THE HELPING EXPERTS 2 Ryefield Court - Joel Street ... · PDF file 4. überarbeitete...

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Transcript of THE HELPING EXPERTS 2 Ryefield Court - Joel Street ... · PDF file 4. überarbeitete...

  • 4. überarbeitete Auflage 2018

    THE HELPING EXPERTS 2 Ryefield Court - Joel Street

    Northwood - Greater London HA6 1LP - United Kingdom

    Email: support@FinaGator.com | www.FinaGator.com

  • Handhabung dieses E-Books Dieses elektronische Buch (Ebook) bietet Ihnen einige Funktionen, die Sie eventuell so noch nicht kennen. Deshalb möchten wir Ihnen diese hier kurz erklären. Blättern | Durch Klick mit der Maus in die rechte Seite, blättern Sie vor. Durch Klick in die linke Seite, blättern Sie zurück. Die gleiche Funktion finden Sie in der unteren Navigation. Kapitelauswahl | Mit Ihrer Maus können Sie das von Ihnen gewünschte Kapitel im Inhaltsverzeichnis auswählen und direkt anklicken. Es wird dann direkt dieses Kapitel aufgeschlagen. Die Kapitel sind untereinander verknüpft, so dass Themen, die sowohl das eine als auch das andere Kapital betreffen, an den gekennzeichneten Stellen direkt aufrufbar sind. Content | Durch Klick auf "Content" in der unteren Navigationsleiste, kommen Sie zurück in das Inhaltsverzeichnis und können so jederzeit ein neues Kapitel bzw. Thema auswählen. Paragrafen | Im Text wird auf Paragrafen verwiesen. Diese sind in Blau dargestellt. Durch Anklicken wird ein Popup-Bild mit dem jeweils genannten Paragrafen angezeigt. Sie benötigen daher keinen Gesetzestext oder anderes Nachschlagewerk. Vergrößerung | Bilder die vergrößert werden können sind mit einer Hand markiert. Klicken Sie direkt in das Bild, es wird dann vergrößert angezeigt. Internetlinks | Die in diesem Ebook verlinkten Internetadressen (Domains) sind direkt anklickbar bzw. aufrufbar. THE HELPING EXPERTS

  • Inhalt

    1. Vorwort .............................................................................................................................. 5

    2. Sind Ihre Schulden vielleicht verjährt? ............................................................................. 11

    3. Pleite und was nun? ......................................................................................................... 12

    4. Angriff auf… ...................................................................................................................... 18

    4.1 Behörden ............................................................................................................... 18

    4.2 das Finanzamt ....................................................................................................... 18

    4.3 die Bank ................................................................................................................. 19

    4.4 Bürgschaften ......................................................................................................... 21

    4.5 Forderungen .......................................................................................................... 23

    5. Wer schreibt der bleibt: und überrumpelt seine Gläubiger mit einem "20iger Scheck"! 24

    6. Im Namen des Volkes... .................................................................................................... 25

    7. Rechnen Sie nach! ............................................................................................................ 26

    8. Warten... .......................................................................................................................... 32

    8.1 Ungläubige ............................................................................................................ 33

    8.2 Wissende ............................................................................................................... 34

    9. Wann sich eine Insolvenz in England lohnt ...................................................................... 35

    10. Urteile ............................................................................................................................... 37

    11. Tipps & Tricks ................................................................................................................... 55

    12. Wie Sie einen Schufa Eintrag vorzeitig löschen können ................................................... 57

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  • 1. Vorwort Schuldenfrei in 6 Wochen, oder wie Sie mit dem "20iger Scheck" Schuldenfrei werden können. Mit Hilfe des hier vorliegenden Praxisreportes sind Sie mit etwas Geschick - selbstständig - in der Lage, ohne professionelle Hilfe eines Schuldnerberaters oder eines Rechtsanwalts, innerhalb kürzester Zeit - ca. 6 Wochen - Schuldenfrei zu werden und zu bleiben. Die hier vorgestellten Tipps & Tricks erfahren Sie in der Regel von keinem Rechtsanwalt oder Schuldenhilfeverein und trotzdem sind diese Wege völlig legal, denn Sie können mit diesen Tricks die deutsche Rechtsprechung – vollkommen legal - zu Ihrem Vorteil nutzen. Gestatten Sie uns an dieser Stelle, aber noch einen wichtigen HINWEIS: Die hier dargestellten Lösungen stellen keine Rechtsberatung im Sinne des deutschen Rechtsberatungsgesetzes dar. Dazu sind ausschließlich zugelassene Rechtsanwälte o.ä. ermächtigt! Die in diesem Praxisreport dargestellten Tipps & Tricks sollen dem interessierten Leser – kurz – oder mittelfristig - helfen, sich aus seinem eventuell vorhandenen derzeitigen finanziellen Desaster selbst heraus zu navigieren. Ihr FINANCIAL NAVIGATOR

  • Die Zeit arbeitet für Sie! Bevor man in Sachen Schulden eine teure Gegenklage oder ein Insolvenzverfahren in die Wege leiten will, sollte zu allererst geprüft werden, ob die Forderung nicht evtl. bereits verjährt ist, weil der/ die Gläubiger kein vollstreckbares Urteil vorliegen haben. Wer unsicher bei der Prüfung ist, sollte dies von einem gescheiten Anwalt prüfen lassen (regelmäßige Verjährungsfrist = 3 Jahre, kürzere Fristen gelten für Gewährleistungsansprüche bei einem Kauf = 2 Jahre, bei Ansprüchen wg. Verletzung von Leben, Gesundheit oder Freiheit sowie bei titulierten Forderungen = 30 Jahre). Ist tatsächlich Verjährung eingetreten, kann bei Forderungen die Einrede der Verjährung angezeigt werden. Wer sich bereits mitten in einem laufenden Gerichtsverfahren befindet, sollte den Hinweis der Verjährung spätestens im mündlichen Verhandlungstermin vortragen! TIPP - Prüfen Sie Vollstreckungsbescheide! Ein vollstreckbarer Titel kann unter Umständen nichtig und damit verjährt sein, wenn der ursprüngliche Vollstreckungsauftrag nicht schriftlich, sondern nur per Fax beauftragt wurde. Ein Faxstempel genügt nicht. Ein solcher Antrag ist ein sogenannter Bestimmender Schriftsatz. Bestimmende Schriftsätze sind solche, durch die eine für das Verfahren wesentliche Prozesshandlung etwa die Eröffnung oder Beendigung des Verfahren vollzogen wird (Baumbach/L ZPO 58 Aufl. 2000 § 129 Rn 5) Dabei hält der gemeinsame Senat der obersten Gerichtshöfe des Bundes an dem Erfordernis der gesetzlich erforderlichen eigenhändigen Unterschrift ausdrücklich fest (Dr.Römermann/v.d.Moolen in BB 55 Jg Heft 33 17.8.2000 S,. 1640 ff ; LG München in DGVZ 4/83 S: 57; AG Aachen in DGVZ 4/84 S. 61; LG Coburg in DGVZ 4/94 S. 62; LG Ingolstadt in DGVZ 6/94 S. 92; PfälzOLG Zweibrücken in InVo 2001 S. 259 Fehlen der Unterschrift neuerlich BFH JurBüro 2001 Heft 7 (VII B 13.00 v. 19.5.00) NJW 1994, 2097; NJW 1996, 3164, NJW 1997, 1254 und NJW 1995, 2121 (entnommen aus www.GV2000.de, Paschold 29.9.01 Unterschrift ist zwingend). Demnach ist dem Beitrag in Vollstreckung effektiv Nr. 10/2.10.00 S. 128 ff insofern nur dann Bedeutung zuzuordnen, wenn die Unterschrift eingescannt und zertifiziert sind (nach dem neuen Signaturgesetz). Und zwar nur dann.

  • Hier finden Sie zwei aktuelle Entscheidungen, die den zuvor vertretenen Standpunkt untermauern: AG INGOLSTADT 1 M 10179/01 v. 22.März 2001 in Fortsetzung der dortigen Rechtssprechung des LG Ingolstadt: Ein schriftlicher Vollstreckungsantrag MUSS vom Antragsteller eigenhändig unterschrieben sein. Ausdrücklich wird darauf verwiesen, dass die im Beschluss der gemeinsamen Senate enthaltene Ausnahmeregelung für den Verzicht oder die Ersetzung durch Signatur hier nicht gegeben ist. Dem Antragsteller ist zuzumuten, eine eigene Unterschrift zu setzen, damit sichergestellt ist, dass der Antrag die Kanzlei nicht nur als Entwurf oder ohne Billigung des RA verlassen hat. Das Weglassen der Unterschrift entspricht bei Vollstreckungsanträgen lediglich dem Bedürfnis des Anwalts, die Bearbeitung allein dem Büropersonal zu überlassen und hierdurch dessen Geschäftsbetrieb zu vereinfachen. Dieses "Bedürfnis" gibt jedoch KEINEN Anlass, von der Regel abzuweichen, dass zur Schriftlichkeit grundsätzlich auch das ERFORDERNIS einer EIGENHÄNDIGEN Unterschrift gehört. Eine Gebühr, so stellt das Gericht ausdrücklich fest, nach § 57 BRAGO ist mangels unterschriebenen Vollstreckungsantrages nicht entstanden. Das LG Ingolstadt vertritt in seiner Entscheidung vom 03.05.2001 in DGVZ 03/2003 S.39 ebenso die Auffassung, dass ein Vollstreckungsantrag eine Originalunterschrift benötigt. Im vorli