Symposium 10 Jahre bikulturelle Handelsakademie Retz Univ.-Prof. Dr. Josef Aff (Universit¤t...

download Symposium 10 Jahre bikulturelle Handelsakademie Retz Univ.-Prof. Dr. Josef Aff (Universit¤t zu K¶ln) Impulsreferat: Entrepreneurship-Education und Leistungsdifferenzierung

of 40

  • date post

    06-Apr-2015
  • Category

    Documents

  • view

    103
  • download

    0

Embed Size (px)

Transcript of Symposium 10 Jahre bikulturelle Handelsakademie Retz Univ.-Prof. Dr. Josef Aff (Universit¤t...

  • Folie 1
  • Symposium 10 Jahre bikulturelle Handelsakademie Retz Univ.-Prof. Dr. Josef Aff (Universitt zu Kln) Impulsreferat: Entrepreneurship-Education und Leistungsdifferenzierung als didaktisch-methodische Herausforderung bikulturellen Lernens an konomischen Sekundarschulen Retz, am 30. November 2001, 9.00 - 10.00 Uhr
  • Folie 2
  • Schlsseltechnologien (Fusionen der Computer,-Medien- und Telekommunikationsindustrie, Information und Wissen als zentraler Produktionsfaktor - Internetgesellschaft) Schlsseltechnologien (Fusionen der Computer,-Medien- und Telekommunikationsindustrie, Information und Wissen als zentraler Produktionsfaktor - Internetgesellschaft) Strukturwandel (Rckgang der Beschftigung in Industrie, Zunahme der Beschftigung v.a. in informationsbezogenen Dienst- leistungen sowie Finanzdienstleistungen) Globalisierung (global sourcing - Standortverlagerungen, Virtualisierung der Unternehmensstrukturen)
  • Folie 3
  • Der Erfolg der Transformation ist abhngig von: (nach HHMANN, 1996) den Ausgangsbedingungen d. h. politisch-gesellschaftliche Defizite und konomische Altlasten der Qualitt der Transformationspolitik (konzeptionelle Klarheit, Autoritt, Raktionsfhigkeit) der soziokonomischen Dynamik der Bevlkerung dem externen Milieu d. h. Kooperations, Integrations- und Hilfbereitschaft des Auslands und der internationalen Organisationen
  • Folie 4
  • kologische altes Kernkraftwerk Kozloduj 50% der Industriebetriebe ohne Klranlage starke Wasserverschmutzung von Flssen und vom schwarzen Meer 1/4 des Waldes ist krank Q: Stat. Bundesamt (1994), S 120 ff. soziale Auseinanderbrechen der Gesellschaft, wachsende Armut groer Teile der Bevlkerung das Gesundheitssystem bricht zusammen steigende Kriminalitt (organisiertes Verbrechen) politische hufige Regierungswechsel Alltagsmachtpolitik statt langfristiger Strategien, Streit statt Kooperation der pol. Parteien bzw. der Politiker Antikommunist Demokrat Korruption Spannungen mit Nachbarlndern Reibungen zwischen den ethnischen Gruppen (Trken, Mazedonier,Roma, Sinti, Pomaken) schlechtes Image des Balkans teilweise problematische internationale Untersttzung Probleme der Transformation am Beispiel Bulgarien seit der "Wende" 1989 mentale Software Haltung - Eigenverantwortung Preisbewutsein Tradition gg. Eigentum Einkommen wird nur durch physische Arbeit und nicht durch Kapital definiert diffuses Bild von Marktwirtschaft und Demokratie Verlust von Absatzmrkten (z. B. Ruland) veraltete Produktion/Infrastruktur geringe Produktivitt Kapitalmangel (ungengend entwickelter Finanzsektor) - Geldwsche, Kreditmillionre problematische Privatisierung - Clanwirtschaft Niedergang der Landwirtschaft, vom Exporteur zum Importeur Folgen des Krieges in Ex- Jugoslawien Randlage im Sdosten Europas starker Produktionsrckgang - BIP steigende Arbeitslosigkeit (Jugendliche!) hohe Staatsverschuldung hohe Inflation - Hyperinflation 96/97 Verfall der Leva 1996/97 wirtschaftliche Q: in Anlehnung an: Lindner, J.: Bulgarien zwischen Restauration und Revolution, Kln, 1997
  • Folie 5
  • Inhaltliche Grundlagen: Alltagswissen ber Geld Wirtschaft, Erziehung..., Grundlagen aus Soziologie, Pdagogik, Geschichte, Religion, Literatur, Philo- sophie, Politik, Technik, Geographie, Biologie... Inhaltliches Wissen ber aktuelle Probleme: Bildung und Beruf, kologie, europische Integration und weltweite Abhngigkeiten Inhaltliches Basiswissen Allgemeine Kulturtechniken: Fremdsprachenkennt- nisse klassische Kulturtechniken, Logik, Kreativ- techniken, Technikverstndnis Umgang mit Informationstechniken: Kenntnis moder- ner Medien, Beherrschung von Programmen, ge- zieltes Suchen und Auswhlen von Informationen Instrumentelle Fertigkeiten Persnliche Einstellungen und Fhigkeiten im Um- gang mit Wissen: Neugier, Offenheit, kritische Aus- einandersetzung, Reflexionsfhigkeit, Urteilsvermgen Persnliches Erfahrungswissen: z. B. Selbstbewut- sein, Identitt, Handlungskompetenz, Selbstmanage- ment, Umgang mit Gefhlen Personelle Kompetenzen Kommunikative Kompetenz: sprachliche Ausdrucks- fhigkeit, Teamfhigkeit, Moderation, Selbstdarstel- lung, persnlicher Umgang in Partnerschaft und sozialen Beziehungen Soziale Verantwortung: Toleranz, Verantwortungs- bereitschaft, Rcksicht, Solidaritt, prosoziales Verhalten Soziale Fhig- und Fertigkeiten Vier Felder des modernen Allgemeinwissens als Basis fr einen kompetenten Umgang mit Angeboten der Informations- und Wissensgesellschaft (lt. einer Delphi-Studie) Inhaltliche Grundlagen: Alltagswissen ber Geld Wirtschaft, Erziehung..., Grundlagen aus Soziologie, Pdagogik, Geschichte, Religion, Literatur, Philo- sophie, Politik, Technik, Geographie, Biologie... Inhaltliches Wissen ber aktuelle Probleme: Bildung und Beruf, kologie, europische Integration und weltweite Abhngigkeiten Allgemeine Kulturtechniken: Fremdsprachenkennt- nisse klassische Kulturtechniken, Logik, Kreativ- techniken, Technikverstndnis Umgang mit Informationstechniken: Kenntnis moderner Medien, Beherrschung von Programmen, gezieltes Suchen und Auswhlen von Informationen Persnliche Einstellungen und Fhigkeiten im Um- gang mit Wissen: Neugier, Offenheit, kritische Aus- einandersetzung, Reflexionsfhigkeit, Urteilsvermgen Persnliches Erfahrungswissen: z. B. Selbstbewut- sein, Identitt, Handlungskompetenz, Selbstmanagement, Umgang mit Gefhlen Kommunikative Kompetenz: sprachliche Ausdrucksfhigkeit, Teamfhigkeit, Moderation, Selbstdarstellung, persnlicher Umgang in Partnerschaft und sozialen Beziehungen Soziale Verantwortung: Toleranz, Verantwortungs- bereitschaft, Rcksicht, Solidaritt, prosoziales Verhalten
  • Folie 6
  • Interkulturelle Erziehung I. Ziele Empathie Toleranz Solidaritt Konflikt- fhigkeit Abbau bersteigerten Nationalen Denkens II. Formen Auslnder- pdagogik 3. Welt Pdagogik Interkulturelle Erziehung
  • Folie 7
  • historische Minderheiten -bilinguale Erziehung z.B. slowenische HAK in Klagenfurt, Inter- kulturelles Gymnasium in Oberwart.... Neue Minderheiten- Gastarbeiter, Migranten- interkulturelle Erziehung im Grundschulbereich Erstalphabetisierung in Muttersprache, jedoch in gemischten Klassen Wanderungsstrme, neue Nachbar- schaftskultur infolge der Ostffnung- Auswirkungen auf Schulen im Grenzland
  • Folie 8
  • Formen bikultureller Erziehung bikulturelle Begegnung (z.B. Schulpartnerschaften, SchlerInnenaustausch) bikulturelles Lernen (Modell HAK-Retz) bilinguales Lernen (z.B. Gymnasium Znaim, HAK-Preburg)
  • Folie 9
  • Formen bikultureller Erziehung bikulturelle Begegnung (z.B. Schulpartnerschaften, SchlerInnenaustausch) bikulturelle Begegnung (z.B. Schulpartnerschaften, SchlerInnenaustausch) westliches Ausland (z.B. England, Frankreich) Vertiefung der Fremdsprachen- kenntnisse - zentrales Motiv Osteuropa (z.B. Ungarn, Tschechien, Slowakei, Bulgarien) Kennenlernen des Alltags von (Nachbar)staaten Osteuropas. Nicht Fremdsprachenvertiefung, sondern andere Motive stehen im Vordergrund (kultureller Austausch, Solidaritt...)
  • Folie 10
  • Formen bikultureller Erziehung bikulturelle Begegnung (z.B. Schulpartnerschaften, SchlerInnenaustausch) westliches Ausland (z.B. England, Frankreich) Vertiefung der Fremdsprachen- kenntnisse - zentrales Motiv Osteuropa (z.B. Ungarn, Tschechien, Slowakei, Bulgarien) Kennenlernen des Alltags von (Nachbar)staaten Osteuropas. Nicht Fremdsprachenvertiefung, sondern andere Motive stehen im Vordergrund (kultureller Austausch, Solidaritt...) bikulturelle Begegnung (z.B. Schulpartnerschaften, SchlerInnenaustausch) westliches Ausland (z.B. England, Frankreich) Vertiefung der Fremdsprachen- kenntnisse - zentrales Motiv Osteuropa (z.B. Ungarn, Tschechien, Slowakei, Bulgarien) Kennenlernen des Alltags von (Nachbar)staaten Osteuropas. Nicht Fremdsprachenvertiefung, sondern andere Motive stehen im Vordergrund (kultureller Austausch, Solidaritt...) Sprache des Nachbarlandes ist Unterrichtsgegenstand Sprachunterricht erfolgt von Native speakers SchlerInnen beider Nationalitten besuchen gemischte Klassen Thematische Auseinandersetzung mit dem Nachbarland (Geschichte, Wirtschaft...) jedoch: in allen Unterrichtsgegenstnden (auer Fremdsprachen) wird in Deutsch unterrichtet bikulturelles Lernen (Modell HAK-Retz)
  • Folie 11
  • Sprache des Nachbarlandes ist Unterrichtsgegenstand Sprachunterricht erfolgt von Native speakers SchlerInnen beider Nationalitten besuchengemischte Klassen Thematische Auseinandersetzung mit dem Nachbarland (Geschichte, Wirtschaft...) jedoch: in allen Unterrichtsgegenstnden (auer Fremdsprachen) wird in Deutsch unterrichtet bikulturelles Lernen (Modell HAK-Retz) Formen bikultureller Erziehung bikulturelle Begegnung (z.B. Schulpartnerschaften, SchlerInnenaustausch) westliches Ausland (z.B. England, Frankreich) Vertiefung der Fremdsprachen- kenntnisse - zentrales Motiv Osteuropa (z.B. Ungarn, Tschechien, Slowakei, Bulgarien) Kennenlernen des Alltags von (Nachbar)staaten Osteuropas. Nicht Fremdsprachen- vertiefung, sondern andere Motive stehen im Vordergrund (kultureller Austausch, Solidaritt...) Sprache des Nachbarlandes ist Unterrichtsgegenstand Sprachunterricht erfolgt von Native speakers SchlerInnen beider Nationalitten besuchengemischte Klassen Thematische Auseinandersetzung mit dem Nachbarland (Geschichte, Wirtschaft...) bikulturelles Lernen (Modell HAK-Retz) jedoch: in allen Unterrichtsgegenstnden (auer Fremdsprachen) wird in Deutsch unterrichtet Der Unterricht erfolgt bilingual, d.h. es werden manche Gegenstnde in Deutsch, andere in einer Ostsprache unterrichtet bzw. erfolgt der Unterricht berhaupt in einer Fremdsprache Zweisprachigkeit ist das Kernstck bilingualer Pdagogik Whrend in sterreich bilinguale Schulen fr ethnische Minderheiten und internationale Schulen mit Westsprac