TEIL A: PLANZEICHNUNG TEIL B: TEXTTEIL FESTSETZUNGEN ... 2) Beb-Plan-Solarpark... · PDF...

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  • TEIL A: PLANZEICHNUNG

    PLANZEICHENERLUTERUNGGELTUNGSBEREICHE (A & B)( 9 ABS. 7 BAUGB)

    SONSTIGES SONDERGEBIET PHOTOVOLTAIK (SOPV)( 9 ABS. 1 NR. 1 BAUGB UND 11 BAUNVO)

    Anlagenhhe 4 m HHE BAULICHER ANLAGEN, HIER: MAXIMALE HHE DER PHOTOVOLTAIK-ANLAGE BER ANSTEHENDEM GELNDE( 9 ABS.1 NR. 1 BAUGB UND 18 BAUNVO)

    GRZmax. 0,6

    GRUNDFLCHENZAHL( 9 ABS. 1 NR. 1 BAUGB UND 19 BAUNVO)

    GRmax. 2.000 qm

    MAXIMAL VERSIEGELBARE GRUNDFLCHE IM GELTUNGSBEREICH( 9 ABS. 1 NR. 1 BAUGB UND 19 BAUNVO)

    BAUGRENZE( 9 ABS. 1 NR. 2 BAUGB U. 23 ABS. 3 BAUNVO)

    FLCHEN, DIE VON DER BEBAUUNG FREIZUHALTEN BZW. NUR EINGESCHRNKT BEBAUBAR SIND; HIER: BAUVERBOTSZONE (20M) ( 9 ABS. 1 NR. 10 UND ABS. 6 BAUGB)

    F VERKEHRSFLCHE BESONDERER ZWECKBESTIMMUNG; HIER: FELDWIRTSCHAFTSWEG( 9 ABS. 1 NR. 11 BAUGB)

    UNTERIRDISCHE VERSORGUNGSLEITUNGEN; HIER: WASSERLEITUNG WVW( 9 ABS. 1 NR. 13 BAUGB)

    OBERIRDISCHE VERSORGUNGSLEITUNGEN; HIER: 110-KV-FREILEITUNG VSE( 9 ABS. 1 NR. 13 BAUGB)

    Baugebiet Anlagenhhe

    Grundflchenzahl Grundflche

    - -

    ERLUTERUNG DER NUTZUNGSSCHABLONE

    1. ART DER BAULICHEN NUTZUNGGEM. 9 ABS. 1 NR. 1 BAUGB

    SONSTIGES SONDERGEBIET PHOTOVOLTAIK (SOPV)GEM. 11 BAUNVO

    zulssig sind:

    Gebiet fr die Errichtung einer Freiflchen-Photovolta-ik-Anlage, siehe Plan.

    1. Anlagen zur Erzeugung von Strom aus solarer Strahlungsenergie (Photovoltaik-Anlage).

    2. Alle zum Betrieb der Photovoltaik-Anlage erfor-derlichen Anlagen, Funktionen, Bauteile, Zufahr-ten, Zuleitungen, Zuwegungen, Zune, Wechsel-richter, Transformatoren, berwachungskameras.

    3. Alle zur Entwsserung des Plangebietes notwen-digen Infrastrukturen (z.B. Entwsserungsrinnen, -becken und -mulden) samt Zubehr.

    2. MASS DER BAULICHEN NUTZUNGGEM. 9 ABS. 1 NR. 1 BAUGB I.V.M. 16 - 21 A BAUNVO

    2.1 HHE BAULICHER ANLAGENGEM. 9 ABS. 1 NR. 1 I.V.M. 18 BAUNVO

    Siehe Plan.Die Photovoltaikmodule drfen maximal 4 m ber das heutige Gelnde hinausragen. Kameramasten zur berwachung des Gelndes drfen eine Hhe von max. 8 m aufweisen. Zune sind bis zu einer Hhe von 3 m zulssig. Alle sonstigen Anlagen und Nebenanlagen (z.B. Wechselrichter und Trafogebude) drfen eine Hhe von 3,5 m nicht berschreiten.

    2.2 GRUNDFLCHENZAHL UND MAXIMAL VERSIEGELBARE GRUNDFLCHEGEM. 9 ABS. 1 NR. 1 I.V.M. 19 BAUNVO

    Siehe Plan.Die Grundflchenzahl (GRZ) wird fr die Modulflche als projizierte berbaubare Flche auf 0,6 festgesetzt. Die GRZ bezieht sich auf den gesamten Geltungsbe-reich des Bebauungsplanes (beide Teilbereiche).Die maximal versiegelbare Grundflche (tatschliche Bodenversiegelung durch Rammpfosten der Unter-gestelle, Wechselrichter, Transformatoren, berga-bestation, Zaunpfosten u..) darf insgesamt maxi-mal 2.000 qm betragen. Die maximal versiegelbare Grundflche bezieht sich auf den gesamten Geltungs-bereich des Bebauungsplanes (beide Teilbereiche).

    3. BERBAUBARE GRUNDSTCKSFLCHEGEM. 9 ABS. 1 NR. 2 BAUGB I.V.M. 23 BAUNVO

    Siehe Plan.Die berbaubare Grundstcksflche wird im Plan mit-tels Baugrenze festgesetzt. Die PV-Modultische sind innerhalb der im Plan definierten Baugrenze zu errich-ten.Innerhalb der berbaubaren Grundstcksflche dr-fen auerdem alle zum Betrieb der Photovoltaik-An-lage erforderlichen Anlagen, Funktionen, Bauteile, Zuwegungen und Einfriedungen errichtet werden.Des Weiteren drfen innerhalb und auerhalb der berbaubaren Grundstcksflche alle zur Entwsse-rung des Plan gebietes notwendigen Entwsserungs-becken, -grben und -mulden samt Zubehr ausge-baut werden.Zune, Zuwegungen, Zuleitungen, Einfriedungen, Wechselrichter und Kameramasten drfen auch auerhalb der berbaubaren Grundstcksflche er-richtet werden.

    5. FLCHEN, DIE VON DER BEBAUUNG FREI-ZUHALTEN BZW. NUR EINGESCHRNKT BEBAUBAR SIND; HIER: BAUVERBOTSZONE (20M) GEM. 9 ABS. 1 NR. 10 UND ABS. 6 BAUGB

    Siehe Plan.Die entsprechend gekennzeichnete Zone werden wird gem. 24 LStrG nachrichtlich bernommen und als Flchen, die von der Bebauung freizuhalten bzw. nur eingeschrnkt bebaubar ist festgesetzt. Es gelten die entsprechenden Hinweise zur Bebaubarkeit mit Photo-voltaik-Anlagen.

    6. VERKEHRSFLCHE BESON-DERER ZWECKBESTIMMUNG; FELDWIRTSCHAFTSWEGGEM. 9 ABS. 1 NR. 11 BAUGB

    Siehe Plan.

    7. UNTERIRDISCHE VERSORGUNGSLEITUNGEN; HIER: WASSERLEITUNG WVW

    GEM. 9 ABS.1 NR. 13 BAUGB

    Siehe Plan.Wird im weiteren Verfahren ergnzt.

    8. OBERIRDISCHE VERSORGUNGSLEITUNGEN; HIER: 110-KV-FREILEITUNG VSE

    GEM. 9 ABS.1 NR. 13 BAUGB

    Siehe Plan.Wird im weiteren Verfahren ergnzt.

    9. MASSNAHMEN ZUM SCHUTZ, ZUR PFLEGE UND ZUR ENTWICKLUNG VON BODEN, NATUR UND LANDSCHAFTGEM. 9 ABS. 1 NR. 20 BAUGB

    Wird nach Vorlage des Umweltberichtes ergnzt

    10. RCKBAUVERPFLICHTUNG UND FOLGENUTZUNGGEM. 9 ABS. 2 BAUGB

    Die festgesetzten Nutzungen sind nur so lange zuls-sig, wie die Photovoltaik-Anlage betrieben wird. Nach Betriebsende ist diese innerhalb von zwei Jahren ein-schlielich aller Nebeneinrichtungen und Fundamente zurckzubauen. Als Folgenutzung wird eine Flche fr die Landwirtschaft festgesetzt.

    11. GRENZE DER RUMLICHEN GELTUNGSBEREICHEGEM. 9 ABS. 7 BAUGB

    Siehe Plan.

    TEIL B: TEXTTEILFESTSETZUNGEN (GEM. 9 BAUGB + BAUNVO)

    Fr die Verfahrensdurchfhrung und die Festsetzun-gen des Bebauungsplanes gelten u.a. folgende Ge-setze und Verordnungen: Baugesetzbuch in der Fassung der Bekanntma-

    chung vom 03. November 2017 (BGBl. I S. 3634). Baunutzungsverordnung in der Fassung der Be-

    kanntmachung vom 21. November 2017 (BGBl. I S. 3786).

    Verordnung ber die Ausarbeitung der Bauleitplne und die Darstellung des Planinhalts (Planzeichen-verordnung - PlanzV) vom 18. Dezember 1990 (BGBI. I S. 58), zuletzt gendert durch Artikel 3 des Gesetzes vom 04. Mai 2017 (BGBl. I S. 1057).

    Gesetz ber Naturschutz und Landschaftspflege (Bundesnaturschutzgesetz - BNatSchG) vom 29. Ju-li 2009 (BGBI. I S. 2542), zuletzt gendert durch Artikel 8 des Gesetzes vom 13. Mai 2019 (BGBI. I S. 706).

    Bundes-Bodenschutzgesetz vom 17. Mrz 1998 (BGBl. I S. 502), zuletzt gendert durch Artikel 3 Absatz 3 des Gesetzes vom 27. September 2017 (BGBl. I S. 3465).

    Gesetz zur Ordnung des Wasserhaushalts (Wasser-haushaltsgesetz - WHG) vom 31. Juli 2009 (BGBl. I S. 2585), zuletzt durch Artikel 2 des Gesetzes vom 04. Dezember 2018 (BGBl. I S. 2254).

    Erneuerbare-Energien-Gesetz vom 21. Juli 2014 (BGBl. I S. 1066), zuletzt gendert durch Artikel 1 des Gesetzes vom 17. Dezember 2018 (BGBI. I S. 2549).

    Gesetz ber die Umweltvertrglichkeitsprfung (UVPG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 24. Februar 2010 (BGBl. I S. 94), zuletzt gendert durch Artikel 2 des Gesetzes vom 8. September 2017 (BGBl. I S. 3370).

    Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 17. Mai 2013

    (BGBI. I S. 1274), das zuletzt gendert durch Artikel 3 des Gesetzes vom 18. Juli 2017 (BGBl. I S. 2771).

    12 des Kommunalselbstverwaltungsgesetzes (KSVG) des Saarlandes in der Fassung der Bekannt-machung vom 27. Juni 1997 (Amtsbl. S. 682), zu-letzt gendert durch das Gesetz vom 15. Juni 2016 (Amtsbl. I S. 840).

    Saarlndische Landesbauordnung (LBO) (Art. 1 des Gesetzes Nr. 1544) vom 18. Februar 2004, zuletzt gendert durch das Gesetz vom 13. Juni 2018 (Amtsbl. I S. 358, 2014 I S. 822).

    Gesetz zum Schutz der Natur und Heimat im Saar-land - Saarlndisches Naturschutzgesetz - (SNG) - vom 05. April 2006 (Amtsbl. 2006 S. 726), zuletzt gendert durch das Gesetz vom 13. Februar 2019 (Amtsbl. I S. 324).

    Saarlndisches Denkmalschutzgesetz (SDschG) (Art. 3 des Gesetzes Nr. 1946 zur Neuordnung des saarlndischen Denkmalschutzes und der saarln-dischen Denkmalpflege) vom 13. Juni 2018 (Amtsbl. 2018, S. 358).

    Saarlndisches Wassergesetz (SWG) vom 28. Juni 1960 in der Fassung der Bekanntmachung vom 30. Juli 2004 (Amtsbl. S. 1994), zuletzt gendert durch das Gesetz vom 13. Februar 2019 (Amtsbl. I S. 324).

    Saarlndisches Gesetz zur Ausfhrung des Bun-des-Bodenschutzgesetzes (Saarlndisches Boden-schutzgesetz - SBodSchG) vom 20. Mrz 2002, zu-letzt gendert durch das Gesetz vom 21. November 2007 (Amtsbl. S. 2393).

    Gesetz ber die Umweltvertrglichkeitsprfung im Saarland (SaarlUVPG) vom 30. Oktober 2002 (Amtsbl. 2002 S. 2494), zuletzt gendert durch das Gesetz vom 13. Oktober 2015 (Amtsbl. I S. 790).

    GESETZLICHE GRUNDLAGEN

    Nach 39 Abs. 5 Punkt 2 BNatSchG ist es verboten, Bume, die auerhalb des Waldes und von Kurzum-triebsplantagen oder grtnerisch genutzten Grundflchen stehen, Hecken, lebende Zune, Gebsche und andere Gehlze in der Zeit vom 1. Mrz bis zum 30. September abzuschneiden, zu roden oder auf den Stock zu setzen.

    Gem. 24 LStrG drfen Hochbauten jeder Art in einer Entfernung bis zu 20 m bei Landstraen I. Ordnung und bis zu 15 m bei Landstraen II. Ordnung, gemessen vom ueren Rand der befestigten Fahrbahn, nicht errichtet werden.

    Baudenkmler und Bodendenkmler sind nach heutigem Kenntnisstand von der Planung nicht betroffen. Auf die Anzeigepflicht von Bodenfunden und das Vernderungsverbot ( 16 Abs. 1 und 2 SDschG) wird hin-gewiesen.

    Sind im Plangebiet Altlasten oder altlastenverdchtige Flchen bekannt oder ergeben sich bei spteren Bauvorhaben Anhaltspunkte ber schdliche Bodenvernderungen, besteht gem 2 Abs. 1 Saarlndi-sches Bodenschutzgesetz (SBodSchG) die Verpflichtung, die untere Bodenschutzbehrde des Landesamtes fr Umwelt- und Arbeitsschutz zu informieren.

    Hinsichtlich der klimatischen Vernderungen ist darauf zu achten, dass die Oberflchenabflsse aufgrund von Starkregenereignissen einem kontrollierten Abfluss zugefhrt werden. Den umliegenden Anliegern darf kein zustzliches Risiko durch unkontrollierte berflutungen entstehen.

    HINWEISE

    rtliche Bauvorschriften ( 9 Abs. 4 BauGB i.V.m. 85 Abs. 4 LBO)Die Photovoltaik-Anlage ist einzuzunen. Zune sind bis zu einer Hhe