Text linke Seite - Unternehmen Jost AG ... Fragen wie Work/Life Balance spielen eine wichtige Rolle.

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  • Geschäftsbericht 2018

  • Inhalt

    2

    3 Vorwort des Vorstandes

    4 Bericht des Aufsichtsrates

    6 Lagebericht

    17 Bilanz zum 31.12.2018

    19 Gewinn- und Verlustrechnung zum 31.12.2018

    20 Anhang

  • Vorwort des Vorstandes

    3

    Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde des Unternehmens,

    das Jahr 2018 war für unser Unternehmen ein insgesamt sehr erfolgreiches Geschäftsjahr. So konnten

    wir u.a. den zweithöchsten Umsatz unserer Firmengeschichte erzielen.

    Unsere ambitionierten und kommunizierten Planzahlen wurden gut erreicht bzw. sogar leicht

    übertroffen. Aufgrund der stabilen Geschäftsentwicklung freuen wir uns, in Abstimmung mit dem

    Aufsichtsrat, der Hauptversammlung für das Geschäftsjahr 2018 eine Dividende in Höhe von 40 Cent je

    Aktie vorzuschlagen. Wie bereits im Vorjahr wird diese Dividende aus dem steuerlichen Einlagenkonto

    gespeist.

    Unser seit Jahren etabliertes und erfolgreiches Geschäftsmodell lässt uns auch für das Geschäftsjahr

    2019 optimistisch in die Zukunft blicken. Neben den Kerngeschäftsfeldern Kanzlei- und

    Personalvermittlung verleiht uns das neue Geschäftsfeld „Unternehmensnachfolge“ eine breite und

    gesunde Basis für unsere geschäftlichen Aktivitäten.

    Für die uneingeschränkte Unterstützung unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, möchten wir uns

    auch dieses Jahr wieder ganz besonders bedanken. Wie immer, gilt der besondere Dank auch Ihnen, unseren Aktionären, sowie der tatkräftigen und kompetenten Unterstützung des Aufsichtsrates.

    Lauf, im März 2019

    Klaus Jost Alexander Jost

  • Bericht des Aufsichtsrates

    4

    I. Zusammenarbeit mit dem Vorstand

    Der Aufsichtsrat traf sich in Geschäftsjahr zu insgesamt 4 Sitzungen. Darüber hinaus fanden mit der

    Zielsetzung des regelmäßigen Austausches Telefonkonferenzen statt.

    Inhalt waren insbesondere die Berichte des Vorstandes über die Geschäftsentwicklung in den drei

    Geschäftsfeldern Kanzleivermittlung, Fachpersonalvermittlung und der Unternehmensnachfolge.

    In allen Sitzungen wurden dem Aufsichtsrat aktuelle betriebswirtschaftliche Auswertungen vorgelegt.

    Planabweichungen, sowie daraus zu ergreifenden Maßnahmen wurden intensiv erörtert und festgelegt.

    Fester Bestandteil jeder Aufsichtsratssitzung war auch die Reflektion der Liquiditätslage des

    Unternehmens und eine gründliche und gemeinsame Durchforstung des Debitorenbestandes.

    Das Geschäftsjahr 2018 war von hohen Zuwächsen in den Kerngeschäftsfeldern Kanzleivermittlung und

    Fachpersonalvermittlung geprägt. Zur Realisierung dieser Projekte waren die Beratungsressourcen des Unternehmens gebunden, das neue Geschäftsfeld Unternehmensvermittlung wurde bewusst etwas

    hintenangestellt.

    Neue Anfragen geben aber Hoffnung, hier vorankommen zu können, auch wenn dies zu

    Investitionsentscheidungen im Aufbau von Mitarbeiterressourcen führen kann.

    II. Prüfung des Jahresabschlusses 2018 gem. § 171 Abs. 2 AktG und Dividenden-

    empfehlung

    Für das Geschäftsjahr 2018 ist dem Aufsichtsrat gem. § 117 AktG der Jahresabschluss des Vorstandes

    vorgelegt worden.

    Der vom Vorstand aufgestellte Jahresabschluss zum Bilanzstichtag 31.12.2018 wurde vom Aufsichtsrat

    in der Sitzung vom 11.03.2019 beraten.

    Der Aufsichtsrat schloss sich dem Vorschlag des Vorstandes an, der Hauptversammlung die Ausschüttung einer Dividende in Höhe von 40 Cent je Aktie aus dem steuerlichen Einlagenkonto

    vorzuschlagen.

  • Bericht des Aufsichtsrates

    5

    Im Übrigen ist der Aufsichtsrat nach der pflichtgemäß durchgeführten Prüfung zu der Auffassung

    gelangt, dass der Jahresabschluss der Jost AG zum 31.12.2018 unter Beachtung der Grundsätze

    ordnungsgemäßer Buchführung aufgestellt wurde und ein den tatsächlichen Verhältnissen

    entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

    Der Aufsichtsrat hat den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss zum Bilanzstichtag 31.12.2018

    gebilligt.

    III. Dank

    Der Aufsichtsrat dankt dem Vorstand sowie allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Jost AG für Ihren

    hohen persönlichen Einsatz und für die im Jahr 2018 geleistete, gute Arbeit.

    Lauf, im März 2019

    Dr. Rudolf Sörgel Vorsitzender des Aufsichtsrates

  • Lagebericht

    6

    Wirtschaftliches Umfeld

    Betrachtet man das wirtschaftliche Umfeld 2018 weltweit so war es vor allen Dingen von

    politischen Themen und großer Unsicherheit geprägt.

    Der drohende und teilweise schon praktizierte Handelskrieg zwischen den USA und China, das von den

    USA gekündigte Atom Abkommen mit dem Iran, das heillose Durcheinander und hilflose Agieren beim

    Brexit, der Haushaltsstreit zwischen der EU und Italien über die Höhe der Neuverschuldung sind nur ein

    paar Beispiele für die weltweite Verunsicherung. Aber auch innenpolitische Themen wie die anhaltende

    Diskussion um Fahrverbote für Dieselautos, der immer noch nicht vollständig aufgearbeitete

    Abgasskandal und die offensichtlich nachlassende Konjunktur, wenn auch auf hohem Niveau, sorgten

    für negative Schlagzeilen und nachlassende Investitionsneigung.

    Ein sensibler Gradmesser waren dafür auch wieder die Börsen weltweit. So verlor der DAX im Jahre 2018 ca. 18%. Auch der EURO STOXX50, beinhaltend die 50 großen, börsennotierten Unternehmen des

    Euro-Raumes, verlor im Jahresverlauf knappe 15% und der wohl bedeutendste Börsenindex DOW

    JONES ging mit einem Jahresminus von knapp 7% ins Neue Jahr.

    Für das Inland gab es aber auch positive Schlagzeilen:

    2018 waren so viele Menschen in Deutschland erwerbstätig wie noch nie seit der Wiedervereinigung.

    Im Jahresdurchschnitt hatten rund 44,8 Millionen Personen einen Job. Dadurch fiel die

    Arbeitslosenquote in Deutschland im Jahresdurchschnitt von 2004 bis 2018 weiter ab. Im Jahr 2018 betrug der Jahresdurchschnittswert der Arbeitslosenquote rund 5,2 %. Die Zahl der Erwerbslosen in

    Deutschland ist im Dezember auf den niedrigsten Monatswert seit 1991 gefallen. So waren im letzten

    Monat des Jahres 2018 rund 2,210 Millionen Menschen ohne Job.

    Auch die Löhne sind in Deutschland im vergangenen Jahr um rund 3 % gestiegen. Da die Inflationsrate

    im gleichen Zeitraum bei fast 2 % lag, hatten Arbeitnehmer unterm Strich etwa 1 % mehr Geld im

    Portemonnaie (Reallohnsteigerung knapp über 1%).

    Noch zeigt auch der Trend der eingereichten Insolvenzanträge in Deutschland nach unten: 2018 ist das

    neunte Jahr in Folge mit sinkenden Antragszahlen. Aber die Dynamik lässt nach. Gingen die Insolvenzzahlen 2016 und 2017 noch um jeweils rund 7 % zurück, schlägt für 2018 ein Rückgang von

    nur noch 1,2 % zu Buche. Insgesamt gab es im vergangenen Jahr in Deutschland rund 19.000

    Insolvenzen.

    https://www.wiwo.de/themen/deutschland https://www.wiwo.de/themen/deutschland

  • Lagebericht

    7

    Aussichten 2019

    Führende Institute rechnen im neuen Jahr mit einem anhaltenden, leichten Aufwärtstrend, auch wenn das Wirtschaftswachstum nicht mehr ganz so stark ausfallen dürfte. Das Ifo-Institut rechnet für 2019

    nur noch mit einem Plus beim Bruttoinlandsprodukt von 1,1 %, nachdem es 2018 noch zu rund 1,5 %

    gereicht hat. Die Bundesregierung blickt etwas pessimistischer in die Zukunft. Sie erwartet für das

    laufende Jahr ein Wirtschaftswachstum von ca. 1 %.

    Die Lage am deutschen Arbeitsmarkt dürfte nach wie vor stabil bleiben. Mit einem weiteren signifikanten Rückgang der Arbeitslosenzahlen ist aber nicht mehr zu rechnen. Durch die anhaltend niedrigen Zinsen

    dürfte erneut die Binnenkonjunktur eine starke Stütze der deutschen Wirtschaft sein. Neben den

    politischen Risiken und ungelösten Konflikten bleibt vor allen Dingen der anhaltende Fachkräftemangel

    eine echte Herausforderung für die Wirtschaft.

  • Lagebericht

    8

    Steuerberater / Wirtschaftsprüfer

    Am 1. Januar 2018 zählten die Steuerberaterkammern in Deutschland 96.571 Mitglieder. Im Vergleich

    zum Vorjahr ist der Berufsstand somit um 0,8 % gewachsen. Das entspricht 750 neuen Mitgliedern

    (aktuellere Zahlen liegen noch nicht vor).

    Zu Beginn des Berichtjahres nahm der Anteil der Steuerberaterinnen etwas zu. Die Frauen im

    Berufsstand sind mittlerweile mit einer Quote von 36 % vertreten. Das Durchschnittsalter der Steuerberaterinnen beträgt 49 Jahre; das der Steuerberater 54,5 Jahre. Der Altersdurchschnitt aller

    Berufsträger liegt bei 52,5 Jahren.

    Zum Stichtag 1. Januar 2018 waren insgesamt 18.069 Ausbildungsverhältnisse zum/r

    Steuerfachangestellten bei den Steuerberaterkammern registriert. Das sind 351 bzw. 1,9 % weniger als

    im Vorjahr. Damit nimmt die Gesamtzahl der Auszubildenden im Beruf Steuerfachangestellte/r wie im

    Vorjahr leicht ab.

    Nach wie vor sind die Steuerberater in Fragen der Unternehmensnachfolge und Nachfolgeplanung erste

    Ansprechpartner für ihre Mandanten. Obwohl das Wachstum des Berufstandes nicht mehr die Dynamik

    vergangener Jahre vorwe