitteln Kindern wertvolle Erfahrungenfr ihr spteres Leben. Dazu entwickeltder STB immer wieder neue Aus- und

    Fortbildungen, diespeziell auf dieaktuellen Bedrf-nisse von Kindernzugeschnittensind.

    Mit mehr als166.000 Kindern(0-10 Jahre) istder STB derSportverband inBaden-Wrttem-berg mit demgrten Kinderan-teil. KindgerechteAngebotegehren daher zuden Hauptanlie-gen und Kernauf-gaben des Ver-bandes. Kinder-turnen ist ein we-sentlicher Be-standteil der Ar-beit des STB unsseiner Jugendor-ganisation STB-Jugend.

    Hilfsmittel undProjekte wie zumBeispiel der Kin-derturn-Ordner,der Kinderturn-Kongress oderauch die Kinder-turn-Clubs dienenden Vereinen alsHilfestellung Kin-derturnen in ihremVerein anzubieten.

    Ausblick: Dieseund weitere Servi-ce- und Unter-sttzungsleistun-gen werden denVereinen zuknf-tig, speziell aufderen Ansprcheund Erwartungenabgestimmt, alsfertig geschnrtesDienstleisterpaketKinderturnen an-geboten.

    ACHIM SCHOBER

    7STB magazin 02/2010

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    Bewegung ist ein Grundbedrfnis vonKindern und zugleich die Grundlageder gesamten Persnlichkeitsentwick-lung: Durch Bewegung erweitern Kinderihre motorische und darauf aufbauendihre geistige Fhigkeiten. Die durch dieHirnforschung belegte Abhngigkeit zwi-schen Bewegung und geistiger Entwick-lung weist nach, dass sich bereits in derfrhen kindlichen Entwicklung krperli-che Bewegungen positiv auf die Synap-senbildung im Hirn auswirkt, also ent-scheidend auch fr das sptere kogniti-ve Knnen ist. Dabei ist wichtig, dasssich Kinder nicht nur viel bewegen son-dern vor allem vielfltige Bewegungser-fahrungen machen.

    VERHNGNISVOLLEBEWEGUNGSARMUT Im Gegensatz zu diesen Erkenntnissensteht die Tatsache, dass gerade heuteeine verhngnisvolle Bewegungsarmutzu beklagen ist. Doch woher kommtdas? Und warum spielt der Sport in un-seren Grundschulen immer noch eineuntergeordnete Rolle? Hoher Stunden-ausfall beim Sportunterricht und fach-fremdes Unterrichten sind keine Selten-heit. So belegt zum Beispiel auch der 2.Deutsche Kinder- und Jugendsportbe-richt was Sportlehrer und bungsleiterseit langem erleben: dass der Schulun-terricht zu kopflastig sei und zu wenig

    motorische Frei-rume fr einennotwendigen Aus-gleich biete. Be-trachtet man dieFreizeit der Kinderhat sich auch hiereiniges getan.Gab es frhernoch eine lebendi-ge Straenspiel-kultur, tritt heutean deren Stelle dieVerhuslichungdes Kinderspiels.PCs und anderemoderne Medienlsen allmhlichdie traditionelleund im gewissenSinne greifbareSpielewelt derKinder ab. Dar-ber hinaus eignensich Kinder ihreUmwelt heute vor-wiegend aus zwei-ter Hand an, an-statt diese durcheigenes Handelnund Ausprobierenfr sich selbst zuentdecken. EinemReizmangel sind

    A LT E R S B E R E I C H 6 - 1 0 J A H R E

    Viele Tausende Kinder tummeln sich derzeit in unseren Schulen. Sie sollendort schreiben, lesen und rechnen lernen alsGrundlage fr ihre weitere schulische und spte-re berufliche Ausbildung. Wie sollen sie sich be-wegen lernen? Bewegung, Spiel und Sport sollteim Rahmen der Erziehung von Kindern einenSonderstatus genieen. Bei Grundschulkindernist fr eine ganzheitliche Entwicklung ein vielflti-ges und qualifiziertes Bewegungsangebot not-wendig. Vor allem als Grundlage erfolgreicherLernprozesse in allen Schulfchern.

    Kinderturnen gehrtin die Grundschulen!

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    02-2010 23.02.2010 13:36 Uhr Seite 8

  • Basis

    Kind

    erturnen

    die Kinder heutzutage wahrlich nichtausgesetzt vielmehr einer Reizberflu-tung.

    FATALE FOLGEN DROHENDie Folgen - Strungen der Wahrneh-mungsverarbeitung, Verhalten-saufflligkeiten, Allergien, Kopf-schmerzen, Nervositt, Stresssowie motorische Strungen,bergewicht oder Gelenker-krankungen - sind fatal. Warumlassen wir dies zu?

    Kinderturnen wirkt dem entgegen.Kinderturnen ist ein ideales ganzjhrigesSportangebot fr Kinder. Es orientiertsich an den Bedrfnissen und dem Ent-wicklungsstand von Kindern in verschie-denen Alterstufen, macht Spa und fr-dert die Entwicklung des Kindes. Kinder-turnen gibt allen Kindern die Mglichkeitam Sportunterricht mitzumachen. In der

    Altersstufe der Sechs- bis Zehnjhri-gen genau der Zeitraum der

    Grund-schule werdenmit dem

    vielseitigenKinderturnen die

    Grundlagen gelegt frjegliche sptere, sportliche

    Bettigung und fr alle Sportarten. Auf die Entwicklung unserer Kinder

    bezogen bedeutet dies: Das Kindertur-nen gehrt in die Grundschule.

    Bewegen lernen ist unverzichtbar imBildungsplan der Schule! Wenn Sportun-terricht in der Schule entfllt, ist dies ge-nauso schlimm wie fehlender Mathema-tikunterricht. Spielen und sich bewegendarf nicht nur nach der Schule, z.B. imVerein, eine Rolle spielen.

    SPORT SCHULT SOZIALESHANDELNDer Sport an der Schule darf aber auchnicht einseitig auf seine unbestrittene ge-sundheitliche und lernfrdernde Wirkungbeschrnkt werden. Kinderturnen in derGrundschule setzt zudem im gesell-schaftlichen Bereich wichtig Akzente.Denn Sport bt soziales Handeln beiKindern ein von der gegenseitigen Hil-festellung bis zu Teamhandlungen imSpiel und der Akzeptanz von Regeln.

    Wir werden in Baden-Wrttemberg inwenigen Jahren eine Vielzahl von Ganz-tagesschulen haben. Viel Gestaltungs-spielraum wird hierbei an die Schulen vorOrt bertragen. Insoweit kommt denKommunen als Schultrger und denSportvereinen vor Ort eine neue wichtigeBedeutung zu. Das Ziel muss es sein einNetzwerk aufzubauen. Zusammen mussverhindert werden, dass der Unterrichtnoch kopflastiger wird und die motori-schen Freirume fr einen notwendigenAusgleich schwinden.

    INVESTITIONEN IN DIEAUSBILDUNGAuerdem ist auf ein weiteres wichtigesKriterium zu achten: Fr alles Lernen

    I N V E S T I T I O N E N I N D I E A U S B I L D U N G

    STB magazin 02/2010 9

    Safari TurnKids

    12.-13.Juni 2010

    SpOrt Stuttgart

    Gehen Sie mit uns auf Entdeckungs-reise und verschaffen Sie sich einenEinblick in das prventionsgeprfteBewegungsprogramm Safari TurnKids.

    Safari TurnKids ist ein 12-wchigesBewegungsprogramm fr Kinder zwi-schen acht und 12 Jahren, welchesdurch das Qualittssiegel PluspunktGesundheit von Krankenkassen aner-kannt ist.Eine Entdeckungstour fr Kinder, umeigenen Ressourcen und Strken auf-zuspren und zu entwickeln.Wchentliche Tourauftrge fr zuHause lassen das Bewegungspro-gramm nicht in der Halle beenden,sondern das gesamte Umfeld der Kin-der wird mit einbezogen.

    Anmeldungen vorzugsweise im DTBGymNet unter www.dtb-gymnet.deoder schriftlich an die STB Geschfts-stelle, Fritz-Walter-Weg 19, 70372Stuttgart

    S A F A R I T U R N K I D S

    werden ausgebildete Lehrer bentigt.Auch fr das Bewegen lernen. Deshalbreicht es erst recht in der Grundschule nicht aus, Kinder einfach unter Aufsichtspielen und toben zu lassen.

    Investitionen in qualifiziert ausgebildetePdagogen ersparen uns einen Repara-turbetrieb ber rzte und Krankenkas-sen. Dies sollte bei der aktuellen Debatteum die Neuausrichtung der Lehrerausbil-dung an den PHs des Landes mehr Be-achtung und in den geplanten neuenStudieninhalten Bercksichtigung finden.

    Der Schwbische Turnerbund, seineJugendorganisation STB-Jugend undseine Vereine mchten durch ihre Akti-vitten und Projekte im Bereich der Be-wegung fr Kinder einen nicht geringenBeitrag leisten. Aber natrlich geschiehtdies nicht in der Absicht, damit den Be-reich Bewegungserziehung und Sport inder Grundschule zu reduzieren zu helfen.

    Ganz im Gegenteil. Hier mssen sichSchule und Sport ergnzen um unse-rer Kinder willen.

    ACHIM SCHOBER

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    A u s d e m Ve r b a n d

    10 STB magazin 02/2010

    In den Olympischen Disziplinen Turnenam Sttzpunkt Stuttgart, RhythmischeSportgymnastik in Fellbach-Schmidenund Trampolin in Ostfildern-Ruit stellt derSTB insgesamt 59 Athletinnen und Ath-leten fr die Bundeskader. Am BeispielGertturnen lsst sich die positive Ent-wicklung des vergangenen Jahrzehntsdeutlich machen. Von 20 mnnlichenund weiblichen Athleten im Jahr 1999 istdie Zahl auf 33 gestiegen. Vor allembeim Nachwuchs hat sich dabei viel ge-tan. Heute stehen hinter den arriviertenTurnerinnen und Turnern wie Kim Buiund Marcel Nguyen alleine im jngstenKader, genannt P-Kader, schon neunTurnerinnen und Turner bereit.

    80 MEDAILLEN ZEUGEN VONSPITZENLEISTUNGENDas ist einzigartig. Damit stehen die Ar-beit des Schwbischen Turnerbundes inden Bundessttzpunkten und die Erfolgeim letzten Jahr einsam an der bundes-weiten Spitze, erklrt der VizeprsidentSpitzensport des STB, Martin Bizer.

    Bei Deutschen Meisterschaften, Deut-schen Jugendmeisterschaften, demDeutschlandpokal und in den Bundesli-gen haben STB-Athletinnen und Athle-ten 2009 in den olympischen Disziplineninsgesamt 80 Medaillen gewonnen. FrMichael Breuning, Geschftsbereichslei-ter Wettkampf- und Spitzensport des

    STB, ein klarer Beweis der Arbeit an derSpitze sowie der exzellenten Nachfhrar-beit: Wir haben es geschafft, den Nach-wuchs in der Breite auf ein hheres Ni-veau zu stellen. Die tolle Arbeit, vor allemdie der Trainer, hat gefruchtet. Stuttgartsteht im nationalen Vergleich so gut dawie noch nie. Das ist der Lohn von zehnJahren harter Arbeit. Dieses Ergebnis tutallen gut, die soviel Zeit, Arbeit und Lei-denschaft investiert haben.

    B U N D E S W E I T D I E N U M M E R 1 : S T B M I T E X Z E L L E N T E R B I L A N Z

    59 Bundeskaderathleten in denDisziplinen Gertturnen, Tram-polinturnen und RhythmischeSportgymnastik kommen 2010 aus den Bundessttzpunkten in und um Stuttgart. Eine exzellente Bi-lanz. Damit hat sich in den vergangenen zehn Jahren nicht nur die Gesamtzahl erhht. Viel wichtigerdabei: Die Zahl der Nachwuchskaderathleten ist enorm gestiegen.

    59 Bundeskaderathleten aus Stuttgart

    Mit dieser langjhrigen Betriebszu-gehrigkeit - unterbrochen nur durch ei-nen fast dreijhrigen Erziehungsurlaub war Iris Prei zuletzt eine der wenigenMitarbeiterinnen des STB, die bereits inder frheren Geschftsstelle Im Geigermit dabei war.

    Whrend ihrer gesamten Ttigkeit warsie fr die Buch- und Kassenfhrungbeim Schwbischen Turnerbund und inden Anfangsjahren auch fr die der Toch-tergesellschaften verantwortlich. In dieserZeit hat sie die Entwicklung von der ma-nuellen Buchhaltung bis zur heute bli-chen Buchhaltung mit modernen Buch-haltungsprogrammen mitgemacht, dieGrndungen bzw. Einrichtungen weitererGesellschaften, Vereine und Stiftungenoder auch des Kunst-Turn-Forums Stutt-gart miterlebt und bei einer Vielzahl vonGroveranstaltungen des Verbandes, un-ter anderem den Turnweltmeisterschaf-ten im Jahr 1989 und 2007, mitgearbei-tet.

    Hierbei war dieBuchhaltung frIris Prei nie einetrockene Materie,sondern lebendi-ge Zahlen, hinterdenen stets eineGeschichte steht.Mit ihrer stetsfreundlichen undruhigen, aberauch, wenn ntig,verbindlichen Artstand sie den hauptamt- und ehrenamtli-chen MitarbeiterInnen des Verbandes je-derzeit mit Rat und Tat zur Seite und hatdie vielen Auszubildenden auf der Ge-schftsstelle in die Grundlagen der Buch-haltung eingewiesen.

    Nach den vielen Jahren Berufsttigkeitmchte Iris Prei ihren Ruhestand dazunutzen, sich verstrkt um ihre Enkelkinderzu kmmern und mit ihrem EhemannKlaus weitere Reisen zu unternehmen.

    Wir danken Iris Prei fr ihre langjhrigekompetente und stets engagierte Mitar-beit und wnschen ihr fr diese knftigeLebensphase alles Gute.

    Dein Team

    I R I S P R E I I N D E N R U H E S TA N D V E R A B S C H I E D E T

    Ein Urgestein des STB sagt Servus

    Nach nahezu 33 Jahren Ttigkeit im Finanzbereich des Schwbischen Turnerbundes wurde Iris Preizum 31.12.2009 in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet.

    Iris Prei (Mitte) und ihr Team Finanzen

    v.l.n.r.: Manuela Waida, Yvonne Besemer, Andrea

    Kroder, Iris Prei, Sybille Daubenfeld, Katrin Bie-

    dermann, Heiner Frlich, Werner Roller

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    STB magazin 02/2010 11

    1 7 . / 1 8 . A P R I L M U L F I N G E N

    Am 17./18. April 2010 findet der Landesjugendturntag derSTB-Jugend in Mulfingen (Turngau Hohenlohe) statt.

    Landesjugendturntag 2010

    Dem Landesjugendturntag gehren stimmberechtigt (nach 6.2. und 7.1 der Ju-gendordnung) an:

    die JugendwartInnen der Turngaue die TurnwartInnen Kinder der Turngaue die TurnwartInnen Jugend der Turngaue je ein/e VertreterIn der Gaujugendausschsse die JugendvertreterInnen der Fachgebietsausschsse der Jugendvorstand

    sowie weitere von der Turnerjugend in den Turngauen gewhlte Delegierte.

    Folgende Tagesordnung ist fr den Parlamentarischen Teil des LJTT vorgese-hen:

    1. Feststellung der fristgerechten und ordnungsgemen Einberufung und Be-kanntgabe der Stimmberechtigten

    2. Wahl der Protokollanten/innen3. Wahl des Tagungsprsidiums4. Besttigung der Wahlkommission5. Genehmigung der Tagesordnung6. Verabschiedung des Protokolls des Landesjugendturntages 2008 in Tuttlingen7. Bericht des Jugendvorstandes zur Wahlperiode 2008-20108. Aussprache zu den schriftlich vorliegenden Berichten9. Entlastungen10. Ehrungen11. nderung der Jugendordnung12. Wahlen fr die Wahlperiode 2010-201213. Leitantrag der STB-Jugend14. Vorliegende Antrge15. Schlusswort des Vorsitzenden der STB-Jugend

    Neben dem parlamentarischen Teil stehen interessante Workshops im Mittelpunkt desLandesjugendturntages. Trends und Innovationen, Praxisbeispiele aus dem Kindertur-nen und Erlebnisturnen, sowie Schnupperangebote aus den Turnspielen werden da-bei die Schwerpunkte der Workshops bilden.

    Zurck zur Natur hat sich die Turnerjugend zum Motto des spannenden Rah-menprogramms gemacht und sich die Waldhtte im Wildtier-Park Bad Mergentheimals bernachtungssttte fr die Delegierten ausgesucht. Als Highlight des Abends isteine nchtliche Wolfsftterung in nchster Umgebung der Quartiere geplant.

    Die STB-Jugend freut sich auf das gemeinsame Wochenende mit euch.Anmeldun-gen sind ab sofort unter www.dtb-gymnet.de mglich.

    Achtung! Alle Antrge und Berichte mssen bis zum 15. Mrz 2010 bei der Ju-gendbildungsreferentin, Isabelle Lamsfu, eingegangen sein.

    STB Fritz-Walter-Weg 19 70372 Stuttgart [email protected]

    Herzlichen Glckwunsch

    03.03. Inge Opferkuch 75 J.STB Frauenbeirat, langj. Ge-schftsstellenleiterin TurngauOstwrttemberg

    30.03. Gtz Stumpf 75 J.langj. Mitarbeiter Bildungs-und Beratungsbereich

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    02-2010 23.02.2010 13:36 Uhr Seite 11

  • ED

    A u s d e m Ve r b a n d

    STB magazin 02/2010

    Durch die Anerkennung beider Standorteals Bundes- sowie als Landessttzpunktund durch die Arbeit hochqualifizierterTrainerinnen und Trainer vor Ort sind inStuttgart und Ruit alle von Seiten desLSV geforderten Voraussetzungen fr ei-ne solche Auszeichnung gegeben. Damitbilden beide Standorte einen wichtigenBestandteil des baden-wrttembergi-schen Leistungssports, an dem einedurchgngige Betreuung der Athletenvom Nachwuchsleistungssport bis hinzum Spitzensport gewhrleistet wird. Sohat Trampolin-Bundestrainer Michael

    Kuhn in Ruit mittlerweile zehn Athletinnenund Athleten versammelt, die zur natio-nalen Spitze gehren.

    Hintergrund der Vergabe ist die LSV-In-itiative Spitzensportland Baden-Wrt-temberg zur Untersttzung der baden-wrttembergischen Leistungssportler.Durch die Auszeichnung der Standorteals Regionales Spitzensportzentrumdrckt der LSV einerseits seine Anerken-nung aus, andererseits sind mit der Fort-schreibung der entsprechenden Zielver-einbarung aber auch Verpflichtungen undAufgaben zur Weiterentwicklung des

    K U N S T- T U R N - F O R U M U N D S P O R T S C H U L E R U I T

    Der Landessportverband Baden-Wrttemberg(LSV) hat das Kunst-Turn-Forum Stuttgart in derSportart Turnen und den BundessttzpunktTrampolinturnen in der Sportschule Ruit fr denZyklus 2009 bis 2012 wieder als Regionales Spit-zensportzentrum (RSZ) anerkannt.

    (v.l.n.r): Michaela

    Herzog (Assistentin

    Leistungssport LSV),

    Michael Breuning

    (Leistungssportkoordi-

    nator STB), Andre

    Schaich, Pia Tolle

    und Martin Bizer

    (STB-Vizeprsident

    Spitzensport).

    (v.l.n.r.): Michael

    Breuning, Volker

    Stark (Leiter der Sport-

    schule Ruit), Lan-

    destrainer Jewgeni

    Sherman, Bundestrai-

    ner Michael Kuhn,

    Martin Martin Bizer

    (STB-Vizeprsident

    Spitzensport), Michae-

    la Herzog (Assistentin

    Leistungssport LSV)

    Im Jahr 1999 machten sich ei-nige Funktionre des STB Ge-danken darber, die bisher injedem Turngau angesiedeltenGrundlehrgnge aus dem Zu-stndigkeitsbereich der Lehr-warte heraus zu lsen. Entstan-den sind daraus fnf RegionaleAusbildungszentren, die Regio-Zentren.

    Eines davon darf ich seit Bestehen imJahr 2000 leiten. Das Regio-ZentrumAlbstadt ist im Moment das einzige Re-gio-Zentrum, das an ei-ne Sportschule ange-

    gliedert ist. Die Landessportschule Albst-adt bietet dem Zentrum beste Ausbil-dungsmglichkeiten.

    Nicht nur Hallen und Lehrrume sindbestens ausgestattet, auch fr das leibli-che Wohl der Teilnehmer wird von Seitender Landesportschule hervorragend ge-sorgt. So ist es nur verstndlich, dassnicht nur die Teilnehmer in der Regel volldes Lobes ber die Ausbildungen sind,sondern auch die zahlreichen Referentin-nen und Referenten gerne zu uns ins Re-gio-Zentrum nach Albstadt kommen.

    Schwerpunktmig finden in Albstadtdie Infotage und Grundlehrgnge in denBereichen Kinderturnen, Fitness und Ge-sundheit Erwachsene/ ltere, Gerttur-nen und die Grundkurse "B" statt. Im

    Jahr 2009 und 2010 wurde und wirdauch ein Aufbau-lehrgang im

    SchwerpunktFitness und Ge-

    sundheit am RZ Albst-adt durchgefhrt.

    Ebenfalls im Programmsteht der Grundlehr-

    gang TEA. Eine Aus-

    bildung die sich an bungsleiter wendet,die mit Jugendlichen arbeiten. Kletterhal-le, Mountainbiketour und GPS-Tour sindnur einige Inhalte der Ausbildung, die sichleider noch nicht gengend etabliert hat,so dass 2010 die Ausbildung ausfallenmuss.

    Das dickste Lob erhalten von mir aberdie bungsleiterinnen und bungsleiter,die sich der Ausbildung stellen. Sie ms-sen ihre Familien organisieren, so langesie weg sind, mssen ihren Urlaub fr dieAusbildung nehmen, Wochenende op-fern. Das alles tun sie ohne zu klagen,sind mit viel Spa und Interesse bei derSache und lassen so fr die Ausbildungs-gruppe und fr uns als Referentinnen undReferenten das Gefhl eines Bildungsur-laubs entstehen. Die Mglichkeit des ge-meinsamen Ausklanges eines Ausbil-dungstages in der sportschuleigenenSportlerklause tut das brige.

    Zusammenfassend kann gesagt wer-den, dass die Schaffung der Regio-Zen-tren die Ausbildungsqualitt und -quan-titt verbessert hat und sie somit zu ei-nem Erfolgsmodell geworden sind.

    ROMY RENZ

    R E G I O N A L E A U S B I L D U N G S Z E N T R E N

    10 Jahre Regiozentrum Albstadt

    Kaderschmieden sind t p

    Standortes verbunden. Bereits von 2005bis 2008 waren das Kunst-Turn-Forumund der Bundessttzpunkt Trampolintur-nen Regionales Spitzensportzentrum.

    12

    02-2010 23.02.2010 13:36 Uhr Seite 12

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    02-2010 23.02.2010 13:36 Uhr Seite 13

  • DVe r a n s t a l t u n g e n

    STB magazin 02/201014

    Das Landeskinderturnfest, das ab die-sem Jahr jhrlich stattfindet, wird von derSTB-Jugend ausgerichtet. Fr ChristianKeipert, den Vorsitzenden der STB-Ju-gend, ist das LKTF die wichtigste Veran-staltung der Jugend: Wir wollen mit derVeranstaltung eine breite Masse errei-chen. Letztes Jahr waren es beispielwei-se ber 6.000 Kinder, die beim LKTF ei-nen Riesenspa hatten.

    Dass der Spa bei einem Landeskin-derturnfest dazu gehrt steht auer Fra-ge, aber hinter dem Spafaktor stecktmehr, respektive vor dem Spa steht dieArbeit, in Form des Wettkampfes oderder Vorfhrung. Und um diese Leistungzu vollbringen, ist wochen- und monate-langes Trainieren und ben in der Ver-einsgruppe erforderlich. Sinnvoll inve-stierte Zeit fr die Kinder und Jugendli-chen in den Vereinen. Wir wollen damitalle Ebenen einbeziehen. Der Verband,der Turngau, der Verein und das einzelneMitglied bauen durch solche eine Veran-staltung eine starke emotionale Bindungauf. Deshalb sprechen wir die Vereins-gruppen durch attraktive Gruppenwett-bewerbe/-angebote an, erklrt Keipert.

    SHOWVORFHRUNGENAuch die Showvorfhrungen dienennicht nur dem Selbstzweck: Denkan-ste und Impulse fr die eigene Ver-einsgruppe sind durch die zahlreichenShowvorfhrungen erwnscht. AndereGruppen sollen in ihrer Kreativitt ange-regt werden und neue Ideen sammeln,entwickeln und diskutieren. Die in derVereinsarbeit erworbenen sozialen Kom-petenzen kommen auch bei einem Lan-deskinderturnfest zum Ausdruck: Ein-gliederung in die Gruppe, Einhalten vonVerhaltens- und Spielregeln, Pnktlich-keit beim Wettkampf und Training.

    MITMACHANGEBOTEIhren pdagogischen Sinn haben auchdie zahlreichen Mitmachangebote. Siezeigen die Vielfalt des Turnsports auf undfhren Kinder und Jugendliche an dasThema Bewegung heran. Nicht zuletztsind solche Veranstaltungen eine Zu-kunftsinvestition fr Vereine und denSTB: Jene Kinder und Jugendlichen er-innern sich spter gerne einmal zurckund werden ihre eigenen Kinder wiederin einen Verein und auf ein Turnfest

    L A N D E S K I N D E R T U R N F E S T 2 0 1 0

    Einmal im Leben beimLandeskinderturnfest dabei sein

    Am Montag danach darf nicht alles vorbei sein, so fasst esSTB-Prsident Rainer Brechtken zusammen und meint damit,dass ein Landeskinderturnfest (LKTF) nachhaltig gesunde und be-wegte Kinder frdern soll.

    Durch einen unglcklichen Umstandhat es bei der Planung zum Kinderturn-Kongress vom 12.-14. Mrz 2010 eineTerminkollision bei der Raumbelegunggegeben. Wir haben berprft,1. ob in Stuttgart und Umgebung ein

    alternativer Standort zur Verfgungsteht, oder

    2. ob eine Aufteilung auf verschiedeneStandorte sinnvoll mglich ist.

    Eine entsprechende Alternative standbedauerlicherweise nicht zur Verf-gung, bzw. htte fr die Teilnehmerund Referenten unzumutbare langeBusfahrten zwischen den weit ver-streuten Standorten notwendig ge-

    macht. Um letztendlich auch unseren ei-genen Qualittsansprchen an die Kon-gressplanung und -durchfhrung ge-recht zu werden, haben wir uns ent-schlossen, den Kinderturn-Kongressvom 12.-14. Mrz auf den 10.-12. Sep-tember 2010 zu verlegen.

    Wenn Sie sich schon angemeldet haben,dann mssen wir Ihre Anmeldung frden Kongress somit stornieren, fr Sieentstehen dadurch keine Kosten.

    Sie knnen sicherlich nachempfinden,dass uns diese Entscheidung nicht leichtgefallen ist, zumal sich bereits ber 400Teilnehmerinnen und Teilnehmer ange-

    meldet hatten. Sie haben damit zumAusdruck gebracht, wie wichtig Ihnendie Qualitt und die Ziele des Kinder-turnens als motorische Grundlagenaus-bildung sind.

    K I N D E R T U R N - K O N G R E S S V E R L E G T

    schicken. Nur wenn wir es schaffen, un-sere Kinder zu motivieren, sich zu bewe-gen, haben sie eine Chance auf eine fitteund gesunde Zukunft, so Brechtken.

    NACHHALTIGKEIT ANSTOENNicht nur die Kinder und Vereine sollenmotiviert werden. Ein weiteres Ziel ist es,bei den beteiligten Kommunen und denEntscheidungstrgern nachhaltige Pro-jekte anzustoen. Das passiert etwadurch einen Schulaktionstag am Veran-staltungsfreitag mit teilnehmendenSchlern aus Schulen der Umgebung.Die inhaltliche Vernetzung mit der Kam-pagne Kinderturnen des Verbandes unddie Verknpfung mit der kommunalenSportentwicklung der ausrichtendenStdte, Kommunen und Regionen ist ei-nes unserer wichtigsten Ziele, so Kei-pert. Die Vision der STB-Jugend: JedesKind sollte einmal in seinem Leben dieMglichkeit haben, an einem Landeskin-derturnfest teilzunehmen.

    02-2010 23.02.2010 13:36 Uhr Seite 14

  • DSTB magazin 02/2010 15

    ANMELDE-FRIST VER-LNGERTDer Meldeschlusszur Teilnahme am

    Landesturnfest Baden-Wrttemberg, dasvom 2.-6. Juni 2010 in Offenburg stattfin-det ist bis zum 15. Mrz verlngert wor-den. Bis dahin haben Vereinsgruppenund Einzelpersonen die Mglichkeit, sichber das Onlinetool GymNet anzumel-den. Unter www.landesturnfest-offen-burg.de stehen alle notwendigen Infor-mationen sowie der entsprechende An-trag auf Autorisierung.

    VORTEIL FESTKARTENVoraussetzung zur aktiven Teilnahme

    beim Landesturnfestes in Offenburg istder Erwerb einer Festkarte. Diese beinhal-tet fr die Inhaber zahlreiche Vorteile undberechtigt zur Teilnahme an den Meister-schaften, Wettkmpfen und Wettbewer-ben. Zustzlich haben ausschlielichFestkarten-Besitzer die Mglichkeit einerpreiswerten bernachtung in den Schu-len und zum Erwerb verbilligter Eintritts-karten.

    Die akkreditierten Turnfest-Teilnehmerknnen auch die Busse der Turnfest-Liniekostenlos benutzen und haben an allenTagen freien Eintritt in das Messegelnde.Dies gilt auch fr den Besuch der groenRadio-Regenbogenparty sowie der 30-Party, die fr Nicht-Turnfest-Teilnehmerkostenpflichtig sind. Auch der Zutritt in

    das Messegelnde kostet whrend desLandesturnfestes fr alle Besucher, diekeine Festkarte haben, drei Euro pro Tag(Familienkarte zehn Euro).

    KLASSIK-MATINEEEine kulturelle Bereicherung erfhrt dasLandesturnfest in Offenburg durch eineKlassik-Matinee, die am Sonntag, 6. Ju-ni, ab 10.00 Uhr in der neuen Oberrhein-Halle auf dem Offenburger Messegeln-de stattfindet. Der Eintritt zu diesem klas-sischen Musik-Konzert betrgt sechs Eu-ro fr Turnfest-Teilnehmer und neun Eurofr Nicht-Teilnehmer.

    Alle Infos rund ums Landesturnfest:

    A U F TA K T Z U B E W E G T E K O M M U N E

    L A N D E S T U R N F E S T- T I C K E R A K T U E L L E S I N F O R M AT I O N E N

    Wissen Sie noch? Als Kind hat man sich mit Matratzen Burgengebaut, ist unter Tische gekrabbelt, ber die man Decken legte,war eine maunzende Katze oder ein wieherndes Pferd. Spielerischhat man sich auf Fantasie-Reisen begeben und die Welt entdeckt.Diese Fantasie hat die Kinderturnstiftung Baden-Wrttemberg alsKinderturn-Show auf die Bhne geholt. Unter dem Motto Mit-machen, Erleben, Bewegen mit Spa sollen Kinder und Elternwie bei der erfolgreichen Premiere im Herbst 2009 in Gppingeneinen tollen Nachmittag erleben. In der Stauferstadt haben 1.800begeistere Kinder, Eltern und Groeltern zugeschaut und mitge-macht.

    Die Reise durch die Kinderturn-Weltkann daheim oder im Verein nachge-spielt werden. Dieses Frhjahr gastiertdie Show in Balingen. Am

    27. Mrz, SparkassenArena, BalingenBeginn: 15.00 Uhr (Einlass: 14.00 Uhr)

    Dank der Untersttzung durch die Rein-hold Beitlich Stiftung aus Tbingen, istder Eintritt fr die Kinderturn-Show inBalingen frei. Die Robert Beitlich Stiftungfrdert Kinder- und Jugendprojekte. In-fos und Einlasskarten sind bei der Info-thek im Rathaus Balingen (Tel.:07433/170-119) und der Geschftsstelleder Kinderturnstiftung Baden-Wrttem-berg (Tel.: 0711/280 77-288) erhltlich.

    Das Publikum begibt sich gemeinsammit Kim der Katze auf eine fantastische

    Reise durch die Kinderturn-Welt. Sie tref-fen dabei die grospurigen Kngurus,die lustig watschelnden Pinguine und alleanderen Tiere der Kinderturn-Welt. Unterder knstlerischen Leitung von ThorstenKreissig werden neben Musicaldarstel-lern die Tiere von Kindern der TSG Balin-gen, des TSV Berkheim, SV Magstadtund TV Ebersbach dargestellt. Der Cloudabei ist, dass alle Bewegungsspieleund Kostme der Show einfach nachzu-machen sind.

    Vor Beginn der Show (von 13.30 bis15.00 Uhr) und in der Pause, sowie nachder Veranstaltung erhalten alle Kinder mitder neben der SparkassenArena aufge-bauten mobilen Kinderturn-Welt dieMglichkeit, selbst aktiv zu werden undwie Affen zu klettern, wie Pinguine zuwatscheln oder wie Pferde zu springen

    Die Kinderturn-Show wird in Koopera-tion mit der Stadt Balingen und der Kin-derturnstiftung Baden-Wrttemberg alsAuftaktveranstaltung fr das Projekt Be-wegte Kommune veranstaltet. Die Kam-pagne startet offiziell im Mrz 2010, beider bis 2011 in allen Landkreisen 40Kommunen angesprochen und gewon-nen werden sollen, das Projekt ebenfallsumzusetzen. Ziel ist es allen Kindern imVorschul- und Grundschulalter eine mo-torische Grundlagenausbildung zu er-mglichen und damit das Thema Kinderund Bewegung nachhaltig als festen Be-standteil in das Stadtleben zu integrie-ren.

    Weitere Informationen:

    Eine Reise durch die Kinderturn-Welt

    27. Mrz 2010 SparkassenArena BalingenBeginn: 15.00 Uhr Einlass: 14.00 Uhr

    Eine Reise durch dieKinderturn-Welt

    www.kinderturnstiftung-bw.de

    Infos / Einlasskarten:07433/170-119 oder 0711/28 077-288

    Kinderturn-Show

    Partner der Stiftung

    Eintritt

    frei

    www.kinderturnstiftung-bw.de

    www.landesturnfest-offenburg.de

    02-2010 23.02.2010 13:36 Uhr Seite 15

  • VT U R N E N !

    16 STB magazin 02/2010

    Vor dem Hintergrund des erst krzlicheingeluteten Strukturwandels nhrendie Ergebnisse des vergangenen Jahres- Platz neun bei der EM in Baku mit derJunioren-Nationalgruppe sowie Platz 13bei der WM in Mie (JPN) mit der Natio-nalmannschaft Gruppe die Hoffnungauf einen langfristigen Aufwrtstrend inder Rhythmische Sportgymnastik inDeutschland. Wir wollen uns bis Lon-don vornehmlich auf den Aufbau einerschlagkrftigen Gruppe konzentrieren.Hierzu haben wir eine aktuelle Stamm-formation gebildet, die jetzt durch konti-nuierliches Training fr die anstehendenAufgaben zusammenwachsen kann.Parallel dazu werden die Bundessttz-punkte Nachwuchs jeweils eine Gruppefr die nchstjhrigen Junioren-Europ-ameisterschaften vorbereiten. Durch dieIntensivierung der Nachwuchsarbeit wol-len wir dann auch im Einzelbereich mit-telfristig international wieder konkurrenz-fhig sein, erklrt DTB-SportdirektorWolfgang Willam das Konzept.

    DEUTSCHE GRUPPE MITGUTEN VORAUSSETZUNGEN Zu der im Herbst 2008 neu formiertenNationalmannschaft Gruppe gehrenseit Beginn Kapitnin Camilla Pfeffer,DTB-Aktivensprecherin Sara Radmanund Karolina Raskina (alle TSV Schmi-den) an. Aus der bisherigen Junioren-Nationalgruppe sind mit Cathrin Puhl (TVRehlingen) und Regina Sergeeva (TSGSflingen) zwei erfahrene und hoch qua-lifizierte Athletinnen nachgerckt. Zustz-lich bereichert seit Ende 2009 auch MiraBimperling (TV Rehlingen) das National-team. Zwei weitere Gymnastinnen desJahrgangs 1995, die ab 2011 startbe-rechtigt sein werden, trainieren bereitsjetzt gemeinsam mit der Gruppe, umdann flieend integriert werden zu kn-nen. Zustzlich stehen einige Athletinnenlehrgangsweise im Kontakttraining, umdie Gruppe bei Bedarf weiter personellaufzustocken.

    Auch das Trainerteam der National-mannschaft Gruppe wurde 2009 erwei-tert und komplettiert: mit Natalia Stsiapa-nava konnte eine hochqualifizierte Trai-nerin und Choreografin gewonnen wer-

    den. Zuvor hatte sie mit der weirussi-schen Nationalmannschaft in Minsk zu-sammengearbeitet. Natalia Stsiapanavawird als Bundestrainerin Nationalgruppefungieren und erweitert so das bisherige

    R H Y T H M I S C H E S P O R T G Y M N A S T I K

    EM in Bremen als absoluter Jahreshhepunkt

    Ausblick auf die Saison 2010: Die Rhythmische Sportgymnastik (RSG) in Deutschland steht seit derNeustrukturierung 2008 voll und ganz im Zeichen der Gruppen-Disziplin. Vorrangiges Ziel ist dabeidie Qualifikation der Nationalmannschaft Gruppe fr die Olympischen Spiele 2012 in London. Sowird auch 2010 nicht nur im Nationalmannschaftszentrum in Fellbach-Schmiden sondern auch inden Nachwuchs-Bundessttzpunkten in Bremen, Halle/ Leipzig und Wattenscheid zielgerichtet aufdie Olympia-Qualifikation hingearbeitet.

    GYMNASTIK INTERNATIONAL IN FELLBACH-SCHMIDEN

    Groes Jubilum groe NationenKaum ist das 25-jhrige Jubilum desBundessttzpunkts RSG Fellbach-Schmiden abgelaufen, da gibt esschon wieder etwas zu feiern: Vom06. bis 07. Mrz diesen Jahres findetbereits die zwanzigste Ausgabe desbeliebten Schmidener Turniers Gym-nastik International statt. Bis Redak-tionsschluss dieser Ausgabe habenzwlf Nationen (einschlielich Gast-geber Deutschland) ihre Teilnahmezugesagt, darunter auch Top-Natio-nen wie Russland und Weirussland.

    Auch in diesem Jahr waren dieMacher des traditionellen Turnierswieder kreativ, was den Wettkampf-modus betrifft: erstmalig wird in derMeisterklasse (ab 16 Jahre) ein Grup-penwettkampf ausgelobt, die Einzel-disziplin im Gegenzug gestrichen. So-mit kommen die Zuschauer in denGenuss der optisch und choreogra-fisch sehr attraktiven Gruppendiszi-plin, die sich beim Publikum stetsgroer Beliebtheit erfreut. Auch dieseit Ende 2008 in Schmiden behei-matete deutsche NationalmannschaftGruppe wird natrlich vor heimi-schem Publikum an den Start gehen.

    Im Juniorinnen-Bereich bleibt eswie bisher beim Einzel, auch hier gibtes aber Besonderheiten: Zum einenist es fr die deutschen Juniorinnendie zweite und letzte offizielle Qualifi-kation fr die Junioren-Europamei-sterschaften im Rahmen der RSG-EM2010 (16.-18. April 2010 in Bremen).

    Mindestens eine, maximal vier Junio-rinnen knnen fr die JEM nominiertwerden. Zum anderen knnen nichtwie bisher sechs, sondern bis zu neunJuniorinnen in die Gertefinals einzie-hen.

    Neu hinzu gekommen ist auf vielfa-chen Wunsch auch ein Nachwuchstur-nier, das am Samstag Vormittag denWettkampfreigen erffnen wird.

    TEILNEHMENDE NATIONEN(STAND 12.02.2010):Estland, Frankreich, Israel, Kasach-stan, Polen, Russland, Slowakei, Slo-wenien, Tschechien, USA, Weirus-sland, Deutschland

    ZEITPLAN:Samstag, 06. Mrz 201009:00 Hallenffnung10:00 Nachwuchsturnier13:30 Siegerehrung14:30 Mehrkampf Juniorinnen mit

    JEM-Qualifikationund Mehrkampf Nationalmann-

    schaften Gruppe18:00 SiegerehrungSonntag, 07. Mrz 201010:00 Hallenffnung11:00 Finale der besten 9 Juniorin-

    nen (Seil, Reifen, Keulen,Ball)

    und Finale der Nationalmann-schaften Gruppe

    13:00 Siegerehrung

    02-2010 23.02.2010 13:36 Uhr Seite 16

  • STB magazin 02/2010 17

    Team mit Ekaterina Kotelnikova(Teamchefin Nationalgruppe) und Vladi-mir Komkov (Ballettmeister).

    DIE EUROPAMEISTER-SCHAFTEN IM BLICK Der Terminplan der RSG-Nationalmann-schaft Gruppe steht in 2010 ganz im Zei-chen der Europameisterschaften im ei-genen Lande. Bremen wird vom 12. biszum 18. April Gastgeber der kontinenta-len Meisterschaften sein. In Vorbereitungauf die EM wird die Nationalgruppe das"Gymnastik International" vor heimi-schem Publikum in Fellbach-Schmidensowie die Weltcup- und Grand-Prix-Tur-niere in Portimao, Thiais und Sankt Pe-

    tersburg bestreiten. Auerdem sindEinstze in Holon, Minsk und Pesarovorgesehen. Im September wird dieGruppe dann die diesjhrigen Weltmei-sterschaften in Moskau bestreiten. DenSaisonabschluss bildet vom 29. bis 31.Oktober wieder das Grand-Prix-Turnier"Berlin Masters" in der Bundeshaupt-stadt.

    Die Konzentration auf die Gruppe be-deutet nicht, dass im DTB keine Einzel-Gymnastinnen mehr am Start sind. Sosind vor allem im Juniorenbereich bun-desweit starke und talentierte Athletin-nen im Einsatz, die mglichst bald in derMeisterklasse fr Deutschland an denStart gehen sollen. Einen Beweis fr den

    Leistungsstand im Einzel wollen die Juni-orinnen bei den Jugend-Europameister-schaften (Team und Einzel) erbringen, dieim Rahmen der EM ebenfalls in Bremenstattfinden werden.

    DIE WICHTIGSTEN TERMINE06.-07.03. "Gymnastik International" in

    Fellbach-Schmiden 11.-14.03. Weltcup in Portimao (POR) 26.-28.03. Grand Prix in Thiais (FRA) 02.-04.04. Weltcup in Sankt Peters-

    burg (RUS) 13.-18.04. Europameisterschaften in

    Bremen 21.-23.05. Weltcup in Minsk (BLR) 26.-29.08. Weltcup in Pesaro (ITA) 02.-05.09. Grand Prix in Holon (ISR) 19.-26.09. Weltmeisterschaften in Mo-

    skau (RUS) 29.-31.10. Grand Prix-Finale "Berlin

    Masters" in Berlin

    A U S B L I C K A U F D I E S A I S O N 2 0 1 0

    oe Nationen

    v.l.n.r.: Uschi Schmitz (Geschftsfhrerin DTB Ser-

    vicegesellschaft), Camilla Pfeffer (Teamsprecherin

    der Nationalgruppe) und Rudolf Zeisl (Vorstands-

    vorsitzender Volksbank Rems).

    D

    NeuerSelectpartnerDas Landesleistungszentrum der Rhyth-mischen Sportgymnastik hat einen neu-en Selectpartner. Die Volksbank Rems-Murr und das Leistungszentrum unter-zeichneten den Partnervertrag. Die Bankuntersttzt das Leistungszentrum finan-ziell.

    02-2010 23.02.2010 13:36 Uhr Seite 17

  • EI

    18 STB magazin 02/2010

    Im Jahr 2010 sind die Mannschaftswett-bewerbe zurck im Wettkampfkalenderder Turner. Ein spannendes Turn-Jahrmit den Europameisterschaften in Bir-mingham (GBR, 21.-25. April) und denWeltmeisterschaften in Rotterdam (NED,17.-24. Oktober) liegt vor uns. Wir freuenuns auf neue Herausforderungen fr dieNachwuchsturner: Die Jugend-Europ-ameisterschaften und die neuen Wettbe-werbe bei den Olympischen Jugend-spielen in Singapur stehen ins Haus undstellen in diesem Bereich die absolutenHhepunkte des Jahres dar.

    VERBESSERUNGENIM CODE DE POINTAGE 2009 ist eine weitere Verbesserung desWertungssystems Code de Pointagevollzogen worden. Die Ziele sind klar:Nur gekonnte Schwierigkeiten sollenvorgefhrt werden. Trotzdem wurdenoch nie so schwer geturnt wie im ver-gangenen Jahr bei den Einzel-Weltmei-sterschaften in London (GBR).

    Die Paritt der Gerte und die Nach-vollziehbarkeit des Wettkampfverlaufeswaren Schwachpunkte der Wertungs-richtlinien. Die vorgenommenen Regulie-rungen ergeben eine weitere Verbesse-rung doch am Ziel sind wir noch nichtangekommen. Die Struktur der Wett-kampfleistung ist durch die Vernderun-

    gen erhalten geblieben, und die Balancezwischen Schwierigkeit und Schnheitdes Vortrags ist weiterhin entscheidendber Erfolg und Nichterfolg so soll essein.

    2010 UND DIE ROLLE DESMEHRKAMPFES Fr uns deutsche Turner hat die Ent-wicklung des Mehrkampfes weiterhinPrioritt, so erffnet diese Fhigkeit auchjedem einzelnen Turner ungleich mehrChancen durch die universelle Einsetz-barkeit in der deutschen Nationalmann-schaft zu starten. In unseren Konzeptenhat die Mehrkampfausbildung immer ei-ne entsprechende Favoritenrolle gespielt.Der Mehrkampf als Wettkampf-Form hat2009 mit der Serie der Champions Tro-phy seinen Weg zurck zum Publikumgefunden. Die Weiterfhrung dieser Serieim Jahr 2010 ist bei einem ausgebuch-ten internationalen Terminkalender nochnicht sicher.

    DIE DEUTSCHEN TURNER NEUE UND ALT BEKANNTEGESICHTER Unsere Mannschaft zhlt nach wie vorzu den jungen Turn-Teams dieser Welt.Viele unserer Turner werden durch dieSportfrdergruppe der Bundeswehr un-tersttzt. Andere stehen in der Ausbil-

    dung oder studieren. Einige Talente le-gen 2010 ihr Abitur ab. Nicht jeder Tur-ner wird zu jedem Saisonhhepunkt zurVerfgung stehen knnen. Die persnli-che, sehr individuelle Jahresplanung istunablssig. Ich erwarte einige neue Ge-sichter, aber auch erfahrene Turner wieEugen Spiridonov oder Robert Juckel,die den Leistungssport trotz ihrer berufli-chen Orientierung nicht an den Nagelgehngt haben.

    Viele Weltcups werden das Wett-kampfjahr komplettieren. Jedoch kannnicht jeder Weltcup von uns wahrge-nommen werden. Viele Turner werdensich auerdem in der Bundesliga ihrenFans zeigen. Diese Wettkmpfe teilensich wiederum auf die erste und zweiteJahreshlfte auf.

    WICHTIGEWETTKAMPFTERMINE 201012.-14.03. Turnier der Meister in Cott-

    bus 21.-25.04. Europameisterschaften in

    Birmingham (GBR) 17.-24.10. Weltmeisterschaften in Rot-

    terdam (NED)12.-14.11. EnBW-Turn-Weltcup/DTB-

    Pokal in Stuttgart

    T U R N E N - A U S B L I C K 2 0 1 0

    D E U T S C H E T U R N L I G A M N N E R 2 0 1 0

    Ausgewogenheitzwischen Risiko und Ausfhrung

    Ausblick auf die Saison 2010 im Mnner-Turnen.Von DTB-Cheftrainer Andreas Hirsch

    T U R N E N !

    Der Wettkampfkalender fr dieTurn-Bundesligisten aus demSTB-Verbandsgebiet steht festund sieht fr die neue Saisonauf Grund des internationalenWettkampfkalenders eine er-neute Zweiteilung der Wett-kampfermine vor. So werdenfnf Begegnungen im Frhjahrund zwei Termine im Herbstdieses Jahres stattfinden.

    Einen Auftakt nach Ma gibt es am 20.Mrz in Straubenhardt. Der amtierendeDeutsche Mannschaftsmeister empfngtvor heimischer Kulisse das Turn-Teamaus Stuttgart. Eine vermeintlich klare An-gelegenheit fr die Nordschwarzwlder,die unter anderem in dieser Saison aufden ehemaligen Stuttgarter Turner AndreSchaich zurckgreifen knnen. Der TV

    Wetzgau hat es im Heimwettkampf mitdem Aufsteiger FC Bayern Mnchen zutun. Insider schtzen die Bayern in die-ser Saison als sehr stark ein.

    Eine Woche spter hat das Turn-TeamStuttgart eine weitere harte Nuss zuknacken. In der Hegelhalle in Vaihingenmuss sich die Stuttgarter Bronzemann-schaft mit dem SC Cottbus auseinan-

    Die neue Bundesligasaisonsteht in den Startlchern

    02-2010 23.02.2010 13:36 Uhr Seite 18

  • MSTB magazin 02/2010 19

    D E U T S C H E T U R N L I G A M N N E R 2 0 1 0

    D E U T S C H E T U R N L I G A F R A U E N 2 0 1 0

    dersetzen. Ein Klassiker, der wiederumSpannung pur erwarten lsst. Strauben-hardt ist in Hannover/Celle zu Gast. DasTeam um den wieder erstarkten RobertWeber ist kein zu unterschtzender Geg-ner. Wetzgau reist zum MTT Chem-nitz/Halle. Hier gilt es fr das Schneider-Team den Sieg klar zu machen.

    Am Ostersamstag wird Nellingen Aus-tragungsort des Heimwettkampfes desTurn-Teams Stuttgart gegen NTT Han-nover/Celle sein. Eine Chance fr dieStuttgarter ihr Punktekonto zu erhhen.Die KTV Straubenhardt setzt sich vorheimischer Kulisse mit dem MTT Chem-nitz/Halle auseinander und der TV Wetz-gau reist erneut zu einem Auswrtsduellzur TG Saar.

    Nach drei Wettkampftagen werdensich schon erste Tendenzen fr das dies-jhrige Ligafinale erkennen lassen. Wei-tere Wettkampftage sind am 10. Aprilund am 01. Mai jeweils mit Heimwett-kmpfen der STB-Ligavereine. Die zwei-

    geteilte Ligarunde findet nach dem 01.Mai erst mal ihr Ende und setzt sichnach den Weltmeisterschaften am06.November weiter fort.

    DIE TERMINE IM BERBLICK

    1. Wettkampftag 20.03.10KTV Straubenhardt Turn-Team StuttgartTV Wetzgau FC Bayern Mnchen

    2. Wettkampftag 27.03.10Turn-Team Stuttgart SC Cottbus(Hegelhalle in S-Vaihingen)NTT Hannover/Celle KTV StraubenhardtMTT Chemnitz/Halle TV Wetzgau

    3. Wettkampftag 03.04.10Turn-Team Stuttgart NTT Hannover/Cel-le (Nellingen)KTV Straubenhardt MTT Chemnitz/Hal-le (Straubenhardthalle)TG Saar TV Wetzgau

    4. Wettkampftag 10.04.10MTT Chemnitz/Halle Turn-Team Stutt-gartTV Wetzgau SC CottbusFC Bayern Mnchen KTV Strauben-hardt5. Wettkampftag 01.05.10Turn-Team Stuttgart FC Bayern Mn-chen (Hegelhalle in S-Vaihingen)KTV Straubenhardt TV Wetzgau (Strau-benhardthalle)

    6. Wettkampftag 06.11.10TG Saar KTV StraubenhardtTV Wetzgau Turn-Team Stuttgart

    7. Wettkampftag 20.11.10KTV Straubenhardt SC Cottbus (Strau-benhardthalle)Turn-Team Stuttgart TG Saar (Hegelhal-le S-Vaihingen)

    Am 27. Mrz geht die Turn-Bundesliga in eine neue Run-de. Die Bundesliga der Frauenbeginnt fr Stuttgart mit demAuftaktwettkampf in Kln. Deramtierender Deutscher Mann-schaftsmeister Turn-TeamStuttgart wird sich in nach derAuflsung der Wettkampfge-meinschaft Stuttgart/Ulm vorallem auf die jungen Nach-wuchsturnerinnen konzentrie-ren.

    Mit dem Aufstieg der Ulmerinnen in diezweite Bundesliga wurde zu Anfang2010 die Wettkampfgemeinschaft in bei-derseitigem Einvernehmen aufgelst. Ei-ne sehr harmonische Gemeinschaft, diedie Bundesliga sehr bereichert hat gehtnun getrennte Wege. Das Turn-TeamStuttgart will in der ersten Bundesligaden Meistertitel verteidigen, der SSV Ulmwird versuchen, in der zweiten Bundesli-ga Fu zu fassen.

    Ligabeginn der Frauen

    Mit Nadine Schubert, Sarina Maierund Adina Hausch stehen neben denRoutiniers Kim Bui und Marie-SophieHindermann gleich drei Schtzlinge vonTrainerin Tamara Khoklova im Kader desTeams. Komplettiert wird die Mann-schaft, die sich nach dem Ausstieg desSponsors EnBW nur noch Turn-TeamStuttgart nennt, von Pia Tolle, Giulia Hin-dermann und Jana Sikulova.

    Die weiteren Vorrundenwettkmpfefinden am 16./17. Mai in Heidenheimund am 30./31.Okotber in Borken statt.Dabei qualifizieren sich die vier Erstplat-zierten fr das Ligafinale am 27.Novem-ber in der Max-Schmeling-Halle in Berlin.

    Weitere Mannschaften aus dem STBVerbandsgebiet, die in der Bundesligaturnen sind:

    SSV Ulm (2. Bundesliga) VfL Kirchheim (2. Bundesliga) TS Friedrichshafen (3. Bundesliga) TB Neckarhausen (3. Bundesliga) Heidenheimer SB (3. Bundesliga)

    Der TSV Berkheim veranstaltet in Zu-sammenarbeit mit dem STB den

    Spieth-Cup 2010

    einen internationalen und bundesoffe-nen Wettkampf fr Turnerinnen der Al-tersklassen 10-15.

    Dieser Wettkampf wird nun schon zum6. Mal durchgefhrt.

    Vier Turner/innen einer Altersklassebilden eine Mannschaft, wobei die be-sten drei Ergebnisse pro Gert fr dasMannschaftsergebnis zhlen.

    Die drei besten Mannschaften erhal-ten einen Pokal. Die Turnerinnen undTurner treffen sich in der Sporthalleder Schillerschule Berkheim.

    Die Anmeldung zum Spieth-Cup luftnoch bis zum 10. April 2010 und ist imInternet unter:www.stb.de/geraetturnenzu finden.

    SPIETH-CUP IN BERKHEIM

    02-2010 23.02.2010 13:36 Uhr Seite 19

  • DG

    G Y M W E LT

    20 STB magazin 02/2010

    G Y M C A R D

    GYMCARD-KARTENUMTAUSCHViele GYMCARDs sind in 2009 abgelau-fen oder wurden neu beantragt, jedochnoch nicht zugesandt. Aufgrund einerumfassenden Systemumstellung kannder Zeitpunkt fr die Zusendung derneuen GYMCARDs noch nicht genaubenannt werden. Alle GYMCARDs wer-den jedoch zum Zeitpunkt des Kar-tenumtauschs automatisch zugesandt ein neuer Antrag ist nicht notwendig.

    Entgegen des Ablaufdatums behaltenalle GYMCARDs weiterhin ihre Gltigkeit.Mit einer Ausnahme: KARSTADT sportskann die GYMCARD-Vorteile aus Grn-den eigener wirtschaftlicher Schwierig-keiten nicht mehr gewhren. Unterwww.gymcard.de finden Sie jedochzahlreiche Anbieter von Turn- und Sport-kleidung, die attraktive GYMCARD-Vor-teile bieten.

    Bis zur Versendung der Karte habenSie nun die Mglichkeit, Ihre Adressda-ten zu aktualisieren, damit die Karte kor-rekt versandt werden kann. Klicken Siedafr auf https://events.dtb-gymnet.deund loggen Sie sich mit Ihrem persnli-chen Login ein. Alle, die noch keinen Lo-gin haben, gehen wie folgt vor:

    1. Geben Sie folgende Website ein:https://events.dtb-gymnet.de

    2. Klicken Sie auf Neuanmeldung mitGYMCARD. Bitte verwenden Sie ei-ne aktuelle, sofort zugngliche E-Mail-Adresse, denn an diese wird IhrPasswort geschickt!

    3. Nach wenigen Sekunden erhaltenSie Ihr Passwort. Damit knnen Siesofort Ihre persnlichen Daten pr-fen.

    NEU BEANTRAGTE,NOCH NICHT ZUGESTELLTEGYMCARDSAuch diese Karten werden nach der Sy-stemumstellung versandt. Sollten Sie Ih-re GYMCARD-Nummer bzw. IhrenGYMCARD-Login noch nicht erhaltenhaben, so wenden Sie sich bitte an dieGYMCARD-Hotline:

    E-Mail: [email protected] Tel.: 01805/49 62 273

    (= 01805/GYMCARD).

    Mit der GYMCARD-Kartennummer er-halten Sie bereits die meisten Vorteile beiden Aus- und Fortbildungsmanahmensowie den Veranstaltungen der Lan-desturnverbnde und dem DeutschenTurner-Bund. Auch die meisten GYM-CARD-Firmenpartner gewhren die ent-sprechenden GYMCARD-Preisnachls-se unter Angabe der GYMCARD-Num-mer.

    Wann erhalte ich meine bereits beantragte GYMCARD?, MeineGYMCARD ist abgelaufen warum habe ich keine Ersatzkarte er-halten? Dies sind zwei beispielhafte Anfragen, die das GYM-CARD-Team erreichen. Das Team versuchte zwar ber viele Kanle die folgende Nachricht an dieGYMCARD-Inhaber/-innen zu vermitteln, doch gibt es immer noch Informationsbedarf.

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    02-2010 23.02.2010 13:36 Uhr Seite 20

  • PJ

    STB magazin 02/2010 21

    Die demographische Entwick-lung bringt es mit sich, dass dasInteresse an der Prvention vonStrzen in den letzten Jahrendeutlich zugenommen hat.

    Jahr fr Jahr ereignen sich in Deutsch-land insgesamt etwa vier bis fnf Millio-nen Strze - iInsbesondere bei lterenhaben die Strze, Brche zur Folge, diegerade im Alter schlecht heilen. rzte,

    Krankenkassen, Therapeuten, bungs-leiter, Vereinsfhrungskrfte und Mitarbei-ter der Krankenpflege haben erkannt,dass ein Handlungsbedarf besteht.

    Unsere Vereine sollten deshalb Bewe-gungsangebote fr zu Hause lebende, l-tere Menschen anbieten, die diesen hel-fen, standfest und bewegungssicher zuwerden und zu bleiben. In wissenschaftli-chen Untersuchungen ist herausgefun-den worden, dass es vor allem an man-gelnder Muskelkraft und nachlassendem

    Gleichgewichtsgefhl liegt, wenn ltereMenschen strzen. Muskeln knnen je-doch in jedem Alter gekrftigt und auchdie Gleichgewichtsfhigkeit kann wiederaufgebaut bzw erhalten werden, wennder Mensch regelmig richtig Sporttreibt. Eine Angebot das jeder Verein inseiner Kommune anbieten sollte.

    Alle Informationen hierzu erfahrenSie bei der Fachtagung Sturzprophy-laxe am 2. Juli im SpOrt Stuttgart.

    FA C H TA G U N G S T U R Z P R O P H Y L A X E A M 2 . J U L I 2 0 1 0 I N S T U T T G A R T

    C O N V E N T I O N T O U R P I L AT E S & Y O G A

    Sturzprophylaxe das Trainingsangebot fr den Verein

    Die ganze Welt von Body&Mind,Pilates und Yoga

    Der bundesweite Fortbildungs-event GYMWELT ConventionTour Pilates und Yoga gastiertam 24. April im SpOrt Stutt-gart.

    Pilates und Yoga sind zwei elementareBewegungsangebote, die dem Wunschnach mehr Wohlbefinden gerecht wer-den. Pilates und Yoga sind in Deutsch-land angekommen und werden zuneh-mend in Vereinen und Studios angebo-ten. Entsprechend gro ist der Bedarf an

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    02-2010 23.02.2010 13:36 Uhr Seite 21

  • DD

    22 STB magazin 02/2010

    Der Landesjugendfachwart Karl Katzdankte im Namen des Landesfachaus-schusses und aller Faustballer in Schwa-ben Hans-Peter Steinmetz fr seinelangjhrige, unermdliche und erfolgrei-che Ttigkeit zum Wohle des Faustball-sports. Darber hinaus habe Hans-PeterSteinmetz mit seiner Arbeit und seinempersnlichen Auftreten nicht nur sich,sondern auch dem schwbischenFaustball in ganz Deutschland einen her-vorragenden Namen gemacht.

    Der designierte neue Landesfachwart

    dankte Hans-Peter Steinmetz zudem frseine rhrige Bereitschaft, den Nachfol-ger whrend einer lngeren bergabe-phase in seine neue Ttigkeit einzu-fhren und dem Faustballsport im Landals aktiver Mitarbeiter auch weiter zurVerfgung zu stehen.

    Danach gab Dr. Herwig Oberkerscheinen ganz kurzen Ausblick auf die Zu-kunft. Er stellte fest, dass gerade nun mitder neuen Organisationsform, die dieVereinbarung zwischen der DFBL unddem DTB schaffe, in den nchsten vier

    Jahren von den Faustballern eine nochgrere Anstrengung verlangt werdeund dies einen Berg von Arbeit mitsich bringe. Nur mit groem Engage-ment aller und einer professionellenTtigkeit, die geprgt sei von einem ka-meradschaftlichen Miteinander, knnedies gelingen. Es gelte zu beweisen,dass der Faustballsport in der Lage ist,seine Geschicke weitgehend selbst zumeistern und sich aus der Ecke derRandsportart heraus zu entwickeln.

    Dem TSV Calw gelang hierbei das Tripelim weiblichen Bereich, bei dem alle dreiTitel von der A-Jugend bis zur C-Jugendan die Schwarzwlderinnen gingen.Letztmals gelang dies dem TSV Den-nach in der Hallensaison 2005/2006.Aber damit war der TSV Calw noch nichtzufrieden, da auch noch der Titel bei derD-Jugend geholt wurde. Mit den Bron-

    zemedaillen bei der C-Jugend mnnlichund der E-Jugend wurden so insgesamtsechs der insgesamt 24 mglichen Me-daillen geholt.

    Insgesamt errang jedoch der TV Vai-hingen/Enz mit insgesamt sieben diemeisten Medaillenstze. Fr die Goldenereicht es bei der mnnlichen C-Jugendund der E-Jugend, im weiblichen Be-

    reich gingen die Vaihinger jedoch leeraus. Auf Platz drei landeten gemeinsamder TV Obernhausen (Silber B weibl. undBronze C weibl.) und der TSV Grtringen(Silber C weibl. und Bronze D-Jugend).

    Die brigen Medaillen wurden auf ins-gesamt sieben Vereine verteilt, die sichjeweils einen Satz sichern konnten. Beider mnnlichen A-Jugend holte sich derTV Waldrennach den sechsten Titel inFolge seit der Feldrunde 2007 und hatsomit sicherlich auch Geschichte ge-schrieben im STB. Der TV Ochsenbachholte sich wiederum bereits zum drittenMal in Folge den Titel bei der mnnlichenB-Jugend.

    Auf der ersten Sitzung des Lan-desfachausschusses Faustballim STB am 11.1.2010 gab deramtierende Landesfachwart,der oberste Faustballer in Schwaben, Hans-Peter Steinmetz, bekannt, dass er zum Ende des er-sten Quartals 2010 von diesem Amt zurcktritt. Als sein Nachfolger wurde der Stammheimer Dr. Her-wig Oberkersch benannt, der am 1.4. die Amtsgeschfte bernimmt, bevor er auf dem Landesturn-tag des STB im Herbst in dieses Amt gewhlt werden soll.

    Wieder einmal dominierte der Bundesliganachwuchs des TV Vaihingen/Enz und des TSV Calw dieWrttembergischen Meisterschaften der Jugendklassen.

    Dr. Herwig Oberkersch designierterneuer Landesfachwart Faustball

    Wrttembergische Meisterschaften der Jugend

    ENDPLATZIERUNGEN DER WRTT. MEISTERSCHAFTEN:

    A-Jugend mnnl. A-Jugend weibl. B-Jugend mnnl. B-Jugend weibl.1. TV Waldrennach 1. TSV Calw 1. TV Ochsenbach 1 1. TSV Calw 1

    2. TV Vaihingen/E 2. TSV Dennach 2. TV Stammheim 1 2. TV Obernhausen

    3. TV Unterhaugstett 3. SV Weil der Stadt 3. TV Vaihingen/ Enz 3. TuS Freiberg

    4. TV Trichtingen 4. TV Hohenklingen 4. TSV Grafenau 4. TV Stammheim

    5. TSV Grafenau 5. TV Stammheim 5. SV Weil der Stadt 5. TSV Calw 2

    6. TV Stammheim 6. TSV Denklendorf 6. TSV Calw 6. TSV Grtringen

    C-Jugend mnnl. C-Jugend weibl. D-Jugend E-Jugend1. TV Vaihingen/ Enz 1 1. TSV Calw 1. TSV Calw 1 1. TV Vaihingen/Enz 1

    2. TV Vaihingen/ Enz 2 2. TSV Grtringen 2. TV Vaihingen/Enz 1 2. TV Vaihingen/Enz 2

    3. TSV Calw 3. TV Obernhausen 3. TSV Grtringen 1 3. TSV Calw 1

    4. TV Hohenklingen 4. TSV Denklendorf 4. TV Vaihingen/Enz 2 4. TSV Grtringen 1

    5. TSV Dennach 5. TV Stammheim 5. TV Vaihingen/Enz 3 5. TV Vaihingen/Enz 3

    6. TSV Grtringen 6. TV Unterhaugstett 6. TV Hohenklingen 6. TV Ochsenbach 1

    S p o r t a r t e n

    02-2010 23.02.2010 13:36 Uhr Seite 22

  • WK

    STB magazin 02/2010 23

    Wieder ist Friedrichshafen Austragungs-ort eines Faustball-Highlights. In der Bo-densee-Sporthalle und in der Sporthalleim Berufsschulzentrum treffen sich am27. und 28.Mrz 2010 die zehn bestenJugendmannschaften im Bereich U16mnnlich und U16 weiblich, um die dies-jhrigen Meister zu ermitteln. Mit dabeiauch die Vertreter des SchwbischenTurner-Bundes und die Mannschaft desAusrichters VfB Friedrichshafen. Die Teil-nehmer der Regionalgruppe Sd werdenam 6. und 7.03.2010 in Grtringen er-mittelt, wobei neben der Jungenmann-schaft des VfB Friedrichshafen auch derTSV Calw als Wrttembergischer Mei-ster bei der weiblichen Jugend bereitsals Teilnehmer feststehen.

    Beide Sporthallen haben sich mit ihrenumfangreichen Tribnenpltzen frGroveranstaltungen schon bewhrt.Die Bodensee-Sporthalle war in den 90-er Jahren als Hlle des Sdens bei denVolleyballern bekannt und gefrchtet,denn hier wurden die Volleyballer vom

    See bei Topspielen von ber 3000 be-geisterten Zuschauern frenetisch ange-feuert und zum Sieg getragen. Diese At-mosphre wnscht sich Organisations-leiter Hans Scherf auch mal bei denFaustballern.

    In der Sporthalle am Berufsschulzen-trum wurde im vergangenen Herbst dasinternationale Rothaus- Faustball-Indoormit zehn Topteams aus Europa ausge-tragen. Die Halle verfgt ber 500 Sitz-pltze und hier wurden schon viele natio-nale und internationale Veranstaltungenin verschiedenen Sportarten durchge-fhrt.

    Die Vorbereitungen sind laut Ausrichterbereits abgeschlossen und so hoffen dieHfler Faustballer auf spannende Spieleund eine gute Zuschauerkulisse. An-fangszeiten sind in beiden Hallen amSamstag und Sonntag jeweils um 9.00Uhr. Die Endrunde findet am Sonntag ab12.30 Uhr statt und die Siegerehrung istum 16.00 Uhr in der Bodensee-Sport-halle. HANS SCHERF

    Faustball-Highlight in Oberschwaben

    Der Deutsche Turner-Bund hat die Ausrichtung der Deutschen-Ju-gend-Hallenmeisterschaften U16 im Faustball an den VfB Frie-drichshafen bertragen.

    Am 23. Januar 2010 fand im SpOrtStuttgart ein Workshop fr Wertungs-und Kampfrichterinnen bei den Grup-penwettbewerben statt.

    Konfrontationen, kritische Situationenberzeugend argumentieren, Nein-Sa-gen knnen waren Themen der be-sonderen Fortbildung fr Wertungs- undKampfrichterinnen aus den verschiede-nen Fachgebieten. Die Referentin IdaSaccone Management Coach gingauf die Problematik der Teilnehmerinnenein und bte mit ihnen in der Praxis Me-thoden der Kommunikation.

    BRIGITTE LCK

    Workshop fr Wertungs- und Kampfrichterinnen

    02-2010 23.02.2010 13:36 Uhr Seite 23

  • A u s - u n d F o r t b i l d u n g

    24 STB magazin 02/2010

    Lehrgang OrtApril 2010 06.-08.04. . .Grundkurs Prvention Kinder . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .Sport-&Jugendleiterschule Nellingen-Ruit06.-10.04. . .Prfungslehrgang Gertturnen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .Sport-&Jugendleiterschule Nellingen-Ruit08.04. . . . . . .Grundlehrgang Fitness und Gesundheit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .Regiozentrum Ulm08.04. . . . . . .Grundlehrgang Gertturnen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .SpOrt Stuttgart09.-10.04. . .Profil Herz-Kreislauf . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .Sport-&Jugendleiterschule Nellingen-Ruit10.-11.04. . .Brett- und Tischspiele in Bewegung bringen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .Sport-&Jugendleiterschule Nellingen-Ruit10.04. . . . . . .Grundlehrgang Gardetanz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .Sport-&Jugendleiterschule Nellingen-Ruit14.-16.04. . .Prfungslehrgang Eltern-Kind- und Kleinkinderturnen . . . . . . . . . . . . . . . . .Sport-&Jugendleiterschule Nellingen-Ruit16.-17.04. . .Krftigung von Kopf bis Fu . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .Sport- und Bildungszentrum Bartholom17.-18.04. . .Grundlagentraining im Gertturnen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .Sport- und Bildungszentrum Bartholom17.04. . . . . . .Kari-Fortbildung Wettkampfgymnastik (P 3-7 mnnl. + P 13-17 weibl.) . . .SpOrt Stuttgart17.04. . . . . . .Leichtathletik im Mehrkampf . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .Geislingen/Steige TG Stadion17.04. . . . . . .Osteoporose Prvention und Sturzprophylaxe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .SpOrt Stuttgart17.-18.04. . .Plus/Minus 65-aber immer noch fit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .Landessportschule Albstadt17.04. . . . . . .L-Fortbildung Wettkampfgymnastik ( P 3-7 mnnl. + P 12-17 weibl.) . . .SpOrt Stuttgart19.04. . . . . . .Aufbaulehrgang Fitness und Gesundheit ltere . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .Sport-&Jugendleiterschule Nellingen-Ruit19.-21.04. . .Prfungslehrgang Fitness und Gesundheit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .Sport-&Jugendleiterschule Nellingen-Ruit21.-23.04. . .Prfungslehrgang Kinderturnen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .Sport-&Jugendleiterschule Nellingen-Ruit23..24.04. . . .Ayurveda-Yoga und Qi-Gong . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .Bad Waldsee23.-25.04. . .Besondere Weiterbildung ltere Fit und Gesund Modul 1 . . . . . . . . . . . . . .Sport-&Jugendleiterschule Nellingen-Ruit24.04. . . . . . .Hier bewegt sich was - Spiel,- und bungsformen fr Kinder . . . . . . . . . . .Landessportschule Albstadt24.04. . . . . . .Motorische Grundlagenausbildung fr Kinder (Teil1: Kinder 5-7 Jahre) . . . .Regiozentrum - Besigheim24.04. . . . . . .Pflichtfortbildung fr Trainer/innen C Gertturnen weiblich . . . . . . . . . . . . .Regiozentrum - Besigheim26.-27.04. . .Prfungskurs Prvention Erwachsene . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .Sport-&Jugendleiterschule Nellingen-Ruit30.04.-01.05. Yoga meets Pilates . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .Sport- und Bildungszentrum BartholomMai 201001.-02.05. . .Profil Herz-Kreislauf . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .Sport-&Jugendleiterschule Nellingen-Ruit07.-08.05. . .Aero-Step und Flexi Bar low . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .Landessportschule Albstadt08.-09.05. . .Gelenke stabil und mobil . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .Landessportschule Albstadt08.05. . . . . . .Info-, Sport- und Beratungstag Tanz-Gymnastik-Rhythmus . . . . . . . . . . . .Regiozentrum - Besigheim08.05. . . . . . .Salsa - Feuer und Gefhl in Bewegung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .SpOrt Stuttgart09.05. . . . . . .Pilates Einfhrung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .SpOrt Stuttgart10.-12.05. . .Prfungslehrgang Fitness-Aerobic . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .Sport- und Bildungszentrum Bartholom10.-12.05. . .Prfungslehrgang Kinderturnen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .Sport-&Jugendleiterschule Nellingen-Ruit12.-13.05. . .Prfungskurs Prvention Erwachsene . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .Sport-&Jugendleiterschule Nellingen-Ruit13.05. . . . . . .Grundlehrgang Fitness und Gesundheit ltere . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .Regiozentrum - Ulm13.-14.05. . .Profil Haltung und Bewegung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .Sport-&Jugendleiterschule Nellingen-Ruit15.05. . . . . . ."Le Parkour - so geht es richtig!" . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .Universitt Stuttgart15.-16.05. . .Eltern-Kind-Kleinkinderturnen fr Neueinsteiger . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .Sport-&Jugendleiterschule Nellingen-Ruit17.-19.05. . .Prfungslehrgang Fitness und Gesundheit Erwachsene . . . . . . . . . . . . . . .Sport-&Jugendleiterschule Nellingen-Ruit21.-22.05. . .Bauch Beine Po and more . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .Sport- und Bildungszentrum Bartholom25.05. . . . . . .Grundlehrgang Kinderturnen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .SpOrt Stuttgart29.-30.05. . .Aktiv ins hchste Alter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .Sport-&Jugendleiterschule Nellingen-RuitJuni 201005.-06.06. . .Detektive in Halle und Natur . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .Sport-&Jugendleiterschule Nellingen-Ruit05.-06.06. . .Tai Chi fr Kinder . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .Landessportschule Albstadt07.-11.06. . .Aufbaukurs "Haltung" Prvention Erwachsene . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .Sport-&Jugendleiterschule Nellingen-Ruit07.-09.06. . .Prfungslehrgang Fitness und Gesundheit ltere . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .Sport-&Jugendleiterschule Nellingen-Ruit09.06. . . . . . .Grundlehrgang Fitness-Aerobic . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .Sport- und Bildungszentrum Bartholom12.06. . . . . . .Grundkurs Prvention Erwachsene . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .Regiozentrum - hringen12.06. . . . . . .Grundlehrgang Tanz-Gymnastik-Rhythmus . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .Regiozentrum - Besigheim12.06. . . . . . .Info-, Sport- und Beratungstag Gertturnen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .Regiozentrum - Albstadt - Tailfingen12.06. . . . . . .Seniorentanz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .SpOrt Stuttgart12.-13.06. . .Stretching . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .Sport-&Jugendleiterschule Nellingen-Ruit14.-16.06. . .Prfungslehrgang Kinderturnen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .Sport-&Jugendleiterschule Nellingen-Ruit18.-19.06. . .Rund um`s Step . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .Sport- und Bildungszentrum Bartholom19.06. . . . . . .Im Reich der Mrchen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .Landessportschule Albstadt19.-20.06. . .Kampfrichterausbildung C-Lizenz weiblich . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .Sport- und Bildungszentrum Bartholom19.06. . . . . . .Wettkampforganisation Orientierungslauf . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .21.06. . . . . . .Aufbaulehrgang Gertturnen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .Sport-&Jugendleiterschule Nellingen-Ruit

    A U S - U N D W E I T E R B I L D U N G S P R O G R A M M V O N A P R I L B I S J U N I

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  • STB magazin 02/2010 25

    F R E I E P L T Z E M R Z / A P R I L 2 0 1 0 A U S B I L D U N G E N :

    F R E I E P L T Z E M R Z / A P R I L 2 0 1 0 F O R T B I L D U N G E N :

    1. Ausbildungsstufe

    Info-, Sport- und Beratungstag

    FITNESS- AEROBIC14.03.2010SBZ Bartholom

    GERTTURNEN14.03.2010SpOrt Stuttgart

    2. AusbildungsstufeGrundlehrgang

    GERTTURNEN13./13.03.201020./21.03.2010 und 27.03.2010Regio-Zentrum Besigheim

    GERTTURNEN22.03. 26.03.2010Sportschule Ruit

    Grundkurs

    PRVENTION KINDER06.04. 08.04.2010Sportschule Ruit

    3. Ausbildungsstufe

    Aufbaulehrgang

    TANZ-GYMNASTIK-RHYTHMUS22.03. 26.03.2010Sportschule Ruit

    Aufbaukurs

    FITNESS UND GESUNDHEITLTERE

    19.04. 23.04.2010Sportschule Ruit

    4. AusbildungsstufePrfungsle