Streifzug, das Kundenmagazin der BLS AG; Ausgabe Herbst 2012

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    07-Mar-2016
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Ausflugstipps, Reportagen, Interviews, Verkehrsinfos, Spiel / Spass / Info

Transcript of Streifzug, das Kundenmagazin der BLS AG; Ausgabe Herbst 2012

  • Herbst 2012

    Streifzug

    Kundenmagazin

    Wanderung ber den Rstigraben

    ab Seite 10

    BLS-Cargo: das Erfolgs-geheimnis der Alpinisten

    ab Seite 16

    Steff la Cheffe

    Eigentlich bin ich eine Ja-Sagerin.ab Seite 6

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    BKW Strom fr 1 Million Menschen

  • 3INHALTSVERZEICHNIS

    3 Editorial / Inhaltsverzeichnis

    4 News

    6 Interview: Steff la Cheffe, Rapperin

    10 Reportage: Wandern im Freiburgerland

    16 Thema: BLS Cargo, die Alpinisten verbinden Europa

    23 Fahrgastportrt: Roland Zoss

    24 Blickpunkt: Das BLS-Reisezentrum Langnau

    27 Poster zum Herausnehmen

    28 BLS-Streckennetz

    31 Gastrotipp: Auberge aux 4 Vents, Freiburg

    34 Unterhaltung / Leserbriefe

    37 Wettbewerb: Wo ist das BLS-Logo versteckt?

    38 Wandertipp: Zmeuss SenseSchwarzwasser

    41 Familientipp: Magdalena-Einsiedelei in Rsch

    43 Ausugstipp: Rundreise auf der Sprachgrenze

    44 Freizeit

    46 Mitarbeiterportrt: Die Dosto-Testleiter

    49 BLS-Shop

    50 Event- und Kulturagenda

    52 Inside BLS: Halt auf Verlangen

    54 Broschrenbestellung / Impressum

    55 Endstation: Bnz Friedli

    Liebe Leserin, lieber Leser

    Die Schweiz ist ein Land von Tunnels und Brcken. Alleine auf dem 436 Kilome-ter langen Streckennetz der BLS zhlen wir 71 kurze oder lange Durchstiche durch Hgel oder Berge. Zudem berspannen 402 Brcken kleine und grosse Grben. Ist die Aussicht im Tunnel naturgemss eingeschrnkt, bieten Viadukte und Brcken

    einen Blick quasi aus der Vogelperspektive. Nicht nur entlang der bald 100-jhrigen Ltschberg-Bergstrecke, wo mit dem Kanderviadukt bei Frutigen oder dem Luogelkin-Viadukt an der Sdrampe zwei sehr imposan-te Bauwerke stehen. Nein, auch auf dem S-Bahn-Netz Bern. Zum Beispiel auf der Schwarzwasserbrcke an der Strecke BernSchwarzenburg.

    Wenn Sie unserem Wandertipp auf Seite 38 folgen, knnen Sie fr einmal die Perspektive wechseln. Von der S-Bahn-Haltestelle Schwarzwasserbrcke geht es fast 70 Meter in die Tiefe, an den Zusammenuss von Schwarzwasser und Sense. Von unten wirkt die Spann- betonbrcke noch mchtiger, als sie mit ihren 180 Metern Lnge und 65 Metern Hhe sowieso schon ist.

    Einen Perspektivenwechsel anderer Art knnen wir unseren Fahrgsten schon bald bieten. Mit den ersten fahrplanmssigen Einstzen der neuen BLS-Doppel-stockzge lsst sich das Berner S-Bahn-Netz aus dem zweiten Stock erleben. Ab Seite 46 zeigen wir Ihnen, was unser Test-Team leistet, bevor der Dosto anrollt.

    Die BLS wnscht Ihnen spannende Aus- und Einblicke.

    Herzliche Grsse

    Daniel WyderLeiter Infrastruktur und Mitglied der Geschftsleitung der BLS AG

    EDITORIAL

    Die Geschichte vonBLS Cargo ab Seite 16

    Wie der Dosto getestet wird ab Seite 46

    Wandern im Freiburgerland ab Seite 10

    Steff la Cheffe Eigentlich bin ich eine Ja-Sagerin. ab Seite 6

    Rapperin Steff la Cheffe

    inderGenfergasse in Bern,

    fotograert von Rob Lewis.

  • 4(1-

    Ab 2014 fahren die neuen BLS-Doppelstcker teilweise auch in Doppeltraktion auf der S3 und S31. Deshalb mssen beim Bahnhof Belp das Gleis 1 um 13 Meter und der Perron um 79 Meter Richtung Sden verlngert werden. Weiter modernisiert die BLS den Lift beim Bahnhof und erstellt bei der bestehenden Unterfhrung einen neuen Zugang (mit Lift) auf Seite Eichenweg. Insgesamt investiert die BLS fr die Arbeiten 2,41 Millionen Franken. Der Baubeginn ist fr April 2013 geplant. www.bls.ch/verbesserungen

    Bahnhof Belp: lngeres PerronErlenbach im Simmental: Halteorte angepasst

    Auf der einspurigen Strecke SpiezZweisimmen kreuzen die Regio Ltschberger-Zge an den Bahnhfen. Dabei sind die Perrons in Erlenbach im Simmental sehr schmal. Aus Sicherheits-grnden wurden deshalb die Halteorte der Zge gendert: Regios in Richtung Spiez halten am Perronende Richtung Spiez. Jene Richtung Zweisimmen halten am Perronende Richtung Zweisimmen. www.bls.ch/verbesserungen

    4 der 28 bestellten BLS-Doppelstock-Triebzge haben die Werkhallen bereits verlassen. Whrend das Fahrzeug 001 weiter getestet wird und Prffahrten in der Ostschweiz absolviert, sind bereits drei Doppelst-cker von Erlen TG nach Bern berfhrt worden. Zwischen Bern und Thun sowie auf allen anderen Strecken (im Bild zwischen Bern und Schwarzenburg), auf denen der Dosto eingesetzt werden soll, werden sie derzeit eissig geprft. So etwa in den Bereichen Software, Trsteuerung und Fahrgastinformation. Diese Fahrten nden noch ohne Fahrgste statt. Seit Juli laufen auch die Tests fr den Einsatz in Doppeltraktion (zwei zusammengekoppelte Fahr zeuge). Ein weiterer Meilenstein erfolgte Anfang September mit dem Roll-in, der of ziellen bergabe des ersten Zuges von Stadler Rail an die BLS. Danach starteten die ersten Testfahrten mit Fahrgsten auf der S31 und S3. Im November wird der Dosto an ausgewhlten Bahnhfen im Rahmen der Railshows zu sehen sein und so ein Zug zum Anfassen (siehe auch Seite 46). www.bls.ch/dosto

    BLS-Doppelstcker auf Herz und Nieren geprft.

  • 5Die Bevlkerung des Kantons Bern ist mit dem ffentlichen Verkehr ausserordentlich zufrieden: 93,3 % der befragten Personen sind sehr oder eher zufrieden mit den V-Dienstleistungen. Kritisch beurteilt werden vor allem das Sitzplatzangebot in den Hauptverkehrszeiten und die Preisentwicklung. Dies ist das Resultat einer reprsentativen Umfrage vom Mrz 2012. Durchgefhrt hat die Umfrage das kantonale Amt fr ffentlichen Verkehr. www.bve.be.ch/v

    Berner Bevlkerung: zufrieden mit dem V

    Neu halten in Schpfen am Morgen in Richtung BernBelp zwei zustzliche Zge der S31 (6.58 Uhr und 7.28 Uhr Schpfen ab). So haben Fahrgste whrend den Hauptverkehrszeiten mehr Platz. Dieses Angebot gilt bis Sommer 2013. Danach wird auf einer S3-Verbindung der neue BLS-Doppel-stcker unterwegs sein, der mehr Sitzpltze bietet. www.bls.ch/bahn

    Schpfen: mehr Zge, mehr Sitzpltze

    Ab sofort knnen in den BLS-Reisezentren die Flge von SkyWork auch ohne begleitendes Arrangement gebucht werden. www.bls.ch/reisezentren

    Nur Flug: neuer Service in den Reisezentren

    Seit Anfang Juni steht in Trubschachen der auf 240Meter verlngerte Perron den Reisenden zur Verfgung. Whrend der neue Perronteil bereits erhht gebaut worden ist, wurden auf dem ursprnglichen Abschnitt Hilfstritte gebaut. Damit knnen die Reisenden bequemer ein- und aussteigen. www.bls.ch/verbesserungen

    Trubschachen: bequemer ein- und aussteigen

    Rechtzeitig zum Schulbeginn sind im Bereich der Zufahrten zur Baustelle des Doppelspurausbaus RosshusernMauss die Schulwege gesichert worden. Umgesetzt wurden sowohl bauliche wie auch organisatorische Massnahmen. www.bls.ch/rosshaeusern

    Doppelspurausbau: Schulwege gesichert

    Monats- und Wochenabos des Libero-Tarifver-bunds sind neu rund um die Uhr an den BLS-Touchscreen-Automaten erhltlich. Wer ein neues Abo kauft, muss die V-Grundkarten-Nummer eingeben, bei einer Abo-Verlngerung hingegen nicht. Inserate, Plakate, Flyer und Automaten-kleber vermitteln weitere Informationen dazu.www.bls.ch/ticketautomat

    Billettautomaten neu mit Libero-Abos

    Durchschnittlich drei Millionen Menschen nutzen an einem Arbeitstag in der Schweiz den ffentli-chen Verkehr. Davon reisen 180 000 Pendlerinnen und Pendler mit den Zgen der BLS und das whrend durchschnittlich 15 Minuten. Deshalb sind die BLS-Zge geeignete Plattformen, um den Fahrgsten whrend ihren Fahrten eine Werbe-botschaft mitzugeben. Aber auch Broschren und der Autoverlad Ltschberg sind interessante Kommunikationstrger. www.bls.ch/werben

    Werben mit der BLS

  • 6Stefanie Peter alias Steff la Cheffe ist als Musikerin sehr gefragt und geniesst den Flow, den ihr das Leben derzeit bietet. Im Interview spricht die 25-jhrige Bernerin ber ngste, Erlebnisse beim Bahnfahren, Gefahren ihres Jobs und den Sinn des Lebens.

    Bern ist gemtlich, berschaubar und damit

    ideal zum Wohnen. Steff la Cheffe

    Ein Angebot, das Sie angenommen haben, war die Gestaltung des Knstlerbogens in der BLS-Gazette in diesem Frhjahr.Ja, das war ein cooler Auft rag. Ich konnte mich mit dem Th ema Bahnfahren beschft igen und das Ganze in Text-form umsetzen. Dabei hatte ich sehr viel Freiraum. Ich mag solche Herausforderungen, denn ich entwickle mich beim Schreiben gerne weiter und verfeinere das Spiel mit der Sprache. Das gilt auch fr meine Kolumne bei der Zeitung Der Bund.

    Streifzug: Wann haben Sie letztmals Nein gesagt?Steff la Cheffe: Ich habe im Herbst 2010 gelernt, Nein zu sagen, als ich nahe an einem Zusammenbruch war. Ich hat-te einfach keine Energie mehr, war ausgebrannt. Es lief da-mals so viel, und es brach wie eine Lawine ber mich herein. Ich konnte die ganzen Ereignisse gar nicht mehr verdauen und fand kaum noch Schlaf. Dadurch lernte ich etwas zu selektionieren aber ich bin immer noch in der Lernphase. Denn eigentlich bin ich eher eine Ja-Sagerin, und es fllt mir schwer, spannende Angebote abzulehnen. Aber manchmal geht es nicht um das Wollen, sondern um das Knnen.

    Ich sehe mich nicht als Missionarin.

    Steff la Cheffe

    Rapperin und Beatboxerin

    Text: Thorsten KaletschFotos: Rob Lewis

    Interview

    INTERVIEW

  • 7Steff la Cheffes AusugstippDie Sense nde ich extrem schn, sagt Steff la Cheffe. Da muss ich dieses Jahr unbedingt noch einmal hin. Damit verknpft die Rapperin viele Kindheitserinnerungen. Wir sind jeweils mit der Familie an die Sense und ans Schwarz-wasser gefahren und haben auch Schulausge in diese Region gemacht. Die 25-jhrige Stadtbernerin empehlt als Ausgangsort die Station Schwarzwasserbrcke der S6.

    Hin- und RckreiseSiehe Wandertipp Seite 38

    Die Bahnfahrer seien der Querschnitt der Nation, schreiben Sie im BLS-Rap.Das kann man in der Schweiz schon so sagen, finde ich. Ich selber habe ein GA und keinen Fhrerschein, fahre meist 2.Klasse. Selten gnne ich mir fr 15Franken ein Upgrade in die 1.Klasse, wenn ich zum Beispiel morgens in der Rush-Hour verschlafen nach Zrich fahre.

    Erinnern Sie sich an spezielle Erlebnisse beim Zugfahren?Es sind vor allem Begegnungen mit Menschen. Krzlich habe ich einen Syrer kennengelernt, der aus Homs stammt und im aktuellen Konflikt Kollegen verloren hat. Es ist beeindruckend, wie tiefe Einblicke in das Leben man innerhalb von einer Stunde erhalten kann.

    Ist Ihnen Mobilitt wichtig?Ja, ich bin gerne unterwegs und mag es, zu reisen. Ich musste aber feststellen, dass das rastlose Unterwegssein auch anstrengend sein kann. Ich kehre deshalb sehr gerne heim nach Bern und bernachte am liebsten zu Hause. Ich brauche einen Ruhepol, wo ich auftanken kann, ein Nest sozusagen.

    Knnten Sie sich vorstellen, ein Leben lang in Bern wohnhaft zu bleiben?Ja! Es bruchte schon einen sehr triftigen Grund, um mich hier wegzulotsen etwa einen musikalischer oder amourser Natur. Ich bin momentan oft in Zrich im Studio, einer Stadt, die gut zum Arbeiten ist. Bern ist nicht so gross, nicht so hektisch. Gemtlich und ber-schaubar und deshalb ideal zum Wohnen. Aber wer weiss sag niemals nie! Vielleicht mache ich es wie meine Tante, die mit 50 in die Karibik ausgewandert ist und ein neues Leben angefangen hat. Ich habe sie nach der Matur besucht und sprte nach fnf Monaten, dass ich zu jung und zu aktiv bin, um mich so abzusetzen. Mein Taten-drang ist noch zu gross.

    Dieser Aufenthalt in der Karibik war offenbar ein ziemlich wichtiger Moment fr Sie.Ja, sehr. Ich realisierte in dieser Phase, dass ich keine Angst vor dem Versagen zu haben brauche, dass ich in der Schweiz gut eingebettet bin und ber ein gutes soziales Netz verfge. Dass ich mit der Matur die Basis fr eine gute berufliche Entwicklung gelegt habe. Heute ist diese existenzielle Angst nicht mehr so prsent. Angst ist ein Relikt aus der Steinzeit und bringt einen selten weiter. Die meisten angsteinflssenden Probleme von heute sind ei-gentlich gar keine echten Gefahren man muss sich nur berwinden und sie anpacken.

    Ein weiteres Schlsselerlebnis war das Geschenk der beiden CDs Things Fall Apart von den Roots und Make The Music von Rahzel, das Ihnen Ihr lterer Bruder machte. Sie sagten einmal, von diesem Moment an htten Sie gewusst, dass Rappen und Beatboxen ihr Ding sei.Absolut. Die beiden CDs erhielt ich mit 13 genau in einem Moment, in dem man sich als Mensch neu findet.

    Von da an konnte ich meine Gefhle und Gedanken im Rap festhalten. Die Texte von damals sind wie ein Tage-buch sie geben einen Eindruck von dieser Zeit. Im Rap konnte ich auch ein Selbstbewusstsein entwickeln, ich sprte, dass ich etwas bewirken kann. Ich brauchte aber schon eine Zeit, bis ich mich zuerst mit dem Beatboxen und erst danach mit dem Rappen vor Publikum wagte.

    War die Musik so etwas wie eine Therapie fr Sie?Teilweise ja, frher war ich mit vielen Dingen in unserer Gesellschaft nicht einverstanden, war dnnhutig, auchzornig oder todtraurig. Musik war in dieser Phase eine Flucht und ein Ausgleich fr mich. Ich konnte am Abend die ganzen Probleme und den Weltschmerz hinter mir lassen, ein Textblatt zur Hand nehmen und mich in eine Welt begeben, die mir guttat. Wenn ich etwas aufgeschrie-ben hatte, hatte ich es verarbeitet denn das Aufschreiben setzt Denkarbeit voraus. Ich konnte Dinge loslassen, die mich belasteten. Heute bin ich gelassener. Ich habe ge-merkt, dass es nicht gut ist, wenn ich mich von allem Ne-gativen in der Welt zu sehr beeinflussen lasse. Erst wenn es mir gut geht, kann ich untersttzen und meine Stimme ein-setzen.

    Das tun Sie sehr gezielt man nimmt Sie nicht als Lautsprecherin wahr.Ich sehe mich nicht als Missionarin. Wenn ich das Be-drfnis habe, etwas zu sagen, dann mache ich das oder setze mich in meinen Texten damit auseinander. Zu sehr moralisieren nervt aber. Ich halte mich eher an Gandhi, der sagte, man sollte den Wechsel in der Welt, den man sich wnscht, selber verkrpern. Zum Beispiel bin ich seit lngerer Zeit aus berzeugung Vegetarierin, was ich nie gross herausposaunt habe. In meinem Umfeld haben es aber als Folge einige Kolleginnen auch mit dieser Ernh-rungsumstellung probiert.

    Heute gibt es einerseits die starke, aktive und extrovertierte Steff la Cheffe und andererseits die ruhigere, feinere und sensiblere Stefanie Peter.Genau. Wenn ich Konzerte gebe, bin ich aktiv, spre das Adrenalin und fhle mich gepusht. Das ist anders, als

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  • 9wenn ich frei habe, ausschlafe, frhstcke, dann viel-leicht meine Mails checke und abends eine Kollegin ein-lade. Das hat auch mit dem Kontext zu tun.

    Wo stehen Sie in zehn Jahren?Momentan weiss ich ziemlich genau, wie die nchsten zwei oder drei Jahre aussehen. Das neue Album kommt im Frhjahr 2013 auf den Markt, und anschliessend ge-hen wir auf Tour. Was danach kommt, ist aber unklar. Plne sind Plne und nicht mehr. Ich habe ein Studium fr Soziokulturelle Animation begonnen und dieses nach einem Jahr unterbrochen, weil ich Gelegenheit er-hielt, mit Andreas Vollenweider auf Welttournee zu ge-hen. Aus einem Jahr Unterbruch wurden zwei und jetzt drei. Mein Leben ist derzeit ein Flow alles, was ich brauche, fliegt mir zu. Vielleicht werde ich mich in die-sen Bereichen rund um Kultur, Schreiben und Kommu-nikation weiterentwickeln. Vielleicht mache ich aber auch eine Pause mit der Musik und beginne wieder zu studieren. Ich kann mir gut vorstellen, von der Front ins zweite Glied zu wechseln und Junge zu untersttzen, p-dagogisch zu arbeiten. Auch die Familienfrage stellt sich in dieser Zeit sicher mal. Im Moment ist es sehr offen, ob ich einmal Kinder haben werde oder nicht.

    Die Familie ist aber fr Sie ein wichtiger Hort?Die Familie, in der ich aufgewachsen bin, ist sehr klein: Meine Mutter, meine zwei Brder und frher auch noch das Grosi. Meine Mutter besuche ich immer noch regel-mssig, erzhle von mir und schreibe auf ihrem grnen Balkon auch mal Songs. Mit meinem lteren Bruder bin ich zusammengezogen, und auch mit meinem jngeren Bruder, der Autist ist, unternehme ich ab und zu Ausflge.

    Das neue Album

    Mit ihrem ersten Album Bittersessi Pille wurde die 25-jhrige Bernerin Steff la Cheffe, Stefanie Peter, auf einen Schlag einer breiten ffentlichkeit bekannt. Derzeit arbeitet die Rapperin und Beatboxerin an ihrem zweiten Album, das im Frhjahr 2013 erscheinen soll. Produzent ist wieder Reggae-Musiker Dodo. Neu in den Produktionsprozess einbezogen wurde Marco Jger von Bonaparte, ein in Berlin wohnhafter Kirchberger. Steff la Cheffe stellt mehr elektronische Einsse in Aussicht, programmierte Beats und auch mal einen Synthesizer. Sie spiele auch mit afrikanischen Einssen, sagt die Musikerin. Denn ich bin es mde, mich rein nur von der amerikanischen Hip-Hop-Szene inspirie-ren zu lassen.

    www.stefacheffe.ch

    INTERVIEW

    Ich liebe meine Familie ber alles, verbringe aber auch nicht jede freie Minute mit ihr.

    Die Zeit, als ihre alleinerziehende Mutter arbeitslos war, war sicher prgend. Hat sich Ihre Einstellung zum Geld verndert, seit Sie als Musikerin erfolgreich sind?Nein. Geld ist ein Mittel und weder schlecht noch gut. Es zeigt, wie wir miteinander und mit dem Leben umgehen. Ich habe aber gelernt, dass man nie ber seine Verhlt-nisse oder auf Pump leben sollte. Ich gebe gerne Geld fr gutes Essen, Kultur und Ausgang aus, dafr eher weni-ger fr Kleider. Shoppen finde ich anstrengend, und mir fehlt auch die Zeit dafr.

    Wo liegt fr Sie der Sinn des Lebens?Ich weiss nicht, ob es einen fixen Sinn gibt oder ob man sich diesen Sinn innerhalb seiner Mglichkeiten selber kreiert. Ich denke, dass es Dinge gibt, die sinnstiftender sind und einem glcklicher machen als andere. Der Sinn liegt im Innern und hat nichts mit usserlichkeiten wie dem Streben nach Schnheit, Sicherheit oder Reichtum zu tun. Es geht vielmehr darum, sich selber kennenzulernen, in sich einzukehren, herausfinden, wer man ist, was ei-nem guttut und wo man hin will. Wenn man das heraus-gefunden hat, kann man sich auch um andere Menschen kmmern, ihnen etwas mitgeben und sie untersttzen.

    Shoppen nde ich anstrengend. Rapperin Steff la Cheffe.

  • 10

    Wer von Ddingen nach Freiburg wandert, berquert die Grenze zwischen der deutsch- und der franzsischsprachigen Schweiz an einer besonders attraktiven Stelle: ber das Grandfey-Viadukt.

    Brckenschlag ber den Rstigraben.

    Wandern im

    Freiburgerland

    Text: Mia HofmannFotos: Rob Lewis, zvg

    Reportage

    Pltzlich beginnt der Boden leicht zu zittern, ein Rau-schen nhert sich, tadamm, tadamm, tadamm, ein Zug ber unseren Kpfen. Wir stehen auf dem Grandfey-Via-dukt, unter uns die Saane, die sich zum Schiff enensee ver-dickt. Die ber 300 Meter lange Fussgngerpassage stellt eindeutig den Hhepunkt der Wanderung von Ddingen nach Freiburg dar.

    Start der Tour ist der Bahnhof Ddingen. Die Gemeinde im Sensebezirk hat rund 7500 Einwohner und besitzt mit 2000 Hektaren die grsste landwirtschaft liche Nutzfl che des Kantons. Grosse Getreidesilos prgen denn auch das

    Erscheinungsbild Ddingens, als wir langsam das Dorf verlassen und Richtung Moos loswandern. Nachdem wir die letzten Mehrfamilienhuser hinter uns gelassen haben, kommen wir in ein kleines Naturschutzgebiet und kreuzen den Botanischen Pfad. Dieser ist 1,5 Kilometer lang und stellt 60 Pfl anzenarten vor. Wer Lust hat, kann sich im Ddinger Moos und dem daran anschliessen-den Chiemi Wald also gut die Zeit vertreiben.

    Balliswil mit Schloss und AlleeIn Garmiswil berqueren wir die Bahngleise. Wer gerne eine Kaff ee- oder Mittagspause einlegen mchte, kann

    REPORTAGE

  • 11

    dies im Landgasthof Garmiswil mit Wonne tun. Im Fol-genden steigt der Weg etwas an, was nach dem Waldstck in Richtung Balliswil eine gute Aussicht ermglicht. In Balliswil stossen wir auf eines der vielen Landschlsser, die es hier in der Region zu bestaunen gibt. Das Schloss Balliswil dient auch als kleines Hotel, so knnen zwei Zimmer la chambre verte und la chambre bleue ge-mietet werden, und auch der hellblau leuchtende Pool im Garten steht den Hotelgsten zur Verfgung. Obwohl bis Freiburg nur noch vier Kilometer fehlen, herrscht hier absolute Ruhe. Als wir daraufhin die zum Grandfey-Via-dukt fhrende Allee durchschreiten, fhlen wir uns schon nach Frankreich versetzt, obwohl wir uns noch auf der Deutschschweizer Seite der Saane befinden.

    Bei der Fussgngerpassage des Viadukts haben Wanderer zwei Mglichkeiten: direkt traversieren und den Weg nach Freiburg fortsetzen oder aber ans Ufer der Saane he-rabsteigen und einen Abstecher zur Einsiedelei Magdale-na anhngen (siehe auch Familientipp Seite 41). Wer sich wie wir fr Ersteres entscheidet, erlebt schon bald selbst,

    wie es sich anfhlt, wenn ein tonnenschwerer Zug drei Meter ber dem Kopf vorbeirauscht. Wer den zweiten Weg whlt, wird mit einem schnen Seitenblick auf das Grandfey-Viadukt belohnt (siehe Bild oben).

    Viadukt mit GeschichteDas Grandfey-Viadukt wurde von 1858 bis 1862 erbaut. Die Brcke wurde aus Stahl konstruiert und stand auf sechs mit mchtigen Steinfundamenten unterlegten Git-terpfeilern 82 Meter ber dem Wasser. Schon damals gab es eine Passage fr Fussgnger und kleine Karren, welche die Verkehrswege in der unwegsamen Saaneschlucht ent-scheidend verkrzte. Der Bau wurde in der ganzen Schweiz mit grossem Interesse verfolgt, und besonders die Tragfhigkeit der Brcke sorgte fr Anerkennung: Mit der Einweihung nahm man die Brckenprobe vor, die wagemutigen Geist und Freude am Anschaulichen zeigt: 12 Geschtze mit 50 Pferden bespannt kamen auf die Brcke, etwa 300 Menschen passierten zu gleicher Zeit, beschreibt Josef Brunner die Einweihung in seiner Promotionsarbeit 1924.

  • Freitag, 28. September sowie 5., 12. und 19. Oktober 2012.

    Die herbstliche Abendstimmung ldt zu einer gemtlichen Fonduefahrt mit volkstmlicher Unterhaltung auf den Brienzersee ein.

    - Interlaken Ost ab 19.45 Uhr, Interlaken Ost an 21.30 Uhr, Schiff offen bis 22.00 Uhr

    - Fahrpreis: Erwachsene CHF 35., GA/Halbtax CHF 28., Kinder 616 Jahre CHF 17.50

    - Preis Fondue discrtion: CHF 28.- Tischreservation: Gastro Lac AG, Telefon +41 (0)79 422 90 79

    - Weitere Infos unter Telefon +41 (0)58 327 48 11 oder www.bls.ch/schiff

    FondueschiffBrienzersee.

  • 13

    Mit der Elektrifi zierung der Eisenbahn musste die Brcke verstrkt werden, um die schwereren und schnelleren Zugkompositionen tragen zu knnen. Deshalb bekam das Grandfey-Viadukt zwischen 1925 und 1927 ein neues Betonkleid: Die vorhandenen Metallpfeiler wurden hin-tergossen und der Fahrbahnunterbau mit sieben Beton-bogen ergnzt. Erst damit bekam der Bau, der zu den schnsten Eisenbahnviadukten der Schweiz zhlt, seinen heutigen Charakter. Im Kern steht noch immer die Br-cke von 1862 und trgt tglich zuverlssig ber 130 Per-sonen- und zahlreiche Gterzge ber den Schiff enensee.

    Das versunkene SaanetalUnter dem Viadukt, wo frher gemchlich die Saane da-hinfl oss, beginnt heute der Schiff enensee. Entstanden ist er 1964, als die Staumauer Schiff enen fertiggestellt wurde. Die ff entlichkeit war fasziniert vom Spektakel des an-steigenden Wassers, das eine ganze Landschaft ver-schlang, schreibt Alt Bundesrat Joseph Deiss im Vorwort zum Buch Schiff enensee Das versunkene Saanetal. Und weiter: Zu den Auswirkungen auf Natur und Land-schaft kam das persnliche Schicksal der Bewohner, die zwangsumgesiedelt wurden und ihre Bauernhfe verlas-sen mussten. Gefl utet wurde beispielsweise der Kurort Bad Bonn. Die Schwefelquelle, die schon im Mittelalter bekannt war, liegt heute unter Wasser. 1960 war im Kur-haus Bad Bonn noch der sehr erfolgreiche Schweizer Film Anne-Bbi Jowger gedreht worden. Vor der Flutung 1964 wurden die alten Gebude dann gesprengt. Heute mahnt noch der Name eines bis ber die Landesgrenzen hinweg bekannten Ausgangslokals an den ehemaligen Kurort: das Caf Bad Bonn. Das Stausee-Projekt vern-

    Attraktive Fussgngerpasserelle mit Blick auf den Schiffenensee: Auf der anderen Seite des Grandfey-Viadukts wird Franzsisch gesprochen.

    REPORTAGE

    derte einen ganzen Landstrich. Dadurch knnen aber heute 5 Prozent des Stromverbrauchs des Kantons Frei-burg abgedeckt werden.

    Franzsisches Ambiente: die Allee vor dem Viadukt.

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    Herbstsonne Aletsch17. September21. Oktober 2012

    Tagespass: - Ticket fr alle Bahnen in der Aletsch A

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    MGB-Strecke Mrel-Betten Talstation-Fiesch

    - Tagesteller im Restaurant Ihrer Wahl auf der Riederalp,

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    - Diverse Sport- und Kulturangebote

    Erwachsene CHF 40.Kinder CHF 32.*GA SBB CHF 28.

    *Dieser Preis gilt auch fr Inhaber von -Tax-Abo und Swisspass

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    55 geschfte | 11 kinos | 10 restaurants | 1 erlebnisbad & spa | 1 hotel westside.ch

    repu

    blica

  • 15

    Neues Brckenprojekt und UniversittsstadtAuf der anderen Seite des Grandfey-Viadukts wird Fran-zsisch gesprochen. Das bemerken Wanderer bereits im Restaurant Grandfey, wo bei gutem Wetter im grossen Garten Grillspezialitten genossen werden knnen. Un-weit von hier liegt in malerischer Umgebung die Auber-ge aux 4 Vents (siehe auch Gastrotipp Seite 31). Wir aber machen uns auf Richtung Stadt und stellen fest, wie die Besiedelung immer dichter wird. Schon bald begegnen wir auf der Poya-Baustelle einem nchsten Brckenpro-jekt. Bis 2014 soll hier mit 196 Metern die lngste Schrg-seilbrcke der Schweiz entstehen. Die in zeitgenssischer Architektur gehaltene Poyabrcke soll damit an die lange Hngebrcken-Tradition der Stadt Freiburg anschliessen.

    Wir steigen noch einmal hinab zum Ufer der Saane und tauchen dann langsam ein in die gemtliche Betriebsam-keit Freiburgs. Die Zhringerstadt wurde 1157 erbaut und diente zur Sicherung des Aare-Saane-Gebietes. Heute ist Freiburg vor allem auch als Bildungsstadt bekannt, behei-

    matet sie doch die schweiz- und europaweit einzige Uni-versitt, an der alle Abschlsse wahlweise in Deutsch oder Franzsisch gemacht werden knnen. Aktuell sind 43 Pro-zent der Studierenden deutschsprachig und 34 Prozent franzsischsprachig. In der Wohnbevlkerung hingegen dominiert die franzsische Sprache: 63,6 Prozent spre-chen Franzsisch, 21,2 Prozent Deutsch. Wir schnappen denn auch vorwiegend franzsische Wortfetzen auf, als wir durch die Altstadt hoch schlendern, vorbei an der be-rhmten Kathedrale St. Niklaus, langsam hinauf Rich-tung Bahnhof. Es gibt auch die Mglichkeit, mit dem Fu-niculaire, der alten Standseilbahn aus dem Jahr 1899, von der Unter- in die Oberstadt hochzufahren. Die Funi-culaire von Freiburg ist einmalig in ganz Europa, da sie mit dem Abwasser der Stadt betrieben wird, das sie als Antriebsballast nutzt. Mit etwas surrenden Beinen und einem Lcheln im Gesicht erreichen wir schliesslich den Bahnhof Fribourg. Auf der Heimreise berqueren wir das Grandfey-Viadukt (und damit den Rstigraben) ein zweites Mal diesmal aber fahrend.

    Attraktives Landschloss in Balliswil (links) und ein atemberaubender Blick auf Freiburg, in dessen Oberstadt man auch mit dem Funiculaire

    (rechts) gelangen kann.

    REPORTAGE

    Gut zu wissenHinreise: Mit der Bahn nach Ddingen.Rckreise: Ab Fribourg mit der Bahn.Wanderung: Von Ddingen ber das Ddinger Moos nach Garmiswil (35 Min.), ber Balliswil zum Grandfey-Viadukt (40 Min.), nach Freiburg (50 Min.).Tipp: Besuch der Magdalena-Einsiedelei bei Rsch (siehe Familientipp S. 41).Standseilbahn: Werktags 7 bis 8.15 Uhr und 9.30 bis 19 Uhr, Sonn- und Feiertage 9.30 bis 19 Uhr, Einzelfahrt: CHF 2.30.bernachten/Einkehr: Landgasthof Garmiswil Tel. +41 (0)26 492 01 30, www.jungos.ch, Schloss Balliswil, Tel. +41 (0)26 481 14 28, www.balliswil.ch, Restaurant Grandfey, Tel. +41 (0)26 322 37 02,

    Auberge aux 4 Vents, Tel. +41 (0)26 347 36 00, www.aux4vents.ch, (siehe auch Gastrotipp S. 31).Bcher/Quellen: Schiffenensee Das versun-kene Saanetal, Verein O.S.K.A.R. (Hrsg.), 2011. Josef Brunner: Beitrag zur geschichtlichen Entwicklung des Brckenbaus in der Schweiz. Promotionsarbeit, Bern 1924.Mehr Infos: Ddingen Tourismus, Tel. +41 (0)26 492 74 74, www.duedingen-tourismus.ch, Fribourg Tourisme, Tel. +41 (0)26 350 11 11, www.fribourgtourisme.ch

    Wanderkarte und Hhenpro l unter

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  • 16

    BLS Cargo hat sich zur fhrenden Bahn im Gtertransit durch die Schweiz gemausert. Was ist das Erfolgsgeheimnis des Privatunternehmens? Und was hat luxemburgische Milch mit italienischem Mozzarella zu tun? Eine kleine Reise durch die Welt des Gterverkehrs.

    Zum Beispiel Galbani-Mozzarella.

    Fr einen kurzen Moment whnt man sich auf einer Schweizer Alpenwiese. Khe tummeln sich auf dem saft i-gen Grn, zupfen Gras, kuen scheinbar gelangweilt, ab und zu reiben zwei die Kpfe aneinander. Allein, es fehlen die fr Schweizer Alpenwiesen typischen Kuhglocken. Und pltzlich ertnt lauter Motorenlrm, was einem defi -nitiv in die Realitt zurckholt. Es ist spter Nachmittag, auf dem Rangierbahnhof der luxemburgischen Kleinstadt Bettembourg hinter der Weide beginnt geschft iges Trei-

    ben. Container werden von Lastwagen per Kran auf Zge umgeladen, Gterwagen rangiert und entladen, wieder beladen und zu einer neuen Zugkomposition zusammen-gestellt.

    Aussen staubig, innen keimfreiDann fhrt ein Lastwagen auf den Terminal. Beladen ist er mit weissen Containern, die aussen staubig und innen ab-solut keimfrei sind. Das mssen sie auch sein, denn in den

    THEMA

    BLS Cargo: Die

    Alpinisten ver-

    binden Europa

    Text: Stefanie Burri und Peter BaderFotos: BLS

    Thema

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    weissen Behltern wird Milch nach Italien transportiert. Zweimal pro Woche fhrt ein Gterzug von Bettembourg Richtung Sden, mit rund einer Million Liter hauptsch-lich franzsischer, aber auch belgischer und luxemburgi-scher Milch an Bord. Abfahrt in Bettembourg: 2.30 Uhr. Zehn Stunden spter rollt der Zug mit einer Lokomotive von BLS Cargo ber die Gotthardachse. In einer Fabrik in Lodi sdlich von Mailand wird die Milch schliesslich zu Galbani-Mozzarella verarbeitet und nach ganz Europa ver-kauft. Alltag im europischen Gterverkehr.

    Wir sind die Alpinisten, sagt der 45-jhrige Dirk Stahl, Chef von BLS Cargo seit der Grndung 2001. Der Gter-transport auf der Schiene durch die Schweiz und die Al-pen ist unser Kerngeschft (im Bild oben ein BLS-Cargo-Zug oberhalb des Thunersees). Und darin sind der Chef und seine rund 130 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter richtig gut. Was keine Selbstverstndlichkeit ist, denn das

    Geschft ist hart, der Markt umkmpft. 2009, mitten in der grossen Wirtschaftskrise, wies das Unternehmen erst-mals einen geringen Verlust aus. Der schwache Euro trifft auch BLS Cargo hart, weil die Leistungen zumeist in Schweizerfranken erbracht, aber in Euro bezahlt werden. Zuletzt machte dem Tochterunternehmen der BLS AG auch der zwischenzeitliche Streckenausfall am Gotthard zu schaffen. Aber BLS Cargo trotzt den Widrigkeiten: 2011 stieg das Betriebsergebnis gegenber dem Vorjahr um satte 75Prozent auf 4,2 Millionen Franken. Trotz ei-nes geringen finanziellen Verlusts 2011 beansprucht das Unternehmen im Transitbereich inzwischen 43 Prozent des Marktes fr sich und erreicht damit etwa den gleichen Anteil wie SBB Cargo und SBB Cargo international zu-sammen.

    Leistungen aus einer HandKonkret: Jhrlich queren 23 000 BLS-Cargo-Zge die Alpen, an manchen Tagen bis zu 100 pro Tag. 32 Prozent davon nehmen die Gotthard-Route, der Rest passiert den Ltschberg. Seit ihrer Grndung konzentriert sich BLS Cargo auf sogenannte Ganzzge, das heisst auf ganze Zugkompositionen, die ein einziges Unternehmen fr sich bucht. Wir sind ein flexibles Privatunternehmen, knnen schnell auf Kundenwnsche reagieren, sagt CEO Dirk Stahl. Das ist eine unserer grossen Strken.

    Das Unternehmen wickelt Gterverkehr ber die Schwei-zer Grenzen hinaus ab, trgt je nach Vertragsverhltnis mit dem Kunden auf allen europischen Strecken (z. B. NeussGallarate) die alleinige Verantwortung fr den ge-samten Transport und ist einziger Ansprechpartner fr den Kunden. Man liefere damit Leistungen aus einer Hand, bemerkt Dirk Stahl, und stelle so zum Beispiel si-cher, dass der Kunde jederzeit ber die Verkehrslage der Waren informiert sei und damit seine logistischen Pla-nungen anpassen knne. Wo BLS Cargo nicht selber fhrt, bernehmen Partnerbahnen den Transport. Dazu geh-ren unter anderem die DB Schenker Rail (eine Tochter der Deutschen Bahn) oder Trenitalia Cargo.

    Das Schweizer Unternehmen steigert gleichzeitig laufend sein Produktivitt und Effizienz. Seit Fahrplanwechsel 2011 fahren etwa auf der Gotthardachse erstmals BLS-Lokfhrer und BLS Cargo-Lokomotiven durchgngig von Bellinzona bis nach Gallarate, was einen Bruch im Pro-duktionssystem vermeidet, die Laufleistung der Lokomo-tiven erhht oder effizientere Arbeitsschichten fr die Lo-komotivfhrer ermglicht.

    Umweltfreundlicher, sichererer, efzienterEin wichtiges Standbein von BLS Cargo ist zudem die rollende Landstrasse zwischen dem deutschen Freiburg und Novara im Norden von Italien. Auf der Rola werden sowohl die Lkws als auch deren Chauffeure transportiert. Durch die Aufstockung auf 11 tgliche Zugspaare konnte die Verkehrsleistung 2011 um rund 7 Prozent gesteigert werden. Darber hinaus unterzeichneten die Verantwort-lichen von BLS Cargo mit RAlpin, der Betreiberin der rol-lenden Landstrasse, die Vertrge bis 2018 und sicherten

  • Im Berner Oberland und im Oberwallis gibts viel Neuland zu entde-cken. Im wildromantischen Gasteretal wandern Sie durch nahezu unberhrte Natur, auf der sonnenverwhnten Ltschberg Sdrampefaszinieren die ber hundert Meter langen Viadukte und im Simmentalbegeistern spannende Erlebniswanderungen. Fr die 41 schnsten Routen entlang der Ltschberger-Bahnlinien BernBrig und SpiezZweisimmen gibt es das informative Ltschberger-Wanderbuch.

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    damit ein wichtiges Geschft sfeld fr die Zukunft . Wir leisten einen bedeutenden, inzwischen unverzichtbaren Beitrag zur Schweizer Verlagerungspolitik, ist Dirk Stahl berzeugt. Der Gtertransport auf der Schiene ist um-weltfreundlicher, sicherer, effi zienter.

    Trotzdem warten grosse Herausforderungen auf die Bran-che. Neben den schwierigen wirtschaft lichen Rahmenbe-dingungen machen BLS Cargo vor allem zwei Problemfel-der Sorgen. Als Folge des anhaltenden Wachstums des kombinierten Verkehrs auf der Schiene berstieg 2011 die Nachfrage nach Trassen fr den hochprofi ligen kombi-nierten Verkehr (4-m-Profi l) das Angebot. BLS Cargo musste deshalb erstmals in der Geschichte der Schweizer Eisenbahn in einem Bietverfahren um Nutzungsrechte fr Trassen auf der Ltschberg-Simplonachse kmpfen. Da diese Achse als einzige Transitstrecke durch die Schweiz fr hochprofi ligen Gterverkehr ausgerstet ist, bestehen bei Streckenengpssen in der Schweiz keine Aus-weichmglichkeiten. Fr uns ist neben entsprechenden Ausbauten auf der Ltschbergachse auch ein Ausbau der Gotthardachse auf einen 4-m-Korridor wnschenswert, sagt Dirk Stahl.

    Der BLS-Mozzarella auf dem TellerDaneben leidet die Schieneninfrastruktur unter dem zu-nehmenden Verkehrsaufk ommen. Insbesondere auf der Simplonsdseite fhrte dies in der Vergangenheit neben Streckeneinschrnkungen aufgrund von notwendigen Bauarbeiten zu vielen unvorhergesehenen Streckenunter-brchen.

    Trotzdem bleibt Dirk Stahl optimistisch und sagt: Wir sind fr die Zukunft gut gerstet. Und wer knft ig ein Stck Mozzarella verspeist, sollte daran denken, dass es vielleicht auch dank BLS Cargo auf seinem Teller liegt.

    Auf dem Rangierbahnhof im Luxemburgischen Bettembourg werden Container umgeladen.

    Khe weiden in Bettembourg.

    Der Milchzug bei Wassen.

    THEMA

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    Reisedaten

    30.11.2.12.2012 7.12.9.12.201214.12.16.12.2012 21.12.23.12.2012

    Hinreise wahlweise am Freitag (23 Nchte) oder Samstag (12 Nchte). Rckreise nur Sonntag oder Montag mg-lich. Verlngerung bis Montag auf Anfrage.

    Preise pro Person im Doppelzimmer

    Mridien PullmannBahn & 1 Nacht CHF 269. CHF 190.Zusatznacht im DZ CHF 159. CHF 86.Zuschlag EZ/Nacht CHF 106. CHF 25.DZ= Doppelzimmer / EZ = Einzelzimmer

    Das Angebot beinhaltet folgende Leistungen: Bahnfahrt ab Wohnort nach Stuttgart via Schaffhausen und zurck, 2. Klasse, Basis Halbtax

    Reservierte Sitzpltze auf der Hin- und Rckreise (ab/bis Zrich)

    1 Nacht im gewhlten Hotel, Basis Doppelzimmer inkl. Frhstcksbuffet

    Reiseunterlagen inkl. Reisefhrer

    Exklusiv eingeschlossen: 1 Tasse Glhwein oder ein nicht alkoholisches Getrnk und 1 Bratwurst am Stuttgarter Weihnachtsmarkt. Bei einer Buchung von 2 Nchten ist das V-Ticket fr 3 Tage inbegriffen.

    Zuschlge/Ermssigungen Bahn/Person

    2. Klasse 1. Klassemit Halbtaxabo CHF 76.ohne Halbtaxabo CHF 76. CHF 182.GA 2. Klasse CHF -30. CHF 66.GA 1. Klasse CHF -30. CHF 26.

    Obligatorische Annullationskostenversicherung CHF 29. pro Person. Auftragspauschale CHF 50. pro Buchung. Es gelten die allgemeinen Reise- und Vertragsbedingungen von railtour. nderungen bleiben vorbehalten.

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    THEMA

    Herr Maier, warum braucht die BLS Lobbyisten?Jrgen Maier: Wir sind zu zweit, verfgen also ber beschrnkte Mglichkeiten. Mein Kollege kmmert sich darum, dass die Anliegen der BLS in politischen Gremien und Verbnden in der Schweiz gehrt werden. Ich mache das vorab im Ausland, insbesondere bei Institutionen in Brs-sel. Aber es ist nicht so, dass wir fordernd auftre-ten. Wir wollen vor allem neue Ideen in die Dis-kussion bringen, pragmatische Vorschlge machen.

    Mit Erfolg?Es ist immer schwierig zu sagen, welcher Faktor ausschlaggebend fr den Erfolg war. Wir sind ein kleines, hoffentlich nicht unwichtiges Rdchen in einem ganzen Prozess, tragen also unseren Teil dazu bei.

    Knnen Sie konkrete Beispiele nennen?Das Bundesamt fr Verkehr (BAV) hat unlngst die Forderung aufgestellt, dass ab 2020 nur noch lrmarme Wagen in der Schweiz beziehungs-weise durch die Schweiz fahren drfen. In der EU und bei den europischen Bahnen hat dies einen

    grsseren Wirbel ausgelst. Denn das wrde kurzfristig grosse Investitionen fr alle Wagenhal-ter bedeuten. Und es ist nicht klar, ob der Vor-schlag berhaupt mit der EU-Gesetzgebung kom-patibel ist. Nun habe ich zwischen dem BAV und der Europischen Vereinigung fr Eisenbahn- und Infrastrukturbetriebe (CER) vermittelt. Die Bahnen haben einen Alternativvorschlag ausge-arbeitet und werden diesen mit dem BAV bespre-chen. Somit konnte vorerst eine Eskalation ver-hindert werden.

    Oder?Ich versuche mit guten Argumenten und bei den richtigen Leuten fr die Idee einer Alpentransit-brse im mittel- bis langfristigen Zeithorizont zu werben. Wir haben auch konkrete Vorschlge dazu gemacht, wie der Gterverkehrskorridor zwischen Rotterdam und Genua mglichst ein-heitlich gestaltet werden kann, also mit mglichst wenigen administrativen und technischen Hin-dernissen zwischen den Lndern.

    Hat es ein Schweizer Unternehmen in Brssel bei der EU besonders schwer?Ich kann nur fr ein Eisenbahnunternehmen sprechen, und da lautet die Antwort: Nein. Der Schweizer Gter- und Personentransport auf der Schiene hat einen ausgezeichneten Ruf, die Schweiz dient diesbezglich vielerorts als Mus-terbeispiel. Wir werden ernst genommen.

    Was gefllt Ihnen an Ihrer Arbeit am besten?Das Networking, der Austausch mit Mitarbeitern aus anderen Bahnunternehmen. Dabei lerne ich auch die V-Verhltnisse in anderen Lndern kennen, die teil-weise weit von unserem Angebot entfernt sind und mit ganz anderen Problemen zu kmpfen haben. So ergeben sich Ideen, welche fr die Schweizer Bahn-landschaft interessant sein knnten. Das ffnet auch den persnlichen Horizont.

    Und was rgert Sie am meisten?Gerade bei der EU mit ihren 27 Lndern sind die Prozesse sehr langsam und schwerfllig. Hier Kompromisse zu nden und Entscheide zu fllen, ist kein leichtes Unterfangen. Das braucht schon viel Geduld und auch Optimismus!

    Unsere Vorschlge werden ernst genommen.Jrgen Maier, Leiter internationale Beziehungen der BLS AG, vertritt die Interessen von BLS Cargo im Ausland. Er stelle dabei weniger Forderun-gen, sondern mache eher konstruktive und pragmatische Vorschlge. Und: Der Ruf des Schweizer Gterverkehrs im Ausland ist hervorragend.

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    17. September 2012

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    Ich mchte ein Hter der Kindheit sein.

    Ich sehe die Bahn als soziale Ader der Schweiz. Das Land ist der Krper, die Schienen sind die Blutbahnen, und das Ganze pulsiert. Ein stndiges Kommen und Gehen. Ein miteinander Verbundensein. Ich bin in einer Eisenbah-nerfamilie aufgewachsen und seit jeher mit dem Zug un-terwegs. Meine Bahnlust drckt sich auch in meinen Lie-dern aus: Bine Krokiloki, ohni Strom da bocki, bi ber hundert Tonne schwr, chume im Schuss derhr

    Ich bin Autor und Kinderliedermacher. Manche Leute fragen: Warum machst du nur Musik fr Kinder? Was heisst da nur? Erstens sprechen meine Musik und Texte auch Erwachsene an. Und zweitens ist die Kindheit ein Zustand, den es nicht zu berwinden, sondern zu bewah-ren gilt. Schade, dass sie heute viel zu frh verloren geht. Ich mchte ein Hter der Kindheit sein. Spiele mit Wor-ten und Tnen. Ich bin ein Poet. Kinder sind off en fr Poesie, viel mehr als Erwachsene.

    Meine berhmteste Figur ist Jimmy Flitz, die Hrspiel-maus vom Berner Mnster, die auf Reisen geht. Ich trage die Plschmaus mit dem rot-weiss gestreift en Pullover stndig bei mir. Wenn ich im Zug sitze, und die Kinder sie in meiner Tasche entdecken, sagen sie zu ihrer Mutter: Er ist es! So entstehen viele spontane Gesprche. Das fi nde ich schn. Nach den Konzerten brauche ich aber meine Ruhe. Dann setze ich eine Brille auf und schaue in ein Buch. So erkennt mich niemand.

    Zugfahren ist etwas bereicherndes. Entspannend und ho-rizonterweiternd. Am hufi gsten pendle ich zwischen meinem Wohnort Mittelhusern und Bern oder noch lieber den Liparischen Inseln. Das dauert gut zwanzig Stunden. Als Student kauft e ich mir dort eine herunterge-kommene Ruine. Ich baute sie aus, und heute ist sie mein kreativer Rckzugsort. Drei Monate des Jahres verbringe ich dort. In den restlichen spiele ich mit professionellen Musikern CDs ein und reise mit dem Zug von Schul-lesungen zu Konzerten; seit Anfang September auf Tour-nee mit der neuen CD.

    Letzthin, am Bahnhof Bern, drehte sich eine Mutter mit einem Kind an der Hand um und rief: Danke, dass es Sie gibt! Das sind meine schnsten Momente.

    Roland Zoss

    Aufgezeichnet von: Regula TannerFoto: Manu Friederich

    Fahrgast-portrt

    Der FahrgastName: Roland ZossAlter: 61Beruf: Autor und KinderliedermacherStrecke: Mittel-husernBern, fters auch mal weiter, ber die Ltschbergstrecke

    FAHRGASTPORTRT

    bis zu den Lipari-schenInselnAbonnement: GAVorlieben: Fenster, mitBlick in die Zukunft. Noch lieber im Fhrer-stand.

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    Neues Design im Dienst der Kunden.

    Lrm, Staub, Hektik die ersten sechs Monate dieses Jah-res waren fr die Mitarbeitenden des BLS-Reisezentrums Langnau eine happige Zeit. Der Grund: Die Liegenschaft s-besitzerin SBB unterzog das fast 90-jhrige Bahnhofge-bude einer umfassenden Renovation. Die zieht sich bis in den Herbst hinein, aber das BLS-Team konnte schon Ende Juni aufatmen, als es die neuen Rumlichkeiten des Reise-zentrums bezog. Ein echter Quantensprung. Vorbei die Zeiten, als Glasscheiben zwischen Kunde und Reisebera-ter die Kommunikation am Schalter zu einer eher hlzer-nen Angelegenheit machten. Claudia Bigler, die Leiterin des BLS-Reisezentrums Langnau, freut sich: Jetzt stehen oder sitzen wir mit den Kunden an der langen Th eke und haben einen viel direkteren Kontakt. Wie in einem richti-gen Reisebro halt, und nicht mehr wie am Bahnhofschal-ter. Kein Wunder, wirkt das ganze Team um Claudia Big-ler motiviert und aufgestellt: Wir sind zuversichtlich, dass die Bevlkerung der Region hufi ger als frher zu uns kommen wird, um eine Ferienreise zu planen. Zum Beispiel Veloferien in Norddeutschland oder an der Do-

    Das BLS-Reisezentrum Langnau ist nach dem Umbau nicht mehr wiederzuerkennen. Die Kunden nden nun ideale Bedingungen, um sich vom jungen Team beraten zu lassen.

    Das BLS-Reisezentrum Langnau in KrzeLeiterin seit Mrz 2008: Claudia Bigler

    Team: Claudia Bigler, Doris Reist, Tanja Siegentha-ler, Martin Moser, 6 Lernende

    Kontakt: BLS AG, Reisezentrum Langnau, Bahnhofstrasse 4, CH-3550 Langnau i.E.Tel. +41 (0)58 327 60 80, [email protected]

    ffnungszeiten: Montag bis Freitag 6.40 bis 19 Uhr, Samstag 7.40 bis 16.40 Uhr, Sonntag 7.40 bis 12 und 13 bis 16.40 Uhr

    www.bls.ch/reisezentren

    Modernes Ambiente fr ein junges Team:(von rechts, vorne): Tanja Siegenthaler, Claudia Bigler, Chantal Wittwer; (hinten): Martin Moser, Christian Schmutz, ArtemVrjesniovski

    Das BLS-

    Reisezentrum

    Langnau

    Text: Mike SommerFotos: Manu Friederich, Bendicht Stucki

    Blickpunkt

    BLICKPUNKT

    nau, die bei den Langnauerinnen und Langnauern beson-ders beliebt seien, wie Claudia Bigler aus Erfahrung weiss.

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    Ein junges Team am SteuerDie gelernte Betriebsdisponentin kam im Mrz 2008 ins Emmental, als die Leiterstelle im BLS-Reisezentrum Langnau ausgeschrieben war. Sie hatte sich einen beraus spannenden Arbeitsort ausgesucht, und dies aus mehre-ren Grnden. Einerseits ist Langnau als Zentrum einer touristisch attraktiven Region die Drehscheibe des ffent-lichen Verkehrs zwischen Bern und Luzern. Dazu kommt, dass das BLS-Reisezentrum im August 2009 die Funktion einer Junior Station bernommen hat. Das bedeutet, dass hier stndig sechs junge Frauen und Mnner im Rahmen ihrer dreijhrigen Lehre einen sechs- oder zwlfmonatigen Einsatz absolvieren und dabei viel Ver-antwortung bernehmen. Fr die Festangestellten ist das Coachen der Lernenden eine Herausforderung, die viel Abwechslung in den Berufsalltag bringt.

    Die Ferien- und Reiseberatung gehrt zu den anspruchs-vollsten Ttigkeiten, die der Nachwuchs in der BLS Juni-or Station Langnau erlernt. Die Arbeit umfasst aber auch alle anderen Dienstleistungen eines BLS-Reisezentrums wie den Verkauf von Billetten und Abonnementen, Geld-wechsel oder den Ticketverkauf. Ob Rockkonzert im Hal-lenstadion, YB-Match im Stade de Suisse oder Eishockey-spiel der heimischen SCL Tigers in der umgebauten Ilfishalle: Bei Claudia Bigler und ihrem Team im topmo-dernen BLS-Reisezentrum Langnau sind sport- und kul-turinteressierte Langnauerinnen und Langnauer an der richtigen Adresse.

    Steil bergauf oder bergab das Hgelland Em-mental verlangt dem Wanderer bisweilen eini-ges ab. Der Ausugstipp von Claudia Bigler ge-hrt aber sicher in die Kategorie fr die ganze Familie geeignet.Die einfachste Variante der Wanderung beginnt mit einer Bahnfahrt nach Langnau oder Signau und einer anschliessenden Busfahrt zum Res-taurant Chuderhsi in der Gemeinde Rthen-bach. Dann folgt gleich der erste Hhepunkt: Nach einem kurzen Spaziergang durch den Gou-cherenwald erreicht man den 42 Meter hohen Holzturm, von dem aus sich das Emmental und im Hintergrund die Berner Alpen und der Jura wie auf dem Serviertablett prsentieren. Ganz beeindruckend sei die Szenerie brigens in kla-ren Vollmondnchten, meint Claudia Bigler. Ein Geheimtipp fr Romantiker sozusagen.Vom Chuderhsi aus bieten sich zwei Wander-varianten von jeweils etwa drei Stunden Dauer an. Entweder man whlt die Hhenwanderung ber den Churzenberg nach Oberdiessbach, die immer wieder grandiose Ausblicke bietet. Die andere Route fhrt via Rthenbach nach Eggi-wil. Als besondere Sehenswrdigkeit auf dieser Strecke durch eine Bilderbuchlandschaft gilt das ber 500 Jahre alte Kirchlein Wrzbrunnen, in dem Ueli der Knecht im gleichnamigen Film von Franz Schnyder sein Vreneli geheiratet hat. Mehr Emmental geht fast nicht.

    Ausugstipp von Claudia Bigler

    Das Emmental aus der Vogelperspektive

    Gut zu wissenHinreise: Mit der Bahn nach Langnau oder Sig-nau. Weiter mit dem Bus bis Rthenbach i.E., Chuderhsi. Achtung: Die Haltestelle Chuder-hsi wird nur an Sonntagen von Mai bis Ende Oktober bedient (Abfahrten in Langnau: 9.37 und 13.37 Uhr). Das Dorf Rthenbach hingegen ist das ganze Jahr durch tglich mit dem BLS-Bus erreichbar.

    Rckreise: Ab Oberdiessbach mit der Bahn. Ab Eggiwil, Dorf oder bereits ab Rthenbach i.E., Dorf mit dem Bus.

    Der Flyer Wandertipps Emmental 2012 kann unter www.bls.ch/broschueren bestellt oder her-untergeladen werden.

    Wanderkarte und Hhenprol unter

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    Panoramareisen SchweizFr einmal nicht nur eine mglichst schnelle Reise von A nach B. Unterwegs in einem der modernen Schweizer Panoramazge. Zu-rcklehnen, geniessen ohne Hektik. Wunderschne Landschaf-ten, prchtige Blicke auf schneebedeckte Berggipfel und Gletscher, vorbei an lieblichen Drfern, durch enge Tler, auf faszinierend ge-bauten Brcken und Viadukten ber schmale Schluchten.Als Klassiker der Alpenzge gilt der Glacier Express mit der Fahrt von St. Moritz nach Zermatt. Nicht minder spektakulr ist eine Reise mit dem Bernina Express von Pontresina bis nach Poschiavo und weiter bis ins italienische Tirano. Seit 2008 gehrt die Bernina-Linie der Rhtischen Bahn zum UNESCO Welterbe. Oder wie wre es mit einer Erlebnisreise auf der Knigsroute durch die Schweiz? Mit der GoldenPass Linie fhrt die Fahrt von Montreux am Genfersee durch das Saanenland weiter nach Interla-ken und ber den Brnigpass bis Luzern. Schweizer Geschichte erleben lsst sich mit dem Wilhelm Tell Ex-press. Auf dem Raddampfer ber den Vierwaldstttersee und wei-ter im Panoramawagen der SBB durch den Gotthardtunnel bis ins sonnige Tessin. Ebenfalls in der Sdschweiz endet oder beginnt die Erlebnisfahrt mit dem Palm Express. Im modernen Postauto ber die kurvigen und schmalen Bergstrassen vom alpinen St. Moritz via Bergell und Oberitalien in die Tessiner Metropole Lugano.

    Und fr alle, die es gerne etwas spezieller mgen, bietet RailAway gemeinsam mit STC Switzerland Travel Centre neu eine Schweizer Rundreise mit Zug, Flug und Schiff an. Die Kombination von Gol-denPass Linie, dem Flug von Genf ber die Alpen nach Lugano und weiter mit dem Wilhelm Tell Express in die Zentralschweiz ver-spricht ein unvergessliches Erlebnis.

    Hotels SchweizOb im Tessin, im Berner Oberland, am Ufer des Vierwaldsttter- oder Genfersees. Ob im Bndnerland, in der Ostschweiz oder am Fusse des Berges der Berge, dem Matterhorn. Vergessen Sie den Alltag whrend eines Kurzaufenthaltes in einem ausgezeichneten Schweizer Hotel. Geniessen Sie die Natur, die Wellnessangebote und die kulinarischen Kstlichkeiten, und lassen Sie sich verwhnen. Die Gastgeber der sorgfltig ausgewhlten Huser freuen sich auf Ihren Besuch. Buchen Sie noch heute Ihren Hotel-Spezialaufenthalt. Oder verlngern Sie Ihren RailAway-Ausug mit einem Aufent-halt in einem attraktiven Schweizer Hotel die meisten RailAway-Kombi-Angebote sind drei Tage gltig. Ein Garant fr ei-nen hohen Erholungsfaktor.Weitere Informationen erhalten Sie in Ihrem SBB Reisebro, beim Rail Service 0900 300 300 (CHF 1.19 / Min. vom Schweizer Fest-netz) oder unter sbb.ch/panoramareisen bzw. sbb.ch/hotel.

    Eine Fahrt mit einem Schweizer Panoramazug garantiert beste Aussichten auf eine erlebnisreiche Reise. Atemberaubende Landschaften und gastfreundliche Schweizer Hotels erwarten Sie. Fr er-holsame Kurzausge sind zudem die Hotelangebote von RailAway bestens geeignet. Eine grosse Auswahl nden Sie in der Broschre Hotels Schweiz mit Angeboten aus der ganzen Schweiz.

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    Dndehore2862 Gs

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    Mnnliflue2652

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    Wildstrubel3248

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    Niederhor1950

    Stockhorn2190

    Gantrisch2175

    Hundsrgg2047

    Spillgerten2476

    Niderhorn2078Gastlosen

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    Niesen2362

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    Chasseral1607

    Chaumont1087

    Wildhorn3248

    Giferspitz2542

    Albristhorn2762

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    La Berra1719

    Vanil Noir2389

    Molson2002

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    Les Pliades1361

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    Bahnnetz BLS-Personenverkehr

    Spurweite: 1435 mmHchstgeschwindigkeit: 160 km/h (Aaretal)Streckenlnge: 630,3 kmAnzahl Haltepunkte: 183

    Hchster Punkt: 1239,5 m .M. (im Ltschberg-Scheiteltunnel) Tiefster Punkt: 431,7 m .M. (Bahnhof Solothurn) Hchster Haltepunkt: Goppenstein (1216,3 m .M.,

    hchster Bahnhof einer Adhsions-Normalspurbahn der Schweiz) Tiefster Haltepunkt: Solothurn (431,7 m .M.) Nrdlichster Haltepunkt: Langenthal Sdlichster Haltepunkt: Lalden stlichster Haltepunkt: Luzern Westlichster Haltepunkt: Payerne Lngster durchfahrener Tunnel: Ltschberg-Scheiteltunnel

    (14,61 km) Lngste berquerte Brcke: Lorraine (1080 m, zwischen

    Bern und Bern Wankdorf) Hchste berquerte Brcke: Bietschtal (78 m, zwischen

    Hohtenn und Ausserberg) Maximale Neigung: 37 (auf der Linie BernSchwarzenburg)

    BLS-Schifffahrt Berner Oberland

    ThunerseeFlche: 47,8 km2

    Seespiegel: 558 m .M.Tiefster Punkt: 344 m .M.Lnge fahrplanmssige Fahrt Thun Interlaken West: 29,48 kmAnzahl Schiffe: 8 (davon 1 Dampfschiff Blmlisalp)

    Brienzersee

    Flche: 29,8 km2

    Seespiegel: 564 m .M.Tiefster Punkt: 304 m .M.Lnge fahrplanmssige Fahrt Interlaken Ost Brienz: 18,65 kmAnzahl Schiffe: 5 (davon 1 Dampfschiff Ltschberg)

    BLS-Autoverlad Ltschberg

    Distanz KanderstegGoppenstein: 16,875 kmDistanz KanderstegIselle (I): 64,188 kmFahrzeit KanderstegGoppenstein: 15 Min.Fahrzeit KanderstegIselle (I): 60 Min.

    Die Netzplne nden Sie auch unter www.bls.ch/netzplan

    DATEN UND FAKTEN

    LEGENDEN

    Reliefkarte: 2011 swisstopo

    BLS-Bahnlinie

    BLS-Schifffahrtslinie

    brige Bahnlinien

    Tunnel

    Bahnhof/Haltestelle

    Schiffstation

    Halt auf Verlangen

    Autoverlad Ltschberg KanderstegGoppenstein KanderstegIselle (I)

    Schifffahrt Berner Oberland

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    Von der Bahnlinie BernFribourg erhascht man unmit-telbar nach dem Grandfey-Viadukt einen Blick auf einen wunderbaren Park mit majesttischen Bumen: Darin steht ein Herrenhaus aus dem 17. Jahrhundert, das einst als Sommerresidenz und Jagdhaus diente. Heute ist es ein fantasievoller Gastronomie- und Hotelleriebetrieb, der eine grosse Ruhe ausstrahlt und viele Gste glcklich macht: die Auberge aux 4 Vents in Granges-Paccot vor den Toren Freiburgs.

    Das Grandfey-Viadukt hat seinen Namen von diesem Landgut. So benannt wurde es wegen der zwei riesigen Blutbuchen (Grande Fagus), die im Garten der Auberge noch heute Schatten spenden. Dass Gste den Park mit seinen von Buchsbumen gesumten, verwinkelten We-gen geniessen knnen, ist der Initiative des Nidauer Film-regisseurs Res Balzli zu verdanken. Zusammen mit Ca-therine Portmann kauft e er das Anwesen 1997 und machte daraus einen innovativen Gastronomiebetrieb mit acht aussergewhnlichen Zimmern. Viele Freibur-ger fragten sich immer, was wohl hinter den hohen He-cken zu sehen sei, erinnert sich Balzli. Wir machten

    Sommerresidenz fr einen Abend.Zwischen dem Gewerbegebiet von Granges-Paccot, dem Eishockeystadion St-Lonard von Fribourg-Gottron und dem Grandfey-Viadukt be ndet sich ein Anwesen, auf dem die Zeit stehen geblieben ist. Mittendrin: die Auberge aux 4 Vents, die Ruhesuchende und Gour-mets gleichermassen begeistert.

    deshalb zu Beginn ein grosses Fest, an dem alle mit Sth-len und Leitern darber schauen konnten. Das zweimo-natige Provisorium mit einem Zelt im Garten kurbelte das Interesse der ff entlichkeit zustzlich an. So erstaunt es nicht, dass der Betrieb gleich von der Erff nung im Jahr 1999 an sehr gut lief.

    Res Balzli hat das Lokal inzwischen in die Stift ung Wun-derland berfhrt, die kulturelle, soziale oder karitative Projekte untersttzt, indem sie Gebude unter gnstigen Bedingungen zur Verfgung stellt. Die operative Leitung der Auberge aux 4 Vents hat er 2006 einer Gruppe von fnf ehemaligen Angestellten abgegeben. Wenn etwas etabliert ist, muss ich weiterziehen, sagt der Filmregis-seur. Ich brauche immer wieder neue Herausforderun-gen. Die bergabe an Sandra Gessler, Kchenchef Em-manuel Gremaud (vorher in der Pinte des Mossettes in Cerniat), Arnaud Nicod, Franois Baumann und Jean-Christophe Piguet bezeichnet er als absoluten Glcksfall. Sie fhren den Betrieb in unserem Sinn weiter und ha-ben nur wenig gendert.

    Auberge

    aux 4 Vents

    Freiburg

    Text: Thorsten KaletschFotos: Mia Hofmann

    Gastrotipp

    GASTROTIPP

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    Wir lassen uns bei unserem Besuch einen Apro im lau-schigen Garten nicht entgehen. Bei einem Freiburger Barberousse-Bier betrachten wir die Kunstobjekte aus Stein, Metall und Glas von Sonja Bischofb erger, Res Frei-burghaus, Jrg Hofmann und Luciano Andreani und in der Ferne die entstehende Poya-Brcke. Das runde Res-taurant mit Glaskuppel ist gut gefllt. Es gibt drinnen nur 30 bis 40 und auf der Terrasse 25 Pltze eine Reservation ist also dringend ntig, wenn man nicht nur im Garten ein Getrnk konsumieren mchte. Der Blick auf die klei-ne, feine Men- und Weinkarte enthllt dann neben der Kreativitt der Kche vor allem eines: Das Preisniveau ist erstaunlich moderat. Das Men an diesem Abend Erb-senmousse mit Riesencrevetten nach orientalischer Art, Schweinsfi let im Heubett mit Pree aus sssen Zwiebeln, Gemse und jungem Knoblauch und anschliessend eine Kseauswahl oder eine Bretzelroulade mit Erdbeer-mousse und Rhabarbersorbet kostet lediglich 64 Fran-ken. Fr einen Gourmetgenuss dieser Qualitt erstaun-lich wenig. Auch die Weine in der Auberge aux 4 Vents sind fair kalkuliert. Die Karte umfasst 18 Gewchse, von denen 15 im Off enausschank erhltlich sind, sowie drei Schaumweine. Alle zwischen 40 und 80 Franken.

    Neben dem Men testen wir an diesem Abend einen Sa-lat, der hier Salatbusch heisst, und einen Klassiker des Hauses, den grillierten Lachmuskel des Rindes in Bur-gunderbutter. Dass die korrekte deutsche Bezeichnung fr dieses Stck wohl eher Kronfl eisch oder Zwerchfell wre, spielt keine Rolle: Es schmeckt hervorragend, genau wie die anderen Gnge. Die absolute Krnung an diesem Abend sind jedoch die Sorbets: Rhabarber (im Men), Zitrone, Orange und vor allem Himbeer (als Dessert 3 Sorbets fr 12 Franken).

    Gerne wrde man den Aufenthalt auf Grandfey in einem der acht originellen Hotelzimmer verlngern. Leider sind diese sehr gut ausgebucht das Chambre Bleue mit der Badewanne auf Schienen, die sich auf den Balkon schie-ben lsst, sogar auf ein Jahr hinaus.

    Gut zu wissenLokal: Auberge aux 4 Vents, Grandfey 124, 1700 Freiburg.Hin- und Rckreise: Mit der Bahn nach Fribourg, weiter mit dem Bus 1 bis Fribourg cimetire und in einem 15-mintigen Fuss-marsch die Route de Grandfey hoch (Richtung Viadukt) zum Lokal.Wirteteam: Sandra Gessler, Emmanuel Gremaud, Arnaud Nicod, Franois Baumann und Jean-Christophe Piguet.ffnungszeiten: montags, dienstags, donners-tags und freitags von 14 bis 23.30 Uhr; samstags und sonntags von 10 bis 24 Uhr.Reservationen: Tel. +41 (0)26 347 36 00, www.aux4vents.chStreifzug-Angebot: Bei Abgabe dieses Bons

    gibt es nach einer Hauptmahlzeit einen Gratis-Kaffee, -Espresso

    oder -Tee.

    GASTROTIPP

    Grosser Garten zum Verweilen und Entspannen: In der Auberge aux 4 Vents in Freiburg kann man auch nur ein Getrnk konsumieren.

    Krnung des Abends: die exzellenten Desserts.

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    SUCHBILD MIT 8 FEHLERN

    SUDOKUS

    LEICHT MITTEL SCHWER

    /(.,"&./(!

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    Eine Reise zu den Seen im Kanton BernOb als Wasservorrat, als Wohl-fhloase oder als Geschichten- und Sagenlieferant von Seen geht oft eine grosse Faszination aus. In diesem Buch werden ber 80 bernische Seen in Text und Bild portrtiert und regionale Eigenhei-

    ten beschrieben. Seen- und Seelenlandschaften, Fritz von Gunten, CHF 43., 320 Seiten, gebunden, erhltlich bei Druckerei Schrch AG, 4950 Huttwil, www.schuerch-druck.ch.

    Grezi BonjourDiese beiden Wrter sind stndige Begleiter auf den 22 Etappen entlang der Sprachgrenze. Dabei bringt der reich bebilderte Fhrer nicht nur die Wanderung selbst dank genauen Routenbeschrei-bungen (leider ohne Detailkarten)

    /".#**

    auf den Punkt, sondern ebenso die Kulturvielfalt zwischen den sanften Hgeln des Juras und den schroffen Felsen des Matterhorns. Die Rstigraben-Route, Philipp Bachmann, CHF 39., 280 Seiten, viele Farbfotos, Broschur, Rotpunktverlag, erhltlich im Buchhandel.

    Geht dem Wind die Luft nie aus?Unzhlige Fragen zum Wetter werden in diesem Buch beant-wortet, das Fachwissen dank Geschichte und Geschichten fassbar macht. Aus 1100 Radio-Wettersendungen haben die Autoren eine Sammlung zusam-mengestellt, die fasziniert genau-so, wie das Wetter selbst immer

    wieder fasziniert. Geht dem Wind die Luft nie aus?, Mario Slongo/Roland Jeanneret, 2011, CHF29.80, 176Seiten, gebunden, Lokwort Verlag, erhltlich im Buchhandel.

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    RTSEL

    AUFLSUNGEN AUF SEITE 49

    Schreiben Sie uns!Ihre Meinung zum Streifzug, seinen Beitrgen und seiner Aufmachung interessiert uns immer. Wir sind gespannt auf Ihre Reaktionen.

    Kontaktadresse: BLS AG, Streifzug,Genfergasse 11, CH-3001 [email protected]

    LESERBRIEFE

    KindheitserinnerungenFr meinen Vater gab es nur ein Urlaubsland die Schweiz mit ihren Bergen. So kam ich als 8-jhriger Junge zum ersten Mal ins Kandertal. Vom Hobbel in Reudlen hatte ich optimale Sichtverhltnisse auf die BLS-Bahnlinie zwischen Reichen-bach und Wengi sowie auf den dortigen Flugplatz. Hu g nahm sich der Vater Zeit, und wir sassen stundenlang auf dem Bahnhof in Frutigen und beobachteten Zge. 11 Jahre am Stck hiess der Urlaubsort Frutigen und Umgebung. Ich erin-nere mich gut an die erste Fahrt durch den Tunnel in Kander-steg (mittlererweile ist er meinen Kindern auch sehr vertraut), an die erste Fahrt FrutigenKanderstegDomodossola mit Isola Bella. Eine neue Welt tat sich auf. Aus diesem Grund ist der Streifzug fr mich immer wieder

    eine schne Erinnerung an eine heitere und unbeschwerte Kindheit. Ich mchte Ihnen fr diese Zeitschrift danken ins-besondere dafr, dass sie kostenlos (fr mich als Schwabe wichtig) auch ins Ausland verschickt wird. Sollte das einmal nicht mehr der Fall sein, so bitte ich um die Mglichkeit, den Streifzug als pdf lesen zu knnen.

    Bernd Schneider, D-Nrtingen

    Bis anhin ist nicht geplant, den Versand des Streifzug kostenp ichtig zu machen er kann jedoch jetzt schon online unter www.bls.ch/streifzug als pdf heruntergeladen werden. Auch ltere Ausgaben knnen so jederzeit nachgelesen werden.

    Die Redaktion

  • In den BLS-Reisezentren.

    PUBLIREPORTAGE

    Glacier-Express7 Stunden Bahnfahrt ber 291Brcken, durch 91 Tunnels, ber den2033 Meter hohen Oberalppass. VonSt. Moritz nach Zermatt.

    2 Nchte inkl. Glacier Expressin 1. Klasse ab CHF 420.

    1. Tag: Bahnfahrt nach St. Moritz in 2. Klasse. (Basis Abo). bernach- tung inkl. Frhstck.

    2. Tag: Fahrt mit dem Glacier Express von St. Moritz nach Zermatt in 1. Klasse. bernachtung inkl. Frhstck.

    3. Tag: Heimreise in 2. Klasse. Reise auch in umgekehrter Richtung mglich.

    Bei diesem Angebot ist die Fahrt im Glacier-Express in 1. Klasse geschenkt.

    Zuschlge/Ermssigung Bahn pro Person

    ohne Abo in 2. Klasse CHF 194.

    Mit GA 2. Klasse CHF -161.

    Mit GA 1. Klasse CHF -161.

    Angebot gltig vom 1.10. 12.10.2012,weitere Daten auf Anfrage mglich.

    Bernina-Express Eindrckliche Fahrt ber die hchsteBahntransversale der Alpen. Siedurchfahren die Region des UnescoWelterbes Rhtische Bahn in derLandschaft Albula/Bernina.

    2 Nchte ab CHF 270.

    1. Tag: Bahnfahrt nach Chur in 2. Klasse (Basis Abo). bernach- tung inkl. Frhstck.

    2. Tag: Fahrt in 2. Klasse mit dem Bernina-Express-Panoramawagen via Filisur, ber die Albulalinie, die Bernina und die offene Kehrschlaufe bei Brusio bis Tirano (Italien). bernachtung inkl. Frhstck.

    3. Tag: Heimreise in 2. Klasse mit beliebigen Zgen ber die Berninastrecke und Chur.

    Zuschlge/Ermssigung Bahn pro Person

    ohne Abo in 2. Klasse CHF 104.

    Mit GA 2. Klasse in 2. Klasse CHF -104.

    Weitere Zuschlge/Ermssigungen auf Anfrage mglich. Angebot gltig bis 21.10.2012, weitere Daten auf Anfrage mglich.

    GoldenPassLine Abwechslungsreiche Fahrt von denWestschweizer Weinbergen durchdas Berner Oberland nach Luzern.

    1 Nacht ab CHF 262.

    1. Tag: Bahnfahrt in 2. Klasse (Basis Abo) mit beliebigem Zug nach Luzern. Eindrucksvolle Fahrt ber die Knigsroute der Schweiz von Luzern durch das Berner Oberland zum Genfer- see. bernachtung mit Frhstck.

    2. Tag: Heimreise in 2. Klasse. Auch in umgekehrter Richtung mglich.

    Zuschlge/Ermssigung Bahn pro Person

    ohne Abo in 2. Klasse CHF 85.

    Mit GA 2. Klasse in 2. Klasse CHF -106.

    Weitere Zuschlge/Ermssigungen auf Anfrage mglich. Angebot gltig bis 1.11.2012,weitere Daten auf Anfrage mglich.

    Bei allen drei Angeboten: bernachtung in ***Hotels.

    Railtour verfgt ber ein ausfhrliches Hotelangebot sowie unterschiedliche Kombinationen von Alpenzge-Angebote, welche wir Ihnen ebenfalls gerne anbieten. Preise auf Anfrage. Verlangen Sie bei uns den Katalog Alpenzge von railtour suisse.

    Obligatorische Annullationskostenversicherung CHF 29. pro Person. Auftragspauschale CHF 50./Buchung. Es gelten die allgemeinen Reise- und Vertragsbedingungen von railtour suisse SA. Preisnderungen bleiben vorbehalten.

    Information und Buchung:

    In Ihrem nchsten BLS-Reisezentrum: www.bls.ch/reisezentrenAusfhrliche Informationen zu den Angeboten unter www.bls.ch/alpenzuege

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    A B C D E F G H I J

    Das Thema von Illustratorin Bea Artico ist diesmal der Schiffenensee. Das BLS-Logo ist wie immer irgendwo im Bild versteckt. Schicken Sieein SMS mit dem Keyword BLS und dem Lsungsquadrat (z. B. BLS D1) an die Nummer 9889 (70 Rp./SMS). Oder eine Postkarte mit Absender und Lsungsquadrat an: BLS AG, Streifzug, Postfach, CH-3001 Bern. Einsendeschluss ist der 31. Oktober 2012.

    3 1 Bach-Multifunkt-ionstasche (kann mit einem einfachen Gurt-system vor der Brust montiert werden) im Wert von CHF 49. von Transa.

    3 1 BLS-Tageskarte 1. Klasse fr das BLS-Streckennetz (Bahn, Bus und Schiff) im Wert von je CHF 100.

    sind 10 attraktive Preise:

    3 1 Mammut-Kids-Rucksack mit Reissver-schlussffnung und Mesh-Seitentaschen (fr 4- bis 6-Jhrige) im Wert von CHF 39.90 von Transa.

    Wettbewerb: Wo ist das BLS-Logo versteckt?

    Zu gewinnen

    Teilnahmeberechtigt sind Leserinnen und Leser des Streifzug. Mitarbeitende der BLS, der Agenturen oder deren Angehrige sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Es wird keine Korrespondenz gefhrt. Keine Barauszahlung der Preise. Die Gewinnerinnen und Gewinner werden benachrichtigt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

    1 BLS-Feldstecher MINOX 8 25im Wert von CHF 162.

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    Wo wollt ihr heute hinfahren?, fragte Grossvater uns je-weils. Zum Zmefl uss!, riefen wir begeistert. Die Stelle, an der die beiden Flsse Schwarzwasser und Sense zusammen-fl iessen, zieht alle an. Kinder knnen ihren Lieblingsfels er-kren, fr Kletterer gibt es fi xe Haken im Fels und die Feu-erstellen laden zum Brtle. Im Sensegraben gibt es aber unzhlige Pltzchen, um einen gemtlichen Nachmittag am Wasser zu verbringen. Am besten fi ndet man sie, wenn man die Schlucht von der Schwarzwasserbrcke bis nach Th ris-haus wandernd durchschreitet.

    Na, schlendern wir!Die S6 ist gut gefllt mit Ausfl glern in farbigen Regenjacken und mit Wanderstcken, als wir in 25 Minuten ab Bahnhof Bern Richtung Schwarzenburg fahren. Auf dem Tischchen in unserem Abteil verabschiedet sich die BLS in 23 Sprachen von uns. Am besten gefllt meinem Begleiter das Tschechi-sche: Na shledanon, das klingt ja wie Na, schlendern wir!. Wir wollen heute einen gemtlichen Wandertag an

    Der Zusammen uss von Sense und Schwarzwasser ist usserst spektakulr: Er ist tief in eine Molasseschlucht gebettet. Die Wanderung von der Schwarzwasserbrcke nach Thrishaus zeigt den Sensegraben von seiner schnsten Seite.

    Der Zme uss zieht alle an.

    der Sense verbringen und sind bestens gelaunt, als wir an der Haltestelle Schwarzwasserbrcke aussteigen. Gleich bei der Station befi ndet sich das gleichnamige Res-taurant, bei Ausfl glern bekannt fr seine Coupes (Desserts) und die whr-schaft e Kche. Auf der anderen Seite der Bahn-gleise sieht man eine Au-sseneisbahn, auf der im Winter Eishockeyspiele ausgetragen werden. Wir aber wollen uns zuerst einen berblick ver-schaff en und gehen kurz ein Stck zurck auf die Brcke, von der wir aus dem Zug nur einen hasti-

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    gen Blick in die Schlucht erhascht haben. Auf 65 Metern Hhe berspannt die Bogenbrcke mit Baujahr 1882 das Schwarzwasser.

    Direkt hinter dem Restaurant steigen wir hinab und folgen dem Wegweiser Richtung SenseschluchtThrishaus. Im Graben angekommen, berqueren wir das Schwarzwasser. Ganz in der Nhe befindet sich die Grasburg, eine Ruine im Wald fr alle Entdeckungslustigen ein lohnender Abstecher. Wer auf dem linken Ufer bleibt, hat die Mglichkeit, die Sense ber eine kleine Hngebrcke zu berschreiten und die gesam-te Wanderung auf der gegenberliegenden Seite zu machen.

    Direkt in die Sandsteinwand gehauen, fhrt uns der schma-le Wanderweg zum Zusammenfluss. Die Sense fhrt ten-denziell etwas mehr Wasser als das Schwarzwasser, beide Flsse lassen sich bei tiefem Wasserstand knapp durchwa-ten doch Achtung, die Strmung ist nicht zu unterscht-zen. Wir hren Stimmen ber uns: Kletterer hngen in der Sandsteinwand und helfen sich gegenseitig, die beste Route zu finden. Jugendliche sind dabei, eine Hngematte zwi-schen zwei Bumen zu befestigen. Weiter hinten bauen zwei Wanderer Steinmnnchen. Wir wollen unsere Pause aber erst spter machen und verlassen die Szenerie.

    Hochwasser am Heiti BffelWir durchqueren ein abwechslungsreiches Feuchtgebiet, kleine Teiche liegen direkt am Wegrand. Immer wieder zweigen Trampelpfade Richtung Flussufer ab und fhren zu gemtlichen Felsen und kleinen Steinstrnden (siehe Bild). Von der moosigen Sandstein-Fluh zur Rechten tropft ge-mchlich Wasser im Winter bilden sich hier fantastische Eisgebilde. Nach etwa einer halben Stunde erreichen wir den Heiti Bffel. Die Plakette verrt uns zwar seinen Na-men, liefert aber keine Erklrung dazu. Da wachsen be-stimmt enorm viele Heidelbeeren auf diesem berdimensi-onalen Bffelkopf, aber keiner kann hochklettern, weil es so unfrmig ist, meint mein Begleiter im Scherz. Wir fragen andere Passanten, doch es scheint ein Geheimnis zu sein, woher der Fels seinen Namen hat. Vier weitere Plaketten sind in den Sandstein geschraubt sie zeigen, wie hoch das Wasser bei den Hochwassern von 1990, 2005, 2007 und 2012 jeweils stand. Die hchste Plakette befindet sich be-stimmt 1,2 Meter ber Boden ein riesiges Volumen an Wasser muss damals durch die Schlucht gedonnert sein!

    Ein Stck weiter unten machen wir es uns dann mit unse-rem Picknick am Ufer bequem. Beim Essen kommen wir in einen besonderen Genuss: Direkt in unserer Nhe tauchen

    Wasseramseln in die Sense. Die dunkelgrauen, kugelfrmi-gen Vgel mit weissem Fleck auf der Brust sind die einzigen Singvgel, die tauchend ihre Nahrung suchen. Gebannt schauen wir zu, wie sie nach dem Eintauchen ein paar Meter weiter auch wieder auftauchen und nur wenige Zentimeter ber dem Wasser davonfliegen.

    Wochenendhuschen im GuDie Landschaft wird flacher, eine Wiese mit Khen breitet sich aus, wir kommen ins Gu. Eine Gau (aus dem Alt-hochdeutschen gouwe, gouwi = Landstrich) bezeichnete bei den Germanen ein von natrlichen Grenzen bestimmtes Siedlungsgebiet und ist auch heute noch in vielen geografi-schen Namen zu finden. Langsam kommen wir in besiedeltes Gebiet: Neben wenigen Wohnhusern gibts hier Ferienhus-chen und Wohnwagen, und bis nach Thrishaus passieren wir drei Uferbeizchen, die zu einer Erfrischung einladen. Gleich hinter der Zugbrcke ber die Sense zweigt der Wan-derweg nach rechts Richtung Bahnhof Thrishaus Dorf ab. Wer die Wanderung gerne noch fortsetzt, kann der Sense noch bis Flamatt, Neuenegg oder Laupen folgen. Wir schlies-sen unsere Wanderung jedoch hier ab, und ich freue mich, meinem Grossvater mit leuchtenden Augen zu erzhlen, dass ich mal wieder am Zmefluss vorbei gekommen bin.

    Text und Foto: Mia Hofmann

    Gut zu wissen

    Hinreise: Mit der Bahn nach Schwarzwasser-brckeRckreise: Ab Thrishaus Dorf mit der Bahn.Wanderzeit: Ca. 1 Std. 10 Min.Tipp: Weiterwandern entlang der Sense nach Flamatt (45 Min.), Neuenegg (50 Min.) oder Laupen (2 Std.) Einkehr/bernachtung: Restaurant Schwarz-wasserbrcke, Tel. +41 (0)31 731 02 02, Montag und Dienstag geschlossen, www.schwarzwas-serbruecke.ch, Gasthof Sternen Thrishaus, Tel. +41 (0)31 889 01 17, www.sternen-thoerishaus.ch

    Wanderkarte und Hhenprol unter

    www.bls.ch/streifzug

  • 9Gleis Erfahren entdecken geniessen

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    In unmittelbarer Nhe des weltbekannten Ferienortes Interlaken, er-strecken sich die St. Beatus-Hhlen ins innere des gewaltigen Nie-derhorn-Massivs.Die St. Beatus-Hhlen zhlen zu den beliebtesten Ausugzielen am Thunersee. Ein schner Spaziergang fhrt vom Parkplatz durch den Wald hinauf zum Hhleneingang. Er berquert mit mehreren Brcken den aus der Hhle strzenden Wasserfall. Vom weitverzweigten Hhlensystem sind bis heute zirka 14 Kilometer erforscht. Davon ist 1 Kilometer dank elektrischer Beleuchtung und gesicherten Pfaden bequem begehbar.Was in Millionen von Jahren erschaffen wurde, erleben Sie an einem Tag. Ein imposantes Naturschauspiel erwartet grosse und kleine Gs-te! Der Rundgang durch die Grotten fhrt Sie durch gewaltige Tropf-steinformationen, weite Hallen und Schluchten. Lassen Sie sich be-zaubern von den einzigartigen Formen und Farben.Ein absoluter Hhepunkt diese Saison, ist unser neuer Partner. Berns Hausberg Gurten Park im Grnen ist zu Gast bei den St. Beatus-Hhlen! An den Kinder- und Familientagen wird jeweils auch der Gur-ten, nebst unseren Hhlenforschern mit diversen Aktivitten und Gewinnspielen prsent sein. Crazy David, der Kinderanimator vom Gurten darf natrlich nicht fehlen. Der Ki