THEOLOGIE MUSIK glauben ... gesellschaft dialog theologie musik glauben philosophie kirche literatur

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  • G E S E L L S C H A F T

    D I A L O G T H E O L O G I E

    M U S I K glauben

    P H I L O S O P H I E

    K I R C H E L I T E R A T U R

    G E S C H I C H T E MEDIENETHIK

    bilden R E L I G I O N W I S S E N S C H A F T

    K U N S T B E G E G N U N G G E G E N W A R T

    leben Z U K U N F T P O L I T I K S C H Ö P F U N G

    K U L T U R 1. HALBJAHR 2020

    EICHSFELDFORUM

    Das EICHSFELDFORUM ist eine Einrichtung des Bil- dungswerks im Bistum Erfurt mit der Aufgabenstel- lung, den Dialog und die Begegnung von Kirche und Gesellschaft im Eichsfeld anzuregen.

    Ansprechpartner:

    Maria Anhalt

    KONTAKT: Telefon 03606 / 667 403

    E-Mail bildungswerk@mch-heiligenstadt.de

    Post Lindenallee 21 37308 Heilbad Heiligenstadt

    Internet www.mch-heiligenstadt.de/eichsfeldforum

    Alle Veranstaltungen außer der Filmvorführung am 15. Mai finden statt im Marcel-Callo-Haus Lindenallee 21 37308 Heilbad Heiligenstadt

    Der Eintritt zu den Veranstaltungen ist FREI, wir bitten zur Deckung der Kosten jedoch um eine Spende.

    Evtl. Änderungen entnehmen Sie bitte der Tagespresse.

    VORSCHAU

    Zum 100. Geburtstag von Papst Johannes Paul II.: Persönliche Begegnungen, Eindrücke und Erfahrungen

    Do 10. September 2020 | 19.30 Uhr | MCH

    Johannes Paul II. wurde am 18. Mai 1920 als Karol Wojtyła in der polnischen Stadt Wadowice geboren. 1978 wurde er zum Papst gewählt. Sein Pontifikat dauerte bis 2005 und war damit die zweitlängste Amtszeit eines Papstes in der bisherigen Kirchenge- schichte. Als langjähriger Leiter der deutschsprachigen Sek- tion von Radio Vatikan hat der Jesuit Eberhard von Gemmingen fast das komplette Pontifikat begleitet. Er berichtet von seinen persönlichen Begegnungen, Eindrücken und Erfahrungen aus dieser Zeit.

    Referent: P. Eberhard von Gemmingen SJ, München

    Konfessionsmitgliedern, eine Vielfalt an Konfessions- und Religionslosen sowie eine Vielfalt an Menschen anderer Glaubensrichtungen als des evangelischen und katholischen Christentums in Deutschland mit sich bringen? Der Vortrag wird versuchen, die Fragen aufzugreifen und zu beantworten sowie einen Über- blick hinsichtlich der religiösen Entwicklung in Deutschland zu geben.

    „Fürchtet Euch nicht! Das Leben Papst Johannes Paul II“

    Fr 15. Mai 2020 | 19.30 Uhr | Altes Rathaus, Heiligenstadt

    Der Film zeichnet zentrale Stationen des Lebens Johannes Pauls II. nach, der vor 100 Jahren – am 18. Mai 1920 – als Karol Wojtyła in Wadowice gebo- ren wurde. Er erlebte die Schrecken des Zweiten Weltkriegs hautnah mit. Der damaligen politischen Führung in Polen galt er als „unpolitisch“, so dass sie keine Einwände gegen seine Ernennung zum Erzbi- schof von Krakau 1964 vorbrachte. 1978 zum Papst gewählt, trug er zum Fall des „Eisernen Vorhangs“ ebenso bei wie zu einer sehr zentralistischen Ausrich- tung der katholischen Kirche am Ende des 20. und Beginn des 21. Jahrhunderts.

    Film- und Filmgespräch in Kooperation mit dem Kul- turfreitag Heiligenstadt e.V. und dem Katholischen Forum im Land Thüringen.

    Verkehrsinfrastruktur im Eichsfeld – einst und jetzt Die Entwicklung der Verkehrsinfrastruktur im Eichs- feld und ihre Auswirkungen auf Land und Leute

    Do. 28. Mai 2020 | 19.30 Uhr | MCH

    Bis zum 15. Jh. bewirkte die zentrale Lage des Eichs- felds und eine gegenüber Harz und Thüringer Wald verkehrsgünstige Topographie eine gewisse Blütezeit von Handel, Handwerk und Landwirtschaft. Bedeu- tende Handelsstraßen durchquerten die Region in Ost- West- sowie in Nord-Süd-Richtung mit Heiligenstadt und Duderstadt als Stationen des Fernhandels und Zentren des regionalen Handels. Durch wirtschaftliche Strukturveränderungen geriet das Eichsfeld jedoch in eine verkehrsgeographische abseitige Lage mit erheb- lichen negativen Folgen. Die Industrialisierung im 19. Jh. ging weitestgehend am Eichsfeld vorbei, auch die hier erst Ende des 19./Anfang des 20. Jh. fertig ge- stellten Eisenbahnverbindungen änderten nichts daran. Die periphere Lage und die teilungsbedingten Folgen nach dem Zweiten Weltkrieg verstärkten die vorherrschenden Standortnachteile noch erheblich. Trotz Eichsfeldplan und Zonenrandfördergesetz gab es unübersehbare Entwicklungsrückstände. Bedingt durch die Wiedervereinigung Deutschlands, Investitio- nen in „Schiene und Straße“ sowie die Realisierung der BAB 38 als zentraler Entwicklungsachse des Eichs- felds wurde die Region aus ihrer peripheren Lage herausgelöst und an das deutsche und europäische Verkehrsnetznetz sowie die entsprechenden Wirt- schaftsräume angebunden – mit weitreichenden Fol- gen für ihre Bewohner.

    Die genetische Geschichte der Pest: Von der Steinzeit bis heute

    Do 25. Juni 2020 | 19.30 Uhr | MCH

    Infektionskrankheiten sind nach wie vor ein wichti- ges Thema in der medizinischen Forschung. Aller- dings ist wenig bekannt über die Evolution der Krankheitserreger, da sie keine Fossilien hinter- lassen, die es erlauben, die einzelnen evolutionären Schritte, wie z. B. die Anpassung an den Menschen als Wirt, nachzuvollziehen. Mit Hilfe neuester DNA- Sequenzierungsverfahren ist es gelungen, Erkennt- nisse zu Krankheitserregern aus historischen menschlichen Skeletten zu erstellen. Unter anderem rekonstruierten Wissenschaftler den Erreger der mittelalterlichen Pest und verfolgten seine moleku- laren Spuren bis in die Steinzeit. Es gelang den Wis- senschaftlern, komplette Genome steinzeitlicher Pestbakterien zu rekonstruieren und einzelne evolu- tionäre Schritte bei der Anpassung der Bakterien an den Säugetier- und Zwischenwirt Floh nachzuvoll- ziehen. Prof. Krause berichtet über seine Erkennt- nisse bezüglich der Herkunft, Abstammung und Übertragung einer der gefährlichsten Krankheiten der Menschheitsgeschichte.

    Referent: Gerold Wucherpfennig, Seulingen Thüringer Minister für Bau, Landesentwicklung und Medien a. D.

    Referent: Prof. Dr. Johannes Krause, Max-Planck-Institut für Evolutionäre Anthropologie Leipzig

    Referent: Prof. Dr. Gert Pickel, Professor für Religions- und Kirchensoziologie an der Universität Leipzig

  • „Das christliche Abendland“: ein politischer Kampfbegriff? Historische und theologische Präzisierungen

    Do 30. Januar 2020 | 19.30 Uhr | MCH

    Die Rede vom Abendland ist wieder en vogue. Sie be- gegnet heute bevorzugt im Umfeld politisch rechter Gruppierungen. Wird dann auch noch vom „christ- lichen Abendland“ gesprochen, ist die Verwirrung groß. Auf Anhieb ist nämlich zu erkennen, dass die vorgestellten Positionen vom christlichen Ethos ebenso weit entfernt sind wie von der europäischen Humanitätstradition. Die neue Rede vom christlichen Abendland provoziert also, und sie fordert Gegenmei- nungen heraus. Schon melden sich Stimmen, welche das Wort vom christlichen Abendland ganz entrüm- peln wollen. Aber muss man so weit gehen? Der Vortrag lädt ein, die Sachlage genauer zu be- trachten. Die Referentin zeigt anhand historischer und theologischer Präzisierungen, dass es nach wie vor sinnvoll ist, vom christlichen Abendland zu spre- chen. Sie plädiert dafür, den Begriff beizubehalten, da er gerade in der aktuellen zeitgeschichtlichen Situa- tion erhellend wirken kann.

    Eichsfelder Geistliche in „Deutsch-Südwest- afrika“ Zwischen (Blut-) Zeugnis und Kolonialismus (1896-1920). Eine missionsbiographische Studie

    Do 6. Februar 2020 | 19.30 Uhr | MCH

    Die ehemalige deutsche Kolonie Südwestafrika, das heutige Namibia, steht seit Jahren im Blickpunkt viel- fältiger Untersuchungen. Der Eichsfelder Kirchen- historiker Dr. Arno Wand beleuchtet anhand persönli-

    cher Zeugnisse die katholische Mission in diesem Gebiet. Nur zögerlich hatte das protestantische deut- sche Kaiserreich die katholische Mission im Interesse des Ausbaus seiner Kolonie gestattet. Zu den ersten Glaubensboten in Deutsch-Südwestafrika, dem heuti- gen Namibia, zählten verschiedene gebürtige Eichs- felder Geistliche, die sich der Neugründung des deut- schen Oblaten-Ordens in Hünfeld bei Fulda ange- schlossen hatten. Ihre missionarische Tätigkeit fiel in die Zeit des Kolo- nialismus und der Befreiungskämpfe. Die vorgestellte Studie gibt Einblicke in die Biogramme der Glaubens- boten und deren Einsatz als Missionsträger bei den Hereros, Namas und Betschuanen. Als Koreferent wirkt ein Missionar der Hünfelder Obla- ten mit, deren Ordensgemeinschaft die Eichsfelder Geistlichen angehörten.

    Strukturen der Sünde. Systemische Ursachen des Missbrauchs in der katholischen Kirche

    Di 18. Februar 2020 | 19.30 Uhr | MCH

    In den vergangenen Jahren zeigte sich, dass in Ländern auf der ganzen Welt Vertreter der katholischen Kirche sexuelle Gewalt gegen Minderjährige verübt haben, so in Australien, Chile, Deutschland, Irland und den USA. Die Täter wurden von ihren Vorgesetzten gedeckt. Ihnen wurde mehr als den Opfern geglaubt. Ihre Taten wurden vertuscht. In Australien und Frankreich wurden inzwi- schen hochrangige Vertreter der katholischen Kirche verurteilt. Welche persönlichen und strukturellen Fakto- ren in der katholischen Kirche haben diese Taten und ihre Vertuschung begünstigt? Wie steht es weltweit um das Bewusstsein um diese Faktoren und die Notwendig-

    keit, sie zu ändern? Was muss sich ändern, damit sich solche Straftaten nicht wiederholen?

    Organspende aus ethischer und christlicher Sicht.

    Do. 5. März 2020 | 19.30 Uhr | MCH

    Mit dem fraktionsübergreifenden „Entwurf eines Ge- setzes zur Regelung der doppelten Widerspruchs- lösung im Transplantationsgesetz“ haben Abgeord- nete um den Bundesminister für Gesundheit, Jens Spahn (CDU), einer bekannten Debatte neue Aktuali- tät und breite öffentliche Aufmerksamkeit