Thema Beruf im Fach Arbeitslehre – Leitgedanken zur Berufswahlvorbereitung/ Berufsorientierung...

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Thema Beruf im Fach Arbeitslehre – Leitgedanken zur Berufswahlvorbereitung/ Berufsorientierung Begriffserklärungen Beruf; Berufsorientierung; Berufswahlvorbereitung Cornelia Metzner Aurélie Krämer überarb. Peter Pfriem
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    05-Apr-2015
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  • Thema Beruf im Fach Arbeitslehre Leitgedanken zur Berufswahlvorbereitung/ Berufsorientierung Begriffserklrungen Beruf; Berufsorientierung; Berufswahlvorbereitung Cornelia Metzner Aurlie Krmer berarb. Peter Pfriem
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  • Ziele des Hauptschullehrplans fr die Berufswahl: - S auf die von Arbeit geprgten Bereiche vorzubereiten - S so anleiten, dass sie einen Erstberuf auswhlen - S sollen aufmerksam gemacht werden auf Perspektiven fr ihre zuknftige berufliche Entwicklung und die Notwenigkeit der Weiterbildung und der beruflichen Mobilitt Schwierigkeit: Die Schler treten in der Regel frher als andere in das Berufsleben ein. Ziele des Hauptschullehrplans fr die Berufswahl
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  • Gliederung: Begriffserklrung 1.Aktuelle Situation am Arbeitsmarkt 2.Zunehmendes Angewiesen-Sein auf Nischenberufe 3.Interesse der Wirtschaft an einer guten Berufsorientierung 4.Gestiegene Anforderungen in Bezug auf Schlsselqualifikationen Gliederung
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  • Begriffserklrungen Beruf ist zu verstehen als ein bewusst konstruiertes, also Interessenbedingtes und zugleich der Tradition unterliegendes Handlungsmuster, das auf i. d. R. mehrere verwandte spezialisierte Arbeitsttigkeiten und dafr notwendige Fhigkeiten (Kenntnisse, Fertigkeiten, Verhaltensweisen) bezogen ist. Es handelt sich also um eine bestimmte Organisation von Arbeit und Arbeitsvermgen. Diese ermglicht die Vermarktung von menschlicher Arbeitskraft, d.h. ihren Verkauf und Kauf auf dem Arbeitsmarkt.
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  • Der Beruf ist durch folgende Aspekte gekennzeichnet: Er besteht aus spezialisierten Arbeitsttigkeiten Er erfordert charakteristische Fhigkeiten (Qualifikationen) Er unterliegt bestimmten (technischen, konomischen und sozialen) Bedingungen Er wird material und sozial bewertet Er befriedigt materiale und soziale Bedrfnisse (Gelderwerb, Identitt u.a.) Er enthlt mehr oder weniger weit reichende Chancen bzw. Begrenzungen zur individuellen Selbstverwirk- lichung und zum sozialen Handeln Begriffserklrungen
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  • Aufgabe der vorberuflichen Bildung ist es, Kindern und Jugendlichen eine Berufsorientierung zu geben. 1.Die allgemeine Berufsorientierung: Sie vermittelt grundlegende Fhigkeiten ber das technische, konomische und soziale Bedingungs- gefge beruflicher Ttigkeiten, indem auf die Bereiche Technik, Wirtschaft und Gesellschaft vorbereitet wird. Begriffserklrungen Die Berufsorientierung kann in zwei Teilaufgaben differenziert werden: Berufsorientierung ist im Prozess der Berufswahl derjenige Teil, der sich als Informationssuche und Suche nach Entscheidungshilfe einerseits und der Reflexion ber die eigenen Vorstellungen und Wnsche andererseits beschreiben lsst.
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  • 2. Die spezielle Berufsorientierung: Sie zielt auf die Fhigkeit unter der Perspektive einer lngerfristigen, individuellen Berufswegplanung und unter Bercksichtigung der Arbeitsmarktentwicklung eine erste Berufs- und Ausbildungsentscheidung zu treffen. Sie ist mit der Berufswahlvorbereitung identisch. Begriffserklrungen
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  • 1. Aktuelle Situation am Arbeitsmarkt erfordert intensive, stndig am Geschehen orientierte Beratung. 1. Aktuelle Situation am Arbeitsmarkt
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  • Woher bekommen die S die Informationen? 1. Aktuelle Situation am Arbeitsmarkt Die Berufsorientierung vertrgt keine Monostruktur bei den Informationsquellen. - BIZ - Betriebspraktikum - Berufsberater - Geschwister und Verwandte - schriftliche Materialien des Arbeitsamtes - Eltern -Berufswahlunterricht - Internet - sonstige Quellen http://berufenet.arbeitsamt.de http://www.wuerzburg.ihk.de/bildung/service_b/index.html
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  • Wo haben Schler der HS noch Chancen auf eine Berufsausbildung? Friseur/in: 56% Hauptschulabschluss, 32% mittlerer Abschluss, 2% Hochschulreife Kraftfahrtmechaniker/in: fast die Hlfte HS Abschl., 1/3 mittl. Abschl., 3% Hochschulreife Grtner/in fr Garten- und Landschaftsbau: 49% HS Abschl., 33% mittl. Abschl., 9% Hochschulreife, 5% keinen Abschl. Maurer/in: 60% HS Abschl., 14% mittl. Abschluss, 2% Hochschulreife, 8% keinen Abschluss Maler/in und Lackierer/in (Gestaltung und Instandhaltung): 63% HS Abschl., 16% mittl. Abschl., 1% Hochschulreife, 10% keinen Abschluss Florist/in: 44% HS Abschl., 37% mittl. Abschl., 4% Hochschulreife, 2% keinen Abschluss Fleischer/in: 52% HS Abschl., 40% mittl. Abschl., 2% Hochschulreife
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  • 2. Hauptschler/ Frderschler sind zunehmend auf Nischenberufe angewiesen Nischenberufe sind die Berufe, bei denen weit ber die Hlfte der angehenden Auszubildenden ber einen Hauptschulabschluss verfgt. 2. Zunehmendes angewiesen sein auf Nischenberufe
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  • Aufgrund einer Diskrepanz zwischen den Anforderungen des Arbeitsmarkts und den Berufsvorstellungen der Schler/innen ist es wichtig, die Schler/innen ber die Zugangsvoraus- setzungen zu verschiedenen Berufe aufzuklren. 2. Zunehmendes angewiesen sein auf Nischenberufe
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  • Beispiele fr Nischenberufe: - Friseur/in - Maurer/in - Maler und Lackierer/in - Fleischer/in Fachrichtung Schlachten 2. Zunehmendes angewiesen sein auf Nischenberufe
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  • Konsequenzen fr den Berufswahlunterricht: - intensive Beratung - Motivation - Kontakte mit der regionalen Wirtschaft SuS mssen zudem das BIZ aufsuchen und mssen auch Angebote wie die individuelle Berufsberatung wahrnehmen. 2. Zunehmendes angewiesen sein auf Nischenberufe
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  • 3. Interesse der Wirtschaft an einer guten Berufswahlvorbereitung
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  • Hohe Anzahl an Berufsabbrecher fr fast kann die Berufswahlentscheidung als Zufallsentscheidung angesehen werden wenige Kenntnisse ber das Berufsbild, Weiterbildungsmglichkeiten, usw. (Vgl. Beinke, S.117) Mehr zielgerichtete Bewerbungen anstatt Bewerbungsflut Gezielte Berufswahlvorbereitung hhere Motivation in der Ausbildung Wirtschaft wnscht eine gute Vorbereitung der Schler auf die Berufswahl und Berufsorientierung im Unterricht! 3. Interesse der Wirtschaft an einer guten Berufswahlvorbereitung
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  • 4. Gestiegene Anforderungen in Bezug auf Schlsselqualifikationen
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  • Was sind Schlsselqualifikationen berhaupt? Solche Kenntnisse, Fhigkeiten und Fertigkeiten, welche nicht unmittelbaren und begrenzten Bezug zu bestimmten disparaten praktischen Ttigkeiten erbringen, sondern vielmehr die Eignung fr eine groe Anzahl unterschiedlicher Funktionen herstellen und die Bewltigung vernderter Anforderungen im Laufe des Berufs- und Arbeitsleben adquat bewerkstelligen lassen. 4. Gestiegene Anforderungen in Bezug auf Schlsselqualifikationen
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  • Zu den Schlsselqualifikationen zhlen: Materiale Lerninhalte (Kenntnisse und Fertigkeiten) personale Schlsselqualifikationen: - Verantwortungs- und Pflichtbewusstsein - Selbststndigkeit - Leistungs- und Lernbereitschaft - Arbeitstugenden Soziale Schlsselqualifikationen: - Entwicklung von Teamgeist - Fairness - Toleranz - Kooperations- und Kommunikationsfhigkeit 4. Gestiegene Anforderungen in Bezug auf Schlsselqualifikationen
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  • Die einmal erworbene Qualifikation ist nicht mehr gesicherter Besitzstand und solide Basis fr ein langes Erwerbsleben. Da sich zuknftige berufliche Qualifikationserfordernisse nicht konkret prognostizieren lassen, soll die Anpassungsfhigkeit an rasch wechselnde Anforderungen durch bergeordnete Bildungsziele sichergestellt werden. Mit diesen Schlsselqualifikationen sollen notwendige Voraussetzungen fr berufliche Flexibilitt und Mobilitt geschaffen werden. Die Arbeitslehre als vorberufliche Bildung hat angesichts der vernderten Qualifikationsanforderungen im Berufsleben die Aufgabe, ber Handlungsorientierte Lehr- und Lernprozesse entsprechende Schlsselqualifikationen kund zu legen und zu entwickeln, indem sie gezielt Entscheidungs-, Methoden- und Sozialkompetenz frdert. 4. Gestiegene Anforderungen in Bezug auf Schlsselqualifikationen
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  • Literatur: Beinke, Lothar (1999): Berufswahl; Der Weg zur Berufsttigkeit. Bad Honnef. S.110-119 Dedering, Heinz, Dr. (1994): Einfhrung in das Lernfeld Arbeitslehre. Mnchen. S. 267-296 Gmelch, Andreas: Die Vorbereitung auf die Arbeitswelt durch die Schule. Arbeitslehre und vorberufliche Bildung. S.179-1999; In: Gmelch, Andreas/ Raehlmann (Hrsg.) (1997): Beschftigungsperspektiven 2000. Vortrags- und Diskussionsreihe 1996/97 der Otto-Friedrich-Universitt Bamberg. Bamberg