Technischen Anschlussbedingungen (TAB) - 14001.de · PDF fileTechnischen Anschlussbedingungen...

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  • Technischen Anschlussbedingungen

    (TAB)

    fr Brandmeldeanlagen

    Bereich der ILS Landshut mit Lkr. Dingolfing-Landau, Lkr. Kelheim, Stadt und Lkr. Landshut

    Gltig seit 30.05.2008

    Letzte berarbeitung 12/2011

  • Stand 30.05.2008, letzte Ergnzung: 01.12.11 Seite 2 von 34

    Inhaltsverzeichnis 1. Konzessionr/ Aufschaltung Seite 3 2. Allgemeine Betriebsbedingungen Seite 3 3. Konzept und Ausfhrungsplanung Seite 5 4. bertragungseinrichtung (E) Seite 5 5. Beschilderung nach DIN 4066 Seite 6 6. Brandmelderzentrale (BMZ) Seite 6 7. Feuerwehr-Bedienfeld (FBF) Seite 7 8. Feuerwehr-Anzeige-Tableau (FAT) Seite 8 9. Feuerwehr-Laufkarte Seite 8 10. Meldereinbau und Beschriftung Seite 9 11. Selbstttige Lschanlagen Seite 12 12. Brandmelder-Tableau fr Doppelbden und Zwischendecken Seite 13 13. Feuerwehr-Schlsseldepot (FSD) Seite 14 14. Instandhaltung von Brandmeldeanlagen Seite 15 15. bergangsfristen Seite 15 16. Allgemeine Hinweise und Ansprechpartner Seite 16 Anhang: Merkblatt fr die Abnahmevoraussetzungen Anhang 1 Antrge fr die Freigabe der Feuerwehrschlieungen der einzelnen Landkreise Anhang 2 Muster einer Errichterbesttigung Anhang 3 Muster einer Abnahmebescheinigung nach SPrfV Anhang 4 Merkblatt zur Sicherheitsanlagen Prfverordnung (SPrfV) Anhang 5 Prffristen nach der Sicherheitsanlagen Prfverordnung (SPrfV) Anhang 6 Allgemeine Anforderungen an Feuerwehr - Gebudefunkanlagen Anhang 7 Meldergruppenbersicht (Muster) Anhang 8 Merkblatt Betrieb einer BMA Anhang 9

  • Stand 30.05.2008, letzte Ergnzung: 01.12.11 Seite 3 von 34

    EINLEITUNG Die nachfolgend dargestellten Technischen Anschlussbedingungen (TAB) fr das Errichten, n-dern und den Betrieb von Brandmeldeanlagen sind Grundlage fr eine einheitliche Alarmorganisa-tion der Feuerwehren im Zweckverbandsgebiet. Sie orientieren sich an der DIN 14 675 sowie der DIN VDE 0833-2, VDE 0833-4 wobei verschiedene Punkte przisiert wor-den sind. Die TAB beziehen sich auf notwendige oder baurechtlich geforderte Brandmeldeanla-gen. Baurechtlich nicht geforderte Brandmeldeanlagen knnen auf Antrag ebenfalls aufgeschaltet werden, wenn die nachstehenden Anschlussbedingungen erfllt sind. ALLGEMEINE HINWEISE Technische nderungen bzw. Neuerungen, die von diesen Anschaltrichtlinie abweichen, sind grundstzlich mit dem zustndigen Ansprechpartner fr den jeweiligen Landkreis bzw. der Stadt Landshut abzustimmen und diesem ggf. zur Genehmigung vorzulegen. Fr Ausknfte und etwaige Rckfragen steht Ihnen die jeweils zustndige Brandschutzdienststelle jederzeit zur Verfgung. Ansprechpartner: Stadt Landshut Landkreis Landshut Feuerwehr Landshut Landratsamt Landshut Stadtbrandrat SG Brand- und Katastrophenschutz Herr Erich Gahr Herr Ernst Eisele Niedermayerstr. 6 Veldener Str. 15 84028 Landshut 84036 Landshut Tel.: 0871-96577200 Tel.: 0871-4081307 Email: [email protected] Email: [email protected] Landkreis Kelheim Landkreis Dingolfing-Landau Landratsamt Kelheim Kreisbrandrat Kreisbrandmeister Herr Nikolaus Hfler Herr Georg Strohmaier Schloweg 3 Dr. Herbert Quandt Str. 14 93309 Kelheim 84130 Dingolfing Tel.: 0151-46154943 Tel.: 0176-60222466 Email: [email protected] Email: [email protected]

  • Stand 30.05.2008, letzte Ergnzung: 01.12.11 Seite 4 von 34

    1. AUFSCHALTUNG / KONZESSIONR

    Voraussetzung zur Aufschaltung einer BMA auf die alarmauslsende Stelle ist die techni-sche Anschaltrichtlinie der Integrierten Leitstelle Landshut. Der formale Antrag zur Anschal-tung einer bertragungseinrichtung (E) an die ILS Landshut ist ber den Konzessionr rechtzeitig (mindestens 6 Wochen vor dem geplanten Aufschalttermin) schriftlich vom Betreiber an folgende Adressen zu richten: Bosch Sicherheitssysteme GmbH Landshuter Str. 59 84030 Ergolding Tel.: 0871/97340-0 Fax: 0871/97340-99

    Christian Hausladen Tel.: 0941/942791-42 Fax: 0941/942791-99 [email protected]

    Der Termin zur Abnahme und Aufschaltung der BMA bei der Integrierten Leitstelle Lands-hut kann erst nach einer Abnahme durch einen Sachverstndigen erfolgen. Der Abnahme-termin ist 2 Wochen vor Inbetriebnahme der BMA mit der Geschftsstelle ILS Landshut und dem Konzessionr Fa. Bosch abzustimmen.

    ALLGEMEINE BETRIEBSBEDINGUNGEN Brandmeldeanlagen mssen den jeweils gltigen, einschlgigen Bestimmungen und Anforderun-gen entsprechen. Insbesondere sind dies:

    VDE 0800: Bestimmungen fr Fernmeldeanlagen*

    DIN 57 833, VDE 0833: Gefahrenmeldeanlagen*

    Teil 1 Allgemeine Festlegungen

    Teil 2 Festlegungen fr Brandmeldeanlagen (BMA)

    Teil 4 Festlegung fr Anlagen zur Sprachalarmierung im Brandfalle

    DIN EN 54: Brandmeldeanlagen (Europanorm)*

    DIN 14 675: Brandmeldeanlagen; Aufbau*

    DIN 14 661: Feuerwehr-Bedienfeld (FBF)*

    DIN 14 662: Feuerwehr-Anzeige-Tableau (FAT)*

    DIN 4066: Hinweisschilder fr die Feuerwehr*

    DIN 33 404-3: Gefahrensignale fr Arbeitssttten*

    VdS-Richtlinie 2095: Planung und Einbau von Brandmeldeanlagen*

    VdS-Richtlinie 2105: Feuerwehr-Schlsseldepot (FSD)*

    Richtlinie ber brandschutztechnische Anforderungen an Leitungsanlagen*

    Bescheinigung fr sicherheitstechnische Anlagen und Einrichtungen nach der Sicher-

    heitsanlagen Prfverordnung (SPrfV)*

    *in der jeweils gltigen Fassung

    2.1 Brandmeldeanlagen mssen durch eine ausreichende Instandhaltung betriebssicher

    gehalten werden. Entsprechende schriftliche Besttigungen (gltiger Wartungsvertrag, Er-

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    richterbesttigung der BMZ und des Leitungsnetzes nach DIN 14675 und VDE 0833, Be-scheinigung nach 2 Abs. 1 SPrfV) mssen ber die Fa. Bosch Sicherheitssysteme GmbH der ILS Landshut vorgelegt werden. Auf diesbezgliche Auflagen im Rahmen des Baugenehmigungsverfahrens ist zu achten. Die Abnahme der Brandmeldeanlage erfolgt ausschlielich durch Mitarbeiter der ILS Landshut, des Konzessionrs und des Kreis/Stadtbrandrats bzw. dessen Beauftragten.

    2.2 Brandmeldeanlagen mit Anschluss an das ffentliche Brandmeldenetz setzen sich grund-

    stzlich aus folgenden Gerten bzw. Einrichtungen zusammen:

    bertragungseinrichtung (E) Brandmelderzentrale (BMZ) mit Notstromversorgung Meldergruppen-Anzeige oder Feuerwehr-Anzeige-Tableau (FAT) Feuerwehr-Bedienfeld (FBF) mit Revisionsschalter/-taster Brandmeldern bzw. Lschanlagen Feuerwehr-Laufkarten Beschilderung nach DIN 4066 Feuerwehr-Schlsseldepot (FSD) Freischaltelement (FSE)

    2.3 nderungen/Erweiterungen baurechtlich geforderter Brandmeldeanlagen mssen vor

    Ausfhrung der ILS Landshut gemeldet werden. Nach Abschluss der Arbeiten ist eine neue Bescheinigung nach 2 Abs. 1 SPrfV vorzulegen sowie eine erneute Abnahme gem. Tz. 2.1 erforderlich.

    2.4 Auf Verlangen ist der Betreiber einer notwendigen Brandmeldeanlage verpflichtet, auf sei-

    ne Kosten alle nderungen vornehmen zu lassen, die zur Verhinderung von Strungen und im Interesse der zuverlssigen Funktionssicherheit, Bedienbarkeit und Technik sowie im Interesse der notwendigen Einheitlichkeit der Brandmeldeanlagen erforderlich sind.

    2.5 Wenn sich whrend des Betriebes wiederholt Unregelmigkeiten oder Strungen an der

    Brandmeldeanlage zeigen, die zu vermeidbaren Fehlalarmierungen fhren, behlt sich die ILS Landshut die Abschaltung der bertragungseinrichtung bei gleichzeitiger Nutzungsun-tersagung durch die Bauaufsichtsbehrde vor. Die Wiederaufschaltung der bertragungs-einrichtung kann von Funktionsprfungen einzelner Melder, einer berprfung der gesam-ten Anlage bzw. der unverzglichen Durchfhrung notwendiger nderungen abhngig ge-macht werden. Eine Abnahme durch einen Sachverstndigen kann verlangt werden.

    Fehlalarme knnen von der zustndigen Feuerwehr gem Art. 28 BayFwG nach der jeweiligen gltigen Kostenersatzsatzung verrechnet werden. 2.6 Bei Strungen und Revisionsarbeiten an Brandmeldeanlagen sind die nichtautomati-

    schen Brandmelder (Handfeuermelder) mittels Sperrschilder Auer Betrieb zu setzen. Das hauseigene Personal ist zu unterrichten, dass in diesem Falle die Alarmierung der Feuerwehr ber das ffentliche Fernsprechnetz mit der Feuerwehr-Notrufnummer 112 er-folgen muss.

    2.7 Der gewaltlose Zutritt im Alarmfall zu allen Brandmeldern bzw. mit selbstttigen Lschan-

    lagen geschtzten Rumen ist mit einem im Feuerwehr-Schlsseldepot hinterlegtem Generalschlssel sicherzustellen.

    Ist der Zugang nur ber sog. Automatiktren (elektrische Schiebetren) mglich, so ist ein eigener Schlsselschalter mit der Beschriftung Feuerwehr-Schlsselschalter (Schild nach DIN 4066, Gre 0) vorzusehen, bei dem die Drehrichtung des Schlssels fr Auf und Zu eindeutig erkennbar ist. Es ist sicherzustellen, dass die Tre bei der Schalterstel-

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    lung Auf ffnet und geffnet bleibt. Die Automatiktr darf erst bei der Schalterstellung Zu wieder schlieen. Die Zugnglichkeit muss auch bei Stromausfall gewhrleistet sein.

    2.8 Sptestens bei der Abnahme sind vom Betreiber mindestens drei Mitarbeiter mit Namen

    und Telefonnummer (beruflich und privat) zu benennen, die im Alarmfalle als verantwortli-che Ansprechpartner der Feuerwehr zur Verfgung stehen. Diese Personen sollten schls-selberechtigt sowie entscheidungsberechtigt sein, um Meldergruppen auer Betrieb neh-men zu knnen. Die Erreichbarkeit dieser Ansprechpartner ist stndig zu aktualisie-ren. Kann die Integrierte Leitstelle Landshut die Ansprechpartner nicht erreichen, ber-nimmt der Betreiber die Verantwortung fr weitere Manahmen.

    3.