Thomas Herrmann Kommunikation und Kooperation mit Groupware 2000 24.02.2000 1 5.3 Definition Was ist...

of 27/27
Thomas Herrmann Kommunikation und Kooperation mit Groupware 2000 24.02.2000 1 5.3 Definition Was ist ein Geschäftsprozess Ein Geschäftsprozess ist ein Bündel von Aktivitäten, für das ein oder mehrere unterschiedliche Inputs benötigt werden und das für den Kunden ein Ergebnis von Wert erzeugt (Hammer&Champy 1994). Charakteristika: Aktivitäten (Prozeßschritte) Inputs Kunden Ergebnisse (interne und externe) Prozeßstellen betriebliche Objekte (z.B. Formulare, Dateien, ...) operative Anwendungen Beispiele: Versicherungen: Abschluss einer neuen Police, Schadensfall Spedition: Abwicklung eines Lieferauftrags, Reklamation Produktion: Kleinserienfertigung, ...
  • date post

    05-Apr-2015
  • Category

    Documents

  • view

    118
  • download

    0

Embed Size (px)

Transcript of Thomas Herrmann Kommunikation und Kooperation mit Groupware 2000 24.02.2000 1 5.3 Definition Was ist...

  • Folie 1
  • Thomas Herrmann Kommunikation und Kooperation mit Groupware 2000 24.02.2000 1 5.3 Definition Was ist ein Geschftsprozess Ein Geschftsprozess ist ein Bndel von Aktivitten, fr das ein oder mehrere unterschiedliche Inputs bentigt werden und das fr den Kunden ein Ergebnis von Wert erzeugt (Hammer&Champy 1994). Charakteristika: Aktivitten (Prozeschritte) Inputs Kunden Ergebnisse (interne und externe) Prozestellen betriebliche Objekte (z.B. Formulare, Dateien,...) operative Anwendungen Beispiele: Versicherungen: Abschluss einer neuen Police, Schadensfall Spedition: Abwicklung eines Lieferauftrags, Reklamation Produktion: Kleinserienfertigung,...
  • Folie 2
  • Thomas Herrmann Kommunikation und Kooperation mit Groupware 2000 24.02.2000 2 Wurzeln der Geschftsprozessorientierung Geschftsprozesse sind nichts neues (kein Geschft ohne Geschftsprozesse) Aber: Geschftsprozesse sind in der Vergangenheit nicht genug beachtet worden Statt dessen wurde die Aufbauorganisation gepflegt. z.B. Arbeitsplatzanalyse Kommunikationsanalysen Zentrale Rechenzentren Einzelplatz PCs...
  • Folie 3
  • Thomas Herrmann Kommunikation und Kooperation mit Groupware 2000 24.02.2000 3 Betonung der Aufbauorganisation geht auf Kosten der Arbeitsablufe! Akquise Kundenbetreuung LageKonstruktionBeschaffungBuchhaltung
  • Folie 4
  • Thomas Herrmann Kommunikation und Kooperation mit Groupware 2000 24.02.2000 4 Geschftsprozess in SeeMe Notation ^ ^ ^ xx Sendungsdaten erfassen Fahrzeug eingetroffen Abrechnen Sekretariat Buchhaltung Fahrzeug entladen Halle Kundendienst Entladebericht erstellen Sonderflle bearbeiten Storno Disponieren Fahrzeug beladen Fracht ausliefern Rcklauf erfassen Disponent Halle + Fahrer Fahrer Fahrer und Disponent Sendungsdaten eingegangen
  • Folie 5
  • Thomas Herrmann Kommunikation und Kooperation mit Groupware 2000 24.02.2000 5 Definition Workflow-Management-Systeme (WMS) WMS untersttzen Geschftsprozesse, indem sie die Ausfhrung von Aktivitten in Geschftsprozessen, Arbeitsauftrge und Arbeitsergebnisse automatisch weiterleiten und zuordnen Arbeitsinformationen und grundlegende Informationen fr die Bearbeitung bereitstellen Handlungsalternativen vorgeben die Einhaltung von Fristen und die Qualitt der Arbeitsergebnisse berwachen, sowie Ergebnis- und Prozeinformationen speichern und als Transparenzdaten bereitstellen. Gegenber herkmmlichen Vorgangssteuerungssystemen zeichnen sich WMS dadurch aus, dass sie organisatorische Regeln in modellhafter Form explizit erfassen und dadurch die Anpassung und Entwicklung der Arbeitsorganisation erleichtern.
  • Folie 6
  • Thomas Herrmann Kommunikation und Kooperation mit Groupware 2000 24.02.2000 6 Aktivitten bei Bearbeitung mit WMS Bearbeiter WA - nutzen Prozessbeschreibung Ablaufbe- schreibung Aufbaube- schreibung Anpassungsdaten Prozesskontrolle Fall Statusdaten Kundendaten Falldaten ^ auswhlen Worklist abfragen bearbeiten Client Server Datenbasis
  • Folie 7
  • Thomas Herrmann Kommunikation und Kooperation mit Groupware 2000 24.02.2000 7 Welche Prozesse sind Workflow-geeignet? Ein Geschftsprozess,... der in der Regel von mehreren Personen bearbeitet werden muss. der wahrscheinlich abteilungsbergreifend bearbeitet wird. der in der Regel immer gleich abluft. der stark strukturiert ist. der stark formalisierbare Aufgaben umfasst. der oft ausgefhrt werden muss.
  • Folie 8
  • Thomas Herrmann Kommunikation und Kooperation mit Groupware 2000 24.02.2000 8 Zentrale Anforderungen an WMS 1) Kontinuierliche Verbesserung sichern 2) Datenauswertung regeln
  • Folie 9
  • Thomas Herrmann Kommunikation und Kooperation mit Groupware 2000 24.02.2000 9 Anpassung bei der Nutzung 1)Ausnahmeflle mssen behandelbar sein 2)Beliebiger Zugriff auf Dokumente und beliebige Verteilung 3)Flexible Verteilung von Arbeitsauftrgen 4)Vertretungsregelungen ad hoc mglich 5)Erweitern und Reduzieren von Dokumenten 6)
  • Folie 10
  • Thomas Herrmann Kommunikation und Kooperation mit Groupware 2000 24.02.2000 10 1) und 2): Flexibilisierung von Ablufen was sollte mglich sein? Ausnahmeflle mssen bearbeitbar sein Umleitung muss mglich sein Parallelisierung und Unterbrechung ermglichen Stornierung Zurckholen von Vorgngen, Nachbearbeitung mglich Mglichkeit, Unvollstndiges weiterzuleiten Vorziehen: vorab-bearbeiten, vorab-sehen berspringen von Bearbeitungsschritten Umgehen von Zeitlimits Mglichkeit, Unvollstndiges weiterzuleiten
  • Folie 11
  • Thomas Herrmann Kommunikation und Kooperation mit Groupware 2000 24.02.2000 11 Ad hoc Vernderungen bei Workflow gesteuerten Ablufen Rckfragen beim vorherigen Berater Fragen an andere Teilnehmer Umleitung im Ablauf nderung des Workflows anhand einer gegebenen Alternative
  • Folie 12
  • Thomas Herrmann Kommunikation und Kooperation mit Groupware 2000 24.02.2000 12 3. und 4.: Flexible Arbeitseinteilung Agenda-Prinzip nutzen (whlbare Reihenfolge) Pool-Prinzip (Auftrge fr eine Gruppe auswhlbar) Weiterleiten von Aufgaben ermglichen (auch teilweise) Zurckgeben von zugeteilten Aufgaben ermglichen Unterbrechungen, um andere Flle zu bernehmen Reservierung oder bevorzugte bernahme von Auftrgen mehrere an einem Fall beteiligen Vertretungen ermglichen Task-Hunting"
  • Folie 13
  • Thomas Herrmann Kommunikation und Kooperation mit Groupware 2000 24.02.2000 13 5. Flexible Nutzung und Gestaltung von Dokumenten beliebige Annotationen Einfgen neuer Felder ermglichen kein Zwang zur Vollstndigkeit beim Ausfllen Vorbelegungen mssen einfgbar sein.
  • Folie 14
  • Thomas Herrmann Kommunikation und Kooperation mit Groupware 2000 24.02.2000 14 Anpassung bei Rekonfiguration Aufgabenzuschnitt dauerhafte Vernderung von Ablufen Vernderung der Organisationsstruktur und der Zustndigkeiten Hinzufgung neuer Vorgangsarten
  • Folie 15
  • Thomas Herrmann Kommunikation und Kooperation mit Groupware 2000 24.02.2000 15 Groupware vs. Workflow groe Gruppen kleine Gruppen strukturierte Ablufe unstrukturierte Ablufe Lsungsweg bekannt Koordination von Prozessen (der Prozess wird vorgezeichnet) (der Prozess entwickelt sich whrend der Laufzeit) Kommunikation planbar Kommunikation ungeplant, ad hoc hohe Wiederholhufigkeit geringe Wiederholhufigkeit Workflow Groupware
  • Folie 16
  • Thomas Herrmann Kommunikation und Kooperation mit Groupware 2000 24.02.2000 16 Optimierungsidee: Flieende bergnge zwischen Groupware und Workflow ermglichen Ad-hoc Workflow Autonome Arbeits- gruppe semi-strukturierte Workflows standar- disierter Workflow z.B. mit e-mail Festlegung der Folge- bearbeitung nach jedem Schritt Kombination definierter Ablufe und autonomer Gruppen- arbeit vordefinierte Ablufe mit mit einigen unstrukturier- ten Elemen- ten vordefinierte Ablufe mit mglicher Ad- hoc Vern- derung (z.B. bei Aus- nahmen) alle Schritte im vorhinein festgelegt flexibel, nderbar, einzigartig vordefiniert, strukturiert, wiederkehrend
  • Folie 17
  • Thomas Herrmann Kommunikation und Kooperation mit Groupware 2000 24.02.2000 17 TechKnowledgy - ein sozio-technisches System Techknowledgy Fachdatenbank (DB) Fachwissen (content) mittels Fach-DB beantwortbar? Lsung suchen Nutzer[1] Zusatzinfo Fachbcher Aufzeichnungen... nein Eine Frage verffentlichen Nutzer[1] Antwort abspeichern Red. Antwort erteilen Experte Kompetenz Nutzer[2] Bis 8.00 Antwort auswerten DB-basierte Antwort multi-medial prsentieren ja
  • Folie 18
  • Thomas Herrmann Kommunikation und Kooperation mit Groupware 2000 24.02.2000 18 Vagheit sozio-technisches System Techknowledgy Fachdatenbank (DB) Fachwissen (content) mittels Fach-DB beantwortbar? Lsung suchen Antwort auswerten Nutzer[1] Antwort abspeichern DB-basierte Antwort multi-medial prsentieren ja nein Antwort erteilen Experte Kompetenz Zusatzinfo Fachbcher Aufzeichnungen... Eine Frage verffentlichen Nutzer[1] Nutzer[2]Red. Bis 8.00
  • Folie 19
  • Thomas Herrmann Kommunikation und Kooperation mit Groupware 2000 24.02.2000 19 Bedeutung unterschiedlicher Verankerung von Relationen anfragenbeantwortenanfragenbeantworten vs. aktualisieren Adre- datei aktualisieren Adre- datei vs.
  • Folie 20
  • Thomas Herrmann Kommunikation und Kooperation mit Groupware 2000 24.02.2000 20 Vagheit sozio-technisches System Techknowledgy Fachdatenbank (DB) Fachwissen (content) mittels Fach-DB beantwortbar? Lsung suchen Antwort auswerten Nutzer[1] Antwort abspeichern DB-basierte Antwort multi-medial prsentieren ja nein Antwort erteilen Experte Kompetenz Zusatzinfo Fachbcher Aufzeichnungen... Eine Frage verffentlichen Nutzer[1] Nutzer[2]Red. Bis 8.00
  • Folie 21
  • Thomas Herrmann Kommunikation und Kooperation mit Groupware 2000 24.02.2000 21 Verwendung von Modifikatoren und Konnektoren Wer entscheidet bei Verzweigungen, wenn keine Bedingungen angegeben werden? Die Rolle, die die entscheidungs- relevante Aktivitt ausfhrt. Techknowledgy Fachdatenbank (DB) Fachwissen (content) Antwort abspeichern Antwort erteilen Experte Kompetenz Zusatzinfo Fachbcher Aufzeichnungen... Nutzer[2]Red.
  • Folie 22
  • Thomas Herrmann Kommunikation und Kooperation mit Groupware 2000 24.02.2000 22 Vagheit bei der Spezifizierung von Modifikatoren Wahrscheinlichkeit des Eintretens von Ereignis / Bedingung Hufigkeit ausnahmsweise, gelegentlich, hufig, oft,... deontologisch erlaubt, optional, geboten, verboten,... Quantitativ 0